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Quan Lounge

Breitenfurter Straße 343
1230 Wien (23. Bezirk - Liesing)
Küche: Asiatisch, Chinesisch, Fusion
Lokaltyp: Restaurant, Gasthaus, Gasthof
Tel: 01 8690440
Lokal teilen:

3 Bewertungen für: Quan Lounge

Rating Verteilung
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Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 9. August 2012
Experte
bubafant
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3Ambiente
3Service
32 Fotos1 Check-In

AYCE für 2 – eine herrliche Vielfalt an asiatischen Spezialitäten inkl. einer Flasche Wein um EUR 25,- (EUR 52,-)
Obwohl durch die etwas durchwachsenen Bewertungen verunsichert, war die umfangreiche Speisekarte online ausschlaggebend für den Deal.
Diesmal war allerdings die Sprachbarriere beim telefonischen Reservieren fast nicht überwindbar, hat aber schlussendlich doch noch mit Ablesen der Telefonnummer geklappt.

Die Quan Lounge befindet sich auf der Breitenfurter Straße, umzingelt von Gewerbegebiet in den ehemaligen Räumen eines Chinarestaurants (auch auf Google und Navis so verzeichnet).
Die Hausfront ist nicht sehr einladend, in einer Art Lachsrot gestrichen, mit grünem Lichtschlauch ist der Lokalname geschrieben (vielleicht erkennt man das in beleuchteter Form besser). Über zwei geflieste Treppen unter zwei Deko Lampions durch betreten wir das Lokal und sind auch schon mitten drin.

Die Chefin springt sofort auf und fragt: Gutschein? Ja, das sind wir und wir bleiben – leider – bis zum Ende unseres Besuches die einzigen essenden Gäste. An der Bar sitzen noch zwei andere Besucher, die aber nur trinken, von 17:00 bis 20:00 Uhr ist Happy Hour (alle Cocktails EUR 3,80). Die nächste Frage lautet: Mit Rauch oder ohne Rauch? Der erste Raum mit der Theke und dem Zugang zur Küche ist der Raucherbereich, zum Nichtraucherbereich kommt man links an der Theke vorbei, durch eine eingezogene Wand mit Glaselementen und einer Tür. Diese ist die gesamte Zeit offen, wir bemerken allerdings keine Rauchbelästigung. Von diesem Raum führen nach einem kurzen Seitengang die beiden Türen zu den Sanitärräumen, die extrem eng, abgenutzt, frisch gestrichen und in Ordnung sind.
In weiterer Folge, etwas abgetrennt durch eine schöne 'asiatisch geschnitzte Holzwand' mit Bogen gibt es noch einen weiteren Raum mit 'Lümmel'Sitzgelegenheiten, niederen Tischchen und Lampen. Der ist allerdings – mehr halbherzig – mit einem Holzparavent versperrt (mit Plakat, dass es sich um eine behördliche Sperre handelt). Es erschließt sich uns nicht, warum. Es sieht alles hübsch aus und selbst die Besitzerin zieht sich in diesen Raum zum Telefonieren zurück. Vielleicht ist das die nette Umschreibung für: Bitte setzen sie sich in den vorderen Bereich.

Im gesamten NR-Bereich sind nur die in die Holzkassettendecke eingelassenen Lichtelemente eingeschalten und es ist an diesem trüben Tag fast etwas zu dunkel. Die dunkel gestrichenen Holztische sind etwas vom Lokalleben gezeichnet, ebenso die in der Fassadenfarbe gestrichene Wand. Neben geformter Steinstrukur an der Wand hängen noch einige eher moderne Bilder und in Nischen stehen asiatische Skulpturen. Die Hochlehner-Stühle sind aus Seegras mit dicken Lederpölsterchen, am Tisch die obligaten Filzerln, zwei Sets im dunklen Kunststoff-Bambusstyle und ein schmiedeeisernes Teelicht. Wir erhalten die Getränkekarte und eine – ja das ist der einzige Hasenfuß – auf eine A4-Seite reduzierte Speisekarte vom 'Buffet a la Carte' – a la Carte bestellen bis zum satt werden! (EUR 16,-/Person). Es ist aber nicht schlimm, da sich fast alle Vorspeisen, die ich mir geistig notiert hatte zu bestellen, darauf befinden, lediglich bei den Hauptspeisen ist die Reduktion deutlich zu bemerken.
Die nächste Frage wird gestellt: Rot oder Weiß? Wir entscheiden uns für den Rotwein (Vintage by Weingut Johann Heinrich/Deutschkreuz), der gut temperiert kommt, samt zwei schönen Weingläsern, die man so hier gar nicht vermutet hätte.

Dann zückt die Chefin ihren Bierblock und wir diktieren die Vorspeisen. Über das Essen kann man mit ihr ausgezeichnet sprechen, da kennt sie sich aus und hat auch die deutschen Worte dafür. Es wird ein Vorspeisenteller für zwei, auf dem die gewünschten Speisen jeweils doppelt oder vierfach vorhanden sind:
nem (vietnamesische, gebackene Frühlingsrolle – EUR 3,50) – große, knusprige Rolle mit Fleisch, Karotte und Lauch gefüllt. Ein Vergleich mit z.B. Shanghai Tan (kleiner, knuspriger, anders gefüllt) fällt schwer, da sie zu unterschiedlich sind.
ayam satay (Hühnerspieße mit Erdnußsauce – EUR 4,50) – perfekt gebratenes Hühnerfleisch lässt sich leicht vom Spieß schieben – wie immer zu wenig Erdnußsauce ;-).
prik gai tod (gebackene Hühnerflügel mit rotem Curry – EUR 3,80) – wenig Hühnerfleisch am Knöchelchen, außen etwas dunkel geraten, die schwächste Komponente am Teller.
wun tun (gebackene Teigtaschen mit Schweinfleisch, Garnelen und Wasserkastanien – EUR 3,30) – sehr knusprig, dass es nur so splittert, etwas wenig Fülle.
nom pang naa moo (Toastecken mit Faschiertem) – ist das wirklich asiatisch? Toast mit gut gewürztem Faschiertem drauf. Das isses.
Schälchen mit Chilisauce – keine besonderes Highlight.
Sehr gut (österreichisch-süß) marinierter Salat (Eisberg und Karotten).

Die Chefin schafft es, mithilfe der Glasscheibe im wahrsten Sinne des Wortes den Durchblick zu behalten und kommt wieder mit dem Bierblock in der Hand. Hauptspeise ?
gonbao (Hühnerfleisch auf pikanter Sauce – EUR 9,90) - das Gericht sieht harmlos aus, hat aber mächtige Schärfe in sich. Sehr große Portion mit viel zartweichem Hühnerfleisch, Zwiebel, Bohnen, Karotten, Chili. Als Deko rohe Gurken und eine Tomate. Zum Löschen. Dazu eine große Schüssel Reis.
jiaozi (gebratene Teigtaschen, gefüllt mit Gemüse und Fleisch – EUR 9,50) – ca. zehn Teigtaschen, angenehm weich, an der Unterseite nicht abgebrannt, mit Fleisch, Zwiebel und Gemüse gefüllt. Gleiches Deko Gemüse. Im Extraschälchen eine feurige Knoblauchsauce mit Essignote. Auch nicht ohne. Etwas schweißtreibend.
Angenehm – wie beim Shanghai Tan – nach Beendigung des Essens 'verfliegt' die Schärfe im Mund.

Beim Abservieren werden wir gefragt: Noch was essen ?
Ja, aber jetzt nur mehr ein Dessert. Mit einem Cappuccino (Moak Café - EUR 3,20)
kuay thod vanilla (gebackene Bananen mit Vanilleeis, Sesam, Kokosrapseln und Honig – EUR 4,50) – etwas fett servierte, gut herausgebackene Bananen, wenig spektakuläres Eis und Schlagobers. Der Honig war zu erkennen, der Sesam und die Kokosraspeln eventuell in der herausgebackenen Panade und fallen nicht auf.
Die Preise sind jene von der Speisekarte, wobei natürlich die Portionsgröße beim Buffet variieren kann.

Außerdem auf der Speisekarte: yum pad yang, yum talay wunsen, gado gado, laab moo, yum nüa, tom yum goon, tom kha gai, kaeng liang, geow nam, miso suppe, kung phan oöy, dakai goon, goon tod, kaeng khiew wan gai und vieles mehr.
An Getränken bleibt auch kein Wunsch offen: offene Rot- und Weißweine, Antialkoholisches, Spirituosen (Tequila, Vodka, Gin, Whiskey, Metaxa, Baileys etc.), Cocktails (Alexander, Black Russian, Golden Cadillac, Godfather, French Connection) nicht alkoholische Cocktails (Pink Dreams, Déjà Vue, Montegobay, Dr. Mattoni, Virgin Colada, Choco Coco), Champagner und vieles mehr.

Fazit: Wir haben durchwegs gut gegessen. Das AYCE-Prinzip wird gelebt, auch für den GS-Kunden, die 'herrliche Vielfalt' ist etwas eingeschränkt. Das Lokal kann nur von Stammgästen aus der Umgebung leben, alleine schon wegen der Distanz werden wir kaum wiederkommen. Direkt vor der Tür ist eine Bus Doppelhaltestelle (Leopoldigasse, 60A, 62A), eventuell nehmen sich da einige Menschen dann etwas Essen mit nach Hause. Es gibt kein klassisches Buffet mit Warmhaltewannen oder ähnlichem, alles wird frisch gemacht, da besteht die Gefahr des Verzettelns, wenn sich das Lokal füllt. Wir haben uns von der Chefin wirklich fast mütterlich umhegt gefühlt. Falls sie dieses Gefühl auch bei voller Auslastung vermitteln kann und etwas mehr Werbung betrieben wird, besteht die Chance, dass das Lokal besser frequentiert ist.

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Letzter Kommentar von am 20. Aug 2012 um 16:57

Also ich esse sie schon, aber man wird von dem Zeug sehr schnell satt, fühlt sich schnell "angebampft" ;-)

Gefällt mir2
am 3. August 2012
mauki
9
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1Speisen
-Ambiente
5Service

Wir haben uns etwas liefern lassen (4 Portionen). Das Essen war schnell da. Es war geschmacklich in Ordnung, jedoch hatten wir Haare und Stofffasern in unseren gebratenen Nudeln und das zwei Mal in Folge.

Diese hatten wir nicht bestellt, mussten Sie aber auch nicht extra bezahlen.

Das war leider unsere letzte Bestellung bei Quan

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am 13. Oktober 2009
badboi
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4Speisen
3Ambiente
4Service

*) Nette Bedienung, immer freundlich und lustig
*) Je nachdem wer kocht, sehr gute Küche. In letzter Zeit wieder sehr gut.
*) Abends:Kein billiges, fettiges Glutamat Chinaessen wie sonst üblich.
*) Billiges Mittagsmenü für Österreicher (Schnitzel und Chinesisch, wie gewohnt. billig, fettig, Glutamat)
*) Parken gegenüber am Raiffeisenparkplatz (wahrscheinlich illegal, aber funktioniert gut)
*) Im Sommer kann man nett draussen sitzen
*) Sicherlich mit Abstand das beste Asienrestaurant in der Gegend. nur Akafuk 200m weiter hat besseres Sushi ;-)
*) Abends gute Cocktails und nette Atmosphäre

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Bewertet am 13.10.2009

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