RestaurantTester.at
Samstag, 18. August 2018
Speisen
Ambiente
Service
40
48
35
Gesamtrating
41
3 Bewertungen
Alle Ratings 0 - 50
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Kunsthandwerk Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Ambiente
Gemütlich
Preislage
Mittel
Kreditkarten
Keine
Öffnungszeiten
Mo
geschlossen
Di
17:00-24:00
Mi
17:00-24:00
Do
17:00-24:00
Fr
17:00-24:00
Sa
17:00-24:00
So
12:00-20:00
Letztes Update von
amarone1977
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Kunsthandwerk

Radelsdorf 1
9556 Liebenfels
Kärnten
Küche: Österreichisch, Kärntnerisch, Vegetarisch
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 04215 2894 0664 526 86 86

3 Bewertungen für: Kunsthandwerk

Rating Verteilung
Speisen
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 29. Jänner 2014|Update 7. Feb 2014
Experte
amarone1977
318 Bewertungen
75 Kontakte
Tester-Level 30
4Speisen
5Ambiente
4Service
10 Fotos1 Check-In

Ein perfekter Sonntag mit der Familie. Klassik-Matinee zum Appetitanregen, dann ein ausgedehntes Mahl in urig-schöner Atmosphäre.
Ein zweiter Besuch folgte bald - in charmanter Begleitung.

Und das geht so:
Feldkirchen in Kärnten ist als Bezirkshauptstadt für seine Gastronomie zumindest bei mir noch nicht wirklich vorstellig geworden – um’s mal so zu sagen.
Auf ungefähr halber Strecke zwischen Feldkirchen und St. Veit, der nächsten Bezirkshauptstadt, liegt die kleine Gemeinde Liebenfels.

Im Streudorf Radelsdorf steht teils hinter riesigen Fichten versteckt das „Wirtshaus Kunsthandwerk“.
Schon vor einigen Jahren, als der Restauranttester noch gar nicht existierte, war ich schon mal dank einer Einladung eines Wiener Kollegen (!) hier zum Essen eingeladen. Ich würde das altehrwürdige Haus wohl noch immer nicht kennen.

Der Bau ist wirklich stattlich: das alte Forsthaus der Grafen Goess, ein Adelsgeschlecht, bekannt unter anderem für seine Besitzungen in Klagenfurt, Graz oder Südtirol, ist innen durch die besondere Gewölbe gekennzeichnet und wirklich ein architektonisches Juwel.

Die alte Baustruktur, außen z.T. mit Efeu verwachsen, innen in mehrere Stuben aufgeteilt, trennt Raucher wie Nichtraucher sehr effektiv, was ja in der Gastronomie nirgends einfach ist – hier gelingt es gerade durch die sehr alte Raumaufteilung fast spielend.

Die Betreiber des Restaurants, das Ehepaar Magnet, wohnt auch im Haus. Er schupft die Küche, sie zusammen mit einer weiteren Dame den Service.
Mit Kindern geht man geschickt und rücksichtsvoll um, nur mit Pommes und Ketchup kann man hier Gott sei Dank nicht dienen. Die kleinen Frösche nehmen’s zur Kenntnis und bestellen zum Schnitzerl eben Reis.

Die Altfrösche wiederum wählen aus einer übersichtlichen Karte, die vor allem mit wirklich regionalen Zutaten protzen kann: Gänseleber aus der Region, ohne Zwangsernährung, Hühnereier vom nahegelegenen Bio-Bauernhof, Kärntner Kasnudeln aus demeter-zertifiziertem Dinkelmehl, Einsatz von Blüten und Kräutern aus dem eigenen Garten.
Serviert werden die Speisen in anscheinend selbst getöpferten Schüsseln und Tellern.

Die Bio-Bemühungen setzen sich auch in der Weinkarte fort, Kärntner Wein wird dank der Klimaerwärmung auch hier angeboten, die Namen sind durch die Bank eher unbekannt, nur Gernot Heinrichs Zweigelt ist nach seinem Umstieg auf Biodynamik einer der wenigen „Stargäste“ im Weinkeller.

Der Tisch ist hübsch eingedeckt, die Gedeck-Schüsserln sind wie das Reserviert!-Schild besagte Handwerkskunst, nur die Papierservietten könnte man durch stoffige ersetzen.

Kleine Holzschüsserln sind voll mit Wasabi-Erdnüssen (eher „überregional“) und gesalzenen Hirsebällchen.

Es gibt, unter anderem: einen Kernölaufstrich (brav), Hirschwurst (mmm) und einer feinen Auswahl an selbstgemachtem Brot (duftig und dementsprechend sehr gut) als Gedeck.
Beim zweiten Besuch gesellt sich ein butterzarter Kärntner Lardo (hier nennt man ihn weißen Speck) dazu, samt Rosmarinblättchen.

Sodann: eine absolut feine Gänseleberpastete ohne schlechtem Gewissen und sich zuschnürende Hälse. Dazu zweierlei Marmeladen (Marille und Preiselbeer) und ein fein abgeschmecktes Zwetschenkompott sowie gut marinierter Salatgarnitur.

Außerdem: eine wohlschmeckende, nicht mit Mehl oder Schlagobers verfälschte Brokkoli-Cremesuppe, die nur mit etwas zu fett gebähtem Schwarzbrot garniert wird.

Beim zweiten Besuch gab's ebenso eine mehl- und obersfreie Kohlrabisuppe, ebenfalls sehr gut mit schön knackigen Kohlrabistückchen drin.

Hauptgang: eine durchaus zarte, vielleicht nicht ganz rosa gebratene Barberie-Entenbrust mit exzellenten Topfen-Nockerln, die mich ein wenig an die alpin-italienischen Gnocchi di malga erinnern.
Das feine, duftige Thymiansafterl passt natürlich wunderbar dazu, ebenso das intensive Rotkraut, dezent knackig.

Beim zweiten Besuch gab's ein sensationelles Lamm. Mit Biss und trotzdem zart, "blökt" nicht in der Nase, der dazu gereichte cremige Polenta passt ideal dazu, das Fleischerl wird auf perfekt gegarte Gemüsesorten gebettet: Tomaten, Melanzani, Ingwer, Sprossen, Porree, Kreuzkümmel, Kurkuma & Co. dürfen abschmecken.
Besser geht's kaum, ein sensationeller Gang!

Nachspeise beim ersten Besuch noch nicht, den Kindern wird’s schon zu fad, alle Malbücher sind bereits bemalt, alle zu lesenden Mitbringsel ausgelesen.
Aber dann darf ein Nougatino nicht fehlen - cremiges Nougateis übergossen mit wirklich intensivem Espresso, nicht zu knapp.

Fazit: wunderschöne Location mit viel Liebe zum Detail bis hin zu den perfekt gepflegten Toiletten – die Dekoration obliegt sicher der Chefin des Hauses, das erlaube ich mir mal zu sagen.
Feine, sehr bemühte, auf Bio und Natur ausgelegte Küche, die preislich alles andere als abgehoben ist.
Hoffentlich bald wieder, schon der erste, lang zurückliegende Besuch war sehr zufriedenstellend.

PS: das namensgebende Kunsthandwerk, das auch in den Räumlichen herumhängt und herumsteht kann man auch käuflich erwerben!

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Da scheint, die Welt noch in Ordnung zu sein! Schon gespeichert auf unserer Zutun-Liste.

30. Jänner 2014 um 13:22|Antworten|Gefällt mir1
am 23. Jänner 2013
Gregor25
1 Bewertung
1 Kontakt
5Speisen
5Ambiente
5Service

Waren heite das erste mal zu dritt (mit Kind) im Kunsthandwerk. Waren super zufrieden,äußerst nette Bedienung,super Essen,sehr Kinderfreundlich,kommen auf jeden Fall wieder,war ein wunderschöner Abend!!!Man würde nie glauben,wenn man die Straße entlang fährt,
dass es hier oben,etwas versteckt,so ein tolles,einladendes Wirtshaus antrifft,wo man sich sehr wohlfühlt,man fühlt sich willkommen und man sieht,dass die Wirtsleute es mit viel Liebe machen,allein wenn man die Deko sieht. Essen ist top,von der Vorspeise bis zur Nachspeise,haben selten so gut gegessen. Keine Massenabfertigung,man fühlt sich einfach herzlich willkommen.

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Man würde nie glauben,wenn man die Straße entlang fährt, dass es hier oben,etwas versteckt,so ein tolles,einladendes Wirtshaus antrifft,wo man sich sehr wohlfühlt,man fühlt sich willkommen und man sieht,dass die Wirtsleute es mit viel Liebe machen,allein wenn man die Deko sieht. Essen ist top,von der Vorspeise bis zur Nachspeise,haben selten so gut gegessen. Keine Massenabfertigung,man fühlt sich einfach herzlich willkommen.

23. Jänner 2013 um 22:21|Antworten|Gefällt mir

Gregor: richtig hilfreich wäre es, über das Kunsthandwerk (ich kenne das Lokal, war vor zwei Jahren mal dort) einen nachvollziehbaren Bericht zu lesen, der - dem Leser aufschlussreiche INformation bietet - dich dadurch glaubwürdig erscheinen lässt - und gleichzeitig auch dem Lokal selbst was bringt denn sonst kriegt man hier schnell das Gefühl, dass man dem Hausherren hier mit einer schnellen dreizeiligen Jubelschrift einen großen Gefallen tun will.

23. Jänner 2013 um 20:33|Antworten|Gefällt mir1
am 1. August 2010
clauditron
1 Bewertung
1 Kontakt
3Speisen
4Ambiente
0Service

Essen gut, schön dekoriertes Ambiente, Service mangelhaft (mündliche Absprache bezüglich der Dauer einer Feier in dem Lokal wurde seitens der Besitzer nicht eingehalten, sogar noch geleugnet - Gäste wurden noch während der regulären Öffnungszeiten rausgeschmissen). Fazit: als enttäuschter Gast, kann ich dieses Lokal nur bedingt empfehlen.

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4 Kommentare|Zeige alle Kommentare
Unregistered

Es ist lieb, wenn sich die Stammgäste für ihr Lokal so in die Schlacht werfen und es gegen böse, vielleicht sogar unberechtigte Angriffe verteidigen. Und vor allem, ein Banker und ehemaliger Koch müsste doch wirklich wissen, dass man sich in Österreich nicht mit selbst mitgebrachten Getränken betrinkt, sondern sich zum Niedersaufen der sündteuren Schnäpse des Wirtes bedient, weil der nämlich mit Spirituosen am allermeisten verdient.

23. Jänner 2013 um 11:01|Antworten|Gefällt mir3
Gast_in_Liebenfels

Auch ich kann nur Positives über dieses liebenswerte Lokal mit seinen äußert freundlichen und zuvorkommenden Wirtsleuten berichten. Immer, wenn wir die Heimat meiner Frau besuchen, kehren wir ins Kunsthandwerk ein, um einen gemütlichen, entspannten Abend bei mit heimischen Produkten sorgfältig zubereiteten Speisen zu genießen. Nach der Begrüßung durch die stets gut gelaunte wie professionelle Frau Magnet, kann man gar nicht anders, als den Stress des Tages, der Woche oder des ganzen Monats abzuwerfen, einfach nur hier zu sein und sich den Menschen an seinem Tisch zu widmen - und natürlich dem Essen. Das Kunsthandwerk ist für mich ein Wirtshaus wie es besser kaum sein könnte. Aber bestimmt nichts für ungehobelte Gäste, die sich nicht zu benehmen wissen.

23. Jänner 2013 um 10:24|Antworten|Gefällt mir
Unregistered

Das Wirtshaus „Kunsthandwerk“ ist nicht nur für mich sondern für zahlreiche Bekannte und Freunde sowie Geschäftspartner ein Ort an dem man sich einfach wohl fühlt, gleichbleibende, beste Qualität und unaufdringliche Freundlichkeit genießt – ein Besuch ist seit 10 Jahren für mich und alle wie Kurzurlaub. Umso mehr ärgert es mich, dass eine, nicht der Wahrheit und gerechtfertigten Kritik seitens eines Gastes, geschrieben vor 2 Jahren, noch immer auf der Website erscheint. Vielmehr entspricht der Wahrheit, dass sich die Gesellschaft dieses Gastes, ein Banker, niveaulos benahm und sich durch selbst mitgebrachten Schnaps (versteckt in Körben) betrank und ausfällig wurde. Der Banker war ein ehemaliger Koch und müßte wissen, dass es in Österreich nicht Sitte ist, sich durch selbstmitgebrachte Getränke zu betrinken. Die Wirtsleute sind Profis auf ihrem Gebiet und haben die Feier nach 10 Stunden bester Bemühungen ausklingen lassen müssen, niemand wurde rausgeschmissen. Die Rechnung wurde erst am nächsten Tag bezahlt und man entschuldigte sich. Ich war zufällig auch an diesem Tag Gast und die Geschichte kam mir zu Ohren. Die Negativwerbung sehen die beiden als Positiv und bzw. aber, man sollte immer beide Seiten sehen. Ich wünsche mir für mich und alle Stammgäste, daß das „Kunsthandwerk“ noch viele runde Geburtstage feiert.

15. Jänner 2013 um 00:15|Antworten|Gefällt mir
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Erst-Tester

Bewertet am 01.08.2010

Master

1 Check-In
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