Refugium Lunz
Kirchenplatz 3, Lunz am See 3293
Küche: Österreichische Küche, Internationale KücheLokaltyp: Restaurant
Bewertungen
Und wieder mal das großartige Angebot Ein Tisch, ein Mahl. Dein genussvoller Abend im Refugium Lunz zum Preis von € 135.—inklusive Getränkebegleitung https://refugium-lunz.at/geschichte_ein_tisc...MehrUnd wieder mal das großartige Angebot Ein Tisch, ein Mahl. Dein genussvoller Abend im Refugium Lunz zum Preis von € 135.—inklusive Getränkebegleitung Link genossen. Und ja; es war wieder ein ganz besonderer Abend.
Drei verschiedenen Grüße in der Küche (Käseknödel mit Paradeisermarmelade, Forellen-Nigiri, Lunzerrolle), tolles Gebäck mit Bärlauch -und Karottenaufstrich, dazu geschäumte Butter.
>Die Top 6* aus 15 Gängen:
Marinierter Seesaibling mit eingelegter Zwiebel, Himbeere
Spargel-Erdbeersalat mit Trüffelschinken: Handwerklich gut gemacht mit erwartbarem Geschmacksergebnis
*Beef Tartar, dezent gewürzt, um den Geschmack des Rindes nicht zu übertönen mit Dottercreme und Rinderessenz; am Gaumen entsteht ein reizvoller, wenn auch zunächst recht deutlicher Kontrast zwischen kühlem Fleisch und heißem Sud, in dem das kleinwürfelig geschnittene Rind sanft nachzieht.
*Garnele mit Gurke, Wassermelone und Feta – absolut stimmige, großartige Kombination; perfekt gegart, saftig und mit Biss, von jener Süßlichkeit dichten Textur die ein sehr gutes Grundprodukt ausmacht.
* Karamellisierte Knoblauchsuppe mit Kokos und gebratener Jakobsmuschel. Die Suppe, welche intensiv nach Süße und Knoblauch duftete, hatte eine angenehm mollige Konsistenz, die Muschel dazu war saftig und von sehr guter Qualität, das ergab eine sehr feine Balance
Ravioli mit Frischkäse, halbflüssigem Dotter, Spinat und brauner Butter
* Forelle, Paprikasauce, Smokey cheese. Ein sehr gutes Fischfilet, akkurat gegart ergibt mit der Sauce eine stimmige Balance und macht aus den schlichten Zutaten durch eine fordernde Käsesauce ein hervorragendes Gericht.
*Lamm vom Bio-Bauernhof Orth mit Morchel: Das Fleisch geschmacklich äußerst dezent, saftig, perfekt rosa gebraten; die Morcheln saftig, zart und heiß, akzentuiert von einer süffigen Sauce, deren Salzniveau perfekt eingesetzt wurde. Das war ganz große Klasse.
* Gereiftes Rib-Eye mit Rucola, Gewürzöl und Burrata- in allerbester Qualität und Garstufe, im Grunde ist es ein scheinbar klassischer Gang. Und doch schmeckt er, als hätte man solch ein Rib-Eye noch nie zuvor gegessen. Das Fleisch besonders saftig, die Gewürzöl gibt einen besonderen Kick, der ideal dosierte Burrata von fabelhafter Güte.
Alles war küchen“technisch“ sehr fein austariert, elegant und präzise, entwickelt jene Klarheit, die sich sofort in Gaumen und Gedächtnis brennt. Natürlich könnte man das alles auch einfach nur genießen und viel Freude daran haben. Doch wenn alles so stimmig ineinandergreift wie hier, entsteht etwas wie man es sich wünscht: Ein stimmig- berührender Abend.
Etwas untergegangen – wahrscheinlich auch aufgrund von zunehmender Sättigung- die drei „braven“ Desserts: Kaiserschmarrn mit Röster, Pavlova mit Heidelbeer-Lavendeleis und Sauerrahm mit Erdbeeren und Vanille (Erdbeeren gibt es bei uns nur, wenn sie rundherum auf den Feldern reifen… so nachzulesen in der Refugium-Homepage)
Besonderes Lob dem sehr freundlich-umsichtig und aufmerksamen Service durch die Gastgeberin Fanny: Herzenswarm und gradheraus, Fanny lacht viel und mag Menschen. Das ist schon mal eine der besten Voraussetzungen dafür, dass man sich im Refugium äußerst wohl fühlt.
Außerdem hat sie ein Gespür für ihre individuellen Gäste und Wünsche, auch das All-Inklusive-Getränkeangebot. Sehr gute Pairings, interessante Kombinationen sehr gute nationale und internationale Getränke, diese immer rechtzeitig nachgeschenkt; sehr, sehr aufmerksam und sehr persönlich agiert.
So waren ein 23er Riesling Loiserberg vom Weszely, ein Sauvignon 23 vom südoststeirischen Weingut Thaller, 23er Veltliner Kittmannsberg vom Weingut Hiedler oder ein burgenländischer Cabernet aus Oslip merkenswerte Begleiter.
Drei verschiedenen Grüße in der Küche (Käseknödel mit Paradeisermarmelade, Forellen-Nigiri, Lunzerrolle), tolles Gebäck mit Bärlauch -und Karottenaufstrich, dazu geschäumte Butter.
>Die Top 6* aus 15 Gängen:
Marinierter Seesaibling mit eingelegter Zwiebel, Himbeere
Spargel-Erdbeersalat mit Trüffelschinken: Handwerklich gut gemacht mit erwartbarem Geschmacksergebnis
*Beef Tartar, dezent gewürzt, um den Geschmack des Rindes nicht zu übertönen mit Dottercreme und Rinderessenz; am Gaumen entsteht ein reizvoller, wenn auch zunächst recht deutlicher Kontrast zwischen kühlem Fleisch und heißem Sud, in dem das kleinwürfelig geschnittene Rind sanft nachzieht.
*Garnele mit Gurke, Wassermelone und Feta – absolut stimmige, großartige Kombination; perfekt gegart, saftig und mit Biss, von jener Süßlichkeit dichten Textur die ein sehr gutes Grundprodukt ausmacht.
* Karamellisierte Knoblauchsuppe mit Kokos und gebratener Jakobsmuschel. Die Suppe, welche intensiv nach Süße und Knoblauch duftete, hatte eine angenehm mollige Konsistenz, die Muschel dazu war saftig und von sehr guter Qualität, das ergab eine sehr feine Balance
Ravioli mit Frischkäse, halbflüssigem Dotter, Spinat und brauner Butter
* Forelle, Paprikasauce, Smokey cheese. Ein sehr gutes Fischfilet, akkurat gegart ergibt mit der Sauce eine stimmige Balance und macht aus den schlichten Zutaten durch eine fordernde Käsesauce ein hervorragendes Gericht.
*Lamm vom Bio-Bauernhof Orth mit Morchel: Das Fleisch geschmacklich äußerst dezent, saftig, perfekt rosa gebraten; die Morcheln saftig, zart und heiß, akzentuiert von einer süffigen Sauce, deren Salzniveau perfekt eingesetzt wurde. Das war ganz große Klasse.
* Gereiftes Rib-Eye mit Rucola, Gewürzöl und Burrata- in allerbester Qualität und Garstufe, im Grunde ist es ein scheinbar klassischer Gang. Und doch schmeckt er, als hätte man solch ein Rib-Eye noch nie zuvor gegessen. Das Fleisch besonders saftig, die Gewürzöl gibt einen besonderen Kick, der ideal dosierte Burrata von fabelhafter Güte.
Alles war küchen“technisch“ sehr fein austariert, elegant und präzise, entwickelt jene Klarheit, die sich sofort in Gaumen und Gedächtnis brennt. Natürlich könnte man das alles auch einfach nur genießen und viel Freude daran haben. Doch wenn alles so stimmig ineinandergreift wie hier, entsteht etwas wie man es sich wünscht: Ein stimmig- berührender Abend.
Etwas untergegangen – wahrscheinlich auch aufgrund von zunehmender Sättigung- die drei „braven“ Desserts: Kaiserschmarrn mit Röster, Pavlova mit Heidelbeer-Lavendeleis und Sauerrahm mit Erdbeeren und Vanille (Erdbeeren gibt es bei uns nur, wenn sie rundherum auf den Feldern reifen… so nachzulesen in der Refugium-Homepage)
Besonderes Lob dem sehr freundlich-umsichtig und aufmerksamen Service durch die Gastgeberin Fanny: Herzenswarm und gradheraus, Fanny lacht viel und mag Menschen. Das ist schon mal eine der besten Voraussetzungen dafür, dass man sich im Refugium äußerst wohl fühlt.
Außerdem hat sie ein Gespür für ihre individuellen Gäste und Wünsche, auch das All-Inklusive-Getränkeangebot. Sehr gute Pairings, interessante Kombinationen sehr gute nationale und internationale Getränke, diese immer rechtzeitig nachgeschenkt; sehr, sehr aufmerksam und sehr persönlich agiert.
So waren ein 23er Riesling Loiserberg vom Weszely, ein Sauvignon 23 vom südoststeirischen Weingut Thaller, 23er Veltliner Kittmannsberg vom Weingut Hiedler oder ein burgenländischer Cabernet aus Oslip merkenswerte Begleiter.
23
Eigentlich schade, wenn man von einem neuerlichen Besuch im Refugium kaum Neues berichten kann.
• Die Gansleber mit Brioche- genauso begeistern wie beim Letztbesuch
• Die Fischsuppe: Ein Ausbun...MehrEigentlich schade, wenn man von einem neuerlichen Besuch im Refugium kaum Neues berichten kann.
• Die Gansleber mit Brioche- genauso begeistern wie beim Letztbesuch
• Die Fischsuppe: Ein Ausbund an geschmacklicher Eleganz und feiner Intensität
• Das Wildbeuscherl —diesmal mit mehr feingeschnittenem Wurzelgemüse- in Wahrheit ein Musterbeispiel für Einfachheit auf hohem Niveau.
• Der Rostbraten- wieder ein Highlight; auch die Beilage in Form eines Germ-Grammel-Knödels
• Das gebackene Rehschnitzel ganz und gar klassisch mit hervorragend gewürztem Schwarzwurzelsalat
• Die als „wie bei Oma“ offerierten Mohnnudeln – großartig; einfach aber großartig
• Und auch diesmal: Besonderes Lob dem sehr freundlich-umsichtig und aufmerksamen Service; einzig der empfohlene 21-er Pinot Noir Gala aus Bergrus im östlichen Teil Tschechiens (war dann eine Cuvée mit Merlot) aus der Magnum konnte uns – nicht nur auf Grund des extrem hohen Preises -nicht begeistern …..
• Die Gansleber mit Brioche- genauso begeistern wie beim Letztbesuch
• Die Fischsuppe: Ein Ausbund an geschmacklicher Eleganz und feiner Intensität
• Das Wildbeuscherl —diesmal mit mehr feingeschnittenem Wurzelgemüse- in Wahrheit ein Musterbeispiel für Einfachheit auf hohem Niveau.
• Der Rostbraten- wieder ein Highlight; auch die Beilage in Form eines Germ-Grammel-Knödels
• Das gebackene Rehschnitzel ganz und gar klassisch mit hervorragend gewürztem Schwarzwurzelsalat
• Die als „wie bei Oma“ offerierten Mohnnudeln – großartig; einfach aber großartig
• Und auch diesmal: Besonderes Lob dem sehr freundlich-umsichtig und aufmerksamen Service; einzig der empfohlene 21-er Pinot Noir Gala aus Bergrus im östlichen Teil Tschechiens (war dann eine Cuvée mit Merlot) aus der Magnum konnte uns – nicht nur auf Grund des extrem hohen Preises -nicht begeistern …..
33
Das Essen war wirklich wunderbar, vor allem das Frühstückskonzept hat uns gut gefallen. Man hat einen Auswahl an Speisen zum Tisch bekommen, liebevoll präsentiert und köstlich! Das Ambiente und die...MehrDas Essen war wirklich wunderbar, vor allem das Frühstückskonzept hat uns gut gefallen. Man hat einen Auswahl an Speisen zum Tisch bekommen, liebevoll präsentiert und köstlich! Das Ambiente und die Einrichtung sind unserer Meinung nach in Österreich einzigartig. Für uns war ein zauberhafter Ort - perfekt für ein Wochenende fern vom Alltag.
11
Gault Millau Ambiente Award 2025, Tourismuspreis Niederösterreich 2024, Landesauszeichnung "Vorbildliches Bauen in Niederösterreich“, ausschließlich (!) Höchstbewertungen bei Tripadvisor….; die Lis...MehrGault Millau Ambiente Award 2025, Tourismuspreis Niederösterreich 2024, Landesauszeichnung "Vorbildliches Bauen in Niederösterreich“, ausschließlich (!) Höchstbewertungen bei Tripadvisor….; die Liste an Auszeichnungen für das seit 2 Jahren bestehende Boutiquehotel im Ortskern des malerischen Lunz am See ließe sich unendlich fortsetzen. Aber nicht nur die Hardware ist einzigartig; ein weiteres Atout ist die großartige Küche und ein ungemein toll-herzlicher Service.
Fanny und Christian Metzger - gemeinsam betrieben sie die Metzgerei in der Linzer Straße in Wien-Penzing- ist ein ganz besonderes Gastgeber-Paar.
Christian als Küchenchef im Restaurant mit den bodentiefen Fenstern, der großen Terrasse und dem Megaausblick und Clemens Groß, -Sieger des Falstaff Young Talents Cup, welcher bei Triad, Döllerer, Hangar 7 gearbeitet hat - ergänzen sich perfekt.
„Nicht mehr von allem, sondern genug vom Wesentlichen“, das ist die Definition von Luxus, welche im Refugium perfekt umgesetzt wird
„Brot aus unserem Ofen mit Butter drauf, von Hand geschlagen. In allem, was im Restaurant auf den Tisch kommt, stecken Sorgfalt, Leidenschaft und Zeit. Essen ist Handwerk. Aus der Region. Einfach und ehrlich. Einfach und gut“ – wobei einfach und gut ziemlich tiefstapelnd ist
Das À-la-Carte-Restaurant, welches Do-Sa 17.00–21.00 Uhr und So 12.00–21.00 Uhr geöffnet hat bietet am Mittwoch ab 18.00 „Ein Tisch, ein Mahl“ € 135 pro Person für Abendessen inkl. Getränkebegleitung
Am Mittwoch gibt es was zum Probieren und Studieren.
Serviert in kleinen und größeren Gängen an einem großen Tisch grüßt die Küche mit Köstlichkeiten aus der Region und Saison. Dabei darf immer wieder mal über den Tellerrand geschaut werden, man öffnet die Küche und besucht die Köche, beantworten Fragen und verrät so manches Geheimnis. Nichts ist ehrlicher als ein Kochtopf und ein Glas Wein.
4 Grüße aus der Küche: Zart germig schmeckender Bao-Bun mit pulled Lamm; Saibling – mariniert mit süßlich-herzhafter Tertijaki-Sauce mit gegrillter Zwiebel und Maiwipferl; gepoppte Erbse mit Tapioka mit Ribisel und Schnittlauch;
Lunzer Rolle mit Gemüse und Fisch im Reisblatt- geschmacklich zuerst ein bisserl fad das Ganze; die Durchschlagskraft entfaltet sich erst in Kombination mit einen Dashiähnlichem Topping.
16 Einzelgerichte- und ALLE mehr als überzeugend; die Highlights:
Reh-Tartare: Es ist in grobe Würfel geschnitten und mit Kefir-Limette und Eierschwammerl kombiniert, eine intensive Reh-Essennz ergänzt alles. Die kleinteilig angerichtete Kreation sieht auf den ersten Blick nicht nach einem Gang aus, für den ich mich gewöhnlich begeistern würde, doch der Schein trügt. Das tiefe, nussige Aroma des Fleischs – intensiv, aber nicht aufdringlich –, die Schärfe, Säure und Cremigkeit der Kefir-Limetten all das ist präzise austariert und kommt umamigeladen und fokussiert am Gaumen zusammen. Ganz groß.
Rahmbeuscherl vom Hirsch mit Brioche-Knöderl: Fein geschnitten, das Ergebnis ist großartig: regionales Umami trifft auf sanft-warme Cremigkeit, die durch die knackig-frischen, leicht süßlichen Gemüsenoten akzentuiert wird. Das ist äußerst fein ausbalanciert und ein absoluter Hochgenuss.
Hausgemachte Pasta- na klar perfekt bissfest- mit kleinsten, knackigen Eierschwammerl und einem Hauch Chili, Salbei und Asmonte- absolut stimmig.
Gänseleber mit Haselnuss und lauwarmem Brioche: ein gelungener Mix aus Tradition und Gaumenfreude dank fruchtig-süßer Felsenbirne-Komponente mit leichter Bitternote.
Geschmorter Sellerie: Das enorm ausgeklügelte Zusammenspiel von Textur, warmer Würze, Karamell- und Honigsüße sowie ätherischen Aromen ist auf überraschende Weise -Sellerie gehört nicht zu meinen Gemüse-Favoriten - überwältigend köstlich.
Seesaibling: Der beispielhaft gegarte Fisch – fest, saftig und strukturiert – ist auf dem Teller von Erbsen und Salatherz flankiert. Süßwasserfischaromen, Umami und Salz gelangen hier auf üppige Weise zusammen, dabei aber mit Eleganz und Frische ausbalanciert. Fast jedes Detail hat hier seinen Platz und seine Funktion, einzig die schwarzen Gnocchi hatten nur optischen Sinn.
Rostbraten- 6 Wochen in Asche gereift- mit Rucola und geräuchertem Schafkäse. Ein weiterer Hochgenuss, die Aschereifung verleiht dem Fleisch ein besonderes, nussiges Aroma und eine zarte Textur, ergänzt das angenehm lauwarm temperierte Arrangement, das im Nachhall mit pfeffriger Schärfe überrascht. Perfekt portioniert, wunderschön angerichtet und von herausragender Balance.
Kaiserschmarren mit Marillenröster und Schwarzbeernockerl, beides im Ofyr zubereitet, ergibt zwar eine ungewohnte Konsistenz und auch eine ungewohnte, rauchige Note. Macht aber das Dessert umso interessanter, speziell die fehlende luftige Komponente des Kaiserschmarrn hinkt hier dem Original deutlich nach.
Besonderes Lob dem sehr freundlich-umsichtig und aufmerksamen Service. So ein All-Inklusive-Getränkeangebot hat oftmals so seine Lücken, nicht so im Refugium. Sehr gute Pairings, interessante Kombinationen sehr gute nationale und internationale Getränke, diese immer rechtzeitig nachgeschenkt; sehr, sehr aufmerksam und sehr persönlich agiert.
Fanny und Christian Metzger - gemeinsam betrieben sie die Metzgerei in der Linzer Straße in Wien-Penzing- ist ein ganz besonderes Gastgeber-Paar.
Christian als Küchenchef im Restaurant mit den bodentiefen Fenstern, der großen Terrasse und dem Megaausblick und Clemens Groß, -Sieger des Falstaff Young Talents Cup, welcher bei Triad, Döllerer, Hangar 7 gearbeitet hat - ergänzen sich perfekt.
„Nicht mehr von allem, sondern genug vom Wesentlichen“, das ist die Definition von Luxus, welche im Refugium perfekt umgesetzt wird
„Brot aus unserem Ofen mit Butter drauf, von Hand geschlagen. In allem, was im Restaurant auf den Tisch kommt, stecken Sorgfalt, Leidenschaft und Zeit. Essen ist Handwerk. Aus der Region. Einfach und ehrlich. Einfach und gut“ – wobei einfach und gut ziemlich tiefstapelnd ist
Das À-la-Carte-Restaurant, welches Do-Sa 17.00–21.00 Uhr und So 12.00–21.00 Uhr geöffnet hat bietet am Mittwoch ab 18.00 „Ein Tisch, ein Mahl“ € 135 pro Person für Abendessen inkl. Getränkebegleitung
Am Mittwoch gibt es was zum Probieren und Studieren.
Serviert in kleinen und größeren Gängen an einem großen Tisch grüßt die Küche mit Köstlichkeiten aus der Region und Saison. Dabei darf immer wieder mal über den Tellerrand geschaut werden, man öffnet die Küche und besucht die Köche, beantworten Fragen und verrät so manches Geheimnis. Nichts ist ehrlicher als ein Kochtopf und ein Glas Wein.
4 Grüße aus der Küche: Zart germig schmeckender Bao-Bun mit pulled Lamm; Saibling – mariniert mit süßlich-herzhafter Tertijaki-Sauce mit gegrillter Zwiebel und Maiwipferl; gepoppte Erbse mit Tapioka mit Ribisel und Schnittlauch;
Lunzer Rolle mit Gemüse und Fisch im Reisblatt- geschmacklich zuerst ein bisserl fad das Ganze; die Durchschlagskraft entfaltet sich erst in Kombination mit einen Dashiähnlichem Topping.
16 Einzelgerichte- und ALLE mehr als überzeugend; die Highlights:
Reh-Tartare: Es ist in grobe Würfel geschnitten und mit Kefir-Limette und Eierschwammerl kombiniert, eine intensive Reh-Essennz ergänzt alles. Die kleinteilig angerichtete Kreation sieht auf den ersten Blick nicht nach einem Gang aus, für den ich mich gewöhnlich begeistern würde, doch der Schein trügt. Das tiefe, nussige Aroma des Fleischs – intensiv, aber nicht aufdringlich –, die Schärfe, Säure und Cremigkeit der Kefir-Limetten all das ist präzise austariert und kommt umamigeladen und fokussiert am Gaumen zusammen. Ganz groß.
Rahmbeuscherl vom Hirsch mit Brioche-Knöderl: Fein geschnitten, das Ergebnis ist großartig: regionales Umami trifft auf sanft-warme Cremigkeit, die durch die knackig-frischen, leicht süßlichen Gemüsenoten akzentuiert wird. Das ist äußerst fein ausbalanciert und ein absoluter Hochgenuss.
Hausgemachte Pasta- na klar perfekt bissfest- mit kleinsten, knackigen Eierschwammerl und einem Hauch Chili, Salbei und Asmonte- absolut stimmig.
Gänseleber mit Haselnuss und lauwarmem Brioche: ein gelungener Mix aus Tradition und Gaumenfreude dank fruchtig-süßer Felsenbirne-Komponente mit leichter Bitternote.
Geschmorter Sellerie: Das enorm ausgeklügelte Zusammenspiel von Textur, warmer Würze, Karamell- und Honigsüße sowie ätherischen Aromen ist auf überraschende Weise -Sellerie gehört nicht zu meinen Gemüse-Favoriten - überwältigend köstlich.
Seesaibling: Der beispielhaft gegarte Fisch – fest, saftig und strukturiert – ist auf dem Teller von Erbsen und Salatherz flankiert. Süßwasserfischaromen, Umami und Salz gelangen hier auf üppige Weise zusammen, dabei aber mit Eleganz und Frische ausbalanciert. Fast jedes Detail hat hier seinen Platz und seine Funktion, einzig die schwarzen Gnocchi hatten nur optischen Sinn.
Rostbraten- 6 Wochen in Asche gereift- mit Rucola und geräuchertem Schafkäse. Ein weiterer Hochgenuss, die Aschereifung verleiht dem Fleisch ein besonderes, nussiges Aroma und eine zarte Textur, ergänzt das angenehm lauwarm temperierte Arrangement, das im Nachhall mit pfeffriger Schärfe überrascht. Perfekt portioniert, wunderschön angerichtet und von herausragender Balance.
Kaiserschmarren mit Marillenröster und Schwarzbeernockerl, beides im Ofyr zubereitet, ergibt zwar eine ungewohnte Konsistenz und auch eine ungewohnte, rauchige Note. Macht aber das Dessert umso interessanter, speziell die fehlende luftige Komponente des Kaiserschmarrn hinkt hier dem Original deutlich nach.
Besonderes Lob dem sehr freundlich-umsichtig und aufmerksamen Service. So ein All-Inklusive-Getränkeangebot hat oftmals so seine Lücken, nicht so im Refugium. Sehr gute Pairings, interessante Kombinationen sehr gute nationale und internationale Getränke, diese immer rechtzeitig nachgeschenkt; sehr, sehr aufmerksam und sehr persönlich agiert.
67
8 KommentareZeige alle Kommentare

AS11
Danke; tolle Fotos
30. Jul 2025, 08:31
Kirchenplatz 3, Lunz am See 3293
Refugium Lunz - Details
Küche: Österreichische Küche, Internationale Küche
Lokaltyp: Restaurant
Kartenzahlung: Keine Info
Öffnungszeiten: Website prüfen
Lokale in der Nähe von Refugium Lunz

Almgasthaus Rehberg
Lunz am See 3293
GH-Pension "Zellerhof
Lunz am See 3293
Seeterrasse
Lunz/See 3293
Taverne Seehof
Lunz am See 3293
Gasthaus Grubbergwirt
Gaming 3292





