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Cafeteria im JustizpalastCafeteria im JustizpalastCafeteria im Justizpalast
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Cafeteria im Justizpalast Info
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Popularitätsrang
Österreich
Rang: 169
|
103
Wien
Rang: 116
Features
Gastgarten, Schanigarten
Frühstück
Ambiente
Trendy
Preislage
Mittel
Kreditkarten
Keine Info
Öffnungszeiten
Mo
07:00-16:30
Di
07:00-16:30
Mi
07:00-16:30
Do
07:00-16:30
Fr
07:00-16:30
Sa
geschlossen
So
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Mara
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Cafeteria im Justizpalast

Schmerlingplatz 10
1010 Wien (1. Bezirk - Innere Stadt)
Küche: Österreichisch
Lokaltyp: Restaurant, Café
Tel: 01 52152-3828
Lokal teilen:

2 Bewertungen für: Cafeteria im Justizpalast

Rating Verteilung
Speisen
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 16. Juli 2015
Experte
kuechenmeister
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27
25
3Speisen
5Ambiente
-Service

Vorweg gleich ein wichtiger Hinweis: Dieses Lokal ist eine Kantine. Erwarten Sie also keine kulinarischen Höhenflüge, die Kost ist einfach. Und rechnen Sie auch nicht mit erstklassigem Service. Sie müssen Ihr Essen vielmehr auf einem Tablett selber zum Tisch tragen. Der Ort, an dem dieser Tisch steht, der ist allerdings wirklich einzigartig: es ist das Dach des Justizpalastes, gleich neben dem Parlament, mit einer atemberaubenden Ausicht über Ringstraße, Hofburg und Innenstadt.

Mittags an einem heißen Sommertag schreite ich durch das Portal des imposanten Neorenaissance-Gebäudes, in dem sich neben einigen weiteren Justizeinrichtungen der Oberste Gerichtshof befindet. Weiter komme ich erstmal nicht, ich stehe vor einer Sicherheitsschleuse, deren Glas zwar den Blick, nicht aber den Weg ins Innere freigibt. Leider bin ich nicht ganz unbewaffnet, auf meinem Gürtel hängt wie jeden Tag ein Leatherman. Ohne Werkzeug gehe ich nicht aus dem Haus, damit habe ich schon so manchen wackligen Gasthausstuhl vor dem Zusammenbruch beschützt. Ich frage den kräftigen Herrn, der die Schleuse bewacht, ob das ein Problem sei. Er verneint, gibt den Leatherman in einen Beutel und händigt mir einen Schein aus, mit dem ich mein Werkzeug beim Hinausgehen wieder abholen kann. Bestens, jetzt noch Brieftasche, Schlüssel, Uhr und Gürtel abgelegt und schon geht es hinein ins Zentrum der Gerechtigkeit.

Die Aula ist eine Pracht. Eine gewaltige Haupttreppe prägt den Raum, oben residiert Justitia, in den Seiten kann man die Wappen der ehemaligen Kronländer bewundern. Auch praktische Einrichtungen gibt es hier, insbesondere einen Lift, der mich ins oberste Geschoß und somit schon fast an mein Ziel bringt. Eine Treppe noch, dann bin ich im Justizcafe, ganz oben am Dach.

Der erste Eindruck ist: hell und freundlich. Viel Glas, helles Holz, klares, geradliniges Design. Und eine Selbstbedienungstheke. Mit meiner Laptoptasche reserviere ich schnell einen Platz am Fenster. Ich denke, in diesem Haus muss ich mir keine Sorgen machen, ob sie auch noch da sein wird, wenn ich mit dem Tablett zurückkomme.

Menü wird geboten. Ob der Hitze verzichte ich auf die Karfiolcremesuppe und nehme mir eine Bratwurst mit Kraut („vom Naschmarkt“ steht auf der Tafel) und gerösteten Erdäpfeln. Alternativ hätte es auch ein Kohlrabistampfgemüse oder ein Kalbsgulasch mit Nockerln gegeben. Preiswert, natürlich, aber schon über gewohntem Kantinenniveau. € 8 bis 11 kosten die Menüs.

Ich setze mich an meinen Tisch und genieße die Aussicht. Die ganze Innenstadt liegt vor mir, bis zum Riesenrad reicht der Blick. Nicht nur für Gäste, auch für Einheimische lohnt es sich schon deshalb, hier einmal vorbeizuschauen. Die Bratwurst ist eine anständige Bratwurst, mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Gleiches gilt für Kraut und Erdäpfel. Tadellos, aber wegen des Essens kommt man nicht hier her.

Am Tisch neben mir sitzt eine Runde Beamter und unterhält sich ganz klischeegemäß über den optimalen Zeitpunkt für den Pensionsantritt. Auf der anderen Seite sitzen drei ältere Damen und parlieren in astreinem Madrileño über den Besuch im Kunsthistorischen, der hinter– und den im Sissimuseum, der vor Ihnen liegt. Erstaunlich, dass die drei hierher gefunden haben. Der „Geheimtipp“ mit dem Justizcafe muss wohl schon in dem einen oder anderen Reiseführer zu finden sein.

Fazit: Die wohl bestgelegene Kantine der Stadt. Die Location ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

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Hilfreich?Ja13Gefällt mir10Lesenswert9
am 18. Dezember 2009
Mara
17
5
2
3Speisen
5Ambiente
4Service

Ich war mehr als erstaunt, als wir den (architektonisch traumhaften) Justizpalast betraten, um einen Kaffee zu trinken. Man fühlt sich etwas seltsam, wenn man von der Security gefilzt wird, alls eauf den Tisch legen muß, Scanner, Sicherheitsschleuse etc. Aber man wird nicht einmal gefragt, wohin man in dem Nervenzentrum der österreichischen Justiz möchte.
Dann bewegt man sich aber völlig frei in dem schönen historischen Gebaude. Mit dem Lift in den letzten Stock und man steigt in einem neuen Gebäudeteil aus und betritt ein Cafe-Restaurant, das eigentlich die "Betriebskantine" des Justizpalastes ist. Aber was für eine Kantine ...!! Sehr schön und modern gestaltet, helles Holz und der größte Teil nur Glaswände. Und das ist das Besondere an diesem Lokal. Es bietet sich ein Ausblick über Parlament, Burggarten, Innenstadt, alles zum Greifen nahe. Und das Ganze ist etwas höher gelegen als alle umstehenden Gebäude. In der schönen Jahreszeit kann man auf der sonnigen Terrasse des Restaurants im Freien Platz nehmen und in aller Ruhe essen, trinken und genießen.
Es ist natürlich nur Selbstbedienung, aber die Küche hat durchaus Qualität. Das Angebot ist gar nicht so klein, die Preise angemessen.
Neben uns saßen (im Herbst) auf der Terrasse zwei italienische Pärchen mit Käse, Salat, Flasche Rotwein und unterhielten sich prächtig.

Alleine wegen der Lage ist dieses Lokal einen Besuch wert. Man wird in Wien wohl kaum einen auch nur annähernd ähnlichen Ausblick während des Essens genießen können. (Riesenrad und Stephansdom bieten keine Gastronomie)

Zudem besteht aufgrund der Sicherheitskontrolle keine Gefahr, daß das Lokal von Touristengruppen überlaufen sein könnte, obwohl sich dieser Geheimtipp bereits in Reiseführern findet. Aber alle machen wegen der Sicherheitskontrolle kehrt.
Das Personal ist außerorderntlich freundlich und fordert sogar auf, wieder zu kommen.
Ein bißchen Neid kommt beim Besucher auf, nicht Höchstrichter zu sein und dieses Lokal als Betriebskantine täglich nutzen zu können.

Abends finden in dem traumhaften Ambiente Veranstaltungen (Präsentationen, Feiern etc.) statt. Man kann sich keinen schöneren Platz vorstellen.

Einziger Nachteil: Das Lokal schließt mit Ende der Betriebszeiten des Justizpalastes und das leider schon um 17.00 Uhr. Am Wochenende ist ebenfalls geschlossen.

Unbedingte Empfehlung ! Keine Angst wegen der Sicherheitskontrollen (Bitte nur unbewaffnet kommen :-))

Aber deswegen auch keine Gefahr, keinen Platz zu bekommen). Wenigstens auf einen Kaffee vorbeischauen.

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Hilfreich?Ja21Gefällt mir1Lesenswert
Letzter Kommentar von am 14. Jän 2015 um 20:30

Trifft voll zu. Man kann auch Tische mit Bedienung reservieren, aber es gibt halt wenige und daher nicht immer zu haben. Das Essen ist meistens hervorragend (und das beileibe nicht nur für eine Kantine), der Wirt versteht auch viel von Wein und achtet auf seine Schätze. Bei BEdarf nachfragen.

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Bewertet am 18.12.2009

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