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Dienstag, 25. Juli 2017
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31
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Hirter Braukeller Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Frühstück
Ambiente
Gemütlich
Preislage
Mittel
Kreditkarten
VISA MC BANKOMAT
Öffnungszeiten
Mo
09:00-24:00
Di
09:00-24:00
Mi
09:00-24:00
Do
09:00-24:00
Fr
09:00-24:00
Sa
09:00-24:00
So
09:00-24:00
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amarone1977
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Hirter Braukeller

Hirt 1
9322 Micheldorf
Kärnten
Küche: Österreichisch, Kärntnerisch
Lokaltyp: Bierlokal
Tel: 04268 2050-45Fax: 04268 2050-47
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3 Bewertungen für: Hirter Braukeller

Rating Verteilung
Speisen
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 3. Juni 2017
Experte
Stammersdorfer
266 Bewertungen
30 Kontakte
Tester-Level 28
3Speisen
3Ambiente
4Service
9 Fotos1 Check-In

Am Weg zum Cup Finale ins Wörthersee Stadion, haben wir am 1.6.17 beim BRAUKELLER HIRT abgebremst. Das ist der Wirt, der zur Nordslowenischen Privatbrauerei Hirt, in 9322 Micheldorf gehört und etwa 40 Kilometer nördlich von Klagenfurt zu finden ist.

Parkplätze findet man ausreichend vor dem Lokal, für den großen Gastgarten war es zumindest uns, aufgrund der sehr bescheidenen Wetterlage zu kalt, einige unentwegte saßen aber trotzdem bei Regen Blitz Donner Wind und gefühlten 15 Graden draußen.

Beim einzigen Besuch vor vielen Jahren, sah alles hier noch ganz anders aus. Jetzt ist es modern, hell, freundlich, sauber, gepflegt und recht gemütlich. Es gibt Holzsessel, mit Stoff bezogene Bänke, Tische mit Metallfüssen und Holzplatte, roten Steinboden, Holzdecke, die Wände sind gelb ausgemalt, durch Rundbögen kommt man die anderen Räumlichkeiten und einen Raucherbereich gibt es auch noch, wobei da genau ein Gast saß. Der rauchende Mensch ist ja doch eine aussterbende Gattung :-))
Das Lokal war um 17h nicht sonderlich gut besucht, aber die meisten Tische waren für einen späteren Zeitpunkt reserviert.

Alles ging sehr flott, zwischen Ankunft und Weiterfahrt lagen gerade einmal 50 Minuten für Bier, Suppe Hauptspeise, Espresso und..... :-))
Die beiden jungen Mitarbeiter sind auf zack, freundlich, fragen nach, sind aufmerksam, nix steht lange am Tisch und sie können lächeln. Einer war für Bestellung und die Mehrwertsteuerrechnung zuständig, half aber auch beim Abräumen, der andere brachte die Speisen und serviert rasch ab. Sehr anständige professionelle Serviceleistung.

Ich hatte ein großes gut gekühltes Hirter Pils, ein Bier mit wenig Säure, daher leicht zu trinken und mit € 3,60 auch anständig bepreist, aber hier fallen ja die Lieferkosten weg. PROST!

Dann gab’s (schon wieder) eine Leberknödelsuppe um € 3,90 :-) Bei der war die Optik nicht ganz so toll, dafür aber Geschmack und Knödel top. Die Suppe kräftig, mit etwas Schnittlauch, der Knödel fest, so wie ich ihn mag, er ist nicht beim Zerteilen gleich zerfallen und der Geschmack war viel Leber und super gewürzt. Fast perfekt!

Meine Hauptspeise war ein Pilsrahmbeuschel mit Knödel und Gulaschsaft zu € 9,90. Geschmacklich war’s top, eine sehr große, in einem tiefen Teller servierte Portion. Mit sehr viel Lunge, wobei aber nicht alles Unnötige ordentlich weggeschnitten wurde. Herz war wahrscheinlich überhaupt keines dabei. Ich konnte mich des Eindrucks nicht erwehren, dass da auch etwas Rindfleisch drunter gemischt war, aber was soll. Die zwei kleinen festen Semmelknödel waren sehr gut und etwas Gulaschsaft, sowie Sauerrahm und drüber Schnittlauch waren auch da.

Der Espresso (€ 2,40) kurz vor der Weiterfahrt war durchschnittlich, er hätte stärker sein können.

Weitere Hauptspeisen am Tisch waren ein Hirter Riesenburger zu € 10,90, zwei Grillteller und ein Haus Pfandl um je € 14,90 und allen hat’s geschmeckt.

Wenn man in der Gegend ist, kann man im BRAUKELLER HIRT schon einkehren, das Ambiente gefällt und positiv überrascht haben die beiden Kellner.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 14. August 2015
Experte
bluesky73
259 Bewertungen
32 Kontakte
Tester-Level 29
3Speisen
3Ambiente
3Service
9 Fotos1 Check-In

Ein kleiner Wochenendausflug nach Kärnten führt uns am Rückweg durch Hirt – wir machen Rast im dortigen Braukeller. Es ist schon nach 14 Uhr, als wir am Zwischenziel ankommen, dem Gästeaufkommen tut das allerdings keinen Abbruch. Nach einer kleinen Ehrenrunde am Parkplatz vor dem Lokal und auch der Erkenntnis, dass ein zweiter, gegenüber liegender Parkplatz ebenso zugeparkt ist finden wir den wirklich großen Stellplatz etwas vorgelagert und wir wandern retour Richtung Gasthaus.

Einige riesige Bäume beschatten den belebten Gastgarten, wir sehen schon von weitem, dass sich hier kein Platzerl für uns finden wird. Über ein paar Stufen nach oben geht’s hinein in den ersten relativ großen Gastraum mit der Schank um die Ecke. Wir verschaffen uns einen Überblick, auch im Innenbereich sind nicht wenige Gäste anwesend.

Die Räumlichkeiten sind ineinander verschachtelt und weitläufig, wir nehmen an einem der ordentlich eingedeckten Tische Platz. Es dauert nicht lange, bis uns eine der Kellnerinnen entdeckt und uns die Speisekarten bringt. Die Getränkebestellungen werden sofort aufgenommen. Das servierte kleine Mischbier (Euro 2,80) erfreut wenig später durch die Bernsteinfarbe und durch den leicht bitteren Geschmack, das Zwickl (Euro 2,50) kommt sehr gut gezapft und erfrischt.

Der Gastraum ist mit freundlichen Farben ausgemalt, das Gelb von den Wänden findet sich in den Tischdecken wieder. Alles wirkt stimmig, andererseits stellt man sich unter einem Braukeller etwas Urigeres vor.

Unentwegt werden Teller aus der Küche getragen und in verschiedenen Räumlichkeiten und im Gastgarten verteilt. Wir haben den Eindruck, dass das Serviceteam aus einigen erfahrenen Kräften, aber mehrheitlich aus jungen, ungelernten Mitarbeitern besteht. Es dauert gute 25 Minuten, bis vorerst mal mein Gericht serviert wird.

Cordon Bleu „Hirter Braukeller Art“ - gefüllt mit Saftschinken und zweierlei Käse dazu Preiselbeeren, Sauce Tartare und Salatschüssel (Euro 11,90). Schön herausgebacken liegt es da, das Cordon Bleu, daneben im Glasschüsserl die Sauce Tartare und stichfestes Preiselbeergelee. Die Deko am Tellerrand in Form von klein geschnittenem Wurzelgemüse verwirrt mich ein wenig, soll aber wohl für den farblichen Akzent sorgen. Das Fleisch ist von sehr guter Qualität und auch hinsichtlich Füllung gibt es keine Beanstandung. Ob tatsächlich zwei Käsesorten verarbeitet worden sind lässt sich geschmacklich nicht ausmachen, die „Braukeller Art“ scheint generell nicht sehr vom Cordon Bleu wie man es kennt abzuweichen.

Die Portion Pommes frites wurden extra dazu bestellt, wären aber mengenmäßig eigentlich nicht notwendig gewesen. Die bei der Hauptspeise inkludierte Salatschüssel macht ihrem Namen alle Ehre und besteht wirklich aus den unterschiedlichsten Sorten, die aber alle gut und knackig schmecken.

Fr. bluesky wartet noch immer hungrig und nascht ein wenig bei meinem Salt mit, bis nach einigen Minuten und einem aufmerksamen Blick der Kellnerin auch ihre Bestellung serviert wird. Gegrillte Hühnermedaillons im Speckmantel auf Wokgemüse und Butterreis (Euro 13,90). Bunt angerichtet ist er der Teller, der Reis bildet die Basis, mittig wurde das farbenfrohe Gemüse platziert und rundum liegen drei gut angebratene Stück Fleisch. Der Reis ist körnig, das Gemüse noch knackig und überraschend gut. Das Fleisch ist gut gelungen, zart und durch den Speck würzig.

Unsere Kellnerin erkundigt sich beim Abservieren professionell, ob alles für uns gepasst hat. Für einen Nachtisch sind wir schon zu satt und bitten lediglich noch um die Rechnung. Knapp über 33 Euro sind zu begleichen – für das Gebotene durchaus ok.

Zum Fazit: Der Hirter Braukeller scheint dem Gästeaufkommen nach ein beliebtes Ziel für Durchreisende aber auch für die ansässige Bevölkerung zu sein. Das Ambiente war nett, unaufdringlich allerdings auch nicht „typisch Braukeller“. Das Service empfanden wir großteils aufmerksam, unsere Kellnerin war erfahren und hinterließ einen professionellen Eindruck. Die von uns gegessenen Speisen waren gut zubereitet, die Komponenten von guter Qualität – allerdings waren die Gerichte nichts Besonderes. Für einen kurzen Zwischenstopp ist der Hirter Braukeller allemal eine Option, vorausgesetzt man findet einen Parkplatz.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 17. Dezember 2012
Experte
amarone1977
316 Bewertungen
75 Kontakte
Tester-Level 30
3Speisen
3Ambiente
3Service

Freitag am Abend, Heimreise.

Es schneit, nein, es „fetzt“! Die Fahrt zurück nach Nordslowenien gehe ich also eher gemütlich an, ich habe Zeit, keine Verpflichtungen am Abend und ob ich um 10 oder 11 zuhause bin, ist ziemlich egal.

Fast egal. Ich habe noch nichts im Bauch. Um 11 noch zuhause kochen? Eher nicht. Und nicht jede Gasthausküche kocht bis 23 Uhr.
Die zündende Idee folgt sogleich: Am Weg von Friesach nach Klagenfurt kommt man unweigerlich an der Hirter Brauerei vorbei. Also schnell mal runter von der Schnellstraße und rein in die warme Stube.

„Stube“. Die Brauerei existiert ja schon seit dem 13. Jahrhundert, fast das ganze Dorf Hirt besteht aus alten Gebäuden, die zur Brauerei gehörten und gehören. Natürlich wurde der Betrieb im Laufe der letzten Jahrzehnte ordentlich erweitert und mit einem modernen Sudhaus ausgebaut.
Der Braukeller selbst liegt direkt der Hauptstraße der Ortsdurchfahrt.

Drinnen ist so einiges los, gerammelt voll ist das Lokal aber nicht.
Das Lokal hat zwei Gesichter: eins ist urig alt, mit wunderschönen Gewölben in den kleinen Extrastüberln, andererseits wurde der Innenhof mit den Arkaden zum Teil mit Glas überdacht und eingefasst, dazu ist der ganze Bau natürlich auch für Touristen ordentlich „aufgepeppt“ worden, mit eher zweifelhaftem Ergebnis. Klar, sogar in Oberitalien findet man immer wieder Bars und Restaurants, die Hirter Bier führen. Brauerei und Lokal sind also de facto eine kleine Touristenattraktion, mit der Möglichkeit, alkoholische und nichtalkoholische Erinnerungen käuflich erwerben zu können.

Ich bleibe also lieber im urigeren Teil des Lokals, mit Blick zur Schank. Dort unterhalten sich ein paar männliche Gäste mit der deftigen Chefin (?). Der Einschlag der norischen Region ist unüberhörbar:
„Jo wos wüllst denn duuu, du Scheißale duuu!“
Scheißale bestellt noch ein Bier und alle „kuttern“ um die Wette.

Dem hab ich nichts hinzuzufügen und beteilige mich am guten Gerstensaft: das „1270er“, an das Ursprungsjahr der Brauerei erinnernd, ist schön bernsteinfarben, fein malzig und bleibt schön stabil, da lässt man sich dann schon auch mal ein Großes rüberwachsen. Prost.

Ich brauch was Warmes im Bauch: ein Bier-Rahmsuppe. Mit getoasteten Brezenradln drin, wärmt, schmeckt.

Ein kleines Gulasch, allerdings extra mit Knödel: Knödel ohne Fehl und Tadel, das Gulasch gehört nicht zur schwer verdaulichen, dunkel-zirrhotischen Sorte. Schön fruchtig zwiebelig, wenn man bedenkt, dass die Küche fast schon am Schließen ist, schmeckt’s wie ganz frisch gemacht.

Ein „Vanillekipferlparfait“.
Da wir noch in der Adventzeit sind und nicht in der von Alfred Dorfer so herrlich beschriebenen „Zwischenkriegszeit“ zwischen Weihnachten und Neujahr, leide auch ich noch nicht an der von ihm zitierten „Vanillekipferlvergiftung“. Danke Fredi für dieses wunderbare Wortspiel!
Hübsch angerichtet, ein paar Rumkirschen dürfen am Teller auch „rumkirschen“. Wozu sich allerdings eine Kugel Eskimo-Vanilleeis mit dem Parfait messen muss, weiß wohl nicht einmal der Braumeister.
Ansonsten ist das Dessert ganz gut gelungen, das Vanillige funktioniert mit dem Bröseligen und den Fruchtsoßen ganz gut.

Fazit: das wohlverdiente Wochenende darf kommen. Gut gefüllter Magen mit tadellosem Essen und wirklich gutem Bier.

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Letzter Kommentar von am 18. Dez 2012 um 11:14

magica: sag ich ja: welcher unreg ist schon ein Glanzlicht? ;-)

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Bewertet am 17.12.2012

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