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Speisen
Ambiente
Service
37
32
39
Gesamtrating
36
19 Bewertungen
Alle Ratings 0 - 50
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BANGKOK ViennaBANGKOK ViennaBANGKOK Vienna
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BANGKOK Vienna Info
RESTOmeter
RESTOmeter Trend
Popularitätsrang
Österreich
Rang: 292
|
47
Wien
Rang: 194
Features
WLAN, WiFi
Ambiente
Gemütlich
Preislage
Mittel
Kreditkarten
Gängige Karten
Eröffnungsjahr
2010
Öffnungszeiten
Mo
geschlossen
Di
17:30-23:00
Mi
17:30-23:00
Do
17:30-23:00
Fr
17:30-23:00
Sa
17:30-23:00
So
12:00-15:00
17:30-23:00
Hinzugefügt von:
josti
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BANGKOK Vienna

Joanelligasse 8
1060 Wien (6. Bezirk - Mariahilf)
Küche: Thailändisch
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 01 587 05 93
Lokal teilen:

19 Bewertungen für: BANGKOK Vienna

Rating Verteilung
Speisen
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Ambiente
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 24. September 2014
Experte
Zap1501
48
22
20
4Speisen
3Ambiente
3Service

Auch ich war mit 3 Kollegen mit Gutschein für ein 4-Gänge-Menü (€14,90 pP) im Bangkok Vienna essen. Grundsätzlich bin ich bei Gutscheinen immer skeptisch eingestellt, denn oft bekommt man nicht die gleiche Leistung/Portionsgröße/Qualität wie à la carte, doch hier war ich sehr zufrieden.

Wir hatten zeitig, für 18:00 Uhr reserviert und bei unserem Eintreffen waren noch nicht viele Tische besetzt. Mit der Zeit füllte sich das Lokal jedoch und etwa eine Stunde später war jeder Tisch besetzt.
Beim Eintreffen kam mir gleich ein Kellner entgegen und fragte, ob ich einen Tisch bräuchte oder reserviert hätte. Ich hatte meine Kollegen, die vor mir hier waren, jedoch schon entdeckt und benötigte keine Hilfe des Kellners.

Mein Eindruck des Lokals war gut - die Tische waren hübsch und sauber gedeckt, mit gefalteter Serviette; die Sessel waren gut, sauber, nicht abgenutzt, also nicht schmuddelig. Einzig die Toilette ist schon alt und entsprechend nicht hübsch, jedoch sauber geputzt. Störend ist hier, dass es nur je eine Toilette für Männer und Frauen gibt, jedoch einen gemeinsamen "Waschplatz" vor den Toiletten, in einem Nebenraum des Lokals, der aber nicht vollständig abgetrennt ist. Während dem Warten kann man also anderen Gästen beim Speisen zusehen - und umgekehrt. Deshalb nur 3 Ambiente-Punkte.

Meine Kollegen hatten schon Getränke bestellt, bei meinem Eintreffen waren die Speisekarten schon/noch am Tisch, ich musste also noch mein Getränk bestellen (Cuvée Asia von Mayer am Pfarrplatz) sowie jeder von uns die à la carte auszusuchende Hauptspeise. Dazu war der Kellner drei mal bei uns, weil wir uns nicht entscheiden konnten. Dann kam mein Wein sehr rasch und auch die Suppe (Tom Yam Gung) wurde 5 Minuten später serviert.

Die Suppe war schön pikant, mit Gemüse und 4-5 Garnelen (ohne Kopf, Schale oder Schwanzsegment, enddärmt, Größe schätze ich 13/15), dekoriert mit frischem Koriander. Mir hat die Suppe sehr gut geschmeckt, meine Kollegen bevorzugen die Variante mit Kokosmilch.

Danach kam ein Salat, der war weniger aufregend: einfach Eisbergsalat, ein paar Streifen Wurzelwerk, Tomaten, sonst nichts. Die Marinade war auf Basis süss-saurer Sauce, war zwar geschmacklich in Ordnung, aber eher einfallslos und wie gesagt - Eisbergsalat.

Die Hauptspeisen - wirklich traumhaft! Ich hatte Garnelen mit rotem Curry in Kokossauce, serviert mit Reis (Normalpreis € 16,90). Serviert wurde der Reis auf einem Teller, aus einer Puddingform gestürzt, das Curry wurde in einem extra Porzellan-Topf mit Deckel und Schöpfer gebracht. Die Garnelen in diesem Gericht waren größer als die der Suppe, ich schätze 8/12er-Größe, wieder ohne Kopf, Schale und Darm, aber mit Schwanzsegment. Die Sauce war traumhaft, intensiver Kokosgeschmack, sehr sämig, und für mich als nicht-ganz-so-scharf-Esser perfekt von der Schärfe her. (Wenn ich mit der Cock-Currypaste rot daheim nach Dosierungsempfehlung ein Curry mache ist es mir zu scharf). Doch auch vom Curry kamen viele Aromen heraus, es war nicht zu kokoslastig. In der Sauce waren noch diverses Gemüse mitgekocht. Der Reis war leicht klebrig, die Sauce blieb gut haften und es war insgesamt sehr gut zu essen.
Ein Kollege hatte das Heilbuttfilet mit roter Currysauce. Diese war die gleiche wie in meinem Gericht - auch ihm hat es geschmacklich sehr zugesagt, doch im Fisch waren noch Gräten und das hat ihn gestört. Serviert wurde hier der Reis extra in einer Porzellanschüssel, der Fisch und Sauce am Teller.
Weiters war am Tisch Schweinefleisch mit Cashewnüssen und Reis. Ich habe nicht gekostet, doch der Duft nach Cashews am Tisch spricht für sich und der Kollege hat bestätigt, dass es sehr gut schmeckt.

Die Nachspeise - Vanilleeis mit Früchten - war eher schwach, normales Eis mit Dosenfrüchten.

Wir waren von den Hauptspeisen wirklich begeistert und wollen bald wieder kommen. Ich habe wegen der Wertung lange zwischen 3 und 4 geschwankt, da mein persönliches Hauptaugenmerk auf den Hauptspeisen liegt, habe ich mich für die 4 entschieden.

Das Service war flott und aufmerksam. Mir ist ein Löffel hinuntergefallen, und ohne dass ich danach fragen musste ist 30 Sekunden später der Kellner gekommen und hat mir auf seinem Tablett einen neuen Löffel gereicht.
Die Speisen wurden rasch nacheinander serviert - für mich etwas zu rasch. Bei leeren Gläsern wurde auch bei uns nicht nach weiteren Getränkewünschen gefragt, wir bestellten selbständig und die Wartezeit zum neuen Getränk war immer sehr kurz. Leere Gläser wurden mitgenommen, sobald neue Getränke gebracht bzw. bestellt wurden.

Unser Besuch im Bangkok war, besonders für ein Gutschein-Essen, sehr gelungen und ich werde es demnächst ohne Gutschein wieder aufsuchen.

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Letzter Kommentar von am 25. Sep 2014 um 10:23

Man muss nur damit umzugehen wissen, dann kann man sich's selber richten, wie man's gern mag.

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am 14. September 2014
marila
1
1
3Speisen
1Ambiente
0Service

Waren gestern zu zweit im Restaurant. Tisch war für 20:00 reserviert. Nach betreten des Lokals steht man gleich vor einer unbesetzten Rezeption/Empfangsschalter. Im Lokal warteten schon einige Gäste, zum Teil wie Geier auf freie Tische. Kellner musste ich schon suchen um überhaupt gefragt zu werden warum ich dem im Gang stehe. Während den 20 Minuten, in denen wir auf schmuddeligen Sesseln auf unseren Tisch warteten, hatten wir genug Zeit die Lokalitäten zu inspizieren. Kaputter Boden, halb eingemauerte Elektrik und Plastikblumen. Alles in Allem ist das Lokal sehr heruntergekommen (Loch im Unterboden) und düster. Nach gut 10 Minuten kam die erste Bedienung. Getränke nach 3 Minuten. Da wir mit einem Gutschein für ein 4 Gänge-Menü für 2 Personen dort waren wurde auch dieses mit ausgewählter Hauptspeise bestellt. Die Suppe kam nach ca.40 Minuten. Der Salat unmittelbar danach. Beide geschmacklich in Ordnung. 60 Minuten später fragte ich dann wo die Hauptspeise sei und prompt bekamen wir unsere Nachspeise. Was für ein Chaos. Diese wurde wieder zurückgeschickt und 5 Minuten später kam tatsächlich unser Hauptgericht. BTW: wer glaubt, das in diesem Lokal ein Kellner bei leeren Gläsern am Tisch nach etwaigen neuen Getränken fragt, oder diese sogar abräumt, der irrt. Unsere Gläser standen bis zur Rechnungsbegleichung unbeirrt am Tisch. Diente anscheinend zur besseren Rechnungskontrolle. Hauptspeise war lecker und Portion ok. Nachspeise bestand aus einem minderwertigen Vanilleeis mit Dosenfrüchten. Überhaupt war man als Gutscheinesser in diesem Lokal wohl ein Kunde 2.Klasse. Andere Gäste kamen später, wurden wesentlich schneller bedient und besser umsorgt. Fazit: Wer gerne in einem dunklen, lauten Lokal mit durchschnittlichem Essen, dafür aber mit schlechtem Service und ewigen Wartezeiten essen möchte, dem kann ich dieses Lokal empfehlen. Allen anderen nicht!

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Kommentar von am 24. Sep 2014 um 12:23

Es ist ganz normal, dass leere Gläser (1 pro Gast) am Tisch gelassen werden, wenn kein weiteres Getränk nachbestellt wird. Macht anderenfalls den Eindruck als möchte man den Gast schon drängen zu gehen, wenn der Tisch komplett abgeräumt ist.

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am 12. September 2014
nobix
4
1
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1Speisen
4Ambiente
4Service

Kurz zu meiner Person: Ich habe fast drei Jahre in Thailand verbracht (und nicht im All Inklusive Hotel). Selbst koche ich auch immer wieder thailändisch. Ich verstehe also wovon ich schreibe, aber natürlich bleibt es letztendlich eine Geschmacksfrage:

Zum Lokal: schönes Lokal, hat Stil und ist nicht so überlagert, nur der eher dunklen Schlauch in der Mitte des Lokals ist nicht so empfehlenswert.

Die Bedienung: war ausgezeichnet, nett, professionell, schnell.

Die Speisen: die Klassiker finden sich natürlich auf der Karte, kulinarische Abendteuer - und davon gibt es einige fantastische in Thailand - sucht man allerdings vergebens.

Wir bestellen einen scharfen Papaya Salat von der grünen Papaya ein green Curry mit Garnelen und Gemüse, und ein Gemüsegericht mit Tofu aus dem Wok .

Das Essen kommt gleichzeitig -wir kosten gleichzeitig erwartungsvoll -und befindet gleichzeitig das Essen für ziemlich FAD. Wir sind entäuscht!

Im Papayasalat (somtam) ist zu wenig Limettensaft, Chillies, Erdnüsse drinnen - schmeckt sehr langweilig und habe ich auch schon in Wien viel besser gegessen. Außerdem ist es eine Mini-Portion zu diesem Preis, auch wenns nur eine Vorspeise ist.

Das Green Curry mit Garnelen und Gemüse schmeckt wie die Touristen Pampe in Thailand - viel Kokosmilch -wenig Curry -das Gemüse bereits zu sehr weich gekocht - die Garnelen leider geschmacklich von zweiter Qualität. Wer bereits in Thailand Curry's gegessen hat - die gibt's nicht nur auf der Straße sondern auch in einer Vielzahl an echten Thai-Lokalen- weiß sofort was ich meine. Dort sind die Curry wässriger (Hälfte Wasser / Hälfte Kokosmilch), aber trotzdem mehrfach aromatischer, sie sind gleichzeitig scharf, bitter, süß und herb und wenn auch schärfer sind sie insgesamt doch ausgewogen harmonisch. Das Gemüse ist immer knackig weil es nur sehr, sehr kurz gegart wird - kein Vergleich zu dem was hier vor uns wabrig und weich auf dem Teller lag..

Das Wok-Gemüse mit Tofu kam im Tontopf - ich fand es fast eine Frechheit so etwas zu servieren. Der Tofu labrig weich mit Kokosmilch und Verdickungsmittel vollgesogen. Minimal gewürzt. Das schmeckt bei den billigst Asia-Fast-Food Ständen besser .. und hat nichts mit thailändischer Kochkunst zu tun.

Kulinarisch konnte das Bangkok Vienna überhaupt nicht überzeugen. Wer sich vom guten Ambiente täuschen lässt und Thailand eher nur von diversen Guesthouses und Hotels her kennt ist halbwegs gut aufgehoben. Die Preise finde ich für diese Küchen - Leistung stark übertrieben...denn ..von echter Originalität sind sie leider weit entfernt.

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Letzter Kommentar von am 12. Sep 2014 um 20:20

Vielen Dank, magic, wusste ich doch, dass du dich mit Thai-Küche auskennst! Gerry

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am 13. Juni 2014
Experte
Gourmetlisa
90
10
22
3Speisen
3Ambiente
4Service
5 Fotos1 Check-In

Gestern waren wir mit einem Gutschein für ein vier Gänge Menü von Groupon im Bangkok Vienna.

Als wir um 18.00Uhr im Restaurant ankamen, waren wir die ersten Gäste. Wir wurden sehr freundlich begrüßt und zu unserem Tisch begleitet, da wir reserviert hatten.

Weil das Wetter draußen doch noch sehr sonnig war, wirkte das Lokal im Vergleich momentan sehr finster, fast schon düster. Die Böden und Möbel sind allesamt von sehr dunklem Holz und die Dekorationen gut passend dazu in Orange - und gelbtönen. Nach einiger Zeit hatten wir uns an die dunklere Atmosphäre gewöhnt und konnten nun sagen, dass das Lokal eigentlich sehr hübsch gestaltet ist. Alles wirkt modern und auch recht neu.

Die Temperaturen in Lokal waren leider ähnlich wie draußen – es gibt zwar eine Klimaanlage und die Luft steht nicht, doch eine deutliche Abkühlung bringt diese leider nicht zustande.

Sehr bald wird die Bestellung der Getränke und Speisen aufgenommen. Das Personal ist sehr freundlich und authentisch – hier arbeiten nur Thais.

Nun zu den Speisen. Ich sollte vielleicht kurz erwähnen, dass ich die thailändische Küche über alles liebe und nicht zuletzt allein deswegen schon mehrmals in Thailand war. Mein Urteil fällt daher bestimmt etwas kritischer aus, als notwendig ;-)!

Zum ersten Ganz wurde Tom Yam Gung serviert, eine thailändische Garnelensuppe. Geschmeckt hat sie sehr gut würzig. Gewürze wie mein heiß geliebter Thai Basilikum und auch Koriander und Zitronengras verliehen mir bei der Vorspeise schon ein gewisses Urlaubsgefühl. Die Suppe war durchaus sehr gut, und kommt dieser in Thailand selbst schon recht nahe.

Danach wurde Salat gereicht. Er war gut, scharf und asiatisch zubereitet. Doch recht deutlich gezuckert (mir etwas zu viel) und verfeinert mit Erdnüssen. GUT, aber nicht unbedingt ein kulinarischer Ausflug nach Asien.

Zum Hauptgang gab es für mich ein thailändisches, grünes Hühnercurry mit Reis. Serviert wurde das Curry sehr nett in einem zusätzlichen kleineren Porzellantopf, auf dem Teller war mein sehr gut auf den Punkt gebrachter Reis angerichtet. Neben dem sehr guten, zarten Fleisch war verschiedenstes Gemüse mit dabei. Dieses war wunderbar knackig, perfekt gekocht. Auch mit der für mich wichtigsten Zutat, dem Thai Basilikum, wurde nicht gespart. Geschmeckt hat es gut, nur die Kokosmilch hat noch etwas zu neutral geschmeckt. Ich bin zwar keine Liebhaberin der richtig scharfen Küche, aber selbst für mich hätte es dennoch mehr Currypaste und damit auch mehr Schärfe sein dürfen.

Mein kritisches Urteil also: Das Curry ist hier sicher besser als in den meisten Restaurants in Österreich, aber beim Schließen meiner Augen habe ich das Meer noch nicht riechen können. Die Küche erinnert mich stark an Thailand, kann aber dann doch noch nicht ganz mithalten.

Für meine bessere Hälfte gab es Oktupus in Chillisauce mit Reis. Angeschrieben war das Gericht mit zwei von vier Chillischoten. Diese sollten den Schärfegrad angeben, wobei vier Chillischoten auf der Karte als „extrem scharf“ und die bestellten zwei mit „scharf“ beschrieben werden.

Das Gericht meines Gegenübers schmeckte wahrscheinlich sehr gut, nur leider konnte weder er, noch ich es beim Kosten besonders genießen. Es war dermaßen scharf, dass die Schmerzen auf der Zunge fast jeden Geschmack dominierten. Damit konnten wir nicht rechnen, da sich der Schärfegrad im mittleren Bereich hätte befinden sollen. Sehr schade für uns um dieses Gericht – es war nämlich ansonsten sehr authentisch, gut und fein abgeschmeckt zubereitet.

Über das Dessert kann ich nicht viele Worte verlieren. Unter „Eie Tim Ponlamai“ (in der Karte beschrieben als Vanilleeis mit Früchten) versteht man hier einfachstes Vanilleeis mit dem typischen Früchtecocktail aus der Dose. Zum Glück war ich nicht wegen des süßen Abschlusses hier, sonst wäre ich enttäuscht bis verärgert gewesen.

Zusammenfassend kann ich das Restaurant absolut empfehlen! Die Küche ist wirklich GUT, aber bitte aufpassen beim Bestellen wegen der Schärfe. Beim nächsten Mal werden wir bei Gerichten, die mit zwei, oder mehr Chillischoten beschrieben sind bestimmt um etwas mehr Milde bitten.

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Letzter Kommentar von am 5. Aug 2014 um 14:41

Das versteh ich auch, wir werden auch sicher wieder kommen - aber nicht mehr im Sommer :-)

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am 12. Februar 2014
soul2000
20
1
5
4Speisen
4Ambiente
4Service

Mir geht es wie anita47 - kein Spezialist, aber viel gekostet, da ich in Summe die asiatische Küche mag.
Wenn schon "Langweiler" immer das gleich bestellen, wird es wohl schmecken, daher habe ich mir zumindest die Thod Man Gai nicht entgehen lassen. Meine Begleitung konnte die Finger nicht von
Tom Yam Gung - Garnelesuppe
nicht lassen. Angenehm scharf, mir nicht zu präsenter Lemongrasnote.
Hauptspeisen:
Phat Pad Prik Sod - kunsprige Ente mit Chili und Thai-Basilikum.
Knusprige Ente wie man sie eben kennt. Das gemischte Gemüse mit kleinen Fisolen, frischen Chilis und darüber gedämpftem Basilikum. Knackig, die Schärfe den 2 Schoten in der Karte angepasst. Schärfer mag ich es nicht, sonst erkenne ich keinen Geschmack mehr.

Gaeng Kiaw Waan Pla - gebackeneder Fisch in Kokosmilch und grünem Curry - ebenfalls 2 Schoten.

Zu beiden Hauptgerichten wurde Reis gereicht.
Was soll man sagen, beide Speisen super lecker. Am Ende dann reichlich scharf. Portionen sind ausreichend, für mich wie meistens zu viel.

Noch etwas Allgemeines: Reines Nichtrauchter Lokal mit tollem Ambiente, weniger kann eben auch mehr sein. Für mich geniale Hintergrundmusik, ein wenig Ambient/House, leise genug um wegzuhören, aber wem es gefällt auch laut genug um es zu genießen.
Personal top. Da werden wir wohl noch öfters hingehen und einiges probieren.

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am 16. Jänner 2014
Update am 8. Februar 2014
Experte
anita47
67
22
19
4Speisen
4Ambiente
5Service

Wir sind keine Experten für Thaiküche da wir noch nie in Thailand waren, wir haben uns aber in den letzen Jahren durch viele der 'Wiener Thailokale' durchgekostet.

Ins Bangkok Vienna gehen wir einmal im Monat und bestellen, weil wir totale Langweiler sind, immer das gleiche. Wir stellen dann die bestellten Speisen in die Mitte des Tisches und essen alle gemeinsam.

Reservierung klappt immer, wir werden auch immer sehr freundlich begrüßt, wobei man die Freundlichkeit des Servierpersonals wirklich speziell herausheben muss, ist ganz toll!

Ambiente ist sehr angenehm, das Lokal war einmal ein altes Gasthaus, die dunkle Täfelung gibt es noch, einige wenige asiatische Dekorationselemente an den Wänden, sehr nett.

Wir sind alle Weintrinker, es gibt eine kleine Weinkarte (wir bestellen Flaschenweise) mit durchaus akzeptablen, gut trinkbaren Weinen, weiß Asia Cuvee und rot ein St. Laurent aus dem Burgenland, die glasweise ausgeschenkten Weine kann ich nicht beurteilen, da noch nie probiert!

Leitungswasser kommt ungefragt in einer Karaffe zum Wein dazu, Speisekarten brauchen wir keine da siehe oben, wir diese schon auswendig können.

Vorspeisen:
Thod Man Gai: kleine heiße frittierte Geschmacksbomben, faschiertes Hühnerfleisch, Zitronengras, Kefir Blätter etc ein Traum
Entensalat: scharf manchmal sehr scharf, klein gehacktes Entenfleisch, Gurke, roter Zwiebel, Koriander, Thai Basilikum und mehr, sehr empfehlenswert für gerne scharf Esser.
Papaya Salat scharf, und ein kühlender Gurkensalat, manchmal kommt ein Glasnudelsalat dazu.

Hauptspeisen:
Massaman Curry mit Huhn: ein geschmackvolles Kokosnussmilch Curry, abgerundet nicht scharf, mollig, sehr angenehm gewürzt.
Ein Gericht dessen Namen ich mir beim besten Willen nicht merken kann (Nho Mok oder so ähnlich) faschiertes Rindfleisch unbeschreiblich gut gewürzt, das ist eines der unvergesslichen Gerichte.
Pad Thai, und natürlich hat Magic recht, es gibt keine Menage, keine Fischsauce, keinen Zucker nichts, ich bestelle mir immer extra Limette dazu, es ist vermutlich ein 'Wiener Thai' Gericht, aber die Shrimps sind saftig, nie und wirklich nie zu lange gebraten die Nudeln so wie sie sein sollen und abgeschmeckt ist es sehr gut.


Nach dem Essen bringt das Service Personal heiße und nasse Handtücher.

Zur Rechnung wird ein Lychee Sekt serviert, sehr leicht und erfrischend, obwohl ich auch kein Sekttrinker bin, wird dieser noch mit Gusto getrunken, einer geht immer!

Wir sind Stammgäste im 'Bangkok Wien', besuchen aber auch regelmässig zwei der anderen Thai Lokale in Wien. Das Bangkok hat allerdings eine eigene Atmosphäre und ist üblicherweise, speziell am Wochenende komplett ausgebucht, Reservierung also unbedingt erforderlich.

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Letzter Kommentar von am 15. Aug 2014 um 18:31

@akinom nein wollte ich schon öfter aber es eher ein Mittagslokal glaube ich, Bekannte haben es sehr gelobt!

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am 6. Oktober 2013
Blackzappman
5
2
2
5Speisen
3Ambiente
4Service

Nachdem ich einige Bewertungen hier gelesen hatte, war ich etwas nervös vor meinem Besuch im Bangkok Vienna. Ich hatte mir einen Groupon-Deal unter den nagel gerissen; 4-Gänge Menü mit einer Garnelensuppe, Thai-Salat, Hauptspeise nach Wahl und gebackenem Eis.

Laut meinem Gutschein sollte ich einen Tisch reservieren, was auch gut geklappt hat.
Ich kam mit meiner Begleitung um 18.30 in das, im Ersten Moment noch leer zu scheinende, Restaurant, gingen zur Bar, wo uns eine Servicekraft ansprach und uns zu unserem reservierten Tisch brachte.

Nach kurzer Zeit brachte uns ein sehr netter Kellner die Speisekarte. Die Karte an sich ist recht übersichtlich gestaltet, die Speisen auf Thai, aber mit guter Beschreibung auf Deutsch darunter.

Wenig später kam der Kellner wieder und fragte uns nach unserem Wunsch. Ich sagte ihm, dass ich diesen Gutschein habe, er hat es sofort gecheckt und uns nach unserem Wunsch für die Hauptspeise gefragt.
Wir bestellten Knusprige Ente nach Thai Art (scharf) und Nudeln mit Shrimps, Ei und Erdnüssen.

Suppe
Der erste Gang war eine Garnelensuppe. Kannten wir nicht, waren aber positiv überrascht. Sie bestand aus etwas verschiedenen Gemüse, vielen Pilzen und Garnelen. Sie war etwas scharf und hat sehr gut geschmeckt. Kosten sollte man diese Suppe auf jeden Fall. Vor Allem wenn man auf Pilze und Garnelen steht ;)

Thai Salat
Eine kleine, feine Portion Salat auf einem Teller, mit Tomaten, Zwiebeln, Gewürzen, Chili und grob geriebenen Nüssen besteht. Hat sehr gut geschmeckt und war ebenfalls etwas scharf. Durhcuas empfehlenswert.

Hauptspiesen
Meine knusprige Ente Thai Art war sehr gut. Die Ente an sich war schon mal genial, also im Gegensatz zur "Imbiss-Ente" war das die Ente der Götter ;) Die rote Curry Sauce war speziell, aber sehr gut. Unter der Ente war etwas Gemse versteckt, was auch sehr gut war und meiner Meinung nach frisch war. Dazu gabs eine Schüssel Reis. Sehr empfehlenswert!

Nudelgericht
Die Speise meiner Begleitung bestand aus etwas breiteren Nudeln (ich glaube es waren solche Eiernudeln....), Garnelen, grob gerieben Nüssen und Ei. Die kuriose Zutat "Ei" stellte sich heraus, war, wie bei Buffet Asiaten üblich, diese "Ei-Flankerl", wie bei solchen Nudeln mit Gemüse und Ei usw.
Die Zutaten schienen auch hier frisch zu sein, die Garnelen wieder top im Geschmack und in der Zubereitung und die Nüsse rundeten das ganze perfekt ab. Es war nicht scharf, aber durchaus sehr empfehlenswert.

Nachspeise
Ein nettes Schmankerl zum Schluss: eine Eiskugel gebacken im Glas in etwas Rum (glaube ich) und flambiert. Nett zu anschauen und zum essen. An sich ist das eine nette Idee, das Vanille-Eis war gut, die Panier auch, aber der Alkohol wurde zum Ende hin zu intensiv, da sich die Panier damit etwas vollsaugte. Also Eis rauslöffeln, fertig. War nett, muss aber nicht sein..

Ambiente
Durchaus nett hergerichtet das ganze, hübsche Holzverkleidung an der Wand, etwas schummrig beleuchtet, was ich aber gut finde. Die Musik war etwas speziell. Also Lounge-Musik passt echt gar nicht in ein Thai-Restaurant. Da wäre mir traditionellere Musik lieber gewesen. Geschmackssache aber naja...

Service
Das Personal ist sehr nett, flott unterwegs aber dennoch gibt es oft Phasen, in denen man zu lange auf die Bedienung warten muss.


Fazit
Ich war sehr positiv überrascht! Ich habe bereits Freunden dieses Restaurant empfohlen und fpr mich war dies sicher nicht der letzte Besuch.

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Kommentar von am 6. Okt 2013 um 12:45

Ich danke dir für so einen Erst-Bericht. Man soll die Hoffnung nicht aufgeben :o)

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am 10. August 2013
Experte
magic
63
50
20
3Speisen
2Ambiente
4Service

Ich bin maßlos enttäuscht!
Lange hatte ich mich schon auf unseren Bangkok-Besuch gefreut. Heute war es dann endlich soweit.
Eigentlich hätte ich ja schon stutzig werden sollen als ich las, dass sie den ganzen Juli Urlaubssperre haben. Kein Thailänder macht im Juli Urlaub. Ist ja auch für einen Heimaturlaub die absolut falsche Jahreszeit.

Also gut: Wir kamen um 18:30 h ins fast noch leere Lokal und wir bekamen auch ohne Reservierung einen Tisch im Raucherbereich. Servicekraft (Chinesin, keine Thailänderin) war wirklich sehr nett und freundlich und brachte sofort die Karten. Das Teelicht im Glas wurde von ihr entzündet.

Wir lasen uns die Karte durch und von einer anderen freundlichen Servicekraft (Chinesin, keine Thailänderin) nach Getränken gefragt, bestellten wir Apfelsaft gespritzt auf 0,5 (3,50) und 1/4 Zweigelt (6,40). Zum Wein bekam ich glücklicherweise ein Glas Wasser; der Wein war untrinkbar.

Dann kam ein freundlicher junger Mann (Chinese, kein Thailänder) und fragte nach den Wünschen für das Essen.
Wir bestellten Knom Pang Na Mu (getoastetes Weißbrot mit geröstetem Belag von Faschiertem (4,90), Tom Yam Gung-Suppe (4,90), Sateh Gai mit Erdnusssauce (4,90), Pad Thai Gung (12,90) und rotes Hühnercurry (11,00).

Die Sateh-Spieße schmeckten meinem Mann sehr gut, meine Tom Yam war ziemlich fad und sehr wässrig, nicht einmal leicht scharf.

Die Thai-Brötchen teilten wir uns, zwei für jeden von uns, auch ziemlich fad und fast ungewürzt.

Das rote Curry - ich hab davon gekostet war wirklich okay. Dazu kriegte mein Mann eine Portion Reis, der im Preis inkludiert ist.
Ziemlich gleichzeit kam mein Pad Thai. Dann tat sich nichts mehr und ich fragte die Kellnerin nach der zum Pad Thai gehörigen Menage (Fischsauce, Zucker, Chili). Die wusste nicht einmal wovon ich sprach und bot mir Salz und Pfeffer an. Ich war kurz vor einem Infarkt. Pad Thai ohne dieser Menage geht nämlich gar nicht.
(Dazu kann man auch den Bericht von eho über Siri´s Thaihaus nachlesen.)

Von der faden Suppe hab ich die Hälfte gegessen vom Pad Thai vielleicht ein Drittel. Ich war nur noch sauer.
Das chinesische Servicepersonal wirklich top, in jeder Beziehung! Aber warum gibt es nicht wenigstens 1 thailändische Servicekraft die sich auskennt?

Zur Rechnung bekamen wir jeweils 1 Glas Lychee-Prosecco. Ist bei mir auch durchgefallen, weil ich keinen Prosecco trinke. Dafür können die aber nichts.

Wir werden das Lokal sicher nicht mehr besuchen. Dann lieber wieder in Siri´s Thaihaus mit thailändischem und um die Gerichte wissenden Personal.

Achja, fast hätte ich es vergessen, bei fast jedem Gang lag ein Petersilienstengel zur Deko dabei. Die meisten Thais lieben Petersil soviel wie die meisten Österreicher den Koriander.

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Letzter Kommentar von am 14. Jun 2014 um 01:02

Bestell dein Pad Thai bei Siri im 20. Bezirk, damit du Ahnung kriegst von authentischer Thai-Küche.

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am 27. Juni 2013
MCR
3
1
1
5Speisen
4Ambiente
4Service

Sehr leckeres Thai Food. gutes Service und nettes Ambiente : )

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Letzter Kommentar von am 23. Jul 2013 um 21:40

Uns ist bisher ständig ´was dazwischen gekommen; aber in den nächsten Tagen gibt es diesen Lokalbesuch samt Bericht.

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am 10. April 2013
Pistnraudi
1
1
5Speisen
4Ambiente
5Service

Wunderbarer abend von Anfang bis Ende geschmacklich sehr ausgewogen reichlich Auswahl an Speisen und wirklich sehr netter Service der rede und Antwort steht bei fragen aller Art !
Für Schärfe- Liebhaber die richtige Adresse ;)

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am 16. März 2013
Update am 18. September 2013
cube03
2
1
5Speisen
4Ambiente
5Service

etwas zu difus beleuchtet, konnte nur schwer die Karte lesen. Relativ kühl im Lokal, die Speisen heizen aber ordentlich ein. Ambiente, Einrichtung, Atmosphäre sind in Ordnung, aber nichts außergewöhnliches. Die Speisen aber sind absolut erstklassig !!! Die Schärfe ist ernst zu nehmen, wer das nicht so wirklich verträgt, bitte "pikant" wählen. Wer mal ausgezeichnet Essen will und dabei nicht so sehr auf die Lokalität wert legt, bitte dort hingehen, es lohnt sich WIRKLICH!!! Kurzparkzone bis 22 Uhr, wenig bis kaum Parkplätze vorhanden.

Waren am 17.09.2013 zum zweiten Mal im BV. Das Lokal ist für mich persönlich nach wie vor etwas zu diffus beleuchtet. Positive Veränderung ist, dass es offensichtlich ein reines Nichtraucherlokal geworden ist. Meine Erinnerung sagte mir, im Eingangsbereich durfte damals noch geraucht werden, dort gab es aber keine Ascher mehr und der Geruch war sehr angenehm.
Bewertend ist festzuhalten, das Essen, die Bedienung waren wieder einmal absolute Spitze, das Ambiente könnte noch etwas mehr Pep vertragen, ist aber im Vergleich zu anderen Lokalitäten absolut top. Wir bekamen wieder nach dem Essen nass gerollte Tüvher zur Reinigung, echt ein nettes Gimmick.
Kurzum, ich kann nur jedem empfehlen, dem Lokal einen Besuch abzustatten. Aufpassen mit der Schärfe. Meine Frau bestellte pikant mit einer Spur weniger Schärfe und es war ihr noch immer ein wenig zu viel. Ich bestellte scharf und huiiiii... also gut überlegen, was man verträgt. Wer sich nicht sicher ist, lieber nur pikant bestellen, das ist eine Schote. Im Übrigen reisten wir dieses Mal mit der U4 an. Von der Station Kettenbrückengasse sind es dann gerade nochmals 4 Minuten zu Fuß. Reservieren empfiehlt sich, einfach anrufen und aufs Band sprechen ist möglich!!!!

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am 24. September 2012
alesas
2
1
5Speisen
3Ambiente
4Service

Leckere Vorspeisen, Suppen und Hauptspeisen in netter Atmosphere und mit noch besserem service! Sicher zum empfelen! Alles frisch vorbereitet und gekocht.

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am 30. August 2012
Experte
bubafant
283
71
29
4Speisen
3Ambiente
4Service
25 Fotos2 Check-Ins

Nach telefonischer Reservierung und mit einem Wertgutschein für 'ein Geschmackserlebnis der exotischen Art' ausgestattet, parken wir uns in der Joanelligasse ein. Trotz beleuchtetem Werbeschild fällt der erste Blick allerdings auf die gegenüberliegende Straßenseite wo eine Menge junger Leute einen erhöhten Gastgarten eines Kaffeehauses bevölkern.

Über ein paar Stufen betreten wir das Bangkok Vienna und stehen vor einem kleinen, runden Tresen. Hier befinden sich zwei Vierertische an der Wand, die man auch schon von außen über die Auslage sehen kann. Über weitere Stufen kommt man in eine Art kleinen Vorraum, wo sich ebenfalls einige Sitzgelegenheiten befinden. Neben einer Treppe in den ersten Stock vorbei kommt man zu den Sanitärräumen. Dieses Thema wird hier leider etwas stiefmütterlich behandelt. Zwei Zellen mit zusammengewürfelter Ausstattung, die schon bessere Zeiten gesehen hat. Davor am Gang ein Waschbecken mit einem mit Nassschlieren nahezu blinden Spiegel. Für die nassen Hände kann man dann an der Wand im Rücken Abhilfe finden. Eine schmuddeliges, durchgesessenes Ledersofa und eine Holzanrichte komplettieren das Bild, sowie eine Holzschiebetür hinter der gut hörbar bereits Gemüse in Höchstgeschwindigkeit geschnitten wird.

Daran anschließend eröffnet sich ein Raum mit Bar, Zugang zur Küche, sowie Sitzgelegenheiten an der Wand gegenüber. Bis hierher befindet man sich im Raucherbereich.
In weiterer Folge kommen noch zwei 'Zimmer dieser Altbauwohnung', die NR-Bereiche. Schlauchartig hintereinander und Mannshoch mit dunklem Holz verkleidet. Wunderbare Leibungen in den Türflügellosen Durchgängen und den geschlossenen Fenstern in den Innenhof. In einem befindet sich eine Vitrine mit Deko Stücken. Im gesamten Lokal durchgehend ein dunkler Holzboden. Dezente, fast unauffällige Keilrahmen mit stimmigen Bildern, Blumenarrangements, Statuen und Reislampen.
Die dunklen Holztische sind eingedeckt mit einem mittigen, vanillegelben Läufer, Bambussets, fächerartig gefalteten Papierservietten, Teelicht, sowie Gabel und Löffel. Die Stühle sind leicht wackelige Lederhochlehner, Kristalllüster und Wandleuchten als zusätzliche Lichtspender.

Wir werden an unseren reservierten Tisch gebracht und bekommen sogleich die Speisekarte. Wir starten mit Vorspeisen und sind insgeheim froh, dass wir zu zweit an einem Vierertisch sitzen und somit ausreichend Platz haben für:
Wantan gebacken (Gio Thod Krob, EUR 4,90). Vier große Stück, knusprig herausgebacken mit Chilisauce. Sehr gut.
Frittiertes Weißbrot mit Faschiertem (Knom Pang Na Mu, EUR 4,90). Das Weißbrot knusprig, die Auflage mit dem Faschierten optisch und geschmacklich relativ unauffällig, serviert mit Chilisauce. Gut.
Gegrillte Hühnerspieße mit Erdnuss-Sauce (Sate Gai, EUR 4,90). Das Highlight der Vorspeisenrunde. Vier mit einem perfekt gegrilltem Filetstreifen bestückte Holzspieße, mit Erdnusssauce übergossen serviert, dazu in Extraschälchen weitere Erdnusssauce und eine kleine Menge gemischten Salat, böhmisch-süß mariniert. Endlich einmal ausreichend Sauce, es ist sogar etwas zurückgegangen. Perfekt.

Nach weiterem Studium der umfangreichen Speisekarte bestellen wir unsere nächsten Speisen. Das Serviceteam besteht aus drei jungen KellnerInnen, die äußerst flott und sicher agieren. Getränke werden mehr als rasch serviert. Aufgrund ihrer perfekten Deutschkenntnisse sind sie jederzeit für Nachfragen ansprechbar und geben bereitwillig Auskunft. Das Lächeln, wie auch das Nachfragen, ob es geschmeckt hat und alles in Ordnung ist, wirkt ehrlich. Das Lokal füllt sich jetzt sehr rasch und auf Tische, die gerade frei werden, kommen Reserviert-Schilder. Leider steigt jetzt in dem eher nüchternen Ambiente der Geräuschpegel enorm und erreicht mit laut diskutierenden und Sesselrückenden Gästen, neben dem ständigen Hin- und Hereilen der Kellner eine ungute Grundstimmung.

Erfreulicherweise rasch erhalten wir unsere Hauptspeisen:
Fleisch in Kokosmilch süßlich mit rotem Curry und Reis (Pa Naeng, EUR 10,80). Ein tiefer Teller, randvoll gefüllt mit der Kokosmilchsauce, wirklich sehr viel perfekt zubereiteten Hühnerstückchen, sowie roten und grünem Paprika und Chili. Auf einem Extrateller eine Portion Reis. In der Speisekarte wird der Schärfegrad der Gerichte mit bis zu vier Chilischoten gekennzeichnet. Die zwei Symbole für diese Speise sind für mich ausreichend scharf, ich hätte es nicht schärfer wollen. Die Portion ist so groß, dass ich Gemüse überlasse.
Die gebratenen Reisnudeln Thai Art, Ei, Hühnerfleisch und Erdnuss (Phad Thai Gai, EUR 9,90), serviert mit einer roten Rose neben der Zitrone, sind ebenfalls eine enorm große Portion. Ein großer Haufen von Reisnudeln, gemischt mit vielen perfekt gebratenen Hühnerstückchen und Gemüse, überstreut mit geriebenen Erdnüssen.
Noch einmal können wir platztechnisch unseren Vierertisch Wert schätzen. Nach dem Abservieren des Hauptganges bekommen wir mit einer Zange ein gekühltes und leicht duftendes Handtuch gereicht. Samt Silbertablett zum zurück legen. Das kenne ich bisher nur von einem schon Jahre zurückliegenden AI-Urlaub, wo am Nachmittag tiefgefrorene Handtuchrollen am Sandstrand verteilt wurden. Nette Geste.

Obwohl eigentlich nichts mehr geht und der nächste Tag sowieso ein 'Fastentag' werden wird, bestellen wir noch ein gebackenes Eis (Eie Tim Fei, EUR 4,50) mit zwei Löffeln.
Nach dem Servieren in der Tischmitte kann der Kellner gerade noch um Vorsicht bitten und schon hat er das Feuer entzündet. Die Flamme hält sich lang. Sehr lang. Die Petersilie beginnt zu brennen. Jawohl, unerklärlicherweise wird hier zu praktisch jedem Gericht ein Petersilienstämmchen serviert. Mit den Dessertlöffeln 'löschen' wir unseren Dessertbrand. Aber um die Kugel lodert es weiter. Als es verkokelt zu riechen beginnt, haben wir wirklich zu tun, dass nicht das ganze Dessert anbrennt. GsD scheint es keinen Rauchmelder zu geben … :-) Nach dem Erlöschen teilen wir die Kugel und sehen eine normalgroße Portionskugel Vanilleeis umschlossen mit hellem und dunklen Kuchenteig. Die verkohlten Teile legen wir auf das Gerippe der Petersilie und genießen die verbliebenen knusprigen Hüllenteile. In Summe viel Rauch um ein nicht sehr aufregendes Dessert.

In der Speisekarte befinden sich neben Suppen noch Salat-Speisen, Fleischspeisen mit Huhn, Schwein oder Rind, Gerichte mit Ente, Fisch, Garnelen, Tintenfisch und Muscheln; Speisen mit (Reis)Nudeln, Reis und Vegetarische Gerichte mit Tofu, Gemüse und Reis. Auf der Homepage kann diese (zum Schmökern) auch in englischer Sprache aufgerufen werden. Zur Rechnung bekommen wir Marillen Prosecco mit Eiswürfel. Mit den Getränken - 0,33 Liter Singha-Bier (EUR 3,60) und ½ Liter SoZi (EUR 3,00) – beläuft sich die Rechnung auf EUR 47,00. Eine angemessene Summe für das Gebotene. Die Portionen, vor allem die der Hauptspeisen, sind sehr groß. Das sollte man sich vergegenwärtigen, wenn man mehrere Gänge genießen will.

Fazit: Wir waren sicher nicht das letzte Mal in der Joanelligasse (Parkmöglichkeiten am Gelände des Flohmarktes), die Speisekarte hat noch viel Entdeckenswertes im Angebot. Uns hat es sehr gut geschmeckt und der Service lässt nichts vermissen. Es empfiehlt sich zu reservieren.

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Letzter Kommentar von am 19. Sep 2012 um 22:54

Das Lokal gibt es nach wie vor!

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am 26. Februar 2012
lilie86
1
1
5Speisen
4Ambiente
4Service

Mein Freund und ich waren gestern (nach unserer ersten Thailand-Reise) mit meiner Mutter im Bangkok Vienna. Im Sommer 2011 hatten wir bereits ein 5-Gänge-Menü (Tom Yam, Sate Gai, Papaya-Salat, Grünes Curry, Bananen in Kokosnuss-Sauce), das wir wirklich hervorragend fanden. Damals hatten wir aber noch keine Erfahrung in puncto "authentische" Thai-Küche. Mein Eindruck von damals war, dass viel Wert auf Authentizität gelegt wurde, da wir den Papaya-Salat höllenscharf serviert bekamen, ohne dass wir danach gefragt hatten. Im grünen Curry befanden sich außerdem kleine Thai-Auberginen, was hierzulande sicher nicht selbstverständlich ist, da man theoretisch auch andere Gemüsesorten verwenden könnte. In Thailand schwammen diese kleinen grünen Dinger jedenfalls häufig im Gaeng Kiew Whan. Gestern hatten wir eine Tom Ka Gung, ein Larb Gai, frittierte Hühneflügel auf Thai-Art, rotes Curry mit Huhn, Pad Thai mit Huhn, Tintenfisch mit Chili, Thai-Basilikum und Reis. Extra scharf hatte ich nur das "Larb Gai" bestellt, damit ich einen Vergleich zu meinen thailändischen Erfahrungswerten hatte, der Rest wurde ohne Zusatz geordert. Als meine Mutter, die "Unwissende", Weißbrot zu den Hühnerflügeln bestellte, wurde sie von der Bedienung mit einem schiefen Blick angesehen, was ich etwas übertrieben und unhöflich fand. Sicher ist es unüblich für einen eingefleischten Thai, aber immerhin führen sie frittiertes Weißbrot mit Faschiertem auf der Speisekarte und deshalb ging meine Mutter eben davon aus, dass sie das Weißbrot auch anboten. Gemundet haben die Flügerl aber auch ohne Beilage sehr gut. Mein Larb Gai war tatsächlich sehr, sehr scharf und hatte auch noch rote Chili-Stücke inkl. Kernen dabei - die hatte ich dann lieber beiseite geschoben. Aber geschmacklich war es tatsächlich das beste Larb Gai, das ich bisher konsumiert hatte. Die einzige kulinarische "Enttäuschung" war das rote Curry. Ich hatte wie gesagt keinen Schärfegrad bestimmt und was ich bekam war die milde kleine Schwester dessen, was ich in Thailand serviert bekam, also werde ich beim nächsten Besuch sicherlich die scharfe oder gar die Thai-Variante bestellen. Trotzdem fand ich das Curry ausgezeichnet. Das Pad Thai habe ich ebenfalls gekostet und es war tatsächlich ein ganz guter Durchschnitt dessen, was ich in Thailand vorgefunden hatte - sehr lecker! Werde bestimmt wieder zu Gast sein, aber gerne auch weitere Thai-Restaurants in Wien probieren.

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Kommentar von am 26. Feb 2012 um 18:31

Mein Favorit unter den Thai Lokalen in Wien, bis jetzt, durch alle habe ich noch nicht durchgekostet, das Bangkok Vienna besticht auch noch durch die schöne Atmosphäre, und wer mag die ausgezeichnete Weinauswahl.

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am 28. November 2011
thoranius
25
18
8
4Speisen
4Ambiente
5Service
1 Check-In

Mein Frau und ich waren gestern im Bangkok Vienna, Mittagessen. Da wir beiden noch nie Thailändisch essen waren, war es für uns ein unglaubliches Erlebnis. Sowohl für die Augen als auch für den Magen. Der Service war wirklich sehr angenehm, überhaupt nicht aufdringlich aber immer in der nähe.

Das Essen war hervorragend abgestimmt, soweit das ein Laie sagen kann. Uns hat es zumindest geschmeckt.

Nun etwas mehr Text:

Wir haben uns am Sonntag spontan entschlossen essen zu gehen. Nach langer Überlegung und den vielen positiven Resonanzen haben wir uns für das Bangkok Vienna entschieden. Obwohl wir erst um 13.40 dort waren und das Lokal um laut Plan um 15.00 wieder schließt, wurden wir herzlich Willkommen geheißen.

Ambiente: Das Lokal ist sehr hell mit schönen großen Fenstern im hinteren Teil. Dort hat man auch einen Blick auf einen kleinen Garten, der im Sommer wahrscheinlich sehr schön anzusehen ist, aber jetzt einen etwas traurigen Anblick bietet. Die Einrichtung ist sehr freundlich gestaltet mit schönen, nicht zu kitschigen Bildern und einzelnen Buddha Statuen.

Service: Sehr freundliches nicht aufdringliches Servicepersonal, das immer ein Auge für einen Wink oder einen Wunsch offen hat. Die Kellnerinnen und Kellner geben auch jederzeit Auskunft über bestimmte Zutaten. Das Beste: Nach dem Essen, kommen die Kellner mit warmen aromatisierten Handtüchern.

Speisen: Die Speisen sind sehr nett angerichtet mit kleinen Blumen (Orichideen).
.) Frittiertes Weißbrot mit Faschiertem: Die der Name schon sagt, klingt es nach nichts besonderem, war aber geschmacklich wirklich eine Gaumenfreude. Dabei ist auch eine Süß-scharfe Sauce, die war jetzt geschmacklich nicht so der Wahnsinn. Aber ohne Sauce war es auch sehr lecker
.) Saté Spieße: Hühnerspieße mit einer leichten Erdnusssauce. Ich kenn das nur mit kleinen Hühnerstückchen und nicht mit einem großen Hühnerfilet, aber geschmacklich macht das keinen Unterschied
.)Tom Yam Gung Suppe: Weltbekannte Thailändische Suppe. Ich muss sagen ich kannte sie nicht, aber man muss ja alles einmal ausprobieren. Aber ich muss sagen, war wirklich sehr sehr lecker, eine leichte Schärfe, die ruhig stärker hätte sein können. Mir waren es nur zu viele Champignons. Die Garnelen waren genau auf den Punkt innen noch leicht glasig. Ein Gedicht.
.)Hühnerfleisch mit Knoblauch, Pfeffer und Reis: Ein sehr delikates Gericht mit viel Gemüse und viel frischem Pfeffer. Die Gewürze waren sehr gut abgestimmt und daher war das Gericht nicht zu scharf. Davor hatte meine Frau angst, die mag keine Scharfen Speisen.
.)Gebratene Reisnudeln mit Grary-Sauce und Hühnerfleisch: Das ist absolut kein Gericht für mich. Diese Grary-Sauce, ist laut Kellnerin, eine süßliche, dicke Bohnensauce und genau da ist das Problem. Das Gericht ist einfach eine Spur zu süß. Aber es war ein Versuch und daher hatte ich wohl einfach Pech

Es war auf jeden Fall ein kulinarisches Erlebnis das wir auf keinen Fall missen möchten und ich für meinen Teil werde sicher noch mal hingehen. Aber auf jeden Fall, muss ich das Thai Kitchen Vienna, als vergleich testen

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Kommentar von am 28. Nov 2011 um 20:03

Eine lesenswerte, interessante Bewertung! Mit freundlichen Gruessen vom Diktator Schlitzauge

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am 4. November 2011
Rammer
71
2
4
5Speisen
4Ambiente
4Service

Versteckt in einer Seitengasse vom Naschmarkt gelegen ist das Bangkok sicher einen Besuch wert. Durch ein langes Vestibül gelangt man in ein dezent dekoriertes Speisezimmer. Für mich ein wenig zu dunkel, weil ich gern sehe was ich esse.
Wir hatten ein 5gängiges Essen: Thai-Suppe, Hühnerspieße, Salat, Nudelgericht mit Huhn sowie Banane in Kokosmilch. Alles in angenehmer Schärfe auf europäischen Gaumen abgestimmt. Es hat sich trotzdem jemand über die Schärfe beklagt. Diejenige wäre wohl besser bei einer Kinderausspeisung aufgehoben gewesen - schließlich muß man bei thailandischer Küche mit einer gewissen Würze rechnen. Wir waren ausgesprochen zufrieden, auch das Service ließ nichts zu wünschen übrig. Daher die positive Bewertung. Allerdings sollte man unbedingt reservieren - bei unserem Besuch war das Lokal bis auf den letzten Platz ausgebucht und auch unser Platz wurde nach unserem Aufbruch sofort weder vergeben. Auch das dürfte eine Art Empfehlung sein.

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Kommentar von am 4. Nov 2011 um 17:45

Ich find gar nicht, dass das Lokal so versteckt gelegen ist, U4-Kettenbrückengasse und dann links die Gasse Richtung Gumpendorferstraße hinauf. That´s it!

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am 28. August 2011
AngelaS
1
1
1Speisen
3Ambiente
2Service

Da ich die Thai Küche sehr gut kenne und auch selber viel Thai koche (habe es noch dazu von Thais gelernt), ist es natürlich sehr schwer mich zufrieden zu stellen, weil Authenzität für mich das wichtigste Kriterium ist. Nun gehe ich auch sehr gerne Essen und diesmal sollte es das Bangkok Vienna sein:

Das 5-Gänge Menü - welches von rinaldo2000at schon ausführlich beschrieben wurde - enttäuschte sehr. Wir wurden auch nicht gefragt, ob wir die Speisen scharf wollen oder nicht. Die Suppe war OK - obwohl wenig, die Satay Spieße etwas trocken und kaum mariniert, der Papaya Salat OK und wirklich gut scharf.
Das grüne Thai Curry allerindgs war kein Thai Curry, sondern gebratenes Hühnerfleisch mit Zucchini und Bambus. Kokosmilch bzw. grünes Curry war so gut wie nicht vorhanden.

Nach meiner Kritik zum Service, dass das grüne Thai nicht nach Thai Curry schmeckt, wurde mir erklärt, dass es immer so serviert wird und es in manchen Regionen in Thailand so gekocht wird. Das bezweifle ich stark, aber natürlich kenne ich nicht jede Region in Thailand. Jedenfalls habe ich in Wien schon wesentlich besser gegessen.
In manchen Thai-Lokalen gibt es auch zum Nachwürzen Zucker, Erdnüsse, Pickles und Chili am Tisch. Auch das war weit und breit nirgends zu sehen.
Es gab auch zu keinem Gang frische Kräuter wie Koriander oder Thai Basilikum. Die Satay Spieße wurden mit Petersilie garniert ein Affront für die Thai Küche, aber das Orchideen Blatt machte sich ganz hübsch. Vielleicht habe ich auch etwas falsch verstanden und Bangkok Vienna steht für Fusionsküche.
Das Service war weder daran interessiert die ausgegangene Kerze wieder anzuzünden, noch wurde nachgefragt, wie uns das Essen geschmeckt hat.

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Letzter Kommentar von Ladislav am 16. Feb 2012 um 23:34

OMG, was habt Ihr für Probleme ????? Meine Frau ist Thai, und wir sind immer sehr zufrieden, eine gute Küche zeichnet sich auch durch Variatiuonen aus....nicht immer nur diese fixen festgelegten Zubereitungen. Oder kennt eine österreichische Küche die immer das Gleiche zubereiten kann ? Da ist es viel schlimmer...... ausserdem werden keine Stäbchen angeboten, wie bei so manchen restaurants, gut so.....das hat mit Thai nichts zu tun, ausser der Suppe.

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am 24. Juni 2011
Experte
wolf
98
50
23
3Speisen
3Ambiente
4Service

Gestern Abend gingen wir zu sechst mit grossen Erwartungen ins Bangkok Vienna.
Beim reingehen fiel mir auf, daß es sich bei diesem Lokal um das ehemalige Salz und Pfeffer handelt, bei dem wir früher öfters in der Nacht (hier wurde bis 8 in der Früh gekocht), wenn wir noch Hunger hatten, eingekehrt sind. Das Lokal wurde renoviert und sieht jetzt recht ansprechend aus, obwohl beim Ambiente nicht wirklich ein Thai Feeling aufkommt.

Auf der Karte findet man eine gute Auswahl an Thai Gerichten.
Ich bestellte Tom Ka Gai Suppe (scharf mit Huhn) und Knusprige Ente mit Chilli und Thai Basilikum. Mein Mann die Tom Yum Goong Suppe (scharf mit Garnelen), Thai Frühlingsrolle und Beef mit Garlic and Pepper.
Die Suppen waren beide wirklich sehr gut im Geschmack, obwohl meiner Meinung nach Zutaten fehlten. In beiden Suppen waren ausser Pilzen nur Huhn bzw. Garnelen drinnen.
Ausserdem hatten beide Suppen offensichtlich die selbe Basis und unterschieden sich nur durch Huhn/Garnelen.

Bei den Hauptspeisen passierte genau das gleiche. Beide kamen mit Ente bzw. Beef auf einer Mischung aus rotem und grünem Paprika und Chili. Ich kenne beide Gerichte von Besuchen in anderen Thai Lokalen (auch in Thailand) und die haben eigentlich miteinander nichts gemein. Das Beef kommt normaler Weise trocken gebraten und schon fast knusprig, mit sichtbaren gebratenen Knoblauch Stücken. Hier war das Beef weder trocken, noch knusprig, noch war Knoblauch zu sehen.
Es hatte den Anschein, als ob sich die Gerichte, wie bei den Suppen, nur durch Beef/Ente unterschieden.

Obwohl ich nicht sagen kann, daß es uns nicht geschmeckt hat (auch von Schärfe schreckt man hier nicht zurück), ist mein Eindruck, daß man sich hier in der Küche, weder um Authentizität, noch sonst irgendwie bemüht. Der Tintenfisch, den ein Freund von uns gegessen hat, kam ebenfalls auf der oben erwähnten Paprika Unterlage.

Das Service war sehr freundlich und es gab nichts zu beanstanden.

Preislich würde ich das Lokal als mittelmässig einstufen. Ente kostete 11 Euro, Beef 10 Euro.

Obwohl es uns, wie gesagt geschmeckt hat, kann ich aufgrund der meiner Meinung nach fehlenden Authentizität, diese Lokal nicht weiterempfehlen.

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am 10. November 2010
Experte
Gastronaut
428
45
29
4Speisen
3Ambiente
4Service
6 Fotos2 Check-Ins

Na endlich! Ein neue echter Thai in Wien. Keine Fusion-Küche. Kein thai-angehauchter Pan-Asiate. Nein, ein echter Thai! Nicht einmal Stäbchen gibt es hier! Warum? Weil man in Thailand nicht mit Stächen isst....außer Suppen übrigens...
Das ehemalige "Salz & Pfeffer" präsentiert sich als spartanisch, gleichzeitig aber dezent asiatisch eingerichtetes Lokal ohne optische Ablenkungen. Die Karte ist klein und unverständlich, dn man sich unter den meisten Bezeichnungen kaum etwas vorstellen kann. Dies ist aber gut, denn das bringt einen dazu sich mit dem Personal zu unterhalten und Tipps einzuholen!
Wir waren zu dritt hier und hatte zur Vorspeise eine Tom Yam Gai Suppe und zweimal die Thai-Frühlingsrollen. Die Suppe wirkte zwar optisch etwas dünn, was wohl an der ungewöhnlichen Frische und dem Verzicht chemischer Zusätze liegen mag, geschmacklich war sie herrlich! Bei den Frühlingsrollen hatten wir kurz Angst die kleinen Industrie-Dinger zu bekommen die aus den 5 Kilo-Sack direkt in die Fritteuse wandern. Stattdessen bekamen wir großartige selbstgemachte Teigröllchen mit Pilzen, Karotten, Sojasprossem und Bambus! Wirklich gut!
Als Hauptspeisen hatten wir grünes Curry, Huhn mit Chili und Basilikum und gebratene Ente!
Die Ente war überraschend fettarmt und wirklich knusprig, das Curry durch das viele frische Gemüse (viele asiatische Kürbise) besonders knackig und das Huhn so scharf wie bestellt, was eigentlich ziemlich selten ist!
das Personal war auffallend freundlich und bemüht, so dass wir unbedingt bald wieder kommen wollen!

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Letzter Kommentar von Tanja am 7. Mai 2011 um 13:42

hallo! da mein freund asiate ist, kenne ich viele lokale der asiatischen küche. als wir im Bangkok-vienna waren und verschiedene speisen durchprobiert hatten, bin ich nicht aus dem staunen gekommen!!! richtig gut gewürzt, alles genau abgestimmt, und nicht nur das allein... auch die bedienung ist spitze gewesen, sehr aufmerksam und freundlich.. da ich eigentlich ziemlich pingelig bin, kann ich mit gutem gewissen dieses lokal weiterempfehlen ich werde mich dort sicher oft blicken lassen!

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