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Speisen
Ambiente
Service
40
36
37
Gesamtrating
38
30 Bewertungen
Alle Ratings 0 - 50
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der Ringsmuthder Ringsmuthder Ringsmuth
Alle Fotos (56)
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der Ringsmuth Info
RESTOmeter
RESTOmeter Trend
Popularitätsrang
Österreich
Rang: 489
|
83
Wien
Rang: 319
Features
Gastgarten, Schanigarten
Frühstück
Catering, Partyservice
Preislage
Gehoben
Kreditkarten
Gängige Karten
Öffnungszeiten
Mo
geschlossen
Di
10:30-23:00
Mi
10:30-23:00
Do
10:30-23:00
Fr
10:30-23:00
Sa
10:30-23:00
So
10:30-16:00
Letztes Update von:
Stammersdor.
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der Ringsmuth

Johannitergasse 1
1100 Wien (10. Bezirk - Favoriten)
Küche: International, Österreichisch
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 01 6031835Fax: 01 6031835-90
Lokal teilen:

30 Bewertungen für: der Ringsmuth

Rating Verteilung
Speisen
5
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0
Ambiente
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Service
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 25. September 2016
Experte
Stammersdorfer
235
28
27
4Speisen
3Ambiente
4Service
9 Fotos1 Check-In

Der D Wagen hat uns vom Schottentor kommend, zum Hauptbahnhof (früher Südbahnhof) gebracht. Da dahinter „versteckt“ sich in der Johannitergasse 1, Ecke Sonnwendgasse DER RINGSMUTH. Wir sind im 10ten Hieb.

Viel Gutes liest man hier im Forum über das Lokal und so haben wir ihm am Donnerstag den 22.9.2016 einen Besuch abgestattet. Ich möchte mich dem auch weitgehend anschließen, einzig für einen netten Abend zu zweit, oder um länger sitzen zu bleiben, dafür wuselt es uns hier einfach zu viel.

Die telefonische Reservierung am selben Tag für den Abend war kein Problem, gut wars, die Hütte war voll und das nicht nur einmal. Hier herrscht ein ständiges Kommen und Gehen und mindestens 20 meiner Freunde der Glücksritter sind hungrig wieder abgezogen.

Man kommt rein und steht im Raucher, rechts ein kleiner Sitzbereich, die Schank, einige kleine Stehtische wo auch dem Laster gefrönt wird und die Leute auf ihre Tische warten, sowie 4 kleine Zweiertische. Wir hatten unseren Platz hinten im schlauchförmigen NR Bereich. Die Trennungstüre ist die gesamte Zeit über offen, vom Rauch merkt man aber nichts. Die Tische sind schön in rot und weiß eingedeckt, die Sessel aus dunklem, der Boden aus hellem Holz. Alles in allem und mit viel Phantasie finden 90 Gäste Platz.

Dafür erscheinen uns 5 männliche Kellner doch sehr viel. Man muss aber sagen, sie sind allesamt sehr freundlich. Jeder scheint hier für jeden Tisch zuständig zu sein und so kommt es schon einige Male vor, dass man doppelt gefragt wird. Alles geht hier jedenfalls sehr flott vor sich, sie sind extrem aufmerksam, kaum was steht länger als nötig am Tisch. Nachgefragt wird regelmäßig und unauffällig und einige haben auch Schmäh. Die Manda sind jedenfalls alle Profis ihres Faches und machen einen sehr guten Job.

Zu Beginn hatten wir eine eher dünne, aber sehr geschmackvolle Leberknödelsuppe. Die zwei kleinen, unförmigen, selbst gemachten Knödel, ganz großartig, eher fest, mit intensivem Lebergeschmack.
Gleichzeitig drei kleine Erdäpfel-Grammelknödel mit warmem Spitzkraut, serviert auf einem wellenförmigen Glasteller. Die Fülle gut, ja sogar sehr gut und sehr gschmackig. Aber ich bleibe dabei, meine Referenz in Sachen Grammelknödel sind und bleiben die der Gerti Sodoma in Tulln.
Weiter ging es für meine liebe Frau (wieder einmal) mit einem Zwiebelrostbraten. Das Fleisch sehr weich, nicht zu dünn und mit ein wenig Fett durchzogen, die Röstzwiebel dazu ausreichend und knusprig. Die Braterdäpfel klein rund und sehr geschmackvoll. Hier wieder einmal der Beweis, auch ein Erdäpfel kann nach etwas schmecken. Die Salzgurke! war für uns überflüssig. Und dann war da noch der Saft. Die Menge mehr als ausreichend und von schöner dunkler Farbe, darin ebenfalls einiges an Zwiebel, nur leider auch wieder der Versuch ihn mit Wein zu verfeinern. Naja, nicht schlecht!?
Ich hatte das Rieslingbeuschel mit „Schnittlauchknödel“. Köstlich, harmonisch abgeschmeckt, von eher dickerer Konsistenz, mit Herz und Lunge, dazu einiges an Gemüse, alles sehr weich, aber nicht zu weich. Perfekt! Warum die Schnittlauchknödel so heißen, vielleicht weil viel davon drüber gestreut wurde, in der Masse fand sich für mich augenscheinlich keiner. Zwei kleine feste Semmelknödel waren das.
Hätte ich doch beinahe auf das Gedeck am Anfang vergessen. Es bestand aus sehr guter Gewürzbutter, die war in Relation aber zu wenig, sowie in einer länglichen Schachtel, auf Steinen, waren drei Stück warmes knuspriges Gebäck.

Zur Umspülung der Kulinarik wurden uns zwei sehr fruchtige, ausgesprochen gute Prosecco serviert. Weiters ein Flascherl eines 2015ener Zierfandler vom Weingut Biegler aus Gumpoldskirchen. Ein geruchsintensiver, sehr fruchtiger und typischer Vertreter seiner Sorte, von intensiver gelber Farbe, eher schwer und lange am Gaumen. Top! Wiener Hochquelle gabs automatisch dazu.

In der Karte stand was von kleinem Espresso (italienische Kaffeeröstung) dazu Schokomousse mit Himbeeren. Da konnt ich natürlich nicht wiederstehen. Aber bitte nicht gemeinsam, hat funktioniert. Das Mousse zuerst war sehr gut, der Schokoladegeschmack intensiv, es hätte aber noch cremiger sein können, mit den Himbeeren eine gute Kombination. Der kleine Schwarze danach war guter Durchschnitt und kaum bitter.

Alles in allem haben wir mit Maut 83,-- Euro beim RINGSMUTH gelassen. Das Essen war sehr gut, gejammert wurde auf hohem Niveau. Das Ambiente hat uns beide nicht ganz überzeugt, lag vielleicht aber am eingangs erwähnten Gewusel. Die Servicemannschaft versteht ihren Job.

Danach sind wir weitgehend zufrieden wieder nach Hause gebimelt. Nein am RHP ist doch gerade der Bernhard Paul mit seinem Zirkus Roncalli zu Gast. Da gibt es einige Gastrostände, an einem arbeitet ein Bekannter von uns, die haben verschiedene gute Weine UND das ist wie immer eine andere Geschichte…….. PROST!

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Letzter Kommentar von am 25. Sep 2016 um 18:54

Danke! (Genau habe ich eigentlich nie gezählt, ich gebe das zu.)

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 19. September 2016
ribana
4
1
2
4Speisen
4Ambiente
4Service

Nach längerer Zeit haben wir uns wieder einmal den Ringsmuth ausgesucht für ein Familienessen am Sonntag zum Mittagessen. Der Tisch war für acht Personen ansprechend und nett gedeckt, Karte und Getränke wurden rasch gebracht und auch Jourgebäck und Aufstriche waren schnell am Tisch. Die Aufstriche hätten gern großzügiger bemessen sein können - allerdings wurde nachgefragt, ob wir noch Butter und weiteres Gebäck haben wollen und das wiegt den kleinen Mangel mehr als auf.

Zur Vorspeise hatten wir Roastbeaf (großartig mit Avocadocreme!), Suppen und die - wirklich hervorragenden - Grammelknödel mit Spitzkraut. Von den Knöderln haben wir alle gekostet und waren begeistert! Die sind wirklich eine Empfehlung! Zur Hauptspeise gabs Glacierte Landhuhnbrust, verschiedene Schnitzerl, Backhuhn und Zwiebelrostbraten. Eine Person hat sich die Grammelknöderl von der Vorspeisenkarte als Hauptspeise gewünscht, was kein Problem war. Die Landhuhnbrust war exzellen - gut gebraten und trotzdem saftig, der Gemüsebaumkuchen fein gewürzt und die Zitronen-Thymiansauce ein Gedicht. Der Blattsalat - vom Kellner wurde diesbezüglich nachgefragt - als Beilage hat gut gepasst. Zum Dessert wurde zweimal die Kaffe-Kombination bestellt - ich hab das zum ersten mal beim Plachutta im 1. Bezirk zum Dessert genommen und hab mich seither gefragt, warum nicht mehr Restaurants diese Kombi bestehend aus Kaffee und einem kleinen Glas mit etwas Süßem als Dessert anbieten. Beim Ringsmuth gibts das und ist wirklich empfehlenswert! Nachdem ich das Menü bestellt habe, gabs für mich ein Marillenparfait mit Minzejoghurt und Haselnusscrumble - ein Geschmackserlebnis der besonderen Art!

Zum Hauptgang hat sich die Gruppe für einen Gelben Muskateller entschieden, der so gut geschmeckt hat, dass wir zwei davon gebraucht haben :-).

Die Atmosphäre im Lokal ist gemütlich und angenehm, die Bedienung sehr, sehr freundlich und flott und die Küche toll. Leider konnten wir wetterbedingt nicht im Gastgarten sitzen - aber die Gelegenheit wird sich auch noch ergeben, weil den Ringsmuth, den besuchen wir ganz sicher wieder!

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am 3. Dezember 2015
Update am 19. September 2016
Experte
cmling
48
22
18
4Speisen
4Ambiente
4Service

Ich bin sehr froh, daß ich nach meinem ersten Besuch in diesem Gasthaus keine Kommentare geschrieben habe. Es schien mir klar, daß ich einen untypischen Abend (der aber nicht katastrophal war, nur mittelmäßig) erwischt hatte. Urlaubszeit: Hat jemand in der Küche gefehlt? Egal.

Der zweite Versuch war überzeugend. Ich mag das Ambiente sehr, es gibt genug Platz und keinerlei für mich wahrnehmbare Geschmacksverirrungen. Alles ist adrett und sympathisch.
Das kann man auch vom Personal sagen. Mein Freund (der, mit dem ich auch im Führich und in der Trattoria Toscana war - wir sind seit 1975 kulinarische Brüder im Geiste) und ich wurden aufmerksam und freundlich bedient. Erwähnenswert ist die gelungene Bemühung des Restaurantchefs, an einem sehr geschäftigen Abend einen Tisch für uns zu finden, nachdem ich ihm sagte, uns läge wirklich viel daran.

Und dieses Mal war das Essen wirklich erfreulich. Ich hatte Wunderdinge von den Grammelknödeln gelesen (ich esse keine Grammelknödel) und ließ mich auf ein Wagnis ein. Nun, davon kann man abhängig werden! Großartig. Weiters ein sehr guter Tafelspitz und eine kleine Mousse au chocolat zum Kaffee, gerade richtig.
Mein Freund hatte einen Wildhasenbraten (glaube ich, der nächste Absatz diene als Entschuldigung), mit dem er überaus zufrieden war, und eine Nachspeise, die ihm schmeckte und weiß war.

Die offenen Weine sind gut gewählt und weise kalkuliert. Ich bin nicht sicher, ob wir einen ausgelassen haben. Angetan waren wir jedenfalls, auch von den Digestifs (eine größere Auswahl wäre denkbar, aber muß meines Erachtens nicht sein).

Zusammenfassend: Ich freue mich, ehrliche 444 vergeben zu können. Man bekommt sehr gute Qualität fürs Geld.
+++

Im September 2016 war ich mit Freunden wieder beim Ringsmuth. Wir waren zu sechst im sehr schönen Garten. Ich habe keinen Grund an meiner Bewertung etwas zu ändern; eher wünsche mir eine Stufe zwischen 4 und 5, die ich drei Mal für angebracht halte.

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am 22. September 2015
ElisabethW
1
1
4Speisen
4Ambiente
2Service

Essen und Ambiente war sehr gut, leider war ein Kellner unzulänglich nachdem ich dies bei meiner FB Bewertung geschrieben habe, wurde ich gebeten die Bewertung zu entfernen bzw wurde diese dann von FB Entfernt, für mich keine Art mit negativer Bewertung umzugehen

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am 8. Juli 2015
RichardW
1
1
4Speisen
4Ambiente
4Service

Essen und Service waren gut, aber es wurde für 9 (!) Personen eine gemeinsame Rechnung gemacht und präsentiert. Die gewünschte Einzelbezahlung wurde verweigert. Auf Beschwerde wurde uns erlaubt, an der Computerkasse im Eßraum statt im Schankraum zu zahlen. Mühevoll mußten wir stehend an der Computerkasse einzeln unsere Positionen aus der Gesamtrechnung heraussuchen. Können die Kellner nicht rechnen?
Weiters: Die Beleuchtung über unserem Tisch war mangelhaft, sodaß wir die Karte nicht erkennen konnten.
Dieses Erlebnis machte den sonst gelungenen Abend im Abschluß ungemütlich. Ab jetzt werden wir unsere Feiern anderswo abhalten!

Aufenthalt Juni 2015

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Letzter Kommentar von am 8. Jul 2015 um 06:03

Aber trotzdem mit 4-4-4 bewertet?????

Gefällt mir2
am 12. Oktober 2014
gAstrofreAks
10
1
2
5Speisen
4Ambiente
4Service

Oktober 2014
Immer ein Erlebnis wenn wir uns beim Ringsmuth mit unseren Freunden treffen.
Lockere atmosphäre gepaart mit bodenständigen Gerichten.
Die selbstgemachten Grammelknödeln auf Sauerkraut € 6,40 fast schon eine Hauptspeise.
Lachstatare mit Orangen und Schwarzwurzeln € 9,50
Wels in der Haselnusskruste mit Schmorgemüse € 17,90
Kalbswiener mit Petersilienerdäpfeln € 15,90
Der Service ist sehr freundlich und aufmerksam auch bei vollem Lokal.
Wurden vom Essen noch nie enttäuscht! Preis leistung ist 1A

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am 1. September 2014
ChristianeQ
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Zufällig entdecktes Restaurant: Sehr empfehlenswert, aufgrund des tollen Essens, des aufmerksamem Personals und des schönen Ambientes!! Nicht nur die Schokoladenknödel sind ein Gedicht!!

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 29. Mai 2014
Experte
bubafant
283
71
29
4Speisen
4Ambiente
4Service
31 Fotos2 Check-Ins

Jeden Mittwoch gibt es im der Ringsmuth eine Kochtopfsafari (EUR 33,00). Dabei werden ab 18:00 Uhr sechs Überraschungsgänge serviert. Es gibt derzeit wohl kein zweites Lokal, das zentraler am öffentlichen Verkehr teilnimmt: In einem Eckhaus gelegen - vom Eingang weg blickt man direkt auf die drei roten Buchstaben "ÖBB" und das geschwungene Dach des neuen Hauptbahnhofs. Leicht verblasstes SchönbrunnerGelb an der Fassade, fast zwischen jedem der vielen Fenster eine grüne Tafel mit den aktuellen Speiseangeboten. Seitlich gibt es eine große Tür mit einem direkten Zugang zum Gastgarten, wir haben reserviert und treten ‚offiziell‘ übers Eck ein. Die Reservierung wird sofort gefunden, und man führt uns durch einige Räume in das Innere des Komplexes, bis hin zur Terrasse.

Ein wunderschöner Ort, diese Terrasse. Holzboden, ein formatfüllendes Bild eines mediterranen Lavendelfeldes. Die Tische mit weißem Tuch eingedeckt. Der Paarläufer und sämtliche Stühle in einem warmen Beerenton. Gefaltete Stoffserviette, Ascher, Gewürzmühlen und aktuelles Weinangebot. Gegenüber den Nachbarhäusern schirmt man sich mit Holzelementen und Deko ab. Die Glasüberdachung wird durch Stoffbahnen geschickt versteckt, durch manche Schlitze blitzt das neu gebaute Gebäude der ÖBB Zentrale durch. Ein solches Kleinod würde man hier nicht vermuten.
Wir haben richtig Glück mit unserem Kellner, charmant, versiert, nicht gekünstelt und mit Freude bei der Arbeit. Sieht man heutzutage nur mehr selten. Routinierte Fragen nach einem Aperitif und Getränkevorlieben allgemein bis hin zu einer gelungenen Weinempfehlung (Cuveé Colloredo 2011, Hagn, Mailberg, EUR 4,20).
Innerhalb kürzester Zeit füllt sich die Terrasse, und leider müssen Gäste ohne Reservierung abgewiesen werden.

Das Gedeck (EUR 1,90) wird sehr originell serviert. In einer verschließbaren Holzkiste mit Sichtfenster liegen einige heiße Steine, darauf das ofenfrische Gebäck. Einziger Kritikpunkt: drei Stück für zwei Personen. Dazu auf einem Dreiecksteller hoch aufgetürmt gespritzt – Kümmelbutter. Anfangs noch etwas hart, wird sie schnell streichfähig. Gut gesalzen, dezenter Kümmelgeschmack inside – zu viele Körndln obenauf.

Wir haben schon so einige Menüabfolgen inklusive Überraschungsmenüs genießen dürfen. Hier erleben wir eine Premiere, die uns nicht so gut gefallen hat – niemand hinterfragt, ob es Allergien, Intoleranzen oder Ekel gegenüber diversen Speisen gibt. Es liegt auch keine Menüfolge auf, das wäre nicht so schlimm, wenn die diversen Kellner beim Servieren der einzelnen Gänge nicht so murmeln und nuscheln würden und sofort auf und davon sind.

Vulcano-Trüffel mit Melonen
Der Vulcano-Schinken in Scheiben geschnitten. Für mein Verständnis etwas zu dicke Scheiben, aber es geht noch, die kleinen Fleischscheiben sind sehr zart, lassen sich mit der Gabel auseinanderziehen. Mit einem Ausstecher sind Kugeln aus der Melone geschnitten, Schnittlauch und Pfeffer obenauf. Keine Offenbarung, aber ein ganz guter Start.

Meeresfrüchtesalat
In einem netten, geschwungenen Glasschälchen mit einem (gewollten) Loch im Rand serviert, erinnert das Ganze doch ziemlich an jene Shrimps-Cocktails aus den Achtzigerjahren. Neben dem Salatblatt finden wir hier Muscheln (nebst etwas Sand …), Paprika, Ei, Zwiebel und Cocktailsauce mit wieder vielen Schnittlauchröllchen. Trotz Zweifel ist dieser Gang sehr erfrischend. Aber doch irgendwie etwas einfallslos.

Lardo vom Wollschwein
Aufgepimpte Bruschetta. Auf einer kleinen angetoasteten Scheibe Weißbrot liegen leicht marinierte Tomatenstücke und darauf zwei Scheiben vom Lardo. Die Tierrasse habe ich erst beim Servieren des Ganges am Nebentisch verstanden, aber egal, von welchem Lebewesen, ich hätte mir aktiv niemals einen solchen Gang bestellt. Zugegebenermaßen ist es weniger schlimm als befürchtet, im Gegenteil, es ist schlichtweg fad.

So, nach Halbzeit unserer Safari bin ich richtiggehend enttäuscht. Für das bisher gebotene brauche ich nicht in ein von Gault Millau ausgezeichnetes Lokal gehen. Aber – die Hoffnung stirbt zuletzt, und es kann eigentlich nur noch besser werden.

Ziegenfrischkäse auf Wildkräutersalat
Das Glasschälchen mit dem Loch drinnen kennen wir schon. Die Wildkräuter sind nur im Namen wild, schmecken eher nach nichts. Mariniert mit mildem Balsamico-Dressing, daher erträglich. Dafür böckelt der Frischkäse. Extrem aber. Sehr gewöhnungsbedürftig. Als Topping gibt es kleingeschnittene eingelegte Tomaten und ein Blätterteigstangerl, an dem irgendwelche Kräuter einge(ver)brannt sind.

Nach 'quälenden' vier Gängen offenbart sich uns nun endlich das Highlight des Abends:
Geschmorter Kalbstafelspitz
Die zwei Fleischstücke sind mitunter vom feinsten, was ich in letzter Zeit bekommen habe. Fein geschmort, das Messer schneidet sanft durch, als wäre es Butter. Das Safterl dazu ein Gedicht. Die Rösterdäpfel sind in einem Schöpfergupf serviert, jedes einzelne geriebene Erdäpfelstifterl ist leicht angeröstet und alles zusammen an der Außenhülle noch einmal extra nachgebraten. Die leicht bissfest gedünsteten Karotten schmecken so gut und ‚echt‘ wie schon lange nicht mehr.
Dieses Gericht würde ich mir jederzeit a la carte bestellen und nach allem Schwelgen, ahhs und mmmhms sogar eine sechs vergeben, wenn es eine solche gäbe.

Vor dem Dessert werden wir gefragt, ob wir eine kleine Pause einlegen möchten. Das geht in Ordnung, denn die Küche hat mit dem gut besuchten Haus sicher alle Hände voll zu tun. Den Kaffee möchten wir bitte dazu serviert haben.
Es kommt ein Holzbrett mit drei Öffnungen, in denen jeweils ein schokoladiges Krokanteisstanitzel steckt. Erdbeere, Walnuss und Mango. Sehr feines Eis, extrem cremig und fruchtig, bzw. nussig. Einzig – schon beim Servieren fängt es zum tropfen an. Das heißt – nach der Urgenz unserer Kaffees – schnell schlecken und schmausen. Nichtsdestotrotz rinnt es unweigerlich am Stanitzel entlang durch das Loch auf die Tischdecke. Beim Abservieren finde ich den Schmäh, ich soll meine Serviette zum Saubermachen hergeben weniger lustig.

Fazit: Ich bin mir nicht ganz schlüssig. Eigentlich wäre die Speisenperformance eine astreine drei. Allerdings sticht der Hauptgang für mich dermaßen heraus, dass es das upgrade gibt. An Service und Ambiente gibt es kaum etwas zu bemäkeln. Unser Kellner hat uns immer im Blick und schaut nach und auf uns. Anderen geht es nicht ganz so gut. Beim Bezahlen warten wir dann etwas auf die Rechnung, bekommen zum Abschied aus der Küche zwei Pralinen, weiße Schokolade, leicht gekühlte Cremefüllung. Die Geschirrkultur ist gut, allerdings ist manchmal etwas weniger mehr. Bei der Weinempfehlung wird nicht nur an unserem Tisch auf den teuersten Wein verwiesen. Vielleicht begeben wir uns wieder einmal auf Safari, denn irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass man in diesem Haus mehr kann.

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Kommentar von am 29. Mai 2014 um 12:33

Den Tafelspitz unterschreibe ich sofort, auch die Einschätzung des Kellnertums deckt sich mit der meinen. Schade, dass das Filet in solche Ranken geschnipselt wurde. Deine - wirklich gelungene - Bewertung streicht auch mein Hauptproblem mit unserem Stammlokal deutlich hervor: mangelnde Konstanz! Ich warte noch immer geduldig, dass hier endlich einmal das volle Potential ausgeschöpft wird und zwar regelmäßig. Zum "extremen Böcken" - das spricht vor allem bei Ziegenkäse für mangelnde Stallhygiene. Da ist unter Umständen Vorsicht geboten! Mein Ziegenfrischkäse war damals schwer in Ordnung, den deinen hätte ich eventuell reklamiert (ist jetzt aus der Ferne schwer einzuschätzen). Trotzdem hat der gute Ringsmuth hier ein kleines Minus in meinem Kopf bekommen, bei den Zutaten gehe ich dort nämlich durchaus von konstant hoher Qualität aus. Danke für diese gelungene Rezension!

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am 23. Februar 2014
Experte
VickerlAdler
30
13
19
4Speisen
3Ambiente
3Service

Nach meiner sehr allgemein gehaltenen ersten Bewertung hier überhaupt, möchte ich mich heute an einer spezifischeren Einschätzung unseres Stammwirten versuchen.

Rund um den Ringsmuth wächst das Urbane momentan ins Unermessliche. Hauptbahnhof und tausende Wohnungen, kleines Industrieviertel und vieles mehr. Da braucht sich der Wirt auch in Zukunft wohl nicht um mangelnde Kundschaft sorgen. Ich denke aber ein Ringsmuth hätte auch in dünner besiedelten Gegenden sein Auskommen. Jedenfalls hätte er es sich verdient.

Der gewohnte Nichtraucher Tisch, das obligatorische Weckerlkörberl mit Räucherbutter(?). Fein wie immer. Und wie immer stört es mich ungemein, dass man gleich zu Beginn alles mit Gebäckbröseln ansaut. Für meine Eigenheiten kann der Ringsmuth allerdings nichts.

Zur Vorspeise kleines Wildragout mit grünem Apfel (teils Mus) und violetten Erdäpfeln (püriert) nebst 2013er Sauvignong Blanc. Wirklich gutes Fleisch und gut abgeschmecktes, recht sämiges Ragout mit Karotten und gelben Rüben. Toller Einstieg!

Als Hauptgang lacht mich das Rückensteak vom Iberico-Schwein in der Walnusskruste mit Kohlsprossen und weißem Pfeffer an. Vor allem recht wunderlich, dass für knapp 16€ eine derart üppige Menge an Fleisch kommt. Gute Entscheidung. Das Püree - in der Karte unerwähnt - hat eine spannende Pilznote. Eines der besten und komplettesten Gerichte, die ich seit langem essen durfte. Alles so rund und herrlich harmonisch. Große Küche! Der Chardonnay von Krispel dazu passt gut, hat allerdings nicht wirklich viel von der Typizität dieser Sorte.

Der Kaffee hat sich gebessert. Auch die Schokoknödel mit Waldbeeren halten das heute wirklich hohe Niveau.

Einzig im Service haperte es ein wenig. Hier und da eine Unachtsamkeit, größtenteils allerdings unbedeutend. Es war jedoch auch der eine oder andere ärgerliche Fehler dabei, wie zu spät servierter Rotwein. Die jüngeren Kellner hatten offenbar allesamt ihren Spaß gestern und die Nachtruhe vernachlässigt. Insgesamt passen Aufmerksamkeit, Tempo und der Blick für das Wesentliche!

Nicht zu Unrecht unser "zweites Wohnzimmer"!

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
Diese Review zählt nicht für die Gesamtwertung des Lokals, da dieser Tester dieses Lokal bereits neuerlich bewertet hat.
am 11. Dezember 2013
Experte
VickerlAdler
30
13
19
4Speisen
3Ambiente
3Service

Nach zahlreichen Besuchen im Ringsmuth, möchte ich unserem quasi Stammlokal nun meine erste Rezension hier widmen.

Der Ringsmuth kam mir erst vor etwa 1 1/2 Jahren per Zufall in die Quere, ein Glücksfall. Qualitativ hochwertige Hausmannskost und mehr, zu Fuß erreichbar und das gepaart mit leistbaren Preisen.

Seither kommen wir immer wieder gerne sonntags zum Familienessen in der Johannitergasse zusammen, hin und wieder aber auch zu außertourlichen Gelegenheiten.

Fixe Bestandteile bei jedem Besuch sind das Jourgebäck, die Weinbegleitung und die Nachspeisenkombination, präsentiert in relativ schnörkellosem Rahmen und bei aufmerksamem Service.
Abseits der obligatorischen Backwaren, heimischen Achterln und der Variablen Schokomousse/Apfel-Mohntorte, geben sich auf meinem Teller meist heimische Klassiker die Klinke in die Hand. Die feinen Grammelknöderl, oder das wunderbare Roastbeef zur Vorspeise, Tafelspitz mit Apfelkren, Kalbsbutterschnitzel, Zwiebelrostbraten und Co., sie alle konnten bisher überzeugen, teils gar begeistern. Die Qualität der Speisen bewegt sich für mein Empfinden auf einem konstant guten Niveau. Einziger Kritikpunkt bezüglich des Essens war bisher zweimal eine etwas gar "crosse" Apfel-Mohntorte. Kleine Unachtsamkeiten, die den Gesamteindruck für mich jedoch nicht nachhaltig trüben...liegt weit im Bereich des Tolerierbaren.
Ich denke hier wird jeder fündig, da die wechselnde Innovationskarte auch abseits der bekannten Pfade Optionen bietet.

Die Bedienung war bisher immer sehr freundlich, aufmerksam und vor allem wirklich bemüht! Zugegebenermaßen wirken bis auf zwei, drei stets souveräne (Stamm)Kellner die meisten in Stoßzeiten doch etwas ins kalte Wasser geworfen, was sich beizeiten auch in längeren Wartezeiten niederschlagen kann.

Das Rundherum wirkt aufgeräumt und relativ spartanisch, was ich persönlich sehr begrüße, genau wie die tendenziell unterdurschnittlichen Raumtemperaturen. Ist dann eben eine Frage der Präferenz.

Bis jetzt haben wir Wein nur glasweise konsumiert, was einen auf je drei heimische Weiß- und Rotweine beschränkt, die laufend wechseln. Bis auf die hagn'sche "Colloredo" Cuvée, blieb mir keiner der Tropfen in großartiger Erinnerung. Allesamt waren jedoch grundsolide und präsentierten sich als harmonische Speisenbegleiter.

Fazit: Ich freue mich, dass René Ringsmuth eine kleine Institution in Favoriten schaffen konnte und hoffe, dass sich noch viel tut (wie z.B. mit Umar am Viktor-Adler-Platz)! Wenn man mit angemessenen Erwartungen in den Ringsmuth geht, wird man nur schwer enttäuscht. Preis, Leistung und vor allem deren Relation stimmen! In allem, das man im Ringsmuth professionell und durchaus gehoben darbietet, bleibt das Lokal doch bodenständig und zugänglich (wie sonst, im 10. Hieb?). Empfehlung!

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Letzter Kommentar von am 11. Dez 2013 um 20:55

Danke für Lob und Gruß!

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am 6. Mai 2013
Experte
amarone1977
315
75
30
3Speisen
3Ambiente
3Service
4 Fotos1 Check-In
Gelistet in: Wien - Jo heast'!!

Termine in der Favoritenstraße, dies- und jenseits des neuen Hauptbahnhofs.

Die Lage könnte eigentlich kaum besser sein. Der gewaltige Umbau zum neuen Hauptbahnhof beschert dem gepflegten Wiener Gasthaus eine Position, die ihresgleichen sucht. Drüberstolpern Hilfsausdruck, würde Wolf Haas jetzt sagen.

Eine „Bahnhofsreste“ ist der Ringsmuth allerdings beileibe nicht.
Drin ist’s einigermaßen gediegen eingerichtet, Holzboden, zum Teil dunkler Wandverbau aus Holz, Weinflaschen schmücken die Regale, nett gedeckte Tische, dunkles Gestühl.
Stilsicher, würde ich mal sagen, da eckt das Auge nirgends an.

Reserviert habe ich sicherheitshalber, und das sollte sich lohnen. Kaum haben wir unseren Tisch, gibt’s ein reges Kommen und Gehen verschiedenster mittelgroßer bis großer Gruppen internationaler Prägung.

Die Karte setzt dort fort, wo die Einrichtung aufhört: alles, was in Wien und ein wenig darüber hinaus speisentechnisch Rang und Namen hat, ein paar wenige etwas exotischere Wagnisse finden sich auch, interessant das Kapitel „Innovativ“, hier trifft Traditionelles auf Neuland: so kriegt man den Tafelspitz beispielsweise mit Grießstrudel serviert. Warum nicht.

Das Serviceteam hat viel zu tun, Warterei oder gar Konfusion ist aber im Hause Ringsmuth ein Fremdwort. Alles geht halbwegs geschmiert und routiniert vonstatten, auch wenn man sich nicht das Urpersönliche so mancher Innenstadtbeisln erwarten kann.

Das Essen: eine Wildkräuterrahmsuppe mit Beef Tartare. Eine Suppe aus der Kategorie „Innovativ“ also. Urassen sollte man mit dem Rahm nicht, tut man auch nicht hier, man besinnt sich der Koch- anstelle der „Streckkunst“. Die Kräuter dürfen ordentlich zupacken, eine wärmende Suppe für das (zu jener Zeit noch) windig-nasse Wetter.
Doch das Beef: ein paar Gurkerlstücke sind wohl darunter, ich ignoriere sie, soweit es geht, einfach mal den Löffel in der Suppe untertauchen hilft. Ich geb’s ja zu, als Würzung dürfen sie ja hie und da ran, die grünen Trümmerln, aber möglichst sparsam sollte es bleiben.
Kurz und gut: die Mischung passt eine erfreuliche Kombination, sehr empfehlenswert, die schlappen 5 Euro sind gut investiert.

Eigentlich wollte ich mich ja beim Essen ein wenig zurückhalten, der lange Winter hinterlässt Spuren, der Resetarits’sche „Feuerwehrhelm“ verdrängt die Hemdknopferln verdächtig…

Nichts da, draußen ist’s kalt, drinnen soll’s warm werden: ein Kalbsbutterschnitzel um nicht ganz 10 Euro darf’s sein.
Bissi zu salzig, auch die Sauce, die Konsistenz ein wenig zu „schmierig“ beim Anschneiden, das kenne ich von anderswo ein bisschen besser. Püree ist soweit in Ordnung, mit Zwiebel wurde nicht gespart.
Dessert: „Kleiner Kaffee“, Wiener Röstung, dazu ein „Eierlikörgugelhupf“, zu 4,40.
Der Gugelhupf ist mit drei Gaberln verzehrt, etwas trocken und fad, den Eierlikör kann ich geschmackstechnisch nicht wirklich herausfiltern.
Die Wiener Röstung wiederum finde ich angenehm zu trinken: kein aggressiver kleiner Schwarzer, ein schöner, nussiger, leichter, milder Kaffee.

Zusammenfassung: „der Ringsmuth – sag niemals Bahnhofsreste zu ihm!“
Wäre ein schöner Leitspruch für das gediegene Gasthaus am Anfang des 10. Bezirks. Wer in Wien per Bahn gerade erst angekommen ist, kann hier essenstechnisch schon mal nicht so viel falsch machen.
Ein routinierter Querschnitt durch Wiens Speisekarte – und vielleicht a „bissl“ mehr.

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Hilfreich?Ja17Gefällt mir12Lesenswert11
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 25. September 2012
sakoe
29
16
10
4Speisen
3Ambiente
4Service

Vergangenen Freitag war ich im Ringsmuth mit Bekannten und möchte hier gerne darüber berichten.

SPEISEN:
Zur Info:
Die Speisekarte (welche genug Auswahl bietet) besteht aus Österreichischer Küche und ein Teilabschnitt aus "Innovativer Küche" welche meiner Meinung nach Österreichisch mit Pfiff ist! ;-)

*Gedeck € 1,90 für warmes Jour-Gebäck mit Butter
Das Jour-Gebäck wurde in kleinen Holztruhen serviert, in welcher sich "Wämesteine" befanden, damit das Gebäck bis zum verzehr warm bleibt. Eine sehr nette Idee

*Rindsgulasch mit Semmelknödel € 8,90
Das Fleisch war sehr zart und weich, es zerfiel quasi beim anstupsen. Keinerlei Fett -> das ist wie ICH es gerne mag. Der Gulaschsaft war sehr würzig und gut. Der Semmelknödel in Ordnung, aber für meinen Geschmack etwas zu wenig "flaumig" bzw. etwas zu hart. Aber trotzdem in Ordnung.

Von einer Bekannten durfte ich kosten:
*Steirisches Backhuhn in der „Kürbiskernpanade“
mit gemischtem Salat € 8,90
Das Hendlfleisch sehr gut, zart ohne Flachsen. Die Panade ausgezeichnet, an den Kürbiskernen wurde nicht gespart. Der Salat sehr gut angerichtet, leicht säuerlich die Marinade.

Die Bewertung 4 bei den Speisen, ist ein gute 4!

AMBIENTE:
Alles ist perfekt ein- und hergerichtet. Nicht zu überladen, aber doch etwas heimelig.
Unser (reservierter) Tisch war elegant eingedeckt.
Beim Betreten des Lokals steht man im Raucherbereich, in welchem sich ausserdem 2 Stehtische befinden (vermutlich für die Gäste im Nichtraucherberich die doch Raucher unter sich haben).
Der "hintere" Bereich (und in meinen Augen schönere) ist Nichtraucher.
Die Toiletten sind sauber.
Das Ringsmuth verfügt auch über einen Gastgarten welchen ich leider nicht erkunden konnte.

SERVICE:
Die Kellner waren allesamt sehr, sehr höflich, bemüht und flink. Es wurde in regelmäßigen Abständen nach weiteren Wünschen gefragt und ob alles in Ordnung sei.

FAZIT:
Ich würde das Lokal jederzeit weiterempfehlen, es hat alles gepasst. Das Essen war sehr gut, ebenso das Servie. Prei Leistung stimmen überein. Ich möchte auf jeden Fall nochmals hin um noch mehr Gerichte zu versuchen.

ANMERKUNG:
Es werden wechselnde 3 Gänge Menüs angeboten um € 28,-.
Es werden 2 Vegetarische Hauptspeisen in der Karte angeboten.
Die Spezialität des Hauses sind die Ringsmuth’s Erdäpfel-Grammelknödel mit warmem
Spitzkrautsalat.
Es wird nach dem Essen mit einem "Schnapswagen" vorgefahren, bei welchem man sich Guster auf einen Verdauungsschnaps holen kann.

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Letzter Kommentar von am 25. Sep 2012 um 12:39

Mahlzeit!

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am 23. September 2012
mol
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Ich kann dieses Restaurant nur jedem wärmstens empfehlen. Sehr gutes Ambiente, netter Service und liebevoll zubereitete Speisen auf höchstem Niveau.

Komme sicher gerne wieder !! Nur weiter so !!

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Kommentar von am 24. Sep 2012 um 07:45

Man fragt sich ja schon, warum die mittelguten Bewertungen viele Worte finden um ihre Erlebnis auch für andere nachvollziehbar zu machen - und die sehr guten Bewertungen dies wiederum kaum mehrerer Worte wert finden.

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am 8. April 2012
Raymond
1
1
5Speisen
4Ambiente
5Service

Ich kann das Restaurant nur empfehlen, ausgezeichnete, aufmerksame und freundliche Bedienung, die Speisen war top, der empfohlene Wein herrlich fruchtig, dies alles in einem vernünftigen Preisrahmen.

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am 23. März 2012
Schwimmer
1
1
5Speisen
4Ambiente
5Service

Wir entdeckten das Ringsmuth über die letzte Restaurantwoche (diningcity) und waren bisher 3 Mal dort und jedes Mal begeistert.
Wie auch gestern, mein Mann vom Schecken-Menü, das in seiner kreativen Zubereitung selbst Schneckengerichte v. französischen Spitzenköche locker in den Schatten stellte.
Auch die empfohlene Weinbegleitung, vom aufmerksamen Service war top.
Ich, als kein Schnecken-Liebhaber, bestellte mir das 3-gängige Menü, wie schon der vorherige Poster wunderbar beschrieben hat, bis hin zur riesengroßen Portion der luftigen Topfenchreme, ach ja und erst die Blunzenradl, die werden zu meinem Dauer-Hit.
Und auch das aufmerksame, stets zuvorkommende Service möchte ich nicht unerwähnt lassen. Für uns ist "der Ringsmuth" die Entdeckung der letzten Jahre schlechthin.

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am 18. März 2012
CAH
55
11
14
5Speisen
4Ambiente
4Service
4 Check-Ins
Gelistet in: CAH's Favoriten

Besuch 17.3.12/4 Pax (NR):

Das Lokal nahe des Panorama-Turms bei der Zentralbahnhofstelle hat sich seit meinem letzten Besuch gemausert. Die Einrichtung + das Design ist modern, aber nicht zu stylisch und auch nicht zu anbiedernd. Alle Tische eingedeckt. Lokal ist sehr sauber, auch Toilettanlagen einwandfrei. Keine Rauchbelästigung vom Raucherbereich der in Barnähe ist.

Einziger Wermutstropfen zu Beginn: Uns wurde der Tisch gezeigt, aber weder gefragt ob uns bei der Garderobe geholfen werden soll, oder ob wir einen Aperitiv wollen nachdem uns kommentarlos die Menükarte auf den Tisch gelegt wurde (nicht wie ich mir in einem Lokal dieser Güte erwarten würde, aufgeschlagen in die Hand gegegeben).

Gedeck: Man bekommt für 1,90 Euro eine eckige Brotdose in der frisches Jourgebäck auf heißen Steinen präsentiert wird. Dazu serviert wird cremig gerührte Gewürzbutter (aus Süßrahm) - sehr ansprechend.

Speisen: Karte empfinde ich als eine sehr gute Mischung aus Klassikern wie Tafelspitz oder Gulasch und neu interpretierten Speisen (z.B. Schweinsfiletspieß mit Wurzelgemüse und Kräuterpüree, wobei die Filetscheiben schön rosa gebraten auf einzelnen Holzzahnspießchen - wie man sie vom Würstelstand kennt - kamen, Wurzelrahmgemüse war knackig, Preis: Euro 13,50).

Es gab ein Menü um 28,- Euro bestehend aus Gebackenen Blunznkrapferln, einem Entrecote (schön rosa wie bestellt) und abschließend einer Topfencreme mit gelierten Blutorangen und Orangenschnitzen. Portionsgröße: Eher für 2 Personen :-)

Vorspeisen: Ich hatte als Vorspeise das Rieslingsbeuscherl mit Knöderl (gab es eig. nur als Hauptspeise, war aber kein Problem): Beuschl ist geschnitten, mit Karotten und anderem Wurzelgemüse - sehr ansprechend. Knödel war nicht besonders, aus meiner Sicht etwas zu fest und nicht flaumig. Weitere, exzellente Vorspeise: 3 Stück Erdäpfel-Grammelknödel auf lauwarmen Kraut für wohlfeile Euro 6,40.

Hauptspeisen: Mit Speckfarce gefüllte Maispoularde mit Balsamico-Linsen und Blattspinat für Euro 14,20. Große Portion, pikant abgeschmeckt. Der süßlich-saure Geschmack der Linsen kontrastierte die doch üppige Poulardenfüllung perfekt. Auch meine Begleiter waren höchst zufrieden, mit z.B. dem Wels in Haselnusspanade.
Der Salat war, wie schon von Vortestern erwähnt, "wie hausgemacht" und das finde ich besonders. Auch wir fanden den Erdäpfelsalat insbesondere sehr lecker (evtl. einne klitze-kleinen Hauch zu süß).

Weinkarte: Ansprechende österr. Klassiker, wir hatten einen 2011er Riesling vom Loimer der gut zu allen Speisen passte. Abschließend kann man sich die "Schnapsbar" anrollen lassen - große Auswahl, fair ausgepreist.

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Kommentar von am 18. Mär 2012 um 18:48

Feiner Bericht!

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am 22. Dezember 2011
alex2011
1
1
3Speisen
3Ambiente
0Service

Also das Essen war einigermassen gut, aber die Bedienung war sehr unhöflich und unfreundlich....ausserdem stand der leere Teller nach dem Essen sehr lange noch am Tisch. Sehr ungewöhnlich für so ein gehobenes Lokal.

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am 20. Dezember 2011
DagmarS
141
2
12
4Speisen
3Ambiente
3Service

Firmenweihnachtsfeier in Favoriten und in Bahnhofsnähe? Da geht man schon mit gemischten Gefühlen hin.
Doch der Ringsmuth übertraf die Erwartungen bei Weitem:
Für unsere Firma war ein warmes Buffet vorbereitet:
Es gab 2 Suppen - Kürbiscreme (habe ich gekostet - ein schlagoberscremiges Vergnügen) und Rindsuppe mit Frittaten (wurde von Kollegen sehr gelobt). Dann kleine köstliche Schnitzerl, in Sesam panierte Hühnerteilchen und hausgemachte (!) Gnocchi aus Erdäpfelteig mit Pilzsoße. Die letzteren waren flaumig und zergingen im Mund und die Hühnerteilchen waren saftig. Dazu ein - auf den ersten Blick etwas bescheidenes Salatbuffet (Kraut, Gurken, Kartoffelsalat). Der Kartoffelsalat war allerdings der Beste seiner Art, den ich jemals in einem Gasthaus gegessen habe - nur meine Mutti macht ihn noch ein Häuchlein besser! Als Abschluss kam noch ein guter Topfenstrudel.
Die Weine verdienen ein Extralob: Ich kostete Grünen Veltliner (Moser, Wachau), schmeckte pfeffrig-knackig, einen gehaltvollen Riesling aus dem Weinviertel und einen Sauvignon Blanc aus der selben Region. Ausgesprochen empfehlenswert, auch preislich!
Was mich ein wenig störte, ist, dass unsere Belegschaft in einem "Durchgangszimmer" untergebracht war und andere Gäste immer durchwandern (mussten). Aber sonst - top für diesen (und andere) Zwecke!

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Kommentar von am 20. Dez 2011 um 17:55

Wir sind bisher nur vorbeigefahren ... aber nun werden wir dem Lokal auch mal einen Besuch abstatten. Da wir ja samstags immer essen gehen "müssen" in dieser Gegend, scheint mir das ein guter Tipp zu sein.

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am 25. November 2011
Update am 26. November 2011
Gourmette
27
3
9
3Speisen
3Ambiente
4Service

Nun hat es uns auch mal zum Ringsmuth verschlagen.
Um 18 Uhr sind wir ohne Reservierung frei nach dem Motto "Nageh da wird schon am Do am frühen Abend nix los sein.." reingeschneit. Einen freien Tisch (bis 20 Uhr) gabs dann noch für uns.
Vorweg ein erster Eindruck was das Ambiente betrifft:
Wir saßen in einem länglichen Raum, die Tische links u. rechts angeordnet. Die Einrichtung eher modern, aber nicht ungemütlich.
Da der Ringsmuth ja oft mit dem Meixners verglichen wird, fang ich auch gleich damit an. Von der Gemütlichkeit u. Athmosphäre her gefällts uns dort besser. Man hat nicht dieses "ich sitze am Gang"-Gefühl, sondern man sitzt eher in Nischen u. fühlt sich ein bisschen heimeliger. Aber das ist natürlich nur unsere Meinung.
Wir sind recht rasch mit Karte u. anschließend mit Getränken versorgt worden. Apfel- u. Pfirsichsaft von einem steirischen Obsthof. Was die Weine betrifft kann ich kein Urteil abgeben, aber auf der Karte waren genug gute österreichische Tröpfchen aufgelistet. Ist sicher für jeden was dabei.
Der Aperitif vom Nebentisch hätte mich im Nachhinein gereizt. Prosecco (od.Sekt) mit Zwetschgennektar u. einer eingelegten Zwetschge obendrauf.

Als Vorspeise hatte meine Begleitung die Frittatensuppe u. ich die so hoch gelobten Grammelknöderl auf warmen Spitzkrautsalat. Welche meine Erwartungen nicht enttäuscht haben. Es klingt ja schon fast doof, aber mir gehts wie den Vorbewertern/innen.. ich hab noch nie zuvor ein Grammelknödel angerührt, aber die drei putzigen Knödal vom Ringsmuth kann auch ich absolut empfehlen. Schade, dass wir keinen Fotoapparat mithatten. Normal wärs mir auch nicht zu blöd Fotos zu machen. Vor allem wenn die Speisen so nett angerichtet sind. Die Knödel waren auf einem länglichen Glasteller angerichtet, der 3 passende Vertiefungen hatte. Für den Esskomfort wars zwar ein bissl abträglich, weil man sich mit der Gabel etwas schwertat. Aber dem Auge hats gefallen. Die Frittatensuppe schmeckte sehr intensiv würzig. Da haben wir schon bessere gegessen.

Bei den Hauptspeisen haben wir einmal die Kalbsbutterschnitzerl mit Erdäpfelpürree u. einmal den Zwiebelrostbraten gewählt. Lieber hätt ich ja ein Gansl gegessen. Gibts leider nur auf Vorbestellung. Die, die der Kellner vorbeitrug, haben auf jeden Fall sehr gut ausgesehen. Schöne Portion mit 2 Erdäpfelknödeln u. Kraut.
Also die faschierten Laibchen u. das Pürree waren gut. Mein selbstgemachtes Pürree schmeckt mir besser, aber das sieht der Herr Ringsmuth vielleicht anders. ;) Die Sauce hat meinem Freund jetzt nicht so geschmeckt. Das warum kann man nicht sehr objektiv erklären, deswegen lass ichs.
Mein Zwiebelrostbraten war schön weich, die Zwiebeln auch schön (eine Spur zu hell für mich), die kleinen Bratkartofferl ebenfalls u. der Saft auch gut. Das Fleisch hat mich nur ein bissl stutzig gemacht, weil es von der Dicke u. der Farbe eher wie ein schweinernes Naturschnitzel ausgschaut hat. Aber natürlich will ich da dem Koch nichts unterstellen. Ich sage nur, dass ich auch schon Zwiebelrostbraten gegessen haben, bei denen das Fleisch mehr nach Rind aussah. Wo auch das Fleisch etwas dicker ist u. innen noch zart rosa. Aber seis drum. Geschmeckt hats ja gut.
Die Portionen waren übrigens für den Preis 9,80 u. 14,90 völlig angemessen! Allgemein waren die Portionsgrößen ausreichend, keine Spur vom "Haubenküchen"-Klischee.
Achja fast vergessen: Das Gedeck. 2 (gute, warme) Brötchen in einer schwarzen Truhe auf Steinen mit einer Mohnbutter (auch gut). Bei der Aufmachung scheiden sich unsere Geister. Er fand, dass eine interessante Idee ist.. mir wären 4 Brötchen ohne Kiste lieber gewesen. Ab 17 Uhr werden eben diese 1,90 verlangt, die wie ich finde nicht überzogen sind. Da muss ich kurz vorgreifen.. Beim Zahlen gabs auf einem kleinen Teller 2 selbstgemachte Pariserspitz. Sehr erfreulich u. sehr lecker! Somit tun die 1,90 keinem weh.

Als Nachspeise sind es dann das Maronimousse mit Preiselbeeren u. ein Schokomousse mit Himbeersauce geworden. Beides ausgezeichnet. Das Maronimousse war vielleicht ein bissl viel, aber für 6,90 angemessen.

Beim Service gibts nichts einzuwenden. Sehr freundlich u. schnell (keine langen Wartezeiten) Einzig, um wieder zum Meixner-Vergleich zurückzukehren, am Charme haperts ein bisschen. Sicher man bemüht sich u. alles war in bester Ordnung, aber zum richtigen Wohlfühlen/Willkommenfühlen hat einfach was gefehlt.

Alles in allem ein gelungener Abend! Man sieht, dass man sich beim Ringsmuth, v.a. beim Anrichten der Speisen, was denkt. Wir werden sicher wiederkommen!

UPDATE:

Wir waren heute Mittag beim Ringsmuth, um noch ein Gansl zu essen (heute ist der letzte Tag).
Als Vorspeise haben wir uns das Roastbeef geteilt. War ausgezeichnet! Trotzdem haben wirs nachher ein bisschen bereut, weil die Gansl-Portion so groß war (v.a. für den Preis von 15,90€), dass uns nachher fast der Hosenknopf wegsprang. ;)
Als "Zuspeise" wie man so schön sagt, gabs warmen Speck-Krautsalat, Rotkraut mit Preiselbeeren u. einem Hauch Zimt u. Erdäpfelknödel (meine Oma macht sie auch nicht sehr viel besser).
Für nächstes Jahr kann ich nur jedem ans Herz legen mal ein Gansl beim Ringsmuth zu probieren! Vom Preis-Leistungs-Verhältnis ist es dort wirklich TOP!

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Kommentar von am 25. Nov 2011 um 21:23

Serh schöner und informativer Review. Leider habe ich es bis heute nicht "geschafft" hinzugehen, obwohl es auf meiner "ToDoListe" steht. Ergänzen möchte ich nur noch, dass René Ringsmuth aus einer "alten" Gastronomiefamilie entstammt. Seine Eltern führten Jahrzehnte den "Kamptaler" am bereits geschliffenen Südbahnhofgelände (Frachtenbahnhofseite) sehr erfolgreich. Das Lokal war immer ine Geheimtip. So konnte er dort alles erlernen, was an Basiswissen eben notwendig ist. Dort gab es sehr bodenständige aber auch sehr gute Küche (beim Kamptaler war ich noch). René Ringsmuth hat aber dann auch in sehr guten Häusern weiterlernen dürfen und bestätigt anscheinend, dass das nicht umsonst war. Durch diesen Beitrag animiert, steht das Lokal noch eine Stufe weiter oben auf meiner "ToDoList" - Danke! P.S. Derzeit gibt es eine Punschhütte auf der Terrasse (überdacht!). Alle Details zum Ringsmuth siehe seine Homepage. P.P.S So ein Lokal in dieser Lage zu eröffnen und mittlerweile seit 2008 erfolgreich zu führen ist schon mutig, besonders wenn man bedenkt, dass dort für Jahre hinaus (2014/2015) noch eine echt riesige Baustelle ist! Bravo auch dafür. Es muß also das gewisse "Etwas" haben!

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am 16. Mai 2011
christine
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

sehr schönes ambiente,sehr gute speisen.der gastgarten ist ein echter hingucker,

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am 11. April 2011
marionglatz
47
1
4
4Speisen
5Ambiente
4Service

Eine Perle in Favoriten. Sehr schönes Ambiente, sehr gute Speisen, nicht überlaufen. Einzig die innovative Karte könnte größer sein und öfter wechseln. Nur 1 vegatarisches Gericht auf der Karte. Sehr gute Desserts.

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am 5. April 2011
NadjaA
22
2
3
3Speisen
3Ambiente
3Service

Leider hat das Lokal seit der Eröffnung nicht den Standard gehalten, den ich mir versprochen habe.

Die Grammelknödel sind nach-wie-vor top, allerdings ist die Speisekarte starr, kaum Veränderungen, manche Hauptspeisen sind so klein, dass man nachher noch immer hungrig ist (ich bin wirklich kein "Vielesser"). Leider waren das Hirschgulasch und die anderen Flischspeisen viel zu stark gewürzt.

Das Service ist verliert oft den Überblick und 1 kleines Gebäckstück als "Gedeck" vorab ist doch auch etwas mickrig. (Im Motto am Fluss oder im DasTurm ist es überhaupt kein Thema, dass man soviel Brot bekommt, wie man gerne möchte!)

Eigentlich bin ich wenig versucht, in absehbarer Zeit wieder dieses Restaurant zu besuchen, ist doch Meixners Gastwirtschaft um Welten besser.

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Letzter Kommentar von Carmen am 23. Jän 2013 um 17:49

Dann bleib doch beim Meixner

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am 17. März 2011
Update am 3. August 2011
Experte
Kathinka
68
9
19
4Speisen
4Ambiente
3Service

Wir gehen regelmäßig in das Ringsmuth. Die Karte wird ständig überholt, die Küche ist kreativ und seit Neuestem gibt es auch einen tollen Gartenbereich. Ich finde es gibt im 10. Bezirk kein anderes Lokal, das so ein tolles Preis-Leistungsverhältnis bietet. Beim Meixner zahlt man dafür gleich um einiges mehr! Ich finde auch das moderne Ambiente gut, vielleicht etwas kühl - aber halt einfach modern. Der Aperitiv, den wir hatten, war mit einer Kumquats super nett angerichtet! Kreativ finde ich auch die Idee mit dem Gebäck: Wird in einer "Schatulle" auf warmen Steinen gebracht. Wenn es dafür auch nur ein Stück Gebäck für jede Person gibt (ist etwas wenig).

Parkplätze sind jedoch, wie bereits unten mehrmals erwähnt wurde, problematisch. Sitzplätze dafür nicht. War bis jetzt immer realtiv leer als ich dort war - finde das bei den Kommentaren unten deshalb seltsam. Aber kommt vielleicht auf die Urhzeit an. Zu den Parkplätzen muss man dazu sagen, dass sich das wahrscheinlich durch den Bau des Hauptbahnhofes bei dessen Fertigstellung zusätzlich verschlechtern wird. Die Baustellen-Fahrzeuge sind dann zwar weg aber die Pendler-Autos werden dafür dazu kommen.

Die Qualität der Speisen ist sehr gut. Als Vorspeise kann ich übrigens die Erdäpfel-Grammelknödel auf warmem Krautsalat empfehlen. Die sind einfach ein Traum!!! Und das sage ich obwohl ich eigentlich kein Grammelknödel-Fan bin! Schon alleine deshalb gehe ich aber gerne ins Ringsmuth!

Das Service war in letzter Zeit leider nicht so aufmerksam wie bei meinen ersten Besuchen. Hier sollte vielleicht überlegt werden weitere Kellner zu engagieren, da es so aussieht als würde einer servieren und ein weiterer nur Hilfsarbeiten leisten...

Komme sicher wieder & werde das Lokal auch weiter empfehlen! Kann jedem nur raten sich selbst ein Bild zu machen und dem Ringsmuth einen Besuch abzustatten...

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am 19. Mai 2010
Wolo79
8
1
1
4Speisen
3Ambiente
3Service

Nachdem ich jetzt schon mehrmals das neue Ringsmuth besucht habe, wird es Zeit für ein kurzes Resumee.
Vorweg: dass der Chef des Hauses Rene Ringsmuth sein Handwerk als Koch im besten Haus des Landes, im Steirereck, erlernt hat, ist nicht abzustreiten. Leider kann jedoch seine Kreativität mit dem handwerklichen Geschick nicht ganz mithalten. Und eben dieser letzte Funken an Innovation fehlt meines Erachtens um den eigenen Ansprüchen als Gourmet-Restaurant gerecht zu werden. Das zweifelsfrei vorhandene Genie blitzt vor allem bei den Vorspeisen hervor. Zu empfehlen ist der Ringsmuth-Klassiker schlechthin: Erdäpfel-Grammelknödel auf warmem Krautsalat.
Das Beef Tatare darf durchaus mit dem Prädikat "hervorragend" versehen werden, ebenso die in der heimischen Küche viel zu selten angebotene Weinbergschnecke.
So weit, so gut. Etwas kritischer wird es bei den Hauptgängen, denen größtenteils jener Pep fehlt, welcher den Unterschied zwischen dem Durchschnitt und der Spitzenklasse ausmacht. Natürlich stellt sich die Frage, wie sich der Ringsmuth positionieren möchte. Ob er im Konzert der großen mitspielen möchte, oder halt doch ein Favoritner Beisl bleiben möchte. Beide Varianten haben seine Berechtigung, nur die Idee, beide Ausprägungen miteinander zu verbinden, ist eine höchst heikle Gratwanderung, die nur selten gelingt und auch im vorliegenden Fall meines Erachtens mittelfristig zum Scheitern verurteilt ist. Man kann für ein Wiener Schnitzel vom Kalb durchaus 16 Euro verlangen, aber wenn die Panier penetrant fettdurchtränkt ist, stellt sich die Frage warum man nicht die paar Meter weitergegangen ist und um 5 Euro im Schnitzelhaus diniert hat bzw. nicht einfach das Schweinsschnitzel bestellt hat, "weils eh scho wurscht is". Demgegenüber steht ein sehr solider Zwiebelrostbraten, der auf den Punkt gegart und mit köstlichen Bratkartoffeln abgerundet wird. Hier erscheinen die knapp 14 Euro wiederum als Occasion! Puristisch wird es bei den Fischgerichten, die knapp an der Geschmacksneutralität vorbeischrammen, abenteuerlich aber durchaus ansprechend sind die gefüllte Bratwachtel sowie der gebackene Kaninchenrücken.
Letzterer bringt mich zu meinem Hauptkritikpunkt, welcher die Saisonalität der Speisekarte betrifft. Es ist für mich völlig unverständlich wie es sein kann dass Mitte oder fast schon Ende Mai immer noch die April-Karte Gültigkeit hat.
Mein letzter Besuch im Ringsmuth war vor zwei Wochen. Die meisten Lokale hatten schon Spargel auf der Karte und auch ich war auf Spargel eingestellt. Leider hätte ich mich vor betreten des Restaurants vergewissern müssen, ob diese saisonale Köstlichkeit überhaupt angeboten wird. Dem war zu meiner Enttäuschung nicht so, und ich finde es erklärt sich somit von selbst warum am selben Tag beim Meixner (ein paar hundert Meter weiter) kein Tisch zu bekommen war, während beim Ringsmuth gerade mal drei Tische besetzt waren. Es ist Mai, die Sonne scheint! Wer will da noch den Kaninchenrücken von der Osterkarte??
Interessant war, dass auf den Tischen Kärtchen standen mit Weinempfehlungen zum Spargel. Laut Auskunft des Kellners wäre der Spargel "nächste Woche" zu erwarten. Geht man nach der Homepage, scheint das eine Fehlauskunft gewesen zu sein. Mitte Mai, immer noch kein Spargel!
Spätestens hier wiederholt sich die Frage: Ringsmuth, was willst du sein? Vorstadtbeisl oder Gourmetrestaurant! Wird diese Frage nicht bald geklärt, sehe ich für dieses anfangs so ambitionierte Gastronomieprojekt leider schwarz.

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Letzter Kommentar von Carmen am 23. Jän 2013 um 17:53

Leider falsch, der Ringsmuth ist auch 2013 immer ausgebucht.

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am 18. April 2010
josti
43
3
4
4Speisen
4Ambiente
4Service

Im Großen und Ganzen kann man sagen es war ein schöner Abend.Das Ambiente ist modern und geschmackvoll eingerichtet.(Geschmäcker sind natürlich verschieden. )Das Service freundlich , bemüht und schnell. Die Speisen waren geschmacklich und optisch sehr gut.(Auf den Gedeckpreis €1.90 pro Person sollte man verzichten da die Speisenpreise in der Karte hoch genug angesetzt sind.) Da es nicht viele Parkplätze in der Umgebung gibt sollte man öffentlich kommen oder mindestens 20 Minuten Parkplatzsuche einrechnen.) Da es wirklich ein Restaurant ist empfehle ich es für besondere Anlässe.

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am 2. März 2010
ArnoNuemm
20
5
4
4Speisen
3Ambiente
3Service

Über die Einrichtung kann man geteilter Meinung sein, mein Fall ist sie nicht.
Bei den köstlichen Speisen und für diese Qualität günstigen Preisen nehme ich das Ambiente gerne in kauf. Die Speisekarte teilt sich in einen klassischen und in einen innovativen Teil. Alle Speisen sind mit Finesse und einem ausgewogenen Geschmack zubereitet. Die Steirereckschule kann René Ringsmuth nicht verleugnen.
Die Weinkarte ist noch steigerungsfähig!

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am 3. Jänner 2010
tauruszv
1
1
1Speisen
3Ambiente
4Service

Service sehr freundlich, allerdings bei vollem Haus sehr lange Wartezeiten aufs Essen. Portionen für den Preis gut aber zu klein. Gedeck mit Gebäck und Butter wurde zeitgleich mit der Suppe serviert. Schweinsmedailons ohne Garnitur. Nur auf den Teller gelegt. Salat zum Schnitzel wurde erst 10 min nach Erhalt des Schnitzel geliefert. Schnittlauchsauce und Apfelkren für den Tafelspitz wurden ebenfalls erst 12 min nach der Hauptspeise geliefert. Mittlerweile war der Tafelspitz kalt

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Kommentar von tauruszv am 19. Apr 2010 um 20:05

Das Service war sehr bemüht die Fehler und Wartezeiten der Küche auszugleichen. Die Speisen waren nicht schlecht, aber auch für ein Spitzenrestaurant doch sehr klein. Hier passt der Preis nicht zur Leistung.

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am 18. Juli 2009
Amina
1
1
5Speisen
4Ambiente
5Service

Tolles Juwel im 10. Bezirk! War gestern mit einer Freundin essen. Lardo vom Wollschwein - einmalig! Dann ein Zwiebelrostbraten, so gschmackig und zart, wie ich Ihn bisher nirgends erlebt habe! Dessert: eine Apfel-Mohn-Torte, 15 Minuten Wartezeit, da frisch gebacken - aber für dieses Stück hätte ich auch gerne länger gewartet! - Ein Traum!!!

Toller, aufmerksamer, frischer Service Service, den man sonst nur von Haubenlokalen kennt (á la "Schwarzes Kameel") mit hausgemachter Praline zur Rechnung - auf einer Eishand serviert...

Uneingeschränkt empfehlenswert für alle Feinschmecker!!!
Ist nun mein neues Stammlokal!

Liebe Grüsse, Amina

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Letzter Kommentar von none am 30. Sep 2009 um 02:09

Es gibt in Favoriten noch den Meixner hinter dem Amalienbad. Den finde ich persönlich noch besser als den Ringsmuth, obwohl der Ringsmuth mit Sicherheit ein Gewinn für den Bezirk ist.

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am 8. Juni 2009
canella
17
1
2
4Speisen
3Ambiente
4Service

Zwiebelrostbraten, Lachs, Spargelgulasch und Backhuhn in Sesampande waren sehr gut. Das Ambiente modern und kühl, das Service aufmeksam, aber leider lange Wartezeiten. Wir gehen sicher wieder zum Ringsmuth.

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am 5. Juni 2009
DaPiefke
15
2
2
4Speisen
3Ambiente
4Service

aufgrund einiger positiver berichte gestern erstmals dort gewesen. liebstöckl suppe mit beef tartar war grandios ebenso wie grammelknödel.das beiried mit schlangenbohnen und gnocchi war frisch und von guter qualität .die gleiche soße befand sich jedoch ebenfalls auf der ente und dem kalbschnitzl. (minuspunkt).ansonsten sehr empfehlenswert. teilweise durchaus interssante gerichte (neben den klassikern der WK).desert angebot ok. gruß aus der küche und einwandfreies promptes höfliches personal. das ambiente a bisserl zu kühl. licht dimmen könnte helfen. Schnapsangebot leider etwas dürftig ! aber alles in allem toller abend.

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am 19. Februar 2009
frik
37
33
4
4Speisen
3Ambiente
4Service

Hatte Kalbswiener und das war wirklich sehr gut. Super zart und schmackhaft. Davor Frittatensuppe, ebenfalls sehr gut. Es hat auch allen, die mit waren, geschmeckt (zb. Backhendl).
Es gibt eine Klassiker Karte und eine für zeitgemäßere Gerichte. Ambiente ist für meinen Geschmack zu modern und kahl. Service freundlich und schnell, und man lies uns auch länger sitzen.

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