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Restaurant Herbert Hettegger Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Ambiente
Gemütlich
Preislage
Mittel
Kreditkarten
Keine Info
Öffnungszeiten
Mo
09:00-21:30
Di
09:00-21:30
Mi
09:00-21:30
Do
09:00-21:30
Fr
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Sa
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So
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Restaurant Herbert Hettegger

Niedergrünbach 60
3532 Niedergrünbach
Golfclub Ottenstein
Niederösterreich
Küche: International
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 02826 88102Fax: 02826 88102 4
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1 Bewertung für: Restaurant Herbert Hettegger

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 11. August 2014
Experte
dieBrotvernichter
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3Service

Ausflug nach Ottenstein mit Übernachtung, damit wir uns nach der BMX-Golfrunde und einer ausgiebigen Dusche so richtig gemütlich und in Ruhe sattessen können. Denn wir wissen, dort gibt es eine Seltenheit: ausgesprochen gutes Essen am Golfplatz. Meint zumindest Falstaff und schenkt aktuell 2 Gabeln.

Die anderen haben die Hetteggers wohl selbst gekauft, weil wir brauchen doch mehr vom Besteck. Wir wollen ja g'scheit essen. Je zweimal salzig und einmal süß für vier. Wir brauchen das für unser Verbrennungskraftwerk. Der harmonisch natürliche Platz gleicht einer Wanderlandschaft und wir waren 18-Loch zu Fuß unterwegs. Zurück im großräumigen Clubhaus hat uns die Hettegger-Mannschaft schon einen schönen großen Tisch für 4 im Wintergarten mit Blick auf's "Green" vorbereietet. Wir sind zwar nur zu zweit aber Hunger für 4 haben wir. Sieht man uns das an? Die Neo-Mama Frau Hettegger meint, so können wir uns mehr ausbreiten.

Die Hetteggers und ihre Helferleins bringen eine familiäre Atmosphäre in den hallenartigen Restaurantraum. Schon beim Tischreservieren an der großen und schön aufgeräumten halbrunden holzverkleideten rustikalen Schank, wird man nicht nur von der Wirtin begrüßt sondern auch vom Junior, der dort in seinem Freischwingerbettchen abhängt und entspannt. Sonnig vor sich hinlächelnd, freut er sich offensichtlich herzlich über Gäste. Das macht gute Laune. Auch der Ott Fass 4 im Weinkühlschrank. Im Landhausstil auf waldviertlerisch (grün orange grob kariert) ist auch der Rest des riesigen Gastraums gehalten. Der Plafon korreliert mit der Höhe der mächtigen Giebeldachkuppel. Wenig Tageslicht kommt in den Saal. Schwierig den mit Interieur heimelig zu gestalten. Aber die Hetteggers machen ihr möglichstes.

Wir sitzen also in dem schönen Wintergarten, der Bereich des Restaurants, wo man sich wirklich wohl fühlen kann - ist leider auch der Raucherbereich. Schade. 18h und es sind schon einige Gäste im Großraum, aber auch im Wintergarten. Und das sind nicht nur Golfer.

Unser Holztisch (Landhausstil) mit Glaseinlage ist kühl. Da ist zwar ein Tischläufer, aber der Länge nach - quer wär's angenehmer. Auch für die Rutschfestigkeit und die Akustik des Bestecks. Die Gläser haben weichen haptisch angenehmeren Untergrund - den hätten unsere Unterarme auch gern. Egal, nicht tragisch.

Vorschau auf die Nachspeise. Herr Hettegger, der Küchenchef, scheint "im Herzen" auch ein kleiner Patissier zu sein. Denn die Liste der Desserts ist lang. Und am Tisch steht noch ein Taferl mit 4 verschiedenen Mehlspeisen. Alles Eigenproduktion. Ein Kaiserschmarrn mit Beerenröster soll's auf jeden Fall werden. Und die Salzburger Nockerl mit Himbeerragout und Vanilleeis. Aber die kosten € 16,80? Druckfehler? Nein, die sind so groß, und reichen für 4, meint der junge Mann vom Service. Die Originalen, die die 3 Hausberge Salzburgs darstellen sollen. 3 Berge - da braucht der Mann weibliche Unterstützung von der Kaiserschmarrnfraktion. Aber die mag keine Eischneeberge. Sie überlegt noch. Wir haben ja noch Zeit.

Aperitif - sowas wollen wir eigentlich fast nie - sondern gleich den guten Stoff. Da die Vorspeisen-Tiere aus dem Meer kommen, nehmen wir einen Grünen Veltliner Löss-Terrassen (toller Wein) € 3,40 - schmeckt uns fast so gut wie unser Lieblings-Grüner: der Ott Fass 4. Ein freundlicher junger Mann, mit spürbarer Erfahrung im Service bringt uns gleich auch Leitungswasser und ein Körberl mit Riesensalzstangerl mit. Wirklich groß, keine zwei spitzigen Enden, sondern schön abgerundet - keine Verletzungsgefahr.

Wir sind kurz enttäuscht, weil da steht ein kleiner Teller mit kleinem Messer für's Gedeck am Tisch - und dann kriegen wir da nix zum Draufstreichen dazu? Trockenes Gebäck? Grüner Veltliner passt eh dazu, der wird's saftiger machen. Nein, nicht notwendig: diese hausgemachten ofenwarmen Salzstangerl sind flaumig, weich und dazu noch mit Knoblauchpaste gefüllt. Überraschung gelungen. Und der Veltliner passt perfekt.

Auch zum Thunfischcarpaccio mit Soja-Sauce, Sesamöl und Ingwer (€ 12,80). Weißer Thunfisch in auffällig runder Form (vielleicht in Frischhaltefolie zum Einfrieren und Schneiden fixiert?), natürlich ganz dünn aufgeschnitten liegt am Teller mit dem rosa Ingwer ( so wie man den vom 08/15 Sushi kennt, also leider nicht selbst eingelegt) und darüber ein paar gesalzene Erdnüsse verteilt. In der Mitte thront ein bisschen fein marinierter Blattsalat und am Tellerrand ist Kräutersalz (Trockenkräuter mediterraner Art) verteilt. Vinaigrette - ein Mix aus Soja-Sauce und Sesamöl. Naja, nicht schlecht - aber alles nicht ganz harmonisch, macht irgendwie nicht so viel Spaß wie diese Salzstangerl und...

...die Riesengarnelen auf Avocados und Knoblauch-Chili (€ 13,00). Ja, das schmeckt man: ganz viel scharf. Aber für uns genau richtig und so, dass der Rest auch noch gut rüber kommt. Vor allem die 6 Stück Garnelen - gut gewürzt, mit Paprika oder sogar Brathuhngewürz? Gepasst hat's perfekt. Riesen waren die keine - aber kann man durchgehen lassen.Die samtig cremigen Avocadoscheiben dazu bremsen ein bisschen die Schärfe und halb-ofengetrocknete Paradeiser, machen das Gericht fruchtig. Und sind eben noch halb saftig und leicht süß. Perfekt! Da kriegt die gegenübersitzende Rohköstlerin Futterneid.

Bei der Hauptspeise kann das nicht passieren. Wir bekommen nämlich das Gleiche. Zweimal Rumpsteak mit (laut Karte) Eierschwammerlspitz, Pfeffersauce und Gemüse (€ 18,50). Dazu Rotwein. 2 Blaufränkische vom Pittnauer (€3,90). Einseitige aber absolute Begeisterung für diesen Wein. Der Mann ist zufrieden, braucht aber was Kräftigeres. Herberes. Und ordert nach Beratung von Frau und Serviceherrn für die zweite Runde einen Zweigelt vom Glatzer (€ 3,50). Ja der passt ihm besser. Das Fleisch wollten wir medium-rare. Genau so haben wir's bekommen. Ein gutes Stück vom Rind. Gereift wahrscheinlich ein bisschen, aber kein penetranter Abhanggeschmack. Trotzdem schön rauchig und gute Röstaromen. Nicht das feinste Stück vom Rind, aber dennoch ein sehr gutes. Die daraus gezogene Pfeffersauce, war aromatisch und herzhaft. Der feurige Südländer hätt' sich mehr Pfeffer(körner) gewunschen. Aber das nur nebensächlich. Für die Nordfrau war's gut so. Das Gemüse dazu aus dem Wok, schön würzig abgeschmeckt mit knackigem Biss, da und dort. Und dann waren da diese zwei herrlich knusprigen Spitze aus kompaktem Strudelteig, goldig braun. Gefüllt mit hellgelbem locker buttrigem Erdäpfelpürree. Nur leider: keine Eierschwammerl. Nirgendwo. Im gewokkten Gemüse zwar Verwandte davon (Champignon) aber die schönen gelben Schwammerl haben wir vermisst. Schade. Egal, weil geschmeckt hat's eigentlich dennoch ganz hervorragend. Ein toller Hauptgang.

Nach langem hin und her und genug Zeit um drüber nachzudenken, hat sich die Hobbykonditorin überlegt, dass der Küchenchef anscheinend ja eine gute Hand hat für Süßes und der Teig den Zutaten des Kaiserschmarrns ähnelt, ja so ein bisschen an flaumig luftigen Biskuit erinnert und weit hergeholt aber dann auch geschmacklich nicht mehr so weit weg vom Kaiserschmarrn. Vanilleeis ist ja auch noch da, und wird gern gegessen und das Himbeerragout, da kann nix falsch sein. Sie hat sich's schön geredet. Also original Salzburger Nockerl kriegt man so selten wo. Und weil er ja nur die stümperhafte Rohvariante vom Grünspan in Wien kennt, muss er doch einmal schmecken, wie gut die wirklich sein können. Na gut, also dann her damit. Zu zweit bezwingen wir locker 3 Berge. Die wirken optisch einschüchternd, aber wir lassen uns da nicht entmutigen. Und der Herr Hettegger hat's uns so leicht wie möglich gemacht. Weil die waren einfach unpackbar gut. Und die Kunst: standhaft bis zum letzten Löffel aus der großen Auflaufform. Angeblich waren's 12 Eier (aber sicher nicht ganze - weil mehr Schnee als Dotter) - mit viel Luft und Zucker und Vanille. Die warmen Himbeeren und das kalte Eis (eh nur 2 Kugerl) haben das perfekt komplettiert.

Noch ein Espresso (€2,10) eher lasch, ein gelber Muskateller vom Mayr (€ 3,70) sehr gut und ein angenehmes Gespräch mit der Chefin, die gerade ihren Junior spazieren trägt - sehr nett, sehr schöner Abend zu einem sehr fairen Preis (€ 120,00 inkl.) Bis bald!

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Bewertet am 11.08.2014
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