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Krutzler

Nr. 16
7522 Heiligenbrunn
Burgenland
Küche: Österreichisch
Lokaltyp: Restaurant
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1 Bewertung für: Krutzler

Rating Verteilung
Speisen
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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 29. März 2015
Experte
bubafant
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Unterwegs im Uhudler-Land. Der Krutzler – Genussgasthof & Hotel (© Paragon und Homepage) – ist bei der Nächtigung preislich oben rausgefallen, kommt aber in der gastronomisch eher dünn besiedelten Ecke, in der wir uns herumtreiben, beim Mittagessen zum Zug. Und in weiterer Folge am Abend des gleichen Tages noch einmal, weil die von uns von langer Hand geplante Abendgestaltung im Burggraben wortwörtlich zerschellt (…).

Der Krutzler ist nicht klein, im Gegenteil, man könnte durchaus Platzhirsch dazu sagen. Es gibt Angebote für verschiedene Größen des Geldbörsels, Weinverkostungen, einen Kaufladen bis hin zur Nächtigung inklusive Wellness (Keltenoase inmitten eines Felsens). Das mächtige weißgetünchte Ensemble ist unübersehbar.
Beim Eintreten, und wir sind erstmals da, werden wir gleich mit 'griass eich' vom Wirt begrüßt, die Chefin werkt in der Küche und kommt, sobald Zeit ist, auf eine Runde im Gastraum vorbei, um zu fragen, ob alles in Ordnung ist.
Ein typisches Gasthaus auf hohem Niveau, traditionell aus dem Alten gewachsen mit liebevoller Gestaltung bis hin zu sanften pannonischen Einflüssen. Die Wirtsstube ist sehr gemütlich, Eckbänke wie wir sie alle aus den Küchen unserer Eltern kennen, Deko aus Weinreben, und edles weißes Tuch auf den Tischen. Besonders gemütlich ein ovaler Tisch samt perfekt angepasster Bank im Runderker.

Wir bekommen die Speisekarte, und das Herz geht einem auf. Keine Einheits-Karte, beileibe nicht. Der Einfluss aus dem ungarischen ist natürlich spürbar (jede Speise ist übersetzt), und auch die Bundesländergrenzen zur Steiermark und nach Kärnten werden überwunden. Und sprachlich auch genau auf meiner Welle: zerscht eiß ma (Vorspeisen), a Spoaß auni Fleisch und an Sterz (fleischlos), Suppm, Fischiges aus'n Boch va rund uma dum, Und wenn I nat füll Hunger hob? (kleine Speisen, wie Brettl des Weinbauern, Bogracs-Gulasch, Bauerneierspeis mit Kürbiskernöl und Saure Wurst) bis hin zu Siasses (Somlauer Nockerl, Wuzinudeln, Uhudlermarmelade-Palatschinken, Hollerkoch und Bohnentorte). Eins noch: Rahmbaulsalat (Bau[l]schorl – schon ewig nicht mehr gehört (◠‿◠) ).

Wuzinudel (EUR 8,90)
Wer kennt sie nicht aus seiner Kindheit ? Bei uns zu Hause gab es sie allerdings hauptsächlich in der süßen Version mit Zimt, Brösel und Zucker. Ich mag sie, wenn sie nicht so batzweich sind, und diese auf dem großen viereckigen Teller sind fest im Biss und auch noch etwas angebraten. Serviert werden sie mit grünem Spargel und einer Soße Musseline. Ich habe den allwissenden Onkel gefroogelt, Sauce Mousseline ist eine mit geschlagenem Schlagobers verfeinerte Sauce Hollandaise. Die Zugabe hat sich nicht wirklich groß im Geschmack niedergeschlagen.
Ein perfektes kleines Mittagessen.

Und weil es so gut war, leisten wir uns noch zu zweit Somlauer Nockerl (EUR 4,00).
Wie man weiß, gibt es keine zwei gleichen Zubereitungsarten dieser Speise. Hier sitzen wir vor einer sehr schokoladigen Variante. Sowohl vom Teig her dominieren die dunklen Anteile und es ist auch (zu viel) Schokosauce über dem Gericht. Die hellen Teigstücke sind leicht mit Eierlikör getränkt, nur wenige Rosinen-Stücke.

Kürbiscremesuppe (EUR 3,50)
Ein tiefer Biolek-Teller mit quadratisch geschwungenen Kragen. Die Cremesuppe ist sehr kompakt, nicht dünnflüssig, ganz kleine Stückchen vom Kürbis, geriebene Kürbiskerne darüber gestreut und etwas Kürbiskernöl. Die Kerne in der kleinen Form sind neu, hinterlassen aber einen guten Eindruck, sehr solide Form dieser Suppe.

Jydische Entenleber (EUR 6,50)
Die Leber wird mit der Gabel zerdrückt und in Schmalz und Zwiebel angeröstet. Serviert in einem Keramiktöpfchen mit Deckel, dazu getoastete Weißbrotecken, gesalzene Butter und Salatgarnitur.
Vom Titel her habe ich etwas anderes erwartet, aber eine Leber-Liebhaberin kann man nicht so schnell abschrecken. Im Endeffekt (gegessen wie ein Beef Tartar) schmeckt die Kombination sehr gut, die Leber ist sehr fein, gut gewürzt mit dem Zwiebel, nach mehreren Bissen kommt etwas Pfefferschärfe durch. Ich mag so was.

Potpourri vom Boch und Teich (EUR 12,90)
Richtig, jetzt gibt es Fisch. Auch der Teller ist ein solcher, aber nicht peinlich, nur leicht angedeutet. Darauf je ein Filet vom Saibling und der Bachforelle. Beides knusprig gebraten und doch noch saftig, sowie mit gutem Biss. Schon sehr gut, der Hammer aber ist das Pilzgröstl als Beilage. Ich hab das gern, wenn die Schwammerln, obwohl penibelst geputzt und gut angeröstet noch immer ein bissl Aroma von Waldboden haben. Die Erdäpfel sind nicht sehr scharf angebraten, wahrscheinlich erst später in die Pfanne dazu gekommen, passen aber sehr gut.
Der dazugehörende Salatteller besteht zwar aus frischen Einzelkomponenten, wie Eisbergsalat, Paprika und Erdäpfel, ist mir persönlich aber zu wenig und fast etwas zu sauer mariniert.
Diese Speise hebt den Schnitt über beide Besuche auf die gute vier.

Gundelpalatschinke (EUR 5,50)
Laut Speisekarte, eine typische Krutzler-Palatschinke.
Gefüllt mit einer Nussmasse, diese mit Rum beträufelt und mit Schlagobers und Schokosoße serviert.
Was soll ich sagen, es hat plumps gemacht. Denn die Palatschinke ist ungelogen mindestens 5 mm dick, dazu noch die Füllung und das Drumherum. Jetzt weiß ich erst hauchdünne Palatschinken zu schätzen. Das Dessert ist gut, allerdings nichts, was man nicht auch jederzeit selbst zu Hause machen kann.

Fazit: Empfehlung. Punkt.
Wir sind mittags (nicht Schlag zwölf) ohne Reservierung hereingeschneit und es gab keine Probleme, abends haben wir schon auf dem Weg zum Lokal noch kurz angerufen, es gab ebenfalls ein Platzerl für uns. Die gesamte Mannschaft im Service ist außerordentlich nett und zuvorkommend, berät und erklärt, wenn man Hilfe braucht und hat allgemein ein gutes Gefühl für Timing.
Die Preise sind mehr als fair, das Achtel Rot vom verwandtschaftlichen Winzer z.B. um EUR 1,90. Der Wirt samt seinem großen Team vermittelt einem das Gefühl, ein gern gesehener Gast zu sein. Wer die große Geldtasche eingepackt hat, ist mit einem mehrtägigen Package samt Dinner und Ausflügen in die Umgebung mit Sicherheit gut bedient. Wir sind bei unserem Wochenendausflug sehr froh gewesen, den Krutzler gefunden zu haben.
Im Rückblick (wortwörtlich) sieht man die ursprüngliche Fassade des Gasthauses an der Straße entlang mit dem eigenen Eingang für das Kaufhaus.
Köszi !
ᵔ.ᵔ

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Bewertet am 29.03.2015

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