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Freitag, 15. Dezember 2017
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Speisen
Ambiente
Service
37
34
42
Gesamtrating
38
6 Bewertungen
Alle Ratings 0 - 50
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D'Landsknecht Info
Hot List - Top 100
RESTOmeter Trend
Popularitätsrang
Österreich
Rang: 84
|
76
Wien
Rang: 53
Features
Gastgarten, Schanigarten
Preislage
Mittel
Kreditkarten
Gängige Karten
Öffnungszeiten
Mo
10:00-01:00
Di
10:00-01:00
Mi
10:00-01:00
Do
10:00-01:00
Fr
10:00-01:00
Sa
10:00-01:00
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D'Landsknecht

Porzellangasse 13
1090 Wien (9. Bezirk - Alsergrund)
Küche: Wiener Küche, International, Österreichisch
Lokaltyp: Restaurant, Gasthaus, Gasthof
Tel: 01 3174348
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6 Bewertungen für: D'Landsknecht

Rating Verteilung
Speisen
5
4
4
3
2
2
1
0
Ambiente
5
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Service
5
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2
1
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 1. Dezember 2017
Experte
hbg338
442 Bewertungen
65 Kontakte
Tester-Level 29
3Speisen
3Ambiente
4Service
13 Fotos1 Check-In

Im Zuge einer dienstlichen Schulung in der Berggasse wurde uns unter anderem das Lokal D’Landsknecht für die Mittagspause vom Vortragenden empfohlen. Ich besuchte das Lokal allerdings nicht in der Mittagspause, sondern am Nachmittag nach Schulungsende. Denn es gibt für mich nichts Anstrengenderes als einen Schulungsnachmittag mit vollem Magen.

Das Lokal befindet sich an der Ecke Porzellangasse/Thurngasse. Die Straßenbahnhaltestelle „Bauernfeldplatz“ der Linie D ist nicht weit entfernt. Parkplätze sind trotz Parkpickerl (2 Stunden Parkdauer erlaubt) Mangelware.

Der Eingang befindet sich genau an der Straßenecke. Hier muss eine Stufe beim Eintreten überwunden werden. Nach dem man durch die zweite Türe, an der die Hinweise mittels Aufkleber angebracht, sind das hier mit Karte gezahlt und auch geraucht werden darf, überwunden hat befindet man sich im Schankraum. Rechts geht es in den Raucherbereich, welcher aber nicht geöffnet war, denn hier wurden die Tische für eine private Feier gedeckt. Nach Rückfrage bei einer der Servicedamen wurde ich in den angrenzenden Speiseraum geführt und ich bekam einen Platz an einen Tisch für 4 Personen. An der einen Tischseite befand sich in einer Nische eine alte Holzbank die mit einem Sitzpolster belegt war. Recht nett. Am Tisch der mit Tischtuch gedeckt war, befanden sich auf einen Teller das Besteck und die Menage bestückt mit einem Maggiflascherl. Eine Kerze zur Dekoration. Das Lokal selbst war für meinen Geschmack etwas dunkel. Auch fand ich es etwas zu überladen mit diversen Dekorationsgegenständen an den Wänden. Sehr schön war der alte Holzboden. Der Zugang zu den Toiletten ist zwischen Speiseraum und Schankraum. Der Zugang in den Toilettenbereich recht schmal. Die Toiletten selbst alt aber in einen sauberen und guten Zustand.

Die Servicedame brachte mir unverzüglich die Speisekarte (Link), mit dem Hinweis, dass es kein Mittagsmenü mehr gäbe. Dies war für mich jedoch kein Problem da ich sowieso etwas aus der Karte wählen wollte. Die Getränkefrage wurde nicht sofort gestellt. Das Speisenangebot ist typisch wie man es in einem Wiener Gasthaus erwartet. Ich wählte eine Grießnockerlsuppe (€ 3,40) und den Vanillerostbraten mit Braterdäpfel (€ 18,50). Zu trinken wählte ich den naturtrüben großen gespritzten Apfelsaft (€ 4,20).

Der Apfelsaft und die Suppe wurden fast zeitgleich serviert. Der Apfelsaft hervorragend. Nicht zu süß, sehr fruchtig. Die Suppe mit Schnittlauch verfeinert und sehr heiß. Das Grießnockerl recht groß. Etwas störend fand ich die deutlichen Fettspuren welche auf der Suppe schwammen. Nachdem ich die Suppe etwas auskühlen ließ konnte ich zu essen beginnen. Trotz der hellen Farbe schmeckte diese gut. Auch die deutlichen Fettaugen störten nicht den guten Geschmack. Das Nockerl fest jedoch ohne hart zu sein. Die Suppe im gesamten, sehr gut schmeckend.

Bis der Vanillerostbraten serviert wurde dauerte etwas, dies lag daran das eine Gruppe an Gästen kurz vor mir ihre Bestellung abgegeben hatte. Die Wartezeit lag jedoch durchaus im erträglichen Rahmen. Vorerst wurde das Extrabesteck gebracht. Ein eigenes Messer welches nicht zu Standardbestückung gehört. Kurz darauf das Essen. In einem etwas tieferen Teller der Rostbraten mit einer Unmenge an Saft sodass man gar nicht das Fleisch sah. Nur die Knoblauchstücke ließen erahnen das sich hier noch, im Saft, Fleisch befand. Die Braterdäpfel, aus der Fritteuse, waren bei der Menge an Saft zu wenig um diesen aufzunehmen. Dazu eine Fächerförmig geschnittenes Gurkerl. Also Schnitt ich auf gut Glück das Fleisch. Sehr vorsichtig um nicht über den Tellerrand zu kleckern. Das Fleisch sehr dünn geschnitten. Nahezu fettfrei. Der Saft sehr gut allerdings nicht unbedingt für einen Vanillerostbraten geeignet, denn der Knoblauchgeschmack war nur sehr schwach herauszuschmecken. Für mich als Knoblauchliebhaber sehr schmerzlich. Um den sehr dünnflüssigen restlichen Saft vom Teller aufzunehmen hätte ich eigentlich einen Löffel gebraucht. Es hat geschmeckt, nur für einen Vanillerostbraten war der Knoblauchgeschmack zu schwach.

Das Service war sehr gut. Mir wurde genügend Zeit gegeben um die Karte zu lesen, auch den Getränketeil der Karte. Das Leergeschirr wurde rasch abserviert. Nachgefragt ob es geschmeckt hat wurde auch. Der Bezahlvorgang klappte auch problemlos, dazu wurde auch noch gefragt ob man Bar oder mit Karte bezahlen will. Tadelloses Service.

Mein Fazit – Wenn ich in der Nähe bin würde ich das Lokal wieder aufsuchen. Extra von Transdanubien herfahren eher nicht. Insgesamt aber ein nettes Lokal mit sehr gutem Service mit gutem Essen.

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am 28. April 2015
mink
11 Bewertungen
1 Kontakt
Tester-Level 2
3Speisen
4Ambiente
5Service

Alles in allem muss ich meinen "Vorschreibern" zustimmen.
Leider sind wir mit dem Essen nicht so glücklich gewesen. 2 von 3 Kalbs-Cordons waren nicht durch, die geröstete Leber war nicht das was man sich erwartet hat. Aber das Ambiente, das Service und der Wein, veranlasst mich dazu es doch noch einmal zu probieren, wir werden sehen......

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am 12. Jänner 2015
donau
20 Bewertungen
8 Kontakte
Tester-Level 4
4Speisen
4Ambiente
5Service

Die Weaner pardon Wiener Beislkultur verfügt über einen deftigen Ableger im großartigen Beislbiotop Serviettenviertel und Porzellangasse. Nur wenige Beislfreunde und -freundinnen vermuten in einem Gasthaus mit diesem klingenden Namen ein so aufgeschlossenes und weltoffnenes Lokal. Eine Trutzburg des guten bodenständigen Geschmacks. Landsknechte waren kämpferische Söldner mit metallenen Lanzen und scharfen Schwertern bewaffnet, in der frühen Neuzeit und eben finstere Burschen mit einem Hang zur Gewalt aus ziemlich armen Gesellschaftsschichten. Diese Knechte trifft man in diesem Beisl natürlich nicht an. Was man findet ist eine makedenderische Kellnerin mit viel Freundlichkeit und Humor, einen gut gelaunten Wirten mit altösterreicher, südöstlicher Aussprache, der jedem Gast als alten Freund des Hauses entgegentritt, um ihn landsknechtlich mit Menage zu versorgen, dass die alte gute Hausmannkost wiederbelebt sei. Eine Erweckung des Gaumens für deftige Weaner pardon Wiener Küche vom Schnitzerl bis zum Leberschnitzerl, vom Tafelspitzerl bis zum Zwiebelrostbraten. Der Landsknecht ist bestimmt nicht rostig sondern ein Lokal am Puls der Zeit und schreibt auch Vegetarisches auf die umfangreiche Speisekarte. Damit gibt es die Vielfalt der Besucher; vom Schauspielhauspublikum bis zum Tschecheranten; alles ist da und alles ist zufriedenstellend gut. Leistung ist bestens geboten und Preis ist ehrlich ausgeschrieben und ohne Lanze erzwungen. Kein Halsabschneider oder Wegelagerer in Landsknechtmanier, ein Lokal zum Wohlfühlen ohne neuzeitlichem Wellnesscharakter. Spießer und Stecher und Morgensterne sind auch nicht überzahlig in so einem friedlichen originellen "Beisl zum Landsknecht" zu erspähen.

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Letzter Kommentar von am 13. Jän 2015 um 11:12

@adn1966: Das Wortspiel stammt allerdings schon von einem Lokalbetreiber: Link

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 21. November 2013
Experte
Alzi
238 Bewertungen
4 Kontakte
Tester-Level 25
4Speisen
3Ambiente
4Service
43 Check-Ins

Der Landsknecht ist eine konstante Größe. Man betritt das Lokal und erblickt die Theke in einem großen holzgetäftelten Raum. Es gibt noch ein kleines Extrazimmer und einen eher kahlen Raucherraum. Die Bedienung ist sehr flink und freundlich. Auf der Karte findet sich alles, was der Arzt verboten hat: Gebackener Emmentaler, gebackene Kalbsleber, Mayonnaisesalat, aber auch vegetarische Speisen. Bei mehreren Besuchen haben wir viele Speisen probiert und wurden nie enttäuscht. Die Gulaschsuppe um € 4,40 ist mit viel Zwiebel gemacht, wie es sich gehört, der Alt-Wiener Suppentopf um € 4,20 ist eine echte Rindssuppe. Tafelspitzsulz mit rotem Zwiebel und Kernöl um € 7,90 und die geräuchterte Forelle um € 9,10 sind groß portioniert und hübsch angerichtet.Die gebackene Kalbsleber um € 15,10 ist butterweich, der gebackene Emmentaler um € 7,50 trieft nicht vor Fett, der Tafelspitz mit den klassischen Beilagen um € 15,90 ist wunderbar, die Fleischtaschen auf Sauerkraut von der Saisonkarte sind so, wie sie sein wollen. Das alles bei angemessenen Preisen, die Portionen sind groß. Es gibt mehrere offene Biere und eine große Auswahl an Weinen von namhaften Winzern, die glasweise ausgeschenkt werden. Nicht vergessen werden dürfen die Nachspeisen: Palatschinken mit allen möglichen Füllungen, von Marillenmarmelade über Powidl bis zu Schoko-Nuß um € 3,30 bis € 4,30. Fazit: ein sehr gutes Wirtshaus vom alten Schlag, im besten Sinn des Wortes, auf jeden Fall einen Besuch wert!

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am 24. Mai 2011
Kastronaut
5 Bewertungen
1 Kontakt
Tester-Level 1
4Speisen
3Ambiente
4Service

D'Landsknecht besticht durch Beständigkeit. Keine Überraschungen, man bekommt das, erwartet wird. Stiegl, Zwickl, Kaiser, Gösser usw vom Fass.
Das Essen ist bodenständig und ausgezeichnet. Sehr zu Empfehlen sind die Knödel mit Ei, sowie die Spinatspätzle. Das Cordon Bleu sowieso ein Dauerbrenner.

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Kommentar von Christoph am 20. Feb 2013 um 22:50

Ich war heute das erste mal da und muss sagen ich wurde sehr nett und freundlich empfangen. Das Bier war herlich und auch das Menü überzeugte mich sehr. Hier bekommt man noch etwas fur sein Geld. Das Menü mit 6, 50 obtional Suppe oder Dessert und die Hauptspeise waren ein echter Genuß. Ich komme gerne wieder. Nur zu empfehlen.

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am 29. Oktober 2010
Experte
Gastronaut
460 Bewertungen
45 Kontakte
Tester-Level 29
4Speisen
4Ambiente
4Service

Ein übel gelaunter Kellner, tausendmal benutzte Bierdeckel und natürlich die obligate Maggi-Flasche. Mehr noch: Sogar eine legendäre Gastubenfliege ist da! Herrlich, dass es dass mitten in Wien noch gibt! D'Landknecht ist wahrscheinlich das urigste Gasthaus im Alsergrund das es sich zu besuchen lohnt. Es gibt zwar bestimmt noch urigere, aber vonen jenen kenne ich keines, wo das essen auch nur annähernd so gut ist! An der Karte hat sich wahrscheinlich seit 50 Jahren nichts geändert, an den Preisen zumindest seit zehn Jahren nichts. Wir hatten hier das flaumig-cremige Fiakergulasch, das Schweinsschnitzel, das sättigender ist als es zunächst aussieht und einen Tafelspitz der er mit Plachutta oder einem Renner aufnehmen könnte. Und das um Konkurrenzlose 14 Euro! Eigentlcih hatten wir nach den Speisen überhaupt keinen Hunger mehr, aber die Marillenpalatschinken und ihre böhmischen Verwandten haben uns dann doch noch gereizt! Und das war auch gut so. dabei wollten wir eigentlich nur auf eine Minispeise vorbeischauen...Eine echte Empfehlung!

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Bewertet am 29.10.2010

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