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Speisen
Ambiente
Service
32
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Gesamtrating
36
5 Bewertungen
Alle Ratings 0 - 50
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Gasthof Zum Goldenen AnkerGasthof Zum Goldenen AnkerGasthof Zum Goldenen Anker
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Gasthof Zum Goldenen Anker Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Frühstück
Ambiente
Gemütlich
Vornehm
Preislage
Gehoben
Kreditkarten
VISA MC BANKOMAT
Öffnungszeiten
Mo
11:30-21:30
Di
11:30-21:30
Mi
11:30-21:30
Do
11:30-21:30
Fr
11:30-21:30
Sa
11:30-21:30
So
11:30-20:30
Hinzugefügt von:
Minotauros
Letztes Update von:
uc0gr
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Gasthof Zum Goldenen Anker

Donaulände 27
2410 Hainburg
Niederösterreich
Küche: Österreichisch, Wiener Küche
Lokaltyp: Restaurant, Gasthaus, Gasthof, Weinbar, Vinothek
Tel: 02165 648 10Fax: 02165 648 10 114
Lokal teilen:

5 Bewertungen für: Gasthof Zum Goldenen Anker

Rating Verteilung
Speisen
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Ambiente
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 12. Oktober 2013
Experte
Fay
123
21
20
4Speisen
4Ambiente
2Service

Ausflug nach Hainburg. Der Magen knurrt. Ein Tisch ist im Restaurant "Zum Goldenen Anker" für unsere Gruppe von etwa zwanzig Personen reserviert.

Speisen (4): Das Gedeck schlägt mit 2 Euro/Person zu Buche und besteht aus Körbchen mit vier verschiedenen Brotsorten, Butter, Frischkäse/Kräuterbutter (?) und Liptauer. Das Brot war frisch und vom Geschmack her einwandfrei, ich habe nur den Liptauer gekostet, der sehr cremig war, aber eher neutral geschmeckt hat.
Danach gibt es für mich eine Kürbiscremesuppe. Sehr schön ist hier, dass hier kein Hokkaido genommen wurde, sondern eine andere, nicht ganz so süße Kürbissorte. Die Konsistenz war schön sämig, ohne dass es zu oberlastig wurde. Zusätzlich war die Suppe noch mit Kürbiskernöl und gerösteten Kürbiskörnern besprenkelt/bestreut. Geschmacklich wirklich einwandfrei.
Als Hauptspeise habe ich den Ziegenkäse in Speckmantel auf Blattsalat gewählt, der eigentlich eine Vorspeise ist. Ich weiß nicht, ob die Portion größentechnisch angepasst wurde, oder ob die Suppe schon vorgesättigt hat, aber die Portion war für mich ausreichend groß. Der Salat war frisch und knackig, der Ziegenkäse wunderbar warm, seidig, cremig, der Speck aber schön knusprig. Das Dressig wusste auch zu überzeugen.
Insgesamt gibt es für die Speisen eine 4 - eine 5 ist es nur wegen des schwächelnden Gedecks nicht geworden. Auch alle anderen Personen, die in meiner Nähe gesessen sind, waren zufrieden, besonders gelobt wurde das Kalbsrahmgulasch und der Saibling mit Selleriepürree.

Ambiente (4): Punkteabzug gibt es, weil das Lokal nicht barrierefrei ist, um zum Extra-Raum zu kommen, in dem unsere Gruppe untergebracht war, muss man ein paar Stiegen überwinden. Sonst war aber alles sehr schön anzusehen, die Tische waren ansprechend eingedeckt, interessante (vermutlich von heimischen Künstlern geschaffene) Bilder an den Wänden, helle Wände, dunkle Stühle mit weißen Bezügen. Auch positiv erwähnenswert die neuwertigen und top gepflegten Toiletten. Den Gastgarten haben wir ob des Wetters nur von innen gesehen, aber der hat auch sehr lauschig ausgesehen.

Service (2): Natürlich waren wir eine große Gruppe, insofern ist es prinzipiell kein Problem, wenn es einmal etwas länger dauert oder wenn nicht alle Bestellungen gleichzeitig kommen. Was aber nicht passieren sollte: Bei der Bestellungsaufnahme wird nur F-Suppe notiert und dann kommt statt der gewünschten Fischsuppe Fritattensuppe. Oder aber auch: Nach der Hauptspeise wird nach Dessert- und Kaffeewünschen gefragt - aber nur bei einem Teil der Tafel und obwohl zwei Mal deutlich gemacht wurde, dass noch Bedarf herrscht, kümmert sich die Kellnerin zuerst um andere Dinge.
Abgesehen davon war das Personal aber recht freundlich und höflich.

Fazit: Gute, bürgerliche Küche, die auf regionale und saisonale Produkte (auch biologischer Herkunft) baut. Insofern sind die etwas höheren Preise für mich in Ordnung. Das Service hat noch ein bisschen Luft nach oben - aber vielleicht klappt das ja beim nächsten Besuch.

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am 4. August 2013
SilviaL
5
1
1
2Speisen
5Ambiente
2Service

Leider kann das Ambiente, das wirklich sehr ansprechend ist - sowohl der schöne Innenhof wie auch der Gastgarten an der Donau, die Küche und das Service nicht wettmachen. Man muss Zeit mitbringen, weil das Service zwischendurch unauffindbar ist.
Die Rindsuppe mit Leberknödel war zu intensiv und der Knödel versalzen und das gebackene Hühnerfilet, eine Riesenportion, ganz ok aber einfach zu viel. Die gebundene Fischsuppe schmeckte nach aufgewärmten Dosenfisch vom Hofer. Bei dieser kleinen Abendkarte erwartet man sich einfach eine hohe Qualität, die aber in keinem Fall gehalten wird.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 9. Juli 2013
Experte
laurent
301
58
27
3Speisen
4Ambiente
3Service
7 Fotos1 Check-In

Vormittagstermin Wagram an der Donau, nachmittags in Hainburg: Kilometerfressen, so dachte ich mir-weil mir nicht bewusst war dass dieses Wagram im Marchfeld liegt. Jetzt ist mir auch die Bezeichnung des Marchfeldes als „Korn- und Gemüsekammer Österreichs“ verständlich: Kilometerlang und weit Sonnenblumen- Erdäpfel- und Getreidefelder auf dem Weg dorthin. Hainburg an der Donau: Kulinarische Wüste für mich; da hilft ReTe und besonders die detaillierte Beschreibung von uc0gr

Der wirklich detaillierten Orts- und Lokalbeschreibung kann man einfach kaum etwas hinzufügen, die wurde bestens getroffen. Kurz vor halb Zwölf nah ich im spartanischen Gastgarten mit direktem Donaublick Platz und wartete mal 10 Minuten bis sich ein junges Mädl um die Getränkewünsche kümmerte. 10 Minuten ohne Servicekontakt- eindeutig zu lange. Andererseits ist zu bedenken: Der Gastgarten ist vom Lokal schwer einzusehen, der Service muss über die Straße ca. 50 Meter bis zu seinen Gästen eilen.

So nahm ich dann im „wirklichen“ Gastgarten, ein wunderschöner Innenhof mit viel Grün, weinumrankten Lauben und allerlei liebreizender Dekoration Platz. Blütenweiße Tischtücher, Stoffservietten, frische Blumen auf den Tischen- da zeigt man schon dass es sich hier nicht um ein „normales“ Gasthaus handelt.

Auch da dauert es wieder zu lange, bis sich das Fräulein bei Tisch zeigte.

Ein naturtrübes 0,3 lt.Zwettler -3,10- ward schön eingeschenkt und schnell gebracht, ebenso die Speisenkarte. Die Auswahl nicht überwältigend; das ist gut so. 3 Vorspeisen, einige Suppen, 8-9 Hauptspeisen und einige, wenige Desserts. Leider keine Spur von Saisonellem: Pilze, Marillen, Kirschen, Erdbeeren..; keine Spur davon.

Das Gedeck- 2.--: Dreierlei Gebäck, wobei das dunkle merklich ausgetrocknet und rissig war; der Aufstrich (ein nicht sonderlich würziger, fast schon fader Liptauer) kam unkommentiert zu Tisch.

Tafelspitzsülzchen -7,90-: Zwei große Tranchen von offensichtlich einer Terrine geschnitten präsentierten sich sehr konträr: Ein Stück mit 90% Gemüseanteil, im zweiten Stück wart das Verhältnis Gemüse zu Rindfleisch ausgewogen. Das Gemüsesulzerl- so sollte es benannt werden- mit zu viel an geschmacklich übertönendem Sellerie, das Rindfleisch extrem zerkocht und fasrig. Der Blattsalat war gut mit Kernöl mariniert, die eingelegten Zwiebeln recht mild.

Gebundene Fischsuppe- 4,90-: Leicht papriziert mit wiederum sehr zerkochten Fischstückchen, etwas Gemüse und sehr, sehr viel Fischrogen, der die Suppe geschmacklich körnig-rauh erscheinen lies.

Beiried (Fleisch kommt von eigenen Jungrindern aus Kärnten) mit Bratkartoffeln-25,90; der Preis ist auch nicht ohne!). Großartig, das Fleisch ein saftiger Traum, exzellent wie gewünscht gebraten, angenehm gewürzt; wären da nicht die Fritteuse-Bratkartoffeln gewesen wäre dieses Gericht eine glatte Höchstnote gewesen.

Die Palatschinken mit Schokolade, Nuss und Schlagobers (in Ermangelung interessanter Alternativen) fanden sich nicht auf der Rechnung- eine Einladung- warum auch immer? – jedenfalls Danke!

Service: Getränkekarte gab es keine, am Tisch gibt es einen Weinbrief mit drei Aperitifs und 8 Carnuntumer Weine glasweise. Die bestellte Blaufränkisch-Merlot-Cuvée 2010 vom Pimperl – 1/8 für 3,40; wohlfeil- kam in angenehmer, leicht gekühlter Temperatur zu Tisch, gefallen hätte es auch wenn der Wein bei Tisch eingeschenkt worden wäre. Das junge Mädl, welche servierte: Ein wirklich entzückendes, sehr freundliches, engagiertes und bemühtes Lehrmädchen- das mir echt leid tat. 10 Gäste an 5 Tischen waren zu betreuen, dazu der elendslange Weg in den Gastgarten am Wasser- das ist Kilometerfressen! Aber nicht nur das: Receptionsbetreung, Telefonate. Check-In inkl. den Gästen das Zimmer zeigen, Auskunft über Parkplätze geben, … - mehr als verständlich dass da die eigentliche Aufgabe- Gästebetreung wie Aschenbecher wechseln oder Gebäck nachreichen- etwas zu kurz kam.

Auch wenn es dafür in Note „nur“ eine 3- Gut- gibt; am jungen Mädl lag´s nicht: Die werkelte wirklich sehr, sehr engagiert.
Die Note 1-Mangelhaft- an die Geschäftsleitung: Für ein Haus, dessen Credo via HP lautet: Unsere Philosophie- Qualität und Niveau sind keine Frage des Geldes, sondern eine der Lebenseinstellung ist solch eine personelle Servicebesetzung einfach undiskutabel und unverständlich.

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Letzter Kommentar von am 10. Jul 2013 um 10:55

So isses, Burgenland, aber nicht nur. Jede Menge Regen, hohe Temperaturen. Die Schwammerl schießen wie die Schwammerln aus dem Boden.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 20. Juni 2012
Experte
uc0gr
215
47
28
3Speisen
5Ambiente
4Service
33 Fotos1 Check-In

So manches Wochenende habe ich in meiner Jugend in dem wunderschönen historischen Städtchen Hainburg an der Donau verbracht. Nun trieb mich das Mittelalterfest wieder einmal hierher. Bereits im Vorhinein war mir klar, dass ich unbedingt hier, nämlich im „Zum goldenen Anker“ einkehren werde. Auch Nichtkenner von Hainburg werden dieses Lokal problemlos finden, denn es ist bereits ab dem Stadtzentrum bestens per Wegweiser angeschrieben, und gleich hinter dem Ungartor, aus Wien kommend, fährt man nach links in Richtung der Donau – nicht zu verfehlen.

Wunderschön gelegen am Ende der Blutgasse, direkt an der alten historischen Stadtmauer, direkt am Ufer der Donau, so präsentiert sich das Lokal. Ein Gastgraten direkt am Wasser, der ruhig und natürlich etwas von Urlaubsfeeling hat – direkter Blick in den Nationalpark Donau-Auen inkludiert. Der Service muss hier über die Strasse servieren, durch einen großen Torbogen durch die Stadtmauer in Richtung Donau-Ufer. Ich entschied mich aber für den meiner Meinung nach extrem tollen Innenhofgastgarten. Wunderschöne alte Weinreben bilden eine Pergola, die Tische adrett eingedeckt, eine Art Gartenlaube – einfach ein Traum. Aber auch das Lokal hat so Einiges zu bieten: historische Elemente (der Gasthof wurde ja bereits 1655 erstmalig erwähnt), Gewölbe noch aus dem Mittelalter, ein gemütliches Kellerstüberl, der lila Salon, der sich als Wintergarten präsentiert, gemütliche Nischen und Plätzchen für jeglichen Anlass und natürlich eine mehr als imposante Vinothek, wo auch immer wieder Veranstaltungen, zum Beispiel Weinwochenenden, stattfinden. Alleine die Weinkarte des Restaurants ist eigentlich ein Buch. Dass alles Tip-Top gepflegt ist, muss nicht extra erwähnt werden. Hier wurde auch alles mit spürbarer Liebe zum Detail und merkbarem Feingefühl eingerichtet. Über dem Lokaleingang schwebt er dann, der „goldene Anker“.

Ich wurde vom Service äußerst nett und freundlich in Empfang genommen und direkt zum frisch eingedeckten Tisch meiner Wahl geführt. Ich war gedanklich völlig auf Fisch eingestellt insbesondere auf ein Zandergericht - alles Weitere würde sich schon ergeben. Die äußerst dünne und spärliche Speisekarte (genau zwei A4-Seiten) enthielt zu meiner Verblüffung lediglich zwei Fischgerichte und das direkt an der Donau. Den gebratenen Karpfen muss ich persönlich nicht unbedingt haben, und die gebratene Forelle kann ich jederzeit wo anders essen – schade, das würde man beim besten Willen nicht erwarten. Ich werde auch aus diesem Grund, sowie für die sehr spartanische Speisekarte generell, einen Abzug bei der Bewertung der Speisen berücksichtigen.

Ein Couvert in Höhe von EUR 2,00 ist beim „Zum goldenen Anker“ obligat, hierfür erhält man dann noch vorab einen Brotkorb mit drei Sorten Brot (Schwarz- & Kornbrot sowie Ciabatta) und zweierlei Butter (normale Butter sowie Kräuter-Knoblauchbutter).

Zunächst bestellte ich ein Seidel Zwettler vom Fass (EUR 2,90), das völlig in Ordnung war – kühl und gut gezapft, aber eben auch nicht mehr.

Vorspeise: „Carpaccio mit marinierten Steinpilzen, Parmesan“ (EUR 9,90) – das Rind, ein Bio-Jungrind, von äußerst guter Qualität und sehr schmackhaft, die marinierten Steinpilze ebenfalls ausgezeichnet, leider jedoch war man mit der Anzahl der Pilze etwas geizig. Mariniert wurde mit einer gut gelungenen, hausgemachten Senf-Mayonnaise. Es wäre eine sehr tolle Vorspeise gewesen, wenn nur nicht der Griff in das Meersalztöpfchen so großzügig gewesen wäre, der aber sowieso recht redundant war. Sowohl die würzige Senf-Mayonnaise und besonders der gute, reife Parmesan hätten dem Salzgehalt genügt. Die Pfeffermühle musste ich separat ordern, das sollte nicht passieren. In Summe aber ein wirklich guter, zufrieden machender Gang, wenn auch etwas überwürzt. Weniger zufriedenstellend waren jedoch die deutlich hörbaren Diskussionen der Küche mit dem Service, der lediglich meine Botschaft, das Carpaccio wäre etwas versalzen gewesen, überbrachte. Nicht nur, dass der Service weder den Gang zubereitet noch gegessen hatte, ist es sehr entbehrlich, mit dem Service lautstark darüber zu diskutieren - für den Gast jedes Wort mithörend. Meiner Einladung, sich mit mir persönlich darüber zu unterhalten, wollte allerdings niemand aus der Küche folgen.

Hauptspeise: „Spargel gebacken mit Sauce Tartare“ (EUR 8,90) – ein wunderbar intensiv schmeckender Spargel vom Bio-Hof Markus Brandenstein (Link), sehr knusprig paniert und gebacken, fast fettfrei auf den Teller gebracht. Die hausgemachte Sauce Tartare dazu war fein abgeschmeckt und nicht „zu Tode gehackt“, es waren noch ausreichend Stückchen vorhanden. Ein sehr feiner und wirklich guter Gang - das Besteck wurde leider zunächst vergessen und vom Service nicht bemerkt.

Zur Hauptspeise ließ ich mir vom sehr kompetenten und überaus zuvorkommenden Kellner eine Empfehlung geben. Ich wollte einen eher etwas lieblichen, fruchtigen und vor allem aus dieser Region (“Römerweinstrasse Carnuntum”) stammenden Weißwein. Serviert wurde mir ein absolut toller Muskateller vom Weingut Pitnauer (Link) der intensiv nach Trauben schmeckte, sehr angenehm frisch und trotz blumigem Aroma nicht zu süß war. Eine sehr gelungene, tadellose Empfehlung vom Service, die mich völlig zufriedenstellte und wunderbar mit dem Spargel harmonierte – EUR 3,40 für 1/8L.

Ein ausgezeichneter doppelter Espresso (EUR 3,10) rundete ein gelungenes Mahl ab. Kleinigkeiten waren es schlussendlich, dass ich hier kein SEHR GUT für die Speisen geben kann, aber das GUT ist ein sehr ehrliches und sehr gutes.

Für das sehr schöne und tadellos gepflegte Ambiente gebe ich gerne in diesem Rahmen und auf diesem Niveau ein AUSGEZEICHNET, was sollte man hier schöner gestalten? Natürlich ist man mit dieser Lage und diesem Gebäude gesegnet, man muss aber auch etwas daraus machen. Und das ist hier tatsächlich sehr gelungen – sehr hoher Wohlfühlfaktor. Dass bei den Sanitäranlagen ebenfalls alles Tip-Top war, müsste gar nicht extra erwähnt werden.

Der Service aus aller Herren Länder (Slowakei, Polen,…) ist durch die Bank sehr höflich, freundlich und angenehm zuvorkommend. Jeder beherrscht die deutsche Sprache perfekt, sodass Verständigungsprobleme ausgeschlossen sind. Manche Dinge wurden leider, wie beschrieben, vergessen, aber in Summe gebe ich ein SEHR GUT.

Fazit: Hainburg ist sowieso immer eine Reise wert, sei es mit dem Auto, dem Schiff oder auch per Fahrrad. Der Besuch dieses Lokals wird ebenfalls wärmstens von mir empfohlen, wenngleich die Auswahl der Speisen hier leider gering ist und Fischgerichte de facto nicht vorhanden sind. Die Bio-Jungrinder kommen vom eigenen Bauernhof mit Hausschlachtung (stressarme Schlachtung), und man merkt sowohl bei den Speisen als auch bei den Getränken die enge Zusammenarbeit mit den heimischen Bauern & Winzern. Die Preise sind völlig angemessen und stimmig. Auch Gästezimmer werden zu sehr moderaten Preisen angeboten (EUR 36,00 – 50,00 inkl. Frühstücksbuffet). Eine echte Empfehlung mit ruhigem Gewissen.

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Letzter Kommentar von am 22. Jun 2012 um 09:38

@DagmarS: Link Die Redundanz bezeichnt eben auch den Überfluss, das Übermaß bzw. überflüssig oder unnötig zu sein,... Ob versalzen oder nicht, geht aus meinem Bericht sowieso mehr als deutlich hervor. LG Gerry

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am 6. November 2011
JoeSemler
3
1
1
4Speisen
5Ambiente
5Service

Der goldene Anker ist alleine durch das gebotene Ambiente einen Besuch wert. Direkt am Rad-Wanderweg Wien- Bratislava bietet es aber auch für Rad-Touristen die Möglichkeit der Übernachtung.
Das Gasthaus selbst, sehr gepflegt und dich die vielen kleinen Gastraume sehr gemütlich. Das Personal, durchwegs slowakischer Abstammung, spricht nahezu akzentfreies deutsch und ist sehr höflich.
Die Karte ist überschaubar und beinhaltet neben Klassikern vorwiegend saisonale Gerichte.
Lediglich der Kaffee konnte, entsprechend der Wiener Tradition, etwas besser sein - darum geringer Punktabzug.

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Gasthof Zum Goldenen Anker - Karte
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Bewertet am 06.11.2011

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