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39
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41
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HaiderösleinHaiderösleinHaideröslein
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Haideröslein Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Ambiente
Gemütlich
Preislage
Günstig
Kreditkarten
Keine Info
Öffnungszeiten
Mo
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Di
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Mi
09:00-22:30
Do
09:00-22:30
Fr
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Haideröslein

Bienenweg / Hummelweg
1110 Wien (11. Bezirk - Simmering)
KLG Simmeringer Haide 432G
Küche: Wiener Küche, Österreichisch
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof, Restaurant
Tel: 01 769 71 70Fax: 01 769 71 70
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8 Bewertungen für: Haideröslein

Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 5. November 2016
Experte
hbg338
388
56
29
3Speisen
4Ambiente
5Service
7 Fotos1 Check-In

Schon sehr lange Zeit hatte ich das Lokal „Haideröslein“ auf meiner To-Do Liste. Nach einem Termin in Zwöfaxing war es soweit. Eingebettet im Klgv. Simmeringer Haide befindet sich das Lokal. Das Auto parkte ich in der Lindenbauergasse und über den Wilhem-Trummer-Weg gelangt man nach ca. 200 Metern Fußweg zum Lokal. Für Gäste die gehbeeinträchtigt sind besteht die Möglichkeit nach vorherigem Anruf im Lokal, das ein Angestellter den Schranken von Weg 2 öffnet, bis zum Lokal zu fahren. Nettes Service da das Lokal auch noch ohne Niveauunterschiede oder Stufen zu betreten ist. Der vor dem Lokal befindliche Gastgarten ist in der warmen Jahreszeit sicherlich ein nettes und begehrtes Platzerl zum Speisen. Anfang November lässt sich das leider nur erahnen.

Im Lokal wurde ich vom Kellner freundlich begrüßt und am Stammtisch, an kartenspielenden Gartenbesitzern vorbei zu einem Tisch geführt. Da es noch etwas früh fürs Mittagessen war waren sonst noch keine Gäste hier. Dies änderte sich jedoch während meines Besuchs. Zum Ambiente wurde schon sehr viel Zutreffendes geschrieben, also nur so viel. Der Schankraum welcher auch der Raucherbereich ist hat mir gefallen. Positiv fand ich sehr gute Lüftung und die Sitzpolster auf den Stühlen. Die Toiletten sind modern, tadellos gepflegt und sauber.

Die Speiskarte wurde zeitgleich mit der Getränkefrage überreicht. Da ich vergaß dezidiert einen großen Apfelsaft gespritzt zu bestellen wurde mir nur ein kleiner serviert (€ 1,80). Ein Standartprodukt. Als Suppe wählte ich eine Leberknödelsuppe (€ 3,20). Den Grillteller (€ 11,90) mit Braterdäpfeln, Kräuterbutter und Salatbouquet als Hauptspeise. Als Dessert hatte ich die Nougatknödel ins Auge gefasst, aber in Anbetracht meiner fehlenden Erfahrung über die Portionsgrößen noch nicht bestellt.

Die Suppe wurde flott nach nicht zu langer Wartezeit serviert. Da ich der erste speisende Gast war dauerte es wahrscheinlich etwas bis die Suppe heiß war. Heiß war auch zutreffend als sie serviert wurde. Optisch sehr hell mit einem recht kleinen Leberknödel, welches hausgemacht sein durfte, und teilweise recht groß geschnittenen Schnittlauch. Dieses dazu sehr hart. Dafür geschmacklich sehr gut. Auch die helle Suppe wusste zu überzeugen. Ob mit Pulver nachgeholfen? Vermutlich, aber mir schmeckte sie.

Nach dem prompten Abservieren der leeren Suppenschüssel dauerte es nicht lange bis der Grillteller serviert wurde. Beim Anblick diesen hatte sich das Thema Dessert erledigt. Eine Menge Fleisch und Erdäpfel garniert mit einer großen Salatdekoration, Grillspeck, zwei Pfefferoni und Kräuterbutter waren auf dem vollen Teller. Obenauf frisch geschnittener Zwiebel in Ringform Die Fleischsorten waren die üblichen die auf Grilltellern serviert werden. Qualitativ sehr gut. Saftig, kein Fett, kein Flachsen und dergleichen. Dazu sehr gut gewürzt. Die Erdäpfel frittiert. Ebenfalls sehr gut. Außen knusprig und innen noch weich. Der Speck knusprig gebraten. Die Kräuterbutter leider steinhart ad frisch aus dem Eis aber geschmacklich sehr gut. Auch der Salat der mehr als nur Dekoration war tadellos abgeschmeckt. Gesamt gesehen eine hervorragende Speise.

Das Service war sehr aufmerksam und flott. Das Leergeschirr stand nicht lange am Tisch. Die Rechnung perfekt. Dazu die Info mit dem Schranken, für Gäste die Probleme zu Fuß haben. So stell ich mir einen Kellner(Ober) vor.

Mein Fazit – Ein nettes Lokal mit sehr guter und mengenmäßig tadelloser Hauptspeise. Bei dem Leberknödel sollte sich der Koch etwas überlegen. Passt größentechnisch und auch geschmacklich nicht zum Rest (darum gibt es nur eine Speisen 3). In der warmen Jahreszeit ist hier sicher sehr viel los. Wer hier in der Nähe ist und Hunger hat ist gut aufgehoben.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 11. Dezember 2012
WolfgangK3
16
11
9
4Speisen
3Ambiente
4Service

Alle Jahre wieder.... Nein ich meinte damit nicht einen einjährigen Besuch im Haideröslein sondern den allweihnachtlichen Besuch der Eltern meiner besseren Hälfte aus Oberösterreich war an der Reihe.

Da ich aus vorherigen Erfahrungen gelernt habe und hier eher nicht mit asiatischer oder mediteraner Küche punkten kann, war meiner Freundin und mir klar, dass wir aufgrund der Nähe in Kombination mit klirrender Kälte doch am besten das Haideröslein endlich aufsuchen könnten, da meine letzten Erinnerungen aus Kindheitstagen schon sehr lange zurückliegen und ich hier lediglich ein Eskimo-Eis verkostete ;)

Also ab ins Haideröslein wo uns gleich zu beginn eine ordentliche Watsche in Form von sehr "urtümlicher" Schlager Musik begrüßte gepaart mit dem halben Pensionisten-Verein der Kleingartenanlage. Wir dachten uns, wir gehen auf Nummer sicher und reservierten vorher für 6 Personen (da meine Eltern auch anwesend waren) und wurden direkt vom Chef auf urige Weise zum Tisch begleitet.

Das Ambiente der Lokalität ist definitiv gewöhnungsbedürftig jedoch ist die Raumausnutzung sehr klug angelegt im innenbereich. Eine kreuzförmige Sitzbank in der Mitte ermöglicht es rundherum 4 Tische mit bis zu 8 Personen zu belegen und außen sind noch weitere Tische die kein bedrängtes Gefühl aufkommen lassen. Wie von Vorrednern schon bestätigt kommt ein sehr heimiges Gefühl auf, durch den üppigen Einsatz von hellem Holz und einer angenehmen Wärme.

Aber nun zur Bestellung die vom Chef und vom Koch durchgeführt wird. Die Karte selber ist durchzogen von Wiener Spezialitäten a la Schnitzel bis zu Spießgerichten und verschiedensten Pfannen. Nebenbei gibt es auf einer Tageskarte immer 2 verschiedene Gerichte, die wir leider übersehen haben, da sie nicht als Printform auslag sondern über unseren Köpfen auf einer Tafel mit Kreide beschrieben stand.

Wir bestellten als Vorspeise einen Wiener Suppentopf, welcher in Kürze an unserem Tisch ankam. Die Suppe selbst hatte eine gute Würzung und man merkte, dass hierbei noch Handwerkskunst zum einsatz kommt und kein Suppenpulver wie es so manch "Gastronomieeinsteiger" leider immer öfters als Usus nehmen. Die Fritaten selbst waren nicht durchweicht sondern hatten noch Konsistenz und das Rindfleisch hatte noch einen leichten Biss, war aber sehr fettarm, was mir besonders mundete.

Als Hauptspeise hatte ich das Steirerschnitzel in Kürbispanier mit einem Extra Kartoffelsalat - denn das Handwerk einen guten Kartoffelsalat herzustellen gelingt nicht jedem Koch.

Überrascht war ich über die Portion des Steirerschnitzels, welches meinem Magen nach fehlendem Frühstück eindeutig sagte "heute wirst du satt". Es war riesig/knusprig und einladend. Bei der ersten Kostprobe wurde ich vom Ersteindruck überzeugt - knusprig ohne überflüssiges Fett und ein dünnes und zart zu teilendes Fleisch ohne Flachsen oder Sehnen. Sehr sehr positiv und eindeutig eine Höchstnote für das Schnitzel.

Auch der Salat war wunderbar, obwohl es für den oberösterreichischen Part der Runde etwas gewöhnungsbedürftig war, diese urtypische süß/saure Marinade zu verkosten, da der Kartoffelsalat doch einen sehr großen Unterschied aufgrund der Region aufweist (hierzu sollte man einmal einen Guide schreiben ;))

Als Nachspeise gönnten wir uns dann Malakofnockerln mit Schlag und Eierlikör - die ich mit meiner Freundin teilte.

Der erste Eindruck für mich war "Die Rentner dieser Kleingartenanlage haben es sicherlich gern lustig am Nachmittag und benötigen ein bischen mehr Alkoholanteil" - denn sie hatten schon einen gewissen "kick" aber einen sehr positiven und schmeckten uns sehr gut.

Die Höchstnoten habe ich nur aus dem Grund nicht vergeben, da ich hier im Endeffekt dennoch ein Schutzhaus bewerte und kein innovatives neues Lokal. Es handelt sich um solide und perfekt ausgeführte Handwerkskunst die uns in dieser Form unbedingt erhalten bleiben sollte.

Abschließend bleibt zu sagen, dass es ein absolut gelungener Mittagstisch war, der jeden zufriedenstellte auch wenn man ab und zu vielleicht die Hintergrundmusik mit der eigenen Unterhaltung übertönen sollte ;)

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Letzter Kommentar von Unregistered am 26. Apr 2013 um 20:06

haha, herrlich - eine echte stilblüte!!! gefällt mir! und der bericht insgesamt genauso, kann man sich echt was drunter vorstellen.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 5. November 2012
Experte
bubafant
283
71
29
3Speisen
4Ambiente
4Service
21 Fotos1 Check-In

Lust auf ein schnelles Mittagessen im Elften – ReTe Umkreissuche und das Ergebnis 49/41/49 (46) lässt uns das Navi auf das Haideröslein programmieren. An der langen, parallel führenden Straße gibt es genug Parkplätze, wo das Bierschild hängt, müsste der Eingang sein. Darunter hängt der Wochenplan, es gibt von Mittwoch bis Freitag ein Menü um € 5,90 mit Tagessuppe (gebackene Champignons mit Sauce Tartare, Geselchtes mit Kraut und Semmelknödel, geb. Pangasius- oder Kabeljaufilet mit Erdäpfelsalat).

Unter dem Metallbogen mit der Aufschrift 'Dauerkleingartenanlage Simmeringer Heide' durch, geht eine kleine Zufahrtsstraße (mit Schranken abgesperrt) ein paar Meter in die Kleingartenanlage hinein und schon bald sieht man Autos auf dem Parkplatz vor dem Lokal. Noch einmal geht es unter einem schmiedeeisernen Bogen in den Gastgarten. Dieser ist gepflastert, zum Teil unter einem Vordach mit einem langen durchgehenden Tisch, bequem aussehende Stühle. Viele Kübelpflanzen, Weinfässer und Laternen. Gegenüber ein kleinerer Teil ohne Überdachung mit Einzeltischen und Rattanstühlen. Das Lokal selbst in schönbrunngelb mit grün gestaltet.

Es ist einer der ersten Nebeltage des Jahres und als wir die Tür öffnen, kommen wir von der Feuchte in eine warme, anheimelnde Gaststube. Warme Farbgebung durch das viele Holz. In der Mitte die größeren Tische mit kleiner Holztrennwand, viel Deko, altes Werkzeug, Lampen, Blumenschmuck und Werbung, sowie ein Dartspiel an den Wänden. Obwohl dies der Raucherbereich ist, bleiben wir hier, der später inspizierte, angrenzende Extra-NR-Raum ist etwas kahl und bei weitem nicht so kuschelig. Weiter geht’s noch zu den Toiletten, nüchtern, einigermaßen sauber, befremdend das Schild, dass für die Trinkqualität des Wassers keine Haftung übernommen wird.

Auf dem Tisch eine klassische Menage mit Salz, Pfeffer und Zahnstocher, kleine herbstliche Deko mit Kerze, Bierdeckel mit Stadt-Land-Spiel. Weiße Stofftischdecke mit grüner oder roter Serviette, auf den grünen Sesselpolsterln prangt werbewirksam das Gösser-Logo. Die Theke, ebenfalls mit viel Holz, dominiert eine Seite des fast quadratischen Raumes. Schon lange nicht mehr gesehen: kleine Knabbersäckchen am Strang zum Abreißen.

Aus der Speisekarte mit Ledereinband, die uns der Kellner rasch bringt, bestellen wir 0,5l Murauer (€ 3,30) und 0,5l SoZi (€ 3,00) und – beim Online-Studium der Speisekarte schon entdeckt – eine Fuhre Mist (€ 11,90) mit der problemlosen Umbestellung einer Zutat. Weiters findet man auf der Karte unter anderem viele Klassiker, wie Altwiener Suppentopf, geb. Champignons, Leber und Käse, überbackene Brote, Rindsgulasch, Zwiebelrostbraten, Kalbsbeuschl, steirisches Wurzelfleisch, Specklinsen, Berner Würstel, Ersterhazybraten, Backhendl, Seehecht, Zander, Käsespätzle, Eiernockerl und Desserts.

Es sitzen einige Gäste an den anderen Tischen, darunter auch Einzelpersonen. Beim Verlassen des Lokals werden diese freundschaftlich verabschiedet. Man kennt sich hier. Auch Neuankömmlinge scheinen Stammgäste zu sein. Die Servicemannschaft sitzt gemeinsam mit dem Koch an einem Tisch und scheint sich sehr gut zu verstehen, ohne die Gäste zu vernachlässigen.

Und dann kommt auch schon die 'Fuhre Mist'.
Auf einem großen Holzbrett befindet sich auf gut 2/3 der Fläche eine Holzwanne mit Alufolie ausgelegt. Auf einem Bett von vielen Pommes liegen ein Putenfilet, ein Schweinsmedaillons, ein Stück Leber, Speck und ein Grillwürstel, alles bedeckt mit Zwiebelringen, Beilagensalat und Pfefferoni. Senf, Ketchup, Fächergurkerl und frische Kräuterbutter liegen seitlich auf dem Brett.
Alles ist frisch gegrillt, naturgemäß werden die Pommes in der Folie mit dem Salatdressing gefangen etwas letschert und das Stück Schwein ist nicht ganz durch. Die Leber und die Pute von guter Qualität und geschmacklich einwandfrei.

Fazit: Ich weiß nicht, ob sich eine weite Anfahrt rentiert. Wir haben gut gegessen, allerdings nicht außergewöhnlicher, als in vielen anderen Gasthäusern.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 31. August 2011
Experte
uc0gr
215
47
28
5Speisen
4Ambiente
5Service
8 Fotos12 Check-Ins

Inmitten der Kleingartensiedlung Simmeringer Heide (alt „Haide“) steht seit Jahrzehnten das Gasthaus „Haideröslein“. Früher ein typisches Schutzhaus (da war es noch „der Emler“), wie es eben in jeder Gartensiedlung eines davon gibt, hat es sich nach der Neuübernahme vor drei Jahren zu einem echten Juwel der Wiener Wirtshauskultur entwickelt. Gab es früher – und ich kenne es auch noch aus meiner Kindheit (über 30-35 Jahre etwa) – nur Schnitzel, Schweinsbraten, Gulasch und Bauernschmaus – so ist es nun zu einem wirklich sehr guten typischen Wiener Wirtshaus mutiert, dass mit einer sehr ordentlichen, für ein Schutzhaus überaus üppigen, Speisekarte aufwarten kann. Ich liebe genau diese Art von Wirtshäusern mit dem Quäntchen ETWAS, was es eben nur da gibt – das hat Charakter. Der Gastgarten ist einfach wunderbar einladend, leider hat man hier ältere Bäume beseitigt (die kannte ich auch noch alle aus der Kindheit / Jugendzeit), ebenso musste der typische Schotterboden im Garten der sicher hygienischeren Variante (siehe Fotos) mit Kleinbetonplatten weichen.

Eines ist aber geblieben: ein sehr gemütlicher und schattiger Gastgarten – hier ist man in seiner eigenen Welt. Sowohl das Gasthaus innen als auch außen wurden völlig neu renoviert. Ein separater großer Raum bietet Platz für diverse Anlässe und es gibt eine alte massive Schank im Lokal – leider auch neu vertäfelt (aber wenigstens mit Holz).

Das Speiseangebot, wirklich nur als Auszug, aber eben so bemerkenswert für ein „Schutzhaus“: Thunfischsalat, Salat mit gegrillten Putenstreifen & Griechischer Bauernsalat (alles je 7,80 EUR als Hauptspeise) etc. gibt es derzeit auf der Sommerkarte. Saisonale Schmankerl sind jederzeit vorhanden und stehen auf separaten Tafeln (es gibt bspw. Wildwochen / Gans’lessen, Schwammerlwochen etc.).

Im Standardangebot sind, ebenfalls nur als Auszug und nicht minder bemerkenswert: Gebackene Champignons mit Sauce Tartar (6,40 EUR), Gebackener Käse mit Sauce Tartar & Preiselbeeren (6,90 EUR), Carpacio vom Jungstier (9,50 EUR), diverse überbackenen Brote, Steirisches Wurzelfleisch (6,90 EUR), ½ Backhenderl & Salat (8,50 EUR), Käsespätzle (6,90 EUR), Eiernockerl (5,80 EUR), Blunzengröstel (6,40 EUR), Geröstet Leber & Petersilerdäpfel (6,80 EUR), Steirerschnitzel (mit Kürbiskernpanier, 8,10 EUR) und vieles, vieles mehr.

Zusätzlich werden ausgesprochen günstige Menüs angeboten (siehe Fotos) – die Schinkenfleckerl mit Tagessuppe um 5,40 EUR sind schon sensationell und die Portion (hatte wer am Nebentisch) ist absolut nicht geizig!! Zu bemängeln ist lediglich die Fischkarte, denn es gibt halt leider auch den „Antibiotika-Kläranlagen-Taucher“ = Pangasius. Zwei Zander-gerichte (gebraten und gebacken) und eine Forelle Toskana (im Ganzen) entschädigen aber dafür etwas. Dass dieser Pangasiusdreck sich so durchgesetzt hat…bitte nicht kaufen / bestellen, dann verschwindet er auch hoffentlich wieder!

Ich hatte die gebackene Hühnerleber mit einem gemischten Salat (8,20 EUR – siehe Foto) und es war die Panier knusprigst und trocken (am Foto sieht man nur Schatten, da schwimmt nichts im Öl!) – super Portion und ein sehr fairer Preis. Das gilt generell für das gesamte Angebot! Der Salat war ein typischer Wirtshaussalat – sehr gut zusammengestellt, knackiges Kraut und eben „Wienerisch“ süß!

Die Sanitäranlagen sind vom Feinsten und man würde das in einem Schutzhaus so niemals erwarten. Super renoviert (auch das kenne ich noch ganz anders…) und hergerichtet aber auch super gepflegt.

Die Bedienung ist äußerst flott zugange und sehr bemüht – das Essen wurde innerhalb kürzester Zeit serviert, und es wurde immer wieder gefragt, ob man noch einen Wunsch hätte bzw. ob alles in Ordnung wäre – es war die Chefin persönlich und da merkte man einfach, man ist zur Gastwirtin/zum Gastwirt geboren oder eben nicht.

Das Fassbier ist unter anderem ein „Murauer“, was nicht nur besonders süffig, sondern auch eher selten zu bekommen ist. Ich entschied mich für die dunkle Variante (3,10 EUR), die jedenfalls extrem gut und auch zu gutem Preis hier zu haben ist.

Die Öffnungszeiten sind nicht so sehr kundenfreundlich, hier kommt halt das Schutzhaus noch durch (Mo & Di Ruhetag). Leider auch kein Internetauftritt, sodass man wegen des Menüangebotes oder der Urlaubszeit (gibt es demnächst!) anrufen muß. Aber das nehme ich gerne in Kauf – „durchs Red’n kommen d’ Leut z‘samm‘!“

Kaffee: Segafredo und durchaus auch im günstigen Bereich (kleiner Espresso á 1,90 EUR), sehr gut.

Typische Wiener Wirtshauskultur – sehr ehrliche Portionen (niemand geht hungrig nach Hause) zu sehr fairen Preisen. Kein Schicki-Micki, kein „In-Lokal“, kein gespreiztes Publikum – so soll es sein, wenn man ein Wiener Wirtshaus besuchen und dessen Kultur schnuppern will. Öffentlich sehr gut zu erreichen (Buslinie 69A / Eingang von der Lindenbauergasse her in die Gartensiedlung). Eine große Empfehlung von mir und ein echter Geheimtipp (findet man in keinem Restaurantführer!). Probiert es einfach aus, es lohnt sich und es ist ein Stück Wiener Wirtshauskultur! Vielleicht nach einem Besuch im Schloss Neugebäude…oder einem Besuch am Zentralfriedhof…

Der Erwartung entsprechend und dem, was das Haideröslein eben als „Schutzhaus“ verspricht und bietet, muss ich hier die Höchstnoten geben. Es ist kein Restaurant, aber zeigt, wie ehrlich man gute Wirtshauskost eben machen kann. Mir fällt kein Kritikpunkt dazu ein, denn man muss immer bedenken, wo man hingeht, und wofür ein Lokal steht. Das Einzige ist (daher auch beim Ambiente der Abzug): es wurden zu viele alte Bäume vernichtet und die Schank hat eben nicht mehr den Charakter – und ich kenne das Lokal eben schon so lange. Aber das sind Kinkerlitzchen!

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Letzter Kommentar von am 5. Okt 2016 um 22:13

Bedauerlich fürwahr, wenn eine Küche sich für den Weg nicht interessiert.

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am 9. August 2011
ReniZ
1
1
5Speisen
4Ambiente
5Service

Reichliche Portionen. Ausgezeichnete Küche mit immer wieder neuen Kreationen. Top Service. Man fühlt sich richtig wohl im Haideröslein.

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Letzter Kommentar von am 1. Sep 2011 um 20:44

Danke für die Aufklärung, ich hab schon an der Welt zu zweifeln gegonnen...

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am 18. April 2009
babs
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Ein echtes "Wiener Gasthaus"! Angenehme Atmosphäre, sehr freundlicher Service und wahnsinnig gutes Essen!

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Hilfreich?Ja3Gefällt mirLesenswert
am 18. April 2009
jimmi
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Sehr gutes Essen - Sehr schönes Ambiente - Super Service = SUPER

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am 25. März 2009
seniorsales
1
1
4Speisen
3Ambiente
4Service

Hausmannskost vom Feinsten, große Portionen, nette Wirtsleute, guter Wein, alles super sauber!

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Kommentar von Unregistered am 9. Dez 2010 um 10:52

wirklich tolles Lokal, gemütliches Holzambiente, faires Preis Leistungsverhältnis, grosse Portienen, einfach gut, besser gehts nicht.

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Haideröslein - Karte
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