Refugium Lunz
Kirchenplatz 3, Lunz am See 3293
Küche: Österreichische Küche, Internationale KücheLokaltyp: Restaurant
Bewertungen
Das Essen war wirklich wunderbar, vor allem das Frühstückskonzept hat uns gut gefallen. Man hat einen Auswahl an Speisen zum Tisch bekommen, liebevoll präsentiert und köstlich! Das Ambiente und die...MehrDas Essen war wirklich wunderbar, vor allem das Frühstückskonzept hat uns gut gefallen. Man hat einen Auswahl an Speisen zum Tisch bekommen, liebevoll präsentiert und köstlich! Das Ambiente und die Einrichtung sind unserer Meinung nach in Österreich einzigartig. Für uns war ein zauberhafter Ort - perfekt für ein Wochenende fern vom Alltag.
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Gault Millau Ambiente Award 2025, Tourismuspreis Niederösterreich 2024, Landesauszeichnung "Vorbildliches Bauen in Niederösterreich“, ausschließlich (!) Höchstbewertungen bei Tripadvisor….; die Lis...MehrGault Millau Ambiente Award 2025, Tourismuspreis Niederösterreich 2024, Landesauszeichnung "Vorbildliches Bauen in Niederösterreich“, ausschließlich (!) Höchstbewertungen bei Tripadvisor….; die Liste an Auszeichnungen für das seit 2 Jahren bestehende Boutiquehotel im Ortskern des malerischen Lunz am See ließe sich unendlich fortsetzen. Aber nicht nur die Hardware ist einzigartig; ein weiteres Atout ist die großartige Küche und ein ungemein toll-herzlicher Service.
Fanny und Christian Metzger - gemeinsam betrieben sie die Metzgerei in der Linzer Straße in Wien-Penzing- ist ein ganz besonderes Gastgeber-Paar.
Christian als Küchenchef im Restaurant mit den bodentiefen Fenstern, der großen Terrasse und dem Megaausblick und Clemens Groß, -Sieger des Falstaff Young Talents Cup, welcher bei Triad, Döllerer, Hangar 7 gearbeitet hat - ergänzen sich perfekt.
„Nicht mehr von allem, sondern genug vom Wesentlichen“, das ist die Definition von Luxus, welche im Refugium perfekt umgesetzt wird
„Brot aus unserem Ofen mit Butter drauf, von Hand geschlagen. In allem, was im Restaurant auf den Tisch kommt, stecken Sorgfalt, Leidenschaft und Zeit. Essen ist Handwerk. Aus der Region. Einfach und ehrlich. Einfach und gut“ – wobei einfach und gut ziemlich tiefstapelnd ist
Das À-la-Carte-Restaurant, welches Do-Sa 17.00–21.00 Uhr und So 12.00–21.00 Uhr geöffnet hat bietet am Mittwoch ab 18.00 „Ein Tisch, ein Mahl“ € 135 pro Person für Abendessen inkl. Getränkebegleitung
Am Mittwoch gibt es was zum Probieren und Studieren.
Serviert in kleinen und größeren Gängen an einem großen Tisch grüßt die Küche mit Köstlichkeiten aus der Region und Saison. Dabei darf immer wieder mal über den Tellerrand geschaut werden, man öffnet die Küche und besucht die Köche, beantworten Fragen und verrät so manches Geheimnis. Nichts ist ehrlicher als ein Kochtopf und ein Glas Wein.
4 Grüße aus der Küche: Zart germig schmeckender Bao-Bun mit pulled Lamm; Saibling – mariniert mit süßlich-herzhafter Tertijaki-Sauce mit gegrillter Zwiebel und Maiwipferl; gepoppte Erbse mit Tapioka mit Ribisel und Schnittlauch;
Lunzer Rolle mit Gemüse und Fisch im Reisblatt- geschmacklich zuerst ein bisserl fad das Ganze; die Durchschlagskraft entfaltet sich erst in Kombination mit einen Dashiähnlichem Topping.
16 Einzelgerichte- und ALLE mehr als überzeugend; die Highlights:
Reh-Tartare: Es ist in grobe Würfel geschnitten und mit Kefir-Limette und Eierschwammerl kombiniert, eine intensive Reh-Essennz ergänzt alles. Die kleinteilig angerichtete Kreation sieht auf den ersten Blick nicht nach einem Gang aus, für den ich mich gewöhnlich begeistern würde, doch der Schein trügt. Das tiefe, nussige Aroma des Fleischs – intensiv, aber nicht aufdringlich –, die Schärfe, Säure und Cremigkeit der Kefir-Limetten all das ist präzise austariert und kommt umamigeladen und fokussiert am Gaumen zusammen. Ganz groß.
Rahmbeuscherl vom Hirsch mit Brioche-Knöderl: Fein geschnitten, das Ergebnis ist großartig: regionales Umami trifft auf sanft-warme Cremigkeit, die durch die knackig-frischen, leicht süßlichen Gemüsenoten akzentuiert wird. Das ist äußerst fein ausbalanciert und ein absoluter Hochgenuss.
Hausgemachte Pasta- na klar perfekt bissfest- mit kleinsten, knackigen Eierschwammerl und einem Hauch Chili, Salbei und Asmonte- absolut stimmig.
Gänseleber mit Haselnuss und lauwarmem Brioche: ein gelungener Mix aus Tradition und Gaumenfreude dank fruchtig-süßer Felsenbirne-Komponente mit leichter Bitternote.
Geschmorter Sellerie: Das enorm ausgeklügelte Zusammenspiel von Textur, warmer Würze, Karamell- und Honigsüße sowie ätherischen Aromen ist auf überraschende Weise -Sellerie gehört nicht zu meinen Gemüse-Favoriten - überwältigend köstlich.
Seesaibling: Der beispielhaft gegarte Fisch – fest, saftig und strukturiert – ist auf dem Teller von Erbsen und Salatherz flankiert. Süßwasserfischaromen, Umami und Salz gelangen hier auf üppige Weise zusammen, dabei aber mit Eleganz und Frische ausbalanciert. Fast jedes Detail hat hier seinen Platz und seine Funktion, einzig die schwarzen Gnocchi hatten nur optischen Sinn.
Rostbraten- 6 Wochen in Asche gereift- mit Rucola und geräuchertem Schafkäse. Ein weiterer Hochgenuss, die Aschereifung verleiht dem Fleisch ein besonderes, nussiges Aroma und eine zarte Textur, ergänzt das angenehm lauwarm temperierte Arrangement, das im Nachhall mit pfeffriger Schärfe überrascht. Perfekt portioniert, wunderschön angerichtet und von herausragender Balance.
Kaiserschmarren mit Marillenröster und Schwarzbeernockerl, beides im Ofyr zubereitet, ergibt zwar eine ungewohnte Konsistenz und auch eine ungewohnte, rauchige Note. Macht aber das Dessert umso interessanter, speziell die fehlende luftige Komponente des Kaiserschmarrn hinkt hier dem Original deutlich nach.
Besonderes Lob dem sehr freundlich-umsichtig und aufmerksamen Service. So ein All-Inklusive-Getränkeangebot hat oftmals so seine Lücken, nicht so im Refugium. Sehr gute Pairings, interessante Kombinationen sehr gute nationale und internationale Getränke, diese immer rechtzeitig nachgeschenkt; sehr, sehr aufmerksam und sehr persönlich agiert.
Fanny und Christian Metzger - gemeinsam betrieben sie die Metzgerei in der Linzer Straße in Wien-Penzing- ist ein ganz besonderes Gastgeber-Paar.
Christian als Küchenchef im Restaurant mit den bodentiefen Fenstern, der großen Terrasse und dem Megaausblick und Clemens Groß, -Sieger des Falstaff Young Talents Cup, welcher bei Triad, Döllerer, Hangar 7 gearbeitet hat - ergänzen sich perfekt.
„Nicht mehr von allem, sondern genug vom Wesentlichen“, das ist die Definition von Luxus, welche im Refugium perfekt umgesetzt wird
„Brot aus unserem Ofen mit Butter drauf, von Hand geschlagen. In allem, was im Restaurant auf den Tisch kommt, stecken Sorgfalt, Leidenschaft und Zeit. Essen ist Handwerk. Aus der Region. Einfach und ehrlich. Einfach und gut“ – wobei einfach und gut ziemlich tiefstapelnd ist
Das À-la-Carte-Restaurant, welches Do-Sa 17.00–21.00 Uhr und So 12.00–21.00 Uhr geöffnet hat bietet am Mittwoch ab 18.00 „Ein Tisch, ein Mahl“ € 135 pro Person für Abendessen inkl. Getränkebegleitung
Am Mittwoch gibt es was zum Probieren und Studieren.
Serviert in kleinen und größeren Gängen an einem großen Tisch grüßt die Küche mit Köstlichkeiten aus der Region und Saison. Dabei darf immer wieder mal über den Tellerrand geschaut werden, man öffnet die Küche und besucht die Köche, beantworten Fragen und verrät so manches Geheimnis. Nichts ist ehrlicher als ein Kochtopf und ein Glas Wein.
4 Grüße aus der Küche: Zart germig schmeckender Bao-Bun mit pulled Lamm; Saibling – mariniert mit süßlich-herzhafter Tertijaki-Sauce mit gegrillter Zwiebel und Maiwipferl; gepoppte Erbse mit Tapioka mit Ribisel und Schnittlauch;
Lunzer Rolle mit Gemüse und Fisch im Reisblatt- geschmacklich zuerst ein bisserl fad das Ganze; die Durchschlagskraft entfaltet sich erst in Kombination mit einen Dashiähnlichem Topping.
16 Einzelgerichte- und ALLE mehr als überzeugend; die Highlights:
Reh-Tartare: Es ist in grobe Würfel geschnitten und mit Kefir-Limette und Eierschwammerl kombiniert, eine intensive Reh-Essennz ergänzt alles. Die kleinteilig angerichtete Kreation sieht auf den ersten Blick nicht nach einem Gang aus, für den ich mich gewöhnlich begeistern würde, doch der Schein trügt. Das tiefe, nussige Aroma des Fleischs – intensiv, aber nicht aufdringlich –, die Schärfe, Säure und Cremigkeit der Kefir-Limetten all das ist präzise austariert und kommt umamigeladen und fokussiert am Gaumen zusammen. Ganz groß.
Rahmbeuscherl vom Hirsch mit Brioche-Knöderl: Fein geschnitten, das Ergebnis ist großartig: regionales Umami trifft auf sanft-warme Cremigkeit, die durch die knackig-frischen, leicht süßlichen Gemüsenoten akzentuiert wird. Das ist äußerst fein ausbalanciert und ein absoluter Hochgenuss.
Hausgemachte Pasta- na klar perfekt bissfest- mit kleinsten, knackigen Eierschwammerl und einem Hauch Chili, Salbei und Asmonte- absolut stimmig.
Gänseleber mit Haselnuss und lauwarmem Brioche: ein gelungener Mix aus Tradition und Gaumenfreude dank fruchtig-süßer Felsenbirne-Komponente mit leichter Bitternote.
Geschmorter Sellerie: Das enorm ausgeklügelte Zusammenspiel von Textur, warmer Würze, Karamell- und Honigsüße sowie ätherischen Aromen ist auf überraschende Weise -Sellerie gehört nicht zu meinen Gemüse-Favoriten - überwältigend köstlich.
Seesaibling: Der beispielhaft gegarte Fisch – fest, saftig und strukturiert – ist auf dem Teller von Erbsen und Salatherz flankiert. Süßwasserfischaromen, Umami und Salz gelangen hier auf üppige Weise zusammen, dabei aber mit Eleganz und Frische ausbalanciert. Fast jedes Detail hat hier seinen Platz und seine Funktion, einzig die schwarzen Gnocchi hatten nur optischen Sinn.
Rostbraten- 6 Wochen in Asche gereift- mit Rucola und geräuchertem Schafkäse. Ein weiterer Hochgenuss, die Aschereifung verleiht dem Fleisch ein besonderes, nussiges Aroma und eine zarte Textur, ergänzt das angenehm lauwarm temperierte Arrangement, das im Nachhall mit pfeffriger Schärfe überrascht. Perfekt portioniert, wunderschön angerichtet und von herausragender Balance.
Kaiserschmarren mit Marillenröster und Schwarzbeernockerl, beides im Ofyr zubereitet, ergibt zwar eine ungewohnte Konsistenz und auch eine ungewohnte, rauchige Note. Macht aber das Dessert umso interessanter, speziell die fehlende luftige Komponente des Kaiserschmarrn hinkt hier dem Original deutlich nach.
Besonderes Lob dem sehr freundlich-umsichtig und aufmerksamen Service. So ein All-Inklusive-Getränkeangebot hat oftmals so seine Lücken, nicht so im Refugium. Sehr gute Pairings, interessante Kombinationen sehr gute nationale und internationale Getränke, diese immer rechtzeitig nachgeschenkt; sehr, sehr aufmerksam und sehr persönlich agiert.
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8 KommentareZeige alle Kommentare

AS11
Danke; tolle Fotos
30. Jul, 08:31
Kirchenplatz 3, Lunz am See 3293
Refugium Lunz - Details
Küche: Österreichische Küche, Internationale Küche
Lokaltyp: Restaurant
Kartenzahlung: Keine Info
Öffnungszeiten: Website prüfen
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