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Speisen
Ambiente
Service
37
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Gesamtrating
40
6 Bewertungen
Alle Ratings 0 - 50
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Gerstners LandhausGerstners LandhausGerstners Landhaus
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Gerstners Landhaus Info
RESTOmeter
RESTOmeter Trend
Popularitätsrang
Österreich
Rang: 262
|
887
Wien
Rang: 177
Features
Gastgarten, Schanigarten
Brunch
WLAN, WiFi
Ambiente
Gemütlich
Preislage
Gehoben
Kreditkarten
Gängige Karten
Eröffnungsjahr
2014
Öffnungszeiten
Mo
18:00-24:00
Di
18:00-24:00
Mi
18:00-24:00
Do
18:00-24:00
Fr
18:00-24:00
Sa
12:00-24:00
So
12:00-24:00
Hinzugefügt von:
hbg338
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Gerstners Landhaus

Himmelstraße 16
1190 Wien (19. Bezirk - Döbling)
Küche: Österreichisch, Wiener Küche
Lokaltyp: Restaurant, Gasthaus, Gasthof
Tel: 01 320 63 45Fax: 01 320 45 20
Lokal teilen:

6 Bewertungen für: Gerstners Landhaus

Rating Verteilung
Speisen
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 26. September 2016
Experte
BiancaC
43
60
19
5Speisen
5Ambiente
5Service

Drei Gänge im Gerstners Landhaus - Dailydeal machts (finanziell) möglich. Die Reservierung funktionierte einwandfrei, der Herr am Telefon sehr zuvorkommend und freundlich.

Freitag Abend, 19:15 Uhr, zwei Personen. Raucher. Aber kein Problem - wir bekommen einen Tisch unter der Wärmelampe im urig-verwunschenen Gastgarten. Gemütlich, angenehm, einfach schön - der gepflasterte Untergrund, der Efeu an den Wänden und das historische Gebäude strahlen eine unglaubliche Wohlfühlstimmung aus.

Die Kellnerin kommt flotten Schrittes mit der Besteckschachtel aus Holz, erfragt die Getränke (Spritzer, Almdudler, Karaffe Wasser) und lässt uns eine angebrachte Zeitspanne zur Wahl unserer Speisen.
Wir entscheiden uns für Beef Tartar, einmal klassisch, einmal scharf. Dann soll ein Lammrücken mit Rollgerste und Oliven-Specksauce und ein geschmortes Schulterscherzl mit Pilzen und Breznknödel folgen.

Die Getränke waren kalt und erfrischend, das Beef Tartar kommt baldigst. Exzellent. Zwar sehr fein faschiert, aber geschmacklich toll, feine Kapernnote, Zwiebel, Kresse, Wachtelei. Genügend Toast und Butter dazu. Wir genießen. Einziger Kritikpunkt ist das Chiliöl für die scharfe Variante, da könnte man schon andenken, stattdessen Chiliflocken oder Ähnliches zu reichen. Dennoch mehr als zufriedenstellend.

Die Hauptgänge waren umwerfend und zum dahin schmelzen. Das Lamm durchgehend rosa, die Rollgerste knackig und würzig, mit kleinsten Würfeln von Wurzelgemüse und Lauch. Auch die Oliven-Specksauce war ein Gedicht und rundete das Gericht perfekt ab.
Das Schulterscherzl zergeht auf der Zunge, der Jus ist ein lang einreduzierter, nicht zu salzig, fleischig und glänzend. Die Pilze dazu knackig und von großer Vielfalt (Kräutersaitlinge, Eierschwammerl, Champignons und Steinpilze), das Wurzelgemüse ebenso nicht übergart und einwandfrei. Ich habe noch nie so ein gutes Rindfleisch gegessen und bin sprachlos bei jedem Bissen. Auch die Knödel sind saftig aber nicht matschig, die Laugennote kommt gut raus. Hervorragend.

Als Dessert soll ein Schokomousse folgen, das mit Brombeeren und Minze serviert wird. Wahnsinn. Es setzt sich die Reihe der Köstlichkeiten nahtlos fort. Auch die empfohlenen Digestiv (Alter Apfel und Himbeere) sind köstlich.

Das Service ist durchwegs spitze. Obwohl wir als einzige Gäste draußen sitzen (es war doch etwas frisch), kommen verschiedene Kellner in angemessenen Abständen und fragen, ob alles zu unserer Zufriedenheit ist und ob es noch etwas sein darf. Die Rechnung von 13,70€ (nur die Getränke weil Essen ja per Gutschein) runden wir auf 20€ auf und gehen mit einem sehr guten Gefühl nach Hause. Angemessen, glücklich und mit großer Sehnsucht nach einem Wiedersehen.

Volle Punktezahl in allen Belangen. Wir kommen wieder.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 4. Juli 2016
Experte
Gastronaut
428
45
29
3Speisen
3Ambiente
4Service

Bei meinem Besuch machte ich als allererstes den Tartare-Test. Denn bei wem das Beef Tartare nichts kann, bei dem will ich gar nicht weiterkosten. Habe ich schon mal erwähnt, dass zwei meiner drei Lebensmittelvergiftungen von Beef Tartare stammten? Egal, das Beef Tartare im Gerstner’s Landhaus ist qualitativ einwandfrei und wird auch scharf angeboten. Angeboten wohlgemerkt, denn wenn es so bestellt wird, kommt es mit einem kleinen Schüsselchen mit Chili-Öl daher, damit man sich dann nach belieben selber würzen kann. Es könnte ja dem einen oder anderen zu scharf werden…Auffallend war auch, das die Tartare-Masse viel zu fein war: Mit einem dickeren Strohhalm hätte ich es tatsächlich aufsaugen können. Ich blieb aber cool und nahm den Löffel. Geschmacklich war es aber einwandfrei. Bloß schärfer hätte es sein können.

Wer lieber fleischlos startet, dem sei der Schafskäsegupf samt Spargel, Wiesensalat und Kräuteröl ans Herz zu legen. Der Käse selbst ist dabei zwar sehr weich und mild, das wird aber von der interessanten Marinade ausgeglichen. Hierzu sollte der Gast aber darauf aufmerksam gemacht werden, dass der Käse und der Salat unbedingt gemeinsam gegessen werden sollen, damit die Komposition auch wirklich zu Tragen kommt.

Nicht ganz happy waren wir mit dem „Landhaus Gulasch“ mit Spiegelei, Speck, Knödel und Gurkerl. Zwar war das Fleisch butterweich und auch die Beilagen haben gepasst, aber dem „Saftl“ fehlte etwas. Wie die Deppen saßen wir vor dem Gulasch und gingen im Geiste alle Zubereitungsarten eines schönen Rindsgulasch durch, bis wir durch Backwards Engineering draufkamen, dass dem Saft die richtige Menge an Zwiebel fehlte. Einfach mit etwas mehr Zwiebel wäre das hier ein fantastisches Gulasch gewesen….

Absolut alles richtig gemacht hat die Küche beim Lammrücken samt Polenta und Bohnen. Das Lämmchen wurde mit einer Kräuter-Brot-Kruste serviert, die zwar geschmacklich nicht hätte sein müssen, aber auch nicht weiter gestört hat. Das Fleisch selber war wunderbar rosa und perfekt abgeschmeckt, die Polenta außen hart und innen zart und die Böhnchen hatten genau jenen Rest-Biss, den man sich eben von Bohnen wünscht. Alleine für dieses Gericht würde ich sofort wiederkommen!

Vollkommen ratlos hat uns aber das „Landhausschnitzel vom Kalb“ gemacht. Laut der Karte war es gebraten und würde in Begleitung von Bergkäse, Tomaten, Pilzen und Erdäpfeln serviert werden.
Was dann aber serviert wurde, erinnerte optisch mehr an eine gefüllte Kalbsroulade. Optisch durchaus spannend. Aber geschmacklich sah ich vor lauter Fragezeichen das Schnitzel nicht mehr. War dieses Fleisch gebraten, oder ANGEbraten worden? Die käsige und eiige Masse im Inneren erinnerte mehr an Dampfgarer als an Pfanne, vor allem auch, weil die Masse schön gestockt war und dem Fleisch fast sämtliche Röstaromen fehlten. Die Pilze, der knackige und perfekt abgeschmeckte Salat mit Bratensaft und die Kartoffeln hätten sich wirklich einen spannenderen Star am Teller verdient, als diese Roulade…

Zum mehr als versöhnlichen Abschluss kam dann noch das, wofür Gerstner am Berühmtesten ist: Patisserie. Egal ob Eis mit Früchten, Topfenknödel, Mousses, Cremes oder Törtchen: Platz für die Nachspeise sollten sie auf alle Fälle lassen, denn damit hat man hier im Unternehmen jahrhundertelange Erfahrung.

Insgesamt habe ich das Gerstners Landhaus sehr befriedigt verlassen: Die Location ist toll, das Personal äußerst freundlich und bemüht, die Weinkarte traumhaft und viele der Speisen absolut fantastisch. Alleine der Lammrücken…Aber manche Dinge sollte man zumindest überdenken. Den Gästen zum „scharfen Beef Tartare“ ein Chili-Öl hinzustellen ist fad. Und hier sollte das Fleisch wirklich mehr Konsistenz haben. Und ja, das Gulasch könnte echt von mehr Zwiebel profitieren...

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am 3. Februar 2016
Wienerini
4
1
1
4Speisen
5Ambiente
5Service

Wir sind bei unserer Suche nach einer geeigneten Lokalität zufällig auf Gerstners Landhaus gestoßen und haben dort die Tauffeier unseres Kindes im Prälatenstüberl ausgerichtet. Das Ehepaar Oezelt bietet eine breite Palette für Feierlichkeiten, wir haben uns für eine eingeschränkte Karte entschieden (drei Hauptspeisen und Suppe mit verschiedenen Einlagen zur Wahl sowie eine kleine Auswahl der petit fours). Wir hatten pro Gast einen kleinen Fixbetrag zu zahlen, dafür war das Prälatenstüberl (an sich schon ein wunderschöner Raum!) nett geschmückt und eingedeckt. Wir hatten den ganzen Nachmittag einen Kellner nur für uns, der sehr bemüht war und wir konnten die Weine glasweise bestellen. Die Weinliebhaber waren mit der Auswahl der Weine zufrieden. Den Zwiebelrostbraten empfehlen wir unbedingt! Die Kasnocken waren etwas zu langweilig, das war jedoch in Ordnung für uns, weil diese hauptsächlich von den Kindern bestellt wurden. Auch das Schweinsschnitzel war perfekt. Die petit fours (für die Gerstner ja berühmt ist) muss man mögen, manche waren schon sehr süß. Aber das ist ja schließlich Geschmackssache.
Wir waren vom gesamten Lokal, den verschiedenen liebevoll gestalteten Räumlichketen, dem besonderen Flair und der netten Betreuung begeistert und sind nun regelmäßige Gäste.

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Letzter Kommentar von am 3. Feb 2016 um 23:57

Oh, das war wohl ein Missverständnis. Speisen und Getränke wurden einzeln abgerechnet. Die fünf Euro waren zusätzlich. Darauf wollte ich hinweisen. War für uns ok. Andere verlangen Saalmieten oä. Ich schreib gern noch mehr, was möchtest du noch wissen?

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am 29. November 2015
purplex
24
1
9
3Speisen
4Ambiente
4Service

Zum Ganslessen verschlug es uns relativ spontan in den 19. Bezirk, eine Tischreservierung am selben Tag war unkompliziert zu bekommen. Der Erstkontakt somit freundlich, dies sollte sich auch im Verlauf des weiteren Abends fortsetzen.

Wir sind mit dem Auto angereist, Parkplätze sind spärlich vor der Einfahrt vorhanden oder man weicht auf die umliegenden Straßen aus.
Um ins Lokal zu gelangen geht es zuerst durch einen sehr schönen Innenhof mit Kies und vielen Pflanzen, hübsch dekoriert also im Sommer auch sicher nett zum draußen sitzen. Dann geht es durch eine sehr wohnliche, gemütliche und schicke Lounge in den/einen Speiseraum (ich hatte den Eindruck, dass es mehrere gab aber kann mich auch täuschen).

Unsere Servicedame begrüßte uns freundlich, gab uns die Karten und fragte gleich nach Aperitiv- und sonstigen Getränkewünschen. Nach kurzer Zeit brachte sie den Prosecco, wir hatten uns in der Zwischenzeit schon entschieden: einerseits sollte es das Ganslmenü werden (man konnte aus 3 verschiedenen Vorspeisen und Nachspeisen wählen, Hauptgang war logischerweise die Gans), andererseits eine Frittatensuppe und ein Wiener vom Kalb.
Prosecco und Getränke waren von guter Qualität, gut gekühlt und der rote Traubensaft gespritzt sehr gut und erfrischend mit angenehmer Süße.

Nach kurzer Zeit kamen die Vorspeisen, eine solide Frittatensuppe mit hausgemachten Frittaten, und eine absolut vorzügliche, sämige Köstlichkeit von Gansleinmachsuppe, perfekt gewürzt und einfach ein Traum. Serviert wurden die Suppen in einem Krug der in den Suppenteller mit der Einlage gegossen wurde, ein netter Gag. Der erste Gang war somit gelungen, und wir freuten uns auf die Hauptspeise.

Die kam, das Gansl ansprechend angerichtet in einem Tongeschirr mit Rotkraut, Erdäpfelknödel und Saft bereits alles in einem zum selber entnehmen. Das Schnitzel ganz unspektakulär auf einem Teller mit Petersilerdäpfeln. So, nun zum weniger erfreulichen: die Gans war, so sehr es mir leid tut weil der Rest uns so wunderbar gefiel, staubtrocken und steinhart. Wahrlich kein Genuss. Die Beilagen hingegen waren gut abgeschmeckt und von solider Qualität, aber die Gans war einfach dreimal tot und ungenießbar. Ich ließ das meiste davon stehen und erwähnte dies der eigentlich netten Servicedame gegenüber auch, es kam aber nicht wirklich ein Lösungsvorschlag oder dergleichen, ich denke nicht der erste Gast gewesen zu sein der die Gans an dem Abend reklamiert hatte, und hatte auch keine Lust da eine große Szene zu machen da ich an dem Abend milde gestimmt war (was mich im Nachhinein ein wenig ärgert, aber da bin ich selber schuld).

Wie dem auch sei, das Schnitzel war gut, eher dick (was ich persönlich nicht so mag) und vereinzelte Flachsen waren auch zu finden. Die Beilagenerdäpfel waren in Ordnung, aber nicht aufregend.

So blieb uns noch die Freude auf die Nachspeise, und diese war wiederum sehr gut. Bratapfel gefüllt mit Nüssen und Vanillesauce sowie einem Topfenstrudel. Nichts zu kritisieren, hat uns gut geschmeckt. Der Bratapfel war nicht zu weich und hatte noch ein wenig Biss. Der Topfenstrudel hat der Begleitung auch geschmeckt, ich fand ihn auch gut aber nicht spektakulär.

Die Rechnung kam prompt und nach deren Begleichung verließen wir gesättigt, aber teilweise unbefriedigt - die Gans :(((- dieses wirklich sehr hübsche Lokal, in dem das Ambiente nett, gemütlich und gleichzeitig etwas gehobener ist, die Küche an sich auch nicht schlecht aber an manchen Sachen bzw Speisen noch gehörig Luft nach oben ist.

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Letzter Kommentar von am 30. Nov 2015 um 07:06

Die zwei Ganseln, die ich heuer gegessen habe (Hauerkuchl und Zum Schwammerl) waren trotz Spontanentschluss gut. In beiden Fällen war die Speise auf Tafeln vor dem Lokal angeschrieben.

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am 1. Dezember 2014
Update am 15. Dezember 2014
ansu72
10
1
3
3Speisen
4Ambiente
3Service
1 Check-In

Wir waren zu viert bei Gerstner's Landhaus am Sonntag, den 30. November, bei Gerstner's Landpartie. Von elf bis 14 Uhr kann man beim Sonntags-Brunch in romantischem Ambiente die Wiener Landhausküche genießen. Ein verlockendes Angebot für 39 Euro pro Person. Es war unser erster, und wahrscheinlich unser letzter Besuch.

Wir waren kurz nach elf Uhr in Grinzing, haben einen Parkplatz gefunden und warteten drei Minuten auf die Bedienung, die uns dann prompt und freundlich zu unserem Tisch begleitete. Dieser Tisch war -so scheint es- notdürftig aufgestellt worden, da fast kein Platz zu einem zweiten Tisch war. Dies erschwerte das Hinsetzen, aber wir sind nicht scheu, somit konnten wir dies akzeptieren. Persönliche Gespräche waren aber so doch eher unmöglich. Das Ambiente wirklich schön, das Gedeck fein.

Erste Ernüchterung: die Hauptspeise, eine Auswahl aus drei Zubereitungen, wurde serviert, man konnte also nicht wie gewohnt vom warmen Buffet wählen. Zweite Ernüchterung: es gab nicht wie im Internet beworben Tafelspitzsulz, Landhaussalat mit Käferbohnen und Kernöl, Zwiebelrostbraten und Landhaus Gordon, sondern eine gebratene Ganslkeule, eine Forelle im Ganzen sowie Ratatouille. Aber es ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Das Vorspeisenbuffet erwies sich als Hindernislauf, da die Tische mit den appetitlich angerichteten Speisen so eng und verwinkelt standen, dass es zwangsläufig zu Staus kommen muss. Obwohl im Lokal genügend Platz für eine sinnvollere Platzierung vorhanden war, wählte man diese sperrige Aufstellung. Es gab Variationen vom Fjordlachs und geräucherten Fischen, einfachen Shrimpssalat, Matjesfilet, Terrinen, Jungschweinsrücken auf Rotkrautsalat, Rinderfiletspitzen mit Sprossen und Paprika, eine Schinkenplatte, Frischkäseterrine, Tomaten-Mozzarella-Salat und Blattsalat.

Der Mozzarella war eher geschmacklos, die Paradeiser aber fruchtig und frisch. Beim Schinken gab es keine Überraschungen, die Rinderfiletspitzen waren gut mariniert und zart. Beim Fisch ließ ich aus, er war aber zart und geschmacklich gut. Die Frischkäseterrine war fast geschmacklos, der Ruccola sehr gut. Leider war das Gebäck nicht besonders frisch.

Bei den Hauptspeisen haben wir 3x Ganslkeule und ein Ratatouille bestellt. Die Ganslkeule kam mit Maroni, Rotkraut und Waldviertler Knödel. Das Fleisch löste sich gut vom Knochen, wirkte aber "warm gehalten" und fest. Es war ungewürzt und die Haut weit entfernt von knusprig. Die Knödel schmeckten sehr gut, das Rotkraut war g'schmackig weihnachtlich gewürzt. Wir konnten aber nicht genau ausmachen, ob es Gewürznelken oder Kreuzkümmel war. Alle drei Keulen gingen mit Resten vom Fleisch zurück. Wir wurden aber nicht gefragt, warum wir Reste am Teller gelassen haben.

Das Ratatouille mit gebratener Polenta war äußerst fruchtig, bissfest und mit schönem Saft. Die Polentaschnitten waren knusprig angebraten, die Portionsgröße ausreichend bei dieser Speisenfolge. Es hat mir sehr gut geschmeckt. Ich wurde vom Kellner gefragt, ob ich satt sei oder noch etwas haben möchte. Ich bedankte mich freundlich und lehnte ab.

Beim Dessert war dann keine echte Überraschung zu erwarten, bietet doch Gerstner eine recht gute Auswahl auch in den betriebenen Kaffeehäusern an. Von Strudelvariationen über Zweierlei Mousse von der Schokolade im Glas, Panna Cotta auf Rotweinbirne und diversen kleinen Schokoladekuchen-Happen sowie Nusshaufen mit Schoko-Überzug.

Man bemühte sich nicht, während der Nachspeise einen Kaffee anzubieten oder weitere Getränkewünsche abzunehmen. Wir haben dann auch darauf verzichtet, ein Heißgetränk zu uns zu nehmen.

Während des Essens wurden wir vom Wirt gefragt, ob alles zu unserer Zufriedenheit wäre. Wir haben das eher mangelnde Gansl erwähnt und diese Kritik hat ihm nicht gefallen, da er sofort das Thema gewechselt hat und kurzerhand verschwand. Auch der Kellner, bei dem wir die Qualität der Ganslkeule bemängelt haben, wirkte nicht, als ob er in der Küche Bescheid geben würde. Er verstand aber unsere Beanstandungen und meinte, dass auch er sich freue, wenn die Gansl-Zeit vorbei sei.

Alles in allem bekommt man hier für 39 Euro eher mittelmäßige Kost, im Grunde gut, aber die Anreise und das Gedränge nicht wert.

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja13Gefällt mir12Lesenswert4
am 17. August 2014
Juliethoo
1
1
4Speisen
4Ambiente
5Service

Die Landhaus-Atmosphäre (Hauptraum im EG) ist wirkich sehr angenehm und meines Erachtens schön kitschlos. Leider konnten wir wetterbedingt nicht draußen sitzen,denn der Gastgarten ist wunderschön im Grünen angelegt und mit etlichen blühenden Pflanzen verziert-naja,vielleicht das nächste Mal...

Die Qualität der Speisen wird dem mittleren bzw leicht gehobenen Preis-Niveau gerecht,v.a. das Wienerschnitzel war 1a! ( leider war es nicht auf meinem Teller).
Was ein bisschen für Verwirrung meinerseits gesorgt hatte, war das Landhaus Cordon bleu,welches ich als Hauptspeise gewählt hatte. Das hat mit der herkömmlichen Machart (sprich:paniert) nichts zu tun,da das (mit Gorgonzola und Spinat) gefüllte Fleisch einfach in einem dünnen Speckmantel eingewickelt und dann herausgebraten wird. Ich hatte mir das im herkömmlichen Stil vorgestellt und war daher etwas enttäuscht bzw.überrascht,als der Teller serviert wurde...geschmeckt hat es dennoch und für die Zukunft weiß ich nun,dass man eine Speisekarte besser ganz genau durchliest-es stand nämlich eigentlich auch so drinnen 😉

Wirklich erwähnenswert ist das absolut bemühte und zuvorkommende Servicepersonal;Sonderwünsche waren überhaupt kein Problem und wurden kommentarlos erfüllt!
Freundlichkeit gegenüber dem Kunden wird dort absolut noch hochgeschrieben,danke!!!

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Hilfreich?Ja7Gefällt mir2Lesenswert
Kommentar von am 17. Aug 2014 um 17:55

Eine schöne und hilfreiche Erstbewertung! "Herzlich Willkommen im Forum der Gut- & Gerne-EsserInnen!" vom Gerry

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Gerstners Landhaus - Karte
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Bewertet am 17.08.2014

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