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Plachuttas Gasthaus zur Oper - Bewertung

am 29. November 2011
Update am 6. Dezember 2011
Experte
Kathinka
68
9
19
2Speisen
4Ambiente
3Service

Nachdem es bereits zahlreiche unterschiedliche Bewertungen von diesem Lokal gibt (zumindest in den Medien) und sogar am Flughafen für das "echte Wiener Schnitzel" im Gasthaus zur Oper geworben wird, musste ich mir selbst davon ein Bild machen. Vor allem, weil ich sehr gerne zum Figlmüller Schnitzel essen gehe (ja, sogar obowhl ich weiß, dass es sich dabei um kein Kalbsschnitzerl handelt). Gesagt, getan.

Mit meiner Resevierung (für 3 Pax) lief alles perfekt. Der Herr vor mir hatte ebenfalls einen Tisch reserviert. Und als der Kellner beim Empfang dessen Namen fand, fügte er hinzu: Until 8(pm)? Und der Herr, wahrscheinlich Geschäftsreisender, zuckte mit den Achseln und lies sich zum Platz bringen. Dass man hier trotz Reservierung "verjagt" wird, passt finde ich nicht ganz zu einem Lokal, das vorgibt doch eher in eine bessere Kategorie zu gehören. Aber wie gesagt, mit meiner Reservierung war alles in Ordnung.

Die Speisekarte ist wirklich sehr ansprechend. Die Preise dafür wären bei einer passenden Qualität auch in Ordnung. Mein Freund hatte das Tafelspitzsülzchen mit Käferbohnen als Vorspeise. Leider schmeckte es ihm aber gar nicht. Ich weiß leider nicht woran dies lag. Ich ließ die Vorspeise aus, obwohl es Gänseleber Crème Brûlée gab (von der ich sehr angetan bin), da ich dachte, dass das Schnitzel mir mehr als nur reichen würde. Vor allem nachdem ja "2 Stück" serviert werden. Insgesamt war ich danach nicht wirklich satt, und mein anderer Begleiter auch nicht... Geschmacklich war das Schnitzel gut. Der Kartoffelsalat war aber einfach nur ungenießbar. Er war total sauer/salzig, sodass wir ihn nicht essen konnten. Zum Glück hatten wir uns Preiselbeeren dazu bestellt - sonst hätten wir die Schnitzel ohne gänzlicher Beilage essen müssen.

Beim Abräumen kam dann zum Glück die übliche Frage, ob es denn geschmeckt hätte. Ich erwähnte dabei, dass der Erdäpfelsalat nicht gut war. Daraufhin wollte man mich auf einen Kaffee einladen. Als ich verneinte wurde mir ein Schnaps angeboten. Auf diesen ließ ich mich dann auch einladen. Zur Nachspeise hatte ich das Raffaello Mousse. Sprich, weißes Mousse mit Kokosflocken und Ananasstückchen. Schmeckte eigentlich so wie ich es mir erwartet hatte. Von der Sauce vom Mohr im Hemd, durfte ich auch kosten. Diese war, meiner Ansicht nach, top. Trotz der eigentlich guten Nachspeisen gibt es bei mir trotzdem nur ein "mäßig". Einfach aus dem Grund weil mein Freund so dermaßen von seinen Speisen (Sülzchen & Krautfleckerl) enttäuscht war.

Auch ich muss bestätigen, dass die Bedienung noch etwas unkoordiniert wirkt. Um Essen zu bestellen mussten wir 3 verschiedene Kellner (bzw. Männer, denn die hatten scheinbar unterschiedliche Funktionen weil anders gekleidet) ansprechen. Die Wiedergutmachung für den misslungenen Salat fand ich jedoch wiederum professionell.

Das Ambiente hat mir sehr gut gefallen. Das Lokal ist sehr modern eingerichtet und wirkt durch die weißen Kacheln und das Holz im hinteren Teil auch gemütlich. Generell ist das Lokal aber eher kleiner bzw. enger was sich aber meiner Meinung nach von den restlichen Plachutta Lokalen nicht sehr unterscheidet. Außerdem bilde ich mir ein, dass Raucher- und Nichtraucherbereich nicht gut getrennt sind. Da kann ich mich aber auch irren...

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Kommentare (8)

am 17. Dezember 2011 um 21:22

Trotz rückbestätigter Reservierung war der Tisch im Lokal nicht reserviert. Das Personal war total überfordert und auch nach Aufforderung nicht bereit etwas zu unternehmen. Wir wurden vom Restaurantleiter gebeten 3 Stunden später nochmals vorbei zu kommen oder in der Zwischenzeit an der Bar einen Drink zu konsumieren. Das Angebot lehnten wir dankend ab und gingen stattdessen in die neu eröffnete Passage bei der Oper was sich als kulinarischer Leckerbissen herausstellte.
Plachutta wird uns auf alle Fälle in Zukunft nicht mehr so schnell als Gäste begrüßen können.

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1
1
am 6. Dezember 2011 um 19:20

Legenden sind immer Erfindungen, oder nicht?Das heisst, es besteht keine Wahrheitsgarantie?

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Experte
152
83
am 6. Dezember 2011 um 17:36

Wenn ich mir dann noch durchlese, was Plachutta zur Geschichte des Wiener Schnitzels schreibt, muß ich an seinem Verstand auch noch zweifeln. Eine sogenannte "Wiener Lokalinstitution" die noch nicht mitbekommen hat, das diese Legende eine Erfindung ist. Er verbreitet diesen Blödsinn auch noch brav weiter.

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197
51
Unregistered am 5. Dezember 2011 um 20:35

Die Schnitzeln interessieren mich aber dort trotzdem. Sicherlich auch deshalb, weil so viel Werbung dafür gemacht wurde.

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Unregistered
Kein Tester
am 5. Dezember 2011 um 20:26

Ich schreib wie es mir passt und wenn das wem nicht passt, dann braucht ers nicht lesen. Und diesen Top Tester, Platinum Schmarrn oder was auch immer, hab ich mir nicht ausgesucht.

Was soll daran eigentlich unterste Schublade sein? Wer so mit alter Substanz umgeht, hat nichts anderes verdient. Das Innere des Lokals unterscheidet sich kaum von einer mittelmäßigen Kantine.

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197
51
am 5. Dezember 2011 um 19:51

Meidlinger 12

Ihr Kommentar ist unwürdig, untergriffig und offensichtlich persönlich motiviert. Eines Top-Testers mit Platinum Level absolut unwürdig. Sie schreiben wirklich gute "Lesenswert"-Bewertungen; aber das hier ist leider wirklich unterste Schublade

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Experte
301
58
am 5. Dezember 2011 um 19:40

Hoffentlich erleidet er eine Bruchlandung dort. Die altehrwürdige Paulusstube vernichten und dann so ein hässliches, steriles Lokal reinzumachen grenzt an Blödheit, aber es gibt ja noch genug dumme Lemminge die sofort hinlaufen wenn nur irgendwo -Neueröffnung- draufsteht und genug TamTam in den Medien gemacht wird. Schämen Sie sich Hr. Plachutta.

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197
51
am 30. November 2011 um 10:20

Wie gesagt wollten wir es ausprobieren...

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Experte
68
9
Plachuttas Gasthaus zur Oper
Walfischgasse 5
1010 Wien
Speisen
Ambiente
Service
36
31
26
29 Bewertungen
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