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Nibelungenhof - Gasthof zur Weintraube

Wiener Straße 23
3133 TRAISMAUER
Niederösterreich
Küche: Österreichisch, International
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof, Restaurant
Tel: 02783 6349Fax: 02783 63496
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3 Bewertungen für: Nibelungenhof - Gasthof zur Weintraube

Rating Verteilung
Speisen
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
am 23. Februar 2016
EFM
5
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1
4Speisen
3Ambiente
5Service

Fahren am Abend von Wien aus zum Nibelungenhof, Navi sei dank kein Problem, nur nachdem wir den Kreisverkehr einmal umrundet haben dann doch das Schild mit etwas dunkler Einfahrt in den Innenhof gefunden. Werden schon erwartet,da wir Zimmer gleich mitreserviert haben um einen schönen Abend gemütlich ausklingen zu lassen. Der Extraraum war für uns eingedeckt, Tisch perfekt, obwohl der Raum nicht gerade heimelig anmutet. Wurden gleich mit Aperitiv versorgt und auch mündlich auf diverse Extraspeisen hingewiesen.Da wir vierzehn Gäste waren wurden verschieden Speisen geordert, einige hatten sich auch für das Gasthaus Menü entschieden.Gekocht wird mit Natursäften - Succo Well- was herrlich schmeckt, wobei etwas mehr Saft könnten die Gerichte schon vertragen. Die Vorspeisen waren hevorragend im Geschmack, jedes einzelne Gericht, wurden auch Zeitnah serviert, nur bei den Hauptspeisen waren die ersten schon fertig, da hatten die letzten noch immer nichts zu essen, das ist ,denke ich nicht notwendig bei gerade mal zwölf Speisen und zwei Kinderschnitzel. Die Nachspeisen waren toll angerichtet und haben herrlich geschmeckt.
Hervorheben möchte ich noch die Bedienung durch die Chefin, die sich sehr bemühte und uns alle Wünsche erfüllt hat.
Die Zimmer waren ok, bis auf die brettelharten Handtücher.
Das Frühstück mit allem was man sich erwartet, frisch zubereitete Eierspeise ect.
Wir kommen sicher wieder!

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 12. Oktober 2014
Experte
Alphawoelfin
88
16
20
4Speisen
3Ambiente
5Service

Sonntagnachmittag in Sankt Pölten. Der Hunger meldet sich - aber es ist ein Desaster. In ganz St. Pölten findet sich um 14.30 nicht die kleinste Kaschemme, in der man seinen Hunger stillen könnte. Entweder ist ab 14 Uhr geschlossen, oder ab 14 Uhr 30. Das nützt uns nichts.
Da wir vor haben, in die Kellergasse von Traismauer zu fahren, beschliessen wir, halt dort bei einem Heurigen irgendwelche Brote zu essen, wohl wissend, dass uns das nicht befriedigen wird.
Auf der Fahrt dorthin fällt mir ein, dass ich über den "Nibelungenhof" in Traismauer irgendwann Gutes gelesen habe.
Gesagt, getan. Wir cruisen durch Traismauer und folgen den Schildern. Ja, und wirklich, in einer Kurve, die wir oft schon durchfuhren, liegt das etwas unscheinbare, grosse Gasthaus.
An der Wand steht "Nibelungenhof, Komfortzimmer" und daneben "Gasthof zur Traube". Hm. Ganz sicher sind wir nicht, ob wir hier richtig sind.
Also, auf zum Haupteingang. Eine "A la carte" Auszeichung, eine "Falstaff-Auszeichung", eine "Bier-Wirt-des-Jahres-Auszeichung" fallen uns sofort ins Auge. Da es 21 Grad hat und total sonnig ist, suchen wir den Gastgarten auf. Dieser liegt aber bereits im Winterschlaf.
Also, auf in die Gaststube. Sofort werden wir von einer Dame hinter der Schank empfangen. "Haben Sie Ihre Küche noch geöffnet?"
"Ja, natürlich, kommen Sie nur".
Praise the lord. Um 15 Uhr am tiefsten Land wähnen wir uns glücklich.
Der "Raucher" ist der Raum mit der Schank. Wir nehmen am Stammtisch Platz. Ausser uns ist noch ein Paar anwesend, welches sich gerade zum Gehen anschickt.
Sofort ist - wie sich später herausstellt - die Wirtin am Tisch und sagt, dass sie gerade frische Landhendl, gefüllt, fertig hätte sowie eine Kaspress-Knödel-Suppe.
Mmm. Hört sich gut an. Aber wir wollen noch schmökern. Während des Schmökerns trinken wir Grünen Veltliner (2,-- für das Achterl), vom Haus, sowie einen Gelben Muskateller (2,80). Beide Weine begeistern uns. Der Grüve ist so, wie er sein soll: Feine Säure, pfeffrig, etwas fruchtig, gut. Der Gelbe Muskateller des lieben Begleiters mundet ihm ebenfalls.
Die Karte, die wir erhalten, scheint eine etwas reduzierte Nachmittagskarte zu sein. Es finden sich Schweinsschnitzerl, Fischgerichte, Erdäfpelfrühlingsrolle, Schulterscherzerl, Tofu, etc.
Ich erinnere mich unentwegt an die gefüllten Henderl meiner Mutter und kann nicht widerstehen: Für mich wird es das Brathendl, vom Land, mit Semmelfülle und gemischtem Salat.
Für den lieben Begleiter ein Wallerfilet, gebacken, mit Salat von der sog. Haimel-Fischzucht. Davor wollen wir die Kaspress-Knödel-Suppe probieren.
Diese habe ich noch nie gegessen, weswegen ich kein Vergleichs-Parameter habe.
Was wir serviert bekommen, ist eine sehr dunkle, wohlschmeckende, kräftige Rindsuppe, mit Stücken von der Petersil-Wurzel und einem grossen, flachen Knödel. Beim Essen stellt sich heraus, dass dieser in der Mitte offenbar mit Käse gefüllt ist. Alles klar, jetzt weiss auch ich, was es mit dem Kaspress-Knödel auf sich hat. Ausgezeichnet.
Nach etwa 20 Minuten werden die Hauptspeisen serviert.
Mein Brathenderl kommt in einer grossen Porzellan-Schüssel, schön in Bratensaft liegend. Daneben eine Schale mit hübsch angerichtetem, gemischten Blattsalat.
Und wirklich wahr, wie es auch der Kritiker im Gault Millau beschreibt, es ist ein Henderl, dem jedes künstliche Gewürz fremd ist, mit einer wunderbar knusprigen Haut und darunter, im "Bauch" , der Semmelfülle. Diese schmeckt so gut und gut gewürzt, dass es mir natürlich viel zu wenig ist.
Allein an der Grösse des Hendls sieht man, dass es nicht in einer Batterie aufgewachsen ist. Der Geschmack des Fleisches ist ganz überragend.
Das gebackene Wallerfilet wird serviert mit gemischtem Salat. Obenauf liegt etwas, was ich noch nie sah: Etwa 2 cm grosse Dinger, die ich nicht zuordnen kann. Beim Anschneiden zeigt sich, dass es Minimini-Gurken zu sein scheinen. Sie schmecken köstlich.
Das Wallerfilet hat keine einzige Gräte zu bieten, ist frisch paniert und schmeckt köstlich. Dieser Fisch hat keinen einzigen Tag in der Gefriertruhe verbracht.
Der gemischte Salat ist das Einzige, was es zu kritisieren gibt: Minigurken, Krautsalat, rote Linsen, rosarote Rüben und Erdäpfel. Die Marinade ist gut, aber die Erdäpfel sind grauslich - ein bissen alt, nach nichts schmeckend.

Trotzdem schmausen wir vergnügt vor uns hin.
Beim Abservieren offeriert uns die Wirtin Grappa von der hauseigenen Muskateller-Traube. Ja, ein feines Gesöff. Allerdings ist es mir nicht möglich, die Muskateller-Traube herauszuschmecken. Es ist ein feiner,milder Grappa.

Während unseres Sitzens checkt ein deutsches Radfahrerpaar, welches ein Zimmer bestellt hat, ein. Sie werden von der Wirtin lieb empfangen und erhalten beide ein Glas "Fruchtsaft des Hauses" (Succo ?). Es scheint Ihnen sehr zu schmecken.

Nach dem Essen lassen wir die Blicke ein bisschen herumschweifen. Dieser Schankraum ist etwas chaotisch. Dort liegt was, hier liegt was, der ältere Mann hinter der Schank (der Vater?), schaut fern, das stört ein bisschen, irgendwie ist alles durcheinander.
Dahinter sehen wir den offenbar gepflegteren Nichtraucherraum. Nicht, dass es nicht Charme hätte, in diesem Schankraum zu sitzen. Aber es wäre sehr leicht, ein paar der Dinge wegzuräumen.
Nach einem netten, persönlichen Plaudern mit der Wirtin verabschieden wir uns und steuern den Innenhof an. Hier stehen viele 5-Liter-Gläser diversesten Inhaltes herum. Auch Gläser mit eingelegtem Gemüse, etc. Das scheint die Profession des Herrn Melichar zu sein.
Beim Verlassen checken wir noch die vielen Auszeichungen an der Gasthoftür und bekommen jetzt mit, dass wir in einem 2-Hauben-Lokal mit Maut € 56,-- für ein köstlihes Mahl bezahlt haben.
Ich freue mich schon auf das nächste Mal.

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Letzter Kommentar von am 14. Okt 2014 um 12:49

Nicht nur um 20 Uhr. Auch am Sonntag...

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am 24. Mai 2012
Thun23
29
10
11
4Speisen
4Ambiente
5Service

Es wird Sommer - Zeit fuer den Weintraubenhof ( auch Nibelungenhof).

Schon ein wenig weg von Wien Naehe St Poelten, aber jede Reise wert. Ich sprech hier vom Gasthaus mit seinen Speisen die es immer gibt, nicht vom Restaurant das es sein kann wenn man das Menue ein paar Tage vorher bestellt, was ab einer Person moeglich ist.

Also - Auftakt

Ziegenfrischkaese geflaemmt mit Succowell Saucen und etwas Honig Eur 6. Eine wirklich ueberraschende variantenreiche Vorspeise.

Dann gefuelltes Bauernhendl mit Salat Eur 12, weil ichs einfach gern esse. Idealtypisch, kein wie immer gearteter Kunstgeschmack nach vorgefertigtem Hendlgewuerz, zart, saftig mit feiner Semmelfuelle wie sie sein soll und bei meiner Oma war. Vielleicht schmeckts mir deshalb so gut.

Zum Abschlusz eine Haustorte um 3 Eur mit Suesswein und danach ein Kaffe.

Ein Glas gelber Muskateller aus der reichlichen Auswahl an offenen Weinen, einfach ein herrlicher Abend.

Wenn man der Empfehlung der Chefin folgt liegt man nie schief.

Ah ja - Mittags gibts ein Menue mit 2 Gaengen um 6 Euro und mit 3 Gaengen um 9 Euro, drum zahlt sich ein Abstecher auf dem Weg nach Linz oder Salzburg zum Nibelungenhof immer aus.

Und wer, wie ich, dem Koch vertraut bestellt ein paar Tage vorher das Menue, sagt was er nicht mag oder vertraegt, legt fest was er ausgeben will und wird mit einem fulminantem Essen belohnt wie es nur ein groszer Koch hinbekommt.

Und er ist einer der Groszen, der halt so wie Hedrich, Buchinger oder frueher Herkner beschlossen hat das er sich in seinem eigenem kleinem Gasthaus wohler fuehlt als in der weiten Welt. Zu meiner und vieler anderer Freude.

Das Menue jedenfall hat dann eine 5 fuer die Speisen, keine Frage.

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Hilfreich?Ja9Gefällt mir3Lesenswert
Kommentar von am 30. Mai 2013 um 14:53

Hi, werde mich kümmern, dass der bestehende Doppeleintrag und die völlig sinnlose "Nullerwertung" eliminiert werden.

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Bewertet am 24.05.2012

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