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Fossil

Kellergasse 6K
7083 Purbach am Neusiedlersee
Burgenland
Küche: International
Lokaltyp: Restaurant, Weinbar, Vinothek
Lokal teilen:

2 Bewertungen für: Fossil

Rating Verteilung
Speisen
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Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 21. September 2014
Experte
hautschi
107
33
24
4Speisen
4Ambiente
4Service
12 Fotos1 Check-In

Der schöne Bericht von Alphawoelfin hat dazu geführt, dass wir heute in der Purbacher Kellergasse für uns ein richtiges Kleinod entdeckten:

Geht man die Kellergasse in Purbach, die uns als solches schon sehr gefallen hat, von der Hauptstraße kommend hinauf, trifft man alsbald auf der linken Seite auf das Fossil.
Direkt gegenüber gibt es einen relativ großen Parkplatz, außer bei Großveranstaltungen (z.B. am 8.11.14 sind alle Keller geöffnet) sollte das Abstellen des Boliden kein Problem darstellen.

Das Lokal wurde in einen alten Weinkeller integriert. Davor ein hübscher Außenbereich mit mehreren Tischen und Bänken. Der Innenraum wird über einige Stufen erreicht und ist somit nicht barrierefrei.
Im Inneren wurde die Struktur des Kellers erhalten, die Decke halbrund geformt. In der kälteren Jahreszeit sorgt ein Holzofen für Wärme.
Die Tische stehen angenehm weit auseinander, die Sessel wirken bequem. Wir sind heute draußen gesessen, für den November ist aber schon ein lauschiger Tisch reserviert.
Das Fossil ist ein reines Nichtraucherlokal, nach den Stufen befindet sich eine kleine Bar und die offene Küche. Die WC-Anlagen sind leider sehr beengt, jedoch modern und in einem guten hygienischen Zustand.
Für das Ambiente vergeben wir 4 Punkte.

Der Service wurde von 2 jungen Damen, ich glaube ungarischer Muttersprache, geschupft. Sehr freundlich, fast schon herzlich wird man umsorgt, leeres Geschirr bleibt nicht lange stehen.
Fragen werden freundlich und gerne beantwortet, der Bitte um Hundewasser für den Wackeldackel wird auch freundlich und umgehend nachgekommen.
Wir haben uns als Gäste willkommen gefühlt und bewerten den Service mit 4 Punkten.

Am Tisch befindet sich eine kleine Karte mit den Standardgerichten und den Getränken. Diese kann auch online unter Link eingesehen werden.
Zusätzlich gibt es die Tageskarte. Diese ist auf einer kleinen Schultafel mit Ständer aufgeschrieben und wird von der Kellnerin zum Tisch gebracht und auch bis zur Bestellung dort belassen. Somit kann man als Gast stressfrei von den verschiedenen Angeboten wählen.
Insgesamt ist die Auswahl eher klein. So gab es heute z.B. eine Suppe, mehrere kleine kalte Gerichte, ein Nudel-, ein Fleisch- und zwei Fischgerichte. Weiters wurde noch ein Dessert und Käse angeboten.
Trotzdem glaube ich, ist man nicht zu fixiert oder heikel, kann man sich ein schönes Menü zusammenstellen.

Steinpilzcremsuppe (3,60): In sehr schönem, weißen Porzellan kommt eine wunderbar heiße Suppe daher. Dazu gibt es eine halbe Scheibe Roggenbrot, innen weich und saftig, außen mit leichter Kruste – einfach nur gut.
Die Suppe nicht zu dick, intensives Pilzaroma, als Einlage Stücke vom Steinpilz und kleine Kartoffelstücke.
Ausgezeichnet – 5 Punkte.

Spaghetti mit Kürbis und Curry-Huhn (10,20): Serviert in einem Suppenteller, die Nudeln glaube ich selbstgemacht, jedenfalls sehr gut und auf den Punkt gekocht. Die Hühnerfleischstücke butterweich und saftig. Kürbis und Erbsenschoten bilden den Gemüseanteil. Der Kürbis für unseren Geschmack zu süß und mehlig, vor allem von der Menge her zu viel. Die Erbsenschoten frisch und bissfest.
Die Würzung leider etwas verhalten, Salz- und Pfeffermühle kommen zum Einsatz.
Die liebste Frau vergibt 3 Punkte.

Rinder Spare Ribs: Mariniert und vakuumgegart nach Sous Vide Methode, serviert mit Blattsalat und Fossil-Roggenbrot vom Berger Bäck (13,20): Mehrere Rippchen kommen auf einem dunklen Safterl daher (siehe Foto). Das Fleisch butterweich, fällt schon beim Anschauen fast vom Knochen. Auch hier etwas lind gewürzt, nach Einsatz von Salz- und Pfeffermühle einfach nur herrlich. Meiner Meinung nach, schlagen die Rinder Spare Ribs jene vom Schwein um Längen.
Einziger Kritikpunkt: Der inkludierte Blattsalat wird am gleichen Teller angerichtet, somit unvermeidbar: Die Marinade vermischt sich mit dem guten Fleischsaft – wie kann man als Koch so etwas machen, ich versteh´s nicht.
Das inkludierte Brot kommt in einem oben offenen Stoffsackerl (Foto) in ausreichender Menge. Ich finde wieder das sehr gute Roggenbrot, zusätzlich gibt es auch noch Olivenbrot.
Die ausgezeichnete Bewertung verhindert leider nur die Salatgeschichte – 4 Punkte.

Löffeldessert mit Äpfeln (3,60): In einem schönen Glas (Foto) angerichtet erschmecken wir Mascarpone, Biskotten und Äpfel, auch Schlagobers dürfte eine Rolle spielen. Die Gesamtkomposition sehr gut. Die liebste Frau und ich sind uns mit 4 Punkten einig.

Die stille Römerquelle (2,40) und der naturtrübe Apfelsaft gespritzt (3,20) gut gekühlt und in Ordnung. Der kleine Braune von Lavazza (2,30) oberer Durchschnitt (warum dieser auf der Rechnung als Melange verrechnet wird, entzieht sich meiner Kenntnis).
Erfreulicherweise werden viele Weine mit Jahrgangsangabe, allerdings leider ohne Angabe des Winzers, offen angeboten. Der von uns georderte Syrah 2011 (1/8 4,90) kommt im schönen Glas aber bereits eingeschenkt ohne Flasche zum Tisch (das mag ich allerdings gar nicht). Der Wein voll und kräftig, qualitativ jedenfalls in Ordnung.

Fazit: Für uns ein mittelpreisiges Wohlfühllokal mit sehr guter Küche und ebensolchem Service. Da es uns so gut gefallen hat, haben wir an Ort und Stelle für den November ein Abendessen mit Freunden gebucht. Es gibt hier noch einige gute Tropfen zu verkosten, sodass dieses Mahl ganz sicher mit anschließender Übernachtung in Purbach stattfinden wird.

ACHTUNG WICHTIG: Wie wir heute erfahren haben, ist das Fossil von 10. November 2014 bis April 2015 geschlossen!

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 14. Juli 2014
Experte
Alphawoelfin
88
16
20
4Speisen
4Ambiente
4Service

Wir wollen wieder einmal an den Neusiedler See bzw., was es wohl eher trifft, in die Lokalitäten rund um den See.
Ein Freund hat uns das neu übernommene Fossil empfohlen.
Fossil -so steht es auf der Homepage - deshalb, weil in den alten Kellern sich viele Muschelkalkeinlagerungen finden.
Nach einem eher kurzen Spaziergang - der Hitze wegen - befinden wir uns auch schon in der Purbacher Kellergasse.
Es schaut hübsch aus, einige Heurige nebeneinander, ein grosses Lokal am Kellergassenplatz, eher den Autobustouristen geschuldet.
Vis a vis dann das Fossil.
Ein schöner Erdkeller, aussen mit grossen Granitsteinen bedeckt.
5 schöne, neue unbehandelte Holztische, darüber riesige "Pilsener Urquell"-Sonnenschirme, die sich noch als recht nützlich erweisen werden.
Auf dem Tisch ein Holzquader mit dem Fossillogo, Besteck darinnen, Salz,Pfeffer, Servietten. Alles da.
Ich habe online schon die Karte studiert und weiss in etwa, was mich reizen wird.
Die Weine hat das Lokal allesamt vom Weingut Gmeiner. Die verkosteten Weine schmecken so gut, dass wir grosse Lust haben, das Weingut noch aufzusuchen.
Das Lokal wirbt damit, alle seine Produkte von Lieferanten im Umkreis von 50 Kilometern zu beziehen.
Eine sehr freundliche Kellnerin mit süssem ungarischen Akzent ist gleich zur Stelle.
Neben der Karte, die interessante Dinge enthält, zeigt sie uns die Tafel, auf welcher mit Kreide die Tagesangebote geschrieben sind.
Ich tendiere zum Wildrohschinken Carpaccio, der liebe Begleiter will kein Wild, sodass es der Prsosciutto Crudo di Loipersbach von Herrn Tschürtz wird.
Eierschwammerlgulasch ist im Tagesangebot. Heureka!

Erst am Vortag habe ich gesagt, dass ich gerne wieder einmal so ein richtig burgenländisches Schwammerlgulasch essen tät.
Die Wahl ist rasch gefallen.

Der Grüne Veltliner, den wir inzwischen trinken, ist wunderbar: Ein wirklich schönes "Pfefferl", Säure, ohne sauer zu sein, toll.
Bald kommt der Prosciutto mit Zwiebel- und Paradeismarmelade.
Dazu grosse Kapernbeeren (9,50). Eine Pfeffermühle und eine Himalaya-Salz-Mühle werden auch gebracht.
Der Prosciutto ist eigenartigerweise zu einem grösseren Häufchen drapiert, darum herum die Paradeismarmelade, die aber irgendwie wie Orangenconfit aussieht und die Zwiebelstückchen, die offenbar in Balsamico eingelegt wurden.
Egal, wie, es schmeckt sehr, sehr gut: Der Prosciutto schmilzt beinahe auf der Zunge, dazu die interessanten Geschmackskomponenten der Marmeladen.
Dazu wird in einem kleinen Baumwollkörbchen Rosmarinbrot, weich, flaumig,mit Oliven und ein deftigeres, dunkles Brot mit Kümmel und Anis gereicht.
Nach nicht allzulanger Zeit kommt auch schon das Eierschwammerlgulasch (10,50), serviert in wunderhübschen, sehr tiefen Tellern, dabei 3 schlanke Scheiben Serviettenknödel und ein Klacks Sauerrahm obenauf.
Ui, das war ein Vergnügen, dieser erste Löffel!
Viel Paprika, schön sämig, äusserst knackige Eierschwammerl (ich glaube, mein Vater würde sie nicht essen, weil sie quasi nicht durch sind) - aber wir lieben das.
Ausgezeichnet!
Danach testen wir den Chardonnay und auch der ist dem Herrn Gmeiner sehr gelungen.
Es ist gemütlich in dieser Kellergasse. Viele radfahrende Touristen, ein paar Spaziergänger, kein Lärm, keine Hektik.
Die zwei freundlichen Kellnerinnen wechseln ungefragt die Wassergläser und bringen frisches Wasser, bringen von sich aus für den Hund einen Napf mit Wasser - und uns, als wir schon längere Zeit sitzen, hausgemachte Brotchips, einfach so.
Diese Chips sind eine Spitzenidee, um altes Brot weiterzuverwenden.
Mit Gewürzen in Öl gebraten und hauchdünn gehobelt.
Zu guter Letzt wollen wir noch die Käsevariation testen.
Weil uns auch eine kleine Käseplatte angeboten wird, nehmen wir sinnvollerweise diese (viel Kapazität haben wir nicht mehr).
Der Käse wird serviert auf einer schwarzen Granit- oder sonstwie Steinplatte, mit 1 Olive (*ggg), der Zwiebelmarmelade und einem winzigkleinen Töpfchen Marillenmarmelade, die Spuren von Chili enthält.
Es findet sich ein sehr reifer Gorgonzola, ein Bergkäse und ein fast schon fliessender Camembert.
Gerade richtig, diese Portionsgrösse (8,30).
Mittendrunter beginnt es zu regnen und da sind wir dann sehr froh über den ein bisschen unpassend anmutenden Pilsener-Schirm.
Die Mädels im Service hirschen hin und her, bringen, räumen ab, stellen die Speise-Tafel in den geschützen Bereich, holen sie wieder raus, es gibt ständig etwas zu schauen für uns.
Im Keller selber gibt es ca. 10 Tische, Nichtraucher, und sehr gepflegte, mit Lavendelblüten bestückte Toiletten.
Nach zwei gemütlichen Stunden ziehen wir weiter.
Das Fossil ist eine sehr gute, neue Adresse, wenngleich die Preise für die Kellergasse wohl etwas zu gehoben sind.

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja10Gefällt mir10Lesenswert7
Letzter Kommentar von am 15. Jul 2014 um 13:06

Klar! Ich meinte nur, die Leute vom Fossil sollten sich nicht so anstrengen, mondän zu wirken. (Prosciutto = Schinken, crudo = roh; eine Übersetzung von Loipersbach wurde erfreulicherweise nicht versucht.)

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Bewertet am 14.07.2014

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