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So, 21. April 2024

Restaurant Pronto

Liechtensteinstraße 33, 1090 Wien
Küche: Internationale Küche
Lokaltyp: Gasthaus
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Restaurant Pronto - Wiengefüllte Vesalica - Restaurant Pronto - WienParadeiscremesupperl - Restaurant Pronto - Wien
Schank - Restaurant Pronto - WienAmbiente im Raucher - Restaurant Pronto - Wien

Restaurant Pronto

Speisen
Ambiente
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Bewertungen

Stammersdorfer
Experte
am 21. April 2016|Update 22. Jul 2019
SpeisenAmbienteService
Ich habe noch zu Zeiten des "Chelines Austriacos" :-)) für etwa 2 Jahre, quasi vis a vis gearbeitet und war damals mindestens zweimal in der Woche im heutigen PRONTO in der Liechtensteinstraße 33, im 9ten, Mittagessen. Damals hieß es allerdings noch Skopje Grill und wurde von einer sehr netten ma...Mehr anzeigenIch habe noch zu Zeiten des "Chelines Austriacos" :-)) für etwa 2 Jahre, quasi vis a vis gearbeitet und war damals mindestens zweimal in der Woche im heutigen PRONTO in der Liechtensteinstraße 33, im 9ten, Mittagessen. Damals hieß es allerdings noch Skopje Grill und wurde von einer sehr netten mazedonischen Familie betrieben. So machte ich heute Nachmittag einen kleinen Abstecher, um ein spätes Mittag- frühes Abendessen einzunehmen und um zu schauen was draus wurde. Nein ich kannte es natürlich vom vorbeigehen -fahren.

Von außen heißt das Lokal immer noch nicht viel, man sieht sofort, dass hier jemand versucht zwei verschiedene Küchen zu kombinieren, was mich natürlich zuerst skeptisch machte. Man liest Pizzeria Pronto Trattoria und in der Seitengasse auch noch Makedonija Grill.

Also hinein mit Schwung, außer mir ist noch ein (übrig gebliebener Mittags)gast da und aus. Die Frage ob es denn warme Küche gebe, wurde mit ja beantwortet, also setzte ich mich gleich vorne rechts in den Raucher, da wo keine 20 Personen Platz finden. Der zweite Raum links hinten ist recht schummrig, für maximal 30 Gäste und gehört denen ohne Glimmstängel.

Ja und was soll ich sagen, es hat sich nichts, aber auch schon gar nichts geändert. Dieselbe alte, recht schöne Schank, die abgewetzten Holztische und -sessel und auch der Steinboden teils rot, teils gschekat, schaut aus wie damals. Und so wie früher steht, hängt und liegt Kramuri ohne Ende herum. Alles ist recht schmuddelig, aber ich habe mich doch recht wohl gefühlt.
Auch die Betreiber sind so wie damals aus ex Jugoslawien, was ich aufgrund der Kommunikation der beiden untereinander mitbekam. Er kellneriert, sie kocht, sonst war für mich kein weiteres Personal zu sehen.

Die Speisekarte war rasch da, der weiße Spritzer, von ordentlicher Qualität, umgehend bestellt. Aber eigentlich wusste ich e schon was ich wollte, hatte ich doch die Karte neben dem Eingang schon genau studiert. Die Paradeiscremesuppe sollte es werden und so wie in alten Zeiten gefüllte Vesalica.
Bis das heiße, in der Mikro gewärmte Suppal da war, vergingen einige Minuten. Das bimmeln war nicht zu überhören. Aber sie hat sehr positiv überrascht, war sie doch wunderbar cremig, nicht zu dick, nicht zu dünn und perfekt gewürzt. Mit Phantasie konnte man sogar Paradeiser schmecken. Nur auf das was ich gehofft habe war nicht drinnen, nämlich etwas Reis.....
Kaum war die Suppe zu Ende gelöffelt, wurden sie auch schon gebracht, die zwei gefüllten Vesalica. Ich habe das „Zeug“ damals wahrscheinlich mindestens einmal in der Woche gegessen, aber seither nirgends mehr wo gesehen. Es handelt sich dabei um Schweinsfilet, mit gschmackigem Käse gefüllt, zusammen gerollt, mit würzigem Speck umwickelt und dann ordentlich abgebraten. Und es war herrlich, so wie damals, genau an diesen tollen Geschmack konnte ich mich erinnern. Dazu gabs knusprige Pommes, ausreichend frischen Zwiebel, Ajvar und einen Berg Salat. Der bestand aus Gurken, Paradeisern und Grünen, mit einer eher nichtssagend Marinade, hier kam der Salzstreuer ins Spiel, und juhu..... auf der Menage findet sich auch ein Maggiflascherl :-)))

Der Espresso danach war recht ordentlich, nicht bitter, nur wie fast immer hätte er noch stärker sein können.

Alles in allem hat sich der Ausflug in die Gegend meiner beruflichen Vergangenheit gelohnt, das Essen hat überzeugt und am abgewetzten Ambiente hat sich nix geändert. Der Chef des Hauses bringt, fragt nach ob‘s geschmeckt hat, freut sich riesig über das ja und den Daumen nach oben und serviert ab. Mehr erwarte ich hier nicht. Ich habe mit Trinkgeld 23,-- Euro gezahlt und bin sehr zufrieden von 1090 nach 1080 gewandert.
A ja die Rechnung auf einem handgeschriebenen Zettel, aber mia is wuascht :-)

Wiederholungsgefahr hoch, dann aber auf die mit Käse gefüllten Pljeskavica.
Restaurant Pronto - Wiengefüllte Vesalica - Restaurant Pronto - WienParadeiscremesupperl - Restaurant Pronto - Wien
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3 Kommentare·Zeige alle Kommentare

AH! Dürfte stimmen, danke.

21. Apr 2016, 20:33·Gefällt mir
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