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Speisen
Ambiente
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35
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Gesamtrating
35
8 Bewertungen
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Bonka - Das Wirtshaus im Wienerwald
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Bonka - Das Wirtshaus im Wienerwald Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Ambiente
Gemütlich
Preislage
Mittel
Kreditkarten
Keine
Öffnungszeiten
Mo
geschlossen
Di
geschlossen
Mi
geschlossen
Do
11:00-21:00
Fr
11:00-21:00
Sa
11:00-21:00
So
11:00-20:00
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Bonka - Das Wirtshaus im Wienerwald

Oberkirchbacherstrasse 61
3413 Oberkirchbach
Niederösterreich
Küche: Österreichisch
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof, Restaurant
Tel: 02242 6290
Lokal teilen:

8 Bewertungen für: Bonka - Das Wirtshaus im Wienerwald

Rating Verteilung
Speisen
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 27. Mai 2016
DrVanNostrand
6
1
2
3Speisen
4Ambiente
4Service

Wie bereits von anderen beschrieben, sind die Portionen im Bonka etwas zu klein geraten. Daher der Punkteabzug bei den Speisen, obwohl ich mit der Qualität der Speisen prinzipiell einverstanden bin.

Als Vorspeise habe ich ein Vitello Tonnato um ca. 10€ bestellt. Geschmeckt hats super, auch hier etwas weniger als bei anderen Italienern, aber ich zähle da jetzt nicht die Anzahl der Kalbfleischscheiben. Aber Thunfischsauce war definitiv zu wenig dabei. Als Brot gabs vier Scheiben Weißbrot, von denen ich dann zwei trocken gegessen habe, da ich schon so hungrig war und ja keine Thunfischsauce mehr übrig war.

Meine Begleitung hatte irgendeine vegetarische Erdäpfel-Suppe als Vorspeise, in die ein bisschen Brot getunkt habe. Dazu kann ich nicht viel sagen, wenn die Geschmacksnerven mit Vitello Tonnato gekitzelt werden, hat irgendeine grüne Suppe natürlich keine Chance mehr, bewertet zu werden.

Als Hauptspeise habe ich dann die Lasagne bestellt. Und bei der war ich dann von der Portion echt enttäuscht, als sie auf den Tisch kam: Das war ungefähr die Größe einer Cremeschnitte. Also wenn ich nicht die Vorspeise und das Brot gegessen hätte, wäre ich nach der Hauptspeise immer noch annähernd hungrig gewesen wie vorher. Als Beilage gabs einen Teller mit grünem Salat.

Die Begleitung hat irgendeine gebratene Polenta mit Gemüse bestellt. Naja, wie kann man sowas aussuchen? Ich habs erst gar nicht probiert, weil sowas esse ich nicht. Ich bin ja kein Vogel.

Getrunken habe wir zwei große Biere und einmal einen Apfelsaft gespritzt auf einen halben.

Gekostet hat das ganze dann inkl. ca. 10% Trinkgeld runde 50€.

Dafür, was ich an Portionsgröße kriege und was ich bezahle, ists mir ehrlich gesagt grad eine Spur zu teuer. Vorallem, wenn ich da draussen unterwegs bin, dann komme ich entweder vom Wandern oder Motorradfahren und habe Hunger. Schade eigentlich, werde das nächste Mal wohl mal ein anderes Lokal antesten.

Tipp: In der NÖ-App kann man ja praktisch nach den "Wirtshauskultur"-Gasthäusern suchen, zu denen auch das Bonka gehört und in denen man eigentlich immer anständiges Essen abseits der Schnitzel-Friteuse kriegt.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 24. April 2016
purplex
24
1
9
2Speisen
3Ambiente
2Service

Letztes Wochenende verschlug es uns an einem sonnigen Sonntag zum Bonka, "Das Wirtshaus im Wienerwald". Wir sind gespannt und betreten durch den eher schmalen Gastgarten das Lokal.
Trotz Reservierung mit entsprechender Bitte ist für uns an diesem schönen Tag kein Platz im Gastgarten frei, wir nehmen im Gastraum rechts von der Schank Platz. Der Gastraum, hinter dem sich noch ein Raum für Veranstaltungen befindet, ist nett eingerichtet. Hell, gemütlich und urig, mit Fotos von bekannten Besuchern zB des Herrn Landeshauptmann Pröll.

Wir haben genug Zeit um das zugegeben nette Ambiente zu genießen, denn lange Zeit kümmert sich keiner vom Servicepersonal um uns. Eine größere Gesellschaft befindet sich im hinteren Gastgarten, die die (4 oder 5) Servicekräfte derart fordert, dass die restlichen Gäste länger unbeachtet bleiben.

Nach etwa 20 Minuten erreicht uns dann der Aperitif, ein durchschnittlicher Aperol Spritz.

Nach weiteren 20 Minuten erreicht uns das Bärlauch Cordon Bleu mit gemischten Salat und ein paar wenigen Petersilerdäpfel und ein "normales" Schnitzel vom Schwein, auch mit Petersilerdäpfel.

Das Cordon Bleu ist von der Größe her schon mal enttäuschend, es war etwa so groß wie ein Smartphone und spärlich gefüllt. Vielleicht gab es deshalb zum Trost ein paar Petersilerdäpfel dazu (waren in der Karte nicht als Beilage angegeben). Geschmacklich eher fad, an den Stellen wo doch ein paar Schinken- und Bärlauchstücke zu erahnen waren ganz gut. Der gemischte Salat dazu nichts Besonderes.
Das Schweinsschnitzel war auch eher mittelmäßig, die Panier nicht gut abgetropft (ebenso beim Cordon Bleu) daher kam es etwas lätschert daher. Die Petersilerdäpfel waren recht salzig, ganz gut wenn man es sowieso salziger mag bzw Erdäpfelbeilagen sowieso immer nachsalzen muss.

Keine Nachfrage ob es geschmeckt hat, auf ein Dessert haben wir verzichtet. Auf das Bezahlen mussten wir neuerlich ziemlich, ziemlich lange warten.

Fazit: an sich schönes Gasthaus, das aber weit unter seinem Potential bleibt - vielleicht weil man auf wiederkehrende Kundschaft keinen Wert legt, oder es war einfach ein "schlechter Tag". Ob wir wiederkommen werden? Eher nicht... ich bin mir sicher es gibt noch einige Wirtshäuser in der Gegend, die es zuerst zu erkunden gilt - Empfehlungen nehme ich gerne entgegen!

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 29. Juni 2014
Update am 2. Juli 2014
Experte
dieBrotvernichter
67
17
18
3Speisen
3Ambiente
3Service

Wir sind gern oben ohne unterwegs - und das oft und gern auf unserem "Hausberg". Der Riederberg. Eine Strecke, die wir besonders mögen und teilweise auch schon gut und lang kennen. Nur die Gastronomie haben wir da noch nicht ganz ausgekundschaftet. Die Beschilderung vom "BONKA" ist uns schon oft aufgefallen, nur wir waren nie hungrig unterwegs. Aber neugierig. Daher haben wir uns diesmal den Hunger aufgespart.

Gestern, Samstag, Supersonnenwetter. "Ein herrlicher Gastgarten" - steht auf der Website geschrieben - na, da wollen wir natürlich sitzen. Also zur Sicherheit einen Tisch NUR für uns beide reserviert. Telefonisch, sehr freundlich, ganz unkompliziert.

Der Herr zur Telefonstimme empfängt uns bei der Ankunft prompt. Erstaunt über den eher schmal angelegten und leeren Gastgarten, suchen wir uns den noch angenehmsten Platz im Schatten aus, denn Sonne gibt's da keine. Am Foto sah der Gastgarten irgendwie großzügiger und sonniger oder eben herrlicher aus. Liegt vielleicht am Blickwinkel, am Sonnenstand. Dass er etwas chaotisch vernachlässigt wirkte, wohl dann eher an der fehlenden Hand.

Trotzdem, wir können's uns gut gemütlich machen. Der junge Herr richtet unseren auserwählten Tisch so, dass wir uns nun gut angekommen fühlen. Das Haus ist schon sehr alt, der Chef noch gar nicht stellt sich heraus. Denn das ist er persönlich, ein junger engagierter Mann weniger aber höflicher Worte. Kein Problem, plaudern tun wir eh gern mit uns allein. Wir werden gern bewirtet und nicht bedient. Und Honig haben wir lieber im Essen als um den Mund. Passt schon so.

Die Karten hat er uns gleich mitgebracht. Wir sind (leicht zu) irritier(en)t - denn da geht's verkehrt los. Mit den Nachspeisen. Dann die Hauptspeisen. Zum Schluss die Vorspeisen. Gut, wir dürfen aber wiederum andersrum essen - wir finden uns zurecht. Dauert nur kurz länger. Klar und deutlich: Fleisch ist Bio. Also: Hauptgang wird dunkles Fleisch. Das steht fest. Somit ist die Weinfrage für den Hauptgang schnell geklärt. Einmal Merlot (vom Reeh, € 4,50) und einmal Blaufränkisch (leider vergessen, € 4,50) .


Wir wollen heut' alles verspeisen: Davor, überhaupt und auch danach. Nachspeise - da sind wir uns prompt einig: die Topfenköderl mit Zwetschkenröster. Eierschwammerl gibt's jetzt gerade. So wie möglich wird beim BONKA Wert auf biologische Zutaten gelegt, alles von regionalen Bauern zugekauft oder selbst hergestellt. Das mögen wir. Was wir nicht mögen: Eier aus Bodenhaltung - egal von wo. Warum also dort im Kücheneinsatz?

Klein gehaltenes aber gut ausgewähltes Angebot an Gerichten. Rind, Lamm, Schwein und Huhn. Vegetarisch. Alles da und auch außergewöhnlich Traditionelles aus der Region, das in Vergessenheit geraten ist. Fortschrittlich moderne Tradition.

Das sieht man auch beim Rundgang durch's alte Haus. Da wird Altes behalten - der Holzofen in der Küche, der offene Kamin in der Gaststube, die gute alte Wirtshausgarnitur. Aber Neues kommt dazu. Gläserne Türen mit gekonnt und passend gestaltetem Corporate Identity- BONKA-Logo. Die Sanitäranlagen geschmackvoll erneuert. Ein heller offen gestalteter Zubau mit Wintergarten, an dem ganz offensichtlich noch gearbeitet wird. Ein uriger alter Stadl, für Feste und Veranstaltungen ist auch im hinteren Trakt.

Und fast fertig ist: eine Sonnenterasse, die das Adjektiv HERRLICH tatsächlich verdient. Dort wären wir viel lieber gesessen. Aber der Chef selbst und allein, will nicht so weit laufen. Und wenn er noch die richtig fleißigen Läufer findet, die am Weg die Speisen mitbringen, dann könnte man schon im August genau dort sitzen. Mal schauen, wie das Essen ist, dann könnte man da ja wieder herkommen.

Jetzt haben wir uns dann aber auch für Vorspeise und Hauptgang entschieden: Ziegenfrischkäse auf Blattsalat (€ 6,80) und dann ein Eierschwammerl-Rostbraten mit Erdäpfelkroketten (vom Junior-Chef abgesegneter Beilagentausch) um € 18,80 wird's für die Eine und für den Anderen: geröstete Eierschwammerl auf Blattsalat (€ 9,80) und dann ein Weiderindsbraten mit Knödel und Preiselbeeren (€ 16,80).

Zur Vorspeise ein Gelber Muskateller (€ 3,80) für den Anderen und die Eine nimmt einen Riesling (€ 3,40). Der junge Herr Bonka berät uns sehr fair und souverän. Eigentlich sollt' das selbstverständlich sein, haben wir aber schon oft leider anders erlebt. Wir schätzen das. Nur die für Niederösterreich außergewöhnlich hohe Kalkulation der Weinpreise wiederum gar nicht.

Die Vorspeisen kommen recht schnell. Mit Brot! Jawohl, so mögen wir das - vor allem, wenn das gastlich auf's Haus geht. Nur leider ist es nicht mehr richtig frisch. Geschmacklich wär' sowohl das weiße Baguette und besonders das Walnussbrot (außergewöhnliches Brotgewürz) wirklich gut gewesen - nur leider, die zähe bzw. trockene Konsistenz wirkt unangenehm bei. Schade. Dafür sind die Salate gekonnt mariniert. Niederösterreichisch - ohne süßen Geschmack aber trotzdem gut ausbalanciert mit Essig, Öl und Salz. Salate sind auf beiden Tellern gleich. Dunkler Feldsalat, knackig, nussig und frisch. 4 Hälften einer Cocktailparadeiser zieren jeweils den quadratischen Glasteller.

Der Ziegenfrischkäse besonders seidig, saftig und sehr mild. Für's Herzhafte muss da nachgesalzen und gepfeffert werden. Begleitet wird der von ein paar wenigen Kürbiskernen und ein paar Tropferl von deren Öl. Sparsamer Umgang - aber noch ausreichend für den Geschmack. Dafür umso großzügiger mit den 4 dicken Ziegenfrischkäsescheiben von der Rolle. Insgesamt sehr gelungen.

Eierschwammerl sehr zierlich. Aromatisch. Nur leicht angedünstet, leider zu wenig geröstet. Und nur spärlich am guten Salat. Es wird Verstärkung angeliefert: etwas Ziegenfrischkäse wird partnerschaftlich geteilt und der ergänzt das Ensemble perfekt. Wir richten's uns schon so, wie wir's gern haben.

Beide Weißweine waren recht gut. Keine Beschwerden. Der Weißwein noch gar nicht ganz ausgetrunken, wären schon die Roten für die Hauptspeise bereit. Aufmerksam nachgefragt, ob wir auch so weit wären. Ja, unbedingt. Das geht sich auf unserem Tisch locker aus. Einfach dazu stellen. Der Merlot vom Reeh, ist wie sein Winzer ein transparenter Purist. Eher gewöhnungsbedürftig. Der Blaufränkische ist unspektakulär aber in Ordnung. Der Wein wird in Kännchen serviert. Glas extra. Das wünschen wir uns oft.

So haben wir's auch gern bei Preiselbeeren - extra. Nur das funktioniert dort nicht. Alles auf einem Teller: Rinderbraten in einer leichten Majoran-Rahm-Sauce und einem Erdäpfelknödel. Farblich eher grau in grau - nur die kräftige Farbe der fruchtig süßen Preiselbeeren rinnt in die fahle Majoransauce. Ebenso blass - der Knödel. 3 Scheibchen mürb gedünstetes gutes dunkles Rindfleisch mit intensiviertem Eigengeschmack. Nur leicht durchzogen. Geschmacklich eigentlich ganz ok, optisch jedoch weniger.

Etwas gelungener präsentiert sich der Rostbraten. Ein ordentliches gebratenes Rostbratenstück ist auf einer würzig paprizierten Bratensauce platziert. Mit angedünsteten Eierschwammerl bestreut. Leider fehlt dem Rostbraten innen die rosa Farbe, die Zartheit und so wie den Eierschwammerln auch - die guten Röstaromen. Zu wenig Akuthitze abbekommen. Der Geschmack dafür umso besser. Und mit den vier kleinen Kroketten (innen weich, schön satt gelblich und außen goldig knusprig) ist auch die Optik am Teller passabel. Schmeckt uns sehr gut.

Gutes Timing beim Servieren. Der junge Wirt fragt nach Kaffee zum Dessert. Doch einen Espresso wollen wir probieren und den teilen uns. Der kommt schnell. Ganz ehrlich: wir haben in keinem Wirtshaus bisher, einen so guten Kaffee serviert bekommen. Rösterei Erber in Tulln - top zubereitet. Hier wird auch abseits von Wein auf die Genussmittel-Qualität wert gelegt. Positive Überraschung.

Kaffee ist noch warm und da kommen sie: die Topfenknödel. 2 Stück in blassen Bröseln mit blasser flüssiger Butter übergossen, welche die Brösel stellenweise sehr durchweicht. Wieder fehlt Röstaroma und Farbe in den Bröseln. Butter muss nicht oben drüber, dafür in die Brösel rein - wär' besser. Nussiger. Der Zwetschkenröster selten gut - hier wirklich aromatisch und süß. Die Knöderl selber: superflaumig. Mild nur leicht topfig und insgesamt ist Dessert geschmacklich mehr als gelungen. An den Konsistenzen und Farben kann man feilen.


Portioniert ist alles eher klein, aber leider nicht gar so fein. Mit 3 Gängen wird man aber angenehm satt.

Geht's vielleicht ein biss'l feiner bei der Gestaltung in der Küche, am Teller und im Gastgarten? Wenn schon so regional und Bio - geht's dann auch ein biss'l freier für die eierlegenden Hendln? Die Preise sind ja dahingehend ausgerichtet: € 85,00 damit wir zu zweit satt sind im fortschrittlichen Wirtshaus, alles inklusive.

Vielleicht wird's ja noch eine 4 bei den Speisen, beim Ambiente und beim Service, viel fehlt ja nicht und beim Bonka wird ja an allen möglichen Stellen gearbeitet, gebaut und gebastelt - wir kommen wieder - im August auf die Sonnenterrasse.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 24. April 2014
Experte
Alphawoelfin
88
16
20
4Speisen
3Ambiente
4Service

Ein unerwartet freier Freitag, Sonnenschein, das lädt ein zum Cabriofahren. Nach dem Herumdüsen bekommen wir Lust auf ein Landgasthaus bzw. die Küche eines Landgasthauses.
Es ist Freitag, Mittag. Die Bäume rund um den Bonka stehen in voller Blüte, der Gastgarten wird gerade hergerichtet. Man hat wohl nicht damit gerechnet, dass es so schnell so warm wird.
Also setzen wir uns in die Gaststube. Der Raum mit der 60er Jahre Schank ist wild dekoriert mit Altem, Kitschigem, Plakaten der lokalen Veranstalter, etc.
Im Schankraum ist Rauchen erlaubt. Im Extraraum sitzt ein Paar, ansonsten sind wir die Einzigen.

Mein lieber Begleiter und ich wählen zweimal Leberknödelsuppe (3,--)
Es ist eine kräftige Rindsuppe mit grossem, köstlichem, flaumigen Leberknödel.
Als Hauptspeise nehme ich Backhenderlsalat (8,50) und mein Begleiter den faschierten Braten mit Erdäpfel und Salat.
Mein Backhenderl ist köstlich: Eine herrliche, ganz frische Panier, schöne heisse Filetstücke, nicht wässrig durchsetzt vom Essig, wie es so oft passiert. Das Hendl ruht auf Blattsalaten, die ebenfalls sehr gut mariniert sind.
Die Portionsgrösse variiert zwischen Vorspeise und Hauptspeise. Ich könnte durchaus mehr von diesem Salat vertragen.
Und erst der faschierte Braten: Kompakt, wohl gewürzt, ein bisschen nach Zimt schmeckend (?) mit einer Sauce von Karotte, die Erdäpfel von sehr guter Qualität und wohlschmeckend.
Wir trinken dazu Grünen Veltliner (3,20)vom Pöll aus Radlbrunn: Säurebetont, leicht, grasig -mmm.
Da wir noch hungrig sind, nehmen wir auch noch eine Portion Topfenknödel mit Zwetschkenröster (5,50). Auch diese sind wunderbar: Flaumig, frisch, köstlicher Röster dazu.
Für das gesamte Essen und 3 Weisswein bezahlen wir 39,40.
Es hat uns sehr gut gefallen. Der junge Wirt kommt regelmässig an den Tisch, macht nette Konversation. Der Schankraum hat sich mittlerweile auch gefüllt, also auch mittags unter der Woche mitten im Wienerwald finden genug Gäste den Weg zur Familie Bonka.

Wir ziehen beglückt von dannen und werden bald wiederkommen.

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am 26. März 2014
Update am 20. Juli 2014
2wiro2
35
1
5
5Speisen
4Ambiente
5Service
35 Check-Ins

Die Speisen waren wirklich ausgezeichnet. Alles frisch zubereitet. Auch die Getränke (wunderbarer Apfelsaft, sehr guter Kaffee) sehr zufriedenstellend.
Das Ambiente ist auch sehr gemütlich; die Bedienung sehr gut (mit leicht trockenem Humor). Das Lokal kann man nur weiter empfehlen.

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Kommentar von am 14. Apr 2014 um 20:10

die bedienung mit dem trockenen humor kann nur der wirt gewesen sein :D

Gefällt mir
am 25. Oktober 2013
Christina
10
1
3
4Speisen
4Ambiente
5Service

Wir entschlossen uns spontan an einem Sonntagmittag zum BONKA nach Oberkirchbach zu fahren. Reserviert haben wir am Sonntagvormittag, glücklicherweise konnten wir noch einen Tisch ergattern. Als wir dann dort waren stellten wir fest, dass im Lokal nahezu jeder Tisch besetzt war.
Zugegeben, das Lokal liegt etwas versteckt in dieser kleinen Ortschaft im Wienerwald, doch die Fahrt dorthin hat sich allemal gelohnt.
Also wir ins Lokal kamen wurden wir sofort zu unseren vorreservierten Tisch begleitet. Sofort reichte man uns die Speisekarte. Ich bestellte ein Pilz Risotto mit Grana und meine Begleitung ein Beuschl mit Semmelknödel. Wirklich äußerst positiv überrascht waren wir als wenigen Minuten!!! nach unserer Bestellung (hätten wir es gestoppt sicher unter 5 Minuten) schon das lecker duftende Essen auf dem Tisch stand. Geschmacklich war es wirklich ausgezeichnet, allerdings hätten beide Speisen etwas wärmer sein können.
Preis/Leistung ist auf jedenfall okay.
Im Sommer ist es auch möglich draußen im Gastgarten die Sonne zu genießen 
Ein Plus gibt’s für das aufmerksame Personal und rasche Service. Ein weiteres Zeichen von Qualität ist, als wir nach dem Essen gefragt wurden ob wir noch eine Nachspeise oder Kaffee bestellen möchten.
Weiters nimmt das Lokal auch an der Aktion der Kulinaris Card teil. Ich jedenfalls kann einem Besuch beim BONKA eine Empfehlung geben.

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am 18. Jänner 2010
Anna1973
2
1
3Speisen
4Ambiente
4Service

Gemütliches Gasthaus mit bodenständiger Küche. Nettes Service - kleine Sonderwünsche werden prompt erfüllt. Das Essen war hervorragend, das Ambiente urig.

Tischreservierung erforderlich.

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Kommentar von Barbarella am 4. Nov 2012 um 19:19

Ursprünglich, herzhaft, einfach ganz ganz toll! Mitten im Wienerwald ein Stück Tradition... Und das beste Gansl... ever...

Gefällt mir
am 10. November 2009
Mara
17
5
2
4Speisen
4Ambiente
4Service

Im abgelegenen Oberkirchbach (in weiterer Umgebung von Klosterneuburg) ist der Bonka von außen ein eher unscheinbares gasthaus. Allerdings sollten dem Vorbeikommenden die vielen Autos aus Wien und der Umgewbung zu denken geben, denn nicht umsonst nehmen viele Kenner den Weg nach Oberkirchbach auf sich.

Dort erwartet einen nicht mehr, aber auch nicht weniger als eine gemütliche Wirtshausatmosphäre, bodenständige hervorragende Küche und freundliches, unaufdringliches Service. Und das ist eigentlich schon alles, was man sich wünschen kann.

Der Wirt ist freundlich und erfreut mit trockenem Humor in wenigen Worten.

Was uns besonders freut ist die Tatsache, daß alle Zutaten (Fleisch, Gemüse etc.) aus der Region kommen.

Daß Herr Bonka mit der Gründung der Initiative Wirtshauskultur in Zusammenhang steht, macht diese Aktion glaubhaft.

In jedem Fall uneingeschränkte Empfehlung

Kleiner Tipp: Unbedingt vorbestellen !

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Letzter Kommentar von Unregistered am 29. Mär 2013 um 13:48

Waren letztens zum Schifahren (erstmals) beim Bonka und anschliessen auch essen... das mit den Kindern muss sich wohl geandert haben, hats dort doch nur so von Kindern gewimmelt. Und trotzdem es gesteckt voll war wurden wir (2 Erwachsene und 2 Kinder mit nassem Schi-Gewand) noch an einen Tisch gesetzt und durchaus freundlich bedient.

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