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KosuKosuKosu
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Gemütlich
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Öffnungszeiten
Mo
11:00-15:00
17:30-23:00
Di
11:00-15:00
17:30-23:00
Mi
11:00-15:00
17:30-23:00
Do
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Kosu

Praterstraße 36
1020 Wien (2. Bezirk - Leopoldstadt)
Küche: Japanisch, Sushi
Lokaltyp: Restaurant, Sushi Bar
Tel: 01 968 57 29
Lokal teilen:

4 Bewertungen für: Kosu

Rating Verteilung
Speisen
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Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 25. Oktober 2014
Experte
bubafant
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4Speisen
3Ambiente
4Service
17 Fotos1 Check-In

Kosu ist japanisch und bedeutet 'Grenze überschreiten'. Damit will das Besitzerpaar seinen Schritt in die Unabhängigkeit – mit einem eigenen Lokal – manifestieren. Man wirbt mit der Einmaligkeit des Lokals und dass Essen in Japan nicht 'nur' für den Gaumen, sondern auch für das Auge zubereitet wird. Seit 2005 betreiben sie ihr Lokal mit Platz für rund 25 Personen. (© Homepage) und zwar auf der Praterstraße. Auf dem breiten Gehsteig davor befindet sich ein netter Gastgarten, baulich mit Holzeinfassung und Grünzeug abgetrennt. Die Witterung gibt allerdings einen Aufenthalt im Inneren vor.

Das Lokal ist nicht sehr groß, über die Hausecke herum fast alles Glasfassade, und das im Rechteck ergibt die Gesamtgröße. An der Außenfront entlang viele Zweiertische, die im Notfall für ein Vielfaches von zwei zusammengeschoben werden können, etwas im Inneren zwei größere Tische, eine Theke und ein Hochboard mit ein paar Hockern davor. Die Türen zu den Sanitäranlagen befinden sich hinter rustikalen Vorhängen (Achtung, die Tür ist wirklich gleich dahinter :-|). Sparsame Deko, auf Schiefertafeln an der Wand asiatische Zeichen und ein Willkommensgruß. Ob der Beengtheit ist jeder Zentimeter gut genützt. Die Tische sind eingedeckt mit einer handelsüblichen Soja-Sauce, Messerbänkchen (oder heißt das hier Stäbchenbänkchen), auf dem die Essstäbchen drohen, zwei Saucenschälchen und einem Glücksbambus in der Vase.

In der Speisekarte findet sich natürlich das herkömmliche Angebot an Sushi, Maki, Temaki & Co. Unter der Rubrik 'Neue Speisen' findet man z.B. Edamame (Sojabohnen), Drachrolle (Innen Aal und Gurke, außen Avocado und Aal), Pangasius-Bento (…), Kosu-Reis, Tori Gohan Supu (Reissuppe mit Huhn und Gemüse) . Sehr anschaulich wird jede Speise mit Einzelkomponenten angeführt und die scharfen Gerichte mit Zusatzinformation.
Die diversen Sushi-Maki-Temaki-Sashimi-Kombinationen werden als Schifferplatte angeboten, für Ladies und Gentlemen bis hin zum Birthday (für 2 Personen inklusive Sekt).
Werktags von 11:00 bis 15:00 Uhr gibt es eine Mittagskarte mit z.B. Yasai Don, Tori Teriyaki Bento, Yasai Bento, (zwischen EUR 6,30 und 7,70). Im Netz gibt es ein kleines Lexikon, Begriffe wie Bento über Mochi bis hin zu Yaki werden erklärt, eine nette Geste.

Wir haben schon 'vorgearbeitet' und wissen, dass wir uns für ein Luxus Menü (EUR 17,80) entscheiden werden. Einmal Seafood&Meat und einmal Meat. Hier sind wir an dem Punkt, den ich wirklich kritisieren muss, denn diese Speisen werden auf einem massiven Bambusbrett serviert, bei unserem kleinen Tisch stehen an beiden Sitz-Seiten diese Bretter mehrere Zentimeter über den Tisch drüber. Das sollte man überdenken.

Dobin Mushi Suppe
Eine Premiere für mich – inklusive der Präsentation.
Auf einem Holztablett kommt ein Kännchen mit Siebeinsatz und großen Griff, sowie eine kleine Schale mit einem Zitronenschnitz. Man gießt die Suppe in die Tasse uns lässt das erstmal individuell auf Trinktemperatur abkühlen. Im Sieb gibt es jede Menge Getier. Viel zarter Fisch, obenauf eine Riesengarnele, perfekt geputzt und entdarmt, und untergemischt noch kleine Krabbenstückchen. Die Texturen sind so fein und im Abgang eine leichte Schärfe. Diese Vorspeise mit der Menge an Flüssigkeit ist fast schon eine Hauptmahlzeit. Sehr gut. Und wieder was Neues gelernt.

Und dann kommt das schon erwähnte große Brett. Gut, die Optik stimmt perfekt, denn in einem rot-schwarzen Bento-Böxchen (das es nichtsdestotrotz auch hier gibt), wäre es nur der halbe Auftritt. Auch das eckige weiße Porzellan ist gut gewählt – die hübsche Präsentation geht eben zu Lasten des Platzes. Die weniger aufregenden Schalen (auch optisch) sind jene mit (nona) Reis, Moyashi-Salat, Lychee-Kompott und Sake (jawohl!). Hier kann man nicht so viel falsch machen. Der Reis sehr klebrig und ungesalzen, der Salat sehr knackig und erfrischend, Lychees as they can be und der Sake (als Abschluss) überraschend mild. Die beiden warmen Hauptspeisen teilen sich eine große Platte, wie auch die rohen Fischkreationen.

Auf einem Häufchen von 'Rettichfäden' jeweils zwei Scheiben von Lachs, Thun- und Butterfisch. Sehr zart und eine für mich gute Temperatur, die Fächergurke – das Auge isst mit.
Auf meiner JapChi-Tour habe ich gelernt, dass Nigiri eigentlich so klein sein sollen, dass man nicht abbeißen muss - das wir hier komplett konterkariert, denn auf einer normalgroßen Portion Reis ist je ein Stück Butterfisch und Lachs drapiert, wo anders reicht diese Menge für mindestens zwei Nigiri. Auch wieder für das Auge, perfekte Qualität. Die Garnitur eingelegter Ingwer und Wasabi-Paste wird von mir nicht angerührt.

Das Bulgogi ist extrem zart, längliche Steifen Fleisch gut herausgebraten, Zwiebel und Karotten untergemengt. Obenauf Röllchen vom Frühlingszwiebel und weißer Sesam. Und hier haben wir die Variante mit Saft (ja, SSW). In Summe fühlt sich das im Mund für mich einfach perfekt an. Wieder einmal eines der besseren Bulgogi.

Auf drei Muscheln thronen drei Garnelen.
Gott sei Dank habe ich mir Besteck bestellt, denn wie ich die Muschel mit Essstäbchen loseisen müsste – da fehlt mir jeder Plan. Die Muscheln schön orangefärbig und knirsch frei. Die Garnelen wie gezeichnet, ohne Darm und mit dem letzten Stückchen vom Schwanz. Über allem einiges an Zwiebel und Kräutern, sowie ein Hauch von Knoblauch. An der Grenze zur zweiten Hauptspeise rinnt etwas vom Bulgogi-Saft in die Muscheln, ein sehr eigenwilliges Geschmackserlebnis und wirklich sehr gut.
Meine Begleitung hat stattdessen Knusprige Ente gewählt. Obwohl diese Portion fast doppelt so groß ist, koste ich nicht, höre aber keine Klagen.

Am Ende ist der Magen doch sehr gut gefüllt. Unsere Verweilzeit beträgt etwas mehr als eine Stunde, und damit gehören wir schon zu den 'Langhockern'. Rings um uns werden flugs einzelne Gerichte, serviert und die sind auch nicht gerade klein geraten. Am Tisch neben uns haben wir während unseres Aufenthalts drei verschiedene Nachbarn, so fluktuiert es hier. Leider lädt das Lokal auch nicht wirklich zum länger bleiben ein, und wenn schon neue Gäste in der Queue stehen, räumt man dann quasi freiwillig das Feld. Wir hatten auch nicht reserviert, so gesehen geht das für mich voll in Ordnung. Für eine größere Gruppe empfiehlt sich auf alle Fälle eine Reservierung.

Fazit: Die Gerichte sind oft kleine Kunstwerke (© Homepage) – das können wir bestätigen. Leider findet sich auf der Speisekarte, und das auch noch unter den neuen Speisen, Pangasius (das wäre wirklich sehr leicht zu ändern). Das komplette Lokal ist Raucherbereich, sogar am WC ist ein Wandaschenbecher montiert, auch neben dem Waschbecken, und der Koch raucht in seinen Pausen an der Bar. Dafür hat unsere Kleidung relativ wenig Mief gehabt.
Service ist unaufgeregt, und die Crew steht während des ‚Nichtstuns‘ im Lokal wie Mitglieder der Terrakotta-Armee herum und schauen auf die Praterstraße.
Zur Rechnung gibt es ein Bambuskörbchen mit süßen Reiscrackern. Auch wieder etwas anderes.
Es war nicht alles perfekt, aber das Essen sehr gut und wir werden hier sicher wieder einmal herkommen, d.h. klare Empfehlung.

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Letzter Kommentar von am 26. Okt 2014 um 06:35

zu japanischer Hausmannskoste fällt mir noch das EN in der Werdertorgasse ein

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am 16. September 2014
stmic
9
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4Speisen
3Ambiente
4Service

Die Frische der Speisen und die prompte sehr freundliche Bedienung sind für mich die vorrangigen Punkte!
An dem Abend wo ich mit meiner Tochter dort war, gab es glücklicher Weise keine Raucher im Inneren des Lokals. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass Rauch diesen naturbelassenen Geschmack der Speisen negativ beeinflussen könnte. Im Übrigen finde ich auch, Raucher haben nichts in einem Speise Lokal verloren. Das soll niemanden diskriminieren, aber wenn man als Raucher sich nicht mehr vorstellen kann, dass es Menschen gibt die kleinste Nuancen an unterschiedlichsten Geschmäckern registrieren können, die werden diese Meinung natürlich nicht verstehen können. Aber das soll hier nicht Thema werden bzw. bleiben.

Ich kann viel schreiben aber ich glaube meine Bewertung und die angehängten Fotos müssen für Sushi Liebhaber reichen um einfach selbst zu testen. Glatte Empfehlung!

Was wir bestellten:
1 Miso Suppe
1 Lady's Schiff
1 Seafood Menü

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am 5. März 2012
morris
6
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4Speisen
3Ambiente
3Service

Das Kosu in der Praterstrasse als japanisches Restaurant zu bezeichnen finde ich etwas übertrieben. Es ist einfach ein sehr gutes Sushi-Lokal. Klein - im Sommer mit einem Gastgarten auf der Praterstrasse etwas vergrössert - und immer sehr gut besucht. Die angebotenen Sushi Variationen sind durchwegs frisch zubereitet und das scheint, neben dem guten Preis-Leistungverhältnis, das Erfolgsgeheimnis. Im letzten halben Jahr wurden die Preise zwar moderat angehoben - dafür gab es neue Speisekarten und -verzichtbares-süßes Knabbergebäck mit der Rechnung, aber insgesamt kann das Lokal noch immer als günstig bewertet werden. Das Service ist in Ordnung, wobei hier die Größe des Lokals die Übersicht fast zwingend ergibt. Einziger Kritikpunkt ist die "Raucherzone": In einem Lokal von mal vierzig Quadratmeter werden zwei Tische in einer "Ecke" als Raucherzone deklariert. Natürlich zieht der Rauch durch das ganze Lokal. Warum man nicht die Raucher, wie mittlerweile durchaus üblich, vor die Türe bittet, bleibt trotz nachfragen ein Geheimnis. Daher als Tipp für Nichtraucher: Im Sommer den Schanigarten nützen, oder die Speisen vorbestellen und mit nach Hause nehmen. Die Qualität überzeugt jedenfalls auch dabei!

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Letzter Kommentar von Unregistered am 26. Aug 2013 um 13:02

Ich war gerade dort mittagessen und habe die Speisen durchwegs gut und auch preislich in Ordnung gefunden, ABER: die Kellnerin hat mich mitten während des Essens gebeten, den Tisch zu wechseln, da drei Personen hereingekommen waren und sie diese an zwei aneinandergrenzende Tische (meinen und den Nebentisch) setzen wollte. Als ich ihr sagte, daß ich erst fertigessen würde, hat sie die drei an die Bar gebeten. Kaum hatte ich fertiggegessen, standen schon die Kellnerin und der Koch vor meinem Tisch und warteten darauf, daß ich den Tisch verlasse. Dieser erste Besuch dort war ganz bestimmt auch mein letzter

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am 28. Oktober 2010
Otternase
34
44
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4Speisen
3Ambiente
4Service
13 Fotos2 Check-Ins

Das KOSU ist ein winziges japanisches Restaurant auf der Praterstraße, gleich schräg gegenüber vom Galaxy-Tower. Die Einrichtung ist schlicht, sogar schon etwas abgewetzt, und es gibt Platz für schätzungsweise maximal 25 Personen (aber nur wenn alle zusammenrücken). Trotzdem ist es ein Geheimtipp, denn gekocht wird dort auf einem unerwartet hohen Niveau. Im Sommer, wenn noch ein paar zusätzliche Tischchen draußen aufgestellt werden können, quetschen sich zahlreiche Gäste (alle in Business-Kluft - wahrscheinlich von der Finanzmarktaufsicht oder der ING-DiBa aus dem „Turm“) in die uncharmanten Alu-Sesselchen und laben sich an einem schnellen Mittagsmenü. Ein gut besuchtes Lokal ist meistens ein positives Zeichen für die Qualität Küche (oder aber die Wirtin ist besonders hübsch). Die Speisen im KOSU wirken authentisch, sind appetitlich angerichtet und schmecken einfach gut. Zum Beispiel stehen drei verschiedenen Sashimi-Varianten zur Auswahl (normal / Sake=Lachs / Maguro=Thunfisch), die von hervorragender Qualität sind und einem förmlich auf der Zunge zergehen, das Gleiche gilt für Sushi und Maki. Aber auch die gegarten Gerichte sind nicht von schlechtern Eltern. Hervorragende Nudelsuppentöpfe (Ramen) oder eines von 22 Tepan Yaki Gerichten (traumhafter Lachs mit Teriyakisauce und Gemüse) laden ein, den nächsten Besuch so rasch wie möglich einzuplanen. Unter anderem auch, weil die Portionen für japanische Verhältnisse ziemlich groß sind aber durchaus preiswert (die Banker wissen’s schon). Wer Abwechslung braucht, wählt am Besten eines der vielen Bentos um ca. 10,- Euro. Unlängst nahm ich zu Mittag nur einen gebratenen Reis mit Huhn und Gemüse, das war zwar nicht wirklich extravagant, aber eine Wohltat für den hungrigen Magen und hat auch gemundet!
Das für diese Lokalgröße ziemlich zahlreiche Personal ist flott und sehr freundlich, besonders die Besitzer des KOSU.
Daher mein Resümee: absolut empfehlenswert, jederzeit gerne wieder!

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Bewertet am 28.10.2010

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