Speisen
Ambiente
Service
42
42
39
Gesamtrating
41
3 Bewertungen
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At Eight - Hotel The Ring Info
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Mo
12:00-24:00
Di
12:00-24:00
Mi
12:00-24:00
Do
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Fr
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At Eight - Hotel The Ring

Kärntner Ring 8
1010 Wien (1. Bezirk - Innere Stadt)
Küche: International
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 01 21122383

3 Bewertungen für: At Eight - Hotel The Ring

Rating Verteilung
Speisen
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Ambiente
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Service
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
am 6. Jänner 2013|Update 16. Mär 2013
steren
7 Bewertungen
1 Kontakt
Tester-Level 2
4Speisen
4Ambiente
3Service
4 Check-Ins
Gelistet in: Meine Liebsten 2012

Das Servicepersonal war aufmerksam und angenehm Freundlich ohne Aufdringlich zu wirken. Nur einmal kam der Wein erst nachdem der Hauptgang serviert wurde.

Der Gruß aus der Küche mit aromatisierten Ölen und Salzen stimmte perfekt aufs Menü ein, bis zum Ende des Hauptganges wurde immer köstliches Brot nachgereicht.

Die Qualität der Speisen war sehr gut, leider fehlte manchmal der gewisse geschmackliche Kick für ein 2 Hauben Lokal.

Die Weinbegleitung und die Weinberatung war hingegen perfekt, zur Wildconsommé wurde ein sehr passender Sherry serviert und das Dessert mit einem kräftigen Portwein abgerundet.

Jeder Wein konnte zuerst probiert werden, es wurde auch deutlich darauf hingeweisen, sollte ein Wein nicht zusagen, das Alternativen angeboten werden.

Als ich zum Dessert zusätzlich ein Glas Wein bestellte,
wurde dieses nicht verrechnet, das nenne ich Gastfreundlichkeit!


Auch die nach dem Essen gereichten Pralinen waren so lecker, das wir sogar kostenlos eine zweite Portion erhielten als wir danach fragten.

Mit einem Digestif beendeten wir diesen durchaus gelungenen Abend.


FAZIT: Top Serviceablauf, leider das Menü zeitweise etwas zu geschmacksneutral. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 27. August 2012
Hartaberfair
55 Bewertungen
6 Kontakte
Tester-Level 11
5Speisen
5Ambiente
5Service

Für mich ist das at eight in Sachen Preis-Leistungsverhältnis der absolute Top pick unter den Haubenrestaurants in Wien. Wir waren am Wochenende das zweite Mal dort und waren wieder begeistert.

Das Essen: Die Karte ist sehr übersichtlich, kann aber mit extravaganten Gerichten aufwarten. Wir entschieden uns für das 5 Gänge Menü (58 Euro) mit Weinbegleitung (37 Euro). Der erste riesige Pluspunkt ist, dass man sich sein Menü völlig frei á la carte zusammenstellen kann. Wir wählten zum Beispiel je zwei Hauptspeisen und ließen die Suppe weg.

Nach dem Gruß aus der Küche, einem äußerst delikaten Stückchen Reinanke an Fisolensalat auf Erbsenpüree, starteten wir unser Dinner mit „Gänseleber, Erdbeeren, Brioche, Basilikum“. Die Gänseleber wurde in Form von Pastete serviert. Auf den kleinen Pastetenwürfeln war eine Art Erdbeercréme. Dazu gab es wunderbar fluffige kleine Brioche.

Als zweiter Gang folgten „Schweinsbackerl, Flusskrebse, Erbsen, Röstzwiebeln, Dotter“. Geschmacklich und optisch auch hier alles ein Traum. Allein der einzelne Eidotter, der wie eine Sonne vom Teller strahlte und innen perfekt flüssig war, ließ uns schwärmen. Lediglich die Flusskrebse, die zwar sehr gut schmeckten, passten in unseren Augen nicht wirklich in dieses Gericht.

Als erste Hauptspeise gab es dann „Seeteufel, Chorizo, Beluga Linsen, Buchenrasling, Gelbe Rübe“. Das feste Seeteufelfleisch wurde an einer Chorizopaste, die nicht zu scharf war, angerichtet. Dazu gab es weiche, aber dennoch bissfeste Linsen und kleine gelbe Rüben.

Als zweiten Hauptgang hatten wir uns für die „Brust und Keule von der Taube, Brot, Karfiol, Holunderjus, Chioggia Rübe“ entschieden. Die Taubenbrust war ein Gedicht und perfekt gebraten. Der Geschmack erinnert an Ente, ist aber weniger intensiv. Das Brot war in Form eines Brotpürees im Gericht verarbeitet. Der Holunderjus schmeckte ausgezeichnet. Die Taubenkeulen kamen im Teig ausgebacken daher und waren der einzige Bestandteil unseres gesamten Dinners, der geschmacklich nicht überzeigen konnte. Wir waren sehr an Chicken Wings erinnert und durch das Ausbacken in Fett war nicht wirklich viel vom feinen Geschmack des Fleisches übriggeblieben.

Vor dem eigentlichen Dessert bekamen wir zu unserer Überraschung noch einen sechsten Gang aufs Haus serviert. So konnten wir auch noch „Erdbeere, schwarze Oliven, Joghurt“ genießen. Dabei handelte es sich um Sorbet von schwarzen Oliven und eine Erdbeer-Joghurt Torte. Die Torte war sehr gut, das schwarze Oliven Sorbet ist wohl nicht jedermanns Sache. Aber wer schwarze Oliven mag, dem mundet es sicher.

Unser eigentliches Dessert war dann einmal „Blauschimmelkäse, Papaya, Minze“ und einmal „Schokolade, Banane, Muscovado“. Die Kombination des Blauschimmelkäses mit dem Papyapüree und der frischen Minze war ein Geschmackserlebnis. Die Schokolade zur gebratenen Banane kam in Form eines mit flüssiger Schokolade gefüllten Brownies daher. Auch dieses Dessert schmeckte traumhaft.

Zu den Speisen kann man generell sagen, dass die Portionsgrößen eher klein sind, was bei 5 Gängen aber nicht schlimm ist. Das im Gedeck inkludierte Brot mit Butter, Olivenöl und zweierlei Salz schmeckt ausgezeichnet und wird in erfreulich großer Menge gereicht und nachgereicht.

Der Service: Tadellos. Dies begann schon beim Betreten des Restaurants, als uns von innen die Türe geöffnet wurde. Unsere Servicekräfte waren den ganzen Abend unglaublich aufmerksam und freundlich. Wein und Wasser wurden stets nachgegossen, die Speisen wurden beim Servieren erläutert und der Kellner nahm sich viel Zeit, um Fragen zu beantworten. Als Glanzstück der Serviceleistung möchte ich die Weinbegleitung nennen. Wir konnten zu jedem Gang zwischen zwei Weinen wählen und jeden Wein, ob wir ihn am Ende nahmen oder nicht, probieren. Zudem wurden die Weine, die uns besonders gut schmeckten ohne Extraverrechnung nachgeschenkt.

Das Ambiente: Das at eight ist sehr modern und jugendlich eingerichtet, fast Lounge ähnlich und steht damit im krassen Widerspruch zum großen Bruder, dem Le Ciel im Grand Hotel, das doch sehr bieder und altbacken daher kommt. Sicher ist es Geschmackssache, ob einem so eine bunte und etwas flippige Einrichtung gefällt, wir fühlen uns in jedem Fall unheimlich wohl. Auch die moderne Hintergrundmusik, die ebenfalls mehr an eine Lounge denn an ein Restaurant erinnert, passt perfekt.

Fazit: Im at eight bekommt man unheimlich viel Leistung für sein Geld. Für unser 5+1 Gänge Menü, die Weinbegleitung, zwei Flaschen Mineral und je einen Apéritif bezahlten wir 230 Euro. Die Speisen sind nicht nur geschmacklich hervorragend, auch die Präsentation ist perfekt. Jedes Gericht gleicht einem kleinen Kunstwerk. Das Ambiente ist frisch und jugendlich, der Service kann ohne Probleme mit den sonstigen Topadressen in Wien mithalten. Wer also sehr gerne auf gehobenem Niveau isst und Freude an einem modernen, jugendlichen Ambiente hat, der ist hier genau richtig.

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Hart - aber fair-lockend! ;)

27. August 2012 um 13:06|Gefällt mir|Antworten

Die Bilder gehören nicht zum beschriebenen Dinner, sondern sind von unserem ersten Besuch.

27. August 2012 um 11:21|Gefällt mir|Antworten
am 30. November 2011
AndreasT2
9 Bewertungen
3 Kontakte
Tester-Level 2
3Speisen
3Ambiente
3Service

Der 2te Hochzeitstag der besten Ehefrau von Allen nahte und ich suchte demnach nach einer adäquaten Feierstätte.

Also ging ich als motivierter Ehemann die Liste der Gault Milieu Lokale von oben weg durch, aber Dank Wirtschaftskrise waren 7 Tage zuvor an einem Mittwoch Abend die ersten 3 Optionen schon ausgebucht.

Meine Freude war nach der langen Herbegssuche groß und so reservierten wir einen Tisch und trafen uns eine Woche später vor Ort nach der Arbeit.

Im neuen 5 Stern Hotel am Ring 8 gelegen war der erste Eindruck des Lokals durchaus positiv. Es war hübsch und farbenfroh hergerichtet, jedoch waren wir die ersten und einzigen Gäste.
Demnach war der Service auch gleich zur Stelle, sehr aufmerksam und freundlich und kümmerte sich gut um uns.

Fünf recht überschaubare Gänge später stand das Urteil fest. Das Essen war zwar repräsentativ angerichtet und die Weinbegleitung in Ordnung aber es hat wohl einen Grund dass das Lokal fast leer war. Um 70-80€ pro Person kann man in Wien erheblich besser, geschmackvoller und origineller essen.

Nicht dass es schlecht gewesen wäre, es war einfach nur mäßige Mittelmaß in der Oberklasse. Das nächste Mal wechseln wir wieder über die Strasse zum Kärntner Ring 9 ins Le Ciel, das kostet nur einen Hauch mehr und hat die Hauben wirklich verdient.

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Bewertet am 30.11.2011
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