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Allergien

Gestartet von am 6. Dezember 2014 um 08:58

Was haltet Ihr eigentlich von der diesbezüglichen EU - Regelung?

Meine Meinung dazu ist, dass, wer an einer unangenehmen (oder gar einer der wenigen lebensbedrohenden) Allergie leidet, doch normalerweise selber sehr aufmerksam, wachsam und kenntnisreich ist, was Ingredienzien betrifft.

Experte
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Antwort von am 9. Dezember 2014 um 13:32

Teilweise dürften ja Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeite derzeit ziemlich "in" sein. Hat man keine, dann legt man sich eine zu. Eine Freundin, die immer alles gegessen hat schluckt nun 2 - 3 Pillen vor dem Essen, weil sie plötzlich alles Mögliche nicht mehr verträgt. Aber das ist ein anderes Thema.

Die Menschen in meiner Umgebung, die eine echte und auch diagnostizierte Allergie haben wissen ziemlich genau, was sie in einem Lokal essen dürfen und was nicht. Wenn sie sich nicht sicher sind, dann erkundigen sie sich beim Kellner, der bei Bedarf in der Küche nachfragt.

Das finde ich einfacher, als eine Speisekarte in ein Allergenlexikon umzuwandeln.

Experte
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Antwort von am 12. Dezember 2014 um 08:13

die Lösung find ich nicht so toll: Wenn ich zB. eine - leichte - Lactoseunverträglichkeit hätte, möchte ich nur wissen, ob in einem Gericht Lactose drinnen ist. Die Entscheidung, ob ich das Magengrummeln für den Genuss in Kauf nehme (oder halt einfach Lactase-Tabletten einwerfe) möchte ich aber schon selber treffen.

Ich halte den Weg, die Leute über diese Inhaltsstoffe zwingend zu informieren, für richtig. Die Leute aber wegen ihrer Unverträglichkeiten in ihrer Auswahl zu beschränken für falsch!

Experte
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Antwort von am 12. Dezember 2014 um 15:07

Dass derzeit vermehrt Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten auftreten, hat mehrere Gründe. Es ist viel zu einfach dieses Phänomen als Trend oder Ursache einer falschen bzw. schlechten Ernährung abzustempeln. Die genauen Ursachen, Abläufe und Folgen von Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind immer noch nicht gänzlich geklärt. Zwar hat die Medizin in den letzten Jahrzehnten viele Erkenntnisse/Methoden erworben bzw. entwickelt, nur steht dieses Thema immer noch auf der to-do-Liste der Medizin und Forschung für weitere Jahrzehnte.

Auch die Medien waren fleißig und haben uns gut aufgeklärt. Das der moderne Hypochonder Allergien/ Nahrungmittelunverträglichkeiten in sein Repertoire aufnimmt, sollte uns nicht überraschen.

Menschen mit Allergien bzw. Nahrungsmittelunverträglichkeiten haben dies in unterschiedlicher Ausprägung. Bei Lactoseintoleranz kann die Konsumation von zB Milch starke Krämpfe und/oder spontane Durchfälle als Folge haben. Was das langfristig mit dem Darm macht, wurde noch nicht ausreichend untersucht. Nur sollte man sich vor Augen halten, dass die Lactose ungespalten, d.h. als Ganzes, also als großes Molekül, den Darm passiert (ob das auf Dauer so gut ist?).

Als Nichtbetroffener sieht man nur, dass der Lactoseintolerante über Bauchschmerzen klagt oder ganz schnell aufs Klo rennt, der Pollenallergiker hat rote Augen und niest, der Allergiker mit einer Kontaktallergie kratzt sich usw. Das sind Symptome, die völlig harmlos erscheinen und noch dazu, haben die Medien uns einflösst, dass die meisten Allergiker eh an ihren Zustand selbst schuld sind. Das sind doch total unaufgeklärte, ignorante Menschen, die keinen Dreck fressen, weil sie Angst vor Bakterien haben. Stattdessen gehen sie zum McDonalds und verstopfen ihre Blutgefässe mit Fett... Meine Frage bei solchen Äußerungen ist: WER ist hier unaufgeklärt und ignorant?

Allergien/Nahrungsmittelunverträglichkeiten sollte man sehr ernst nehmen. Was im Körper passiert und nach außen leider nur z.B. als Juckreiz wahrgenommen wird, ist ein hochaktiver Prozess. Bei allerischen Prozessen schaltet unser Körper um auf Alarmstufe Rot und arbeitet auf Hochtouren gegen den "Feind". Bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten hat der Körper nichts um den "Feind" zu entwaffnen. Er muss ihn einfach durchmaschieren lassen und mit den Schäden, die angerichtet wurden irgendwie zurechtkommen.

Allergien/Nahrungsmittelunverträglichkeiten werden leider von der breiten Masse unterschätzt. Ich bin der Meinung, dass Menschen über die Inhaltsstoffe informiert werden müssen. Bei der Kuhmicheiweiß-Unverträglichkeit zum Beispiel vertragen einige Betroffene Milchprodukte mit hohem Fettgehalt und geringem Eiweißanteil. Zum Beispiel wären Butter, Schlagobers, Mascarpone in Ordnung, aber Topfen, Milch, Molke nicht. Wenn man als Betroffener eine Suppe mit cremiger Konsistenz im Restaurant bestellt, kann man sich dann 100 % sicher sein, dass der Koch (so wie man es zuhause auch machen würde) nur Schlagobers verwendet?

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Antwort von am 13. Dezember 2014 um 08:58

Es ist aber schon so dass diese Verordnung von den Grosskonzernen (Fertigprodukte) massiv gefördert und gefordert wird!

Wenn Fertigprodukte verwendet werden dann haben es die Gastronomen wesentlich leichter die Inhaltsstoffe bekanntzugeben. Ich bin Lactose intolerant, kann keine Milch trinken aber Schlagobers verwenden kann ich schon, Ziegenkäse vertrage ich auch etc. Ich bevorzuge es den Kellner zu fragen, ein bißchen Eigenveantwortung möchte ich schon beibhalten.

Ich bin auch auch schwer allergisch auf gewisse Wasch-und Putzmittel, und zwar so schlimm dass ich mal ein Kaffeehaus verlassen musste weil die Fensterscheiben neben meinem Tisch gerade geputzt wurden. Ich hatte Atemnot und ein völlig verschwollenes Gesicht, trotzdem möchte ich dem Gastronomen nicht vorschreiben womit er seine Scheiben putzt.

Es gäbe soviele Themen mit denen sich die Lebensmittel Industrie befassen sollte, siehe Lachszucht in Norwegen, Tiertransporte quer durch Europa, Massentieraltung, Antibiotika Einsatz bei der Putenproduktion, Mozzarella und Prosciutto Erzeugung in Italien, Honig der keiner ist etc. etc

Ich bin für mein Essverhalten selber verantwortlich und möchte das auch bleiben.

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Antwort von am 13. Dezember 2014 um 09:47

Die Selbstverantwortung fürs Essen sehe ich genauso, Anita, aber die kann man halt nur wahrnehmen wenn man weiß was drinnen ist: Und der Wirt, der "ehrlich" kocht, wird keine Probleme haben seine Zutaten zu deklarieren. Ich seh da das Problem nicht.
Der hingegen, der das Metro-Packerl aufwärmt, wird durchaus in Erklärungsnotstand kommen, warum seine "echte Rindsuppe" Erdnüsse und Schalentiere enthält!
Ich glaube, dass es die Verordnung schwieriger macht zu tricksen: Und das begrüße ich. Neben dem positiven Effekt für die, die darauf angewiesen sind natürlich.

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Antwort von am 13. Dezember 2014 um 11:17

War höchste Zeit. Noch ein Bereich, wo der Staat uns endlich das Denken fürsorglich abnimmt.

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Antwort von am 8. Jänner 2015 um 19:23

Möchte noch zwei diesbezügliche Fragen/Themen in den Raum stellen:

Was passiert, wenn der Wirt ALLE Speisen mit ALLEN Buchstaben kennzeichnet? Mir als Wirt, wäre es lieber, wenn dann halt die Allergiker nicht in das Lokal gehen (ist nicht bös gemeint), als wenn aufgrund meiner falschen Kennzeichnung etwas Schlimmes passieren würde z.B. aufgrund Irrtum oder Kreuzkontamination.

Wenn schon kennzeichnen, dann sollte man doch auch Transfette kennzeichnen und ob Käse pasteurisiert ist. Erstere sind für 100% der Menschen schädlich, zweitere für Schwangere und davon gibt es wahrscheinlich/hoffentlich mehr als Allergiker.

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Antwort von am 8. Jänner 2015 um 19:25

Nicht ganz richtig.

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Antwort von am 8. Jänner 2015 um 19:27

Sorry war ein Tippfehler, meinte natürlich, dass der nicht pasteurisierte Käse für Schwangere schädlich sein kann.

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Antwort von am 8. Jänner 2015 um 23:06

1. Schwangere sollten in der Regel den Unterschied zwischen Rohmichkäse und pasteurisierten Käse kennen. So schwer ist das nicht. Sicherlich gibt es auch Schwangere, die sich dafür nicht interessieren. Dann werden sie auch im Restaurant keine Informationen benötigen. In Westeuropa gibt es mit großer Sicherheit mehr Allergiker als Schwangere.

2. Transfette: Ich war Ende letzten Jahren bei einer Vorlesung zu diesem Thema. Laut den neuesten Studien sind trans-Fettsäuren gar nicht so schlimm wie ihr Ruf. Es könnte leicht sein, dass bald wieder Studien rauskommen, die das Gegenteil beweisen wollen. Fakt ist, dass wir immer noch zu wenig wissen...

"Mir als Wirt, wäre es lieber, wenn dann halt die Allergiker nicht in das Lokal gehen..." - Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass der eine oder andere Nahrungsmittelallergiker Dein Lokal schon besucht hat. In Österreich sind leiden ca. 20 % der Bevölkerung an einer Laktoseintoleranz. Dazu kommen noch andere Nahrungsmittelunverträglichkeiten (Fructose, Schalentiere, Milcheiweiß usw.). Diejenigen, die sich ihrer Allergie bewusst sind und sich damit auseinandergesetzt haben, wären über eine solche Kennzeichnung dankbar.

Ich finde es nicht in Ordnung, dass ein Wirt (auch wenn er es nicht böse meint) eine Gruppe von Menschen als Gast nicht haben möchte. Ein guter Wirt ist auch ein guter Gastgeber, der mit offenen Armen alle Gäste, die sich benehmen können, empfängt.

Ich habe mich mit der EU-Lebensmittelinformationsverordnung fachlich nicht großartig auseinandergesetzt. Soweit ich mich aber erinnern kann, gibt es neben der Allergen-Kennzeichnung auch eine Leitlinie für die Personalschulung über die Allergeninformation. Das heißt, das Personal sollte Kompetenzen erwerben um diese im mündlichen Beratungsgespräch einsetzen zu können. Wer sich mit den Produkten, die er einsetzt bestens auskennt und sich seiner Verantwortung bewusst ist, wird seine Speisen mit großer Sorgfalt kennzeichnen. So würde ich es machen. Die Angst vor der falschen Kennzeichnung und den daraus resultierenden Folgen wäre damit hinfällig.

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Antwort von am 9. Jänner 2015 um 11:04

Das wird ganz sicher ein sprachliches Problem auch werden. Aus einigen Bewertungen entnommen: Manchmal ist man ja schon froh, wenn man das serviert bekommt was man bestellt hat.

Experte
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Antwort von am 9. Jänner 2015 um 13:50

HelmuthS: ich weiß, dass es sich bei einer Laktoseunverträglichkeit um keine Allergie handelt, sondern um eine Nahrungsmittelunverträglichkeit. Hingegen ist eine Milcheiweißunverträglikeit eine Allergie, da immunologisch vermittelt. Der Unterschied ist mir sehr wohl bekannt. Nur ist die Differenzierung in diesem Fall nicht notwendig. Ein Wirt wird keine laktosefreien Produkte einsetzen, sondern Milch und Milchprodukte. D.h. es sind auch Personen, die eine Laktoseintoleranz haben betroffen, auch wenn sie keine Allergiker sind.

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Antwort von am 9. Jänner 2015 um 16:00

Dann gibt es ja auch noch diejenigen, die, obwohl nicht an einer Allergie oder Unverträglichkeit leidend, glauben, Gluten und Laktose seien Schadstoffe, die in jedem Fall besser zu meiden seien...

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Antwort von am 9. Jänner 2015 um 16:22

@ vielesser: "Schwangere sollten den Unterschied zwischen Rohmilchkäse und pasteurisiertem Käse kennen": Es gibt Käsesorten, die sowohl als das eine wie auch das andere angeboten werden. Woher bitte soll ich wissen, was der Wirt verwendet?

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Antwort von am 9. Jänner 2015 um 17:54

Ich bin nicht laktoseintolerant, und wenn doch, weigere ich mich es zu sein.
Mich würde vielmehr interessieren, ob Fertigprodukte der LebensmittelINDUSTRIE verwendet werden.
Das E-Zeugs stört mich, ob Nüsse oder Milch oder ein Schweisstropferl vom fleissigen Koch im Essen ist, interessiert mich weniger.

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Antwort von am 9. Jänner 2015 um 18:49

Für einen Betroffenen sieht die Sache aber anders aus.

Und: Die Inhaltsstoffe von Mehl aus einer Großmühle haben kein Mascherl.

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Antwort von am 10. Jänner 2015 um 01:36

@Jolokia: ich möchte jetzt nicht zu weit ausholen, weil ich in der Käseproduktion gearbeitet habe und viel darüber berichten könnte. Es geht darum, dass Schwangere in der Regel sich über die Ernährung in der Schwangerschaft informieren bzw. informiert werden. Das Risiko an einer Listerien-Infektion zu erkranken, sollte möglichst gering gehalten werden, daher die Empfehlung Rohmich-Käse möglichst zu vermeiden. Man kann aber generell sagen, dass lange gelagerte, also gereifte Rohmilchkäsesorten im Vergleich zu Frisch- oder Weichkäse aus Rohmilch weniger bzw. kaum Listerien enthalten. Hartkäse wie z.B. Parmesan oder Emmentaler enthalten in der Regel keine Listerien. Wenn ja, dann sind die Erreger in der Rinde zu finden. Natürlich ist ein 100 %iger Schutz nur die Pasteurisierung der Milch gewährleistet.

Wie schon gesagt, haben Schwangere in der Regel diese Infos. Sie tragen die Eigenverantwortung für ihre Käse-Gelüste. Da ich ein eher skeptischer Mensch bin, würde ich mich als Schwangere auf die Käse-Beratung eines Wirten nicht verlassen und keinen Käse im Restaurant essen.

@neugierig: Leider kann man es sich nicht aussuchen. Der Kopf sagt:"Ich will einen riesengroßen Eisbecher mit einer doppelten Portion Schlagobers und dazu einen Erdbeer-Milchshake natürlich auch mit Schlagobers und eine Topfencremetorte als Nachtisch - bittteeee!!!" Der Bauch sagt:"Yeah! It´s PARTYTIME!!! Ich werde mich verdrehen, winden und alles auf den Kopf stellen!" Und das A..., also der Ausgang singt:"And it burns, burns, burns the ring of fire, the ring of fire!"

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Antwort von am 10. Jänner 2015 um 10:21

Das Letzte doch wohl eher dann, wenn man Chilipaste mit Preiselbeerkompott verwechselt. ;-)

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Antwort von am 10. Jänner 2015 um 13:01

Mir fällt noch eine schlimmere Verwechselung mit Chilipaste ein, aber die behalte ich für mich ;)

Leider ist die Chilipaste nicht immer der Verursacher. Es kommt natürlich auf die Ausprägung der Nahrungsmittelunverträglichkeit an.

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Antwort von am 24. Jänner 2015 um 04:03

Ach so, das waren also die Buchstaben auf den Speisekarten. Habe bloss gestaunt, dass da von Hand so kryptische Zeichenfolgen hinzugefügt worden sind, mich aber weiter nicht drum gekümmert. In dem Fall gibt es auch einen Buchstaben, der das Glutamat anzeigt? Und welcher wäre das? Habe mal gegoogelt, aber eigentlich nur Werbung für Software gefunden. Ist natürlich eine gute Gelegenheit für den Programmierer um die Ecke, aber das nur nebenbei. Also, Glutamat = ? - dann kann ich bei meinen letzten Restaurantbesuchen heute noch drauf achten, bin gespannt. Wer hilft?

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Antwort von am 24. Jänner 2015 um 08:27

Glutamat in sparsamer Anwendung könnte man vermutlich nicht vom natürlichen Gehalt unterscheiden. Und wo sollte man einen Grenzwert ansetzen? Der Koch wiegt es doch wohl eher nicht ab.

Aber, verwandte Sache: An Phenylalanin wurde anscheinend nicht gedacht, dabei gibt es eine Krankheit, bei der es sehr sorgfältig dosiert werden muss, andernfalls die Betroffenen schlimme Probleme bekommen (nicht zu vergleichen mit einer eher harmlosen Glutamatempfindlichkeit).

Experte
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Antwort von am 24. Jänner 2015 um 08:56

Na, wird einem aber geholfen. Herzlichen Dank. Zum Glück darf ich das alles essen, meistens waren ja A und F vertreten. Jetzt verstehe ich auch, warum die Chinarestaurants einfach auf die bestehende Karte diese Buchstaben hinmalten. Die wissen ja, wo was drin ist. Andrerseits bringen mich die Köche zum Nachdenken, die das nicht einfach so spontan hinmalen können, sondern eben die Software benötigen.

Experte
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Antwort von am 18. Februar 2015 um 17:53

Jetzt kommt's mir erst: Da erhält die Redewendung "Das schmeckt nach A und F" gleich eine ganz neue Bedeutung. :-)

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