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Weingut GeorgibergWeingut GeorgibergWeingut Georgiberg
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Weingut Georgiberg Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Ambiente
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Gemütlich
Preislage
Mittel
Kreditkarten
Keine Info
Öffnungszeiten
Mo
geschlossen
Di
geschlossen
Mi
12:00-22:00
Do
12:00-22:00
Fr
12:00-22:00
Sa
12:00-22:00
So
12:00-22:00
Hinzugefügt von:
bluesky73
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Weingut Georgiberg

Wielitsch 54
8461 Berghausen
Steiermark
Küche: Steirisch
Lokaltyp: Weingut, Bistro, Weinbar, Vinothek
Tel: 03453 20243
Lokal teilen:

2 Bewertungen für: Weingut Georgiberg

Rating Verteilung
Speisen
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 6. August 2014
Experte
Zap1501
48
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5Speisen
5Ambiente
5Service

Auch auf die Gefahr hin, dass meine 3 x 5-Punkte-Wertung unglaubwürdig ist, ich muss das so bewerten, denn ich bin vom Lokal im Weingut Georgiberg einfach begeistert. An unserem Südsteiermark-Wochenende hat es uns dort am besten gefallen, deshalb waren wir gleich zwei mal dort.

Gleich beim Betreten wird man freundlich begrüßt. Wir sind mit Hund unterwegs und gehen auf die schöne Terrasse – viel Holz, schöne Tische und Stühle, herrlicher Blick in die umliegenden Weingärten, ein kleines Forellenaufzuchtbecken und ein Gehege mit drei Lamas! Die Tische sind sehr großzügig gestellt, alle hintereinander auf der länglichen Terrasse, man hat also keine direkten oder indirekten Sitznachbarn. Der Kellner bringt die Karte und während wir aussuchen, holt er (unaufgefordert) einen Wassernapf und ein Tellerchen mit Trockenfutter für unseren vierbeinigen Begleiter – sehr aufmerksam!

Die Karte ist in vier Teile gegliedert: auf der ersten Seite finden sind saisonale Schmankerl, danach folgen die Getränke, anschließend kommt die Standard-Karte und zum Schluss gibt es eine Seite mit Vulcano-Spezialitäten.

Wir entscheiden uns für die Zwetschken im Vulkanoschinkenmantel als Vorspeise. Auf einem rechteckigen Teller, locker draufgelegt zwischen gegrillten und eingelegten Zucchini, Paprika und Kapernbeeren, kommen 8 Dörrzwetschken im Schinkenmantel, warm vom Grill, der Geschmack vom Vulcanoschinken ist sehr intensiv, deftig, wirklich gut. Harmoniert auch gut mit dem Grillgemüse.

Als Hauptgang wähle ich beim ersten Besuch die Bachforelle mit Zucchini-Tomatengemüse und Petersilerdäpfeln. Zwei Filets, an der Hautseite angebraten, das Fleisch weich und saftig, werden auf dem Zucchini-Gemüse drappiert, daneben drei größere Petersilerdäpfel. Der Saft vom Zucchinigemüse ist phantastisch! Leicht papriziert, cremig aber nicht schwer, mit ein paar Tomatenwürferl drin. Passt super zum Fisch, hat was leicht böhmisch-ungarisches.

Beim zweiten Besuch entscheide ich mich, wie meine Kollegin bei beiden Besuchen, für die Bandnudeln mit Vulcanoschinken und Cherrytomaten. Die Nudeln gut gekocht, nicht klebrig, wahrscheinlich auch wegen der Cherrytomatenvierteln, die untergemischt sind. Das Highlight der Speise ist natürlich der Vulkanoschinken – in Stifterl geschnitten unter die Nudeln gemischt, in hauchdünnen Scheiben oben drauf als Deko, ebenso Petersilie. Noch ein bisschen Pfeffer aus der Mühle, mehr braucht es nicht, damit man sich an so ein einfach anmutendes Gericht noch lange erinnert!

Preislich bewegen wir uns bei etwa 7,- für die Vorspeise, 9,20 die Bandnudeln und etwa 14,- die Bachforelle. Einige andere Gerichte sind: Surf&Turf für etwa 17,-, Schweinsmedaillons mit Schupfnudeln um ca. 13,-; Winzerteller (versch. Fleischsorten mit Kraut und Knödel) für ca. 11,-; Volcanoaufschnittplatte für ca. 10,-, und vieles mehr.

Die Weinkarte hat Schlumberger und eigene Sekte zu bieten, natürlich auch die eigenen Weine, Apfel- und Traubensaft (rot/weiß), diverse alkoholfreie Getränke und Kaffee. Bier weiß ich jetzt nicht, habe nicht danach gesucht.

Mein erster Wein ist ein SB Alegria aus 2013, eher säurebetont, schmeckt mir aber zu meinem Essen. Danach noch ein SB aus einem älteren Jahrgang, kann mich aber leider nicht mehr an die Lage erinnern. Dieser war schon reifer, mit breiterem Körper, perfekt um den Abend ausklingen zu lassen!

Das Service ist sehr, sehr nett: ein Kellner, der sich hauptsächlich um die Bedienung kümmert, eine junge Dame, die sich größtenteils um den Shop kümmert (auch hier kann man direkt Weine und Alimentari, inkl. Vulkanospezialitäten, für zu Hause mitnehmen!) und eine Frau im Dirndl, die hinter der Bar ist. Alles geht flott, nichts fehlt, man wird gut umsorgt und sehr freundlich behandelt!

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Letzter Kommentar von am 6. Aug 2014 um 15:14

:-) Naja, Freitag bis Sonntag, haben möglichst viel untergebracht! Demnächst möchte ich wieder hin und meine Liste erweitern! ;-)

Gefällt mir
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 26. Oktober 2013
Experte
bluesky73
258
31
29
4Speisen
4Ambiente
3Service
14 Fotos1 Check-In

Ein Herbstausflug im beruflichen Kontext führte uns heuer bei sehr feinem Wetter in die Südsteiermark – genauer gesagt ins Genussregal in Vogau und im Anschluss daran ins Weingut Georgiberg.

Das Weingut besteht seit 1777, wurde allerdings heuer von der Familie Trierenberg mehr als feudal umgebaut und vor gut einem halben Jahr wiedereröffnet. Ein Tal von der slowenischen Grenze entfernt wurden 30 000 Kubikmeter Erde bewegt, um alle baulichen Maßnahmen umzusetzen, vorallem die Zufahrtstrasse zu realisieren – der Hubschrauberlandeplatz sei nur nebenbei erwähnt.

Die Eigentümerin der 25 Hektar großen Anlage führte uns persönlich durch das architektonisch sehenswerte Gebäude und den Keller und erklärte mit sehr viel Sachverstand und Hintergrundwissen die Arbeitsweise und Philosophie des Weingutes.

Im Anschluss daran hatten wir die Gelegenheit, drei ausgesuchte Weine zu verkosten (der Zweigelt ist mir besonders in Erinnerung geblieben), bevor wir uns den angebotenen Speisen widmeten.

Der Gastraum war natürlich ebenfalls neu gestaltet worden, helles Holz herrschte vor, als Gegenspieler fungierte ein riesiger und uralter Tram, der einst Teil der Weinpresse war und nun die Bar umrahmt. Die gewählte Bezeichnung „Bistro“ ist fast ein wenig untertrieben, das Ambiente wirkt sehr gefällig und passend. Neben dem Innenbereich gibt es auch eine Terrasse, die bei schönem Wetter einen beeindruckenden Blick auf die Weingärten bietet.

Als Vorspeise wurde uns ein gemischter Vulcanoteller auf einer Schieferplatte angerichtet serviert, das gute Kürbiskernbrot wurde im separaten Schälchen gereicht. Die Spezialitäten überzeugten in gewohnter Qualität – neu war für mich die Pfeffersalami, die ich zuvor noch nicht kannte.

Bei der Hauptspeise bestand die Wahlmöglichkeit zwischen vier Gerichten, wobei ich mich für das Wildragout mit Rotkraut und Knödel entschieden hatte.

Ein Wort zum Service: Die Nähe zu Slowenien machte sich auch in diesem Bereich bemerkbar, die Damen und der Herr waren aufmerksam, manchmal ein wenig (zu) hemdsärmelig unterwegs, aber freundlich.

Die Hauptgerichte wurden trotz der größe der Gruppe (rund 40 Personen) zügig serviert, beim Anblick des Martinigansls bereute ich kurz meine Entscheidung für das Wild, die Aussagen der zufriedenen Esser änderte dies nicht. Mein Wildragout kam optisch sehr appetitlich daher, auch wenn gleich auffiel, dass der angekündigte Knödel durch einen Schöpfer Spätzle ersetzt wurde. Das Fleisch war durchwegs zart, drei Stücke blieben allerdings aufgrund der zu großen Biß-Resistenz am Teller zurück. Das Rotkraut war für meinen Geschmack fast ein wenig zu fruchtig, die teilweise recht großen Stücke waren zumindest ein Indiz, dass die Beilage in jedem Fall hausgemacht war. Die Spätzle waren soweit ok, mit dem Safterl gut.

Als Nachtisch wurde ein sehr guter und flaumiger Kaiserschmarrn kredenzt, im extra Porzellan-Löfferl der gute Zwetschkenröster. Ein passender Abschluss für ein portionsmäßig genau richtig dimensioniertes Mahl.

Ein alles in Allem netter Abend mit allerdings einem recht großen Manko: die Unzahl an kleinen Fruchtfliegen, die uns den gesamten Abend allgegenwärtig begleiteten – aber damit muss man so nahe am Weinkeller wohl leben.

Zum Fazit: Das Ambiente ist sehr hochwertig, neu und trotzdem gemütlich. Das Service war aufmerksam, zwar nicht den höchsten (Ausbildungs-)Ansprüchen gerecht werdend, aber für die Location passend. Die Speisen waren durchwegs gut bis sehr gut, ein Blick in die Speisekarte bescheinigte auch preislich ein akzeptables Niveau. Der Besuch ist empfehlenswert auch aufgrund des Buschenschank-untypischen Charakters. Vor Fruchtfliegen sollte man sich halt nicht fürchten.

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Weingut Georgiberg - Karte
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Bewertet am 26.10.2013
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