Speisen
Ambiente
Service
39
41
38
Gesamtrating
39
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Landhaus-Keller Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
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Gehoben
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Landhaus-Keller

Schmiedgasse 9
8010 Graz
Steiermark
Küche: Steirisch, Österreichisch
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof, Restaurant
Tel: 0316 830 276

6 Bewertungen für: Landhaus-Keller

Rating Verteilung
Speisen
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Ambiente
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Bewertungsschlüssel
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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 27. März 2019
Pazifik
19 Bewertungen
1 Kontakt
Tester-Level 6
5Speisen
4Ambiente
4Service
1 Foto1 Check-In

Der Herr am Reservierungsbuch blickt nicht auf, kommt einem nicht entgegen und fragt auch nicht proaktiv, wenn man das Lokal betritt, wie man es eigentlich erwarten könnte. Aber nachdem er kaum übersehbar mit Blick zum Eingang steht - und dort stehenbleibt - meldet man sich eben selbst beim Spieß :)

Nachdem wir beide unsere reservierte Zeit nicht einmal um 10 Minuten überziehen wollten, um Frau Pazifiks Einkäufe vor dem Essen ins Hotel zu bringen, kamen wir mit 4 (!) Einkaufstaschen ins Lokal, was uns ein deutliches Naserümpfen einbrachte. Nachdem es draußen aber dazu noch auch empfindlich kalt war und ich mich daher auch nicht von meiner Fleecejacke trennen wollte, wurden wir offensichtlich endgültig gedanklich in eine eher mindere "Lade" eingeordnet. Er ersparte sich auch die Frage, ob nicht Frau Pazifik Ihren Mantel abgeben möchte, die er eigentlich vorher hätte fragen müssen.

Der reservierte Raum bietet Platz für etwa 8 Tische, ist unaufdringlich eingerichtet, dekorationsmäßig nicht überladen, für meine Begriffe aber etwas zu dunkel. 2 verschiedene Ober begleiten uns durch das Abendessen und sind beide professionell, schnell, bemüht und freundlich und lassen keine Wünsche offen.

Hervorragend temperiert ist das Weißbier und auch der Sommergespritzte für Frau Pazifik mundet überdurchschnittlich (mit dem Lob hat sie's sonst nicht so).

Curry vom weißen und roten Waller mit Couscous:
Hervorragend abgeschmeckt, nicht allzu scharf und in der Portionsgröße bemerkenswert. Der Couscous war heiß, geschmacklich sensationell und ohne den geringsten Hauch von "gatschig".

Tartare:
Getoppt von frittiertem Kren, begleitet von raffiniert marinierten Wasabi-Klecksen und 4 Scheiben etwas hellem Toast. Frau Pazifiks O-Ton dazu: "Das beste Tartare, das ich je gegessen habe." …. O Wunder!

Vogerl-Erdäpfel-Salat mit Speckkrusterl und getoasteter Brotscheibe:
Eigentlich gedacht als Beilagensalat, entpuppte sich als höchst stattliche Portion und wäre mit Gebäck auch eine ganze Mahlzeit.

4 Getränke und die obigen Speisen schlagen etwa 70 Minuten später mit rund 55,- € zu Buche, hier bekommt man also auch wirklich etwas fürs Geld. In Anbetracht der Innenstadtlage wären hier auch 15,- € mehr kein Beinbruch.

Fazit: Ich komme sicher wieder, dem Herrn am Eingang zuliebe aber das nächste Mal möglicherweise mit Krawatte, vielleicht fällt ihm dann ein Lächeln leichter, wenn ein zahlender Gast das Lokal betritt.
Vielleicht hat er heute aber auch nur (woanders) schlecht gegessen :)

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am 27. Juli 2017
Bikermike
93 Bewertungen
2 Kontakte
Tester-Level 8
5Speisen
4Ambiente
5Service
1 Foto1 Check-In

Anfangs denkt man "schnösselig" aber dann herzliche Bedienung,traumhafter Gastgarten.
Vorspeise Frittatensuppe (große Portion) mit Rindfleisch und Wurzelwerk "herrlich"
Als Menü Blattspinat mit Spiegelei und Rösterdäpfln unbeschreiblich GUT!
FAZIT,man soll sich nicht nur vom ersten Eindruck täuschen lassen.

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Schnösel mit "s"

27. Juli 2017 um 22:09|Gefällt mir|Antworten
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 4. Jänner 2016
Experte
bluesky73
263 Bewertungen
32 Kontakte
Tester-Level 29
3Speisen
4Ambiente
3Service
17 Fotos3 Check-Ins

Der Landhauskeller, Jahrzehnte lang Fixpunkt in der kulinarischen Szene in Graz wurde 2015 neu übernommen, von Grund auf adaptiert und ist nun Teil des gastronomischen Imperiums der Familie Schwarz. Ich muss gestehen, dass ich den „alten“ Landhauskeller wie er mal war nicht kannte, deshalb gibt’s an dieser Stelle auch kein Geraunze über Vergangenes, sondern den Versuch einer neutralen Bestandsaufnahme.

Wir treffen uns mit einem befreundeten Pärchen am vorletzten Tag im alten Jahr zu einem gemeinsamen Abendessen. Ich hatte davor schon einmal das Vergnügen im beruflichen Kontext Gast zu sein, und habe von diesem Besuch bereits einige Eindrücke mitgenommen. Der Weg ins Lokal führt über den Durchgang zum Innenhof mit seinem sehr schönen schmiedeeisernen Tor nach rechts in einen kleinen Vorraum, der direkt in den sehr großen Barbereich übergeht.

Hier findet sich auch das Reservierungsbüchlein in elektronischer Form, an dem die Chefin gerade steht und telefoniert. Wir warten ein wenig, bis der vermeintliche Oberkellner auf uns zukommt und uns mäßig freundlich begrüßt. Nach einem kurzen Blick auf den Bildschirm findet man die Reservierung und geleitet uns geradeaus einen Gang entlang in die Landhausstube, ein extra Zimmer mit rund acht Tischen. Der Gastraum wirkt eher dunkel und sehr gediegen, die Decke wurde architektonisch geöffnet, um (tagsüber) Tageslicht ins Innere zu bringen – sicher ein Gewinn für den Raum.

Die Tische sind klassisch eingedeckt, eine gute halbe Stunde später sind alle Plätze mit Gästen besetzt.
Wir werden von einem jungen Herrn freundlich begrüßt, der uns den folgenden Abend über begleitet und uns einige Aperitifvorschläge unterbreitet. Die Karten werden gereicht, die Weinkarte kommt erst auf Nachfrage. Traditionelle österreichische Küche auf gehobenem Niveau möchte man anbieten, die angebotenen Gerichte lesen sich durchaus vielversprechend. Wir treffen unsere Speisenauswahl, die Damen starten mit einem Glas Muskatellerfrizzante, die Herren mit einem kleinen Bier.

Wir sind erstaunt, wie viele Gäste am vorletzten Tag des Jahres den Abend im Landhauskeller verbringen, das Publikum (zumindest in unserem Raum) ist durchwegs jünger. Im Service werken zahlreiche, uniform aber fesch gestylte Kräfte, bis auf wenige Ausnahmen fühlen wir uns durchgängig gut betreut. Wir werden gefragt, ob wir das Gedeck bestehend aus aufgeschlagener Bauernbutter, Kürbiskernbutter und etwas Rohschinken gerne möchten - am Timing könnte man ein wenig feilen, denn eine Minute vor den Vorspeisen bringt das Gedeck recht wenig.

Beef Tatar vom Weiderind mit Buttertoast und Senfsauce (Euro 13,90). Das Gericht ist auf einem unkonventionellen, aber zum Ambiente passenden Steingutteller angerichtet. Die Portionsgröße und die Fleischqualität sind ok, geschmacklich ist das Tatar sehr gut. Die vier Stück Brot sind sehr verhalten geröstet.

Für mich soll es der marinierte Bachsaibling mit Gewürzfenchel und Sauerrahmmousse (Euro 13,50) sein. Der erste Blick verstört etwas, denn meine Erwartung war dann doch eine etwas andere. Am länglichen Teller liegt ein rechteckig zugeschnittenes Stück Saiblingsfilet, gerade mal einen Zentimeter breit. Mittig und an den Enden sind kleine Häufchen vom eingelegten, grob gehobelten Fenchel drapiert, der mich sehr stark an Sauerkraut erinnert. Jeweils daneben findet sich je ein kleiner Zylinder von der Sauerrahmmousse, geschmacklich liegt es sehr nahe an simplem Frischkäse. Der Fisch ist ok, eine Marinade kann ich leider nicht erschmecken. Immerhin – das Glas Muskateller ist obwohl aus dem schwierigen Jahrgang 2014 sehr gut.

Runde 30 Minuten nach der Vorspeise treffen die Hauptgerichte am Tisch ein.
Fr. bluesky hat sich die Kürbisteigtascherln mit Pilzen und Majoranbutter (Euro 12,90) ausgesucht. Der Teller ist nett angerichtet, drei mittelgroße Tascherl sind auf dem Kürbisgemüse zu liegen gekommen, darauf verstreut einige Pilze. Der Teig der Tascherln ist leider sehr kompakt, fast schon fest geblieben – entweder sind die Nudeln vor dem finalen Wasserbad eingetrocknet, oder sie wurden einfach zu kurz gekocht. Das Kürbisgemüse ist geschmacklich ok, der Majoran ist sehr vordergründig und dominant.

Spinatknödel mit gereiftem Almkäse & Steckwurzeln (Euro 12,90). Diesmal kein Fleisch für mich, sondern die Spinatknödel. Drei von der Sorte kommen auf gedünstetem Blattspinat und auf einem Wurzelpüree gebettet auf den Tisch. Die Knödel sind fast eine Spur patzig, geschmacklich aber ganz ok, das Wurzelpüree hingegen ist sehr gut. Vom Almkäse hätten es ruhig ein paar Späne mehr sein können, die wie auch immer zubereiteten vier Stück Gemüse sind einfach nur zäh und kaum zu schneiden…wenn es nur als Deko dienen soll, dann hätte ich es wohl lieber nicht essen sollen :-)

Abserviert wird freundlich, wir erbeten uns ein wenig Zeit bis zur Nachspeise, die uns gerne gewährt wird.

Gebackene Apfelradln mit Vanille-Zimtschaum (Euro 7,50). Fr. bluesky und ich teilen uns eine Portion, die sehr gelungen angerichtet serviert wird. Die drei Stück Apfelradln sind noch warm und mit etwas Staubzucker und Zimt bestreut. Das Eis kombiniert perfekt, der Zimtschaum bleibt ein wenig hinter den Erwartungen zurück. Für die fruchtige Note sorgen ein paar eingelegte Kirschen und klein geschnittene Erdbeeren.

Wir genießen unseren Wein, Leitungswasser wird ohne Verrechnung regelmäßig in der Karaffe aufgefüllt bzw. eingestellt. Nach einem netten und unterhaltsamen Abend bitten wir um die Rechnung, für vier Personen sind knapp unter 180 Euro zusammengekommen.

Zum Fazit: Der Landhauskeller hat sich durch die Neuübernahme sicher nicht zum Schlechteren hin entwickelt. Das Ambiente ist gediegen, und sehr gelungen. Man merkt, dass man sich im Vorfeld einiges an Mühe gemacht hat, das ehrwürdige Haus entsprechend auszustatten. Das Service war während unseres Besuches aufmerksam und vom Fach. Bis auf kleine verschmerzbare Patzer eine gute Leistung. Die Küche wurde unseren Erwartungen leider nicht gerecht. Die zum Ziel gesetzte Stilrichtung gehobene österreichische Küche wird in der Karte zwar gut getroffen, in der Umsetzung bleibt Luft nach oben.

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am 12. Dezember 2015
felix99
8 Bewertungen
1 Kontakt
Tester-Level 1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Wir waren heute das 1. mal da. Die Reservierung per Telefon war sehr freundlich und kompetent. Von der Dame am Empfang wurden wir zum Tisch geführt. Die sehr freundliche Kellnerin brachte sehr schnell die Speisekarten, und auch den bestellten Aperitif. Das Essen wurde relativ bald serviert, die Ochsenschleppsuppe schlichtweg das Beste was ich je gegessen habe, dann die geschmorten Kalbsbackerl, echt ein Gedicht, und als Dessert ein Schokoladenauflauf, sensationell. Die Weinkarte ist auch ok. Preislich für Graz in Ordnung! Kann ich nur empfehlen.

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am 5. Oktober 2014
Experte
Criticus
74 Bewertungen
11 Kontakte
Tester-Level 24
4Speisen
4Ambiente
4Service
2 Fotos3 Check-Ins

Da ich gehört und gelesen habe, dass das Pächter-Ehepaar Huber in den wohlverdienten Ruhestand wechselt, möchte ich anmerken, dass mir dies etwas leid tut, weil ich im Landhauskeller immer gut gegessen habe und grosso modo nie enttäuscht wurde. Der Landhauskeller war immer ein "sicherer Tipp", wenn man gut und ehrlich, damit meine ich ohne Schnörksel essen gehen wollte. Auch für Gäste-Einladungen und kleinere Familienfeiern war der Landhauskeller immer in der erweiterten Auswahl. Die Preisklasse war etwas gehoben, das Preis-Leistungs-Verhältnis hat aber, soweit ich mich erinnern kann, immer gepasst. Das Ambiente, sowohl in den Gasträumlichkeiten als auch auch im wunderschönen Innenhof des Landhauses, war sowieso top. Ich hoffe, dass der oder die Nachfolger das Niveau halten werden können. Wenn das Küchen- und Servierpersonal übernommen wird, könnte dies gelingen.

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am 6. August 2012
misenplace
55 Bewertungen
20 Kontakte
Tester-Level 15
3Speisen
4Ambiente
3Service
8 Fotos1 Check-In

Das Lokal rühmt sich, den "schönsten Gastgarten der Grazer Altstadt" zu haben. Das stimmt wahrscheinlich auch, befindet sich der Innenhof ja nun mal im wichtigsten Amtsgebäude der Stadt - im Landhaus - in der während der Weihnachtszeit auch die Eiskrippe aufgestellt ist.

An einem lauen Sommerabend geniessen wir hier einen netten Abend.
Der Gruß aus der Küche ist ein Stück Lardo, auf einem Tomatenpürree und einer Art Kräutermajonäse.
Der Happen schmeckt ganz gut, der Lardo ist als Geschmacksträger ganz gut, besser ist er allerdings in Italien.

Die Vorspeisen:

Dann kommt eine Rindersulz, die mit ein wenig Kernöl angemacht ist. Meinem Wunsch mir hier etwas mehr vom steirischen Öl zu bringen wird gerne und flink entsprochen. Mit der dicken Marinade schmeckt sie sehr gut, der "Käferbohnen-Salat" dazu besteht allerdings aus exakt 2 Stück Käferbohnen.
Nun ja - ich habe ja auch die Vorspeisenportion bestellt (€7,50) vieleicht sind in der Hauptspeisenportion (€9,50) dann ja 3 Bohnen dabei.
Der Schafskäse in Vulkanoschinkenmantel kommt mit zweierlei Artischocken daher und entpuppt sich als interessante Komposition. Kann man empfehlen!

Die Hauptspeise:

Ausserordentlich hat man heute auch Steinpilze auf der Karte - leider auch hier nur gebacken oder sautiert.... nach gutem Zureden bestätigt sich der Kellner, dass wir sie natürlich auch gerne gebraten haben können. Nachdem sie von uns vier Mal bestellt werden serviert er sie dann - sautiert mit Eräpfelrösti und stellt €19,50 in Rechnung dafür (!).

Das Dessert:

Heute entscheiden wir uns für ein Mocca-Parfait, das geschmacklich sehr gut und nicht zu süß ist.... allerdings durchaus etwas zu hart für ein Halb-Gefrorenes. Aber nach einiger Zeit bei den Temperaturen geht das schon :-)

Am Ende haben vier Personen mit ein wenig offenem Wein und Bier für knappe €180,-- gespeist. Erwartungen wurden keine übertroffen, aber durchaus erfüllt.

Im Sommer ist der Schatten der hohen Mauern zudem durchaus zu empfehlen.

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Könnten wir noch ein wenig vom Salat haben? - Nicht die Bohne!! misenplace: Ich glaub, der Chef dort ist ein ÖVPler, der hortet die Bohnen im Keller und gibt sie erst vor Gericht heraus! :D

8. August 2012 um 22:40|Gefällt mir|Antworten
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Bewertet am 06.08.2012

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