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bluesky73
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Gablerbräu

Linzer Gasse 9
5020 Salzburg
Küche: Österreichisch
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof, Bierlokal
Tel: 0662 88965
Lokal teilen:

4 Bewertungen für: Gablerbräu

Rating Verteilung
Speisen
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 14. September 2015
Experte
bluesky73
258
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3Speisen
3Ambiente
3Service
7 Fotos1 Check-In

Ein abendliches Treffen mit Freunden in Salzburg führt uns ins Gablerbräu. Das Gasthaus mit beeindruckender Tradition liegt unweit der Linzergasse, wir spazieren am frühen Abend zum Treffpunkt. Dort angekommen geht es über ein paar Stufen nach unten in einen großen Raum mit langer Theke ums Eck, wir werden freundlich von drei wartenden Servicekräften begrüßt und zu unserem reservierten Tisch geleitet. Der steht in der Wappenstube, einem kleineren, aber beeindruckenden Raum mit schmiedeeisernem Bogen unter der Decke und geschnitzten Holzverkleidungen aus früheren Zeiten. Der Tisch ist nett eingedeckt, über das Plastikblümchen in der Vase kann man streiten.

Wir bekommen die Karten vom Kellner gereicht, der uns den weiteren Abend begleiten wird. Das Angebot gliedert sich in Tagesgerichte, saisonale Schmankerl und Klassiker, das Weinangebot ist ok.
Die beiden Damen am Tisch entscheiden sich für einen Prosecco mit Mangosirup (Euro 3,80), die beiden Herren für je ein kleines Gabler-Zwickl (Euro 3,40).

Jeder der weiteren neun Tische in unserem Stüberl ist reserviert, nach und nach treffen bunt gemischt Gästegruppen vom Geschäftsmann mit seinem asiatischen Kunden bis zur Touristenrunde ein. Durch die Gewölbeform bedingt steigt der Lärmpegel zusehends, richtig unangenehm laut wird es zum Glück nicht.
Die Damen bestellen noch ein Achterl Muskateller (Sabathi, Euro 3,80), die Herren bleiben beim Zwickl.

Gute 30 Minuten nach unserem Eintreffen stehen die bestellten Hauptspeisen am Tisch. Gebratene Lachsschnitte auf Kohlrabi-Karottengemüse mit Erdäpfellaiberl (Euro 16,90). Das Gericht ist nett angerichtet – meine Befürchtung bestätigt sich allerdings leider relativ schnell: der Fisch ist völlig übergart und trocken. Die Lachsschnitte dürfte viel zu lange Zeit unter dem Salamander verbracht haben. Das Kohlrabi Karottengemüse ist geschmacklich gut und rettet den trockenen Fisch ein wenig, die Erdäpfellaiberl wiederum sind ebenfalls überbacken und von spannender Konsistenz. Alles in Allem ein nicht ganz gelungenes Gericht – Fr. bluesky ist mäßig begeistert.

Gegrillte Beiriedschnitte auf Erdäpfel-Gemüsegröstl (Euro 18,10). Eine relativ dünne Schnitte Fleisch liegt auf dem Gemüsegröstl, das augenscheinlich nicht aus dem Tiefkühler kommt. Das Fleisch ist trotz der geringen Dicke noch rosa im Kern, ist aber leider eher zäh und bissfest, was nicht für die Fleischqualität spricht. Das Gemüse dafür ist geschmacklich ok, wenn auch nicht sehr außergewöhnlich. Erwähnenswert ist das Safterl, das wirklich gut gelungen und sehr geschmackvoll ist.

Auch bei den anderen bestellten Gerichten gibt es Licht und Schatten – wir wagen trotzdem noch einen Blick in die Speisekarte auf der Suche nach einer Nachspeise.

Das Service vertreten durch den jungen Herrn ist sehr aufmerksam und höflich, wir fühlen uns nie gedrängt und im Großen und Ganzen recht gut aufgehoben.

Zwei Stück Marillenknödel in Zuckerbrösel (Euro 6,10). Fr. bluesky ist ein Knödelfan. Die beiden servierten Stück gefallen sehr gut – mit dem Staubzucker hätte man auf den asymmetrischen Glasteller ein wenig sorgfältiger umgehen können. Geschmacklich ist das Gericht sehr gut, der Teig flaumig, die Marille nicht zu sauer – ein versöhnlicher Abschluss.

Schokoladensoufflé mit Kirsch-Ingwerröster (Euro 5,90). Auch diese Nachspeise kommt am Glasteller und unter einer dicken Staubzuckerschicht auf den Tisch. Unter dem Zucker verbirgt sich ein sehr schmackhaftes, nicht zu süßes Schokoküchlein mit noch leicht flüssigem Kern. Den Kirsch-Ingwerröster hatte ich mir anders, nicht so flüssig vorgestellt, aber auch diese Komponente ist sehr gelungen und passt perfekt zum Schokoküchlein.

Beim Abservieren erkundigt man sich gewissenhaft, ob alles zu unserer Zufriedenheit ist und wir noch weitere Wünsche haben. Wir trinken aus und bitten um die Rechnung. Für unseren konsumierten Anteil sind knapp über 60 Euro fällig.

Zum Fazit: Das Gablerbräu liegt ein wenig abseits vom touristischen Epizentrum, aber trotzdem zentral und gut erreichbar. Das Service war während unseres Besuches aufmerksam und präsent. Die von uns gegessenen Hauptspeisen waren geschmacklich eher im unteren Drittel, lediglich die sehr guten Nachspeisen konnten den Abend und die Ehre der Küche retten.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 15. Dezember 2014
vielesser123
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5Speisen
4Ambiente
5Service

Auf der Homepage steht folgendes zur Geschichte (gekürzte Version): "Das Gabler als Gasthof wird erstmals 1429 erwähnt, wohl aber noch unter einem anderen Namen. Derzeit ist das Haus im Besitz der Immobilien Bauträger AG, welche den gesamten Komplex in den Jahren 2011/2012 kernsanierten. Außerdem wurde mit Jänner 2013 die neue Bar L9 im Haus eröffnet. 2013 tritt als Pächter erstmals die Messer + Gabel GmbH auf. Welche eine Tochtergesellschaft des Sternbräus ist. Ebenfalls eine Tochtergesellschaft des Sterbräus ist das erst kürzlich erworbene Hofbräu Kaltenhausen. Mag. Harald Kratzer – als gesellschaftender Geschäftsführer des Sternbräus – führt nun 3 Traditionsbetriebe unter einem Stern."

Geschäftsessen im Gablerbräu:
Küchenmeister hat das Ambiente schon sehr gut beschrieben. Die Renovierung ist absolut gelungen. Die sauberen, gemütlichen und historisch erhaltenen Räumlichkeiten bzw. Stuben haben uns sehr gut gefallen. Kaum haben wir uns niedergelassen, kam die freundliche Kellnerin auf uns zu um unsere Getränke-Bestellung aufzunehmen. Wir waren eine sehr große Gruppe und das Lokal war an diesem Abend gut besucht. Erstaunt hat uns, dass der Service richtig flott war und weder Getränke noch Speisen vergessen oder vertauscht hatte - einfach nur erstklassig!

Nun zu den Speisen:
Bestellt habe ich als Vorspeise einen Salat mit gebackener Gänseleber. Das war ein Versehen, weil dieser Salat riesengroß war und mit zwei großen panierten Gänseleber-Stücken serviert wurde. Ich glaube, dass dieser Salat als Hauptspeise gedacht war, aber das war kein Problem. Ich teile gerne. Meine Sitznachbarn haben sich gefreut und waren vom Dressing und der zarten Gänseleber genauso begeistert wie ich. Preis: ca. € 12.

Hauptspeise: Wildschweinrücken mit Kürbisgemüse und Polenta. Wow! So ein raffiniert gewürztes Kürbisgemüse habe ich noch nie gegessen. Die Polenta war außen etwas knusprig und innen schon weich. Das Wildschwein war super im Geschmack, zart einfach nur leck..., na gut ich schreibe das verbotene Wort nicht hin, urguat. Ich habe die Hauptspeise weggeatmet :) Preis: ca. € 19.

Nachspeise: natürlich Salzburger Nockerln. Ich habe diesen Nachtisch 3 x im Leben in unterschiedlichen Salzburger Lokalen gegessen. Kann mich daher nicht als Experten bezeichnen. Aber im Gablerbräu haben sie mir mit Abstand am besten geschmeckt. Hier wurden sie mit einer kleinen Schüssel selbstgemachter Himbeersauce serviert. Die Salzburger Nockerln waren auch nicht extrem süß und von der Menge her genau richtig für eine Person. Preis: ca. € 7.

Mir bleibt nichts anderes übrig als dieses Restaurant in der Kategorie Speisen und Service mit Ausgezeichnet zu bewerten. Das Ambiente bekommt nur daher ein Sehr Gut, weil der Weg von unserem Sitzplatz (wir waren aber auch in der hintersten Ecke) zum WC relativ lang war und das WC sich im Keller befand.

Beim nächsten Salzburg Aufenthalt werde ich das Gablerbräu auf jeden Fall wieder ansteuern. Die moderne L9-Bar im Kellergewölbe sollte man auch einen Besuch abstatten.

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Letzter Kommentar von am 16. Dez 2014 um 20:27

I bin a bisserl hintnach, meine Stimme brauchst zwar nimmer, hast aber trotzdem bekommen. ;-)

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 3. September 2013
Experte
kuechenmeister
193
27
25
4Speisen
4Ambiente
4Service
8 Fotos1 Check-In

Das Gablerbräu hat nach einer umfassenden Renovierung seit Jänner 2013 wieder geöffnet, es ist also an der Zeit, diesem alterwürdigen Salzburger Gasthof wieder einmal einen Besuch abzustatten.

Die historischen Stuben präsentieren sich detailgetreu und aufwendig renoviert, mitten drin eine strahlende, moderne Bar, keine Spur mehr vom etwas schmuddeligen Bierlokal vergangener Tage. Hier hat man wirklich keine Kosten und Mühen gescheut, alle Achtung.

Ich setze mich in den gemütlichen Schanigarten am Cornelius Reitsamer Platz. Hier in der rechten Altstadt habe ich mich immer schon wohler gefühlt als im Getümmel um die Herrengasse auf der anderen Seite der Salzach.

Die Kellnerin ist gleich zur Stelle. Sie trägt ein klassisches Dirndl, schwarzes Kleid, weiße Bluse, gestreifte Schürze, sehr stilsicher, fernab vom Trachtenkitsch. Kompliment an diejenigen, die dieses Ensemble ausgewählt haben.

Mein Bier ist schnell serviert, ich starte mit einer kräftigen Erdäpfelsuppe mit Eierschwammerln. Sehr geschmacksintensiv, wärmend, mit Schlagobershaube, die Schwammerln knackig.

Weiter geht es mit einem Braten vom Tauernlamm auf Tomaten-Zucchini-Gemüse. Der Braten ist ein gerolltes Schulterstück, herzhaft, zart, sehr geschmackvoll. Auch das Gemüse ist konzentriert, intensiv, ausgezeichnet.

Die Suppe bewerte ich mit 3, das Lamm mit 4, macht 3, 5, wie wir in der Schule gelernt haben rundet man das auf 4. Das Ambiente ist sehr ansprechend, zum Wohlfühlen. Der Service sympathisch und höchst professionell.

Die Rechnung beläuft sich mit zwei Krügerln und einem Espresso auf 30 Euro, ich finde das angemessen.

Fazit: das neue Gablerbräu ist ein echter Gewinn für die Salzburger Gastronomie, eine Empfehlung.

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am 7. Dezember 2009
Experte
ProUndContra
113
11
21
4Speisen
3Ambiente
2Service

Wir waren hungrig und sind zum Abendessen eher zufällig ins Gablerbräu in der Salzburger Altstadt hineingefallen.

Erster Eindruck war: Bierlokal, viel Holz, urig, rustikal, aber auch leicht schmuddelig und renovierungsbedürftig.

Dieser Eindruck setzte sich auch bei der Kellnerin fort: etwas genervt und unfreundlich, auch leicht schmuddelig.

Dafür waren das Essen und das Bier ganz in Ordnung. Wir hatten eine halbe gebratene, saftig-zarte Ente und ein herzhaftes Bauernsteak. Beides hat uns sehr gut geschmeckt.

Und der Preis ist für die Salzburger Altstadt auch noch OK - für zwei Hauptspeisen, vier kleine Bier, zwei Verdauungsschnapserln nicht ganz 45 Euro.

Wenn man nichts anderes findet, dann ist das Gablerbräu ganz in Ordnung. Aber eine wirkliche Empfehlung meinerseits ist es sicher nicht.

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Kommentar von Lars am 24. Jun 2012 um 18:36

Bei dem Essen kann man da wohl auch nichts erwarten. Wir hatten Bierbrauerpfandl für 12,50 und Almdudler einfach lecker....

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Bewertet am 07.12.2009
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