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Wundschuher KirchenwirtWundschuher KirchenwirtWundschuher Kirchenwirt
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Wundschuher Kirchenwirt Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Ambiente
Urig
Preislage
Mittel
Kreditkarten
Keine Info
Eröffnungsjahr
2014
Öffnungszeiten
Mo
09:00-00:00
Di
09:00-00:00
Mi
geschlossen
Do
09:00-00:00
Fr
09:00-00:00
Sa
09:00-00:00
So
09:00-16:00
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shadowkahn
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magic
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Wundschuher Kirchenwirt

Hauptplatz 1
8142 Wundschuh
Steiermark
Küche: Österreichisch, Vegetarisch, Steirisch
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof
Tel: 0664 4559655
Lokal teilen:

2 Bewertungen für: Wundschuher Kirchenwirt

Rating Verteilung
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Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 19. Juli 2016
Experte
bluesky73
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3Speisen
3Ambiente
3Service
18 Fotos1 Check-In

Letzten Donnerstag verschlägt es uns um die Mittagszeit in das beschauliche Örtchen Wundschuh, einige Kilometer südlich von Graz in den dortigen Kirchenwirt. Wir finden problemlos einen Parkplatz vor dem Gasthaus, das seinem Namen entsprechend direkt neben der Ortskirche liegt.
Kurz vor Zwölf ist noch nicht viel los, wir haben auf der kleinen Terrasse die freie Auswahl und nehmen den letzten Tisch in der Reihe. Die Stühle und Tische machen einen neuwertigen Eindruck, es sitz sich bequem und angenehm im Schatten.

Es dauert nicht lange, bis uns die junge Chefin des Hauses entdeckt und freundlich begrüßt. Wir werden über die Tagesmenüs informiert, bitten allerdings um die Speisekarte. Das Angebot kann am Besten mit klassischer Wirtshausküche beschrieben werden. Von Gulasch über Backhendl bis zum Grillteller reicht der kulinarische Spannungsbogen, zusätzlich werden verschiedene Cateringpakete angeboten.

Von unserem leicht erhöhten Sitzplatz aus fällt uns der zusätzliche Gastgarten auf, der für ein geplantes abendliches Grillbuffet vorbereitet ist. Auf den großen (Euro 3,30) und den kleinen (Euro 2,80) Radler müssen wir nicht lange warten, unsere Gerichte werden professionell aufgenommen.

Nach und nach kommen ein paar Gäste, teilweise um Speisen nur abzuholen, teilweise Stammgäste, die nur flüssig jausnen und dabei ein Boot Karten spielen. Hin und wieder weht ein Lüftchen durch den Gastgarten und bringt ländlichen Stallgeruch mit sich – sensible Gäste könnten sich davon gestört fühlen.

Nach kurzen fünf Minuten wird die Vorspeise serviert. Die Frittatensuppe (Euro 2,80) kommt in der neutral weißen Tasse und ist großzügig mit frischem Schnittlauch bestreut. Die Suppe ist kräftig und sehr schmackhaft, die Frittaten sind fein-nudelig geschnitten und weichen nicht sofort auf. Der Kollege ist zufrieden.

Der Abwechslung wegen soll es für mich diesmal eine gebratene Leberknödelsuppe (Euro 2,80) sein. Der Knödel ist kompakt aber nicht zu fest, die Masse sehr fein und gut gewürzt. Auch für mein Empfinden ist die Vorspeise ein gelungener Start. Gute 15 Minuten später kommen die beiden Hauptspeisen auf den Tisch.

Grillteller mit Pommes und frischem Röstgemüse (Euro 12). Das Gericht besteht aus einem Schweinemedaillon im Speckmantel, gegrilltem Karree, gegrilltem Hühnerfilet, einem Cevapcici, und einem Stück gegrillten Frankfurter. Alles liegt etwas unpraktisch auf einer mittleren Portion Pommes. Das Fleisch ist gut zubereitet, nicht trocken und auch gut gewürzt. Das Röstgemüse setzt sich vorwiegend aus frischem Paprika und Zucchini zusammen (so leicht geht’s auch ohne TK…), der Zwiebelsenf vervollständigt das Gericht. Für den Preis ist die Portionsgröße beachtlich, der Kollege ist mehr als satt.

Meine Wahl fällt auf das Kirchenwirt-Pfandl (Schweinemedaillons mit Spätzle und frischem Gemüse in Champignonsauce, mit Käse überbacken; Euro 13,50). Auch diese Portion ist für starke Esser ausgelegt, das Pfandl ist optisch nett arrangiert. Die Medaillons sind mit einer Scheibe mildem Käse überbacken und sehr gut gebraten. Die Spätzle erscheinen selbstgemacht, das Gemüse besteht auch bei diesem Gericht aus frischer Zucchini und Paprikastücken. Die Champignonsauce empfinde ich zuerst als etwas zu dünnflüssig (deshalb wird das Pfandl auch mit einem extra Löffel serviert), das ändert sich aber, als das Gericht etwas abkühlt, geschmacklich gibt es keinen Grund zur Kritik.

Wir sind beide sehr satt, als die Chefin des Hauses abserviert, die Nachspeise muss leider ausfallen. Die Rechnung wird auf unseren Wunsch hin rasch gebracht, wir bezahlen knapp über 37 Euro in Summe.

Zum Fazit: Der Kirchenwirt in Wundschuh liegt sehr zentral und bietet einen angemessen großen Parkplatz vor dem Gebäude. Das Ambiente auf der Terrasse empfanden wir als angenehm, hin und wieder muss man mit ländlichen Duftschwaden rechnen. Das Service vertreten durch die junge Chefin des Hauses war gut und aufmerksam. Die von uns gegessenen Speisen waren bodenständig, die Portionsgrößen rustikal. Geschmacklich wurden wir positiv überrascht, bei Vor- und Hauptspeisen gab es nichts zu bemängeln. Der Kirchenwirt bleibt uns als eine Anlaufstelle für den große Hunger und erfrischend TK arme Kost gut in Erinnerung.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 21. April 2016
shadowkahn
42
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7
4Speisen
4Ambiente
5Service

Nachdem ich früher bereits den Kirchenwirt besucht habe und von der Küche (bis auf die Backhendl und Schnitzel) nicht gerade so begeistert war, dass man gerne und sofort wieder hingeht, habe ich es trotzdem wieder besucht, nachdem es in 1 1/2 Jahren umgebaut wurde und ich wissen wollte, ob es Neuerungen gab.
Ja - Neuerungen gab es: nicht nur, dass es außen renoviert wurde - es wurde auch innen sehr liebevoll hergerichtet ohne den ländlichen Flair zu ändern. Der Gastraum mit der Bar blieb großteils unangetastet; der große Saal jedoch und auch die Toiletten wurden sehr schön hergerichtet. Wenn man die Toiletten von früher kannte (sehr alt, Uromastyle und kalt), sind die neuen Toiletten sehr schön, neu und modern und wie gesagt: komplett neu gebaut und verlegt.

Im Saal hat sich ebenfalls einiges getan. Weg von dem alten uneinladenden und ungemütlichen Dasein hinein ins neue gemütliche, angenehme Farben und sogar eine eigene Saaltheke.

Vom Aussehen nun zum eigentlichen: dem Essen.

Früher hatte das Lokal den "faden Beigeschmack", dass das Essen nicht frisch gekocht wurde sondern großteils Fertiggerichte angeboten hat. Gegen Ende hin, fand der frühere Besitzer dann doch wieder zu seinen Wurzeln zurück und das freute sehr viele Gäste - der negative Nachruf jedoch blieb. Was jedoch immer ein wahrer Gaumenschmauß war, waren die frischen Backhendl.

Im teilweise neu hergerichteten Gastzimmer nahmen meine Freunde und ich Platz und es dauerte nicht lange und wir wurden bereits bedient. Die Bedienung (anscheinend die Chefin) war nicht nur sehr freundlich und machte mit ihrer offenen und ehrlichen Art Freude, sie sah auch optisch einfach... naja... ihr könnt es euch vorstellen.

Wir bestellten Frittaten- und Knoblauchcremesuppe und, natürlich, Backhendl für 2.

Meine letzte Knoblauchcremesuppe war eher mies - diese jedoch ein wirklicher Genuss. Was bei vielen eher eine Cremesuppe als Knoblauch ist, hat hier den Namen wirklich verdient. Knoblauchfans werden sich freuen.

Das Backhendl war ein kulinarischer Wahnsinn. Im Grazer Gebiet gibt es nichts vergleichbares. Nicht nur, dass es obligatorisch ist, Backhendl mit Haut zu servieren (JA - MIT HAUT WIE ES SICH GEHÖRT), es waren auch sämtliche Innereien ebenfalls paniert und herausgebacken. Eine Platte, die seines gleichen sucht. Heiß, g'schmackig und überhaupt nicht trocken, wie man es von anderen Gasthäusern kennt. Dazu eine Zitrone. Das Ketchup, welches ich mir für die "trockenen Stücke" bestellt habe, war ehrlich gesagt fast überflüssig. Ein besseres Hendl bekommt man nicht und € 14,70 und die halbe Stunde Wartezeit sind für diese Wahnsinnsportion und Qualität durchaus gerechtfertigt.

Ich freue mich schon, wenn ich wieder zum Kirchenwirt fahre - vllt probiere ich irgendetwas anderes auch aus - optisch haben Salate und Schnitzel sowie Pfandlgerichte hervorragend ausgesehen und der Geruch machte es fast schwer, auf das Bachhendl zu warten. :-D Aber wie ich mich kenne: es wird sicher wieder das Hendl werden. :-D

Abschließend muss und kann ich nur sagen: vom alten schmuddeligen Gasthaus ist der Kirchenwirt zu einem modernen Landgasthaus geworden und ich beglückwünsche die Familie Edler zu diesem Lokal, was sich wirklich erhoben hat. Ich komme gerne wieder.

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Bewertet am 21.04.2016

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