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Mo
09:00-24:00
Di
09:00-24:00
Mi
09:00-24:00
Do
09:00-24:00
Fr
09:00-24:00
Sa
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bubafant
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Garten Café - Vienna Marriott Hotel

Parkring 12a
1010 Wien (1. Bezirk - Innere Stadt)
Küche: Österreichisch, Wiener Küche, International
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 01 51518-6640
Lokal teilen:

1 Bewertung für: Garten Café - Vienna Marriott Hotel

Rating Verteilung
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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 20. Juli 2013
Experte
bubafant
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3Ambiente
2Service
27 Fotos1 Check-In

Das CandleLightDinner im Marriott Hotel kennen wohl viele. Im geräumigen Bereich des Hotels befinden sich allerdings neben den typischen Shops auch noch eine Bar und ein kleines Restaurant, das Garten Cafe. Einen Gutschein für ein edles Prime-Time-3-Gänge-Menü in Händen fällt bereits bei der telefonischen Tischreservierung auf, dass die Service-Crew nicht einer Meinung ist. Der erste Wunschtermin ist ausgebucht, beim zweiten Anlauf hört man im Hintergrund jemand über die Gutschein-Aktion wegen Überbuchungen schimpfen.

Eingebettet in den Parterrebereich des Hotels befindet sich mitten in der Geschäftezeile zwischen Antiquitätengeschäften und Ausflugsbuchungslokalen das Garten Cafe. Vor der Tür eine Vitrine mit Kuchen und Torten, sowie eine Speisekarte auf Hochpult und das Reservierungsbuch, im Inneren die Theke. Über den Innenbereich erstrecken sich die Sitzgelegenheiten in Form von kleinen, baulich mit hohen Rückenlehnen mit gestreifter Stofftapezierung getrennten halbrunden Abteilen.

Unser reservierter Tisch hat Aussicht auf die Ladenzeile, im Inneren wäre es etwas heimeliger gewesen. Weiße Tischdecke, eingedeckt mit Essig- und Öl-Menage, Salz- und Pfeffermühle, Dekogesteck, Teelicht, Silberbesteck für alle Gänge, gefaltete Stoffserviette und Gläser. Das Menü liegt auf, in allen drei Gängen Wahlmöglichkeit. Ein offener Rotwein auf Empfehlung ( 1/8 Zweigold©Rechnung, EUR 5,-) wird bereits im Glas eingeschenkt (mit Schlieren und Tropfen auf dem Weinglas) an den Tisch gebracht und die Speisenfolge abgefragt.

In einem kleinen Flechtkörbchen bekommen wir das Gebäck zum Gedeck serviert, in einem kleinen Glasschälchen die kühlschrankharte Butter dazu. Auf einem Gedeck Teller fehlt das kleine Messerchen und wir warten mehr als 10 Minuten darauf, dass uns jemand das Besteck nachliefert. Umso ärgerlicher, als die Kellner sehr wohl Zeit finden, mit Hotelgästen Small Talk zu führen. Gebäck kennen wir selbst von einem Tiefkühlzulieferanten, die Butter ist nichts Besonderes.

Als Vorspeise entscheiden wir uns für:
Weißes Spargelparfait mit graved Lachs und Orangengelée
Die Lachsscheiben sind in Ordnung. Die Spargelstangen dünn, wabbrig und müde. Das Spargelparfait ist fein in der Zusammensetzung und in Ordnung. Das Orangengelee passt nicht wirklich dazu, bleibt ein Fremdkörper, sowohl geschmacklich, als auch von der Konsistenz. Das Pesto nebenbei kann da auch nichts mehr retten.

Der Teller hat auf der Kante schwarze Abnutzungsspuren und Kratzer, ergänzt sich also perfekt mit dem schmutzigen Weinglas. Wir bestellen eine Karaffe Leitungswasser, die löblicherweise ohne Berechnung bleibt. Gleichzeitig bemerken wir, dass die Speisen von den Kellnern gleich einem Auftritt auf einer Showtreppe aus dem ersten Stock über die geschwungenen Stiege bringen. Möglicherweise aus der Küche vom CandleLightDinner.

Als Hauptspeise wird es einmal:
Gegrilltes Branzinofilet mit Rosmarinkartoffeln, gebratenen Zucchini und roter Mojo-Sauce
Zwei Stück leicht knuspriger Fisch, drei Scheiben Gemüse und zwei Kartoffeln, auf dem Teller wie mit einem Zirkel ausgerichtet. Zwei Deko-Cocktailtomaten und ein Gewürz. Die Sauce in einem Extraschälchen direkt auf dem Teller. Eine ordentliche Speise ohne Höhen und Tiefen, sprich etwas fad, selbst die Sauce bringt keinen Bumms rein.

Das zweite Hauptgericht ist:
Medaillons vom Kalbsrücken in Morchel-Chardonnaysaft mit heurigen Petersilkartoffeln und Kaiserschoten
Die Portion ist gar nicht so klein, das Fleisch gut angebraten und zart, das Safterl mit den Pilzen ist auch gut, Kartoffeln und Erbsen dann doch eher einfallslos.

Leere Gläser werden sofort ohne Nachfrage nach weiteren Wünschen abserviert. Den Kaffee für die Nachspeise müssen wir uns auch hart erarbeiten; nach der Hauptspeise ist für die Kellner wieder ausreichend Zeit, sich mit dem internationalen Publikum in Landessprache zu unterhalten. Während der ersten Stunde unseres Aufenthalts kommt ein weiteres Pärchen mit Gutschein, ein paar Einzelpersonen mit Getränkewünschen. Wie soll ich jetzt eine Überbuchung verstehen ? Schon gar nicht wegen Gutscheinkunden.

Der Cappuccino wird auf einem Silbertablett mit Wasserglas serviert und ist maximal guter Durchschnitt. Leider kann man das von der
Crèmeschnitte mit frischen Erdbeeren und Vanillesauce
nicht sagen. Die Schnitten sind letschert. Frisch sind nur die begleitenden Früchte. Gemeinsam mit der Vanillesauce nicht wirklich aufregend.
Die Schokolade-Minzterrine mit exotischen Früchten hingegen etwas besser. Die Terrine ist nicht zu geil, sehr wohl aber kompakt. Die Früchte im Extraschälchen sind eiskalt. Und nicht einmal die Andenbeere ist bei uns mehr exotisch. Geschweige denn Apfel, Orange und Weintraube.

Beim Rechnungswunsch warten wir wieder einmal etliche Zeit, bis überhaupt wieder jemand von der Servicecrew in die Nähe kommt. Und wir bestellen offensichtlich beim falschen Kellner die Rechnung, denn dieser vergisst den Kaffee zu bonieren. Während wir noch darüber rätseln, rast ein anderer Kellner an den Tisch, entwendet uns die Rechnung und legt jene mit Kaffee vor. EUR 5,- für einen Cappuccino. Naja.

Fazit: CandlelightDinner einen Stock höher: ja. Das Garten Cafe: nicht mehr. Weder das Ambiente ist so sehr sehenswert, noch hat man das Gefühl, ein willkommener 'Essens'Gast zu sein. Die Glas- und Geschirrkultur hat schon bessere Zeiten gesehen, von der Ablauforganisation ganz zu schweigen. Vor- und Nachspeise waren nichts Besonderes, sogar mit Abwärtstendenzen, die Hauptspeisen grundsätzlich in Ordnung.

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Kommentar von am 20. Jul 2013 um 12:29

Wahrscheinlich will jetzt ohnehin niemand dort essen, aber ich erwähne doch zur Sicherheit, daß im ganzen Hotel (bis auf das angegliederte Champions-Etablissement) das Rauchen verboten ist. (Nein, nein, finde das nicht schlimm, aber die Raucher unter uns sollen das wissen.)

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Bewertet am 20.07.2013
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