Speisen
Ambiente
Service
38
41
32
Gesamtrating
37
5 Bewertungen
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DOOR No. 8 Restaurant Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Ambiente
Stylish
Preislage
Hochpreisig
Kreditkarten
Gängige Karten
Eröffnungsjahr
2015
Öffnungszeiten
Mo
17:00-00:00
Di
17:00-00:00
Mi
17:00-00:00
Do
17:00-00:00
Fr
17:00-02:00
Sa
17:00-02:00
So
geschlossen
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DOOR No. 8 Restaurant

Neubaugasse 8
1070 Wien (7. Bezirk - Neubau)
Küche: International
Lokaltyp: Steakhouse, Restaurant
Tel: 01 522 0392

5 Bewertungen für: DOOR No. 8 Restaurant

Rating Verteilung
Speisen
5
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4
1
3
3
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1
0
Ambiente
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Service
5
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 18. Jänner 2019
Experte
Stammersdorfer
330 Bewertungen
32 Kontakte
Tester-Level 28
4Speisen
4Ambiente
4Service
12 Fotos1 Check-In

Wir treffen uns mit lieben Freunden zum Abendessen im DOOR NO. 8, im Siebenten Hieb, in der Neubaugasse 8. Es handelt sich dabei um ein Steakhouse, wo es auch verschiedene Cocktails gibt und das schon seit Ende 2015. Die Betreiber sind zwei Quereinsteigerinnen, die auf eine neue Art (also nicht mehr ganz) der Steakzubereitung setzen. Langsames Niedrigtemperaturgaren, wobei der Abschluss im Hochtemperaturgrill bei 1000 Grad stattfindet.

Die Anreise vom 8ten kommend mit dem 13A, Station Neubaugasse, er hält quasi vor der Tür. Auch mit der U3 kommt man sehr gut hin, man befindet sich ganz in der Nähe der Mariahilfer Straße.

Was steht auf der Homepage zu lesen: „Den Alltag vergessen, den Abend genießen! Das ist das Motto, das wir durch einen warmherzigen Empfang, ein engagiertes Service und unserem Haubenkoch umsetzen möchten.
Als Familienunternehmen, sehen wir unsere Gäste als Freunde, Freunde die dem Alltag ab und zu entfliehen möchten, und dabei gerne ihren Abend zelebrieren. Also..... auf einen tollen Abend.

Na dann wollen wir doch mal herausfinden, ob das nur leere Worthülsen sind, oder es wirklich so gelebt wird. Die Webseite macht schon einmal einen vielversprechenden Eindruck.

Die Reservierung für den 15.1.2019 um 18:30 hat einwandfrei geklappt, unser Tisch ein wunderschöner 4er, aus Holz, im rechten Lokalteil.
Wenn man reinkommt, steht man vor der Schauküche, des schlauchförmigen Lokal. Es macht einen warmen, freundlichen, gepflegten Eindruck, mit sehr gemütlichen Sitzgelegenheiten, auch die Raumakustik sehr gut.

Man findet es in einem Hinterhof, der Zugang über eine Art Steg, einen Halbstock nach unten. Als Kellerlokal würde ich es aber nicht bezeichnen.

Die Garderobe wird einem abgenommen (und auch wieder gebracht) und ja der Empfang durch eine der beiden Chefinnen wirklich sehr freundlich und mit einem Lächeln.....

Für uns war ein junger Kellner zuständig, ein Serviceprofi jedenfalls. Ganz perfekt war das Service aber nicht, er war für zu viele Gäste nahezu alleine zuständig. Da kommt es dann schon einmal vor, dass etwa die leeren Teller zu lange am Tisch stehen, oder man sich den Wein selbst nachschenkt. Er war aber überaus bemüht, sehr freundlich und im Rahmen der Möglichkeiten auch flott. Schmäh oder gar ein Lächeln vermisst man, ist aber bei der (zu) vielen Arbeit verständlich.

Der kulinarische Abend begann mit getrockneten Paradeisern, Zwiebel, Kohl und noch was? in griechisches Joghurt „gesteckt“. Interessant!

Unsere gemeinsame Vorspeise war, so wie die unsere Freunde auch, Dreierlei Tatar handgeschnitten. Es bestand aus Filet, Avocado, Wildlachs und etwas zu wenig Toast. Dazu am Teller Sardinenbutter, eine Schleifspur Senf, eine Kapernbeere, Fragmente eines Gurkerl und irgendein Kräutl. Geschmacklich war das allerfeinst, perfekt gewürzt und auch sehr schön anzuschauen.

Die liebe Gattin hatte als Hauptspeise ein 200g Filet aus Neuseeland, etwa 3 cm hoch, mit der Garstufe well, die sehr gut getroffen wurde. Es zerging fast auf der Zunge, und so ein gutes Steak habe ich noch nie gegessen, ließ sie wissen.

Ich nahm das 350g Rib-Eye aus Uruguay und auch medium können sie. Es hatte natürlich dieses typische Fettauge. Ganz feine Sache war das, auch butterweich und dem Wunsch nach „amerikanisch“ für intensives Röstaroma, wurde ebenfalls entsprochen, wobei da aber wahrscheinlich noch etwas mehr ginge. Auch mein Steak eines von den ganz guten, mit schönen Grillspuren.

Unsere Freunde hatten ein Chateaubriand im Heu-Salzmantel, für zwei, das mit Hammer und Meißel freigeschlagen wurde. Ja und sie waren sehr angetan.

Und wenn sich jetzt wer fragen sollte, was die weiße „Line“ auf den Tellern neben den Steaks ist, NEIN nicht was ihr denkt, das war gebundenes Rosmarinöl. :-))
A ja und jeder kann sich sein Steakmesser, aus vielen verschiedenen aussuchen. Man nehme jenes, das einem am Besten in der Hand liegt, weil sehr scharf sind sie alle.....

Die Beilagen aller, waren einmal French Fries, einmal sweet Potatoe Fries, zweimal fried Onion Bloom, sehr genial, das ist eine zur Blüte geschnittene Zwiebel, pikant gewürzt und knusprig frittiert, dazu Cocktail Dip, sowie zweimal Fisolen in der Parmesankruste auch mit C. Dip. Alles richtig gut und sehr interessant wie die Strankalan würde der Nordslowene sagen. :-)
Dazu hatten wir noch Trüffel- und Knochenmarkbutter, sowie die Sauce Hot No 8 = Chili mit Paprika, alles sehr interessant.

Die Getränke des Abends waren zu Beginn zwei trockene Bründlmayer Sekt, für die Mädls, sowie zwei kleine Stiegl Pils.
Danach zweimal den ZW vom Pöckl aus 2017. Der Rote absolut top, eher leicht, der perfekt Fleischspeisenbegleiter.
Dann zu etwas späterer Stunde noch einen Barbera d’Alba „i quattro Conigli Biancia“ das heißt in etwa „vier weiße Kaninchen“. Dieser Rotwein vom Weingut Gabriele Scaglione, aus Canelli, in der Provinz Asti, ein 2013ener. Er wurde natürlich dekantiert, was bei dem etwas älteren Wein Natürlich Sinn macht. Eine herrliche Steigerung zum Zweigelt, sehr fruchtig und lange am Gaumen war der.
Leitungswasser gab es zu jeder Zeit, unaufgefordert und natürlich ohne dafür etwas zu zahlen.

Nachspeise nein danke, die „Berta“ sollte es sein, der Unica, ein schlichtweg grandioser Grappa, der uns durch die vielen Aufenthalte in Südtirol wohl bekannt ist.
Auch der Espresso danach so wie er sein soll, stark, schwarz wie die Nacht, schöne Creme, weinig bitter.

Als wir zahlen wollten, lud uns das Haus noch auf zwei Berta und zwei Marillen ein, bei der glaubte man beißt in eine Frucht. Sensationell!

Geraucht wird hier (natürlich) nicht, aussi in den Hof geht die Glimmstängelfraktion. Da steht ein Hochtisch samt Sessel und man ist gegen Wind und Wetter einigermaßen geschützt. Aber nur dann, wenn nicht alle gleichzeitig raus rennen..... :-)

Alles in allem richtig gut gegessen im ACHTERTÜRL, der 4er ist eigentlich 4,5. Das Ambiente eines wie es mir/uns gefällt, durch die offene Küche geht man allerdings mit etwas Essengeruch in der Kleidung nach Hause. Das Service hat Potential, was aber eigentlich nicht am Kellner lag. Jemand der beim Speisentragen und Abservieren hilft, würde schon ausreichen. Dieser 4er eigentlich 3,5, aber die Note gibt es ja leider (noch immer) nicht.

Was das kulinarische Vergnügen gekostet hat, weiß ich nicht, wir waren geladen, hatten wird doch was zu feiern. PROST!

Das mit dem warmherzig und sehen unsere Gäste als Freunde, ja es werden zwar alle mit Du angesprochen, aber als Freund habe ich mich deswegen nicht gesehen. Wir haben uns aber überaus wohl gefühlt und die Küche hat viel Ahnung, bei dem was sie macht.

Wir kommen sicher wieder, schon alleine deswegen, weil ich mir so gar nicht vorstellen kann, wo in der warmen Jahreszeit der Gastgarten sein soll. Geben tut es aber einen, wie auf einigen Fotos im Netz zu sehen.

Der Hohenlohe Guide sagt 1 Mützerl mit 13 Punkten, der von Rosam 1 Gaberl und 83 Punkte.

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am 6. Mai 2016
FiletAT
3 Bewertungen
1 Kontakt
Tester-Level 2
3Speisen
4Ambiente
2Service

Lob von allen Seiten hat uns in das Door No 8 gebracht. Und die Neugier, das in der internationalen Küche nicht weniger als Heilsbringer gelobe Sous Vide-Verfahren auszuprobieren. Die Vorstellung, dass mein Steak viele Stunden sozusagen im Billasackerl vor sich hin gart anstatt anständig von der Flamme geküsst zu werden, ist zugegeben äußerst ... gewöhnungsbedürftig. Ich versuche aber, meine Vorurteile im Zaum zu halten und die Neugier die Überhand gewinnen zu lassen.

Also rein in den Hinterhof - und hinunter in das Door No 8. Der Empfang ist freundlich, das Ambiente wirkt sofort einladend - nur der etwas chaotisch und unkoordiniert wirkende Empfang sorgt für erste Kratzer im Lack.

Am Platz bestellen wir Manhattans als Aperitif - die waren vorzüglich und machten wie erwartet so richtig Appetit. Zur Überbrückung wurde dann zum Glück auch bald Baguette mit Basilikumpesto gereicht ... es war leider der erste Tiefschlag. Während das Pesto noch in Ordnung war - das Baguette erinnerte bestenfalls an Aufbackware aus der Diskonter-Tiefkühlabteilung, das man dann auch noch kalt verzehrt.

Ich gebe zu: das Door No 8 hat es schwer, da mein letzter Besuch dem Dstrikt Steakhouse galt, das wie immer in jeder Hinsicht überzeugen konnte - und auf das wunderbare, warme Zwiebelbrot, das man dort gereicht bekommt, mag bald etwas im Vergleich alt aussehen - aber nein, so sehr ich mir auch einrede, vielleicht nur selbst an zu hohen Erwartungen zu scheitern - das Baguette schmeckt mit jedem Bissen mehr nach Aufbackware.

Das war der erste Fehlschlag, der in einem Restaurant, das auf diesem Level spielen möchte, einfach nicht passieren darf. Leider zeichnete sich sehr schnell der nächste ab: das Service. Wir fanden es für das (Preis-)Niveau schon etwas seltsam, dass 2 Minuten nach unserer Aperetif-Bestellung ein anderer Kellner die gleiche Bestellung aufnehmen wollte - ja, das kommt schon mal auch in besseren Häusern vor. Aber es ist kein gutes Zeichen. Dass bis zur Essensbestellung keine weiteren Getränkebestellungen aufgenommen wurden, wenn bei uns nur zwei Manhattans am Tisch stehen, hat die Skepsis weiter erhöht. Zumindest eine Nachfrage, ob wir ein Wasser möchten, hätte ich erwartet. Aber gut, selbst ist der Mann: wir rufen, wir bestellen - und bekommen nichts. Nach 10 Minuten rufen wir einen anderen Kellner und haben nach sicher weit über 30 Minuten erstmals ein Wasser am Tisch stehen.

Es sollte so weitergehen - aber der Reihe nach: zur Vorspeise gab es ein Beef Tatar - halten wir uns nicht lange mit dieser weiteren Enttäuschung auf: es war bestenfalls Durchschnitt, man kann bei einem Besuch im Door No 8 getrost die Finger davon lassen, ohne etwas zu versäumen.

Daher schnell weiter zum Hauptgang - dafür sind wir schließlich hier: für im Wasserbad und in Plastik eingeschweißt gegarte Filet-Steaks von der glücklichen Neuseeland-Kuh, die dann noch kurz auf den 1.000-Grad-Grill dürfen, um auch nach Steaks auszusehen.

Um die Spannung hochzuhalten zögern wir den Höhepunkt des Abends aber noch ein wenig mit einem weiteren Ausflug zur Servicewüste des Door No 8 hinaus: da hier so gar nichts wirklich von sich aus funktioniert, werden wir nervös, ob wir den Wein noch rechtzeitig zum Steak serviert bekommen werden - entgegen des uns geäußerten Wunsches hat noch niemand eine Weinkarte vorbeigebracht. Auf Nachfrage funktioniert es dann wieder - nur um dann für 15 Minuten wieder keinen Kellner zu sehen, der unsere Bestellung aufnehmen würde.

Es kommt, wie es kommen muss: die Steaks werden serviert, und wir haben noch nichtmal einen Wein bestellt. Kaum noch erinnern können wir uns an den Zeitpunkt, als wir noch überlegt hatten, ob man uns eine Verkostung von 2 oder 3 Weinen ermöglicht - es ist lange her und wir haben längst andere Probleme. Überhaupt einen Wein zu bekommen, nämlich. Egal welchen. Ich muss also dem servierenden Kellner im Weggehen nachrufen, er möge doch bitte unsere Weinbestellung aufnehmen und möglichst sofort ausführen - immerhin das hat dann innerhalb von 2 Minuten funktioniert. Ein schöner und entspannter Start in den Hauptgang sieht anders aus.

Also - der Hauptgang. Sie sind da, die Sous Vide-Steaks. Aussehen tun sie vorzüglich. Medium wurden sie bestellt, sie sind allerdings etwas mehr auf der medium-rare-Seite gelandet. Ist ok, aber war einer der Vorteile von Sous Vide nicht, die Garstufe punktgenau treffen zu können? Immerhin: außergewöhnlich zwart ist es tatsächlich, das Fleisch. Und schmecken tut es auch durchaus gut. Aber ich kann mir nicht helfen: dass die Steaks noch auf einen 1.000-Grad-Grill kommen, mag dafür sorgen, dass im Wasserbad gegartes Fleisch zumindest nach Grillen *aussieht*, es mag auch dem geneigten Tim-Taylor-Fan beeindrucken, wenn mit solchen Zahlen um sich geworfen wird - aber Grillaroma kann ich in den Steaks kaum eines finden.

Die 1.000 Grad sind ein Alibi. Und für so manchen wohl ein optisches wie gedankliches Placebo. Bei mir wirkt es nicht - ich finde die Steaks war sehr zart und auch sehr gut, allerdings auch auf ihre eigene Art. Meiner Vorstellung eines perfekten Steaks entspricht es nicht. Trotzdem ist es insgesamt einer der wenigen positiven Aspekte des Abends.

Was bleibt zu berichten? Sowohl die Auswahl als auch die Qualität der Beilagen ist durchwachsen, wobei ich nur die Qualität in die Bewertung einfließen lasse. Blattspinat mit Blauschimmelkäse ist für mich die selstamste Idee einer Steak-Beilage seit langem, auch ansonsten werde ich mit der Auswahl kaum warm. Was bleibt, sind die Pommes mit Trüffelöl (sehr gut, aber der Parmesan wie im Dstrikt fehlt definitiv), das Parmesan-Risotto (eine Fadesse, geschmacklich näher an einem Milchreis) und der Ofenkartoffel - über dieses Ding erspare ich mir jeden Kommentar.

Die Saucen-Auswahl ist ähnlich uninspiriert wie die Beilagen ... neben der Pfeffersauce bleibt bestenfalls noch eine Sauce béarnaise für meinen Geschmack - die ist allerdings richtig gut.

Eine Nachspeise muss es für den Gesamteindruck auch noch sein. Die Koordination Kaffee und Nachspeise funktioniert erwartungsgemäß wie in 95 % aller anderen Restaurants in Österreich nicht (darf ich nochmal als lobende Ausnahme das Dstrikt erwähnen, da wird sogar danach gefragt). Es liegen locker 5 Minuten dazwischen. Immerhin ist der Espresso gut.

Die Nachspeisen hingegen ... die Crème brûlée ist ok, allerdings mit einem etwas zu intensiven Ei-Geschmack. Eine Katastrophe dagegen der Cheescake: ja, sicher, es mag an der Vorlage vom großartigen Cheescake im Dstrikt liegen, aber ich behaupte: selbst der Cheescake beim McDonalds spielt eine Klasse höher. Es ist überhaupt eine selstame Kreation von einem Cheescake: nicht im geringsten cremig, weder Boden noch Rand knusprig, es ist eher eine selstame, runde Topfenschnitte ohne Blätterteig.

Bei den Speisen schrammt das Door No 8 für mich nur deshalb an einer mäßigen Bewertung vorbei, weil immerhin die Steaks, der eigentliche Grund des Besuchs, durchaus gut waren. Ansonsten gibt es vom Door No 8 kulinarisch wenig positives zu berichten.

Eine echte Enttäuschung war das Service - alle waren freundlich und zuvorkommend, aber von Professionalität war keine Spur. Unkoordiniert, unaufmerksam und wohl auch ungeschult. Dass man sich beim Ausgang die Jacken auch noch selbst aus 50 anderen raussuchen darf, ist dann nur noch die Krönung eines wirklich nicht professionell aufgezogenen Gastronomiebetriebs. So jung ist das Door No 8 jetzt auch nicht mehr, dass man das alles noch unter Startschwierigkeiten verbuchen könnte.

Damit verbleibt für mich das Fazit, dass das Door No 8 als Alltags-Restaurant durchgehen würde, aber auf dem Niveau, auf dem es spielen möchte, nichts verloren hat. Für eine zweite Chance sehe ich bei der Anzahl an Fehlschlägen eigentlich keinen Grund.

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Hallo spartany85 - schön, dass es bei deinem Besuch besser gelaufen ist. Nur zum Vergleich: die Chefin ist bei uns eher sinnlos in der Gegend rumgestanden, hat uns nicht persönlich begrüßt obwohl sie einen Meter weg gestanden ist und anpacken haben wir sie nie gesehen, nur gelegentlich beim Tratschen. Während unseres Aufenthalts war sie nicht einmal bei uns um sich nach unserem Befinden zu erkundigen. Beim Verlassen des Restaurants durften wir unsere Jacken selbst suchen, verabschiedet hat uns niemand, im letzten Moment kam unsere Kellnerin noch nachgelaufen und hielt uns immerhin die Tür auf. Schöner wäre gewesen, jemand hätte bemerkt, dass wir mit unseren Jacken Verstecken gespielt haben (hingehängt haben wir sie nicht selber, und hatten daher keine Ahnung, wo sie sind). Gratis-Rausschmeißer gab es auch keinen für uns. Die Anzahl an Fehlschlägen bei uns lässt mich leider weiterhin glauben, dass im Falle des Door No 8 die guten Tage eher die Ausnahme sind und nicht die schlechten. Wenn es sich ergibt, gebe ich ihm aber vielleicht noch einmal eine Chance.

22. Juli 2016 um 01:56|Gefällt mir|Antworten

Ich bin vor kurzem mit zwei Freunden im Door No 8 gwesen und muss sagen, dass ich durchaus überzeugt wurde. Sowohl das Essen - gut die Vorspeise ist überteuert - als auch der Service waren absolut in Ordnung. Jetzt scheint kleine Startschwierigkeiten gegeben zu haben aber mittlerweile würde ich den Begriff "Servicewüste" nicht benützen. Ich habe einen ausführlichen Artikel geschrieben, zu finden auf: Link Das Door No 8 gehört wohl nicht zu den besten Steakhäusern in Wien, aber verstecken braucht es sich auch nicht.

30. Juni 2016 um 13:49|Gefällt mir|Antworten
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am 7. März 2016
Experte
ZeynepViyana
73 Bewertungen
2 Kontakte
Tester-Level 17
5Speisen
4Ambiente
5Service

Date mit Mann, weil er Geburtstag hat. Er liebt Steak und es ist Zeit etwas neues zu probieren. In einem Magazin lese über ein neues Lokal "Door No. 8". Also nichts wie hin. Online Reservierung über Quandoo. Leicht und schnell. Ein Paar Tage später sitzen wir im Door No. 8. Netter Empfang von einer Dame, die uns auch gleich interessante Informationen über das Lokal gibt. Der Kellner ist schnell da und die erste Runde Getränke (Sekt) sind schnell bestellt. Danach entscheide ich mich für die Französische Zwiebelsuppe (mit geröstetem Baguette und überbacken mit Käse) á € 5,80, bunter Blattsalat mit Rinderfilet-Streifen á € 15,20, Stift Fries (dünn geschnitten mit getrüffeltem Öl, serviert mit Sour Cream Dip) à € 4,50 und als Abschluss Schokoladen Küchlein (mit flüssigem Kern) und Eis á € 6,90. Zwischen Suppe und Salat muss ich leider für ca. 30 Minuten warten weil mein Mann sich für ein Filet Irland (mager, mild, 200 Gramm) entschieden hat. Wir waren informiert, deshalb haben wir uns nicht geärgert. Das Warten hat sich voll gelohnt. Das Salat und auch das Filet waren einfach yummy! Zum ersten Mal seit langer Zeit haben wir beide ein perfektes well-done Fleisch bekommen. Gratuliere den Koch. Von Anfang bis Ende waren alle Gänge perfekt. Die Mengen waren nicht zu viel und nicht zu wenig. Geschmack richtig getroffen. Schön dekoriert und genau gewürzt. Zwischendurch war der Kellner immer wieder da um zu fragen ob eh alles passt und ob wir noch was haben wollten. Er hat immer ein Lächeln im Gesicht gehabt und gerne unsere Witze mit Witzen begegnet. Im Hintergrund gab es angenehme Musik und das Lokal war voll. Aber trotzdem hat man in Ruhe miteinander reden können und all das Rundherum hat nicht gestört. Nicht der billigste Ort um ein Date zu haben aber jeden Cent wert. See you again....

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am 15. Februar 2016
kathroon
5 Bewertungen
1 Kontakt
Tester-Level 1
3Speisen
5Ambiente
1Service

Als absolute Steak-Liebhaber, war ein Abend im Door No. 8 für uns ein geplanter Fixpunkt.

Wir sind zu viert eines Abends in das versteckte Restaurant gepilgert und waren sofort vom Ambiente beeindruckt.
Da wir reserviert hatte, wurden wir zu unserem Tisch geführt und leider war dieser genau neben der Bar, wo ca. 5 Leute standen und mit den Kellnern lustig plauderten. Scheinbar Personen die den Kellnern bekannt waren. Wir empfanden das laute Geplauder eher störend, da wir uns am Tisch dadurch nicht mehr unterhalten konnten.

Wir bestellten Apelsaft gespritzt. Leider sehr geschmacklos, aber dafür naturtrüb.

Als Hauptgang bestellten wir Flat Iron Steak mit Trüffel Pommes und ein Kollege bestellte einen Burger.

Die Teller und das Besteck haben uns alle beeindruckt. Alles sah super stylish aus.

Die Steaks waren geschmacklich sehr gut, jedoch etwas klein für 250g. Leider konnte man dies nicht nachprüfen.
Die Trüffel Pommes waren ebenfalls sehr gut, allerdings etwas sehr fettig.
Mein Kollege empfand den Burger als eher nicht so gut und war doch eher enttäuscht.

Als wir unser essen hatten, kam kein Kellner mehr vorbei. Auch nicht als unsere Gläser schon leer waren und dann auch unsere Teller.
Sehr komisch, da wir auf dem Tisch neben der Bar non-stop im Auge der Kellner waren. Schneinbar waren wir ihnen egal.

Als wir endlich die Aufmerksamkeit einer Kellnerin hatten konnten wir nochmal Getränke bestellen und sie servierte sogar zwei Teller ab.

Da uns die Steaks zwar geschmeckt hatten, aber wir trotzdem noch hungrig waren (Portionen waren sehr klein ausgefallen), wollten wir noch ein Dessert bestellen. Leider mussten wir erneut 20min warten bis uns endlich ein Kellner erblickte. Wir haben dann nach der Dessertkarte gefragt.

Zu diesem Zeitpunkt waren wir alle dann leider schon etwas sauer und die Dessertauswahl sagte uns keineswegs zu. Es gab Schokotörtchen mit flüssigem Kern und Zitronentarte und Cheesecake. Klang alles nicht sehr aufregend.

Nachdem die Kellner uns ohnehin erneut ignorierten, haben wir auch kein Dessert mehr bestellt und haben dann gezahlt. Selbst beim Zahlen mussten wir um die Aufmerksamkeit der Kellner kämpfen, trotz des ständigen Getummel neben uns an der Bar.

Leider nicht unbedingt ein gelungener Abend. Ambiente war toll, Geschmack auch sehr gut (wenn auch kleine Portionen), aber Service leider absolut enttäuschend.

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am 11. Jänner 2016
Experte
hautschi
112 Bewertungen
34 Kontakte
Tester-Level 24
3Speisen
4Ambiente
2Service
10 Fotos1 Check-In

Das Door No. 8 öffnete erst am 2.12.2015 seine Pforten. Laut HP haben sich 2 Quereinsteigerinnen, kommend aus dem Management, hier ihren Traum verwirklicht.
Der Fokus des Lokales liegt eindeutig auf der Zubereitung von Steaks.

Ich wurde auf ReTe auf die Neueröffnung aufmerksam, Lust auf Steaks hatten wir und so wurde 2 Tage vor dem gewünschten Besuchsdatum online reserviert. Nach kurzer Zeit erhielten wir die Reservierungsbestätigung.

Das Restaurant befindet sich im nicht zu befahrenden Teil der Neubaugasse auf Hausnummer 8. Die Anfahrt mit dem PKW gestaltet sich als Nervenprobe. Abgesehen von den Parkhäusern ist die Parkplatzsituation so gut wie aussichtslos. Nach halbstündiger Kreisfahrt ergatterten wir dann einen Abstellplatz ca. 500 Meter vom Lokal entfernt. Hier ist die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln sicher zu favorisieren.

Bei Hausnummer 8 geht man durch ein ganz normales Haustor in einen Innenhof. Rechts hinten im Untergeschoß befindet sich das nicht barrierefreie Lokal. Relativ viele Stufen bringen uns zum Lokaleingang. Vor der Eingangstüre befinden sich Aschenbecher mit einem Heizschwammerl, das Lokal selbst wird als Nichtraucherlokal geführt.

Wir werden freundlich empfangen, die Garderobe wird abgenommen und wir werden zum reservierten Zweiertisch gebracht. Am Ende des Besuches kann man sich dann allerdings die Mäntel selbst zusammensuchen, nach der Zahlung scheint das Interesse am Gast erloschen.

Ambiente: Alles ist neu, chic und puristisch ist die Einrichtung. Man hat Geschmack bewiesen, wir fühlen uns sehr wohl. Der Tischabstand ist ausreichend, die Sessel und Bänke bieten guten Sitzkomfort. Die Tische sind ohne Tischwäsche, mit einer kleinen Kerze, sowie Salz und Pfeffer vorbereitet. Ebenso findet sich eine Stoffserviette und trendiges Besteck in schwarz. Die Toilette wurde nicht benutzt, dementsprechend kann ich über deren Zustand keine Aussage treffen. Ob im Sommer Outside Betrieb angeboten wird, war nicht eruierbar.
4 von 5 Punkten.

Auf der HP wird mit einer neuartigen Zubereitungsart der Steaks geworben: „Im ersten Schritt werden die Steaks schonend bei Niedrigtemperatur -zwischen 46° und 60°-im Vakuum gegart. Durch diese „Sous Vide Methode“verliert das Fleisch keine Geschmackstoffe und bleibt sehr saftig. Außerdem entwickelt das Fleisch durch das behutsame Garen zwischen 1,5 und 7 Stunden - eine außerordentliche Zartheit. Im zweiten Schritt wird das Steak im eigens aus Amerika importierten Hochtemperaturgrill finalisiert. Abenteuerliche 1.000° brennen dem Steak in wenigen Sekunden einzigartige Röstaromen ein.“
Die Karte ist sehr übersichtlich gehalten, es gibt eine Vorspeise, eine Suppe und wie schon erwähnt, liegt der Schwerpunkt auf den Steaks. Die aktuelle Karte kann auch unter Link eingesehen werden.
Service: Empfangen wurden wir von 2 Damen (die Chefinnen?), diese waren jedoch während des weiteren Aufenthaltes nicht mehr zu sehen. Die weitere Betreuung übernahm ein Kellner mittleren Alters, weiß behandschuht, nicht unfreundlich aber doch sehr von sich überzeugt.
Die Bestellung wurde aufgenommen ohne sich Notizen zu machen. Die Bewunderung ging allerdings schnell in Verwunderung über, keine 2 Minuten später war der Kellner wieder da, er hatte sich nämlich genau nichts von unserer Bestellung gemerkt und alles durcheinandergebracht. Auch am Nebentisch konnten wir beobachten, dass Beilagenteile nicht so wie bestellt gebracht wurden.
Im weiteren Verlauf saßen wir gut 10 Minuten vor unseren beendeten Werken, die Nachfrage ob es uns geschmeckt hat, ließ der Herr – wahrscheinlich ob unserer nicht aufgegessenen Teller – sicherheitshalber gleich bleiben.
Den Bock schoss allerdings die Rechnungslegung ab: Dass ich nach dem 1.1.2016 in einem hochpreisigen Lokal dieser Klasse noch einen Konsumationsbon anstatt einer Mehrwertsteuerrechnung vorgelegt bekomme, empfinde ich eigentlich als Frechheit. Dass wir ein 180g Steak bestellten und auf der „Rechnung“ ein 250g Steak verrechnet wurde, rundet mein Servicebild eigentlich nur noch ab. Wohlgemeinte 2 von 5 Punkten.

Französische Zwiebelsuppe mit geröstetem Baguette, überbacken mit Käse (5,80): Die Suppe kommt im tiefen Teller ausreichend heiß daher, die Menge eher gering gehalten. In der Suppe die angekündigten 2 kleinen Baguettestücke. Geschmacklich doch sehr gut, fehlt mir persönlich die für mich bei einer Zwiebelsuppe unverzichtbare Weinnote. Schwache 4 von 5 Punkten.

Filet Uruguay 180g (22,90) bestellt medium well mit Parmesanrisotto (4,90) und Kräuterbutter (1,--): Was soll man sagen, der liebsten Frau hat das Fleisch eigentlich gar nicht geschmeckt. Erstens wurde die Garstufe verfehlt, das Fleisch war bestenfalls medium und trotzdem weit von zart entfernt. Das Risotto war sehr gut und hat begeistert.
Jetzt werde ich wieder hören, man kann urgieren, man kann das Fleisch ja nachbraten lassen. Erstens wollen wir gemeinsam essen, schicken wir das Gericht zurück, ist einer schon fertig bis die reparierte Sache kommt. Zweitens bin ich der Meinung, dass ein Lokal, das auf hochpreisige Steaks spezialisiert ist und noch dazu mit einer ganz speziellen Zubereitungsform wirbt, einen Koch beschäftigen muss, der einfach in der Lage sein muss, den bestellten Garungsgrad auf Anhieb zu treffen – ist das nicht so, sollte man vielleicht doch besser im Management bleiben…
2 von 5 Punkten.

Rib Eye Australien 350g (33,90) bestellt medium well mit Stift fries (4,90), Blattspinat mit Roquefort (4,90), Kräuterbutter (1,--) und Sauce Bearnaise (3,40): Mit den Beilagen ist das Gericht somit auf über € 43,-- gekommen. Bei meinem Steak wurde der Garungsgrad getroffen, zu Beginn war ich auch mit der Fleischqualität zufrieden. In der Fleischmitte, dort wo normalerweise das Fettauge sitzt, wurde es allerdings leider ekelig. Sehnen über Sehnen, nicht schneid- und kaubar erwarteten mich. Der Mittelteil des Steaks war nicht essbar und ging zurück. Die in der Karte angepriesene hohe Fleischqualität kann ich leider nicht nachvollziehen. Die Stift fries waren hausgemacht und gut, der Spinat einer der besten, die ich je gegessen habe. Die Kräuterbutter für mich subjektiv zu zitronig, jedenfalls aber hausgemacht, die Sauce gut. In Anbetracht der guten bis sehr guten Beilagen kann ich mich noch zu schwachen 3 von 5 Punkten für das Gesamtgericht entschließen, das Fleisch hätte maximal 2 Punkte verdient.

Unsere Getränke waren alkoholfrei, das stille Mineral von Römerquelle gut gekühlt, beim Apfelsaft gespritzt wurde automatisch naturtrüb verwendet, mir persönlich zu wenig süß und auch nicht wirklich intensiv.

Nach den Hauptspeisen waren wir im wahrsten Sinne des Wortes _satt_ und entschlossen uns keine Nachspeisen oder Kaffee zu konsumieren.

Fazit: Ein vom Ambiente her sehr nettes Lokal, für Autofahrer denkbar ungeeignet. Sowohl Küche als auch Service haben noch sehr sehr viel Luft nach oben. Mit über 90,-- für das was uns geboten wurde, empfinde ich das Preis-Leistungsverhältnis als eher schlecht. Auch gab es für das falsch verrechnete Gericht nicht ein Wort der Entschuldigung.
Nachdem das Lokal noch in den Kinderschuhen steckt, bewerte ich die Gesamtspeisen mit wohlwollenden 3 von 5 Punkten, in der Hoffnung, dass die Küche noch die Qualität abliefert, die die durchaus motivierten Preise jetzt bereits in Aussicht stellt.
Für uns wird es wohl in näherer Zukunft eher kein Wiedersehen geben.

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10 Kommentare|Zeige alle Kommentare

Ich vermute, die kommen so wie die Leute vom Marktamt in Zivil. Beim Wort Polizei dachte ich natürlich an unsere "Freunde und Helfer".

12. Jänner 2016 um 19:01|Gefällt mir|Antworten

magic: Angeblich die Finanzpolizei - die haben aber glaube ich nicht so schicke blaue Uniformen ;-)

12. Jänner 2016 um 16:11|Gefällt mir|Antworten

Hr. Mann da ticke ich ganz ähnlich. Mich hat dieses andere Zubreitungsverfahren angelockt - kann man sich aber meiner Meinung nach auch sparen...

12. Jänner 2016 um 16:05|Gefällt mir1|Antworten
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