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Landhotel Restaurant HubingerLandhotel Restaurant HubingerLandhotel Restaurant Hubinger
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Landhotel Restaurant Hubinger Info
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17:30-21:00
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Landhotel Restaurant Hubinger

25
8622 ETMIßL
Steiermark
Küche: Österreichisch, International
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 03861 8114Fax: 03861 8114-23
Lokal teilen:

2 Bewertungen für: Landhotel Restaurant Hubinger

Rating Verteilung
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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 4. Juni 2012
Update am 12. Juli 2013
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amarone1977
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13 Fotos2 Check-Ins

(Anm.: Updates vom 19.7.2012, 12.7.2013 ganz unten unter den Sternderln ***********************************)

Fährt man mit Kopfweh, Husten und erhöhter Temperatur noch 25 Kilometer, um gut zu essen? Nach Etmißl! Where the freak is Etmißl?

Doch, das lohnt sich, vor allem wenn man beim Hubinger einkehrt. Und das geht so:

Etmißl ist ein 500-Seelendorf am Fuß des „heiligen“ Berges der Obersteirer, dem Hochschwab. Eine 30-er-Beschränkung durch das Ortsgebiet, die Straße zu schmal für Leitlinien. Eine Kirche, ein paar schöne Höfe, traumhaftes Wetter. Und zwei Gasthäuser.

Von außen betrachtet ein einfacher, alter Gasthof – von innen betrachtet ein einfacher, alter Gasthof. Genau deswegen würde ich mich auch hier so wohl fühlen.
Eine richtige Stube, Kachelofen, schön gedeckte Tische mit viel Platz zum Nebentisch.

Ich brauche dringend was zu trinken.
Darf’s ein Aperitif sein, junger Mann? - Ja bitte einen Tee, für meine Stimme.
Frau Chefin hat alles, der Kräutergarten spielt alle Stückeln. Frischer Salbei, eventuell sogar mit Thymian, dazu ein Schälchen Blütenhonig. Fast fürsorglich überprüft die Wirtin zweimal, ob der Tee auch schon richtig gezogen hat. Ich sage nur: Elixier!
Frau Chefin verspricht mir und dem Nebentisch, ich würde nach dieser Portion Tee noch was vorsingen können.
Ich will’s euch nicht antun. Aber der Tee schmeckt traumhaft.

Brot. Aufstrich, Paprika. Letzteren lasse ich dort, wo er ist. Der Aufstrich ist ein guter Beginn, das Brot ist zum Teil selbst gemacht, zum Teil selbst gekauft. Eine der beiden jungen Damen im Service erwähnt es mit sympathisch-selbstironischem Unterton.

Asmonte-Schaumsuppe mit gerösteten Blunznradln. Was bitte ist Asmonte? Ganz einfach, hatte ich auch schon im Fischbacher „Forsthaus“: die steirische Antwort auf Parmigiano.
Sehr schönes Süppchen, das zu Recht auf den Namen Schaumsuppe hört, nicht zu salzig, der Käse ist salzig genug, die knusprig-zarten Blunznradln passen perfekt dazu.

Ein Zwiebelrostbraten mit Bratkartoffeln.
Schon lange keinen Rostbraten mehr gegessen. Allerdings auch, weil ich schon lange keinen guten mehr zwischen die Zähne bekommen habe.
Der hier wird bei jedem Bissen besser. Das Fleisch zeigt was es kann. Medium, sehr zart und doch mit einem gewissen Biss, der dem Fleisch aber verdammt gut steht. Das Sößchen ist sehr gut, auch wenn bei meinem Geschmack immer ein bisserl weniger Salz ginge.

Überbackende Rhabarberpalatschinke mit Vanille-Parfait und Erdbeeren.
Eine dem Salzburger Nockerl ähnliche Schnee-Burg, die sich auf der Palatschinke türmt.
Die Füllung mit Rhabarberstücken, wunderbar abgeschmeckt, schön süß-sauer, und doch ganz anders, als ich den Rhabarber kenne.
Das Vanilleparfait schmilzt wie auf Befehl, sensationell.
Schon lange kein so feines Dessert gegessen. Perfektes Parfait, der Ei-Schnee zergeht und schmeckt (normalerweise zergeht Eischnee und schmeckt nicht…) und die Palatschinke hat endlich ihre perfekte „innere“ Begleitung gefunden.

Und: die beigestellten Erdbeeren sind endlich mal Erdbeeren, die aromatisch und süß sind. Kein Zweifel, die kommen weder aus Chile, noch aus Spanien. Steiermark, und kein Erdbeerland, ich wusste es. Es zahlt sich aus, für das Besondere ein ganzes Jahr zu warten.

Ende Runde eins, so zu sagen. Hierher komme ich sicher wieder, allerdings um mich auch hier für wenigstens eine Nacht einzumieten, hoffentlich ohne Verkühlung, obwohl der Salbeitee wirklich ein Balsam war.
Wunderbarer Gasthof in wunderbarer Gebirgskulisse. Sehr empfehlenswerte Küche, die das Einfache beherrscht und dabei das Besondere herausholt.

Und das soll mir eine Monatsempfehlung wert sein.

******************************************************
Update 19.7.

Zwei Übernachtungen samt Verköstigung beim Hubinger. Diesmal ohne Halsschmerzen.

Ich habe also mein Versprechen wahr gemacht, mich dort nach stolzem Mahl gleich gemütlich einzuquartieren.

Erster Abend.
Gedeck: Kräuteraufstrich. Brav. Mit frischem Schnittlauch, eigentlich muss man das gar nicht erwähnen.

Rehkraftbrühe mit Teigtascherl (4€). Die Suppe wird viel zu bescheiden auf der Karte geführt. In der herrlichen „Gicht“-Brühe tummeln sich nämlich „ganz nebenbei“ auch unglaublich zarte Filetstückchen, schön knackiges, nudelig geschnittenes Gemüse und ein paar kleine, schön bissfeste Eierschwammerln.
Die Tascherln sind schön dezent würzig gefüllt, der „Rest“ geht runter wie Öl.

Beiried mit Fisolen und Kartoffeln, gratiniert (20€). Das Fleisch setzt dort fort, wo es schon damals als Rostbraten angefangen hat. So zart und saftig, man muss sich bemühen, langsam zu essen. Die Fisolen sind fast schon ein wenig zu bissfest geraten, sorgen aber keineswegs für Baucherlweh danach. Die gratinierten Kartoffeln passen perfekt dazu, zerfallen nicht im Mund. Schön.
(Leider sind mir die Bilder der beiden Gänge versehentlich beim Kopieren verlustig gegangen)

Topfen-Marillen-Kuchen. Ganz einfach gemacht, ohne Schnickschnack. Marillen sind von der Säure her „gebändigt“ worden, der Staubzucker oben drauf wäre aber gar nicht erst nötig gewesen.

Zweiter Abend.

Gedeck: Liptauer. Bin kein Liptauer-Fan. Aber dieser hier schmeckt.

Schwammerlsuppe mit Hadnsterz (4,10€). Ein steirischer Klassiker, das haben in unserer Familie schon vier verschiedene Generationen an einem Tisch gemeinsam konsumiert. Immer wieder. Hier kommt man grade eben erst von einer kurzen Laufrunde rund um das Dorf zurück und lässt sich so zu sagen diese Suppe einflößen. Kurz gesagt: besser geht’s nicht. Der Sterz schön bröckelig-nussig, aber nicht trocken, dafür aber auch nicht klebrig-batzig. Und die Suppe lässt in puncto Würzung keine Wünsche offen. Die Schwammerl sind nicht jene Rieseneierschwammerl aus Litauen, sondern schön kleine, kompakte, würzige, nicht wässrige Vertreter aus der Gegend. Unglaublich. So fein.

Eierschwammerlsauce mit Serviettenknödel (10,50€). Ja, ich hab mir heut tatsächlich ein „Waldmenü“ zusammengestellt. Knödel mit wunderbarer Konsistenz, Sauce nicht übertrieben mit Rahm gestreckt, sehr gut abgeschmeckt. Einziger Kritikpunkt, natürlich mit der Chefin besprochen: ich würde nie Paprikawürfel hineinschneiden. Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.

Heidelbeerstrudel: keine Kulturheidelbeeren, wenn auch noch nicht Jahrgang 2012, klar. Viele Bemmerln drin, Zunge zeigen beweist: echte Hochschwab-Beeren! Gut!

Die Chefin nimmt sich wie immer gern und viel Zeit für die Gäste, man fühlt sich rundum wohl.

So wohl, dass dem feinen Mahle eine angenehme Bettschwere folgt. Ab ins gemütliche Zimmer (38€). Internetanschluss, eine Matratze, die des nächstens kein U-Hackerl aus mir macht.
Frühstück für morgen? Selbst gemachtes Brot, ebenso die Marmeladen. Alles da.
Gute Nacht! Hoffentlich bald wieder.

PS: die 5 für's Essen sind wohlverdient. Was man vor allem auch erwähnen muss: bei aller gebotenen Qualität schafft man hier das Kunststück, auch die Dorfbevölkerung an den Tisch zu bringen. Kompliment!

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Update 12.7.2013

- Super Grammelschmalz, zergeht auf der Zunge, feiner Kürbiskernaufstrich, nicht "sauer".

- Schwammerlsuppe, nicht püriert, alles schön gewürfelt, suppig, würzig, frische Kräuter. Mmmmm...

- Rehnüsschen: zart rosarot, ein butterweiches Tierchen, guter Rahmkohlrabi, ausgezeichnete, ja geniale Erdäpfel"wuzerln" in geriebenen Mandeln gewälzt, buttrig-gummig, herrlich.

- Beerenmus vereint sich unglaublich gut mit dem Fleischerl, ja gibt's denn das?

- Marillenknödel: stopf den Minz-Zweig in die Marille, das schmeckt nochmal so gut... zwei Aromabomben, nur leicht gezuckert.

- Frühstück: selbst gemachte Marmeladen - und das butterweiche hausgemachte Brot. So muss Brot schmecken. Fazit: gestärkt und fröhlich in den Arbeitstag, so geht das!

Hubinger - es war mir wieder mal ein Volksfest!

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Letzter Kommentar von Hochschwab am 31. Aug 2012 um 19:15

Kann mich hier nur anschliessen, bin wirklich begeistert vom Hubinger. Herrliches Essen und das immer (kann ich nach ca. 15 Besuchen heuer beurteilen). Sehr persönliche Betreuung durch die Chefin, freu mich jedesmal aufs Hingehen.

Gefällt mir
am 29. März 2010
juliachild
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4Speisen
3Ambiente
4Service

Traumhafte Lage am Fuße des Hochschwabs! Sehr gemütliches, familiär geführtes Haus mit Wellnessbereich. Aus der Küche kommen österreichische Gerichte, die Speisekarte ist saisonal. Mir persönlich schmeckt alles was vom Wild kommt, aber auch Backhenderl oder Schnitzel sind sehr zu empfehlen. Für figurbewusste oder "fleischlose" Gäste gibt es ein sehr gutes und geschmackvolles Speisenangebot. Die Salate sind wunderbar mariniert, schwimmen nicht in Essigwasser, was ja leider nicht selbstverständlich ist.

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Bewertet am 29.03.2010

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