Speisen
Ambiente
Service
47
43
33
Gesamtrating
41
3 Bewertungen
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Via Toledo Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Ambiente
Trendy
Stylish
Preislage
Mittel
Kreditkarten
Gängige Karten
Eröffnungsjahr
2016
Öffnungszeiten
Mo
12:00-22:30
Di
12:00-22:30
Mi
12:00-22:30
Do
12:00-22:30
Fr
12:00-22:30
Sa
12:00-22:30
So
12:00-22:30
Hinzugefügt von
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Via Toledo

Laudongasse 13
1080 Wien (8. Bezirk - Josefstadt)
Küche: Italienisch
Lokaltyp: Pizzeria
Tel: 06607551672

3 Bewertungen für: Via Toledo

Rating Verteilung
Speisen
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0
Ambiente
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Service
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 18. April 2019
Experte
adn1966
118 Bewertungen
51 Kontakte
Tester-Level 25
5Speisen
4Ambiente
4Service
4 Fotos2 Check-Ins

Die Enopizzeria „Via Toledo“ also.

Einerseits aufmerksam gemacht durch die sehr guten und ausführlichen Bewertungen von Testerkollegen hbg331 und Stammersdorfer, andererseits im Vorbeigehen/-fahren immer wieder schon geistig als interessant wirkendes Lokal, das wir bald einmal besuchen wollen, war es heute soweit.

An der Ecke Laudon/Lange Gasse liegt das Lokal in Gehweite von unserem Zuhause. Ein wenig schade, dass der Schanigarten schattig entlang der Laudongasse liegt, trotzdem wollten wir die vorösterliche Wärme draußen genießen, also nahmen wir zu dritt (die Liebste, das Hündchen Cookie und ich) im Garten Platz (Wir auf, Cookie unter dem Tisch).

Ich hatte sicherheitshalber reserviert, allerdings war das um diese Tageszeit (13:30) nicht wirklich nötig. Der Garten war leer und im Lokal wären auch noch einige Tische frei gewesen. Das Lokalinnere ist sehr gemütlich, elegant, hell, aufgeräumt, wirklich sehr ansprechend. Der Service (wir wurden von insgesamt 3 Servicekräften bedient) durch die Bank kompetent, freundlich und effizient.

Die bestellte Karaffe stilles Wasser kam in Form einer schönen, offenen Glasflasche daher, dazu orderten wir zwei Gläser Chianti. Die Karten sind ansprechend gestaltet, es gibt Antipasti, Bruschette, Pizza und Dolce. Und natürlich eine wirklich respektable Weinkarte.

Nachhaltigkeit und Bio schreibt man sich im „Via Toledo“ auf die Fahnen, alle Zutaten sind frisch und von bester Bioqualität. Wir sind gespannt.

Die Liebste entscheidet sich für eine Vorspeise, „Antipasti Fantasia“ mit allerlei gegrilltem Gemüse, dazu als Extrawunsch eine Kugel Büffelmozzarella. Für mich soll’s eine Pizza „Capricciosa“ sein, mit Schinken, Champignons, Artischocken und Oliven.

Ich liebe ja dünne Pizze und war etwas skeptisch, als ich mir die Fotos der Pizze auf ReTe angesehen hatte, Pizze mit deutlich dickerem Rand, als mir normalerweise lieb ist, waren dort zu sehen. Und tatsächlich, es wurde ein stattlicher Fladen serviert, vom Aussehen sehr luftig, vor allem am Rand. Allerdings konnte man auf den ersten Blick bereits sehen, dass sehr hochwertige, frische Produkte verarbeitet worden waren. Kein „Pizzakäse“, nein, Fior di Latte, feiner Schinken und frische Champignons.

Der Liebsten Vorspeisenteller war ebenfalls sehr ansprechend, bisher eine tadellose Leistung.

Unser freundlicher italienischer Kellner, wenn ich mich nicht täusche kennen wir ihn von einer anderen Pizzeria in der Burggasse, stellte noch normales und pikantes Olivenöl ein, sowie Salz und eine Pfeffermühle.

Beim ersten Bissen meiner Pizza verflogen meine ursprünglichen Bedenken. Stimmt, der Teig, zumindest der Rand war recht dick, aber unglaublich luftig und wirklich einzigartig im Geschmack. Angenehm salzig, perfekt abgemischt, buttrig und unglaublich leicht. Anstelle von Dosentomaten wurden hier frische, italienische Tomaten zur Sauce verarbeitet, was sich in einer veritablen Geschmacksexplosion und einer herrlich kontrastierenden Säure niederschlug.

Der Belag war einwandfrei, nicht zu viel und geschmacklich sehr, sehr gut.

Den zwei Gläsern Chianti folgten noch zwei weitere, zum Schluss gönnte ich mir natürlich meinen obligaten „Ristretto“, auch der war „just perfect“.

Die Rechnung betrug € 69,00 ohne Maut, für Qualität und Menge von Speis und Trank durchaus angemessen.

Ich bin geneigt zu sagen, dies war eine der besten Pizze, die ich in meinem Leben gegessen habe. Ich mag die dünnen Pizze (wie z.B. im Federico) wirklich sehr, geschmacklich steht die Pizza im „Via Toledo“ jedenfalls auf dem Stockerl. Und ja, wenn schon ein fluffiger Rand, dann muss es genau der sein, den ich heute genießen durfte. Besser geht’s einfach nicht.

Wir werden sicher öfter Gäste in dieser Enopizzeria sein, das Gesamtpaket von Ambiente, Service und Speisen/Getränken ist absolut zu empfehlen.

Cookie hat’s offenbar auch gefallen, an der Ecke Laudon/Lange Gasse gab’s viel für sie zu beobachten.

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10 Kommentare|Zeige alle Kommentare

Auch meine/unsere Meinung, die neapolitanischen Pizzen sind richtig gut in der VT und authentisch. HGL vom 331iger und seiner Liebsten.... :-)

18. April 2019 um 20:27|Gefällt mir2|Antworten

Uns schmeckt die Pizza dort auch ausgesprochen gut! Etwas später am Tag liegt der Schanigarten in der vollen Sonne.

18. April 2019 um 20:15|Gefällt mir2|Antworten

Wie auch immer, der Punkt soll nicht untergehen, dass es sich hier um die beste Sauce auf einer Pizza gehandelt hat, die ich jemals vorfand. Ob Dose, Glashaus oder doch frisch ist letztlich egal. Das Resultat war fantastisch.

18. April 2019 um 20:09|Gefällt mir1|Antworten
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 18. Jänner 2017|Update 2. Apr 2017
Experte
hbg338
514 Bewertungen
60 Kontakte
Tester-Level 29
5Speisen
5Ambiente
4Service
17 Fotos3 Check-Ins

Update 02.04.2017

Für den zweiten Besuch hier diesmal mit meiner Frau, hatte ich per E-Mail einen Tisch reserviert. Alles super geklappt. Bestätigungsmail kam nach kurzer Zeit. Da meine Frau meine Vorliebe für teigige Pizzen teilt war es nicht schwer sie zu einem Lokalbesuch zu überreden.

Bestellt wurde von ihr eine Capricciosa ohne schwarze Oliven (€ 11,50). Ich bestellte eine Boscaiola mit zusätzlich Speck und einem Spiegelei (€ 12,90). Als Getränke einen großen und einen kleinen gespritzten Apfelsaft. Meine Frau trank später noch das obligate achtel Zweigelt. Die Pizzen nach kurzer Zeit in der erwarteten ausgezeichneten Qualität serviert. Meiner Frau war genauso wie ich vom Geschmack begeistert. Die Auflagen wieder einwandfrei. Der Speck würzig und das Spiegelei perfekt flüssig. Als Nachspeise bestellte ich noch einen Espresso (€ 2,30) und ein Sfogliatella Riccia (eine laut Karte mit süßen Ricotta gefüllte Blätterteigtasche (€ 4,00). Auch diese ausgezeichnet. Über den Espresso gibt es eigentlich nichts mehr außer, schwarz und stark, zu schreiben.

Mein (unser) Fazit – Ausgezeichnet und für mich derzeit die Nummer eins in puncto Pizzen. Für Liebhaber der teigigen Variante perfekt. Mittlerweile gibt es auch eine funktionierende Homepage mit Speisekarte.

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Für eine Pizza nahm ich den Weg von Transdanubien in den 8. Bezirk in Kauf. Da die Fotos und die Beschreibung von Tester Kollegen Stammersdorfer meiner Idealvorstellung einer Pizza, die teigiger und dicker sein darf, sehr nahe kamen stattete ich dem Lokal einen Besuch ab.

Die Anfahrt erfolgte von der U2 Station Schottentor mit der Straßenbahn. Die Linie 43 oder 44 bis zur Station Lange Gasse. Von der Haltestelle ging ich die wenigen Schritte zur Ecke Laudongasse/Lange Gasse. Über zwei Stufen geht es in das Nichtraucherlokal. Links vom Eingang werden die Teigfladen im Holzofen zubereitet. Von einer freundlichen Servicekraft werde ich an der Schank die aus Ziegeln gefertigt ist, vorbei an einen Tisch für zwei Personen geführt. Das erste was mir auffiel war der sehr schöne Holzboden. Dieser passt perfekt zum etwas dunkleren Holzinterieur. Ein sehr gelungener Kontrast zur hellen Wandfarbe. Das Ambiente gefiel mir auf Anhieb. Auch so ungewöhnliche Kleinigkeiten wie die an der Decke aufgehängten Türen oder angebrachten Spiegeln verleihen dem Lokal eine persönliche Note. Was mir auch sofort auffiel ist das hier der Chef mit dem Personal italienisch spricht. Sollte ein gutes Zeichen sein.

Auf den Tischen befinden sich Tellerunterlagen aus Papier und etwas ungewöhnlich das Besteck und eine Serviette in einem Papiersäckchen. Außer einer Kerze als Dekoration befand sich jedoch nichts am Tisch. Keine Menage oder ähnliches. Die Dame bringt zwei Karten. Eine Weinkarte und die Speisekarte. Leider gibt es noch immer keine Homepage, wo man diese Online nachlesen kann. Auch ein Gruß aus der Küche, in Form von vier Oliven, zwei grüne ungewürzt, und zwei roten gewürzt auf einen kleinen Teller, wurde mit den Karten serviert. Zum Trinken bestellte ich einen großen Apfelsaft gespritzt mit Sodawasser (€ 4,20). Pizzatechnisch wurde es eine Pasqualina (€ 11,50). Diese war laut Karte mit Paradeissauce, Fiordilatte, Bauchfleisch, Ei, Basilikum und Olivenöl belegt. Es besteht die Möglichkeit seine Pizza aufzumotzen. Zutaten und Preise hierfür sind in der Karte angeführt. Ich blieb bei der in der Karte angebotenen Variante.

Der Apfelsaft welcher rasch serviert wurde, war ein tadelloses Standardprodukt. Gut gemischt und gut gekühlt. Da ich der erste Gast am heutigen Tag war dauerte auch meine bestellte Pizza nicht sehr lange. Was an meinen Tisch gebracht wurde entsprach genau meiner Vorstellung. Eine Pizza in der üblichen Standardgröße. Wulstiger Rand welche nicht nur aus Luft bestand. Hier war der Teig wirklich perfekt aufgegangen. Die Paradeissauce nicht zu üppig aufgetragen. Der Fiordilatte (Mozzarella von der Kuhmilch) nicht zu dominant. Das Bauchfleisch war wie ich schon vor der Bestellung vermutete eine Art Speck. Dieser allerdings von der ausgezeichneten Art. Leicht würzig aber auch hier nicht zu dominierend. Das Ei war als Spiegelei zubereitet. Etwas unorthodox mit dem Eigelb nach unten auf die Pizza drapiert. Allerdings mit perfekter Konsistenz. Das Eigelb noch leicht flüssig. Der Pizzaboden auch hier etwas dicker als in den meisten Pizzalokalen. Salz und Pfeffer, welches allerdings am Tisch nicht vorhanden war, hätte ich sowieso nicht gebraucht. Mein Gesamteindruck, eigentlich eine Pizza wie für mich geschaffen.

Nach der Lobeshymne auf den Espresso bestellte ich mir einen doppelten (€ 4,60). Hier stand wirklich der Löffel drinnen. Ein Traum.

Der anschließende Toilettenbesuch verlief natürlich auch zur vollsten Zufriedenheit. Als erster Gast am Tag und in einem fast neuen Lokal wäre es ein Armutszeugnis, wenn die Toiletten nicht top wären. Die waren sie in punkto Optik und auch in punkto Sauberkeit.

Das Service passte sich nahtlos zum gelungen Besuch hier an. Die Dame, aufmerksam, es wurde während des Essens nachgefragt ob es schmeckt. Auch ob ich zum Kaffee ein Dessert wolle wurde gefragt. Der Bezahlvorgang verlief ohne Wartezeit. Am Tablet wurde mir die Rechnung gezeigt und auf Wunsch auch sofort ausgedruckt.

Mein Fazit – Ein weiterer Besuch mit der Gattin ist schon geplant den die steht auch auf teigigere Pizzen. Alles in allem ein für mich sehr schönes Lokal mit der für mich nahezu perfekten Pizza mit einem sehr guten Service. Zwar nicht billig aber trotzdem sein Geld wert. Ich glaube ich habe meine Lieblingspizzeria gefunden.

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5 Kommentare|Zeige alle Kommentare

Heute die Pizza probiert, sensationell gut, wir wohnen jetzt sozusagen im goldenen Pizza Dreieck =La Mia -Via Toledo - Pizza La Spiga, besser gehts nicht!

3. Juli 2017 um 20:26|Gefällt mir1|Antworten

Pizza, Antipasti e Dolce!!

19. Jänner 2017 um 11:24|Gefällt mir|Antworten

Danke!

18. Jänner 2017 um 20:49|Gefällt mir|Antworten
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 9. Dezember 2016
Experte
Stammersdorfer
362 Bewertungen
32 Kontakte
Tester-Level 28
4Speisen
4Ambiente
2Service
32 Fotos5 Check-Ins

Am 26.11.2016 hat quasi ums Eck die Enopizzeria (was immer das ist) VIA TOLEDO aufgesperrt. Da wo früher viele Jahre das Haubenrestaurent Selina und kurze Zeit der Georgier Marani waren. Wir befinden uns im 8ten, in der Laudongasse 13, Ecke Lange Gasse, genau zwischen zwei Stationen der 5er Bim.

Unser Besuch war am 04.12.2016 und wir machten einen auf Glücksritter, da gerade von einem Kurzurlaub am Wolfgangsee zurück gekehrt. Das wäre aber fast ins Auge gegangen. Aber der kleine Italiener, vermutlich der Chef, der uns in Empfang nahm, bot uns im hinteren Bereich des Lokals, am Hochtisch für 12, einen Platz an, den wir dankend annahmen. Später setzte er uns dann noch zwei Leute ans andere Ende des Tisches dazu. Die Hütte war jedenfalls voll an diesem Sonntagabend.
Was auffiel, sehr viele junge Leute waren da und das obwohl das Preisniveau doch recht hoch ist.

Das Lokal ist schlauchförmig, links hinten war unser Raum, den man mit einem Vorhang? abtrennen kann. Die Tische und Sessel, ebenso wie der sehr schöne dunkle Boden aus Holz. Unser großer länglicher Tisch steht in der Mitte des kleinen Raumes, auf blau weißen Fliesen. An der Decke viele verschieden große Spiegel. Wir haben uns auf Anhieb sehr wohl gefühlt, ein Lokal wie es uns/mir sehr gut gefällt.

Das Personal besteht aus 3 weiblichen und 2 männlichen Mitarbeitern: Alle extrem jung und wenig erfahrenen. Sie sind jedenfalls sehr freundlich, noch recht unkoordiniert und ohne „Feuer“. Für die Lokalgröße, geschätzte 70 Leute passen rein, scheinen mir 5 Servicemitarbeiter auch zu viel zu sein. Sie sind halbwegs flott bei der Arbeit, es wird aber überhaupt nicht nachgefragt, dafür aber rasch abserviert und sie laufen mit versteinerter Miene in der Gegend herum. Anlaufschwierigkeiten? Mit Sicherheit!

Was die Kulinarik betrifft, so gibt es fast nur Pizzen, drei davon unter 10 Euro, die meisten aber teils deutlich drüber. Sowie einige Vorspeisen und kalte Gerichte, wenn ich mich recht erinnere gemischte Platten.

Wir haben den Abend mit einem grandiosen Prosecco begonnen, absolute Oberliga und wir trinken recht oft welchen, dazu kommt gleich einmal unaufgefordert Wiener Hochquelle, ohne danach dafür cashen zu müssen.
Zum Essen hatten wir gesamt 4/8 eines Le poggere est, aus der Region Latium (Lazio) der einzige offene weiße Italiener, a € 3,50. Sehr fruchtig und frisch, nahezu geruchsneutral, sehr gut, er hat mich ein wenig an Pinot Grigio erinnert. Hoffentlich wird die Auswahl derer, die glasweise ausgeschenkt werden bald mehr.
Das absolute Höhepunkt des Abends war aber der Espresso. Endlich wieder einmal einer wo der Löffel drinnen „steht“ Großartig!
Den Abschluss machten zwei Grappa Moscato Nonino, auch der richtig gut, ein ganz ein feiner am Gaumen. Auf der Mehrwertsteuerrechnung stand er mit zwei n, aber das fällt unter die Kategorie unwichtige Details am Rande.....

Als Vorspeise hatten wir einmal Bruschetta. Man kann aus vier verschiedenen wählen, wir hatten die Version mit den Paradeisern, Knobelauch und Basilikum. Das geht besser, wenn ich an die von der Konkurrenz im Bezirk, in der Piaristengasse 50 denke. Recht fad waren sie und das Grünfutter zwischen den drei ordentlich angerösteten Weißbrotscheiben war vollkommen überflüssig.

Wir hatten zwei Pizzen, die liebe Frau eine Vesuviana, mit Paradeissauce, gegrilltem Paprika, Salsiccia, Basilikum, Fiordilatte (Mozzarella von der Kuhmilch) sowie Grana, ich die Siciliana. Auch auf meiner Paradeissauce, Sardellen, Oliven, Kapern, Knoblauch, Olivenöl UND Oregano!? Zum einen stand der sogar in der Karte und zum anderen wird das Lokal von zwei Italiener aus der Gegend um Napoli betrieben, wie mir das Netz verriet. Dann kann‘s ja doch nicht so falsch sein. Er dürfte schon auf der Pizza gewesen sein, bevor die in den Ofen kam. PS: ich beteilige mich nicht an einer weiteren Diskussion hier im Forum ob Oregano drauf gehört oder nicht :-)
Beide waren sie sehr teigig, der Rand recht stark aufgegangen, nicht zu groß, eher schwach belegt, vor allem meine, aber überaus geschmackvoll. Fazit, sehr gut!

Die Moral von der Geschicht, sehr gute Pizzen haben sie hier, authentisch neapolitanisch wie ich mir sagen ließ, weil sehr teigig. Ich kann’s nicht beurteilen, da ich noch nie dort war. Sehr schönes Ambiente in dem Nichtraucherlokal, da hat jemand sehr viele Euronen in die Hand genommen. Die Mitarbeiter mit den klassischen Startschwierigkeiten.

Die Bezahlung ging dann ein wenig eigenwillig vor sich. Auf die Kreditkarte kam genau der Rechnungsbetrag von € 65,90, um die Maut ersuchte man uns in bar. Ich wollte natürlich wissen warum denn das so sei? Der Chef will das so und irgendwas von Steuer hörte ich auch noch. Genaueres konnte man mir aber nicht sagen.

Die Pizzeria VIA TOLEDO wird uns wahrscheinlich wiedersehen, dann aber sicher mit Tischreservierung und vielleicht lässt sich die Servicenote dann ja verbessern. Schau ma mal, ums mit den Worten des Kaisers zu halten.

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@ amarone: Ah, von daher der Name! Das Königreich Neapel wurde von einer spanischen Seitenlinie regiert.

19. Jänner 2017 um 05:27|Gefällt mir|Antworten

"Enopizzeria (was immer das ist) " Eno bezieht sich wohl auf einen gewissen Focus auf Wein (von önos - gr.: enoteca, enologo,...) Übrigens ist die Via Toledo eine der berühmtesten Straßen der neapolitanischen Altstadt. Klingt interessant - vielleicht bin ich dieses Wochenende mal dort.

16. Dezember 2016 um 17:07|Gefällt mir2|Antworten

Ich bezahle IMMER den exakten Rechnungsbetrag, wenn ich mit Plastik zahle. Das Trinkgeld geht den Fiskus nämlich gar nichts an. Also mein "Schwarzgeld" ist also immer bar, geht weder das Finanzamt noch die Kreditkartenfirma etwas an.

10. Dezember 2016 um 15:46|Gefällt mir1|Antworten
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