RestaurantTester.at
Home Mein Profil Lokal Guides Events Lokal eintragen
Speisen
Ambiente
Service
38
38
34
Gesamtrating
37
3 Bewertungen
Alle Ratings 0 - 50
Bewertungsschlüssel
Rating Details
Rating Details
Close X
Loading
Wirtshaus im DemutsgrabenWirtshaus im DemutsgrabenWirtshaus im Demutsgraben
Alle Fotos (31)
Event eintragen
Wirtshaus im Demutsgraben Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Ambiente
Gemütlich
Preislage
Mittel
Kreditkarten
VISA MC BANKOMAT
Öffnungszeiten
Mo
geschlossen
Di
geschlossen
Mi
15:00-22:00
Do
15:00-22:00
Fr
11:00-22:00
Sa
11:00-22:00
So
11:00-22:00
Hinzugefügt von:
kuechenmeis.
Letztes Update von:
Stammersdor.
Lokalinhaber?
Lokalinhaber-Konto
Close X
Loading

Wirtshaus im Demutsgraben

Niederstrahlbach 36
3910 Zwettl
Niederösterreich
Küche: Österreichisch
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof
Tel: 02822 52364
Lokal teilen:

3 Bewertungen für: Wirtshaus im Demutsgraben

Rating Verteilung
Speisen
5
4
2
3
1
2
1
0
Ambiente
5
1
4
3
2
2
1
0
Service
5
1
4
3
1
2
1
1
0
Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 27. September 2016
Experte
Stammersdorfer
234
28
27
4Speisen
5Ambiente
5Service
18 Fotos1 Check-In

Ein Tagesausflug hat uns am Freitag den 23.9.2016 ins „tiefste“ Waldviertel verschlagen. Unseren Hunger stillten wir im WIRTSHAUS im DEMUTSGRABEN der Familie Huber, Niederstrahlbach 36. Das Lokal liegt am Weg Richtung Weitra, etwa einen Kilometer nach dem Ortsende von 3910 Zwettl, in der Einöde.

Wir haben etwa eine Stunde vorher angerufen, ob es denn um 15:30 was zu essen gibt, kein Problem, wir können kommen. Als wir eintrafen, waren noch 6 weitere Gäste anwesend, die aber allesamt recht bald fort waren und so waren wir die meiste Zeit über alleine.

Man kommt hinein in das Lokal und steht in einer sehr alten Gaststube/Bauernstube, nebenan gibt’s einen weiteren Gastraum. Das einzig neuere da drinnen sind der Gläserspüler, die weißen Heizkörper, sowie die Kaffeemaschine, aber sonst alles aus altem Holz, mit der gewissen Patina. Man glaubt die Zeit ist irgendwann stehen geblieben. Wir haben uns sofort sehr sehr wohl gefühlt.

Es bediente sie Andrea stand auf der Rechnung. Ganz großes Kompliment, die Frau ist super sympathisch, natürlich, herzlich, sie hat Schmäh, ist sehr freundlich und das nicht gespielt, überaus aufmerksam, fragt nach, „quatscht“ auch ein wenig mit uns und sie lässt einem ausreichend Zeit um aus den Köstlichkeiten auszuwählen. Genauso stellen wir uns Service vor.

Los geht’s mit dem Gedeck, nachdem wir vorher gefragt wurden, ob wir überhaupt eines wollen. Es bestand aus einem köstlichen Thunfischaufstrich und gschmackigem Speck. Im Körberl war frisches Brot in schwarz und weiß.

Wir hatten gemeinsam eine Vorspeise und zwar das Fleischknödel vom Reh im Erdäpfelmantel auf Kraut. Einfach himmlisch, die Fülle etwas gröber und perfekt gewürzt. Ich meinte spaßhalber das bringen sie mir jetzt so oft bis ich halt sage. :-) Wir haben sie dann auch nach der Zubereitung für das Kraut gefragt, da wir das in dieser Art noch nie gegessen haben. Es war mit Zwetschken, Preiselbeeren und Butter gemacht, das ganz etwas süßlich, ganz großartig jedenfalls!

Die Hauptspeise meiner lieben Gattin war ein gebackenes Filet vom Zwettler Stiftskarpfen, geschröpft, dazu Erdäpfelsalat. Die Panier goldgelb, knusprig und hier auch wieder einmal der Beweis, das eher geschmackloses Fischfleisch sehr wohl nach was schmecken kann. Der Grundbirnsalat süßlich mariniert, an den vor einigen Tagen im Waldviertlerhof kommt er nicht heran, sehr gut war er dennoch.

Schon lange keinen Schweinsbraten mehr gegessen, meiner hier war vom Schopf, dazu Waldviertler Erdäpfelknödel. Das Fleisch wie erwartet durchzogen, sehr weich und nicht zuletzt durch den grandiosen Bratensaft hervorragend. Genau so muss er schmecken. Die zwei Knödel dazu waren gummelig hoch 3, genau so lieben wir sie. Den Speckkrautsalat habe ich extra dazu bestellt. Der war aber eher schwach, weil fad, außer dem Speck, der hat ihn noch halbwegs gerettet.

Auch bei den Nachspeisen haben wir aufgezeigt. Es gab einen „Grabeneiskaffee“ also für meine Frau und für mich das Waldviertler Mohn - Tiramisu. Der Kaffee aus dem Graben war ein kleiner Espresso mit Vanilleeis und Schlagobers, sie war begeistert. Mein Tiramisu kann ich nicht recht beschreiben, es war wow, in Form von drei viel zu kleinen kugelähnlichen Dingern.

Die Saftln waren vier weiße Spritzer von top Qualität. Der Espresso danach kommt aus einer Gaggia. Für mich könnte er bekanntlich immer noch stärker sein, aber der war schon richtig gut und überhaupt nicht bitter.

So steht’s auf der Homepage:
A Wirtshaus wia z’haus“ – dort wo die authentische und ehrliche Wirtshauskultur noch gelebt wird. Ein Ort zum Wohlfühlen und Genießen, denn das Angebot reicht von der traditionellen Waldviertler Küche über Knödel in den verschiedensten Variationen bis zu originellen Gerichten mit völlig neuen Geschmacksrichtungen und das alles genießen die Gäste im urigen Wirtshaus, mitten im Waldviertel.
SO IS ES im WIRTSHAUS im DEMUTSGRABEN.

Schon lange nicht in einem Lokal derartig wohl gefühlt. Wir haben mit Maut 70 Euro dort gelassen und sind überaus zufrieden die 130km nach Hause gefahren. Ich habe mir danach noch einige Male gedacht, heute haben wir aber viel für unser Geld bekommen. Ein Lokal der NÖ Wirtshauskultur übrigens.

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja13Gefällt mir12Lesenswert12
Letzter Kommentar von am 27. Sep 2016 um 19:45

wow ist das ein großartiges Wirtshaus

Gefällt mir
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 18. August 2014
Experte
kuechenmeister
193
27
25
4Speisen
3Ambiente
2Service

Das Wirtshaus im Demutsgraben ist ein traditionelles Gasthaus mit dem löblichen Anspruch, die Waldviertler Kochkunst hochzuhalten. Es liegt knapp außerhalb von Zwettl.

Wir kehren an einem Sonntag im August zum Mittagessen in 7-köpfiger Runde hier ein. Der Tisch ist reserviert, wir nehmen in der liebevoll gestalteten Gaststube Platz. Das Lokal ist um 12 schon recht gut besetzt, innerhalb der nächsten Stunde füllt es sich bis zum letzten Platz. Die Stube sieht nett aus, große Holztische und –bänke, holzvertäfelte Wände, nostalgische Werbetafeln, weiße Tischtücher. Leider sitzt man auf den alten Bänken mit den kerzengeraden Lehnen nicht besonders bequem, auf der langen Bank an der Fensterfront mit dem Fensterbankerl im Kreuz auch nicht. Deshalb – auch wenn der Raum hübsch anzusehen ist – beschränke ich mich bei der Ambiente-Bewertung auf 3.

Die Wirtin stellt Gebäck und Aufstriche auf den Tisch. Das Gebäck ist eher enttäuschend, eine in Scheiben geschnittene Aufback-Baguette von Resch & Frisch. Ganz anders die Aufstriche. Ein sehr erfrischender Ei-Zwiebel-Aufstrich, ein herzhaftes Gansl-Grammelschmalz und ein köstlicher Liptauer lassen die Freude auf das, was da noch kommen wird, gleich ansteigen.

Erster Gang. Fleischstrudelsuppe: Der Strudel sehr würzig, die Suppe gehaltvoll. Sehr fein. Die Haussulz: Wohlschmeckend aber für meinen Geschmack ein wenig zu fest, etwas weniger Gelatine hätte es auch getan.

Die Hauptspeisen: Gebackene Steinpilze mit hausgemachter Sauce Tartare und Petersilerdäpfeln. Sehr gut gemacht, nicht zu fett, zurückhaltend paniert, einwandfrei. Schafkäseknödel: mit Käse gefüllte Waldviertlerknödel, dazu Salat und gebratene Tomaten. Schwammerlgulasch: knackige, ganz frische Eierschwammerln. Genau so, wie sie jetzt im August hier im Waldviertel überall wachsen. Cremige, würzige Paprika-Rahmsauce. Dazu vorzügliche Serviettenknödel, originell in Spitze geschnitten. Drei vegetarische Gerichte also, und alle sind sie hervorragend. Der einzige unerschütterliche Fleischtiger am Tisch nimmt sich gebackene Rehschnitzel mit Butterreis und bekommt gleich drei ausgezeichnete, saftige Schnitzel, in Schmalz gebacken, nicht oder kaum geklopft und uneingeschränkt empfehlenswert.

Dessert: Hausgemachte Cremeschnitten. Ein Traum! Auf keinen Fall auslassen, auch wenn der Gürtel schon zwickt!

Das Weinangebot ist tadellos, auch glasweise kommen alle auf ihre Kosten.

Am Service gibt es hingegen etwas auszusetzen. Nicht etwa an der Freundlichkeit, die ist vorbildlich, aber an der Logistik. Die Speisen kommen nacheinander. Erst ein Gericht, dann nach ein paar Minuten wieder eins, dann zwei auf einmal, dann wieder Wartezeit, dann wieder eins… Wir sieben wollen miteinander essen, nicht hintereinander. So passt es einfach nicht zu den Ansprüchen, die ich an ein Landgasthaus mit gehobener Küche stelle und ist dringend verbesserungswürdig.

Fazit: Ausgezeichnete Küche, im Raum Zwettl für mich persönlich die Nummer 1. Anständiges Gebäck bräuchte es noch und etwas mehr Koordination von Küche und Service, dann wär’s schon fast perfekt.

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja7Gefällt mir9Lesenswert6
am 9. April 2014
Joss
71
1
6
3Speisen
3Ambiente
3Service
1 Check-In

Die gerösteten Knödel mit Ei (+gemsichter Salat) um ca 9 Euro waren ok, nur der Salat hatte auch schon mal bessere Zeiten gesehen.
Die Einrichtung ist rustikal, eben ein typikscher Gasthof.

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?JaGefällt mirLesenswert
Wirtshaus im Demutsgraben - Karte
Lokale i. d. Nähe:

Auch interessant

2560 Berndorf
0 Bewertungen
2105 OBERROHRBACH
14 Bewertungen
2361 Laxenburg
26 Bewertungen
3430 TULLN
12 Bewertungen
2002 Großmugl
14 Bewertungen
Mehr Hot Lists »

Empfehlungen

"Wunderbares Essen, in einer sehr alten Gaststube, dazu top Service....."

27. September 2016
Mehr Tester Empfehlungen »

Tags für dieses Lokal

Erst-Tester

Bewertet am 09.04.2014

Master

1 Check-In in 90 Tagen
Master
Home|Sitemap|Neue Lokaleinträge|Neu anmelden|Lokal eintragen|Hilfe|AGB & Datenschutz

Copyright © 2008-2016 RestaurantTester.at
Cookies helfen uns, Ihnen eine bessere Erfahrung auf dieser Website zu bieten.
Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Mehr Info
OK