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Do, 29. September 2022
In der Umgebung

Via Toledo

3 Bewertungen
Laudongasse 13, 1080 Wien
Küche: Italienisch
Lokaltyp: Pizzeria
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Siciliana, so einfach so gut und herrlich teigig, neapolitanisch eben..... - Via Toledo - WienBruschetta via Caracciolo (Thunfischsauce, Kapern) sowie unnötiges Grünfutter. - Via Toledo - WienDas ist er, der Weltmeisterpokal des Francesco Calo, steht gleich beim ... - Via Toledo - Wien
Nachdem Francesco Calo im November 2019 Pizzaweltmeister wurde, rennen sie ... - Via Toledo - WienAntipasti Fantasia mit Büffelmozzarella - Via Toledo - WienDie herrlich luftige Pizza Capricciosa - Via Toledo - Wien46 Fotos

Bewertungen (3)

Gesamtwertung

42
3 Bewertungen
Speisen
44
Ambiente
42
Service
39
am 29. Dezember 2021
JudithO
SpeisenAmbienteService
Die besten Pizzen die ich jemals gegessen habe. Die Kompositionen sind top und schön angerichtet. Die Kellner sind sehr freundlich und mit dem typisch italienischen Akzent fühlt man sich gleich noch wohler. Valentino hat uns sehr gut bedient. Seine Empfehlungen waren top und die Präsentationen de... MehrDie besten Pizzen die ich jemals gegessen habe. Die Kompositionen sind top und schön angerichtet. Die Kellner sind sehr freundlich und mit dem typisch italienischen Akzent fühlt man sich gleich noch wohler. Valentino hat uns sehr gut bedient. Seine Empfehlungen waren top und die Präsentationen der Pizzen hat er sehr toll gemacht. Trotz begrenzter Zeit für den Tisch wurden wir nicht gestresst und konnten eine gemütliche Zeit in der besten Pizzeria Wiens genießen.
Freue mich schon auf den nächsten Besuch!!
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am 17. Jänner 2020
Blooper
Level 8
SpeisenAmbienteService
Nach dem Weltmeistertitel (jaja, die ö. Presse und ihr Lokalpatriotismus ...) war schleunigst der Besuch im Via Toledo angesagt. Oft verschlägt's mich nicht in die Gegend, deshalb der späte Erstbesuch. Und der Mann ist Pizza-Weltmeister (was für ein Wort!), also wird ausschließlich die Pizza gete... MehrNach dem Weltmeistertitel (jaja, die ö. Presse und ihr Lokalpatriotismus ...) war schleunigst der Besuch im Via Toledo angesagt. Oft verschlägt's mich nicht in die Gegend, deshalb der späte Erstbesuch. Und der Mann ist Pizza-Weltmeister (was für ein Wort!), also wird ausschließlich die Pizza getestet.

Das Lokal war voll! Leute stehen ernsthaft im Lokal Schlange, muss man gesehen haben, das ist in Ö. doch eher unüblich. Einrichtung ist geschmackvoll, enge Bestuhlung, aber stimmiges Gesamtbild.

Die Kellnerin war bald zur Stelle um die Karte zu überreichen und da gibt's schon den ersten Dämpfer bei der Bierauswahl. Stella Artois als einziges offenes Bier ist ein echtes Let-down und rangiert bei mir knapp vor Bud Lite. Dazu gibt's noch eine "Weisse", einen Zitronenradler aus dem Salzburger Land und ein alkoholfreies Becks. Das Peroni in der Flasche ist zwar auch nicht die Erleuchtung, verlieh dem Abend aber immerhin eine gewisse Authentizität. Schade, gerade in Italien hat sich in den letzten Jahren eine erstaunlich lebendige craft-beer Szene entwickelt, und die Jungen trinken das Zeug mittlerweile wirklich zum Essen (und von Jahr zu Jahr deutlich weniger Rotwein). Also hätt ich das "Enopizzeria" in der Selbstbezeichnung wohl ernster nehmen sollen;)

Die Karte protzt mit "Pizze Gourmet" um stolze €17,50! Das geht nach dem Prinzip "pimp my pizza", mit ausgewählten Spezialitäten und Delikatessen am Belag (Pomodorino Corbarino, gehackte Pistazien von Bronte, usw, usf). Und erinnert fatal an diverse Ami-Luxushotelküchen, die immer irgendwo einen 100$-Burger anbieten; dort nennt man das "high-prole". Ich versteh nicht, warum man ein Gericht, dass von der Herkunft her besserer Street-Food ist und trotzem in seiner Einfachheit vollendeten Genuss bieten kann so eindimensional aufmotzen muss, indem man einfach noch teurere Zutaten draufklescht. Sei's drum, es gibt ja auch noch die klassischen Ausgaben auf der Karte.

Die bestellten Pizze (Bufalina und Diavola) waren trotz des Andrangs innerhalb vernünftiger Zeit am Tisch und erwiesen sich als optisch und haptisch beinahe perfekt, wenn man Neapel als Maßstab nimmt. Also weicher, elatischer und breiter Rand, sehr viel Spotting. Allerdings etwas wenig Tomate und gegen den Rand hin sah die schon ein wenig vertrocknet aus. Das hat sich leider auch geschmacklich bestätigt, die (wenige) Tomatensauce war, naja, unauffällig bis langweilig. Der Belag sonst war in Ordnung, aber auch der Teig war seltsam geschmacksarm (und im Gegensatz zum Teig des Vorbewerters vom April deutlich untersalzen).

Beim Betrachten der Fotos ist mir aufgefallen, dass bei den klassischen Pizze manchmal eine völlig andere Saucenausstattung zu sehen ist, mehr Menge und deutlich flüssiger. Andere schauen wieder aus, wie das was ich leider bekommen habe. Möglicherweise fehlt's da an Konstanz vorm Pizzaofen (oder waren das die Luxusvarianten?). Im Ergebnis sehr gut aussehende und nur durchschnittlich schmeckende Pizza.

Beim Bezahlen war das Personal zwar noch immer freundlich aber deutlich weniger effizient. Ich hab nach der ersten Bitte um die Rechnung jedenfalls länger gewartet als anfangs auf das Essen.

Insgesamt ein durchaus ambitioniertes Lokal, aber nach der ganzen Medienhype war's schon ein wenig enttäuschend. Für mich entsteht der Eindruck einer gewissen Oberflächlichkeit, alles ist poliert, chic und vermittelt Anspruch. Aber das Sein fällt dann halt ein bisserl hinter dem Schein zurück.
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am 18. April 2019
adn1966
Experte
SpeisenAmbienteService
Die Enopizzeria „Via Toledo“ also. Einerseits aufmerksam gemacht durch die sehr guten und ausführlichen Bewertungen von Testerkollegen hbg331 und Stammersdorfer, andererseits im Vorbeigehen/-fahren immer wieder schon geistig als interessant wirkendes Lokal, das wir bald einmal besuchen wollen,... MehrDie Enopizzeria „Via Toledo“ also.

Einerseits aufmerksam gemacht durch die sehr guten und ausführlichen Bewertungen von Testerkollegen hbg331 und Stammersdorfer, andererseits im Vorbeigehen/-fahren immer wieder schon geistig als interessant wirkendes Lokal, das wir bald einmal besuchen wollen, war es heute soweit.

An der Ecke Laudon/Lange Gasse liegt das Lokal in Gehweite von unserem Zuhause. Ein wenig schade, dass der Schanigarten schattig entlang der Laudongasse liegt, trotzdem wollten wir die vorösterliche Wärme draußen genießen, also nahmen wir zu dritt (die Liebste, das Hündchen Cookie und ich) im Garten Platz (Wir auf, Cookie unter dem Tisch).

Ich hatte sicherheitshalber reserviert, allerdings war das um diese Tageszeit (13:30) nicht wirklich nötig. Der Garten war leer und im Lokal wären auch noch einige Tische frei gewesen. Das Lokalinnere ist sehr gemütlich, elegant, hell, aufgeräumt, wirklich sehr ansprechend. Der Service (wir wurden von insgesamt 3 Servicekräften bedient) durch die Bank kompetent, freundlich und effizient.

Die bestellte Karaffe stilles Wasser kam in Form einer schönen, offenen Glasflasche daher, dazu orderten wir zwei Gläser Chianti. Die Karten sind ansprechend gestaltet, es gibt Antipasti, Bruschette, Pizza und Dolce. Und natürlich eine wirklich respektable Weinkarte.

Nachhaltigkeit und Bio schreibt man sich im „Via Toledo“ auf die Fahnen, alle Zutaten sind frisch und von bester Bioqualität. Wir sind gespannt.

Die Liebste entscheidet sich für eine Vorspeise, „Antipasti Fantasia“ mit allerlei gegrilltem Gemüse, dazu als Extrawunsch eine Kugel Büffelmozzarella. Für mich soll’s eine Pizza „Capricciosa“ sein, mit Schinken, Champignons, Artischocken und Oliven.

Ich liebe ja dünne Pizze und war etwas skeptisch, als ich mir die Fotos der Pizze auf ReTe angesehen hatte, Pizze mit deutlich dickerem Rand, als mir normalerweise lieb ist, waren dort zu sehen. Und tatsächlich, es wurde ein stattlicher Fladen serviert, vom Aussehen sehr luftig, vor allem am Rand. Allerdings konnte man auf den ersten Blick bereits sehen, dass sehr hochwertige, frische Produkte verarbeitet worden waren. Kein „Pizzakäse“, nein, Fior di Latte, feiner Schinken und frische Champignons.

Der Liebsten Vorspeisenteller war ebenfalls sehr ansprechend, bisher eine tadellose Leistung.

Unser freundlicher italienischer Kellner, wenn ich mich nicht täusche kennen wir ihn von einer anderen Pizzeria in der Burggasse, stellte noch normales und pikantes Olivenöl ein, sowie Salz und eine Pfeffermühle.

Beim ersten Bissen meiner Pizza verflogen meine ursprünglichen Bedenken. Stimmt, der Teig, zumindest der Rand war recht dick, aber unglaublich luftig und wirklich einzigartig im Geschmack. Angenehm salzig, perfekt abgemischt, buttrig und unglaublich leicht. Anstelle von Dosentomaten wurden hier frische, italienische Tomaten zur Sauce verarbeitet, was sich in einer veritablen Geschmacksexplosion und einer herrlich kontrastierenden Säure niederschlug.

Der Belag war einwandfrei, nicht zu viel und geschmacklich sehr, sehr gut.

Den zwei Gläsern Chianti folgten noch zwei weitere, zum Schluss gönnte ich mir natürlich meinen obligaten „Ristretto“, auch der war „just perfect“.

Die Rechnung betrug € 69,00 ohne Maut, für Qualität und Menge von Speis und Trank durchaus angemessen.

Ich bin geneigt zu sagen, dies war eine der besten Pizze, die ich in meinem Leben gegessen habe. Ich mag die dünnen Pizze (wie z.B. im Federico) wirklich sehr, geschmacklich steht die Pizza im „Via Toledo“ jedenfalls auf dem Stockerl. Und ja, wenn schon ein fluffiger Rand, dann muss es genau der sein, den ich heute genießen durfte. Besser geht’s einfach nicht.

Wir werden sicher öfter Gäste in dieser Enopizzeria sein, das Gesamtpaket von Ambiente, Service und Speisen/Getränken ist absolut zu empfehlen.

Cookie hat’s offenbar auch gefallen, an der Ecke Laudon/Lange Gasse gab’s viel für sie zu beobachten.
Antipasti Fantasia mit Büffelmozzarella - Via Toledo - WienDie herrlich luftige Pizza Capricciosa - Via Toledo - WienDer Außenauftritt des Lokals - Via Toledo - Wien
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17 Kommentare·Zeige alle Kommentare

Ad Rodauner: Würde hier jeder für einen Bericht zu faul sein und keiner mehr sein Essen fotografieren was würdest Du dann hier machen? :-) Duck- und weg ...

26. Sep, 15:57·Gefällt mir1

Wie WrKFan sehr richtig geschrieben hat: „jeder hat seine Macken“. Mir macht‘s Spaß, mein Essen zu fotografieren und zu posten und, wenn ich Zeit finde und von der Muse geküsst bin, auch eine Bewertung zu schreiben. Aber: to each his (her) own, Hauptsache wir tauschen uns hier aus, diskutieren und ja, reiben uns aneinander und an unseren unterschiedlichen Sichtweisen. Ad Pizza: Fladen mit irgendwas drauf gibt’s schon lange, weit vor der Geburtsstunde der italienischen Pizza, die hat in Neapel das Licht der Welt erblickt, so sagen es die Geschichtsforscher. Dicker, fluffiger Rand, wenig Zutaten bzw. Bekag, das ist die klassische Pizza aus Neapel. In Rom sind sie dünn und eher knusprig, in der Toskana gibt’s beide Spielarten, wobei man dort mit der Entstehung der ersten Pizze ähnlich viel zu tun hatte wie in Wien. Der Pizzaiolo meines Vertrauens, das Federico II im Dritten, eine Familie aus Apulien, legt die Pizza eher dünn an, nicht mit dem neapolitanischen Wulst-Rand, aber in (für mich) perfekter Qualität.

23. Sep, 16:08·Gefällt mir2

@Bericht schreiben: schlicht zu faul. Ich debattiere gerne über Restaurants, ich habe größte Achtung vor denen, die sich das Berichtschreiben antun, meins is es halt nicht (gänzlich unverständlich ist für mich die Fotografiererei - ich tät da die Freude am Essen verlieren…) @„andere authentische Pizza“: Neapolitanisch = weicher, „gummiartiger“ Teig, aufgegangener Rand. Römisch = knuspriger Teig

23. Sep, 15:34·Gefällt mir1
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