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Donnerstag, 14. Dezember 2017
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Speisen
Ambiente
Service
39
39
39
Gesamtrating
39
16 Bewertungen
Alle Ratings 0 - 50
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Heidenkummer Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Ambiente
Gemütlich
Preislage
Günstig
Kreditkarten
Keine Info
Öffnungszeiten
Mo
08:00-24:00
Di
08:00-24:00
Mi
08:00-24:00
Do
08:00-24:00
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08:00-24:00
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So
08:00-24:00
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Heidenkummer

Breitenfelder Gasse 18
1080 Wien (8. Bezirk - Josefstadt)
Küche: Wiener Küche
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof, Beisl, Restaurant
Tel: 01 4059163
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Lokal teilen:

16 Bewertungen für: Heidenkummer

Rating Verteilung
Speisen
5
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Ambiente
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Service
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
am 6. März 2017
Experte
cmling
51 Bewertungen
22 Kontakte
Tester-Level 18
4Speisen
4Ambiente
3Service

Ein kurzer Besuch heute, weil die Bewertungen hier mich neugierig gemacht haben. Meine Bewertungen sind also eine Momentaufnahme.

Ambiente? Gewiß eine Geschmackssache. Ich mag's, besonders weil die eigenartigen Dinge alle sehr sauber sind.

Grüner Veltliner als Schankwein, EUR 4 für das Viertel: Erfreulich - was man sich erhofft.
Faschierter Braten: Sehr gut gewürzt! Dazu ein ausgezeichnetes (wirklich) Erdäpfelpüree, ein Gurkerl (warum nicht?) und akzeptable Röstzwiebeln.
Kaiserschmarren mit Zwetschkenröster: Beängstigend schnell serviert, aber sie wissen anscheinend, wie das geht: Ich war rundum zufrieden!

Die Papierservietten sind lächerlich. Es gibt viel bessere, die auch nicht viel kosten.

Bedienung: Die Note ist in der Schwebe.

Rauchen: Bis 15h30 komplett verboten, danach erlaubt, außer in einem hinteren Bereich.

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am 4. März 2017
Harry1967
32 Bewertungen
2 Kontakte
Tester-Level 3
4Speisen
3Ambiente
4Service

1?.12.2016:
Mein Lieblingswirtshaus im 8. Bezirk! (bis 2011 noch Josefstädter, war das mein Wirt vor Haustür. Jetzt weggezogen nach Ottakring, aber gelegentlich such ich wieder meinen Lieblingswirten auf.)

Ambiente:
Einrichtung: wurde (vor ca 7 Jahren?) restauriert. Trotzdem Wirtshausambiente bewusst belassen, (Schank,...)
Skurril auch Bilder und Schilder, die da so hängen, auch die Büste vom Kaiser Franz Josef.
(In Sommer auch kleiner Schanigarten. auch sehr leiwand;)


Speisen:
Schnitzl, Schweinsbraten, Steirischer Backhendlsalat, Marmeladinger Palatschinken so in etwa unsere Favoriten. Bier schmeckt da gleich besonders gut!
(Einziger Kritikpunkt: Bauernschmaus! wird nicht mehr angeboten!!!)

Service:
Den etwas mürrischen Herrn Franz und den sehr diensteifrigen Vlado gibt's nimma, das waren noch Zeiten. aber jetzt gibt's unsere lustige Anita, und ein neuer junger Mann, der ist auch sehr lieb zu seine Gäste.

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Kommentar von am 5. Mär 2017 um 09:54

Das war auch mein Wirtshaus vor der Haustuer!!! ;D

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am 25. Februar 2017
Experte
Stammersdorfer
282 Bewertungen
30 Kontakte
Tester-Level 28
4Speisen
3Ambiente
3Service
14 Fotos2 Check-Ins

Es hat mich zu Fuß an den Rand des 8ten Bezirks zur Gastwirtschaft HEIDENKUMMER Ecke Breitenfeldergasse und Bennogasse verschlagen. Der Gürtel ist nah und auch die U6 Stationen Alser und Josefstädter Straße sind nicht weit.

Der Besuch war am 23.2.17, am selben Tag am Vormittag habe ich telefonisch einen Tisch für 2 im Nichtraucher reserviert, steht doch ein Treffen mit einer sehr lieben Freundin an.

Man kommt rein und steht an und für sich in einem typischen Wiener Wirtshaus, wenn da nicht eine Vielzahl von mehr oder weniger, die Betonung liegt auf weniger, schönen Bildern unkoordiniert und teils schief „herumhängen“ würden. Vieles hier ist aus eher dunklem Holz, vom mitgenommen Boden, den Sesseln, Tischen und der Wandvertäfelung. Geraucht wird gleich vorne, wenn man rein kommt im Schankbereich, Trennung gibt’s keine und zum NR muss man da durch. Naja!? Aber man merkt zumindest hinten wo unser Platz war nix davon.
Die Hütte ist voll an diesem Donnerstagabend um 19h. Hauptsächliche reifes Publikum ist da und so verwundert es auch nicht, das um etwa 20h die Hälfte der Plätze bereits wieder frei ist. Also ein Lokal für meine Freunde die Glücksritter, sofern sie nicht zu zeitig kommen. :-)

3 Servicemitarbeiter sind am Werken, alle jung, einigermaßen freundlich, recht flott, aufmerksam dagegen eher weniger. Sie fragen zwar nach ob es geschmeckt hat und nehmen das Leergeschirr mit, die leeren Gläser werden aber leider übersehen. Die positivste Erscheinung war der asiatische Mann hinter der Schank, er steht zwar permanent im Rauch, lächelte aber immerzu. Wenn es seine Zeit zuließ hat er sich ums abservieren gekümmert und er brachte ab und zu auch Getränke in den hinteren Teil des Lokals. Die anderen schauen für meine Begriffe viel zu selten vorbei. Eine Zuordnung der Kellner zu einem bestimmten Tisch konnte ich nicht erkennen, vielleicht lag es daran?

Meine Kulinarik war eine böhmische Krautsuppe mit etwas Rahm oben drauf. Sie bestand außer aus Kraut noch aus Würstel (Debreziner?) Speck, Erdäpfel und sie geht als kleine Hauptspeise durch. Die war für meine Begriffe nahezu perfekt, nicht scharf aber würzig, schlicht zum „eingraben“ Top!
Als Hauptspeise hatte ich etwas was man leider nur noch selten wo bekommt und zwar gefüllte Paprika, also eigentlich einen Riesenpaprika. Das Faschierte nicht nur sehr viel und fest, sondern auch großartig gewürzt, die Paradeissauce dazu leicht süßlich und richtig gut, der Paprika noch ein wenig knackig und die Erdäpfel nicht tot gekocht, aber so, dass man sie mit der Gabel leicht zerdrücken konnte. Schön nach langem wieder wo so etwas bekommen zu haben und es war noch dazu sehr gelungen.
Meine Begleitung hatte eine Rote Rüben Suppe die ich kosten durfte, herrlich war die. Sehr cremig, harmonisch und mit ganz feinem Krengeschmack. Wir waren beide begeistert. Danach hatte sie das Hirschragout, schön anzuschauen, mehr kann ich dazu nicht sagen, ihr hat‘s geschmeckt, wie ich vernahm.

Meine Getränke waren 2 Seideln Piestinger, das kannte ich bis dato gar nicht, es kommt aus Nordslowenien. Das Bier ist wenig bitter, sehr süffig und war perfekt gekühlt. Danach noch 2/8 Sauvi aus 2015, vom Weingut Zweytick aus Ratsch an der Weinstraße in der Südsteiermark. Ja wenn ich nur wüsste welcher es war, der Robert oder der Ewald Z., keine Ahnung. Er war typisch, aber irgendwie dann doch nicht, das so richtig grasig stachelbeerige hat ihm/mir gefehlt, aber er war fruchtig und sehr angenehm zu trinken. Dazu gab’s unaufgefordert Wiener Hochquelle. Irgendwann zwischendurch hatte ich klein schwarz Abwaschwasser. :-((
Sie hatte Apfel naturtrüb mit Leitung auf 0,5, danach einen sehr durchschnittlichen BF aus 2013 „Guter Roter“ vom Weingut Giefing aus Rust am Neusiedler See. Ich habe ihn gekostet, der war leider nix.

Die Moral von der Geschicht, richtig gut gegessen beim HEIDENKUMMER, der 4er mit Tendenz nach oben, das Ambiente, ja wenn die vielen schiachen Bilder nicht wären, die Serviceleistung knapp 3. Mit Trinkgeld wollte man 58 Euro, für alles, von mir. Sehr wohlfeil und ein baldiger Besuch mit der liebsten Gattin ist sehr wahrscheinlich.

Mittagsmenü mit Suppe um 7 Euro gibt’s übrigens auch.

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Letzter Kommentar von am 26. Feb 2017 um 07:12

Das Piestinger kam mal - wie der Name vermuten lässt - aus Markt Piesting in NÖ, wurde dann von der Villacher Brauerei gekauft und die Produktion vor Ort eingestellt und wird aber mit dem gleichen Rezept in der Villacher Brauerei weiter hergestellt, Schmecken tuts trotzdem anders als früher - ich nehme mal an es leigt am Wasser.

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am 2. Juli 2015
Tafel
5 Bewertungen
1 Kontakt
Tester-Level 1
4Speisen
4Ambiente
0Service

Sehr gute Küche, gute Auswahl an Speisen und Getränken. Personal (Kellnerin) unfreundlich und extrem langsam. Schade.

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Letzter Kommentar von am 3. Jul 2015 um 22:23

Nachdem wir Platz genommen haben, wurden wir 20 Minuten (nicht gefühlt, sondern gemessen) nicht nach unseren Wünschen gefragt. Kellnerin hat alle meine "Signale" (höfliches Aufzeigen und bemerkbarmachen) ignoriert. Und das war nur der Anfang der "Dienstleistungsqualität".

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am 29. August 2014
CaptCook
1 Bewertung
1 Kontakt
5Speisen
5Ambiente
5Service

Beste Wiener Küche, hervorragendes Preis/Leistungsverhältnis, schönes Ambiente! Klassiker wie Gulasch und Cordon Bleu in einer Qualität, wie man sie in Wien kaum bekommt. Ausgewogene Weinkarte mit moderaten Preise.
Wöchentlicher Besuch ist angezeigt!

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am 4. Juni 2014
ilbarillo
3 Bewertungen
1 Kontakt
Tester-Level 1
4Speisen
4Ambiente
3Service

Ein Lokal mit sehr guter Wiener Küche und ausgezeichneten Biersorten aus dem Fass.

Die Karte der früheren Jahre hat im Umfang deutlich abgenommen, der Qualität hat dies gutgetan. Die Preise sind als günstig zu bezeichnen, da auch stattliche Portionsgrößen geliefert werden.

Das Ambiente ist geprägt von einer vielseitigen Graphiksammlung, die vor allem den Speiseraum hinter dem Schankraum dominiert.

Das Lokal hat als eines der wenigen Speiselokale auch am Sonntag abend offen, dafür Samstag geschlossen.

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am 20. September 2013
Experte
amarone1977
317 Bewertungen
75 Kontakte
Tester-Level 30
3Speisen
4Ambiente
4Service
4 Fotos1 Check-In
Gelistet in: Wien - Beisl & Co.

Kein Kummer, kein Leid. Im Gegenteil. Hier ist man gut aufgelegt.

Zwar in Gürtelnähe gelegen befindet sich das Gasthaus der Familie Heidenkummer in ruhiger Lage des Breitenfelder Grätzels. Drinnen geht’s aber geschäftig zu, im gut besuchten Lokal wird eifrig diskutiert und gelacht, das hemdsärmelige Personal ist quirlig und alles andere als mundfaul unterwegs.

Gepflegte Gasthausausstattung, nicht abgewohnt, fast schon fehlt ein wenig die mancherorts so typische „Patina“ auf dem Mobiliar.
Der einzige freie Tisch wird mir gleich neben dem Eingang zugewiesen, ein erhöhter, runder Tisch. Zeitungen gibt’s natürlich auch, sehr erfreulich natürlich, wenn sich’s nicht nur auf das „lesenswerte“ Kleinformat beschränkt.

Das gut gezapfte Piestinger ist rasch serviert und Balsam für die Kehle.

Ein zweiter Gast kommt bei der Türe rein und schmeißt seine Sachen auf den Tisch. „Do is‘ eh frei, gö‘?“
Aber sicher doch, wer will bei den herbstlichen Temperaturen schon draußen sitzen.
Der Herr ordert sich Würstel mit Saft, ich brauche doch ein etwas ausgiebigeres Menü.

Ein Teich Suppe wird serviert: „Wos, so ‚wenig‘?“ erwidere ich augenzwinkernd im Angesicht des übervollen Tellers.
Schöne Frittaten mit dem ordentlichen Biss, die eigentlich nur in der „bairischen“ Gegend zwischen Salzburg und Oberösterreich noch besser sind. Die Suppe ist eine ehrliche Wirtshaussuppe, die dem lädierten Hals Gutes tut.

Ostern ist vorbei, das musste auch Herr Lampe akzeptieren: so kommen zwei prächtige, lange Stücke vom Hasen, in goldbrauner Panier. Beim Anblick frage ich den Kellner, ob man seine Löffel auch gleich drunter verpackt hat.
Tadellose Umsetzung, das Fleisch ähnelt in der Farbe dem Huhn, ist aber ein wenig fester und würziger, aber nicht ganz so saftig wie ein Bröselflieger.
Der grüne Salat dazu ordentlich, nix matschig oder letschert, das Kernöl braucht sich auch nicht zu verstecken, Sakko ausziehen lohnt sich aber vor dem Essen.

Zwetschkenknödel: gute, süße Frucht, der Teig ist nicht schlecht, wenn auch ein wenig gummig, da fehlt mir ein wenig das Fluffig-Flaumige. Die Zuckerhaube wird so gut es geht entfernt.

Fazit eines schnellen Abendessens im 8. Hieb: gemütliches Lokal mit gepflegter Wirtshausstimmung, flottes, nicht schmähstades Personal und solide Küche mit Wiener Klassikern und alteingesessenen Farbtupfern.

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am 14. Juli 2013
seb
21 Bewertungen
2 Kontakte
Tester-Level 5
4Speisen
5Ambiente
5Service

Das Lokal hat einen gewaltigen Fehler: Samstag Ruhetag. Schon öfter habe ich mit meiner unregelmäßigen Herrenrunde nach einem Treffpunkt in der Gegend gesucht, nachdem uns die bisherigen Alternativen langweilen. Heidenkummer klang im Restauranttester super - aber jedesmal, wenn ich den Vorschlag machte, war gerade Samstag und daher zu.

So aber mal Freitag mit meiner Holden geschafft. Und wir waren recht begeistert. Sehr gepflegtes Ambiente, nicht abgefuckt, wie viele andere Eckwirtshausgeheimtipps. Super freundliches und effektives Service. Einzig die Umgebung des Schanigartens etwas trist.

Essen: alleranständigste, bewusst urwienerische Küche. Backfleisch und gebackene Herrenpilze handwerklich einwandfrei, sehr frisch, Portionen üppig. Einziges Manko: Sauce Tartare ein Fertigprodukt, aber damit muss man ehrlicherweise rechnen. Aromatisches Spitzen-Kernöl auf dem Salat, und da bin ich heikel. Die Krönung die hausgemachten Marillenknödel, seit Mama keine so guten gegessen, v.a., weil die Marillen drin so gut waren. Ansonsten wären da so Sachen wie Scheinsbackerl, Lammhaxe, diverse Innereien, super das.

Piestinger Bier dazu hervorragend, Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut, Herrenpilze €13,--, Backfleisch 10,50, riesige Marillenknödel à 2,50, Bier knapp über 3 (ich finde das Lokal für 2013 überhaupt günstig). Der allerletzte Kick hat mir aber irgendwie gefehlt für einen Fünfer.

Die sehen mich trotzdem bald wieder, und die nächste unregelmäßige Herrenrunde wird eben mal ein Freitag.

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Letzter Kommentar von am 26. Sep 2013 um 12:11

Zahnstocher sind ein Risiko, vor allem, wenn man sie nicht wirklich sieht. Ich kenne nur den Fall (die Person steht mir sehr nahe), einer Glasscherbe im grünen Salat. Die Scherbe fand beim Beißen den Weg in die Lücke des wenige Tage zuvor entfernten Weisheitszahnes. Sowas gibt's!

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am 5. Juni 2013
Experte
kuechenmeister
195 Bewertungen
27 Kontakte
Tester-Level 25
4Speisen
4Ambiente
5Service
1 Check-In

Wieder einmal Mittagessen in der Josefstadt, wir wählen diesmal den Heidenkummer in der Breitenfelder Gasse. Wir rufen an um einen Tisch zu reservieren und bemerken schon, dass dieses Lokal sehr gefragt ist. Ein Tisch für 14 Personen? Hm, das bedarf schon einiger Logistik, minutengenauer Zeitplanung und der Bereitschaft, uns auf zwei Tische zu verteilen. Machen wir, und sind pünktlich da.

Wir betreten den gepflegten Schankraum eines typischen Wiener Beisls, gefühlvoll und stilsicher renoviert. Eine große Schank, dunkles Holz, Weinflaschen dekorieren die Wände und machen Lust auf einen abendlichen Besuch. Kurios sind die vielen Bilder, die das Lokal schon fast zur Galerie machen.

Der Heidenkummer ist bis auf den letzten Platz gefüllt, Wirt und Servierpersonal haben jede Menge zu tun und empfangen uns dennoch herzlich. Eine bestens gelaunte, flotte Kellnerin bringt uns zum Tisch und stellt die Getränke in Rekordzeit auf den Tisch. Die Speisekarten hatte sie schon zuvor dagelassen, wir sind schon beim Lesen.

Ein Blick auf die Karte zeigt, was hier Programm ist: traditionelle Wiener Küche. Altwiener Backfleisch, saure Nierndln, Rahmherz, geröstete Leber – ich weiß jetzt schon, dass ich hier noch öfters vorbeischauen werde. Trotz des traditionellen Schwerpunktes hat auch die Moderne ihren Platz auf der Karte: Backhendlsalat mit Kernöl und Schafskäse im Speckmantel auf Blattsalat finden vor allem bei den weiblichen Mitgliedern unserer Gruppe großen Anklang.

Ich bestelle eine Frittatensuppe und ein Paprikahendl mit Teigwaren. Die Frittaten sind hausgemacht, die Rindsuppe in Ordnung. Die Teigwaren zum Hendl entpuppen sich als ebenfalls hausgemachte Spätzle, das Hendl ist ein Vorderviertel, ganz lange geschmort, das Fleisch fällt fast vom Knochen. Genau so soll das sein. Die Sauce ist würzig und sehr cremig, das Gericht insgesamt ohne jeden Fehl und Tadel.

Nach dem Essen herrscht allgemeine Zufriedenheit, wir verlassen satt, zufrieden und gut gelaunt das Lokal.

Fazit: Gut, dass es solche Wirtshäuser noch gibt. Traditionelle Wiener Küche in hoher Qualität, sehr freundliches Service, ein Ambiente zum Wohlfühlen, ein ansprechendes Weinangebot – eine ganz klare Empfehlung!

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am 16. Mai 2012
giovanna
1 Bewertung
1 Kontakt
4Speisen
4Ambiente
2Service

Habe das Lokal in den letzten Monaten ein paar Mal besucht und bin wirklich vom guten und günstigen Essen überzeugt worden. Auch die Tatsache, dass es dort ein Schwechater Zwickl vom Fass gibt, ist einen Pluspunkt wert. Beim letzten Besuch vor ein paar Wochen jedoch gabs was, was gar nicht geht: Wir waren zu dritt und haben 3 Krügerl Zwickl bestellt. Die kamen prompt aber dafür zur Hälfte (wirklich das halbe Glas!!) mit Schaum. Nachdem sich der Schaum gesetzt hatte, blieb ein Seidl Bier übrig. Wir haben nicht reklamiert, da wir - nett wie wir sind - davon ausgegangen sind, dass der Schankkellner einfach Stress hatte. Als mir der Kellner mein zweites geordertes Bier wieder nur halb voll auf den Tisch stellen wollte, hab ich ihn drauf hingewiesen - und dann kam eine Reaktion, die mich dieses Lokal nie wieder betreten lässt: Er hat das Gesicht verzogen und mich abfällig angesehen, als wäre ich eine Querulantin, hat das Glas wortlos wieder mitgenommen, und als er es wieder auf den Tisch stellte, war der Inhalt immer noch einen Finger unter der 0,5 Liter Marke. Ich hab nichts mehr gesagt, aber ich ziehe die Konsequenzen. Es tut mir sehr leid ums gute Essen und ums nette Ambiente, aber irgendwo hat man als Gast auch eine gewisse Würde zu bewahren...

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am 5. Jänner 2012
karlm10
38 Bewertungen
3 Kontakte
Tester-Level 6
3Speisen
4Ambiente
5Service

Das gute alt Wiener Gasthaus so wie es ein soll, wenn auch mal so manches aus dem Sackerl, Packerl oder Tuberl kommt. Das Mittagsmenü zum fairen Preis mit einer guten Portionsgrösse. Die Suppen sind echt und nicht aus dem Sackerl, und die Tagessuppen warten immer wieder mit nicht ganz so bekannten Einlagen auf, und sind immer einen Versuch wert. Auch bei den Hauptspeisen wird auf Wiener Tradition geachtet und so manche Wochenschau ist auch mit dabei, welche aber immer wunderbar ist, die Fleischknödel sind ein echter Traum, trotz des Erdäpflteigs aus dem Packerl. Salate sind frisch und echt zubereitet. Getränke werden da sehr gepflegt und sind stets gut eingeschenkt. Das Essen ist generell als wirklich gut zu bezeichnen und auf den schnickschnack aller Haubenkasperl wird zu gunsten des Essens verzichtet. Preis-Leistung ist voll OK. Die Bedienung ist gut schnell freundlich einfach gut. Mitunter bekommt man aber beim Servieren der Suppe schonmal das grosse Flattern wenn diese auf dem mit zittrigen Händen gehaltenen Tablett über einem serviert wird. Aber bisher ist noch nie was passiert.
Die übliche halbe Stunde Mittagspause ist da ohne zu überziehen kein Problem!

Das Fazit: faires Wiener Essen zum fairen Preis das gut ist.

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am 18. Oktober 2011
Experte
Gastronaut
460 Bewertungen
45 Kontakte
Tester-Level 29
4Speisen
3Ambiente
4Service
9 Fotos1 Check-In

Die schlichte und einfache Tatsache, dass meine vegetarische bessere Hälfte nun in die Gegend gezogen ist, hat uns jetzt auf der Suche nach einem neuen Stammlokal ins Heidenkummer schauen lassen. Zunächst waren wir einmal von der Tatsache begeistert, dass dieses Gasthaus / Beisl bei Weitem nicht so heruntergekommen zu sein scheint, wie die meisten anderen der Gegend. Ganz im Gegenteil: Das Heidenkummer präsentiert sich so wie man sich ein typisches Wiener Gasthaus vor gut hundert Jahren vorstellen würde.

Der erste Blick in die Karte galt den offenen Weinen, wobei wir einen köstlichen Blaufränkisch um jeweils 1,60 Euro bestellten. Die gesamten Klassiker der Wiener und der Altösterreichischen Küche sind vertreten; fast eine ganze Seite wartet mit Schnitzelvariationen auf, auf Wunsch sogar - gegen Aufpreis - in Schmalz gebacken.

Als Vorspeise entschieden wir uns für eine geteilte Kürbiscremesuppe mit Obers, Öl und Kernen. Die Portion war gigantisch, die Suppe ausgezeichnet abgeschmeckt.

Die bessere Hälfte entschied sich für die Spinatnockerln mit Bergkäse, die sonst in der Speise enthaltenen Schinkenstreifen wurden für die vegetarische Variante natürlich weggelassen. Die Portion, die definitiv für mehr als eine Person reicht, war nicht nur optisch wunderschön, sondern vor allem durch den intensiven Käse ein sinnliches Erlebnis!

Für mich kam dann ein großes Gulasch, das für gerade einmal 5,90 Euro auch mehr als sättigend war. Geschmacklich waren die abgezählten fünf Fleischstücke wunderbar weichgekocht und ebenfalls auf den Punkt genau abgeschmeckt. Lediglich die Tatsache, dass zwei der Fleischstücke eine besonders dicke Fettschicht hatten, hat meinen Genuss ein wenig getrübt...Geschmacklich waren wir aber hier echt begeistert....

Vor unserer Bestellung hatten wir lange gegrübelt, was wir denn bestellen sollten...und nachdem wir hier wirklich happy waren, werden wir die anderen Speisen demnächst sicher auch probieren.....

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Kommentar von am 18. Okt 2011 um 13:19

Klingt sehr gut. Danke für die interessante Bewertung!

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am 7. September 2011
Experte
anita47
73 Bewertungen
27 Kontakte
Tester-Level 20
4Speisen
5Ambiente
5Service

Schönes Gasthaus mit witziger Bildergalerie, Suppen sehr gut, besonders die Leberknödel Einlage exzellent. Der Zwiebelrostbraten 1A, die Zwetschkenknödel leider ein wenig hart, könnte flaumiger sein. Die Weinauswahl sehr gelungen und das Piestinger Bier eine reine Freude! Ich wohne um die Ecke und habe dieses Lokal nicht gekannt, nachdem ich die Kritik von HaraldV gelesen habe musste ich hingehen!! Wird mein Stammlokal super.

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am 31. August 2011
HaraldV
3 Bewertungen
2 Kontakte
Tester-Level 1
4Speisen
4Ambiente
4Service

In Sektion "Beisl" bzw. "Wiener Hausmannstkost" mein absoluter Favorit. Hier ist alles stimmig zueinander,
Futter, wie bei Mutter:)

AMBIENTE
Mit Umbau (vor ca. 5 Jahren) Tradition treu geblieben,
hat Ambiente noch mehr gehoben. es hängen lustige Bilder und Schilder (z.B: Eislaufen verboten, hehe)
Das Publikum ist Stammpublikum, weil jeder gern immer wieder kommt, besonders Nachbarschaft:)

ESSEN & TRINKEN:
Mein Favorit hier ist seit jeher der "Bauernschmaus"
Kleiner Wermutstropfen: nicht immer erhältlich.

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am 12. September 2009
Spargel
2 Bewertungen
1 Kontakt
4Speisen
3Ambiente
5Service

Ausgezeichnete Wiener Küche, saisonale Spezialitäten, fallweise Schmankerln wie Rahmherz, ein wunderbares Beuschel, Innereien.....
Gut gezapftes Bier, freundliche Bedienung, ein Wirtshaus wie es jeder am Eck haben sollte.

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am 6. September 2009
wildwilly
15 Bewertungen
1 Kontakt
Tester-Level 2
4Speisen
4Ambiente
4Service

Alt-ehrwürdiges Wiener Wirtshaus, wo alles ist um zwei Klassen besser schmeckt als beim Wirten um die Ecke. Immer gleichbleibende Qualität und Frische. Sehr schönes Lokal mit kleinem Schanigarten im Sommer. Alte Wiener Wirtshaustradition wird hier noch hochgehalten.

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Erst-Tester

Bewertet am 06.09.2009

Master

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