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38
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Wirtshaus PierergutWirtshaus PierergutWirtshaus Pierergut
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Wirtshaus Pierergut Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Catering, Partyservice
WLAN, WiFi
Ambiente
Urig
Preislage
Gehoben
Kreditkarten
Keine
Öffnungszeiten
Mo
geschlossen
Di
09:00-22:00
Mi
09:00-22:00
Do
09:00-22:00
Fr
09:00-22:00
Sa
09:00-22:00
So
09:00-18:00
Hinzugefügt von:
DagmarS
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Wirtshaus Pierergut

Aflenz 63
8623 Aflenz
Steiermark
Küche: Österreichisch
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof
Tel: 03861 32164
Lokal teilen:

3 Bewertungen für: Wirtshaus Pierergut

am 25. Juli 2015
grissini
1
1
2Speisen
3Ambiente
2Service

Nach über einem Jahr wieder in Aflenz auf Urlaub und voller Freude wieder ins Pierergut gegangen. Leider hat es wieder einen Pächterwechsel gegeben und das merkt man auf allen Ecken und Enden. Es beginnt schon beim Ambiente - der wunderschöne gepflegte Gastgarten musste Biergarten Garnituren und billigen Brauerei-Tischen und Sesseln weichen. Die Aussicht ist zwar immer noch wunderschön und am Balkon sind wunderschöne Blumen aber sonst ist alles recht einfach um nicht zu sagen ungepflegt. Das Essen ist für diese Qualität etwas zu teuer. Meine Frau hat einen Schwammerlrostbraten mit frischen Eierschwammerl gegessen - geschmacklich recht gut aber die Fleischqualität war eher mittelmäßig und vom Preis mit € 18,50 viel zu teuer. Ich habe s`Pfandl gegessen und da waren die Nockerl nicht schön angebraten sondern recht "wässerig" und geschmacklos.
Dessert haben wir keines mehr zu uns genommen obwohl die Torten in der Vitrine sehr gut ausgesehen haben. Aber da wir schon beinahe eine Stunde auf unser Essen gewartet haben obwohl nicht sehr viele Gäste da waren wollten wir das total überforderte Personal nicht noch mehr strapazieren. Der Kellner- es dürfte der Chef gewesen sein musste alles selbst erledigen und das konnte nicht gut gehen. Es waren zwar nur 6 Tische im Garten besetzt aber für einen allein war das zu viel.
Unser Fazit: Man kann nur hoffen das sich das Ganze ändert und es sich nur um Anfangsschwierigkeiten handelt - ansonsten können wir das Lokal momentan nicht weiter empfehlen.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 11. Juli 2013
Experte
amarone1977
315
75
30
4Speisen
5Ambiente
4Service
8 Fotos1 Check-In

Premiere: amarone meets Frau und Herr aldebaran.

Aflenz Kurort. Luftkurort, um genau zu sein. 21% Sauerstoff auch hier, doch wohl durch die sonnige Höhenlage eher zum befreit Durchatmen geeignet als die von mutigen Politikern niedergebutterte Grazer „Umweltzone“. Schließlich will man ja den Aflenzern nicht auch noch die saubere Luft streitig machen. Wie rücksichtsvoll.

Von Aflenz geht’s geradewegs rauf auf die Bürgeralm, Auto empfohlen. Nicht weil’s zu Fuß zu lang wäre, wer aber zu Fuß oder gar mit dem Bike die ockerfarbene Schotterstraße raufhechelt, darf den Staubtunnel der Autos kennenlernen. Da können nicht einmal die Grazer Feinstaubwerte mithalten. Sandsturm Hilfsausdruck, würde Wolf Haas wohl sagen.

Nach vielleicht einem Kilometer eine Serpentine, der Asphalt hat mich wieder – die Sonne zeigt ihr bestes Gesicht, und das 700 Jahre alte (!) denkmalgeschützte Pierergut sonnt sich in genialer Hanglage.

Viel dunkles Holz außen, noch ganz kleine Fenster, innen schöne Gewölbe und kleine Stuben, mit Durchgängen, die so niedrig sind, dass sich sogar Zwerge wie ich den Schädel anhauen. Essen auf eigene Gefahr!

Wunderschön die Holztische, serienmäßig mit Fußablage. Gemütlicher geht’s kaum, draußen genießt man Almhüttenfeeling und eine feine Aussicht runter ins Tal.

Die Wirte: Christina und Hannes Srb, die auch die Feinbäckerei unten im Dorf betreiben. Herr Wirt ist also Bäckermeister – unübersehbar, seine Oberarme scheinen jedem Teigfladen das Fürchten zu lehren, doch die beiden Tausendsassa beweisen mit ihren beiden Standbeinen viel Feingefühl.

Die Küche grüßt mit Schwammerln: Eierschwammerl gibt’s tatsächlich schon, wenn auch die kleinen, dafür aber umso würzigeren und knackigeren - genau, das sind die, die beim Beißen so schön knirschen.
Das feuchte Wetter taugt also nicht nur den Gelsen.

Vogerlsalat, Kernöl, Eierschwammerl, kleine Tomatenwürfel – ohne schlatzige Kerne. Ich verziehe kurz das Gesicht: Kartoffeln – doch halt, sie sind nicht kalt und durch den Essig matschig gemacht, sondern noch warm.
Welch seltene Wohltat. Dazu ein Grissino mit Prosciutto umwickelt.

Erdäpfel-Schwammerlsuppe. Püriert, mit kleinen, angerösteten Eierschwammerln garniert. Bin zwar eher der Verfechter von würfeligen Kartoffeln und ebensolchen Pilzen in der Suppe, doch die wird mit jedem Löffel besser.
Lind gewürzt, Kräuter ja, aber nicht zu viel, doch eher auf der kartoffeligen Seite, schmackhaft allemal, schon gar kein „Schlagobers-Schwindler“.

Wildgulasch mit Knödel: heute bereits ausreichend abgelegen - das Hirschkalb.
Das Fleisch ist dadurch so zart, wie es sein muss und viele seiner Artgenossen es nie sein werden. Erstaunlich aber: schmeckt außergewöhnlich „zivilisiert“, fast schon ein Rindfleisch, fernab von dunkelbraun-violett-zirrhotischen Interpretationen seiner Art.
Wichtig: unnötiges Sauergemüse (grün-braunes Fächertrümmerl, Pfefferoni) wird umgehend entfernt.

Der Serviettenknödel in mehreren Scheiben, außen gut angebraten, innen sehr zart, leicht würzig, wohl aus der eigenen Brotwerkstatt, kein Zweifel.

Hüben wie drüben frisch zubereitete Speisen. Rumpsteak hier, Pfandl dort, kaum zu bewältigende Portionen. Aber die aldebarans sind wackere Esser, da bleibt kein Auge trocken.

Nachspeise? Nach der Portion kaum zu packen. Meine Gastgeber ordern die Kardinalschnitte. Tatsächlich ein Dessert, hat nichts mit Ratzingers Mitarbeiterstab im Altöttinger Mesnerhaus zu tun.

Biskuit, ein gewaltiger Flöz Kaffeecreme, oben drauf eine Lage Tiefschnee in Form eines Baisers – nicht zu sehr „angebrannt“ wie so oft, dadurch auch ausreichend zart.
Immerhin aber weiß ich jetzt, warum ich das zuhause nie bekommen habe: Eischnee ist halt doch nicht so meins, wird es auch nie werden.

Ich bleibe also beim Digestif – ein passabler Espresso und ein „Birn“ von Gölles – nicht vom Zerstäuberflaschenessig-Gölles, sondern von einem kleinen, unbekannten, aber umso besseren Namensvetter.

Wein? Sehr steirisch angehaucht, auch bei den Roten, der typisch „grüne“ Zweigelt aus Gamlitz ist aber ordentlich saftig und angenehm zu trinken.

Fazit: beispiellos schöne Aussicht, ein geschichtsträchtiges Baujuwel Marke „Roseggers Schihütte“ und zwei Wirtsleute, denen gutes Essen in die Wiege gelegt wurde – und dies auch weitergeben: Sohn Thomas ist Küchenchef!
Nächstes Mal wieder, Auto parken, wandern, zurückkommen, einkehren, essen, Sonne sowie Sonnengereiftes und Vergorenes (rot, weiß oder doch blond) genießen und entspannen.

Frau und Herr aldebaran – es hat mich sehr gefreut!

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Letzter Kommentar von am 16. Jul 2013 um 15:52

magic: nö, mein "Schatten" passt eher in den "Cage aux Trolles" ;-)

Gefällt mir
am 26. August 2012
DagmarS
141
2
12
4Speisen
4Ambiente
3Service

Eines vorweg: Das Pierergut ist einfach traumhaft gelegen und bietet einen wunderschönen Ausblick auf Aflenz, Thörl und Umgebung. Ob man über einen der zahlreichen Wanderwege oder aber bequem mit dem Auto diese Gaststätte ansteuern will, bleibt einem selbst überlassen.
Wir waren bei Prachtwetter oben und daher war der Gastgarten sehr gut besucht, der Sevice brauchte etwas länger, war dann aber freundlich.
Die Speisekarten sind aus Holz, die Kellnerinnen tragen hübsche Dirndl, der Blumenschmuck ist prächtig.(Wenn nur nicht die pausenlose Berieselung mit Volksmusik wäre! - sonst wäre es eine glatte 5 beim Ambiente...)
Mein Mann wählte eine Tomatensuppe (fruchtig, gut gewürzt) und "Grillteller Gustostücke von Rind,Schwein & Geflügel mit Bratkartofferl und dreierlei Dip". Dabei muss man besonders die Qualität der Fleischstücke hervorheben - diese waren nämlich nicht tot- sondern rosa gegrillt und dementsprechend zart. Ich wählte einen Hühnerspieß mit Wedges und Salat. Der Spieß bestand aus 4 riesigen Stücken Hühnerfleisch neben Zwiebeln, Paprika usw. Ob der Größe der Stücke befürchtete ich Böses, wurde aber positivst überrascht: Das Fleisch war zart und saftig (obwohl gegrillt!) Auch die Wedges waren gut - hausgemacht, außen knusprig, innen mehlig, Salat in Ordnung.
Als Nachspeise bestellten wir gemeinsam eine (hausgemachte) Kardinalschnitte und das war gut so: einer alleine hätte diese fein nach Kaffee schmeckende Köstlichkeit wohl nicht "wegputzen" können.
Insgesamt ein sehr empfehlenswertes Ausflugsgasthaus.

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