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Sapori d'Italia - Bewertung

Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 7. Februar 2015
Update am 8. Februar 2015
Experte
adn1966
80
48
22
2Speisen
2Ambiente
3Service

Eh brav.
Ja, eh ganz nett.
Und die Pizza ist eh ganz gut.

Eigentlich wäre damit alles gesagt.

Allein der Umstand, ich würde ob dieses Dreizeilers im Forum (zu Recht) verbal gekreuzigt werden, aber auch die Tatsache, es wäre dem Lokal gegenüber nicht fair, die Bewertung derart zu verkürzen, lassen mich etwas ausholen.

Ein spontan vereinbartes Abendessen mit HelmuthS, einem Testerkollegen, führte mich heute Abend in das Sapori d’Italia, mein Interesse war durch die kürzlich von hbg338 gepostete Review geweckt worden. Eine gute Pizza mit qualitativ hochwertigen Zutaten? Das will probiert werden.

Was für ein Name!

Sapori d’Italia! Allein der Klang des Namens verspricht authentische, frische italienische Küche, weckt eine Erwartungshaltung. Geschmack, Geruch einer frisch aus dem Ofen geholten Pizza, Pasta, die im Parmesanlaib zubereitet wird, frischer, knackiger Salat, begleitet von feinen, italienischen Weinen, die Leidenschaft eines italienischen Padrone, „La Mamma“ in der Küche, - zugegeben, I get carried away with Clichées, aber ja, das war die Primärassoziation, die Erwartung, die der Name des Lokals in mir hervorrief.

Der erste Dämpfer kam, als ich Internet nach dem Lokal suchte. In diversen Portalen, auch auf ReTe, ist eine Webadresse angegeben, die leider schnurstracks in die Garage führt. „Forbidden“, „Access denied“, „die Seite kann nicht geöffnet werden“, „Error 404“, - nicht gerade das, was man sich von einem zeitgerechten Internetauftritt erwartet. Mag sein, dass das Problem nur temporär ist, Server down oder ähnliches, ich konnte jedenfalls weder Fotos des Lokals, noch die Speisekarte einsehen oder online reservieren. Nun gut, ist halt so. Telefonisch klappte die Reservierung, ein Tisch im Raucherbereich wurde freundlich bestätigt.

Von Außen präsentiert sich das Sapori eher schlicht. Weiße Leuchttafeln, einfach und unscheinbar. Die Schlichtheit setzt sich nach dem Eintreten fort, linker Hand ein durch eine Glastür getrennter Raucherbereich, der Rest ist für die nichtrauchende Fraktion vorgesehen. Gemütlichkeit kommt nicht auf, sei’s durch die Tatsache, dass selbst an einem Freitag Abend gerade einmal eine Handvoll Gäste in beiden Teilen des Lokals war, sei’s, weil selbst kitschige Wandmalereien (eine wandfüllende wie fürchterliche Canale Grande Darstellung), als auch ordentlich eingedeckte Tische, inklusive echter Tulpen und zweierlei Papierservietten, es nicht vermochten, authentisches, italienisches Flair zu vermitteln. Es fehlt die Seele, das „echte“ Italienische. Wer braucht ein zig-m2 großes „Canale Grande“ Mural, von, vorsichtig gesagt, Michelangelos nicht bestem Schüler, umso mehr, als man diese Art von Pseudo-Italien-Kitsch in Italien abseits der Touristenmeilen nur selten finden wird?

Ähnlich ist’s wahrscheinlich, wenn man in Amerika, Asien oder Australien ein Lokal betritt, das eine Dirndl-Lederhosen-Kirtag-Almabtrieb Wandmalerei als „authentisch österreichisches Ambiente“ zu vermarkten versucht.

Der Service war, eh schon wissen, eh ganz nett. Keine wirklichen Fehler, der Funke sprang allerdings nicht über. Als Vorspeise orderte ich en lieu des auf der Karte aufgeführten „Caprese“ nur Mozzarella, also quasi Caprese ohne die von mir so leidenschaftlich verschmähten Tomaten, gefolgt von einer Pizza Provinciale (Schinken, Speck, Mais, Pfefferoni). HelmuthS und ich entschieden, uns die Pizza zu teilen (kein Problem), ich deponierte meine drei üblichen Sonderwünsche (ein Ei auf meiner Hälfte der Pizza, und bitte, der Fladen möge gut durchgebraten und knusprig daherkommen, in Begleitung von Peperoncino - Öl) Auch hier, kein Problem.

Auftritt der Vorspeise: Caprese senza pomodori, also Mozzarella mit Olivenöl und ein bisschen Basilikum. Fazit: Eh brav. Nicht der schlechteste Mozzarella, aber leider auch keiner, der mich niederknien lässt. Bei weitem nicht.

Kurz danach, Auftritt der Pizza: Auf meiner Hälfte fand sich ein Ei, dessen angestrebter Aggregatzustand (außen durch und weiß/innen flüssig – wachsweich und gelb) leider nicht erreicht wurde. Es war ein bisschen eine Eierspeis’. Schade.

Olio di Peperoncino wurde in einer beinahe homöopathischen Dosis in einem Extraschüsserl gereicht und war, genau, - eh ganz brav. Keine Schärfe, die auf ein frisch angesetztes, hausgemachtes Peperoncino-Öl schließen lässt, kein Pep, kein Pfiff. Peperoncino – Öl soll scharf sein, soll brennen, soll strafen, wenn man leichtfertig zu viel davon auf der Pizza verteilt. Wo ist der Charakter, wo ist die Leistung?

Extrawunsch Nr. 3 (gut durchgebraten) war glattweg vergessen worden, was der freundliche Kellner auch unumwunden zugab. Seriously, bei gefühlten 4 Gästen im Lokal? Seinen Vorschlag, er könne die Pizza ja noch kurz in den Ofen schieben, lehnte ich ab, ein weiteres „Nachbrutzeln“ hätte der ohnedies etwas verunglückten Eierspeise auf meiner Pizza wohl kaum gut getan.

Wenigstens der Schinken auf der Pizza entstammt nicht einem quadratischen Pressblock, die Pfefferoni wiederum sind der im Glas eingelegten Fraktion zuzurechnen. Schon auf der ersten Seite der Karte rühmt sich das Sapori, Schinken, Salami und Speck von ausgewählten Produzenten zu beziehen, die auch namentlich genannt werden und, eh lieb, zwar beileibe keine Industrieprodukte sind, aber jetzt auch nicht gerade Begeisterungsstürme auslösen. Italienischer Provenienz sind sie jedenfalls nicht, was wiederum schade ist, könnte das Sapori d’Italia, wollte es seinem Namen gerecht werden, doch genau damit punkten.

Testerkollege Helmuth nahm einen „Insalata Mista“ zur Pizza, eine Riesenportion Salat wurde serviert, die trotz oder gerade ob Ihrer Größe leider auch nicht vermochte, Begeisterung auszulösen.

Abschließend orderte ich meinen üblichen Ristretto, der leider als normaler Espresso serviert wurde. Mein fragender Blick wurde von unserem Kellner mit einem „ich weiß, gehört kürzer, hat aber der Chef gemacht“(sic!) quittiert. Seriously?!

Der den Espresso begleitende Grappa Nonino war gut, aber das war zu erwarten.

Fazit: Nein, nein, und noch einmal nein. So wird das nichts.

Es reicht nicht, beim Gast das Gefühl „ich hatte schon schlechtere Pizze“ oder „Ist eh ganz gut“ hervorzurufen. Es genügt nicht, keine großen Fehler zu machen, die Summe der kleinen Fehler ist leider groß genug. Ein verpatztes Ei, ein vergessener Garpunkt der Pizza, ein Ristretto, der keiner ist oder Peperoncini, die einfach nur brav, aber nicht mehr sind.

Wie ein roter Faden zieht sich das Brave, das Austauschbare, das unnötig Kitschige, das versucht, Flair und Authentizität zu vermitteln und doch gnadenlos daran scheitert, durch das Lokal, vom Ambiente über den Service bis zu den Speisen. Und auch der bestellte Wein war (der p.t. Leser darf raten) eh brav. I’ve had worse, but I’ve had better.

Zu wenig, um dem vielversprechenden Namen Sapori d’Italia gerecht zu werden, bei weitem zu wenig. Mehr Mut, mehr authentische Küche, mehr unverwechselbare und beeindruckende Zutaten und letztlich auch mehr Aufmerksamkeit, dass die, zugegeben kleinen Fehler, keinesfalls dann passieren, wenn das Lokal ohnedies fast leer ist, täten Not.

Mi dispiace, es tut mir leid, aber das wird wohl mein erster und letzter Besuch im Sapori d'Italia gewesen sein.

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Kommentare (29)

am 9. April 2015 um 19:32

Ach wenn das nur so einfach wäre, adn. Du übersiehst mal wieder die rechtschaffene Lust am Ärgern.
Wahrscheinlich warst Du auch erstaunt, als Du zum ersten Mal mit der Empörung eines Phobiker konfrontiert warst, dem der Zorn aus der Feder spritzte, weil Raucher sich zu rauchen erkühnen, wo es nicht verboten ist. Die Zeit zeigt uns, daß dieser Zorn nicht vergeblich sein wird.
Darf man sich man dann noch wundern, daß weitere Hoffnungen auf eine Welt nach phobischen Vorstellungen prächtig gedeihen?

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48
22
am 9. April 2015 um 18:49

Richie: dass es Dir dort gefällt/schmeckt, sei Dir gegönnt, Geschmäcker sind nun einmal verschieden. Einem Mitglied eines Tester-Forums nahezulegen, keine Bewertungen zu schreiben, ist, nun ja, gelinde gesagt, kurios, lebt doch dieses Forum genau davon: Mitglieder bewerten Restaurants.

Wenn Dir meine Bewertungen, vergangene und künftige, aus welchem Grund auch immer, nicht gefallen: lies sie einfach nicht.

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Experte
80
48
am 9. April 2015 um 17:36

Richie, bist noch da? Komm sei net so, schreib noch was lustiges!

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Experte
67
17
am 9. April 2015 um 01:14

Richie, 8-Sterne-Tempel gibt es nicht. Oder war das der Versuch, ironisch zu sein? Hier würde ich dann wirklich eine Kennzeichnung empfehlen, kann aber auch dann kein Schmunzeln in Aussicht stellen.

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Experte
48
22
am 9. April 2015 um 01:06

Verzeih' die Einmischung, oh allerwertester Herr Löwenherz!
Da du das Recht der Meinungsäußerung ja einerseits erkannt hast, ist andererseits jedwede darauffolgende Empfehlung in Richtung adn1966, "jegliches Lokal in Zukunft mit seiner "testenden" Anwesenheit zu verschonen", völlig überflüssig und eines der freien "Meinungsäußerung" mächtigen Erdenbürgers dieser "zivilisierten Welt" unwürdig.
Dass es dir allein dort schmeckt, sei dir aber vergönnt.
Mit herzlichen Grüßen an den Allerwertesten! ;-)

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315
75
am 8. April 2015 um 23:46

Allerwertester adn1966!
Verzeih' die leichte Ironie, doch dein weit ironischerer Beitrag über das Lokal "Sapori d'Italia" rechtfertigt wohl solche.
Dir dürfte wohl in 8-Sterne-Tempeln noch was zum Meckern auffallen - aber das sei dein gutes Recht der Meinungsäußerung in der zivilisierten Welt. Nur verschone bitte in Zukunft jegliches Lokal mit deiner "testenden" Anwesenheit, bevor du es derart grundlos heruntermachst wie das "Sapori d'Italia".
Mir schmeckt's nämlich dort ausgezeichnet - und daran wird deine "Abwertung" (Be- wäre für deine Ergüsse ein zu hohes Lob ...) auch nichts ändern können ...
Mahlzeit ...

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1
am 10. Februar 2015 um 22:09

ich hab mich tatsächlich vom Namen blenden lassen, oder besser gesagt, der Name hat die Erwartungshaltung naturgemäß nach oben geschraubt. Eröffnete ich im Ausland ein Lokal mit dem Namen "Genuss aus Österreich", eine gewisse Authenzität, Lebensmittel und Spezialitäten aus Österreich wären für mich Kraft des Namens verpflichtend.

Zur Diskussion Authentizität versus Geschmack: ich erwarte, dass der Wirt eines z.B. italienischen Lokals authentische italienische Küche anbietet. Wenn es allerdings des Gastes Geschmack ist, z.B. auf der Pizza ein Ei zu haben oder eben einen Caprese ohne Tomaten, finde ich nichts Verwerfliches daran, wenn der Wird dem Gast diesen Wunsch erfüllt. (was er im Sapori ja auch getan hat).

Ich denke nicht, dass ich mich dafür schämen muss, gewisse Dinge nicht zu mögen, Geschmäcker sind eben verschieden.

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80
48
am 9. Februar 2015 um 23:25

Jeder soll essen, was ihm schmeckt, und seien es Maiskörndl, Frankfurter, Ananasscheiben oder Kebabspeidln auf der Pizza.
Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten, ich akzeptiere das ja eh. Jeder mag unter „Pizza“ was anderes verstehen, weil eben jeder seine Spielart entwickelt hat. American Pizza [pee-tsə] ist eben nicht pizza napoletana. Steht aber wenigstens so drauf, ich weiß also wenigstens, woran ich bin.

Aber: sehe ich auf einem Restaurantschild "sapori d'Italia" oder "ristorante italiano", dann erwarte ich mir eben schon italienischen Geschmack in einem italienischen Restaurant. Punto. Steht ja drauf. Denn wenn auch das drin ist, was drauf steht, haben wir küchentechnisch ganz was anderes am Teller, und da ist es mir egal, woher der Koch kommt. Solange er nur die Italianità gelernt hat, die für das verdientermaßene Tragen der Etikette vonnöten ist. Nein, wäre.

Genau das ist aber in gefühlten 29 von 30 "italienischen Restaurants" nicht der Fall.
Über Geschmack lässt sich also nicht streiten - über (eigentlich) eindeutige Etiketten also meiner Meinung nach sehr wohl.

Und ja – es gibt natürlich Italiener, die zwar „original“ sind, aber ausreichend „furbi“ sind, um uns Eingeborenen das vorzusetzen, was angeblich „Italia a tavola“ sein soll – Beispiel Piaristengasse.

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315
75
am 9. Februar 2015 um 15:18

Jetzt muss ich aber schmunzeln: Ich kenne eine Trattoria mit Mittagspause und der Besitzer ist Serbe.

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50
am 9. Februar 2015 um 14:16

Nicht immer aber immer öfters sind authentische Italiener auch an den Öffnungszeiten zu erkennen: die machen oft Mittagspause.

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17
6
am 9. Februar 2015 um 14:14

Die Monte Rosa würde ich auch dazunehmen.

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89
16
am 9. Februar 2015 um 14:07

Lieber Helmuth, da stimme ich Adn1966 zu 101% zu :-).

Oder auch authentisch ist das il mare, die riva, disco volante, i ragazzi, rossini, francesco im 14. Bez., procacci, cantinetta antinori etc.

Aber mit Verlaub gestehe ich: was authentisch ist muss nicht gleich gut sein :-) Geschmäcker sind ja bekanntlich und Gott sei Dank auch unterschiedlich.

LG Pinky

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17
6
am 9. Februar 2015 um 14:01

Erinnere Dich an eines der letzten Treffen im Federico II. Viel authentischer geht's m.M.n. nicht mehr. Das ist Italien pur, Besitzer und Staff sind aus Apulien, die Lebensmittel kommen fast ausschließlich aus Italien, kein Kitsch anywhere und, natürlich, ein tadelloser ristretto (und Grappa :-)

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80
48
am 9. Februar 2015 um 13:50

Und da komme ich wieder ins Spiel: im tiefsten Bahnhofsbeisl bekommt man einen ordentlichen Ristretto aber nicht im Sapori d`Italia. Und warum? Weil es kein Italiener ist ! Jetzt bin ich mir fast sicher :-)

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17
6
am 9. Februar 2015 um 11:35

25ml +/- 2,5 ml um genau zu sein.

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152
83
am 9. Februar 2015 um 11:31

Ristretto sind 20 bis 25 ml.

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152
83
am 9. Februar 2015 um 11:14

Traurig finde ich nicht nur die Tatsache, dass der Kellner etwas "patschert" reagiert hatt ("ich weiss, gehört kürzer, hat der Chef gemacht"), - richtig wäre hier wohl gewesen, mir einen neuen, richtigen ristretto zu bringen -, sondern, dass man in Italien selbst im tiefsten Bahnhofsbeisl einen anständigen Espresso bzw. ristretto bekommt. Gerade ein italienisches Lokal sollte das beherrschen, ich habe in Wiener Lokalen (zugegeben beileibe nicht überall) schon ersklassigen ristretto bekommen.

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80
48
am 9. Februar 2015 um 10:54

Ein Fingerhut voll Kaffee in dem der Löffel von alleine stehen kann ;-)
Ein Espresso sollte 25ml haben. Wenn deine Tasse von 75ml zu 2/3 gefüllt war, dann sind das 50ml. Also schon das Doppelte.
Somit war adn´s Ristretto wahrscheinlich grad mal ein richtiger Espresso.
Aber wenn der Chef meint....

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33
15
am 9. Februar 2015 um 10:27

Also für einen "ristretto" war mein Espresso deutlich zu "lang", was der Kellner ja auch sofort bestätigt hat. Ein ristretto muss ganz kurz sein, in Italien ist in einer Espresso-Tasse vielleicht gerade einmal 1 cm Kaffee.

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80
48
am 9. Februar 2015 um 10:07

Danke für die Auskunft. Innenstadtlage und Canale Grande an der Wand müssen eben auch bezahlt werden.
Was mich erstaunt (kommt aber immer wieder vor), dass die Meinung des Chefs über der des Kunden steht (Ristretto).

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33
15
am 9. Februar 2015 um 07:39

Herrlicher Bericht, wie immer, danke!
Mich würde noch interessieren, was ihr bezahlt habt.

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33
15
am 8. Februar 2015 um 20:14

mit den 1-2cm sind die "Luftblasen" gemeint, Helmuth, nicht die Teigdicke ;-)

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55
8
am 8. Februar 2015 um 14:13

eine Pizza mit 1-2cm Dicke am Rand ist aber, mit Verlaub, weder römisch noch neapolitanisch - sondern einfach ein Germkuchen, den man halt Pizza nennt

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55
8
am 8. Februar 2015 um 14:06

Hatte heute zum Frühstück ein Salamibrot mit Honig. Es war köstlich!

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152
83
am 8. Februar 2015 um 11:56

Hätte ich eher einem Indonesier (oder alten Römer auf Zeitreise) zugetraut. :-)

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92
38
am 8. Februar 2015 um 10:04

Schnitzel mit Honig :-) hihi,
ja jeder so wie er es mag.

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6
am 8. Februar 2015 um 07:44

Lieber Helmuth,

ja da hast du vollkommen recht, dass der liebe Kollege Adn die Bewertung geschrieben hat, was ja nichts negatives bedeutet.

Ich persönlich muss da leider wieder gegensprechen. Stell dir vor du gehst zum Kebab Stand und willst mal wieder so richtig türkisch essen. Der Landsmann besitzt ein Kebab Stand und repräsentiert mit seinen angebotenen Produkten seine Spezialitäten. Dann kommt jemand und bestellt sich Kebab Fladenbrot und den Inhalt bitte mit Salami, Käse, Oliven, Feigen, Ei, Sardellen etc.
--> Frage: Ist das denn jetzt trotzdem noch eine türkische authentische Spezialität obwohl die Grundlage (Fladenbrot) geblieben ist? Oder ist es angepasst an den Kunden , sowie der Belag dann flexibel sein kann bei Pizze, Kebab, was auch immer? Falls letzteres zutrifft hat dies nichts mehr mit der authentischen Küche zu tun, jedenfalls meiner Meinung nach.

Und deshalb genau bezweifle ich, dass Sapori DÍtalia authentisch ist.

PS: Und ich sage ja gegen die Lokale nichts die sich an die Kunden anpassen, nur ich bevorzuge andere :-)

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17
6
am 7. Februar 2015 um 20:15

Lieblingsabsatz: Olio di Pepperoncino! Sehr schön geschrieben, hat mir gefallen :)!

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25
18
am 7. Februar 2015 um 08:50

Ich bin vielleicht etwas ,,heikel,, was die italienische Küche angeht da ich absolut nur authentische bevorzuge und diese hier beim Sapori D´Italia anzweifle.
@HelmutS und an alle, die gerne ,,dickere Pizzen" bevorzugen: Es gibt theoretisch 2 Arten: einmal die Napoletanische Art (von Napoli) und die Romanische Art (Roma). Die aus Napoli sind meist immer die mit dem dickeren Teig, fluffigen Käsepuffer etc. Die aus Roma sind dünn, sehr dünn, knusprig, oft wird diese auch als Vorspeise genommen.

Daher kann man bei einem Italiener gleich fragen welche Pizze diese in dem Restaurant herstellen. :-)

Des Weiteren ist meine persönliche Meinung, die authentische Küche so zu nehmen wie sie ist. Wenn es kein Ei, Mais, Pfefferoni etc. auf der Pizza gibt, dann gibt es einen guten Grund. In Italien ist das so nicht üblich. In Österreich wurde die italienische Küche einfach nur an die Österreicher so angepasst, dass man alles drauf bestellen kann wie es einem gefällt, lass es sogar Kebap, Halal Food, Tofu, Eier, Pfefferoni oder gebratene Ente sein. Mit Italien hat das nix zu tun. Und genau wenn dass der Fall ist, ist es eben keine authentische Küche mehr. Aber alle wollen sie trotzdem die originale italienische Küche! Und wenn auf der Karte: Insalta Caprese steht, dann ist das eine Spezialität mit Tomaten und Mozzarella. Mozzarella kann man sich auch zuhause machen, Olivenöl, Salz, Pfeffer- aber dann ist es keine Caprese.
Man bestellt sich doch auch kein Wiener Schnitzel aber ohne Panier und dann bewerte ich dies als Wiener Schnitzel. Nein! Wenn ich keine Panier mag, dann muss ich halt etwas anderes essen oder die Panier weg lassen (sei jedem gegönnt) aber darf dann das Wiener Schnitzel ohne Panier als nicht dieses bewerten.

Egal um welche Küche es sich handelt, wenn jemand authentische Küche essen will dann soll er es doch bitte so essen, wie die lieben Gastgeber Ihr Heimatland präsentieren.

Authentische Küche ist schwer zu finden.

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Sapori d'Italia
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