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Chuchu

Wipplingerstraße 21
1010 Wien (1. Bezirk - Innere Stadt)
Küche: Lateinamerikanisch, Fusion
Lokaltyp: Restaurant, Bar
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1 Bewertung für: Chuchu

Rating Verteilung
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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 11. August 2016
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Bereits der speisentechnische Einstieg war fusionistisch angehaucht, denn „Tiraditos“ ist ein Gericht, das japanische Einwanderer nach Venezuela gebracht haben, es sind Sashimi-ähnliche Scheiben aus rohem Fisch. Im Chuchu-Fall waren die Tiraditos vom Lachs, serviert in einem süßen Maracuja-Dressing samt knuspriger Wonton-Stücke und einigen Jalapenos. Sowohl von den Aromen, als auch von der Konsistenz sagt bereits dieses einfache Gericht schon sehr viel über die Zugänge des Lokals aus, weil hier meerig auf tropisch, seidig auf knackig, mollig auf scharf und Dschungel auf Meer treffen. Ein wirklich sauberer Start!

Spannend war auch die zweite Vorspeise, sogenannte Arepas. Diese kleinen Maisfladen gelten als eines der absoluten Nationalgerichte Venezuelas und sind so ziemlich das einzige, das in allen Landesteilen von allen Bevölkerungsschichten gegessen wird, wie uns der Patron erklärt. Während sie dort in kleinen Garküchen mit allen nur erdenklichen Füllungen und Belägen angeboten werden, kommen sie im Chuchu „nur“ mit zwei Saucen daher, konkret: mit einer Avocado-Creme und einer Mayonnaise. Beides gut und ein schöner Einstieg in die Arepas-Welt. Hätte Jesus sen. nicht von den anderen Möglichkeiten geschwärmt, wäre ich mit den beiden existenten Saucen allein schon glücklich gewesen…

Unübertrieben sensationell waren die beiden folgenden Salate. Ich hatte zunächst den für mich zur Zeit besten Meeresfrüchtesalat in Wien, bei dem wirklich an nichts gespart wurde: Sashimi von Thunfisch und Lachs, Garnelen, Avocado und Quinoa verbinden sich hier zu einem Freudentanz am Gaumen und auch der Avocado-Salat meiner Begleitung, war dank des perfekten Einsatzes von Granatäpfeln und Kresse eine wirklich schöne Komposition.

Das mit Abstand Fleischlichste meines Besuches waren dann Chicharrones, kleine Würfel aus lange geschmortem und anschließend gegrilltem Bauch vom Duroc-Schwein auf venezolanischem Yuca-Püree. Lange geschmorter Bauch, gerade von dieser köstlichen Schweinerasse, ist meistens eine Sensation. Geschmacklich sind die Chicarrones im Chuchu ein Traum, und die oberste Schicht hatte auch genau jene Kruste, die man sich von jedem gerösteten Schweinestück wünscht. Darunter wurde es aber leider ein klein wenig zu gummiartig.

Ein ähnliches Schicksal hatte auch der gegrillte Oktopus samt Bratkartoffeln und Olivencreme. Während die geschmackliche Verbindung mehr als herrlich war, hatte der gegrillte Mollusken-Arm viel mehr Biss als es sich für eine abgetrennte Gliedmaße zieren würde. Die Komposition stimmte wie schon bei den Chicharrones perfekt, nur der richtige Garpunkt wurde leider verfehlt.

Durchaus spannend war dafür der „Deconstructed Cheesecake“ am Ende. Statt eines Kuchens wird hier eine Portion der Cheesecake-Füllung samt Crumble und Maracuja-Creme gereicht. Freunden des ungebackenen Käsekuchens könnte das so absolut schmecken. Für Liebhaber der gebackenen Variante könnte der vorliegende Baukasten dann aber doch ein wenig zu wenig sein. An unserem Tisch wurde also ein bisschen diskutiert. Gut und gleichzeitig einmal was anderes war diese Version auf alle Fälle…

Insgesamt waren wir vom Chuchu durchaus begeistert, vor allem was die Frische der Zutaten und die Kreativität bei den Vorspeisen und Salaten betrifft. Alleine für den Meeresfrüchtesalat möchte ich auf der Stelle wieder hin. Bei den Hauptspeisen stimmen die dahinterstehenden Ideen, Abzüge gibt es hier nur für das erzwungene Kauverhalten. Und bei den Nachspeisen überzeugt dann wieder der Einfallsreichtum.

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Bewertet am 11.08.2016
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