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45
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Gesamtrating
42
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Restaurant Herbert Hettegger Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Ambiente
Gemütlich
Preislage
Gehoben
Kreditkarten
Keine Info
Öffnungszeiten
Mo
09:00-21:30
Di
09:00-21:30
Mi
09:00-21:30
Do
09:00-21:30
Fr
09:00-21:30
Sa
09:00-21:30
So
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Restaurant Herbert Hettegger

Niedergrünbach 60
3532 Niedergrünbach
Golfclub Ottenstein
Niederösterreich
Küche: International
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 02826 88102Fax: 02826 88102 4

2 Bewertungen für: Restaurant Herbert Hettegger

Rating Verteilung
Speisen
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 3. August 2018
Experte
Alphawoelfin
94 Bewertungen
16 Kontakte
Tester-Level 20
5Speisen
5Ambiente
5Service

Ja, ich weiss schon, dass ich mit 3x5 zurückhaltend sein sollte. Aber was wir im Waldviertel, im Golfclubrestaurant Hettegger erleben durften, verdient 3x 5.
Ein warmer Sommerabend, der Stadt entflohen.
Nachdem ich hier auf dem Rete zwar nur eine Bewertung, diese aber von den geschätzten Brotvernichtern vorfand, war klar, dass wir Familie Hettegger aufsuchen (oder soll ich sagen heimsuchen..?.;-)) werden.

Tisch telefonisch schon am Vortag reserviert und auch mit der Wirtin gesprochen. Bezüglich Abend und Wetter waren wir uns einig, dass es vielleicht unsicher sein könnte, was das Draussensitzen anlangt.
O-Ton: "ich richte Ihnen einen schönen Tisch im Wintergarten".

Das Lokal liegt in einer lauschigen, wundervollen Umgebung, direkt am Rande des Golfplatzes. Grün überall, vor dem Haus schöne Hortensienbüsche, Blick auf die Wälder - umwerfend.
Das Haus ist eingerüstet und wird wohl renoviert oder vergrössert.
Beim Eintreten macht es mehr den Eindruck eines Büros, es liegen Golfprospekte, etc.
An der Tür Auszeichnungen von Gault Millaut, Falstaff, A la carte.

Aber dann landet man doch im Restaurant. Die Abendsonne scheint herein, es ist alles in schönes, goldenes Licht getaucht, am Ende des Raumes geht es auf die Terrasse, mit direktem Blick auf den Golfplatz.

Viele Gäste,die Terrasse voll besetzt. Aber es weht ohnehin schon Wind, also sind wir ganz zufrieden mit dem hübsch eingedeckten Tisch im Wintergarten, wobei die Glasschiebetüren geöffnet sind und man fast das Gefühl hat, im Freien zu sitzen, ohne dass man verweht wird..

Ein freundlicher Kellner ist rasch da, um Aperitifwünsche aufzunehmen. Gerne darf es ein Campari Soda sein.
Bis dieser "geliefert" wird, vergeht allerdings viel Zeit.

Als Gedeck kommen Erdäpfelaufstrich, wunderbarer Hausschinken und Butter. Dazu warmes Gebäck.
Mmmm.

Wir studieren die Karte, die durchschnittlich umfangreich ist. Was auffällt, sind die interessanten Zwischendurchgerichte wie Clubsandwich, etc.
Die golfspielende Kundschaft wird sich diese wohl munden lassen.

Der liebe Begleiter nimmt das erstemal in dieser Saison Caprese, für mich wird es Vitello Tonato, auch mit Zitronenspalten.
Der Caprese mundet sehr, ist halt ein guter Käse verwendet worden.
Mein Vitello schmeckt mir ausgezeichnet. Was anders für mich ist, sind die Zitronenspalten. Leider hat der Koch sich damit zurückgehalten, aber diese säuerliche Komponente bringt meinem Gaumen sehr viel.

Da wir mittags bereits hauptspeisentechnisch ordentlich zugeschlagen haben, entscheide ich mich - wir sind ja immerhin im Erdäpfelland - für Erdäpfelpuffer mit Blattspinat und gebratenem Schafskäse, dazu Schmortomaten. Hätte ich gewusst, wie groß die Portion ist, hätte ich gleich auch etwas Anderes essen können ;-).
Mein lieber Mann ist fleischeslustig und wählt Tafelspitz mit frischem Kren, dazu Lauchrahmerdäpfel und Wurzelgemüse.

Aus der umfangreichen Weinkarte wählen wir Kremstal DAC Riesling vom Vorspannhof Mayer. An sich wollten wir einen Anderen, der jedoch ausverkauft war.
Frau Hettegger empfahl diesen Riesling - und wirklich, er ist top.
Ordentliche Säure, duftig, auch kräftig.
Passt optimal.

Die Wartezeit ist gerade ok, das Lokal ist eben voll und es ist Samstag 20 Uhr.

Das Warten lohnt sich: Meine Erdäpfelpuffer schauen irrsinnig schön aus, der Teller ist hübsch komponiert, es schmeckt ausgezeichnet.
Der Tafelspitz ist perfekt. Mehr gibt es nicht zu sagen. Auf dem Foto seht Ihr, wie schön alles aussah.

Danach hat mein lieber Gespons noch etwas Platz und bestellt sich eine halbe Portion Marillenknödel.
Schön serviert mit Chutney/Kompott. Nicht zu süss, aber es wurde auch freiwillig auf den Staubzucker verzichtet.

Nun, nach all den lukullischen Genüssen brauchen wir ein "Verdauerli".
Und wieder dem Waldviertel geschuldet, wird es ein erstklassiges Produkt aus der Region: Waldviertler Dinkel-Whiskey der Destillerie Weidenauer.
Nicht billig, aber seinen Preis wert: Wahnsinn!
Rauch, Vanille, cremig, nicht brennend, mild, umwerfend.

Nun, bei Einem bleibt es nicht...

Es ist sehr schön bei Hetteggers. Die Mischung des Publikums ist angenehm: Einerseits die Golfspieler, samt Entourage. Die Dichte an Louis Vuitton Taschen und Luxuswägen vor dem Eingang ist hoch. Daneben sitzen aber ganz entspannt Einheimische und junge Pärchen aus der Gegend.
Die Wirtin und ihr Servicepersonal sind zu allen Gästen ausgesprochen freundlich und zuvorkommend.
Frau Hettegger nimmt sich die Zeit, uns Adressen zum Whiskeykaufen, Kerzen kaufen, etc. aufzuschreiben. Die Tischdekoration macht sie selbst, wie sie uns erzählt. Sehr hübsch. Ihre Mutter vermietet Zimmer auf einem Bauernhof. Gut zu wissen für das nächste Mal.

Wir verbringen schöne, genussvolle Stunden und werden auf jeden Fall wiederkommen.
Das Golfclubrestaurant ist eine dringende Empfehlung!!

Ach ja: Der Junior, den Brotvernichter unten beschreiben, der düst jetzt mit dem Bruder schon durchs Lokal.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 11. August 2014
Experte
dieBrotvernichter
67 Bewertungen
17 Kontakte
Tester-Level 18
4Speisen
3Ambiente
3Service

Ausflug nach Ottenstein mit Übernachtung, damit wir uns nach der BMX-Golfrunde und einer ausgiebigen Dusche so richtig gemütlich und in Ruhe sattessen können. Denn wir wissen, dort gibt es eine Seltenheit: ausgesprochen gutes Essen am Golfplatz. Meint zumindest Falstaff und schenkt aktuell 2 Gabeln.

Die anderen haben die Hetteggers wohl selbst gekauft, weil wir brauchen doch mehr vom Besteck. Wir wollen ja g'scheit essen. Je zweimal salzig und einmal süß für vier. Wir brauchen das für unser Verbrennungskraftwerk. Der harmonisch natürliche Platz gleicht einer Wanderlandschaft und wir waren 18-Loch zu Fuß unterwegs. Zurück im großräumigen Clubhaus hat uns die Hettegger-Mannschaft schon einen schönen großen Tisch für 4 im Wintergarten mit Blick auf's "Green" vorbereietet. Wir sind zwar nur zu zweit aber Hunger für 4 haben wir. Sieht man uns das an? Die Neo-Mama Frau Hettegger meint, so können wir uns mehr ausbreiten.

Die Hetteggers und ihre Helferleins bringen eine familiäre Atmosphäre in den hallenartigen Restaurantraum. Schon beim Tischreservieren an der großen und schön aufgeräumten halbrunden holzverkleideten rustikalen Schank, wird man nicht nur von der Wirtin begrüßt sondern auch vom Junior, der dort in seinem Freischwingerbettchen abhängt und entspannt. Sonnig vor sich hinlächelnd, freut er sich offensichtlich herzlich über Gäste. Das macht gute Laune. Auch der Ott Fass 4 im Weinkühlschrank. Im Landhausstil auf waldviertlerisch (grün orange grob kariert) ist auch der Rest des riesigen Gastraums gehalten. Der Plafon korreliert mit der Höhe der mächtigen Giebeldachkuppel. Wenig Tageslicht kommt in den Saal. Schwierig den mit Interieur heimelig zu gestalten. Aber die Hetteggers machen ihr möglichstes.

Wir sitzen also in dem schönen Wintergarten, der Bereich des Restaurants, wo man sich wirklich wohl fühlen kann - ist leider auch der Raucherbereich. Schade. 18h und es sind schon einige Gäste im Großraum, aber auch im Wintergarten. Und das sind nicht nur Golfer.

Unser Holztisch (Landhausstil) mit Glaseinlage ist kühl. Da ist zwar ein Tischläufer, aber der Länge nach - quer wär's angenehmer. Auch für die Rutschfestigkeit und die Akustik des Bestecks. Die Gläser haben weichen haptisch angenehmeren Untergrund - den hätten unsere Unterarme auch gern. Egal, nicht tragisch.

Vorschau auf die Nachspeise. Herr Hettegger, der Küchenchef, scheint "im Herzen" auch ein kleiner Patissier zu sein. Denn die Liste der Desserts ist lang. Und am Tisch steht noch ein Taferl mit 4 verschiedenen Mehlspeisen. Alles Eigenproduktion. Ein Kaiserschmarrn mit Beerenröster soll's auf jeden Fall werden. Und die Salzburger Nockerl mit Himbeerragout und Vanilleeis. Aber die kosten € 16,80? Druckfehler? Nein, die sind so groß, und reichen für 4, meint der junge Mann vom Service. Die Originalen, die die 3 Hausberge Salzburgs darstellen sollen. 3 Berge - da braucht der Mann weibliche Unterstützung von der Kaiserschmarrnfraktion. Aber die mag keine Eischneeberge. Sie überlegt noch. Wir haben ja noch Zeit.

Aperitif - sowas wollen wir eigentlich fast nie - sondern gleich den guten Stoff. Da die Vorspeisen-Tiere aus dem Meer kommen, nehmen wir einen Grünen Veltliner Löss-Terrassen (toller Wein) € 3,40 - schmeckt uns fast so gut wie unser Lieblings-Grüner: der Ott Fass 4. Ein freundlicher junger Mann, mit spürbarer Erfahrung im Service bringt uns gleich auch Leitungswasser und ein Körberl mit Riesensalzstangerl mit. Wirklich groß, keine zwei spitzigen Enden, sondern schön abgerundet - keine Verletzungsgefahr.

Wir sind kurz enttäuscht, weil da steht ein kleiner Teller mit kleinem Messer für's Gedeck am Tisch - und dann kriegen wir da nix zum Draufstreichen dazu? Trockenes Gebäck? Grüner Veltliner passt eh dazu, der wird's saftiger machen. Nein, nicht notwendig: diese hausgemachten ofenwarmen Salzstangerl sind flaumig, weich und dazu noch mit Knoblauchpaste gefüllt. Überraschung gelungen. Und der Veltliner passt perfekt.

Auch zum Thunfischcarpaccio mit Soja-Sauce, Sesamöl und Ingwer (€ 12,80). Weißer Thunfisch in auffällig runder Form (vielleicht in Frischhaltefolie zum Einfrieren und Schneiden fixiert?), natürlich ganz dünn aufgeschnitten liegt am Teller mit dem rosa Ingwer ( so wie man den vom 08/15 Sushi kennt, also leider nicht selbst eingelegt) und darüber ein paar gesalzene Erdnüsse verteilt. In der Mitte thront ein bisschen fein marinierter Blattsalat und am Tellerrand ist Kräutersalz (Trockenkräuter mediterraner Art) verteilt. Vinaigrette - ein Mix aus Soja-Sauce und Sesamöl. Naja, nicht schlecht - aber alles nicht ganz harmonisch, macht irgendwie nicht so viel Spaß wie diese Salzstangerl und...

...die Riesengarnelen auf Avocados und Knoblauch-Chili (€ 13,00). Ja, das schmeckt man: ganz viel scharf. Aber für uns genau richtig und so, dass der Rest auch noch gut rüber kommt. Vor allem die 6 Stück Garnelen - gut gewürzt, mit Paprika oder sogar Brathuhngewürz? Gepasst hat's perfekt. Riesen waren die keine - aber kann man durchgehen lassen.Die samtig cremigen Avocadoscheiben dazu bremsen ein bisschen die Schärfe und halb-ofengetrocknete Paradeiser, machen das Gericht fruchtig. Und sind eben noch halb saftig und leicht süß. Perfekt! Da kriegt die gegenübersitzende Rohköstlerin Futterneid.

Bei der Hauptspeise kann das nicht passieren. Wir bekommen nämlich das Gleiche. Zweimal Rumpsteak mit (laut Karte) Eierschwammerlspitz, Pfeffersauce und Gemüse (€ 18,50). Dazu Rotwein. 2 Blaufränkische vom Pittnauer (€3,90). Einseitige aber absolute Begeisterung für diesen Wein. Der Mann ist zufrieden, braucht aber was Kräftigeres. Herberes. Und ordert nach Beratung von Frau und Serviceherrn für die zweite Runde einen Zweigelt vom Glatzer (€ 3,50). Ja der passt ihm besser. Das Fleisch wollten wir medium-rare. Genau so haben wir's bekommen. Ein gutes Stück vom Rind. Gereift wahrscheinlich ein bisschen, aber kein penetranter Abhanggeschmack. Trotzdem schön rauchig und gute Röstaromen. Nicht das feinste Stück vom Rind, aber dennoch ein sehr gutes. Die daraus gezogene Pfeffersauce, war aromatisch und herzhaft. Der feurige Südländer hätt' sich mehr Pfeffer(körner) gewunschen. Aber das nur nebensächlich. Für die Nordfrau war's gut so. Das Gemüse dazu aus dem Wok, schön würzig abgeschmeckt mit knackigem Biss, da und dort. Und dann waren da diese zwei herrlich knusprigen Spitze aus kompaktem Strudelteig, goldig braun. Gefüllt mit hellgelbem locker buttrigem Erdäpfelpürree. Nur leider: keine Eierschwammerl. Nirgendwo. Im gewokkten Gemüse zwar Verwandte davon (Champignon) aber die schönen gelben Schwammerl haben wir vermisst. Schade. Egal, weil geschmeckt hat's eigentlich dennoch ganz hervorragend. Ein toller Hauptgang.

Nach langem hin und her und genug Zeit um drüber nachzudenken, hat sich die Hobbykonditorin überlegt, dass der Küchenchef anscheinend ja eine gute Hand hat für Süßes und der Teig den Zutaten des Kaiserschmarrns ähnelt, ja so ein bisschen an flaumig luftigen Biskuit erinnert und weit hergeholt aber dann auch geschmacklich nicht mehr so weit weg vom Kaiserschmarrn. Vanilleeis ist ja auch noch da, und wird gern gegessen und das Himbeerragout, da kann nix falsch sein. Sie hat sich's schön geredet. Also original Salzburger Nockerl kriegt man so selten wo. Und weil er ja nur die stümperhafte Rohvariante vom Grünspan in Wien kennt, muss er doch einmal schmecken, wie gut die wirklich sein können. Na gut, also dann her damit. Zu zweit bezwingen wir locker 3 Berge. Die wirken optisch einschüchternd, aber wir lassen uns da nicht entmutigen. Und der Herr Hettegger hat's uns so leicht wie möglich gemacht. Weil die waren einfach unpackbar gut. Und die Kunst: standhaft bis zum letzten Löffel aus der großen Auflaufform. Angeblich waren's 12 Eier (aber sicher nicht ganze - weil mehr Schnee als Dotter) - mit viel Luft und Zucker und Vanille. Die warmen Himbeeren und das kalte Eis (eh nur 2 Kugerl) haben das perfekt komplettiert.

Noch ein Espresso (€2,10) eher lasch, ein gelber Muskateller vom Mayr (€ 3,70) sehr gut und ein angenehmes Gespräch mit der Chefin, die gerade ihren Junior spazieren trägt - sehr nett, sehr schöner Abend zu einem sehr fairen Preis (€ 120,00 inkl.) Bis bald!

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Bewertet am 11.08.2014
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