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Gastgarten, Schanigarten
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selma10
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Zum weissen Pfau

Schloß Hof 1
2294 Schlosshof
Niederösterreich
Küche: Österreichisch, Mediterran
Lokaltyp: Restaurant, Gasthaus, Gasthof
Tel: 02285 20000
Lokal teilen:

3 Bewertungen für: Zum weissen Pfau

Rating Verteilung
Speisen
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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 16. Mai 2016
Besserwisser
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2Speisen
3Ambiente
2Service
3 Fotos1 Check-In

Gleich vorweg: Den weissen Pfau werden wir aller Voraussicht nach nicht mehr beehren.

Doch nun der Reihe nach. Um dem herannahenden Regen und den nach einem Dach suchenden Menschen entkommen zu können, gehen wir zügig ins Innere des Restaurants. Dazu möchte ich anmerken, dass es auch einen sehr schönen Außenbereich mit Sitzgarten gibt.

Das Restaurant, das wohl in einem alten Stall mit einem schönen Gewölbe untergebracht ist, ist bereits sehr gut gefüllt, es befinden sich dem Anschein nach hundert Leute, größtenteils in Sechsertischen dort.

Wir nehmen an einem der letzten freien Tische Platz. Relativ schnell werden wir nach unserer Bestellung gefragt. Wir ordern zwei Mineral, einmal mit und einmal ohne, einen Spargelsalat sowie ein Gulasch.

Der Spargelsalat kommt nach zirka 15 Minuten, noch bevor die Getränke einlangen. Wir fragen nach, ob wir unsere Getränke bitte haben könnten. Ja sofort, gerne. Der Spargelsalat, vielmehr der Spargel im selben, ist leider zu kalt. Nicht gefroren, aber der Salat war offensichtlich schon vorbereitet. Die Zahnfüllungen halten der Herausforderung Gott sei Dank statt, aber der Gaumen empfindet leider ebenso nichts bei diesem vollinhaltlich geschmackbefreiten Salat.

Wir fragen nach unseren Getränken. Ja, gerne, kommen gleich.

Mein Gulasch langt ein. Das Fleisch ist recht zart, die Hörnchenpasta mit Kartoffeln als Beilage lassen bei mir nur bedingte Freude aufkommen. Da haben wir schon liebevollere Beilagen mit Gulasch verkostet. Wir entscheiden uns, den Salat in die Küche zu returnieren.

Das Mineralwasser ist noch immer nicht eingelangt, mittlerweile sind 45 Minuten vergangen. Wir fragen nach der Rechnung. Und bezahlen. Ohne Mineralwasser.

Fazit: Das Ambiente ist recht nett, das Personal ist bemüht und freundlich, aber leider sehr unkoordiniert, sonst kann es ja wohl nicht sein, dass es 4 verschiedene Kellner nicht schaffen, innerhalb einer dreiviertel Stunde 2 einfache Getränke zu organisieren. Die Speisen verdienen wenig Anerkennung.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 4. August 2012
Experte
bubafant
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29
3Speisen
5Ambiente
3Service
24 Fotos2 Check-Ins

Der fünfzehnte Hochzeitstag will gefeiert werden.
Kulinarische Zeitreise zur Dämmerstunde auf Schloss Hof (EUR 47,-/Person)
Eine Challenge war es schon die Tickets in einer Handelskette mit fünf Buchstaben zu bekommen.
B: Verkaufen sie Ö-Tickets ?
L: Ja !
B: Sehr gut !
L: Welche Band ?
B: Ähem. Nein, keine Musikveranstaltung. Ein Dinner !
L: TINA ? (hätte noch der Anhang – was kosten die Ko…. gefehlt :-/)
Nach langem Hin und Her, da der Blechtrottel angeblich die auf Punkt und Beistrich genaue Bezeichnung der Veranstaltung braucht, hatte ich endlich meine Tickets.

Über das Ambiente kann man eine eigene Abhandlung schreiben, da ich seit über 25 Jahren den Ort regelmäßig besuche, halte ich mich zurück, man kann sich auf der Homepage ein Bild davon machen. Treffpunkt ist um 18:00 Uhr – der Zeitpunkt, zu dem die Tagesgäste das Gelände verlassen. Eine barock gewandete Führerin mit Perücke beginnt den Rundgang mit einer Erklärung, welche Speisen zu Zeiten Prinz Eugens am Hof üblich waren, dazu wird ein gut gekühlter Wein gereicht. Wirkt optisch wie Roséwein, Veltliner wird mit Ingwer kalt ein paar Stunden angesetzt, dann vorsichtig zum simmern gebracht und mit Zimt, Nelken und Honig versetzt. Dürfte ein Weibergetränk sein, mir schmeckt's. Das Kopfweh nach einer Überdosis möchte ich mir aber auch nicht vorstellen.

Weiter geht es in die Schlossküche, wo aus demselben Veltliner eine Schaumsuppe vor sich hin köchelt. Verfeinert mit Knoblauch und mit Schnittlauch bestreut bekommen wir ein Gläschen davon zum Verkosten. Natürlich eine andere Geschmackslinie aber sehr intensiv und gut. Weiters werden zwei verschiedene Sorten von Pastetchen im Servierlöffel gereicht: Leber mit Preiselbeere und Kohlrabi Creme. Kleine Appetitanreger. Als (erster) Abschluss ein Kuchen, vergleichbar mit einem Zucchiniblechkuchen mit Schokostückchen. Sehr gut. Damit sind wir für die nächsten zwei Stunden gestärkt und die Führung durch Schloss und Umgebung, Gärten und Keller kann beginnen. Im neu erschlossenen Keller kommt uns wieder der Veltliner unter – diesmal im Weißweinzustand, Rieden aus der Umgebung. Nicht mein Wein.

Seit fast zehn Jahren wird neben dem Schloss die Meierei erschlossen und instandgesetzt, mit dem Lokal 'zum weißen Pfau' in dessen Mitte. Wir sind schon des Öfteren auf der Sonnenterrasse gewesen, allerdings noch nie im Lokalinneren. Diesmal geht es noch eine Hausecke weiter, in die sogenannte 'Marmeladenküche', wo uns das dreigängige Menü erwartet.

Eine große Tafel, eingedeckt für ca. 20 Personen. Weiße Tischtücher, Stoffservietten, Wein- und Wassergläser, Silberbesteck und Kerzen in vielen Formen, Salz- und Pfefferstreuer, Weinkühler und Rosen. Barocke Musik vom CD-Player.
Vor den Fenstern zieht bereits ein Unwetter auf, und dementsprechend unruhig ist die ganze Runde, da wir eigentlich ziemlich einsam mitten in einem fast verlassenen Gelände sitzen. Mit einem jungen Kellner, der zwar sehr nett, aber auch ein bisschen nervös bzw. unerfahren ist. Eine Person, zuständig für Speisen und Getränke für so viele Personen – das würde mich auch nervös machen.

Also starten wir mit einer Schaumsuppe von jungen Erbsen mit Kerbel-Sahnehäubchen. Serviert in einem großen, massiven Glas. Perfekt gewürzte Suppe, die in der Hauptsache nach Erbsen schmeckt. Sehr gut. Das Kerbelhäubchen ist schon im Untergehen und geht diesen Weg auch geschmacklich. Dazu serviert wird eine Blätterteigtasche, deren eine Hälfte mit einer Füllung aus Gemüse und Rollgerste besteht. Ungewöhnlich groß, aber gut. Mit den Appetizern, die schon ein paar Stunden her sind, macht das Lust auf den Hauptgang.

Ein glasiertes Huhn an Zweigelt-Zwiebelconfit und gedünstetem Marchfeldgemüse. Zu diesem Zeitpunkt – ca. 21:00 Uhr - ist es draußen schon sehr dunkel und ohne elektrische Beleuchtung muss das Foto jetzt bereits mit Blitz gemacht werden. Die Umsitzenden sind äußerst dankbar, da sie da auch erstmals ihr Essen voll ausgeleuchtet sehen 8-). Das Huhn ist leider eine Enttäuschung, nicht richtig gar, die Haut fett und labbrig und das Fleisch hängt an den Knochen, das Zwiebelconfit ist perfekt, das Gemüse nichts aufregendes, der Saft richtig gschmackig.

Mittlerweile zucken die Blitze und das Donnergrollen kommt näher. Erste blöde Witze von wegen Agatha Christie und dass es jetzt bald das erste Opfer geben wird, machen die Runde. Es mutet ja wirklich wie bestellt an, aber leider kommt jetzt auch der Starkregen dazu und die ersten MitGäste werden etwas unrund.

Die letzte Runde wird mit einem mächtigen Donnerschlag und der Aufnahme der Kaffeewünsche eingeläutet. Auf riesigen Glastellern wird ein lauwarmer Kuchen von der Edelschokolade auf Kirschragout serviert. Der Kuchen ein Gedicht, warm, innen flüssig und nicht zu süß, serviert mit einem Klacks Schlagobers im Porzellanlöffel. Das Kirschragout ist geschmacklich nahe am Eingekochten von Oma, nur dass diese immer vor dem Servieren darauf geachtet hat, dass keine Gewürznelken mehr darin waren. Das ist bei den vorherrschenden Lichtverhältnissen nicht in Ordnung. Vielleicht hätte der Kellner vom Konzept abweichen, und etwas Strom für Licht fließen lassen sollen.

Nachdem alle Gäste ihre Getränke bezahlt haben, hat der Wettergott ein Einsehen und der Regen für ca. ½ Stunde Pause und wir können alle zu unseren Autos, bzw. Pensionszimmern eilen (wie gut, dass bubafant an eine Taschenlampe gedacht hat …).

Fazit: Sehr gute Idee, Kultur und Kulinarisches zu vereinen. Da wir den Stil der Küche schon kannten, erwarteten wir nichts Außergewöhnliches, das Huhn war aber dann doch ein Tiefschlag. Die Appetithäppchen, Vor- und Hauptspeise waren sehr gut. Wenn man sich darauf einlassen will, genügend Zeit und Gelassenheit mitbringen, an der kulinarischen Performance wird ja eventuell noch gearbeitet. Mein Faible für dieses Schloss bleibt auf alle Fälle aufrecht.

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am 22. Mai 2011
selma10
22
2
4
3Speisen
4Ambiente
3Service

Große Räume Innen und sehr schöner Garten in der Meierei von Schlo´ß Hof gelegen in einem prächtigen Ambiente.
Reichhaltige Vorspeisenplatte (mit Frizzante inklusive) mit Pruscutto und Lachs und Grana, Sülzchen und Ziegenkäsebällchen und weischem Blauschimmelkäse .. - wenn sie keinen großen Hunger haben sind sie dann satt; Das Kalbspörkelt vielleicht etwas zu "dünn", der Truthahn beim Geflügesalat etwas hart aber ansonsten die Speisen geschmacklich sehr gut. Das Service angenehm flott und auch bei Sonderwünschen (halten sie sich an die Frauen!) flink und flexibel.Kann den Besuch im schloß angenehm abrunden.

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Bewertet am 22.05.2011

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