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3 Bewertungen
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DenisDenisDenis
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Denis Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Frühstück
Fußball Übertragungen
WLAN, WiFi
Ambiente
Trendy
Stylish
MultiKulti
Preislage
Günstig
Kreditkarten
VISA MC BANKOMAT
Eröffnungsjahr
2009
Öffnungszeiten
Mo
07:00-23:00
Di
07:00-23:00
Mi
07:00-23:00
Do
07:00-23:00
Fr
07:00-23:00
Sa
07:00-23:00
So
07:00-23:00
Hinzugefügt von:
DagmarS
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uc0gr
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Denis

Brunnengasse 45
1160 Wien (16. Bezirk - Ottakring)
Küche: Türkisch, Balkan, Wiener Küche, Mediterran, Fisch Spezialitäten, Kebab
Lokaltyp: Restaurant, Café, Fastfood, Imbiss, Marktlokal
Tel: 01 406 12 98Fax: 01 406 12 98
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3 Bewertungen für: Denis

Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 15. August 2014
Experte
uc0gr
215
47
28
3Speisen
3Ambiente
3Service
52 Fotos9 Check-Ins

Ich liebe Märkte, ich liebe die Türkische Küche, und genau diese beiden Umstände lassen sich mit einem Besuch im „Denis“ wunderbar vereinen. Man sollte, wenn es möglich ist, den Gastgarten besuchen, denn dann kommt echtes Urlaubsgefühl auf. Mitten im Marktgeschehen, direkt neben diversen bunten Marktständen und dem dazugehörigen Markttreiben sitzend, kann man an diesem Ort die Seele baumeln lassen. Glücklicherweise hat das „Denis“ im Jahr 2013 auch endlich diese unbequemen, minimalistischen Gartenmöbel durch neue, recht bequeme ersetzt. Leider aber hat man auch gleichzeitig diese von mir so gehassten Energiefresser, die Heizstrahler für Draußen, unter alle Sonnenschirme großzügig installiert.

Ich möchte gerne einmal eine Lanze für die Türkische Küche brechen, wird sie doch bei uns so gerne auf „Fastfood, Döner Kebap, ungesund, fett etc.“ reduziert. Dabei hat die Türkische Küche eine Unzahl an kalten und warmen Vorspeisen („Mezze“), Fleisch und Fischgerichten sowie eine reichliche Auswahl an Kuchen und süßem Gebäck zu bieten. Obst und Gemüse spielen stets eine große Rolle, ebenso wie gutes, hochwertiges Olivenöl und Salate.

Der Begriff „Kebap“ bedeutet nichts Anderes als „gegrilltes bzw. gebratenes Fleisch“. Der „Döner Kebap“, angeblich sogar in Berlin von Kadir Nurman im Jahr 1972 erfunden, indem er das gegrillte Fleisch vom vertikalen Drehgrill erstmals in einen Brotfladen füllte, heißt grob übersetzt einfach nur „das sich drehende Grillfleisch“. Berühmt und bekannt sind auch „Iskender Kebap“, das vom Drehgrill-Spieß möglichst fein geschnittene Fleisch wird mit Beilagen am Teller serviert, sowie das „Adana Kebap“, eine Sonderform des Grillfleisches aus der türkischen Stadt Adana, das zumeist aus auf Spießen über Holzkohle gegrilltem Faschierten besteht und stets eher scharf gewürzt wird (ähnlich der „Köfte“).

Der Vollständigkeit halber sei auch noch das „Şiş Kebap“ genannt, ein sehr traditioneller Grillspieß aus der türkischen Küche, im Original aus mariniertem Lammfleisch, manchmal sogar Hammelfleisch, Tomaten und Paprika bestehend. Der „Dürüm Döner“ („dürüm“ = gerollt) ist in dünnes Fladenbrot, in Größe und Stärke ähnlich einer Palatschinke, gewickeltes Kebap, also Grillfleisch. Das „Lahmacun“, grob übersetzt „Fleisch mit Teig“, wird gerne auch die „türkische Pizza“ genannt - ein Fladenbrot aus Germteig, mit würziger Sauce aus Faschiertem, Zwiebeln und Tomaten bestrichen und wie eine Pizza gebacken – es gibt aber viele Varianten davon, wie ich bei meinen Besuchen in der Türkei, in fünf verschiedenen Regionen, kennenlernen durfte. Alle Regionen haben aber Eines gemein, „Pul Biber“, das recht scharfe Chiligranulat, darf an keinem Tisch fehlen.

Ich besuchte das „Denis“ sicher schon geschätzte zwanzig Mal, berichte hier aber von meinen letzten beiden Besuchen, weil aktuell. Am Lokal außen sind große Folien mit Bildern der angebotenen Speisen angebracht, die zwar nicht wirklich schön oder toll sind, aber doch einen sehr guten Leitfaden bieten, so man die Speisen eben nicht kennt. Auffallend auch, das hier sehr imposante Weinangebot – Flaschenweine aus aller Herren Länder, teilweise auch offen. Zu den „normalen“ Speisen der Türkischen Küche bietet man zusätzlich noch einige Frühstücksvarianten und diverse Omeletts, zum Beispiel mit der pikanten türkischen Wurstspezialität, der Rohwurst „Sucuk“, an. Ergänzt wird das Speisenangebot durch sehr günstige und üppige Tagesmenüs, jeweils aus Suppe und Hauptspeise bestehend.

Zu trinken hatte ich immer ein „Schlossgold Alkoholfrei“ (EUR 3,40/0,5l) sowie diverse „Espressi Doppio“ (EUR 3,30) – tadellos, der Kaffee der Marke „Segafredo“.

Einmal die „Krautsuppe“ (EUR 5,90 Tagesmenü) – serviert wurde die Suppe brennheiß, mit gutem, hausgemachtem „Pide“, ein etwas höher aufgebackenes Fladenbrötchen, hier mit Sesam und Schwarzkümmel gefertigt. Die Suppe war sehr erfrischend mit Joghurt abgeschmeckt und hatte einen nicht zu aufdringlichen Krautgeschmack, feinst püriert und sehr gut gewürzt, nicht jedoch papriziert wie etwa die Ungarische Krautsuppe. Ein glattes GUT, weil irgendwie doch das letzte Etwas fehlte.

Einmal die „Kalte Vorspeisenplatte“ (EUR 5,90 Tagesmenü) – ein buntes Potpourri kalter „Mezze“ aus der türkischen Küche wurde am Teller präsentiert. Kartoffel-Knoblauch-Pürée, Humus, Tsatsiki, „Ezme“ (gehackte Tomaten mit Zwiebel und Petersilie, leicht scharf), Melanzani-Salat, ausgezeichneter Schafkäse sowie ein gefülltes Weinblatt und Salatgarnitur wurden in ausreichender Menge serviert. Grundsätzlich waren alle Speisen sehr gut abgeschmeckt, das Tsatsiki nicht plump knoblauchlastig und das Humus sehr cremig. Kleinen Abzug gibt es lediglich für das zugekaufte, gefüllte Weinblatt sowie das doch zu zaghaft geschärfte „Ezme“. In Summe gebe ich aber trotzdem hierfür noch ein SEHR GUT.

Einmal die „Warme Denisplatte mit extra Schafkäse“ (EUR 7,90 + EUR 1,00) – serviert wurden gebackene Melanzani, gebackene Zucchini, ein Stück gebackener Schafkäse, ein gegrillter türkische Pfefferoni, etwas Salatgarnitur, Tsatsiki und Kartoffel-Knoblauch-Pürée sowie ein „Sigara Börek“, übersetzt ein Zigarren-Börek, ein mit Schafkäse gefülltes und frittiertes „Yufka“-Teigröllchen. Der „Yufka“ lässt sich am ehesten mit unserem Strudelteig vergleichen – hauchdünn und sehr knusprig, kann gebacken, gekocht oder frittiert werden. Das Tsatsiki cremig und gehaltvoll mit fetterem Joghurt angerührt, das Pürée wiederum sehr gut abgeschmeckt und der kalte Schafkäse (extra) ausgezeichnet. Abzüge gibt es aber für das nicht authentisch panierte Gemüse, in der Türkei lernte ich immer nur in Backteig gebacken kennen, das noch dazu in offensichtlich zu heißem Fett frittiert wurde – die Panier platzte grobflächig ab. Ein weiteres kleines Manko: das „Sigara Börek“ war meiner Meinung nach nicht hausgemacht – genau so gibt es diese fertig (nicht TK, nur gekühlt) im türkischen Supermarkt zu kaufen. In Summe gebe ich daher, wegen genannter Mankos, nur ein GUT, was eigentlich schade ist.

Für die Speisen gebe ich in Summe ein sehr gutes GUT. Die Speisen werden frisch und schmackhaft zubereitet, Manches aber nicht ganz authentisch. Dass die Grundprodukte im „Denis“ stets frisch sind, liegt auf Hand, ist man doch inmitten des Brunnenmarktes.

Für das Ambiente gebe ich ebenfalls ein GUT. Die neuen Gartenmöbel sind deutlich besser und bequemer, die Sanitäranlagen sind gut gepflegt und im Lokal, das hell und freundlich eingerichtet ist, kann man auch durchaus gemütlich verweilen. Man sitzt mitten im Marktgeschehen, und genau das wäre mir eigentlich für das „Denis“ ein „Sehr gut“ wert gewesen, aber der Straßenverkehr (Grundsteingasse) ist sehr unangenehm, und man sitzt im Gastgarten doch recht eng beisammen.

Ich wurde bei wirklich allen Besuchen freundlich und höflich bedient und nach einigen Besuchen sogar recht freundschaftlich empfangen. Umhegt und gepflegt wird man hier nicht, aber das sollte man sich auch in einem Lokal wie dem „Denis“ nicht erwarten. Ein glattes GUT aber nur für den Service, da man hier förmlich um eine schriftliche Rechnung „betteln“ muss.

Fazit: wer die Türkische Küche und das Markttreiben liebt, ist im „Denis“ bestens aufgehoben. Ich empfehle es mit ruhigem Gewissen. Seele baumeln lassen, das lustige, abwechslungsreiche Markttreiben beobachten, weg vom Alltag, essen und trinken – für mich perfekt, wie ein Kurzurlaub. Man hat fast rund um die Uhr geöffnet, mag Kinder und bietet Kinderspeisen und –sessel an. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist absolut gut und ich komme immer wieder zum „Denis“. Übrigens kann man alle Speisen auch mitnehmen.

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am 1. Juni 2013
bors
1
1
-Speisen
-Ambiente
0Service

Trotz Reservierung (4 Personen) kein Platz frei. Die einzige Alternative war im Garten bei 8 Grad und starkem Wind Platz zu nehmen. Von Entschuldigung oder sonst. Ideen (Einladung auf einen Kaffe etc . bis eine Tisch frei wird) keine Spur. Fühlten uns als Stammgäste welche mindestens einmal pro Woche dort waren "verarscht". Haben dann in 3 Min. Entfernung ein anders Türkisches Lokal gefuden welches jetzt unsere 1.Wahl geworden ist.

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am 2. August 2011
DagmarS
141
2
12
3Speisen
3Ambiente
4Service

Ich war schon öfter im Deniz, gestern fand es sich gerade wieder einmal praktisch zum Frühstücken.
Es werden verschiedene Frühstücke angeboten, darunter das günstige "Deniz-Frühstück": Eine kleine Eierspeise mit Sucuk, Schafkäse, Tomaten, Gurken, Butter, Honig, ein frisch (auf)gebackenes Laibchen, dazu Kaffee oder Tee und Orangensaft, alles um 4 Euro.
Im Lokal ist es angenehm, eher puristisch gestylt, weiters fällt auf, dass das Deniz mehrere gute österreichische Weine glasweise und auch zum Mitnehmen in der Flasche anbietet. Ich persönlich könnte auf die bildliche Darstellung der Speisen oberhalb der Schank verzichten (wirkt im Gegensatz zur anderen Einrichtung ein wenig billig!), in der Speisekarte allerdings ist die genaue Beschreibung hilfreich. Es gibt die gesamte Speisepalette der türkischen Küche, dazu aber auch Wiener Schnitzel, Cordon Bleue usw. für Multi-Kulti-Küchen - Verweigerer_innen.
Leider ist der Gastgarten mit nicht nur scheußlichen sondern auch extrem unbequemen Sesseln bestückt, man sitzt darin wie ein einem Schraubstock - sonst wäre es ein weiterer Gastgarten mit Blick auf den Brunnenmarkt.(Ambiente muss man mögen!) Außer Wein werden auch Kebap und Pizza (Lahmacun)-Stücke "über die Gasse" verkauft. (Habe ich aber nicht probiert.)
Der Service ist sehr flink und freundlich.

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Letzter Kommentar von Unregistered am 8. Sep 2013 um 14:49

Heizschlangen... eine ganz wunderbare Energieverschwendung!

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