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Dienstag, 19. September 2017
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Gastgarten, Schanigarten
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Mohnwirt

Armschlag 9
3525 Sallingberg
Niederösterreich
Küche: Österreichisch
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof, Restaurant
Tel: 02872 7421
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3 Bewertungen für: Mohnwirt

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 30. Mai 2017
Experte
BiancaC
57 Bewertungen
69 Kontakte
Tester-Level 21
5Speisen
5Ambiente
5Service

Waldviertel, Hügelland, Mountainbikes und Familie. Was für eine Kombination!
Nach einem kurzen vormittäglichen Einkehrschwung beim Mohnwirt am ersten Radl-Tag (Kaffee, Kuchen, Eis) haben wir gleich gewusst, dass wir da "g'scheit Essen" hingehen müssen, denn die Speisekarte ansich hat schon ein dezentes Mundaquaplaning verursacht.

Gesagt, getan - am Abreisetag haben wir auf das große Frühstück im Kurhotel verzichtet und sind nach einem kurzen Spaziergang beim Mohnwirten angetanzt, allerdings nur ich und meine Begleitung, da meine restliche Familie noch auf Radausflug war.

Empfehlenswert ist definitiv die Reservierung, da sich beim Mohnwirt schon Reisegruppen und Familien tummeln. Wir hätten sonst an diesem Sonntag keinen Tisch mehr im Gastgarten bekommen.

Vielleicht zu Beginn ein paar Worte zum Abiente:
Der Hof ist ein Vierkanthof, in dessen Innenhof die Tische und Bänke für die Essensgäste stehen. Es wirkt fast verwunschen, getrocknete Mohnblumen hängen von den Holzverstrebungen, Blumen sind ausgesetzt und die Sonne scheint. Herrlich.
Es gibt dann noch einen Gastraum für Reisegruppen (dort war ein Buffet aufgebaut), sowie einen weiteren Raum, oder bessergesagt: eine Scheune, in der sich hunderte Mohnmühlen an der Wand betrachten lassen. Imposant und besonders.
Im Gasthaus ansich gibt es auch einen Raum für Essensgäste, sowie eine kleine Bar und ein Verkaufseck für Regionales und Mohnprodukte.

Das Personal ist äußerst freundlich, galant und urig in Tracht. Eher jung, spritzig und witzig. Wir plaudern kurz mit der Kellnerin, die uns erzählt, dass sie ein sehr famliläres Team sind, und die Mama in der Küche das Oberhaupt darstellt. Das macht das Ganze gleich noch authentischer.

Die Speisekarten sind auf einer A4-Seite gedruckt, was den Eindruck der Frische unterstreicht und die Auswahl auf ca. 20 Speisen beschränkt. Gott sei Dank, denn es liest sich alles so gut, dass selbst bei dieser Auswahl die Wahl schwer fällt.

Fleischstrudelsuppe. Herrlich. Vorzüglich intensiver Rindsbouillon mit Gemüsewürferl, nicht zu salzig, nicht zu pfeffrig, dennoch herzhaft und mit Charakter. Die zwei Stücke vom Fleischstrudel sind speckig-teigige Rouladen mit großzügiger Füllung aus Faschiertem und Zwiebel. Leichte Majorannote, gut abgeschmeckt und perfekt in das Süppchen passend. Weil so gut gleich verputzt und den letzten Tropfen noch ausgetrunken.

Schweinsbrat'l aus dem Ofen mit Waldviertler Knödel und Krautsalat. Mann, mann. Der allerbeste Braten meines Lebens. Da hat echt alles gestimmt: Das Fleisch ist weich, buttrig und mit knusprigem Schwartl - ein Stück vom Bauch, ein Stück vom Schopf. Perfekte Kombination für mich. Geschmacklich 1A, schöne Kümmelnote, dezente Knoblauchnote. Schönes Saft'l dazu, dicklich, aber nicht angedickt, natürlich einreduziert und so richtig voll im Geschmack. Auch das Knödel war gummig wie erwartet und auch nicht fade im Mund. Der Krautsalat ist lauwarm und frisch angemacht, nicht zu knackig weil blanchiert, aber nicht gatschig und letschert wie ein Sauerkraut. Auch nicht zu sauer, sondern leicht süßlich und angenehm im Geschmack, schön viel Speck darunter gemischt. Für mich ist der Teller ein Gedicht.

Auch der Rindsbraten meiner Begleitung ist exzellent. Ich koste das Fleisch , das wirklich sehr zart ist und im Mund fast von selbst zerfallen will. Die Wurzelgemüserahmsauce dazu eher Svickova-artig, weil sehr süßlich und sehr dick, erinnert mich sehr an die tschechische Variante des Rindsbratens , die ich auch gerne esse, jedoch muss ich fast sagen, dass mir der aus dem Mohnwirt etwas zu süß ist. Meine Begleitung verschlingt die Portion bis zum letzten Bissen und ist sehr glücklich damit.

Wir sind zwar schon sehr angegessen (die Portionen sind wirklich groß), aber dennoch muss eine Nachspeise her (jaja, wir Wiener mit der Dessertlade im Magen ;)). Mohneisbecher mit Eierlikör.
Selbstgemachtes Mohneis, frisches, echtes Schlagobers, selbstgemachter Eierlikör. Ich denke, diese Beschreibung reicht aus, um mir eine weitere Ode an den Mohnwirt zu ersparen. Mit Mohn können die nämlich wirklich umgehen.

Schaut man sich um, sieht man viele Tische, auf denen Suppen, Hauptspeisen und Nachspeisen gegessen werden. Weil's einfach gut ist dort und man nicht auf etwas verzichten möchte. Vom Schnitzerl oder Saibling in Mohnpanier bis zu den Mohntopfentascherl mit Kräuterfülle oder den berühmten Mohnwutzinudeln kriegt man dort den Blumensamen in sämtlichen Varianten, die teilweise sehr gewagt scheinen mögen, aber mit Sicherheit eine Offenbarung sind.

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Letzter Kommentar von am 30. Mai 2017 um 22:33

Stimmt, liegt aber an der Reflexion vom roten Sonnenschirm des Lokals ;)

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 8. Juli 2013
Hierzi
5 Bewertungen
1 Kontakt
Tester-Level 3
4Speisen
5Ambiente
5Service

Niederösterreich-Waldviertel, "Mohndorf" Armschlag...

Dieses "Klein-Dorf" produziert und vertreibt nicht nur Mohn, das ganze Dorf IST Mohn !!

Das spiegelt sich u.a. auch in der Speisen - und Getränkekarte des MOHNWIRT - der unumstrittene "Platzhirsch" - wider, bei dem wir gestern an einem durchwegs freundlich/warmen Julisonntag einkehrten.

Und das ob der am Vormittag schon zahlreich angereisten Touristenscharen, die mit Bussen und PKW den großzügigen, angrenzenden Parkplatz bereits am frühen Vormittag bevölkerten.

Das Lokal ist - wenig verwunderlich - ein durch und durch gestalteter Familienbetrieb, und liegt dem Wirt dieses familiäre, heimelige Ambiente persönlich sehr am Herzen: persönliches Begrüßen JEDES Gastes (!) vom Chef selber, die samt und sonders nur weiblichen Kellnerinnen strahlen Freundlichkeit und nicht aufgesetzte Herzlichkeit aus, sodass man sich gleich von Anfang an wohlfühlen muss!

Sofort als wir das einstöckig ausgerichtete, urig/ländlich eingerichtete, aber nicht überladene Lokal betraten, hat man sich trotz des schon großen Gästeandrangs um uns beide gekümmert was die Platzwahl angeht (war schon vieles reserviert ) - die Frage nach Raucher bzw. Nichtraucher hat sich erst gar nicht gestellt, zumal es weder unten noch oben nach Tabakrauch gerochen hat, sodass man fast annehmen konnte, dass es dort gar keinen indoor-Raucherbereich gibt.

Nun, der Gastgarten mit seinen überdachten urigen Bänken und Tischen ist eher klein gehalten und dementsprechend schnell voll, aber wir fanden eben trotz zahlreicher Vorreservierungen ein (uns zugewiesenes) Plätzchen.

Kaum dass wir gesessen sind, kam auch schon eine ebenso freundliche wie hübsche Kellnerin um uns nach unseren Getränkewünschen zu fragen. Das war - auch ohne Getränkekarte zur Hand - schnell erledigt, und so konnten wir uns sogleich über das Speisenangebot hermachen und gustieren, zumal unsere Getränke, nämlich ein Krügerl Bier - Zwettler, richtig temperiert mit Krone, sowie ein "Mohnwein"-Blauburger (plus ein Glas nicht verrechnetes Leitungswasser)- ein schmackhafter, kräftig-blumiger Roter, der sogar Schlieren am Glas hinterläßt (den Mohngeschmack bemerkt allerdings nur ein trainierter Sommelier) binnen 2 Minuten am Tisch waren.

Die überschaubare Speisenkarte (auf der auch div. Nachspeisen und Kaffeespezialitäten drauf sind) ist in lieblich und farbig gestalteter DINA4 Blattform gehalten und lag ohnedies bei jedem Sitz, sodass wir gleich loslegen konnten.

Mohn, Mohn, Mohn wohin man blickte !!

Wir entschlossen uns nach langem Hin und Her für eine Mohnfrittatensuppe, danach Schweinslendchen in Weiß(!)mohn gebacken incl.Petersilerdäpfel und Blattsalat, sowie Karpfenfilet im Mohnmantel incl. Erdäpfelsalat.

Dieser Betrieb - a la Restaurant im Landgasthausmantel - ist nicht nur im Servicebereich, sondern auch im Küchenbereich auf zack, denn nach nicht einmal 2 Minuten kam die echte Rindsuppe mit sehr viel Einlage - heiß und geschmackvoll (kein Nachwürzen notwendig - und ich mach das sonst leider schon viel zu oft ...)

Gut, man konnte den Mohn in den Frittaten SEHEN - wirklich SCHMECKEN tut man ihn trotz eifrigen Bemühens nicht wirklich, aber mit ein wenig Einbildungskraft ...

Zu den beiden Hauptgerichten - gleichzeitig nach nur rd. 15 Minuten Wartezeit ! - ist zu sagen: frisch zubereitet und heiß serviert, Panade durchgehend und knusprig, dunkelbraun, nicht fettig (vielleicht sogar eher etwas trocken) und man konnte den Mohn hier SCHMECKEN - dasselbe gilt auch für das Fleisch bzw. den Fisch: gschmackig, der Fisch "erdelte" überhaupt nicht, die zu beiden Speisen zusätzlich gereichte Sauce erinnerte an eine Sauce Tartare, war aber mit div. Kräutern sehr gelungen abgerundet bzw aufgepeppt. Die Petersilkartoffeln waren bissfest ebenso der Erdäpfelsalat.

Die Portionen - egal, ob Suppe, Hauptspeisen, Dessert - sind jetzt nicht soooo übermäßig, aber so gehalten, dass es dem Preis-Leistungsverhältnis sehr gut entspricht und man wird als durchschnittlicher Esser jedenfalls sehr gut satt, wobei man schon sagen muss, dass das Preisniveau (obwohl eben beim "Platzhirsch") ohnehin nicht sonderlich gehoben ist; die teuersten Hauptspeisen, zu denen eben unser Karpfenfilet zählt, schlägt sich mit € 14,50 moderat zu Buche.

Zum Dessert gab´s Mohnkaffee(mit Schokomohnlikör und Schlagobers) sowie eine Mohnoberstorte, und was soll ich sagen: beides vorzüglich !!

Beim Kaffee (könnte ein wenig heißer serviert werden) konnte man den Likör sogar herausschmecken (vielleicht sogar ein bisschen mehr als notwendig wäre, hat aber dem Gesamtgeschmack keinen Abbruch getan, und besser so als - wie oft - anders herum) und die Mohnoberstorte ist eine Eigenkreation des Hauses: eine 5-schichtige Torte: jede Schicht - mit viel Mohn - wird vorab separat gebacken und dann mit einer Früchte/Schlagobersmischung aufgefüllt)

Keinesfalls unerwähnt darf bleiben, dass wir (auch vom Chef selbst) zwischendurch immer wieder gefragt wurden, ob "...alles in Ordnung ist...", und zwar nicht nur von der Tischkellnerin, sondern von jeder Servierkraft, die eben gerade vorbeiging, der Chef persönlich meinen Aschenbecher getauscht hat und als sich zB eine Mücke in mein bereits halbleeres Bierglas verirrt hatte und ich dieselbe mit dem zur Verfügung stehenden Werkzeug heraussfischte, kam sofort eine Kellnerin und fragte was los sei, bzw., ob sie das Bier austauschen solle !!!

FAZIT: soferne man Mohn mag: UNBEDINGT HINSCHAUEN UND DURCHKOSTEN - der Gaumen wird es einem danken und der Wohlfühlcharakter ist hier so hoch wie er nicht oft wo zu finden ist, zumal es unmittelbar angrenzend zB eine Oase der Entspannung im Grünen unweit der Mohnfelder mit Liegestühlen zur gewollten Benutzung gibt !

Mohndorf und Mohnwirt: wir kommen sicher wieder !

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Letzter Kommentar von am 8. Jul 2013 um 13:03

Für mich war es absolut nicht zu lang!

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am 31. Juli 2012
vanilletraum
46 Bewertungen
3 Kontakte
Tester-Level 5
5Speisen
5Ambiente
4Service

Nun liebe Community zu meinem absoluten Lieblingslokal und das seit Jahren. Wir sind zumindest 2 mal jährlich beim Mohnwirten (Mohnblüte und rund um den Mohnkirtag - nicht AN den Tagen des Mohnkirtags) und er hält konstant diese Spitzenposition.

Das Essen: Karpfen in Mohnpanier, Surschnitzel, Surbraten mit Gummiknödel (entschuldigung: Waldviertler Knödel) und dann die unweigerlich zum Platzen führenden Mohnnudeln mit Rum :-)

Karpfen ist ein zartes Filet und der Mohn macht sich gut in der Panier. Das Surschnitzel ist ca. 1 1/2 - 2 cm dick und richtig schön rosa durchgesurt - absolut perfekt, ebenso der Surbraten.

Die Mohnnudeln sind mit Rum verfeinert und zwar so, dass man ihn auch schmeckt (es gibt auch kindergerechte Mohnnudeln).

Ambiente: Gasthaus, in der Hochsaison auch Tische im ehemaligen Stall und Scheune, sowie draussen im Hof - als Highlight beginnt direkt beim Gasthaus der "Bankerlweg" mit vielen Bankerln entlang eines Feldweges - in der Wiese gibt es ein paar Liegen in denen man es sich bequem machen kann (und unbedingt sollte)

Das Service koordiniert der Seniorchef und es ist "Gasthausgerecht" in Ordnung.

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Kommentar von am 31. Jul 2012 um 13:30

Ein Hoch auf den Gummiknödel!

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Bewertet am 31.07.2012
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