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Gasthaus Haller

Wallensteinstraße 49
1200 Wien (20. Bezirk - Brigittenau)
Küche: Ungarisch, Wiener Küche
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 01 332 25 76
Lokal teilen:

3 Bewertungen für: Gasthaus Haller

Rating Verteilung
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Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 29. Juni 2016
Experte
hbg338
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2Speisen
2Ambiente
3Service
8 Fotos1 Check-In

Das Gasthaus Haller befindet sich an der Ecke Wallensteinstraße/Hartlgasse. Jene Hartlgasse in der die ersten Kottan Folge, noch mit Peter Vogel als Kommissar Kottan, gedreht wurde. Seit über 30 Jahren gibt es dieses Gasthaus hier. Parkplätze gab es dank des Parkpickerls in unmittelbarer Lokalnähe. Wer mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreist fährt am besten mit der Straßenbahnlinie 5 bis zur Station Rauscherstraße und von dort sind es nur wenige Schritte bis zum Lokal.

In der etwas ruhigeren Hartlgasse befindet sich am Gehsteig ein Gastgarten. Schatten wird durch eine Markise gespendet. Trotzdem wählte ich den Innenbereich. Über einen minimalen Niveauunterschied betritt man den Schankraum in welchen geraucht werden darf. Links geht es in den Nichtraucherraum, dessen Tür offen steht, und ich sah dass sich keine Gäste darin befinden. Also nahm ich wie alle anderen Gäste im Raucherbereich am Ende der Schank Platz. Das Ambiente entspricht dem einen älteren Gasthaus. Viel Holz, Gusseiserene Luster, Deckenventilator, Barhocker vor der Schank. Die Schank mit diversen Fahnen dem Anlass zur EM entsprechend verziert. Auf den Tischen Aschenbecher, Menage mit Maggi Flasche und Bieruntersetzer auf einer kleinen Stoffunterlage. Nicht unbedingt mein Idealbild von einem gemütlichen Lokal. Geschmäcker sind halt verschieden. Den Wohlfühlfaktor den ich von manch alten Gasthaus kannte, den vermisste ich hier.

Die weibliche Servicekraft kommt rasch an meinen Tisch und überreichte mir die Speisekarte, gleichzeitig mit der Frage nach meinem Getränkewunsch. Also wieder einmal den großen Apfelsaft gespritzt mit Sodawasser(€ 3,80) bestellt. Die Speisekarte (Link) ist sehr umfangreich, was mir nicht unbedingt zusagte. Von traditionellen Wiener Speisen, Fisch, Grillgerichte, vegetarischen Gerichten bis zu ungarischen Spezialitäten und verschiedenste Nachspeisen befinden sich im sehr umfangreichen Angebot. Ich wählte die Leberknödelsuppe (€ 2,70) und die Grillplatte für eine Person (€ 14,30). Bei der Grillplatte wurde auf eine Wartezeit von ca. 20 Minuten in der Karte hingewiesen. Da ich Zeit hatte, war das kein Problem für mich.

Der Apfelsaft, der rasch serviert wurde, war ein gängiges Standardprodukt. Die Suppe ließ ebenfalls nicht lange auf sich warten. In einer kleineren Suppenschüssel, die fast bis zum Rand gefüllt war wurde die extrem heiße Suppe mit einem mittelgroßen Leberknödel serviert. Es dauerte geraume Zeit bis die Suppe ausgekühlt war und ich den ersten Löffel kosten konnte. Die Suppe gut im Geschmack, allerdings wurde mit ziemlicher Sicherheit etwas nachgeholfen. Der Knödel feiner püriert, aber nicht zu weich. Dafür hatte dieser einen ungewöhnlichen leicht säuerlichen Geschmack. Woher dieser kam war mir unerklärlich. Meine Hoffnung dass nur ein Stück sauer schmeckte zerschlug sich. Der ganze Knödel schmeckte eigenartig, zwar nicht ungenießbar aber von gut war kein Rede. Als ich fertig war hatte ich die leere Schüssel zum Tischrand geschoben, wo sie bis zum Servieren der Hauptspeise verblieb.

Die Wartezeit auf die Hauptspeise verkürzte ich mit einem Besuch der Toiletten. Auch diese hatten ihre beste Zeit schon hinter sich. Halbwegs sauber waren sie jedoch, und auch recht geräumig. Topmodern war der Händetrockner, welcher optisch irgendwie fehl am Platz wirkte.

Zurück am Platz dauerte es nicht mehr allzu lange und die Servicekraft brachte eine Warmhalteplatte für meine bestellte Grillplatte. Die angekündigten 20 Minuten wurden von der Küche nicht benötigt. Das Messer wurde auf ein Steakmesser ausgetauscht. Meine Grillplatte wurde auf einem ovalen Alutablett serviert. Bestehend aus Schweinskotelett, Schweinsfilet, Rostbraten, Schweinsleber, Grillwürstel, gegrilltem Speck, Pommes Frites und jeweils eine Schale mit American und Knoblauchsauce. Garniert mit einer kleinen Salatgarnitur. Das Fleisch kann man in zwei Kategorien unterteilen. Trocken und zäh, und gut.
Das Positive vorweg. Die Leber war weich und trotzdem saftig und nicht zäh. Auf jeden Fall das Beste Stück Fleisch der Platte. Auch die Schweinefilets waren in Ordnung, und beim Grillwürstel kann man nicht viel falsch machen. Der Rostbraten war leider zu dünn geschnitten sodass dieser eher zur trockenen Sorte gehörte. Auch das Kotelett war ähnlich dünn und trocken. Der Speck war weit entfernt von knusprigem Grillspeck. Die Pommes Frites eher durchschnittlich. Für meinen Geschmack zu weich und keine Spur von außen knusprig. Die Saucen waren Fertigprodukte wobei die Knoblauchsauce die eindeutig bessere war. Alles in allem ein mengenmäßig durchaus ansehnliches Essen, vom Geschmackserlebnis eher sehr bescheiden.

Das Service war unauffällig. Der Bestellvorgang verlief rasch, die leere Suppenschüssel wurde allerdings erst beim Servieren der Hauptspeise weggetragen. Eine Mehrwertsteuerrechnung wurde ohne zu urgieren ausgefolgt. Das Service war auf jeden Fall das Beste an meinen Besuch.

Mein Fazit – Schade, hatte mir weit mehr erwartet. Da der letzte Besuch schon mehr als 20 Jahren zurückliegt kann ich keinen Vergleich anstellen. Diesen werde ich auch in Zukunft nicht stellen, da ich nicht beabsichtige hier wieder einzukehren. Für alle die das Lokal besuchen, denen wünsche ich das die Küche einen schlechten Tag bei meinen Besuch hatte.

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am 21. März 2016
mani
4
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4Speisen
3Ambiente
3Service

Ein gutes gasthaus mit wiener küche mitten im 20. Bezirk das essen sehr geschmacklich doch nicht immer gleich gut ist auch beim personal so am besten ist wenn man als stammgast weis wer in der küche dienst dienst hat

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 8. Dezember 2013
xoxoxo79
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4Speisen
2Ambiente
3Service

Den Liebsten und mich gelüstet es nach Hausmannskost, eventuell darf es auch Inneres sein. Also besuchen wir das Gasthaus Haller in der Wallensteinstraße, in dem dem Hörensagen nach ausgezeichnete Österreichische Küche geboten werden soll.

Wir betreten das Lokal und stehen in einer typischen Wirtshausstube mit unauffälliger Einrichtung und nicht besonders viel Chic, aber dem gewissen Dorfwirtshaus-Charme.

Die Kellnerin bringt uns an einen Tisch rechterhand im Nichtraucherraum. Was leider gleich auffällt, sind die Brösel unserer Vorgänger am etwas unordentlichen Tischtuch. Mit ein paar Handbewegungen sehen wir schließlich darüber hinweg und widmen uns der umfangreichen Speisekarte.

Für mich soll es die Frittatensuppe und der Hirtenspieß sein, meine Begleitung traut sich über das Hirn mit Ei.

Die Bedienung ist flott, die Getränke kommen sehr flott, dich gefolgt von der Suppe. Diese ist ganz in Ordnung, das gewisse Etwas an Klarheit fehlt ihr aber, die Frittaten sind für meinen Geschmack um eine Spur zu dick geraten.

Der Hirtenspieß kommt als Potpourri verschiedener Fleischsorten (was für das Gericht selbstverständlich sein sollte, es aber oftmals nicht ist) auf einer angemessenen Portion Pommes frites und kleiner Salatgarnierung. Das Fleisch ist zart rosa gebraten, jedes einzelne Stück ist sehr gut gelungen. Auch Speck, Paprika, Frankfurter und Zwiebeln finden sich darauf im richtigen Verhältnis. So soll es sein!

Das geröstete Hirn mit Ei samt Salzerdapferln verdient ebenso sehr positive Erwähnung. Der dem Haller vorauseilende Ruf als Spezialist in Sachen Innereien hat sich für uns bestätigt.

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Bewertet am 08.12.2013

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