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Do, 25. Juli 2024

Gut Oberstockstall

(2)
Oberstockstall 1, KIRCHBERG am Wagram 3470
Küche: Internationale Küche
Lokaltyp: Restaurant
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Gut Oberstockstall

Speisen
Ambiente
Service
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Gesamtwertung

45
2 Bewertungen fürGut Oberstockstall
Speisen
50
Ambiente
37
Service
47

Bewertungen

am 6. September 2022
SpeisenAmbienteService
Am Essen gibt es nichts auszusetzen: hervorragend gekocht, perfekt angerichtet, jede Zutat punktgenau. Das was uns wirklich schmerzte (19.8.2022) war die Speisekarte: diese Zierschrift mag ja auf den ersten Blick nett wirken, ist aber im Fließtext fast unleserlich. Einige Herrschaften griffen dah...Mehr anzeigenAm Essen gibt es nichts auszusetzen: hervorragend gekocht, perfekt angerichtet, jede Zutat punktgenau. Das was uns wirklich schmerzte (19.8.2022) war die Speisekarte: diese Zierschrift mag ja auf den ersten Blick nett wirken, ist aber im Fließtext fast unleserlich. Einige Herrschaften griffen daher zum Handy und lasen die Karte dort ... Schön, dass dort Lehrlinge ausgebildet werden - sie bemühen sich sehr!
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InaHummel

Die Karte ist schwer zu lesen, das Essen ist angeblich sehr gut.....leider ein wenig "zu wenig"!

11. Sep 2022, 23:11Gefällt mir
am 24. November 2019
SpeisenAmbienteService
Das Ambiente im Gut ist rustikal und angenehm. Der Service, durch den Chef des Hauses persönlich ausgeübt, ist professionell und angenehm zurückhaltend. Das gesamte Personal ist sehr höflich und angenehm aufmerksam. Zum Essen gab es eine Kürbiscremesuppe, Forelle gebraten mit Kartoffeln. Z...Mehr anzeigenDas Ambiente im Gut ist rustikal und angenehm.

Der Service, durch den Chef des Hauses persönlich ausgeübt, ist professionell und angenehm zurückhaltend. Das gesamte Personal ist sehr höflich und angenehm aufmerksam.

Zum Essen gab es eine Kürbiscremesuppe, Forelle gebraten mit Kartoffeln. Zum Abschluss genehmigten wir uns eine Sorbetvariation als auch eine Nougat-Topfen-Variation. Als Weinbegleitung hatten wir eine Flasche Wachrein.

Das Essen war ausgezeichnet und wir waren rundum zufrieden.
Hilfreich8Gefällt mir5Kommentieren
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Besserwisser

Ja, wir fanden das „Zimmer“ - bestehend aus Schlafzimmer, Wohnzimmer und Badezimmer - auch sehr schön. Beim Frühstück gab es durchwegs regionale oder hausgemachte Produkte bzw. Speisen. Das hat was.

25. Nov 2019, 22:00Gefällt mir2
am 24. April 2014
SpeisenAmbienteService
Nach lesen der Bewertungen war ich voller Erwartungen. Kann sein, daß ich Pech hatte. Daher nur ein Kurzbericht den ich, wenn ich bei einem weiteren Besuch bessere Erfahrungen mache, ergänzen werde. Zum Ambiente gibt es nicht viel zu sagen. Schönes Gasthaus in schöner Umgebung. Butter, dive...Mehr anzeigenNach lesen der Bewertungen war ich voller Erwartungen. Kann sein, daß ich Pech hatte. Daher nur ein Kurzbericht den ich, wenn ich bei einem weiteren Besuch bessere Erfahrungen mache, ergänzen werde.

Zum Ambiente gibt es nicht viel zu sagen. Schönes Gasthaus in schöner Umgebung.

Butter, diverse sehr gute Brote verkürzen die lange Wartezeit auf die Vorspeisen. Das servierte Beuschel als Vorspeise war eine 5 wert und hätte mich beinahe zu einem Gesamt 4 verleitet. Bei der Hauptspeise jedoch war die Küche überfordert ( ich war bereits fertig als mein Tischnachbar noch wartete ) und die Kostprobe Rhabarber die als Nachspeise serviert wurde, war zwar sehr schön angerichtet aber das lange Warten ob der geringen Menge nicht wert. Bei mir ißt eben nicht nur das Auge. Die Service Bewertung von 2 gilt nicht dem Personal sondern dem Betreiber. Wenn eine größere Gruppe reserviert hat, muß man für genügend Hilfskräfte sorgen.
Hilfreich3Gefällt mirKommentieren
am 22. August 2013
SpeisenAmbienteService
An einem lauen Sommerabend fuhren wir zum Abendessen nach Oberstockstall. Das ist ein Gutshof am Wagram, gleich neben Kirchberg gelegen und von Familie Salomon als biologisch-dynamische Landwirtschaft mit feinem Restaurant geführt. Biologisch-dynamisch, habe ich mir sagen lassen, ist nicht ganz d...Mehr anzeigenAn einem lauen Sommerabend fuhren wir zum Abendessen nach Oberstockstall. Das ist ein Gutshof am Wagram, gleich neben Kirchberg gelegen und von Familie Salomon als biologisch-dynamische Landwirtschaft mit feinem Restaurant geführt. Biologisch-dynamisch, habe ich mir sagen lassen, ist nicht ganz dasselbe wie Bio, es hat mit Rudolf Steiners Anthroposophie zu tun, es gelten besondere Regeln, die mir als Laien ein wenig komplex erscheinen, aber offenbar zu einem erfreulichen Ergebnis führen – hier gibt es was Gscheites zum Essen und Trinken!

Der Garten ist zwar wunderschön, aber beim Eintreffen um 20 Uhr war es uns draußen schon zu kühl, wir nahmen in einem Gastraum Platz. Die Räumlichkeiten sind weitläufig und liegen im ehemaligen Gesindetrakt des Gutshofes – also keine prunkvollen Hallen, sondern mehrere kleinere, eher niedrige Räume hintereinander, mit rustikalem Bretterboden und ländlicher Möblierung. Dank feinstem Tuch, nicht minder feinen Gläsern und viel ästhetischem Feingefühl sehr einladend, wohnlich-warm gestaltet.

Ein kleiner Aperitiv begleitete uns beim Lesen der Karte. Die ist umfangreich, beinhaltet ein 4- und ein 6-gängiges Menü, auf Wunsch mit Weinbegleitung, und ein umfangreiches á la carte-Angebot von der bodenständigen Griesnockerlsuppe bis zu anspruchsvollen Kreationen auf Basis aufwendiger Zutaten, wie man sie in einem Gourmetlokal erwartet.

Wir waren zu dritt, bestellten einmal das sechsgängige Menü mit Weinbegleitung und zweimal á-la-carte.

Der Service war aufmerksam und bemüht, es mangelte ihm aber ein wenig an Kenntnis des eigenen Angebots. Um unsere Fragen zu beantworten wurde in der Küche nachgefragt, die Unsicherheit beim Weinangebot führte zu einiger Verwirrung und Verwechslung.

Man brachte uns Butter, Öl und Salz in mehreren Varianten und verwies auf das umfangreiche Angebot an hausgemachten Broten, die auf einem Tisch im Raum bereitstanden.

Zwei Ravioli mit Ricotta-Nußfülle grüßten aus der Küche, recht nett.

Der schieren Menge der von uns genossenen Gerichte wegen halte ich mich in der Folge kurz und bündig:

Variation vom Biolachs. Einmal kurz gebraten, einmal geräuchert, einmal Tartare. Ebenso einfach wie vorzüglich.

Sardine mal drei. Mit den Dreiern hat man es hier. Einmal eingelegt á la Brathering, einmal geräuchert, einmal gebraten und in einen Kartoffelchip integriert, mit einem Stamperl Gurkenkaltschale serviert. Ganz nett.

Entenleberparfait mit dreierlei Gelee und Brioche. Cremig, fein-würzig, hervorragend.

Rindsuppe mit Griesnockerl. Griesnockerl sehr fein, Suppe zu dünn.

Lauwarmes Eigelb mit Trüffel und Flusskrebs. In der Eierschale angerichtet, witzig und geschmackvoll.

Gebratene Garnele auf Artischoken-Paradeisragout und Oliventapenade. Sehr gelungen, aber die Garnele wirkt in diesem Menü wie ein Parvenü, stört fast die Komposition., trotz ihres Wohlgeschmacks.

Lammleber mit Thymian-Wacholderrahm und Cremepolenta. Der Tiefpunkt des Abends. Lammleber zu lange gegart, trocken. Schade.

Zweierlei Reh, karamellisiertes Spitzkraut und Erdäpfel-Topfenknödel. Ein kurzgebratenes Stück Rückenfilet und Geschmortes von der Keule. Mit kräftigem Jus aus Wildfonds und Portwein. Wunderbares Fleisch. Kraut und Knödel erstklassig.

Brust von der Flugente mit Mohnschupfnudeln und glasiertem Pfirsich. Medium gebraten, ausgezeichnet.

Lammschlögel gebacken mit Erdäpfel-Gurkensalat. Köstlich, zart, in Butterschmalz gebacken.

Warme Schokoladentarte mt Mango und Pina Colada. Herrlich. Als Abschluss des 6-gängigen Menüs aber fast zu gewichtig.

Wassermelonensorbet mit Mandel-Tee-Gebäck. Herrlich leichtes Sommerdessert, perfekt.

Lavendel Panna Cotta. Zu fest, zu viel Gelatine.

Die Weinbegleitung war aus Produkten des Hauses kombiniert, man servierte in dieser Reihenfolge: Grüner Veltliner Patron, Riesling Tobel, Chardonnay Kirchenberg, Weißer Burgunder, Cabernet Sauvignon und als Abschluss den einzigen „Fremdling“, einen Portwein zur Schokoladentarte. Bemerkenswert fand ich, dass sich eine durchgehende Linie durch die Weine zieht, die Weißen schmecken „nach Salomon“, ein für mich schwer zu beschreibender Charakter, der aber enormen Wiedererkennungswert hat. Sehr harmonisch, gut eingebettete Säure, rund. Herausragend der Cabernet Sauvignon, ein reifer, kräftiger Roter, Jahrgang 2007, mit einem Anklang von gerösteten Kaffeebohnen im Bukett, vollem Geschmack und langem Abgang.

Die Weine kann man ebenso wie eine Vielzahl von hauseigenen Produkten vom Rindfleisch bis zur Marmelade auch zum Mitnehmen ab Hof erwerben.

Die Preise sind gehoben, auch in Anbetracht der Fülle und Qualität der genossenen Speisen sind € 230,- für ein sechsgängiges Menü mit Weinbegleitung und zweimal 4 Gänge á la carte mit nur einem Pfiff Bier, einem Glas Veltliner und viel Mineralwasser eine stolze Summe.


Fazit: Ein hervorragendes Restaurant auf dem Lande, das man nach Wahl auf zwei Arten und in zwei Preisklassen erleben kann: als Gourmetrestaurant mit großen Menüs und Weinbegleitung oder als gehobenes Landgasthaus, in dem man einfach á la carte ganz österreichisch eine Rindsuppe, eine Hauptspeise und eine Nachspeise bestellt. Hervorragende Rohstoffe, großartige Weine. Wir kommen wieder.
Lavendel-Panna Cotta mit hausgemachtem Müsli - Gut Oberstockstall - KIRCHBERG am WagramGut Oberstockstall - KIRCHBERG am WagramGut Oberstockstall - KIRCHBERG am Wagram
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am 20. März 2011
SpeisenAmbienteService
Die Speisekarte bietet eine ausreichende Auswahl, vor allem weil auch sehr seltene Gerichte den Weg in die Karte finden. Die Speisen sind alle hervorragend, es gibt nach drei Besuchen mit je 4 Personen nicht das geringste zu bemängeln. Auch das Service kann nur als ausgezeichnet betrachtet wer...Mehr anzeigenDie Speisekarte bietet eine ausreichende Auswahl, vor allem weil auch sehr seltene Gerichte den Weg in die Karte finden.

Die Speisen sind alle hervorragend, es gibt nach drei Besuchen mit je 4 Personen nicht das geringste zu bemängeln. Auch das Service kann nur als ausgezeichnet betrachtet werden.

Eine Reservierung ist unbedingt notwendig, auf Gut Glück wird man kaum einen Platz erhalten. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie nicht den Raum gleich neben der Küche erhalten. Dann wird der Abend auf jeden Fall nicht ruhig, weil das emsige Treiben dann doch etwas zu nah ist.
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am 20. Dezember 2009
SpeisenAmbienteService
Das 6-gängige Degustationsmenü mit Weinbegleitung um 97,- Euro ist zwar kein Geschenk, es gibt aber wohl 2-Hauben Restaurants, die bedeutend teurer sind. Das Essen schmeckte jedenfalls fantastisch und spiegelte die Fantasie und Detailverliebtheit einer in Hochform agierenden Küchenmannschaft ...Mehr anzeigenDas 6-gängige Degustationsmenü mit Weinbegleitung um 97,- Euro ist zwar kein Geschenk, es gibt aber wohl 2-Hauben Restaurants, die bedeutend teurer sind.

Das Essen schmeckte jedenfalls fantastisch und spiegelte die Fantasie und Detailverliebtheit einer in Hochform agierenden Küchenmannschaft wider.

Der überwiegende Teil der Zutaten wird ja im Gut Oberstockstall selbst produziert, viele weitere Produkte stammen aus der Umgebung. Für mich ein sehr symphatisches Konzept, das ja beispielsweise auch am Pogusch seit vielen Jahren erfolgreich praktiziert wird.

Die Weinbegleitung war was die Weißweine angeht ohne Tadel, der Süßwein eine echte Überraschung, der Pinot Noir zum Hauptgericht vielleicht die einzige kulinarische Enttäuschung des Abends.

Das Gut Oberstockstall ist schon ein sehr malerischer Ort, der für ein Spitzenrestaurant eine hervorragende und stimmungsvolle Bühne bietet. Im Inneren der Räume bemüht man sich um schlichte Behaglichkeit, was sich in viel Holz niederschlägt. Warum man allerdings in jedem Raum eine merkwürdige Art von nackten Glühbirnen in die Wand montiert hat bleibt uns rätselhaft. Wiewohl doch die Beleuchtung eines der wichtigsten Elemente in der Schaffung einer gemütlichen Stimmung ist.

In Summe zählt das Gut Oberstockstall aber nun zu meinen Lieblingsadressen für besondere Anlässe.

Noch ein Tipp: Wenn man im einen Kilometer entfernten "Alten Winzerkeller" in Kirchberg übernachtet, bekommt man nicht nur 7,- Euro Rabatt auf das Menü sondern man hat auch kein fahrtechnisches Problem mit der Weinbegleitung und übernachtet in einem wirklich schönen Zimmer, das allerdings mit 95,- Euro für das Doppelzimmer mit Frühstück auch seinen Preis hat.
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2 Kommentare·Zeige alle Kommentare
Mara

Nicht um die Meinung gefragt, mische ich mich trotzdem ein und halte den Vorschlag für sehr gut. Vielleicht wäre eine weitere Ergänzung auch noch die Möglichkeit Ja/Nein, ob ein (echter) Nichtraucherraum vorhanden ist.

21. Dez 2009, 19:09Gefällt mir
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