RestaurantTester.at
Donnerstag, 24. Mai 2018
Speisen
Ambiente
Service
31
24
32
Gesamtrating
29
3 Bewertungen
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Diwan

Wallensteinstraße 48
1200 Wien (20. Bezirk - Brigittenau)
Küche: Türkisch, Vegetarisch
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 0664/637 55 57
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3 Bewertungen für: Diwan

Rating Verteilung
Speisen
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 18. Jänner 2018
Experte
BruderBernhard
56 Bewertungen
9 Kontakte
Tester-Level 20
2Speisen
2Ambiente
3Service

Hingerissen, hergerissen, ange*en, so fühle ich mich gerade nach einem Abstecher in die schöne Brigittenau. Nach einem kleineren Fiasko gestern Abend in einem wirklich sympathischen griechischen Restaurant, dessen Name ich aus Empathie nicht nennen will, ich musste mir mit kräftig Ouzo den Magen auskratzen, im Hotel, direkt aus der Flasche sozusagen, und war deshalb heute morgen mit schwerem Bauch und schwerem Kopf aufgewacht, war mir heute mittag nach einem Fleischteller. Türkisch, Balkan, so in der Richtung. Und da fiel mir das Diwan ein, das viel Gelobte.

Und so marschierte ich zügig einen Donauradweg entlang zur Wallensteinstrasse, mit jedem Schritt fühlte ich den Appetit sich aufbauen. Das wird wunderbar, türkischer Holzkohlengrill, frisch gebackenes Brot, ein oder zwei grosse Chai dazu, die sind ja bei den Türken immer fein und zudem günstig. Ich denke dabei auch an die einmalige Gelegenheit, den österreichischen furchtbar gesüssten Salaten zu entgehen, ich werde mir also auch einen Hirtensalat bestellen. Ha! Das Leben lacht, da kann der Tag noch so grau sein.

Genau in dieser Stimmung also komme ich zum kleinen Imbisslokal mit ein paar farbigen Möbeln in Kunststoff. Ein paar Männer sitzen da bei Kebab, einer bei einer Suppe. Zwei Spiesse, einer elektrisch beheizt, einer von Holzkohle befeuert. Eine mittelgrosse Küche im Hintergrund, dort werkt die Köchin, vorne bedienen die Männer, zügig und aufmerksam.

Hm... Reis und Hirtensalat stehen abgepackt in Plastikschälchen in einer Vitrine. Gestrichen also. Dafür aber bestelle ich mir eine Linsensuppe, und die ist tatsächlich und wie erwartet köstlich. Danach muss einfach das Grösste und Teuerste folgen, der Weg war schliesslich weit. Und es muss natürlich vom Holzkohlespiess kommen.

Es ist nicht Lamm, unglaublich, aber wahr.

Ich bestelle also ein Iskender - das Fleisch ist Rind. Mein Kopf ist tot. Auch während des Essens hält die Betäubung an, die Betäubung durch das stetige mediale Trommelfeuer, wie gut dieser Diwan Holzkohlespiess denn sei. Gut, der Iskender ist nicht grad fürchterlich, es könnte schlimmer sein. Was ich da vor mir habe, sind Streifen von Rindfleisch, einige sind heiss, die meisten nur lauwarm. Darunter eine, sorry, aber da müssen wir jetzt durch, eine Pampe aus Brotstückchen und Milchprodukten, die natürlich kalt. Und über dem ganzen eine Pampe aus Tomate und Zwiebeln, letscherten. War das wenigstens heiss? Denkste.

Ich bin im Nachhinein so zornig, weil ich alle Alarmzeichen missachtet habe. Rindfleisch vom Holzkohlenspiess? Normalerweise nimmt man ja Kalb. Das Fleisch hatte den Geschmack von Siedfleisch, aber überhaupt nicht nach Gebratenem, geschweige denn von Holzkohle. Der Spiess bestand aus dünnen Scheiben von Teilen, die normalerweise lange gegart werden müssen, Schnittfläche Richtung Feuer konnte so gar keine entstehen. Ich höre Louis Camille Maillard rotieren in seinem Grabe. Wie billig! Dafür 8.50 € zu verlangen scheint mir sehr gewagt.

Chai gibt es dort nicht. Ich habe das anfänglich der Enge des Lokals zugeschrieben, jetzt weiss ich, es war ein weiteres Alarmzeichen. Das Brot war frisch gebacken, aber doch schon vor einiger Zeit, und es wurde nicht nochmals aufgefrischt. Eigentlich erstaunlich, das geht doch ganz ohne Aufwand?

11.50 € ärmer, unruhig nach einem enttäuschenden Mahl, strolche ich noch ein bisschen in der Gegen herum, des Harndrangs üble Beute. Um das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden, setze ich mich in die gegenüberliegende türkische Konditorei Hazar, grosszügiges frisches schönes Plastikinterieur, Soundtrack aus Acidhausen, dünner Chai, eintönig süsser Schokopistazienkuchen - aber die allerschönsten Toiletten, die ich bisher in Wien gesehen habe.

Und ich sage es nochmals - der Fehler liegt ganz alleine bei mir, ich hätte das Desaster absehen können, die Alarmzeichen habe ich aufgezählt. Auf mich bin ich wütend. Und verstehe natürlich auch nicht, wie so etwas unterm Namen Diwan laufen kann! Ich habe zuerst gedacht, da hat wieder mal ein Konkurrent einen Namen gekapert, aber nein, laut Visitenkarte gehören die Lokale zusammen.

Beim nächsten Anfall werde ich wieder ins Lamm Kebap an der Sechshauserstrasse gehen. Definitiv, jetzt ist Schluss mit den Experimenten.

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am 13. Juli 2014
gourmet085
5 Bewertungen
1 Kontakt
Tester-Level 1
5Speisen
3Ambiente
3Service

Kann man nur empfehlen. Für mich das beste Kebap Wiens. Der Geschmack volm Holzkohlengrill einfach unvergleichlich. SChwer zu empfehlen das ISKENDER Kebap

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Letzter Kommentar von am 14. Jul 2014 um 07:07

Iskender ist mit geschnittenen Faldenbrot (Würfel) dann kommt Tomatensauce drüber und am Rand etwas Ayran. Darüber kommt das frische vom Spieß geschnittene Kalbfleisch vom Holzkohlengrill. Schmeckt wirklich gut

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am 3. Mai 2009
schmitzer
12 Bewertungen
1 Kontakt
Tester-Level 2
4Speisen
3Ambiente
4Service

Mitten im 20.ten Bezirk auf der Wallensteinstrasse findet sich versteckt zwischen kleinen Geschäften das Lokal Diwan. Von aussen recht unscheinbar und innen spartanisch eingerichtet, finden Freunde der türkischen Küche fantastisch schmeckende Gerichte wie Döner Kebab, Iskender Kebab sowie Dürüm vom Kalb, Falaffel, Sütlac und türkische Teigfladen und Brot aus dem hauseigenen Backofen und eigener Fertigung.

Die Qualtität der Speisen spiegelt sich auch in den oft auftretenden Warteschlangen im Lokal wider. Die Preisgestaltung ist trotz der hohen Qualität sehr sehr günstig.

Negativ aufgefallen ist das begrenzte Speisenangebot und die geringe Anzahl an Sitzplätzen.

Positiv aufgefallen sind die fantastische Qualität der Speisen und Gerichte sowie die Frische der Lebensmittel.

Fazit: Wer gutes türkisches Essen bevorzugt und authentische Gerichte nicht missen möchte kann dieses Lokal ruhig einen Geheimtipp nennen. Freundliches Personal und Kebab vom Kalb am Holzkohlenfeuer sind immer einen Besuch wert.

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Letzter Kommentar von am 3. Mai 2009 um 04:29

Sorry none, das Etap kenne ich persönlich nicht.

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Erst-Tester

Bewertet am 03.05.2009
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