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Mo, 15. April 2024

Sinohouse

(3)
Nussdorfer Straße 86, 1090 Wien
Küche: Asiatisch
Lokaltyp: Restaurant, Bar
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Sinohouse

Speisen
Ambiente
Service
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Gesamtwertung

41
3 Bewertungen fürSinohouse
Speisen
42
Ambiente
40
Service
40

Bewertungen

Gourmet235
am 6. November 2021
SpeisenAmbienteService
Garantiert eine wenn nicht die beste Adresse für Peking Ente in Wien. Suppen und auch Dim Sum waren herrlich. Service ist nett und zuvorkommend. Wären uns nicht Lockdowns dazwischen gekommen, wären wir sicher schon wieder dort gewesen! Preis, Leistung passt auch!
Sinohouse - WienSinohouse - WienSinohouse - Wien
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adn1966
Experte
am 31. Dezember 2019
SpeisenAmbienteService
Gestern war es endlich soweit, auch wir wollten schon seit längerer Zeit die Pekingente im Sinohouse versuchen. Wir waren schon einmal im Sinohouse, vor etwa drei Monaten, und fanden es wirklich gut. Nun wollten wir aber wissen, was es mit der Pekingente auf sich hat. Ich war bis vor kurzem ei...Mehr anzeigenGestern war es endlich soweit, auch wir wollten schon seit längerer Zeit die Pekingente im Sinohouse versuchen. Wir waren schon einmal im Sinohouse, vor etwa drei Monaten, und fanden es wirklich gut. Nun wollten wir aber wissen, was es mit der Pekingente auf sich hat.

Ich war bis vor kurzem eine „Pekingente – virgin“, bis ich vor einem Monat das Vergnügen hatte, in China eine Airline auf Herz und Nieren, vor allem aber auf Flugsicherheit zu auditieren. Während meines Aufenthaltes in Peking zeigten mir zwei Manager der Fluglinie die Stadt und führten mich in ein Restaurant, von dem sie sagten, es gäbe die beste Pekingente. Na, also.

Es war tatsächlich ein tolles Geschmackserlebnis, das Tranchieren wurde regelrecht zelebriert, wie auch das traditionelle Verspeisen mit allerlei Gemüse, einer Art Palatschinke, Saucen, Zucker und eben der Ente, Stücke mit und ohne Haut, sowie die Haut separat. Die Haut war von einer Konsistenz, die ganz anders ist als das was wir in Europa beim Hendl, der Gans oder eben der Ente kennen. Sie zerschmolz förmlich auf der Zunge und hinterließ eine nicht unerhebliche Menge Fett, am ehesten vergleichbar, wie wenn man auf gerösteten Selchspeck beißt. Nur eben noch viel, viel zarter.

Dieses Erlebnis wollte ich nun in Wien mit der Liebsten teilen und auf ging’s ins Sinohouse.

Die Ente wurde 24 Stunden vorher reserviert, so will man es im Sinohouse. Wir wurden sehr freundlich vom Chef begrüßt und zu unserem Tisch gebracht. Ein netter, quirliger Mann, der Besitzer, sehr freundlich, immer erklärend, nachfragend, sehr gut.

Zu Beginn bestellten wir (nicht ganz traditionell chinesisch) zwei Viertel Chianti (für ein chinesisches Lokal ist die Weinauswahl durchaus gut), worauf der Besitzer vorschlug, er würde uns die Flasche bringen und danach je nach Verbrauch abrechnen. Passt, wir haben dann eh die ganze Bouteille ausgetrunken.

Weiter ging’s zur Auswahl der Suppe, für uns sollte es die klassische „pikant säuerliche Suppe“ sein, eine Suppe, die in den chinesischen Restaurants in Wien allgegenwärtig ist, die ich in meinen zwei Besuchen in China jedoch nirgends gesehen habe. Abgesehen davon, dass in China eine Suppe , wenn überhaupt, zum Nachtisch serviert wird. Andere Länder, ...

Auftritt der Suppen. Wie in anderen chinesischen Restaurants, nur ein bisschen feiner. Gut im Geschmack, nein, tadellos.

Als zweiten Gang kamen gedämpfte, gefüllte „dumplings“, ebenfalls ein fixer Bestandteil der chinesischen Küche, diese durfte ich in verschiedensten Formen und mit verschiedensten Füllungen auch in China genießen.

Kurz darauf kamen auch schon die Hauptdarsteller des Abends, Koch und Ente, in Begleitung diverser Teller und Zutaten. Der Koch tranchierte die Ente so, wie ich es auch in Peking bestaunen durfte und richtete sie auf zwei kleinen Tellern (als quasi Gustostückchen/Vorspeise), sowie auf einem Riesenteller als Hauptgang. Der Chef zeigte uns, wie man die, ebenfalls gedämpften, „Palatschinken“ aus dem Korb nimmt, auf dem Teller auslegt, mit etwas dunkler Pflaumensauce beträufelt, danach das Gemüse (Zwiebeln, Gurken und Melone) auflegt und schließlich ein Stück Ente. Dann die Palatschinke einrollen und genießen. Für die, die es würziger mögen, werden auch vier verschiedene Chilisaucen eingestellt, von mittelscharf bis süß-sauer. Geschmack und Konsistenz der „Entenpala“ waren durchaus mit meinem Erlebnis in China zu vergleichen, das Fleisch sogar noch zarter als in Peking. Die Haut etwas „europäischer“, wenn auch sehr zart, die zart schmelzende Fettexplosion im Mund blieb allerdings aus, scheint in Europa offenbar nicht so angenommen zu werden.

Insgesamt durchaus ein angenehmes, wohl schmeckendes Erlebnis, schon allein wegen des Fleisches zahlt es sich aus, das hat nichts mit der „knusprigen Ente“, die landauf, landab in allen Chinarestaurants angeboten wird, gemein. Auch das Tranchieren ist durchaus sehenswert, der Koch zerlegt die Ente in Sekunden, bis nichts mehr dran ist. Chapeau.

Zum Abschluss gab es ein Dessert-Duett, eine Milchcreme mit Eis, sowie ein Reisdessert mit einer hellen und dunklen Sauce, beides sehr gut, nicht zu süß, keine Ahnung, was es genau war.

Die Rechnung von etwa € 140,00 beglichen wir mit Bankomatkarte.

Es hat im Grunde alles gepasst, der Service durch den Chef und seiner Frau war sehr gut, aufmerksam, wenngleich man schon manchmal das Gefühl hatte, eine weitere Mitarbeiterin/ein weiterer Mitarbeiter wären hilfreich, beim dreiviertel vollen Lokal kamen Chef und Frau teilweise schon ins Schwimmen.

Insgesamt aber ein sehr schönes Lokal mit gutem Service, guter Küche und eben dieser spektakulären Pekingente.
... während ... - Sinohouse - Wien... und nach dem Anrichten - Sinohouse - WienChilisaucen - Sinohouse - Wien
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Stammersdorfer
Experte
am 2. Dezember 2019
SpeisenAmbienteService
Stammersdorfer goes Pekingente, eine absolute Weltpremiere :-)) Den Gerüchten und Recherchen zufolge, ist das SINOHOUSE (Grill/Dining/Weinbar, Feines aus Südostasien) in 1090 Wien, Nußdorfer Straßen 86, dafür eine der authentischsten Adressen Wiens, was die Zubereitung dieses berühmten chinesis...Mehr anzeigenStammersdorfer goes Pekingente, eine absolute Weltpremiere :-))
Den Gerüchten und Recherchen zufolge, ist das SINOHOUSE (Grill/Dining/Weinbar, Feines aus Südostasien) in 1090 Wien, Nußdorfer Straßen 86, dafür eine der authentischsten Adressen Wiens, was die Zubereitung dieses berühmten chinesischen Gericht betrifft.

Wir haben uns daher schon vor vielen Wochen, für Freitag den 29.11.2019, telefonisch einen Tisch reserviert und dazu auch gleich eines der Flugtiere bestellt.
Auf der HP wird man ersucht, spätestens einen Tag vorher bekannt zu geben, ob man denn eine möchte, denn etwa solange dauert die Zubereitung, wie mir die Homepage verriet.

Wir haben uns wieder einmal zu Fuß auf die Reise gemacht, vom 8ten kommend waren wir 25 Minuten unterwegs. Öffentlich kommt man mit den Bim Linien 37 oder 38 sehr gut hin, aber auch die U6 hat ganz in der Nähe eine Station.

Wir wurden sehr freundlich von einer älteren Dame begrüßt um sogleich von einem älteren Herrn zu unserem Tisch gebracht zu werden. Er hat uns dabei informiert, dass es heute Abend etwas länger mit den Speisen dauern könnte, denn die Hütte ist voll.
Ja die Hütte war voll, allzu lange haben wir aber nicht gewartet. Hat vermutlich damit zu tun, dass wir bereits um 18:30 dort waren, da waren die meisten Tisch noch nicht besetzt.
Was auffällt, mehrere chinesische Gäste waren da, was ich als gutes Zeichen deute.

Das Lokal selbst ist eines, in dem man sich sofort wohl fühlt. Hier gibt es viel warmes helles Holz, auf Wand, Decke und Boden und der Rest ist in einer ähnlichen Farbe ausgemalt. Viel schnick schnack, wie in den 08 15 Chinesen gibt es hier glücklicherweise nicht. Was hier auch perfekt ist die geschickte Raumtrennung, genügend Abstand zu den Nachbartischen und eine gedämpfte Raumakustik, selbst auch noch dann, als es voll war. Einzig die dunkelbraunen Sessel, mit den hohen Lehnen, könnten etwas gemütlicher sein, ja und die Tische sind weiß eingedeckt. Alles in allem aber ein sehr stimmiges freundliches Lokal mit Stil.

Zurück zu den eingangs erwähnten Mitarbeitern, vermutlich waren das die Chefs und ihnen zur Seite ihre Tochter. Ist aber alles wie gesagt nur Vermutung. Sie machen einen sehr ordentlichen Job, sind vor allem höchst freundlich, ja manchmal sogar untertänig, vor allem die Eltern, was gar nicht sein muss. Unsere Sprache spricht die Junge fast perfekt, aber auch bei den beiden anderen, weiß man immer was gemeint ist. Höchst sympathisch fanden wir die genauen Erklärungen, vor allem wie man eine Peking Ente richtig isst, nämlich letztendlich mit den Fingern.
Wie gesagt Service ohne Fehl und Tadel, alle sind sehr aufmerksam, auch als es stressig wurde. Nichts, also fast nichts, steht viel länger als nötig am Tisch herum, es wird nachgefragt, bei den Greenhorns, wie wir welche sind, lieber einmal mehr, so der Eindruck. Starke Leistung, man fühlt sich bestens betreut.

Nun aber zum Wichtigsten, dem vorzüglichen Essen in 4 Gängen, um wohlfeile 48 Euro pro Peron.

Wir dürfen aus den 4 Suppen wählen die es auf der Karte gibt. Es wurde eine nicht scharfe Wan Tan Hühnersuppe mit Sojasprossen für die liebe Gattin, ich entschied mich für eine sauer-scharfe Lemongrass Suppe, mit einer großen Garnele und Gemüse. Meine interessant, würzig, aber nicht scharf, brauch ich aber e nicht. Auch hatten beide mehr als genug Einlage. Feiner Start!

Weiter ging es mit dreierlei Dim Sum. Wir bekamen eine gedämpfte Teigtasche mit Garnelen, eine mit Reismehl und Garnelen, sowie eine mit Bärlauch und Garnelen. Auch sehr gut, das Tüpfelchen auf dem i waren aber die vier verschiedenen Saucen, die dazu serviert wurden. Von recht mild, war für mich die Interessanteste, weil so mild war die gar nicht, ansteigend bis scharf. Die hatte die Gattin, sie schrie zwar nicht Feuer, aber scharf war sie schon, meinte sie.

Nach angenehmer Wartezeit schwebte die Ente daher, begleitet vom Koch. Das ist jener welcher, der auf der HP abgebildet ist. Was dann kam war sehenswert. Zuerst schnitt er uns eine Kostprobe heraus, damit wir zu Essen beginnen konnten. Super Idee, Problem nur, neben uns hat er den Vogel zerlegt und das mit einer Präzision die ihres gleichen sucht. Fast schon ein Schauspiel, jeder Schnitt sitzt, großartig! Man kommt einfach nicht dazu, daneben etwas zu Essen, wir sind nur mit offenem Mund dagesessen. :-)
Zu der Ente werden kleine dünne Pfannkuchen serviert, so nennen sie es zumindest in der Karte. Na ja, wenn dann würde ich Palatschinken sagen, aber eigentlich waren das Wrap Fladen für mich. Dazu kommt Salatgurke, Lauch und Zuckermelone, alles gestiftelt, sowie eine dickere braune etwas süßlich Sauce.
Ich „bastle“ mir quasi einen Wrap, wurde mir von der älteren Chinesin gezeigt. Man nehme eine Flade, lege sie auf den Teller, träufle mit einem Löffel zuerst etwas von der Sauce drauf, dann lege man ein wenig vom Gmias und dem Obst dazu, weiters ein Stück von der mittlerweile fix fertig aufgeschnittenen Ente, die auf einem großen Teller vor uns stand. Dann rolle man sie ein, schlage das Ende auf einer Seite um, nehme es zwischen die Finger und beginne bei der offenen Seite abzubeißen.
Das Fleisch des Flattermann war zart, weich und auch irgendwie etwas mürbe. Die Sauce hat gut harmoniert, unter der Voraussetzung das man nicht zu viel davon erwischte. Spannend auch die Kombination mit Melone Lauch und Gurke.
Ebenso auf dem Teller abwechselnd Gurke Orange am Rand, als Deko und Hummerchips. Die waren wiederum mit etwas von der Haut vom Flieger belegt. Da war für mich auch die einzige Enttäuschung, denn die Haut war nicht knusprig, eher hart und schwer zu beißen, dafür aber sehr gschmackig.

An Nachspeisen gibt es knusprige Banane, Klebereis mit Mango, oder grüne Pfannkuchen, also theoretisch, dafür hat es nicht mehr gereicht, von der Ente blieb aber nix übrig. :-)

PS: Preis blieb der gleiche, obwohl wir keine Nachspeise hatten. Naja, wir würden etwas weniger verrechnen und wenn es nur 3 Euro sind, da waren wir uns einig und der Gast redet nicht drüber.....

Zu trinken hatten wir zu Beginn zwei sehr gute Glas Sekt, gab es doch was zu feiern. Zum Essen dann einen 2018ener Sauvignon Blanc vom Weingut Riegelnegg aus 8462 Gamlitz. Typisch südsteirisch, stachelbeerig, grasig, herrlich. Wir lieben die Sauvis aus dieser Region.
Zum Abschluss hatte ich einen Illy Espresso, den man auch zu dünn machen kann, wie hier. Leitungswasser kommt unaufgefordert.
Während dem Zahlen wurden wir noch auf einen herrlichen Grappa von Poli eingeladen. Feiner Abschluss, den mögen wir, nur hätten wir ihn hier nicht erwartet.

Ob das jetzt wirklich authentisch war, kann ich nicht beurteilen, denn ich war noch nie in China und werde höchst wahrscheinlich auch nie hinkommen. Und mit den chinesischen Lokalen, in good old Vienna, haben wir es auch nicht so, aber sehr leiwand war das Gebotene allemal. Ja und vielleicht ändert sich das ja zukünftig, denn das was man auf den Tellern sah, die im SINOHOUSE so an uns vorbeigetragen wurden, das macht schon Lust auf mehr.

Wir sind zwecks Verdauung auch wieder zu Fuß nach Hause gegangen und noch wo hineingefallen, aber das ist wie immer eine andere Geschichte.....
Peking Ente nachher….. - Sinohouse - Wien…..Peking Ente vorher - Sinohouse - WienAmbiente..... - Sinohouse - Wien
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9. Bezirk - Alsergrund

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