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26
7 Bewertungen
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EckeEckeEcke
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Ecke Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Lieferservice, Zustellung
Ambiente
Gemütlich
MultiKulti
Preislage
Günstig
Kreditkarten
Gängige Karten
Eröffnungsjahr
2008
Öffnungszeiten
Mo
11:30-14:30
17:30-23:00
Di
11:30-14:30
17:30-23:00
Mi
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Do
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Fr
11:30-14:30
17:30-23:00
Sa
11:30-14:30
17:30-23:00
So
10:30-23:00
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Hibiskus8
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Ecke

Flurschützstraße 21
1120 Wien (12. Bezirk - Meidling)
Küche: Asiatisch, Chinesisch, Japanisch, Sushi
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 01 813 75 94Fax: 01 907 62 77
Lokal teilen:

7 Bewertungen für: Ecke

Rating Verteilung
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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 30. September 2013
CharlyH
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1Ambiente
0Service

Eher zufällig kam ich vor ein paar Tagen beim Chinarestaurant „Ecke“ vorbei und da ich zu dem Zeitpunkt noch nicht zu Mittag gegessen hatte, dachte ich mir, ich werde das groß angeschriebene Mittagsbuffet testen. Eines möchte ich gleich vorausschicken: Jeder, der sich der Logik meines Vorredners („Kulinarische Highlights braucht man hier nicht erwarten was aber bei dem Preis auch irgendwie logisch ist“) anschließt, kann hier gleich wieder aufhören zu lesen. Denn hier soll primär die Qualität von Speisen, Ambiente und Service beurteilt werden und kein Preis-Leistungs-Verhältnis nach dem Motto „Je billiger, desto mieser darf es sein!“. Natürlich verwenden viele höherpreisliche Restaurants meist auch bessere Grundzutaten. Das legitimiert aber keine schlechte Qualität, nur weil etwas billig ist! Aber kommen wir zu meinem Review:


1.) SPEISEN:

Angefangen habe ich mit ein paar Maki und Sushi. Wie erfahrungsgemäß in solchen Lokalen zu erwarten, war das Sushi noch _unter_ der Qualität herkömmlicher Sushi Lokale. Und das heißt etwas in Wien! Der Lachs auf den Sushi hatte einen üblen Fischgeruch, außerdem waren das keine schönen Filetstücke. Manche der Lachsteile waren am Rand direkt ausgetrocknet. Das war alles, nur kein frisch geschnittener Fisch! Und da rede ich noch nicht Mal von der gewünschten „Sashimiqualität“! Die Avocados in den Makis waren schon so braun, dass ich mir nicht mal mehr sicher gewesen bin, ob das nicht der Rest vom Vortag ist. Der Reis war viel zu trocken und ungewürzt, speziell bei den Sushi auch wie so oft zu Tode gepresst und steinhart. Von einem leichten, feuchten und gut gesäuerten Sushi Reis war das meilenwert entfernt.

Dann gab es noch Sushi mit einem undefinierbaren weißen Fisch. Butterfisch war es keiner, er hatte jedenfalls denselben Fischgeruch wie der Lachs. Der absolute Tiefpunkt war der/das Wasabi. So was habe ich überhaupt noch nie erlebt: Statt der gewohnten Wasabi Paste stand dort eine Kanne, wo das Wasabi Pulver _derartig_ verdünnt gewesen ist, dass es sich ohne jegliche Übertreibung um eine grüne Soße in der Konsistenz einer Cremesuppe gehandelt hat, die dann am Teller verlaufen ist. Ausgesehen hat das Ganze wie frische Galle!

Versuch Nummer 2 waren dann die warmen Speisen vom Buffet. Hier fand ich neben der obligatorischen Ente auch 3 Behälter, bei denen weder optisch, noch geschmacklich _irgend_ ein Unterschied festzustellen war. Die Frühlingsrollen waren Industriegroßware (kein Fleisch, dafür ein wirklich widerlicher Gemüse-Einheits-Gatsch). Wer schon _frische_ Hummerchips gegessen hat, weiß, wieso ich nach dem ersten davon die restlichen wieder zurückgehen habe lassen. Beim gebackenen Gemüse handelte es sich fast ausschließlich um Sellerie. Nicht unbedingt mein Lieblingsgeschmack, - aber gut, das ist subjektiv.

Die warmen Hauptspeisen waren alle lauwarm und hatten wie schon erwähnt einen undefinierten Einheitsgeschmack. Zumindest waren diese Glutamat Kreationen aber noch halbwegs saftig. Im Gegensatz zur „knusprigen“ Ente. Von knusprig keine Spur, dafür so was von ausgetrocknet und zu Tode gekocht, dass man es schon als mutig bezeichnen kann, sich so einen Müll servieren zu trauen. Ich habe dann auch noch Reis, Nudeln und Kartoffeln durchgekostet. Sie standen mit der lauwarmen Temperatur und der lieblosen Zubereitung den Hauptspeisen um nichts nach.

Bei den Hauptspeisen waren auch 3 verschiedene warme Saucen zu finden. Eine süß-saure, eine Knoblauchsauce und eine dritte undefinierbare. In der süß-sauren Sauce war so viel Verdickungsmittel eingerührt, dass die große, schwere Schöpfkelle problemlos darin stecken blieb, ohne zur Seite zu fallen. Ich kann über den Geschmack nichts sagen, weil ich _diese_ gallertartige Masse meinem Körper nicht antun wollte.

Als Zwischengang fand ich dann beim Buffet 2 Teller, auf denen sich einerseits gegrillte Auberginen und andererseits gegrillte Pfefferoni, wie von griechischen Lokalen bekannt, befanden. Ich weiß zwar nicht, was diese 2 Speisen mit einem asiatischen/chinesischen Buffet zu tun haben, aber _beide_ Speisen waren wirklich _sehr_ gut. Die Pfefferoni hatten den richtigen Biss und das Öl mit dem Knoblauch drauf passte perfekt dazu. Über den gegrillten Auberginen war eine nicht definierbare Sauce, aber auch die passte geschmacklich perfekt dazu. Dieser Zwischengang war wirklich das Highlight des ganzen Essens und eigentlich hätte ich dabei bleiben müssen, aber es galt ja noch, das Teppanyaki zu versuchen.

Die Rohzutaten für den Teppanyaki-Grill waren recht nett angerichtet. Die Schüsseln, in denen sie sich befinden, sind mit vielen Eiswürfeln umgeben, so dass eine ausreichende Kühlung gewährleistet sein sollte. Trotzdem habe ich mich nach den bisherigen Erlebnissen nicht über den Fisch getraut und in 3 Gängen nur Rind, Schwein und Huhn versucht. Das Schweinefleisch konnte mich nicht so überzeugen, ich fand es fast zu fett – das Rindfleisch dafür hatte eine schöne Farbe, war gerade richtig marmoriert und auch im Geschmack nicht zu verachten. Als man mir den ersten Teller brachte, bekam ich den Verdacht, dass dort das fertige Grillgut wieder auf denselben Teller, und somit in Kontakt mit rohem Fleischsaft kommt. Das wäre bzgl. Hygiene und Gesundheitsrisiko _indiskutabel_! Ich habe es dann getestet und bei den anderen 2 Teppanyaki-Versuchen meine Teller vor der Abgabe unbemerkt markiert. Mein Verdacht hat sich bestätigt, ich bekam denselben Teller, den ich abgegeben hatte. Eine Frechheit und _absolutes_ No-Go, dass hier für die Ausgabe kein frisches, sauberes Geschirr verwendet wird!

Ich habe jeweils eine andere Sauce dazu bestellt: Die angeblich _sehr_ scharfe Sauce mit Kokos und rotem Curry war so gut wie nicht vorhanden, ich habe dementsprechend weder was von Kokos oder Curry gespürt, noch war das scharf. Beim Huhn habe ich eine Teriyaki-Sauce dazubestellt. Diese Sauce war reichlich auf dem Teller. Leider war das nicht die erwartete süßliche Teriyaki-Sauce sondern ein undefinierbares Irgendwas. Und auch die Sauce mit Lemmon, Honig und Ingwer versprach auf der Karte mehr, als das was ich dann auf dem Teller fand: Ein öliges, giftgelbes und unharmonisches Geschmackswirrwarr.

Apropos Saucen: Um es noch perverser werden zu lassen: Wer Lust hat auf eine „original USA Barbecue Sauce“, findet die dort gleich neben der Schüssel mit den abgegriffenen und in viel Teile zerbrochenen Soletti und Salzbrezel. Von letzteren habe ich leider nie erfahren, ob das zu den Vor-, Haupt- oder Nachspeisen gehören soll.

Als Nachspeisen habe ich die üblichen Verdächtigen gefunden: Es gab halbwegs frische Wassermelonenstücke neben ausgetrockneten Ananasscheiben, diese komischen Schoko-Kokos-Kugeln und den ominösen wackelnden undefinierbareren Chemie-Kokos-Wasser-Pudding würde ich nicht mal meinem schlimmsten Feind servieren. Es hätte eigentlich auch noch gebackene Bananen geben sollen, aber das entsprechende Fach war, als ich mir welche holen wollte, leer und nachdem nach 15 Minuten noch immer nicht nachgefüllt worden ist, habe ich dann nicht länger darauf gewartet und habe gezahlt. Und auch auf die Schüssel mit den in viele Teile zerbrochenen Butterkeksen vom Diskonter habe ich dankend verzichtet.

Ich brauche also nicht lange überlegen, wie viele Punkte es nun für die Qualität der Speisen gibt: Wenn 0 Punkte für gesundheitsgefährdendes abgelaufenes und zum Erbrechen führendes Essen stehen, dann geht sich für diesen Besuch gerade noch 1 Punkt aus. Das ändert aber nichts daran, dass ich dieses Essen mehr als Küchen-Abfall empfunden habe. Optisch _und_ geschmacklich.


2.) AMBIENTE:

Das Ambiente steht der Speisenqualität um nichts nach! Die Tische kommen ohne Tischtücher aus, an der Decke befindet sich eine ovale, obskure Installation zur Erzeugung farbigen Lichts in Kombination mit weißem Licht aus chinesischen Kitsch-Lustern. Die Besteckentnahme erinnert mehr an Schullandwochen oder Feldküche als an Gastronomie. Gesessen bin ich neben einer zur Zierde und Raumaufteilung hingestellten Glasvitrine, die ein Sammelsurium an nichtzusammenpassenden „Schmuckstücken“ enthielt. Unter dem Ramsch befanden sich unter anderen 2 Goldstiche mit gekreuzigtem Jesus, noch in Originalkartonverpackung, große, bunte Glasmurmeln sowie 2 Packungen mit 10 Teelichtern, ihrerseits auch noch originalverpackt in Plastikfolie. Der verantwortliche „Dekorateur“ muss ob seiner beruflichen Qualifizierung verwandt sein mit dem Küchenchef.

Neben dem Buffet stand ein Tisch mit vielen Zeitungen und Zeitschriften darauf, daneben ein Taschenrechner und ein paar Kugelschreiber. Offenbar das „Büro“?! Berieselt wurde ich die ganze Zeit mit einer Popmusik, die erstens zu laut und aufdringlich war und mir zweitens prinzipiell nicht zugesagt hat. Dazu kommen ein Mobiliar und eine restliche Dekoration, die in ihrem „Zusammenspiel“ alles bewirken, nur nicht den Eindruck einer homogenen, gemütlichen Lokaleinrichtung. Also selbst wenn jemandem die Speisequalität egal sein sollte … wegen der „Gemütlichkeit“ braucht man auch nicht hingehen.

An 3 oder 4 Tischen waren Jugendliche (offenbar ist dort eine Schule in der Nähe), die mit ihrem Benehmen und ihrer Lautstärke auch nicht gerade dazu beigetragen haben, dass ich mich dort wohl gefühlt habe. Das einzig Positive war für mich die Tatsache, dass nicht geraucht werden konnte. (Ich weiß nicht, ob es einen separaten Raucherbereich gibt, da ich als Nichtraucher nicht nach einem gesucht habe!) Alles zusammen bringt das selbst mit gutem Willen auch nicht mehr als 1 Punkt für das Ambiente.


3.) SERVICE:

Die anwesenden Asiatinnen, die die Gäste betreuen, überschlagen sich nicht gerade in Freundlichkeit. Lächeln sah ich nur, wenn sie sich untereinander unterhalten haben, gegenüber den Gästen gab es nur ein wortloses Abservieren ohne Augenkontakt. Oh wie ich das hasse! Wobei das Abservieren auch nicht regelmäßig passiert. Also pro nicht benötigtem Geschirr lauft sicher 10 Mal wer vorbei, bis der Tisch endlich wieder mal abgeräumt wird. Dass hier zwischendurch nicht auch gleich abgewischt wird, hat mich dann bei all den anderen Erlebnissen nicht mehr sehr verwundert.

Die _absolute_ Frechheit aber war, dass ich mehrmals mitbekommen habe, wie Leute telefonisch etwas à la carte bestellt haben und die Kellnerinnen dann die Mitnahmeboxen teilweise mit den abgestandenen Speisen vom Buffet gefüllt haben. Das ist eine _absolute_ Frechheit!!

Und ganz zum Schluss wurde dieses wunderbare Mittagessen noch durch etwas gekrönt, das mich von Anfang an vom Betreten des Lokals abgehalten hätte, wenn ich das gewusst hätte: Mir wurden 50 Cent für ein kleines Glas Leitungswasser, das ich bestellt hatte, verrechnet. Ich will hier keine Diskussion über dieses Thema lostreten … für _mich_ jedenfalls sind Lokale, die so agieren, _indiskutabel_. Ohne lange überlegen zu müssen: 0 Punkte für das Service!


4.) CONCLUSIO:

Diesmal brauche ich nicht lange zwischen Pros und Kontras abwiegen. Dieses Mittags-Buffet für 6.90€ mag recht günstig sein. Doch bei _dieser_ Qualität, dem Ambiente und _dem_ Service ist trotzdem jeder Cent davon ein hinausgeworfenes Geld. Aber immerhin hat mich eine der dort arbeitenden Damen noch herzhaft zum Lachen bringen können, als ich nach dem Zahlen das Lokal verlassen habe. Sie sagte „Auf Wiedersehen“.

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Letzter Kommentar von am 27. Jun 2014 um 00:16

Alles klar. Danke fuer die Aufklaerung.

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am 2. September 2013
Flexi
30
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3Speisen
3Ambiente
3Service
1 Check-In

Von Aussen ist das China Restaurant Ecke nicht gerade eine Schönheit. Alles ein wenig schmuddelig und ungepflegt. Dadurch ergibt sich eine gewisse Schwelenangst.
Unberechtigt, innen erwartet einen ein helles , offenes Lokal mit bequemen Plätzen.
Zu Mittag wird ein Buffet , mit Teppanyaki Grill bzw.Wok angeboten.Das um 6, 90 ist für viele ein Grund herzukommen.
Sushi, Maki, Salate, Suppen, Ente, Huhn, Schwein, Rind, Nudeln, Gemüse, Reis, Dessert und Früchte.
Jeder wird hier fündig. Kulinarische Highlights braucht man hier nicht erwarten was aber bei dem Preis auch irgendwie logisch ist.
Das Service ist ausreichend.Extra herfahren würde ich jetzt nicht aber für ein schnelles Essen in der Nähe passt das Gesamtpaket. Da wie schon erwähnt das Börserl geschont wird.

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Letzter Kommentar von am 4. Sep 2013 um 14:14

Eben. Das ist ja das Drama, dass "günstig" das Einzige ist, was zählt.

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am 23. April 2013
kerstin1987
1
1
0Speisen
1Ambiente
1Service

das restaurant bietet vermeintlich vegetarische speisen an, die dann huhn enthalten. auch am telefon versichern, sie dass die speisen kein fleisch enthalten, obwohl sie dann mit huhn serviert werden.mag sein, dass sie da nicht so genau sind, ich möchte aber gerne wissen, was in meinem essen ist.

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am 19. April 2013
anubis1901
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2Speisen
2Ambiente
0Service

Das Service könnte sicherlich verbessert werden, aber das ist mangels Konkurrenz nicht notwendig.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 10. Februar 2013
herecy
1
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2Speisen
4Ambiente
0Service

Nachdem die Bewertungen hier sehr positiv waren, beschloss ich heute mit meiner Freundin in der "Ecke" essen zu gehen.

Von außen muss man eine kleine Stiege hinauf gehen, dort stapeln sich Kartons. Einladend sieht anders aus.

Erst einmal drinnen, standen wir einmal eine halbe Minute unsicher vor dem Tresen. Bedienung war keine aufzutreiben und so schauten wir einen Moment lang dem Koch zu, der es aber auch nicht für nötig befand, uns weiterzuhelfen. Selbst ist der Gast, und so ließen wir uns im linken hinteren Teil des Lokals nieder.

Einige Zeit später kam eine Dame, die uns ohne Begrüßung mit "Ja bitte?" unangenehm überraschte. Die Kommunikation gestaltete sich etwas schwierig, aber das will ich nicht negativ ankreiden. Die fehlende Begrüßung sehr wohl.

Wir entschieden uns beide für das (normale, nicht Teppanyaki) Buffet. Die pikante Suppe war etwas sehr pikant. Mich störte das nicht so, aber meine Freundin konnte die Suppe nicht essen. Sie bekam einen Hustenanfall nach dem ersten Löffel. Nachdem die georderten Getränke noch nicht da war, schritt ich Richtung Theke, um ein Glas Wasser zu erbitten. Leider war wieder weit und breit keine Bedienung zu sehen, also bat ich den Koch um ein Glas Wasser. Mit einem sehr unfreundlichen "Waaaaas?" gab er mir zu verstehen, dass er mich nicht gehört hatte und ich wiederholte meine Bitte. Unwirsch winkte er Richtung einer jungen Dame. Ohne mich anzuschauen (von Anteilnahme oder netten Worten will ich gar nicht erst anfangen) erbarm sie sich, mir ein Glas Wasser zu reichen.

Beim Gang zu den Hauptspeisen stellten wir fest, dass vieles aus war. Nunja, das kann mal passieren, aber dass weder Reis noch Nudeln und nur 2 Frühlingsrollen da waren, hatten wir noch nie. Zur Verteidigung des Restaurants muss man sagen, dass wir am späteren Nachmittag da waren, zu einer Zeit, zu der vielleicht wenig andere Gäste da sind. Wenn aber ein Buffet angeboten wird, dann sollte die Verfügbarkeit der Speisen schon sichergestellt werden, wie wir meinen. Nach unserem zweiten Teller wurde dann nachgefüllt, leider hatten wir dann nur mehr wenig davon.

Der allgemeine Geschmack der Speisen war gut, leider waren einige Speisen abgestanden und schmeckten alt. Darüber hinaus waren einige kalt. Positiv fiel auf, dass nicht übermäßig mit Gewürzen gearbeitet wurde. Aufgrund der Kritikpunkte kann ich leider nur ein "Mäßig" vergeben, allerdings an der Grenze zum "Gut".

Zum Ambiente können wir eigentlich nichts Negatives berichten. Lokal wirkte sehr schön eingerichtet, das einzige was mich störte, waren die Kartons am Aufgang, und dass man direkt vom Eingang in die Küche hinein sieht. Wobei das möglicherweise dem Teppanyaki Buffet geschuldet ist.

Preislich bewegt sich das Lokal im Rahmen, wir haben nicht ganz 25 € für 2 Personen inklusive Getränke gezahlt.

Alles in allem sind wir enttäuscht. Das Service war unter aller Kritik und die Speisen haben das auch nicht wieder herausgerissen. Zu allem Überfluss war mir anschließend auch etwas übel, möglicherweise aufgrund abgestandenen Essens? Auf jeden Fall sieht uns die "Ecke" nie wieder.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 22. Februar 2012
Experte
uc0gr
215
47
28
3Speisen
4Ambiente
3Service
59 Fotos2 Check-Ins

Dieser Lokalbesuch heute war auch wieder einmal unter dem Titel: „Es kommt nur auf die inneren Werte an!“. Von außen hat das Lokal, so meint man, schon die besten Jahre hinter sich, und die zahlreichen Plakatständer machen es auch nicht unbedingt attraktiver.

Aber den wahren Schock erfährt der Gast, wenn er die paar Stufen im Foyer zum eigentlichen Lokaleingang hinaufgeht, denn jetzt kommt der Blick auf das wohl schlimmste Entrée eines Lokals, das ich bisher erlebt habe (siehe Foto).

„Willkommen im Lokal!“ oder doch in der Rumpelkammer, bei der Altpapiersammlung oder im Chaoslager, oder wo auch immer…ab nun nur mit schwersten Bedenken aber mit größtem inneren Forscherdrang öffnete ich die innere Lokaltüre.

Unglaublich, dass ein Lokalinhaber eines vom Interieur her ansprechenden, sauberen und attraktiven Lokals, täglich an diesem Misthaufen vorbeigeht und nichts, absolut nichts dagegen unternimmt. Für die unwissenden Gäste (bis heute auch ich dazugehörend) ist es aber nach dem eher nicht ansprechenden Lokaläußeren der zweite negative optische Eindruck, den man wahrnimmt. Das darf einfach nicht sein, keine Diskussion!

Vorbei an der Buddha-Statue (schnell noch Bäuchlein streicheln) steht man in einem L-förmigen sehr sauberen und hellen Lokal vor einer gepflegten Schank und der Küche bzw. Show-Küche – alles tadellos sauber. Links und rechts vom Eingang sind die Buffets aufgebaut, die überaus imposant wirken. Ich machte nur einen kurzen Blick über die Buffet- und Teppanyaki- bzw. Wok-Angebote, bemerkte aber bei den Fertigspeisen die üblichen Verdächtigen ohne dass eine Besonderheit herausgestochen hätte.

Das Frischbuffet (Teppanyaki oder Wok) für Fisch und Meeresfrüchte (auch Muscheln) war sehr sauber und adrett, auf ausreichend Eis gekühlt, das fiel positiv auf, ebenso wie der Pangasius, der aber negativ. Sensationell ist sicher der Preis von EUR 6,90 unter der Woche zu Mittag, der hier für das Buffet verlangt wird – inklusive Teppanyaki und/oder Wok! Das Sushi- & Maki-Angebot ist übersichtlich aber recht ansprechend sortiert, so man nicht nur Sushi & Maki will. Herausgestochen hat für mich auch noch das Buffetangebot für frisches Gemüse und Salate – da gibt’s oftmals deutlich weniger an Auswahl.

Grundsätzlich wurde ich zwar freundlich begrüßt als ich eintrat, aber das war es dann auch schon – gut, es war ausreichend Platz, so wählte ich meinen Tisch selbst. Mir machte das Lokal einen ziemlich neu renovierten Eindruck, es war alles so frisch ausgemalt, hell und sauber. Bequeme Polstersessel oder -bänke, schwere Holz-Glanz-Tische, alles wirklich sehr beeindruckend – wenn man da an die „Außenerlebnisse“ denkt… - eine wunderschön beleuchtete Decke…wirklich geschmackvoll und adrett.

Eine der zahlreich herumschwirrenden und stets lächelnden Bedienungen nahm dann meine Bestellung auf:

Vorspeise „Gebackene Wun-Tun“ (oder „Wan-Tan“ – EUR 2,80) – sehr, sehr heiß an den Tisch gekommen, wunderbar kross, aber trocken und nichts fettig am Teller. Die Füllung war ein Gedicht und ließ mich darauf schließen, dass die hier hausgemacht wurden (siehe Foto eines „zerstörten Wun-Tun“). Mit frischem Schnittlauch in der Fülle! Die klare Knoblauchsauce war ungewöhnlich, kalt serviert und sehr „essiglastig“, sodass ich mich entschied, die übliche dunkle Soja-Knoblauchsauce vom Buffet zu ordern. Das war dann perfekt, weil passend und auch warm – SEHR GUT. Die Sauce wurde nicht extra verrechnet.

Hauptspeise „Gan-Bian Rindfleisch“ (oder „Gan Ben“, „Gan Bien“, „Gan Ban“, „Gan Bin“ oder „Gan Bao“, etc. – EUR 9,50) – hier, wie auf der Karte angegeben (ist auch so eigentlich authentisch), ohne Backteig aber doppelt gebraten. Die Kunst wäre, das Fleisch durch eigenen Saft mit kaum Fett kross zu braten, ohne dass es „tot“ ist. Serviert wurde es auf einer sehr ansprechenden Platte, die allerdings etwas nervig war, weil der Boden so bombiert war, dass sie keinen ordentlichen Stand hatte. Zunächst befürchtete ich schon (da sehr dunkel), dass das Fleisch angebrannt bzw. bitter schmecken würde. Das war aber keineswegs der Fall. Es war wirklich sehr kross gebraten, da die Fleischstücke aber in sehr dünne Streifen geschnitten waren, leider eben auch schon etwas trocken. Geschmacklich hatte es mich beeindruckt, denn es war wunderbar gewürzt, durch frische Pfefferoni wirklich pikant. Das Gemüse generell war sehr knackig und keineswegs übergart. Die Dekoration, ein Sprossensalat, war übrigens ausgezeichnet. Die Hauptzutat aber, eben das Rind, ist aber bedauerlicher Weise nicht ganz, wie gewünscht, gelungen, wenn auch die Fleischqualität mehr als zufriedenstellend war – daher ein GUT. Die Portion war auch mehr als ausreichend, und der Reis dazu kostete EUR 1,10.

Ein Krügerl tadelloses Bier vom Fass (Gösser, EUR 2,90!) rundete den Genuss ab. Beim Abräumen des Geschirrs wurde ich zwar gefragt, ob es geschmeckt habe, aber meine Antwort „Leider war das Fleisch schon etwas trocken“ wurde mit einem freundlichen Lächeln und einem „Danke schön“ entgegengenommen. Das ist ein Problem hier – echte Kommunikation außerhalb der Speisennummern laut Karte ist hier mit dem Personal eher schwierig, wenn auch durchwegs alle sehr freundlich sind. Daher auch nur ein GUT – Fragen, Wünsche oder Anregungen vom Gast müssen verstanden und beantwortet werden können.

Die Speisekarte bietet auch noch zu den „normalen“ Chinesischen Standardspeisen einige Dim-Sum-Spezialitäten (Teigtäschchen mit verschiedenen Füllungen wie Garnelen, Wasserkastanien etc. – um EUR 4,00) sowie eine erlesene Auswahl von Thailändischen Spezialitäten (z.B. „Gäng Ped Tord“, „Ped Yanf Gäng“ oder „Ped Yang Gai“ – siehe eingescannte Karte). Leider steht auf der Karte im Lokal auch die Haiflossensuppe – eine Diskussion mit dem Servicepersonal darüber musste ich aber leider aus bereits genannten Gründen abbrechen. Ich appelliere nur an alle Gäste, diese keinesfalls zu bestellen – nur so bekommen wir dieses „Verbrechen an der Tierwelt“ aus den Karten Chinesischer / Asiatischer Restaurants.

Das Lokal besitzt einen Raucherbereich, der wirklich optimal abgetrennt (automatisch schließende Glastüren) und genauso attraktiv gestaltet wurde, wie der NR-Bereich. Mit Afrikanischer Nativmalerei an der Wand, die natürlich nur „suboptimal“ hierher passt, muss man in diesem Lokal leben. Es gibt keine Warmhalteplatten und auch keinen Pflaumenwein beim Bezahlen, was ebenfalls auf bemühte Authentizität schließen lässt. Die Sanitäranlagen sind genauso sauber und modern wie das Lokal – also in einem TOP-Zustand.

Fazit: ich empfehle das Lokal wirklich jedem/r, wiewohl ich heute bei meiner Hauptspeise Abstriche machen musste. Ein sehr günstiges und ausreichend üppiges Buffet mit Teppanyaki und/oder Wok steht im Preis inkludiert zur Auswahl. Der Abhol- & Lieferservice wird offensichtlich sehr häufig in Anspruch genommen – ein gutes Zeichen. Kindersitze sind vorhanden, alle Kreditkarten werden akzeptiert, und die Wartezeiten auf die Speisen á la carte sind trotz Mittagszeit (Teppanyaki & Wok) sehr zufriedenstellend.

Schön auch, dass hier offensichtlich kein Glutamat verwendet wird!

Die Öffnungszeiten sind sehr familienfreundlich und die Erreichbarkeit mit den Öffis (Linie 62) ist sehr einfach. Daher von mir eine Empfehlung mit ruhigem Gewissen und eine Bewertung in diesem Rahmen.

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Letzter Kommentar von am 23. Feb 2012 um 18:35

Ein "G'schamster Diener" vor der fruchtigen Fliege. Gerry

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am 21. August 2010
Hibiskus8
102
15
7
4Speisen
4Ambiente
4Service
5 Check-Ins

sehr gutes und günstiges all-you-can-eat-Buffet mit Sushi, Maki, Teppanyaki Grill, Nachspeisen und Eis.
Alle Zutaten sehr frisch - man kann aus 9 Saucen wählen.
Thai-Curry-Sauce sehr empfehlenswert.
Angenehmes Ambiente da Lokal nicht allzu groß, Service großteils sehr freundlich und nett.
Buffet kostet derzeit zu Mittag 6,90, Abends und Sa/So 9,80

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Ecke - Karte
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Bewertet am 21.08.2010

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