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Mi, 22. Mai 2024

Riva Officina

(1)
Neumanngasse 4, 1040 Wien
Küche: Italienisch
Lokaltyp: Restaurant
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Riva Officina

Speisen
Ambiente
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Gesamtwertung

40
1 Bewertung fürRiva Officina
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Bewertungen

Experte
am 26. Jänner 2020|Update 27. Jän 2020
SpeisenAmbienteService
Wir schreiben Freitag den 24.1.2020, es ist 13:30, wir treffen uns mit einer lieben Freundin zum Mittagessen in der RIVA OFFICINA, einer Trattoria im vierten Bezirk. Gehört zu den Riva Lokalen in der Türkenstraße 27, Favoritenstraße 4-6, gleich ums Eck und dem Ableger auf der Summer Stage. Der Un...Mehr anzeigenWir schreiben Freitag den 24.1.2020, es ist 13:30, wir treffen uns mit einer lieben Freundin zum Mittagessen in der RIVA OFFICINA, einer Trattoria im vierten Bezirk. Gehört zu den Riva Lokalen in der Türkenstraße 27, Favoritenstraße 4-6, gleich ums Eck und dem Ableger auf der Summer Stage. Der Unterschied, es gibt in diesem Lokal keine Pizzen, denn Neapel ist so viel mehr als Pizza, weiß eine namhafte österreichische Tageszeitung zu berichten.

Die Reservierung per Mail, einige Tage zuvor, hat einwandfrei geklappt. Die Bestätigung war sehr schnell da. Unser kleiner 3er gleich, wenn man rein kommt links neben dem Eingang.

Angereist bin ich von der „Hacke“ kommend, mit dem D Wagen, Zustieg der Gattin beim Burgtheater und raus sind wir dann bei der Oper. Von da sind es etwa 10 Minuten zu Fuß in die Neumanngasse 4.

Es handelt sich um ein neues, modernes, freundliches, helles und sehr hohes Lokal, an der Ziegeldecke spannende Kupferleuchten, an den Wänden große Spiegel. Rechts am Ende des Lokals, die Bar bzw. Schank mit einigen Hochsesseln, einer Deckenkonstruktion aus Holz und Metall, für Gläser und Flaschen. Dahinter ist interessant verfliest. Die Wände sind weiß ausgemalt, der Boden aus Stein. Die Einrichtung eher einfach, die kleinen Bänke auf denen man sitzt, mit Leder bezogen, sonst aus Metall und Holz und gemütlich. Es gibt aber auch normale Sessel. Die Tische mit dünner heller, fast weißer Steinplatte. Drauf gelbe Tischsets zum Wegwerfen, Salz, Pfeffer, Olivenöl, das Besteck und die Servietten in weißen Papiersackerln. Ein Lokal wo ich mich von Anfang an wohl gefühlt habe und das mir persönlich auch sehr gut gefällt.

Die vermeintliche Chefin hat uns zu Beginn den Tisch gezeigt, eine freundliche Person, mit der man auch Small Talken kann.
Es gibt eine junge adrette italienische Kellnerin, die perfekt deutsch spricht. Sie macht einen sehr ordentlichen unaufgeregten Job, ist weitgehend aufmerksam und flott, fragt nach und auch sie ist freundlich. Passt!

Zu Beginn hatten wir zur Feier des Tages drei sehr gute Prosecco, danach zwei großartige Espresso. Hier bemühe ich wieder mal mein Klischee, schwarz wie die Nacht, schöne Crema, nicht bitter UND der Löffel steht quasi drinnen. Dazu kommt ein kleines Glas Wasser, also zwei.
Dazwischen hatte ich zwei kleine Trumer Pils, eines meiner Lieblingsbiere, da wenig herb und süffig, nur warum die kein italienisches auf der Karte haben, habe ich vergessen zu fragen.
Die Mädls tranken je zwei Achterln eines Weißen aus Bella Italia, keine Ahnung was das war, aber er hat ihnen geschmeckt. Wiener Hochquelle gibt es automatisch dazu und kostet natürlich nix.

Die Kulinarik für meine Liebste Minestrone alla Contadina, in der kleinen Version, danach Salsiccia mit wildem Brokkoli oder Broccoli (Salsicce & Friarielli) ich hatte Fleischbällchen mit Paradeissauce (Polpette al Sugo) und danach Gnocchi alla Sorrentina. Weißbrot kommt automatisch.
Die paprizierte Suppe meiner Frau mit viel Einlage, wie Erdäpfel, Karotte, Fisolen, Brokkoli und einigem mehr und alles bissfest, auch geschmacklich hat sie überzeugt, meinte sie.
Die gekochte Salsiccia war großartig, etwas abgebraten, eher fest und sehr gut gewürzt, dazu ein leiwandes Saftl. Die Brokkoli Farbe war nicht sonderlich schön, da er wahrscheinlich nicht kalt abgeschreckt wurde, also so ist es zumindest bei Spinat. Hier auch? Aber mit ordentlichem Biss und er hatte einen interessanten Eigengeschmack.
Meine 4 Polpette waren herrlich, ich liebe das Zeug. Sie waren fest und von sehr interessantem Geschmack, der ging so wie bei der Paradeissauce etwas ins Mediterrane und sie war von der Konsistenz perfekt getroffen. Drüber war etwas Käse und Basilikumpesto. Die Reste wurden mit dem nicht ganz frischen Weißbrot zusammengeputzt.
Was die Gnocchi betrifft, so war das sicherlich das Schwächste unserer vier Gerichte. Die kleinen Nockerln waren für meine Begriffe etwas zu lange gekocht und der Paradeissauce fehlte der berühmte Höhepunkt. Auch hier war etwas Käse (Mozzarella) drüber.
Was die Portionen betrifft, so ist man mit Vor- und Hauptspeise nicht überessen, an eine Nachspeise haben wir aber nicht gedacht.

Unsere Freundin hatte zuerst gefüllte Zucchiniblüten mit Ricotta (Ciurillo Ripieno) dann Melanzani mit Rucola und Erdäpfel. (Tagliata di Melanzane) Auch sie war mit dem Gebotenen sehr zufrieden.

Sehr gute gegessen im Lokal von Petra und Alexander d’Ambrosio. Das Ambiente nett und auch die Serviceleistung sehr ordentlich, so mein Resümee.
Die Zeche mit Maut waren 115 Euro, sie hat uns eingeladen, mit Plastik gezahlt und auch das Lokal war ihre Idee.

Mittagsmenü gibt es übrigens auch im RIVA OFFICINA.
Gnocchi alla Sorrentina - Riva Officina - WienSalsiccia mit wildem Broccoli - Brokkoli - Riva Officina - WienMelanzani - Riva Officina - Wien
Hilfreich8Gefällt mir5Kommentieren
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