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Schloss WilhelminenbergSchloss WilhelminenbergSchloss Wilhelminenberg
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Österreich
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Wien
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Gastgarten, Schanigarten
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Gehoben
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Schloss Wilhelminenberg

Savoyenstraße 2
1160 Wien (16. Bezirk - Ottakring)
Küche: International, Wiener Küche
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 01 485 85 03
Lokal teilen:

4 Bewertungen für: Schloss Wilhelminenberg

Rating Verteilung
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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 24. September 2015
Experte
bubafant
283
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4Speisen
4Ambiente
4Service
22 Fotos1 Check-In

Brunchen in Wien.
Kann doch kein Problem sein, oder?
Zu einer Challenge wird es, wenn man mehr als am Samstagmorgen am heimischen Esstisch und weniger als ein Sektfrühstück um eine dreistellige Euro-Summe haben will. Meist wird nur der Sonntag angeboten, und überdies sind viele Termine sofort belegt. Umso überraschender, dass der Versuch in der Savoyenstraße dann sofort von Erfolg gekrönt ist. Kryptischer Nachsatz des sehr netten Kellners bei der telefonischen Reservierung – wir haben auf der Terrasse leider nichts mehr frei. Egal, Terrasse haben wir selbst, es geht uns ums Essen. Damit haben wir schon einen Stein im Brett. Die Sonntagstermine (auch Feiertags) wechseln zwischen traditionell, Barbecue und Jazz. EUR 35,- inkl. Gedeck, von 11:30 bis 14:30 Uhr.

Ich denke, die Location ist bekannt, natürlich auch wegen der Ereignisse, die medial breit getreten wurden (Stichwort Kinderheim), wir selbst haben unsere Erfahrungen anlässlich der Suche nach einem netten Platz für unsere Hochzeitsgäste gemacht, als man allen Ernstes eine enorme Summe als Umsatzgarantie wollte. Aber mittlerweile wird auch hier der Ball flacher gehalten.
Die Anfahrt aufs Bergerl erfolgt über eine enge, steile Straße, Parkplatzmöglichkeiten sind ums Schloss ausreichend, man kann auch auf das Gelände fahren, dort darf man als Essens-Gast auch parken.

Das Gebäude ist schon imposant, es ruht tief in seiner Mitte und thront am Bergrücken. Das Publikum an diesem Jazzbrunch-Termin bewegt sich zwischen franserter Jean und hautengem Glitzer-Cocktailkleidchen. Nach dem großen Windfang, der schon als Riesenwintergarten durchgehen würde, öffnet sich eine Art Lobby, in der das Buffet aufgebaut ist. Unterteilt in Vorspeisen, Salate, warme Speisen in den Aluwannen, eine Dessertecke samt Mini-Eistruhe, sowie eine Station, wo vom großen Tier runter geschnitten wird.

Daran anschließend der erste größere Essraum mit der Bar. Wir werden empfangen und können, da wir wie immer bei den ersten sind (…), einen Tisch aussuchen, auch einen in dem Zwischenraum zwischen festen Gebäude und Terrasse. Dort zieht es uns hin, ein Zweiertisch an der Hauswand. Besser hätten wir es gar nicht aussuchen können, hier gefällt es uns. Ein schmaler Bereich, hoher Raum, wie eine Altbauwohnung offen nach drei Seiten, daran im Anschluss ist die Terrasse fix wie ein Partyzelt überdacht und mit dunklem Parkett ausgelegt. Der Übergang zum Haus ist mit einem Art Flokatiteppich kaschiert, was der Jean kein Problem bereitet, das Paillettchenkleidchen samt Stilettos trägt allerdings zu unserer Erheiterung bei. An diesem Tag hat jedoch jeder unfallfrei sein Essen bis zum Tisch gebracht. Die halbe Terrasse ist auf einer Seite von einer großen Gesellschaft belegt, gegenüber ist die Jazz-Beschallung aufgebaut. Durch die offenen Arkaden dringt die Musik gerade in der richtigen Lautstärke zu uns.

Wir werden vom hauptsächlich jungen Servierteam gut betreut. Man ist aufmerksam, vom Anbieten eines Aperitifs, Einstellen und Auffüllen der Karaffen mit Leitungswasser (ohne Verrechnung), Nachfragen, ob alles in Ordnung ist und ob es schmeckt, Abservieren der leeren Teller und Beratung bei der Weinauswahl. Die arrivierten Kollegen haben ein Auge auf sie und greifen manchmal mit helfender Hand und leitenden Worten ein.

Am Tisch findet man neben Tuch in warmen Farben, die nötige Erstversorgung mit Stoffserviette, Besteck und Gläsern eine Karte mit dem Speisenangebot und einem Auszug aus der Getränkekarte (Aperitif, etwas Wein, Bier, Mineralwasser, alkoholfreie und warme Getränke). Bei wirklich jeder Speise (und wenn der Gang aus mehreren Teilen besteht, dann bei jeder Einzelkomponente) ist die Buchstabengalerie der Allergene angeführt. Bei aufkommender Langeweile nicht uninteressant, ich erfahre, dass im Schinken Sellerie und im Zwiebelrostbraten und dem Surschopf Schwefeldioxid enthalten sein kann. Wer bis dahin noch kein Allergiker ist …

Traditionell bleiben wir etwas länger bei den Vorspeisen.
• Schinken-Spezialitäten mit Melone und Grissini – sowohl Schinken, als auch Melone sehr dünn aufgeschnitten, Alltime-Klassiker in bester Qualität.
• Räucherfischvariationen mit Oberskren und Dillsenfsauce – Lachs, Makrele und Forelle, teilweise ordentlich dicke Würzkrusten, handelsüblicher Senf.
• Glaciertes Gemüse – Paprika, Zucchini, Paprika, zum Teil mit Wellenschliffmesser geschnitten, zum Teil mit noch sehr viel Biss.
• Auswahl von Terrinen und Sülzchen mit Sauce Cumberland und Paprikavinaigrette, z.B. Rindfleischsulz mit sehr vielen kleinen mageren Fleischstückchen und winzig gewürfeltem Gemüse, wie Karotten und gelbe Rüben.
Jour-Gebäck
• Kräftige Rindsuppe mit Schinkenschöberl – extrem dunkle und gehaltvolle Suppe mit Kräutern, die Schöberl wirken wie gewickelt mit ausreichend Schinkenstückchen darin
• Eierschwammerlsuppe mit Croutons – die Suppe mit klein gemachten, fast pürierten Schwammerln sehr gut im Geschmack, mit viel Fantasie schmeckt man Waldboden, fast zu sehr eingedickt, die Schwarzbrot-Croutons können nicht einsinken und saugen sich auch leider nicht voll.

Und weiter geht’s in der Hauptspeisenabteilung.
• Lachsfilet in Estragonsauce – der Fisch kurz angebraten und dann in der Sauce fertig gegart – auf den Punkt, so gehört das und mögen wir, die Sauce ist eher fad geraten, sowohl farblich, als auch geschmacklich.
• Gefüllte Teigtaschen in Pilzrahmsauce – ein kleines Highlight, fein gewürzte Faschierfülle in der Tasche, keine einzige ist aufgeplatzt, hier die Eierschwammerl im Ganzen mit feinem Safterl, ein gutes Zusammenspiel, harmoniert gut.
• Polentalaibchen – hier vermute ich Convenience, ist aber nicht schlimm. Da schon eher, dass sie nicht gut abgetupft worden sind und etwas fett daherkommen.
• Ausgelöstes Backhendl in Kürbispanier – ein kleiner Happen. Das Stück Hendl, auf den Punkt gegart, zart und saftig. Die knusprige Panier mit Kürbiskernstücken mitten drin, allerdings auch außen rum.
• Petersilerdäpfel – 0815-Beilage, die aber nicht wirklich gelungen ist, mehliger Kern und speckigerer Rand, mutmaßlich die falsche Erdäpfelsorte.

Zum kleinen Braunen als Ausklang:
• Topfenknöderl in Butterbrösel mit Zwetschkenröster – der Knödel durchgehender Teig, obwohl so angekündigt, erwartet man sich unweigerlich, dass eine Frucht o.ä. im Inneren schlummert. Der Zwetschkenröster sehr gut, richtig, mollig, dick eingekochte Früchte mit fast schon weihnachtlichen Würzaromen, vermute mitverarbeitete Apfelstücke.
• Variationen Kuchen und Schnitten; Minicremeschnitte - von der saftigen Cremeschichte durchweichte Teigplatten klappen nicht auf, wenn man hineinsticht, irgendwie ist die Glasur auch nicht so picksüß, sehr gut; Sacherwürfel – besteht halt aus so viel Schokolade, liegt aber an mir, der gehört so.
• Mascarpone-Mohnmousse – angerichtet im hippen Gläschen, das Mousse fast zu kompakt geraten, der Mohn bringt kaum Geschmacksaspekte, die Mascarpone überdeckt alles. Der obenauf schwimmende Fruchtsirup entschärft die Situation nicht, da kann auch die Brombeere nichts mehr retten.

Nicht verkostet, aber dennoch vorhanden:
Antipasti in Olivenöl mit Schafkäse, Shrimpscocktail in Curryrahm mit Ananas, Salatbuffet, Gedünsteter Zwiebelrostbraten, Butterreis, Ratatouille, Surschopf mit Sauerkraut und Serviettenknödel, Schokobrunnen mit Früchten, österreichische Käsespezialitäten.

Fazit: Die Speisen-Leistung pendelte zwischen guten drei und schwachen vier. Die Vorspeisen auf sehr gutem Niveau, Hauptspeisen großteils ebenso. Schwächen bei den Beilagen und Saucen. Die Desserts relativ süß. Da es sonst in der Sommerzeit kaum möglich ist, zu brunchen, tendiere ich zur höheren Bewertung. Wir hatten ein sehr gutes und entspannendes ‚Frühstück‘ in angenehmer Umgebung. Und wie das so ist, kommt man beim Anstehen zum Buffet ins Plaudern, und ich habe zwei Tipps abgegriffen, die demnächst an die Reihe kommen werden. Etwas befremdlich allerdings war der Schemel neben der Tür, mit der Möglichkeit, den Musikern Trinkgeld in ein Körbchen zu spendieren. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist absolut in Ordnung, das Ambiente sollte man einmal gesehen haben, der Blick ‚nach und über Wien‘ ist sehenswert, sogar vom WC-Fenster aus (…).

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Kommentar von am 24. Sep 2015 um 16:00

Übrigens gibt es eine Bushaltestelle direkt davor (Busse von S45 Ottakring aus).

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 16. Oktober 2013
Experte
cmling
48
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3Speisen
4Ambiente
3Service

Ein herrlicherTag. Die Sonne schien auf unseren Tisch, der zwar nicht im Freien, aber doch direkt an der Terrasse war (auf der angehende Manager darin unterrichtet wurden, viel Geld zu verdienen).
Die Aussicht auf Wien ist großartig, der Tisch sympathisch gedeckt, die Kellner hilfsbereit.

Ribeye-Steak mit Spinat, Ofenkartoffel und "Dijon" (EUR 17):
Tatsächlich ein Ribeye, etwas karg geraten, etwas zu sehr durchgebraten (trotz meiner Ermahnung: "Wenn es zu wenig gebraten wird, werde ich mich garantiert nicht beschweren.") Ofenkartoffel mit einer geringfügigen Dosis Sauerrahm mit nur visuell wahrnehmbaren Kräutern versehen; ich nahm mir etwas Butter vom Gedeck (ist mir ohnehin das Liebste): In Ordnung. Spinat: Vielleicht 15 g auf dem Fleisch drapiert - zuerste dachte ich, die Küche hätte ihn vergessen... "Dijon": Keine Sauce, sondern etwas Senf in einem Töpfchen.
Alles hat mir geschmeckt, die Portion war nicht groß: Um 17 EUR darf man sich mehr nicht erhoffen.

Topfenpalatschinke (6 EUR): Wieder etwas minimalistisch geraten. Ausführung korrekt, einige (15?) marinierte Rosinen dazu, ein wenig unnötiges geschlagenes Obers. Angenehm zu essen.

Ein Glas Bier, über das nicht zu berichten ist, und dessen Preis ich nicht mehr weiß.

Ein anständiges Essen, für das man an anderem Ort bei der wunderbaren Lage gewiß mehr ausgeben müßte.

Fast erliege ich der Versuchung, über die Berichte einer Frischgeschiedenen über die Dummheit des Rechtsanwaltes ihres einstigen Mannes, gerichtet an eine Dame, der man die ewige Zuhörerin ansah, zu referieren. Ich mußte (ihre Stimme war bezeichnenderweise stentorisch) diese Nachrichten bei einer Zigarettenpause auf der Terrasse mit dem Blick auf Wien mir anhören. Euch erspare ich das (nur das Stichwort "ausbluten" soll Erwähnung finden).

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Letzter Kommentar von Unregistered am 17. Okt 2013 um 10:04

Wir sind aber schon noch beim Restauranttestern oder?

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am 23. April 2012
tamtam
2
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5Speisen
5Ambiente
5Service

klassischer Sonntagsbrunch

Ich war gestern im Austria Trend Hotel im Schloss Wilhelminenberg brunchen - super lecker kann ich nur sagen!
Sehr schönes Ambiente, sehr freundliche Bedienung, tolle Präsentation der Speisen.
Es gab reichlich von allem und was das Herz begehrt ... der Preis 35,- pro Person ist angemessen!

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 16. April 2012
kug
20
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3Speisen
4Ambiente
3Service

An einem regnerischen Wochenende hatten wir uns endlich dazu aufgerafft einen Geschenkbrunchgutschein einzulösen, der schon längst überfällig war. Daher hat es uns auf den Wilhelminenberg verschlagen. Genauer gesagt ins Schloss Wilhelminenberg. Mir persönlich war es eigentlich nicht bekannt, dass man dort oben auch brunchen kann, aber ich wusste ja nicht mal, dass es hier ein Schloss gibt :o).
Kurz auch ein paar Worte zur Anreise: Wenn man kein Auto zur Verfügung hat und lieber mit den Öffis unterwegs ist – Endstation U3 Ottakring und dann mit dem 46B bzw. 146B weiter bis direkt vor die Haustüre.

Ambiente: Ich muß ja zu meiner Schande gestehen, dass ich noch nie am Wilhelminenberg war (aber naja ich bin ja auch kein Eingeborener). Aber ich glaube hier gibt es wohl einen der schönsten Plätze mit einem super Ausblick über Wien. Würde ich ein paar Milliönchen zur Verfügung haben würde ich mir hier vermutlich einen Wohnsitz anschaffen.
Wie schon zuvor erwähnt fand der Brunch direkt im Schloß Wilhelminenberg statt. Der Eingang und die Räumlichkeiten sind halt so wie man es sich in einem Schloss so vorstellt (alles in weiß gehalten, barocke Bilder, sehr hohe Räume ….) Zudem gibt es hier meines Wissens nach auch einen Hotelbetrieb und das Brunchen war soweit ichs erkennen konnte touristenfrei. Kurz nach dem Eingang ist dann auch gleich der Brunch aufgebaut und gleich daneben gibt es 2 größere Räume in denen man dann den Brunch zu sich nimmt. Während der ersten ca. 2 Stunden wird der Brunch dann auch noch von Livemusik begleitet. Welche Musikrichtung hängt vom Thema des Brunches ab (bei uns wars ein Jazzbrunch, daher….ja vollkommen richtig…Jazzmusik). Das Ambiente des Schlosses, mit der Umgebung und dem Ausblick hätten sich eigentlich eine 5 verdient, aber was mich persönlich gestört hat war wieder mal die Tatsache, dass man wie Sardinen aufgereiht in den Räumlichkeiten essen musste, um den Profit ja zu maximieren. Als Unternehmer kann ichs verstehen, aber für mich als Gast ist es dann halt kein optimales Ambiente. Zudem hatten wir auch einen Platz direkt neben der Tür. Daher vergebe ich nun mal nur eine 4.

Service: Zum Service gibt’s eigentlich nicht viel zu sagen. Alle sind gemäß dem Ambiente sehr schick gekleidet, haben nach Rückfrage sämtliche Wünsche erfüllt und wenn sich die Tableauts im Brunchbereich geleert hatten, wurde auch prompt wieder aufgefüllt. Einzig als wir gekommen waren, war lange keiner zu finden der uns den richtigen Platz zugewiesen hat, aber ansonsten gibt’s eigentlich keine Kritik. Trotz allem vergebe ich, im Hinblick auf den unten noch erwähnten Preis, nur eine 4.

Speisen: Tja…. hier scheiden sich die Geister. Zuallererst fällt meine erste Kritik in Richtung „Was ist eigentlich ein Brunch?“. Brunch setzt sich ja bekanntlich zusammen aus den Wörtern „Breakfast“ und „Lunch“. Dh eigentlich müssten dann sowohl von der einen als auch von der anderen Seite Speisen zu finden sein. Für mich war dies hier zu 95% ein Lunch. Somit meine ich, ist das Wort „Brunch“ hier nicht ganz korrekt verwendet. Obwohl ich auch schon sowas wie „Mittagsbrunch“ gehört habe, aber sorry sowas gibt’s eigentlich bei korrekter Interpretation des Wortes „Brunch“ nicht. Aber naja egal, soll so sein.
Diesen Brunch kann man (würde ich) in 4 Essensstufen einteilen. Teil 1 bestand aus diversen Wurst- und Käseplatten, Obst-, eingelegtem Gemüse, diversen Salaten, Fischfilets, Lachs und einigen interessanten Saucen. Wäre ich jetzt ganz kritisch würde ich sagen, es war alles von sehr guter Qualität, aber alles was mir dort angeboten wurde kann ich beim Billa gegenüber auch kaufen. Zudem behaupte ich auch, dass so manches ohnehin nicht selbst gemacht war vor allem das eingelegte Gemüse und diverse Saucen. In Teil 2 würde ich mal die Suppen geben. Es hat 2 verschiedene gegeben. Einmal wars eine Frittatensuppe und dann noch irgendeine Rindssuppe. Ich habe es nur gekostet…ABSOLUT GESCHMACKSNEUTRAL. Wennst hier nicht nachwürzt, kannst gleich erhitztes Wasser als Ersatzsuppe nehmen. Der 3. Teil, und den befanden wir als besonders schlimm, waren die eigentlichen Hauptspeisen. Hier hat es ua gegeben, gebratenen Fisch, Bärlauchravioli, Gulasch, Schweinemedaillons vom Grill, Tafelspitz vom Auerochsen und möglicherweise noch das eine oder andere mehr. Wir hatten probiert: Tafelspitz (sehr trocken und vor allem hat es keine Krensauce oder ähnliches dazu gegeben), Bärlauchravioli mit einer Krensahne oder so ähnlich (diese waren besonders schlimm und eigentlich nicht runterzubringen) und dann haben wir noch die frisch zubereiteten Schweinemedallions probiert (diese waren geschmacklich mit Abstand das Beste). Grundsätzlich waren so ziemlich alle Speisen überhaupt nicht gewürzt, ich weiß nachwürzen ist leichter als wenn man mal zuviel erwischt hat, aber gar keine Würze ist halt auch nix. Nunja und der 4. Teil waren dann halt die diversen Nachspeisen. Für uns der beste Teil. Neben den diversesten Kuchenkreationen, die wirklich sehr gut waren, hat es auch noch einen Schokobrunnen für die Früchte gegeben.

Obwohl es Tops wie auch Flops bei diesem Brunch gab, bestätigt es uns wieder mal, dass sich Brunchen einfach nicht auszahlt und viel zu teuer ist. Pro Person zahlt man dort ca. € 35,-- ohne Getränke. Die Getränke haben sehr stolze Preise. Am teuersten waren die Aperitive dort. Ein Glas Prosecco über € 4,50 und ein anderer Aperitiv (leider habe ich den Namen vergessen) € 5,80. Dh wir hatten dann am Ende trotz der Brunchgutscheine noch immer eine stolze Rechnung von über € 30,--. Anderswo hätte ich hier auch noch ein Essen dabei.

Unser persönliches Fazit: Nachdem heutzutage diese Spezialessensevents wirklich horrend teuer sind und eigentlich nichts anbieten, was man nicht auch selber zubereiten kann finde ich ein solches Brunchereignis als rausgeschmissenes Geld. Einzig die Gegend und der Ausblick sind es Wert dort rauf zu gehen, aber der Brunch den kann man getrost auslassen. Für mich müsste ein solcher Brunch schon Spezialitäten anbieten, die ich anderswo nicht bekomme oder zumindest von einer solchen Qualität sein, dass ich sage….BOAAH. Aber leider das wars nicht.

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja13Gefällt mir4Lesenswert3
Kommentar von am 16. Apr 2012 um 16:02

Ich liebe das Schloss Wilhelminenberg ! Ich war dort schon auf Firmen(Banken)Events. Auch privat in der Villa Aurora. Traumlokation ! Catering (weil fremdbezahlt) völlig in Ordnung :-) Ich Wahnsinnige habe dann nachgefragt, was die für eine Hochzeit nehmen würden … ATS 50.000,- Umsatzgarantie hieß es damals … Im Nachhinein bin ich froh (Medienberichte), dass ich mir das nicht leisten wollte. Aber das Gemäuer kann nichts dafür !

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Bewertet am 16.04.2012

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