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WieningerWieningerWieninger
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Wieninger Info
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Gastgarten, Schanigarten
Ambiente
Gemütlich
Preislage
Mittel
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Keine
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Di
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geschlossen
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15:00-24:00
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Wieninger

Stammersdorfer Straße 78
1210 Wien (21. Bezirk - Floridsdorf)
Küche: Wiener Küche, Österreichisch
Lokaltyp: Heuriger, Weinbar, Vinothek
Tel: 01 2924106Fax: 01 2924106
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7 Bewertungen für: Wieninger

Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 14. September 2014
Update am 21. Dezember 2014
Experte
langnan
58
16
21
4Speisen
4Ambiente
5Service

Herbstbrunch beim Wieninger. Dieses Wochenende ist bzw. war "open house" in Wien. Eigentlich eine Supergelegenheit um kreuz und quer durch die Stadt zu fahren und kostenlos einen Blick hinter diversen Fassaden werfen zu können. Das schlechte Wetter zwang uns aber vorzeitig einen Plan B aufzustellen. Da wir im 21. Bezirk leben ist Stammersdorf nicht weit weg. Ein Besuch in der Kellergasse bzw. beim Heurigen ist auch eine schöne Abwechslung. Auf der Internetseite Wieninger sah ich die Einladung zum Herbstbrunch am diesem Sonntag. Die vorgestellten Speisen waren sehr verlockend und Wieninger hat auch einen recht guten Ruf. Plan B ist somit aufgestellt und wird auch ausgeführt.

Kleine Gehstrecke nach dem Endstation 31 in Stammersdorf erreichten wir Wieninger. Es sind bereits Gäste eingetroffen und das Buffet wurde gut besucht. Eine Dame in Dirndl fragte uns nach den Namen, führte uns zum Tisch und brachte zwei Aperitif. Auf dem Tisch stand noch eine Flasche gekühltes Wasser und ein Teller mit kleinen Häppchen. Bestehend aus Käse-Haselnuss-Stangerl mit Schwarztaler Schinkenspeck, knusprige Blunzenwürfel in Kürbiskernmantel, Tartar von Roten Rüben und gereiftem Balsamico, Steinpilzmousse auf getoastetem Körndlbrot. Hervorzuheben ist der Steinpilzmousse, echt lecker, mit einem Hauch wie Leberpastete.

Zwei Schluck vom Aperitif, länger darf das Buffet nicht warten. Das Buffet war im Nebenzimmer aufgestellt, reichlich gedeckt verteilt im ganzen Raum. Zuerst zum Frühstücksbereich, bestehend aus klassisches Rührei mit herbstlichen Pilzen und heißgeräuchertem Lachs,
Marmeladen und Bauernbutter sowie frische Joursemmerl und Brotbuffet. Ich dachte Rührei wäre zusammen mit den Pilzen gegart, aber sie waren getrennt serviert. Rührei war cremig, die Pilzen bisschen kalt aber gut. Der Lachs schmeckte meine Frau sehr gut, ich finde er war bisschen zu durchgegart für meinen Geschmack.

Eine Dame kam noch vorbei um die Kerze anzuzünden. Sie fragte uns nach den Getränken. Der Brunchpreis war inklusive Soda, Traubensaft, Apfelsaft, Rot-und Weisswein. Wir nahmen einen halben Liter Traubensaft und ein 1/8 gemischter Satz. Stellte sich später bei der Rechnung heraus, dass der gemischter Satz nicht im Preis enthalten war. Aber nicht schlimm.

Vorspeisen waren vertreten durch Wildkräutersalat, Kürbiscarpaccio in Himbeer-Vinaigrette und Kürbiskernpesto, Rindfleischsalat, Kaltgeräucherter Waldviertler Wildschweinschinken mit Rotwein-Wacholderfeigen und Wildkräutersalat, Spanferkel-Beinschinkensülzchen auf buntem Salat mit Apfel-Trüffeldressing, Gabelbissen vom geräuchertem Bachsaibling auf Zitronencrememousse mit feinem Gemüse, Carpaccio vom Biorind auf Majoranpesto mit sautierten Pilzen und Alpengrana. Dazu gab es noch hausgemachte Säfte, entweder Orangen-Karotten oder Apfel-Rhabarber. Der Rindfleischsalat hat mir echt gemundet, wirklich köstlich. Schön mürb gegartes Fleisch, fein geschnitten, mit einem köstlichen Balsamico-Kürbiskernöl-Dressing. Kürbiscarpaccio war knackiger roher Kürbis, eine kleine Spur zu sauer aber sonst sehr gut. Der rauchiger Geschmack vom waldviertlen Wildschweinschinken war delikat, mit süsslichen Rotwein-Wacholderfeigen abgerundet. Spanferkel-Beinschinkensülzchen war zart und sehr schmackhaft, Konsistenz erste Klasse. Apfel-Rhabarber Saft war erstaunlich, nicht nur frisch, beide vermengt ergab den Geschmack von Kiwi. Erfrischend und für mich eine neue Entdeckung bezüglich Rhabarber.

Von einer solchen tollen Vorspeise bekam ich erst richtig Appetit. So wie eine alte Dame hinter mir beim Vorbeigehen zum Buffet sagte: "Weiter eine neue Sünde."

Schaumsuppe vom Hokkaidokürbis, gerade frisch aus der Küche. Ich nahm dazu noch etwas Schwarzbrot-und Speckcroutons und gerösteten Kürbiskerne. Die Croutons waren nicht mehr knusprig, oder sollte das so sein? Aber die Suppe war prima. Auf dem Körper wurde es richtig warm.

Hauptgang, Hochrippe vom Neuseeländer Berglamm
mit Rosmarin-Madaira-Jus und feinem Ratatouillegemüse, Branzinofilet in Kartoffelkruste auf cremigem Blattspinat mit getrockneten Tomaten, Kalbsbutterschnitzel mit Backzwiebel und Kartoffel-Selleriepüree, Altwiener Backfleisch vom Steirischen Dry Age Beef mit Petersilkartoffeln, Rehragout mit Kroketten und Preiselbeer-Birnenchuttney, Knusprige Kürbis-Kartoffelsackerl. Fokus für meine Frau und mich war der neuseeländer Lamm. Nicht nur weil wir beide Lamm lieben, meine Frau studierte Architektur in Auckland und arbeitet dort jahrelang. Der Lamm war zwar ganz durch, aber nicht weniger zart und fein als bei einem Sternerestaurant. Das Ratatouillegemüse dazu schmeckte verwunderlich ähnlich wie selbstgemacht, sprich bisschen chinesisch. Von mir aus könnte die Hauptspeise nur aus diesem Lamm bestehen, hehe.

Kalbsbutterschnitzel hatte eine kleine Spur Zitronengeschmack, interessant aber allgemein bisschen wenig Geschmack. Branzinofilet in Kartoffelkruste war auf dem Punkt gegart, kam eben frisch aus der Küche. Rehragout mit Preiselbeer-Birnenchuttney war kräftig und gut durch. Die Kürbis-Kartoffelsackerl waren eher enttäuschend. Obwohl es drei Dipps dazu gab, war der Geschmack nicht mehr zu retten.

Altwiener Backfleisch vom Steirischen Dry Age Beef hatte ich übersehen. Dachte es wäre gewöhnliches Schnitzel. Dafür hatte ich eine halbe Petersilkartoffel probiert, na super!

Mit fast vollen Magen wandten wir uns dem Dessert zu. Dreierlei Mousse im Schokotopf, Eis von Kürbiskernen und weißer Schokolade, Sorbet von Zwetschke und Johannisbeere mit einem Hauch Balsamico, Apfel-Mandelschmarren, Cremeschnitte im Glas von Kürbis, Marille und Zartbitterschokolade, Soufflierte Vanille-Mohnpalatschinke in der Espressotasse. Mousse im Schokotopf war im wahrsten Sinne des Wortes "süss" gemacht. Etwas zu süss für meinen Geschmack. Das Eis vom Kürbiskern kannte ich noch nicht. Ein Körndleis, witzig und sehr gelungen. Cremeschnitte war lecker, nicht zu süss. Vanille-Mohnpalatschinke in der Espressotasse sah besser aus als es schmeckte.

Kleiner Rundgang noch für die Fotos. Einen Blick warf ich auf's Käsebuffet. Ich könnte, aber ich sollte nicht, zu viel ist zu viel.

Im Laufe unseres Aufenthaltes füllte sich der Gastraum. Die meisten kannten sich und so nach und nach wurde es immer lauter. Kinder liefen, ihre Väter liefen ihnen hinterher um sie einzufangen. Es kamen Leute mit Hunde herein. Die Hunde taten mir leid, unter dem Tisch mussten sie sicherlich das Aroma vom Essen und Herrchens/Frauchens Socke gemeinsam verkraften. Obwohl manchmal die Kinder zum Weinen anfingen, war die Atmosphäre allgemein sehr entspannt und fröhlich.

Fazit: Nicht ein Heurigenessen wie gewöhnlich, aber sehr gut. Gute Lage, wenn das Wetter mitspielen würde wäre ein Spaziergang entlang der Kellergasse sehr hilfreich nach dem Essen.

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Letzter Kommentar von am 14. Sep 2014 um 17:41

Was soll der "Stammersdorfer" da anderes machen als HGL drücken.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 17. August 2014
wuffi55
40
3
5
4Speisen
4Ambiente
4Service

Da es schon einige sehr ausführliche Bewertungen gibt, möchte ich mich eher kurz fassen.

Sehr umfangreiches Buffet mit rascher Bedienung, so daß auch eine längere Warteschlange kein Problem war.
Das gebackene Surschnitzel war ohne jeden Tadel, die mit Käse überbackenen Fleischlaibchen waren echt super, butterweich und sehr gut gewürzt. Der mit Semmelknödelmasse gefüllte Kümmelbraten war wirklich ausgezeichnet und hatte auch die von den anderen Testern beschriebene gute Kruste! Die gemischten Salate waren sehr gut mariniert. Besonders der Bohnensalat mit dem Kürbiskern(Öl)Dressing. Habe auch den Blunzenleberkäse probiert, den man sonst sicher nirgendwo bekommt und kann nur sagen, eine ausgefallene, sehr zu empfehlende kleine Köstlichkeit.

Den "Wieninger-Spritzer" mit dem Touch von Minze und Zitrone unbedingt probieren, er ist ein perfekter Durstlöscher in der warmen Jahreszeit.

Einziger kleiner Kritikpunkt im Lokal ist der eher sehr kleine Nichtraucherraum, der gelegentlich etwas Platzmangel aufkommen ließ und der leider ohne irgendwelche baulichen Trennungen direkt an den wesentlich größeren Raucherbereich anschließt.

Trotzdem ein wirklich zu empfehlender Heuriger mit sehr aufmerksamer, netter und rascher Bedienung, die auch regelmäßig immer wieder nach unseren Wünschen fragte. So saßen wir den ganzen Abend über nie "auf dem Trockenen"!

Wir werden sicher einmal wiederkommen, wenn wir in der Nähe sind!

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Kommentar von am 6. Sep 2015 um 21:36

Nach längerer Zeit kleine Ergänzung: € 2.90,-- (40,-- ehemalige Alpendollar) heute für ein normales Liptauerbrot bezahlt sind in keiner Weise gerechtfertigt! Auch nicht beim Wieninger, denn dort wird auch nur mit Wasser gekocht!! Der Schnitt liegt in anderen Heurigengegenden (z.B. Baden/Sooß) zwischen 1,20.-- und 1,70.-- !!!!

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 4. Juli 2014
Reisender
4
4
2
4Speisen
4Ambiente
4Service

Den Wieninger loben ist wirklich Eulen nach Athen tragen. Sich ohne Reservierung auf den Weg raus nach Stammersdorf zu begeben ist eher riskant.

Was mach ich mir also die Plag ?

Weil ich ihn mag, er definitiv zu meinen Lieblingsheurigen gehoert und das ueber Jahre mit gleichbleibender Qualitaet.

Und nun zum allerwichtigsten.

Das Essen.

Warum, wird man sich denken - bei einem Heurigen ? Tja, ich habs schon mit dem Wein, sehr sogar, aber ich muss gestehen nur als Begleiter zum Essen, der Wein ist fuer mich quasi eine extra Sauce, etwas das mein Essen hebt, verbessert.

Ich trinke nie einfach nur Wein an sich. Insofern bin ich keine gute Auskunftsperson fuer Heurige.

Nun macht der Bruder des Betreibers einen hervorragenden Wein, der eben auch sehr gut zu klassischen Wiener Gerichten passt, insofern kann ich den Wein schon auch beurteilen. Er ist durch die Bank gut, wenn auch nicht immer billig. Aber gut und seinen Preis wert.

Und der Gruene Veltliner zum Kuemmelbraten hebt diesen gewaltig obwohl grad der Kuemmelbraten vom Wieninger es so gar nicht noetig hat gehoben zu werden.

Er hat naemlich die Kruste die am Gaumen zerplatzt, ehrlich gesagt, ich kenn ueberhaupt kein Lokal dem dies so gut gelingt. Ich koennte ein Gedicht nur auf diese Kruste schreiben, koennte ich dichten.

Fuer diese Kruste wuerd ich mir wuenschen es zu koennen.

Ich hab so eine Idee wie es gelingt diese so hinzubekommen, wie eine Krachmandel zerplatzt sie beim hineinbeissen, hat dabei den vollen Kuemmel/Knoblauch/Fettgeschmack ohne irgend verbrannt zu sein, einfach aufgepoppt wie Poppkorn, hellgelb ins roetliche dort wo andere die dies versuchen schwarz sind und daher nur verbrannt schmecken, oder nicht verbrannt aber dafuer letschert.

Das Fleisch unter der Kruste zart, muerb, der Saft einwandfrei da auch keinen verbrannten Beigeschmack und grad dem Knoblauch tut das verbrennen gar nicht gut.

Dazu ein Erdapfelknoedel oder ein frisches Wachauer Laberl und einer der besten mir bekannten Erdapfelsalate, wienerisch, grad so suess wie er sein soll und nur die Wiener es in der Regel hinbekommen.

Und nun ein Gestaendniss.

Ich muss jetzt wo ich drueber nachdenk selber lachen, ich hab noch nie etwas anderes beim Wieninger gegessen. Hab ich Gusto auf Kuemmelbraten, geh ich zum Wieninger, bin ich beim Wieninger hab ich nicht die Kraft dem Braten zu widerstehen. Ich hab sie nicht.

Ich hab schon Kuemmelbraten in etlichen Gaststaetten, auch sehr guten probiert, allein es fehlt die Kruste.

Meine Elegie ueber den Wieninger ist also eigentlich eine ueber dessen Kuemmelbraten.

Gehet hin und sehet selber. Vor allem aber schmecket es. Es ist die Reise in die entrischen Gefilde Wiens wert und kostet weniger als man denkt.

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Letzter Kommentar von am 4. Jul 2014 um 22:47

Danke fuer die nette Aufnahme hier. @Stammerdorfer: Tut mir leid, entrisch ist Stammerdorf wirklich nicht, vielleicht einen Hauch abgelegen, was ja im Sinn der Sache liegt, wo sollt er sonst wachsen der gute Wein. @cmling: Danke fuer den Hinweis, da die Wahrheit immer im Auge des Betrachters liegt ist es mir nicht gelungen mein sehnsuchtvolles Verlangen nach dem Kuemmelbraten im Ovid'schen Sinne elegisch genug auszudruecken. Mea culpa. @BiancaC: Danke, jemanden zu animieren es auszuprobieren ist ein wenig wie die eigene Freude mit jemandem zu teilen, immer in der Hoffnung das die Freude des anderen so sei wie die eigene und immer auch ein wenig in der Angst der andere finde die eigene Freude sei uebertrieben und grundlos. @HelmuthS: Omne animal, simul atque natum sit, voluptatem appetere eaque gaudere ut summo bono usw usw.....sprach einst Epikur zurecht und der Epikuraeer in mir freut sich ueber jedes Lob auch und gerade in noch so fremden Worten. (ich merk grad, ich kanns auch nicht lassen........)

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 23. Dezember 2013
DagmarS
141
2
12
4Speisen
4Ambiente
3Service

Heuer war unsere Firmenweihnachtsfeier beim Wieninger.
Wir nahmen also die etwas weitere Anreise in Kauf (was zur Folge hatte, dass viele Autofahrer/innen keinen Wein trinken konnten). Ich war Mitfahrerin! :)
Zur Begrüßung war im wunderschön dekorierten Hof ein Punschstand aufgebaut, dazu offenes Feuer - wirklich stimmungsvoll, und das sage ich, obwohl ich wahrlich kein Weihnachts-Freak bin. Der Punsch war ausgezeichnet: Nicht zu stark, nicht zu süß - selbstgemacht! Dazu reichte man Stanitzel mit gebackenen Erdäpfeln und Maroni - das war eine sehr nette Einstimmung!
Die Tische waren sehr schön eingedeckt, Karaffen mit Leitungs- und Sodawasser und Rotwein standen bereit - auch allerhand zum Knabbern (Mandeln...)
Vom Buffet kostete ich: wunderbare Salate, Rotkraut im Strudelteig, Spinatstrudel und ein kleines feines Grammelknöderl sowie ein köstliches Kartoffelgratin. Alles war sehr gut gewürzt und schmeckte fein: Hausmannskost am oberen Ende der Skala!(Gegeben hätte es Schnitzel, Hendlflügerln, Fisch, uvm.)Wunderbar war auch das Dessertbuffet: Käse mit Trauben und Nüssen, aber auch verschiedene Süßspeisen, von denen ein Lebkuchenmousse mit Apfelmus besonders hervorzuheben ist.
Der gereichte Weißwein war recht gut, aber nicht aufregend.
Das Service erhält von mir "Gut", weil fast nicht vorhanden bzw. nicht sichtbar - allerdings wurde immer alles nachgebracht, Wasser manchmal nur nach (mehrmaliger)Urgenz.
Insgesamt eine sehr schöne Feier in einem sehr schönen Ambiente mit gutem Essen und Getränk- das Buffet samt Getränken soll der Firma angeblich 56,-/Person gekostet haben, das finde ich angesichts des Gebotenen nicht zuviel.

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Hilfreich?Ja8Gefällt mir6Lesenswert2
Kommentar von am 24. Dez 2013 um 22:57

Zum Wieninger fahren und keinen Wein trinken: Das würde ich nicht schaffen!

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 18. August 2013
Experte
Alphawoelfin
88
16
20
4Speisen
5Ambiente
4Service

Wir kennen den Wieninger und immer, wenn ich (ich muss es gestehen) irgendein elektronisches Goodie beim grössten Elektronikmarkt kaufe, liegt es auf der Hand, die paar Meter weiter nach Stammersdorf zu fahren.
Es ist heiss, 32 Grad, aber das macht nichts. Ein Platz unter dem schönen alten Nussbaum ist rasch gefunden, obwohl das Lokal Samstag nachmittags gut besucht ist.
Wir trinken Heurigen, € 1,40, der spritzig, fruchtig, leicht ist. Natürlich sehe ich auch, dass der "Nussberg Alte Reben" um die 4,-- kostet. Aber den muss ich ja nicht unbedingt trinken.
Vom Buffet holen wir uns ein Eierschwammerlgulasch mit Semmelknödel, einen Ruccola-Tomaten-Grana-Salat, gebackene Hendlflügerl,einen scharfen Liptauer, Erdäpfelsalat, Krautsalat. Ja, das ist eine wilde Mischung, aber wir wollten durchprobieren.
Das Eierschwammerlgulasch ist genau so, wie ich es aus meiner Südburgenländischen Heimat kenne: Kein Obers, knackige Schwammerl, Paprika, Petersilie. Was mich stört, aber das ist das Einzige am ganzen Essen, ist, dass Speckwürfel untergemischt sind. Ich esse kein Fleisch bzw. nur etwa alle 2 Monate einmal ein Bio-Steak. Der Ruccolsalat ist genau richtig mariniert, die Hendlflügerl mit einer knackigen, frischen, flaumigen Panier umhüllt, der Erdäpfelsalat ist perfekt. Ebenso der Krautsalat. Nicht zu süss, wie es so oft der Fall ist, viel Kümmel. Der scharfe Liptauer ist auch wirklich scharf, die Margarine schmeckt nicht vor. Der Kornspitz ist "resch".
Für die Speisen zahlen wir € 16,--. Wenn ich an den Vortag, und an Neustift denke, so ist das wirklich gut kalkuliert. Die 2 Kellnerinnen sind freundlich, rasch, meckern nicht,als wir den Tisch wechseln (Sonne) - in Summe:Unbedingt hingehen, es lohnt sich.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 24. Juni 2013
Gourmetine
8
3
3
4Speisen
4Ambiente
4Service
1 Check-In

Freitag Abend, sechs Personen, ein Baby im Kinderwagen, Schönwetter & hungrig: Wir beschlossen spontan, zu einem Heurigen in die Stammersdorfer Gegend zu fahren, da wir alle in unmittelbarer Nähe der Straßenbahnlinie 31 wohnen, die uns direkt in den Heurigenort bringt. Reserviert hatten wir nichts und versuchten es mal auf gut Glück.

Beim Wieninger angekommen (nach einem ca. 10-minütigem Fußmarsch von der Endstation der Linie 31) stellten wir erschrocken fest, dass der gesamte Außenbereich des Lokals entweder besetzt war oder aber Gläser mit "reserviert"-Zetteln auf den verbliebenen Tischen standen. Wir fragten einen Kellner, ob er einen Platz für sechs hätte. Der fragte sehr freundlich, ob wir eine Reservierung haben und als wir verneinten, schickte er uns auf "die Insel" (ein kleiner abgetrennter Platz im Eingangsbereich), wo er sogleich zwei reservierte 4er-Tische zusammenschob, damit wir alle Platz fanden. Sehr zuvorkommend.

Nachdem wir uns gesetzt hatten, bestellten wir Getränke: einen Liter Weißwein, einen Liter Traubensaft, zwei Liter Soda und eine Karaffe mit Leitungswasser für unseren Kleinsten. Während ein Teil von uns auf die Getränke warteten, holten sich die anderen etwas zu essen vom Buffet. Die Durstlöscher waren in Windeseile bei uns am Tisch und die Buffetgänger erschienen kurz danach mit Fleisch, Kartoffelknödel, Salat und Erdäpfel. Anschließend ging ich dann auch mal ans Buffet und nahm mir eine mit Speck ummantelte Krautroulade sowie einen Erdäpfel-Vogerlsalat. Die Krautroulade riss mich nicht vom Hocker, doch der Salat war einsame Spitze. Der Vogerlsalat schmeckte sehr frisch und der Erdäpfelsalat war von den Gewürzen und der Marinade her super abgestimmt.

Mein Partner nahm sich eine Blutwurst, die ihn geschmacklich auch nicht gänzlich überzeugte, aber er aß sie immerhin komplett auf ;) Ich bezahlte gerade mal € 16,00 für mein Gericht und die Blutwurst (inkl. Salatteller) meines Freundes, was nicht sehr viel ist angesichts der Portionsgrößen. Dafür hatten es die Getränkepreise in sich... Einen weiteren Liter Traubensaft und eine Karaffe Soda bestellten wir noch dazu (also insgesamt 1 x Wein, 3 x Soda, 2 x Traubensaft) und bezahlten € 45,00... Ein Durchschnittspreis von 7,50 pro Liter - ned schlecht. Aber dafür ist dieser Heurige mitten in Wien und ohne Auto zu erreichen, das heißt, man spart auf jeden Fall Benzinkosten und tut was gutes für die Umwelt.

Zu den Desserts: die bekommt man ebenfalls am Buffet und an jenem Tag hatte man die Auswahl zwischen verschiedenen Süßigkeiten wie Bananenschnitten oder Fruchtbechern mit Joghurt. Den Mehlspeisengourmets unter uns hat's gefallen. Ein männlicher Mitesser von uns hatte auch nach dem Dessert noch Hunger und holte sich zwei Aufstriche (Liptauer und Emmentaler-Bärlauch) mit Gebäck, wobei der Liptauer ausgezeichnet war, der käsige Aufstrich jedoch fast zur Gänze auf dem Teller verblieb.

Das Ambiente bekommt leider nicht die volle Punktezahl, da die WCs im hintersten Winkel des Heurigen anzufinden waren und man da schon ein bisschen mehr Zeit für einen Toilettenbesuch einplanen muss. Ansonsten aber recht freundlicher Gastgarten, schöne Karaffen und typische Heurigenviertelgläser.

Alles in allem hat uns der Heurigenbesuch außerordentlich gut gefallen und wir werden sicher wieder kommen, das nächste Mal aber besser im Vorhinein reservieren, denn wer weiß, ob wir dann auch wieder so ein Glück haben?

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Letzter Kommentar von am 27. Sep 2013 um 00:24

Mitten in Wien? Mitten in Stammersdorf. Unmittiger geht's kaum innerhalb der Stadtgrenzen. Aber mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen, das stimmt! Zeit braucht man halt als Nicht-Stammersdorfer. Ich empfehle die Linie 30A, wenn man faul und/oder schwanger ist (ich bin nur Ersteres). Von der Haltestelle Freiheitsplatz sind es 150 m statt 730 (Endstation 30 und 31). Das ist immer noch weiter als der Weg zu den Toiletten, beeile ich mich zu erwähnen. Der Bericht hat mir gefallen! (Aber falls ihn ein Nicht-Wiener liest und glaubt, der Wieninger sei vielleicht in Stephansdomnähe, wollte ich doch etwas aufklärend wirken.)

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am 13. Februar 2009
wstsiu
19
1
2
4Speisen
4Ambiente
4Service

Für mich der beste Heurige in Wien.
Wein ist schwer in Ordnung und auch das Buffet passt.

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Letzter Kommentar von Winter am 29. Apr 2012 um 12:26

Bestes Buffet in Wien. Wirklich gute Kümmelbraten mit knusprigem Schwartl. Herrlich. Top Weine zu fairen Prisen. Sauerampfer zu Sauerampferpreisen für den klassischen Wiener Schnorrer gibts natürlich nicht.

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Bewertet am 13.02.2009

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