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So, 15. Dezember 2019
Speisen
Ambiente
Service
39
38
38
Gesamtrating
38
3 Bewertungen
Alle Ratings 0 - 50
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Sinohouse Info
RESTOmeter Trend
Popularitätsrang
Österreich
Rang: 199
|
1616
Wien
Rang: 110
Features
Essen online bestellen
Preislage
Mittel
Kreditkarten
Gängige Karten
Eröffnungsjahr
2015
Öffnungszeiten
Mo
17:00-23:00
Di
17:00-23:00
Mi
17:00-23:00
Do
17:00-23:00
Fr
17:00-23:00
Sa
17:00-23:00
So
geschlossen
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Bertl2
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Stammersdor.
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Sinohouse

Nussdorfer Straße 86
1090 Wien (9. Bezirk - Alsergrund)
Küche: Asiatisch
Lokaltyp: Restaurant, Bar
Tel: 0699 10327168

3 Bewertungen für: Sinohouse

Rating Verteilung
Speisen
5
1
4
1
3
2
1
1
0
Ambiente
5
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1
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Service
5
4
2
3
1
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 2. Dezember 2019
Experte
Stammersdorfer
369 Bewertungen
32 Kontakte
Tester-Level 28
4Speisen
4Ambiente
4Service
5 Fotos1 Check-In

Stammersdorfer goes Pekingente, eine absolute Weltpremiere :-))
Den Gerüchten und Recherchen zufolge, ist das SINOHOUSE (Grill/Dining/Weinbar, Feines aus Südostasien) in 1090 Wien, Nußdorfer Straßen 86, dafür eine der authentischsten Adressen Wiens, was die Zubereitung dieses berühmten chinesischen Gericht betrifft.

Wir haben uns daher schon vor vielen Wochen, für Freitag den 29.11.2019, telefonisch einen Tisch reserviert und dazu auch gleich eines der Flugtiere bestellt.
Auf der HP wird man ersucht, spätestens einen Tag vorher bekannt zu geben, ob man denn eine möchte, denn etwa solange dauert die Zubereitung, wie mir die Homepage verriet.

Wir haben uns wieder einmal zu Fuß auf die Reise gemacht, vom 8ten kommend waren wir 25 Minuten unterwegs. Öffentlich kommt man mit den Bim Linien 37 oder 38 sehr gut hin, aber auch die U6 hat ganz in der Nähe eine Station.

Wir wurden sehr freundlich von einer älteren Dame begrüßt um sogleich von einem älteren Herrn zu unserem Tisch gebracht zu werden. Er hat uns dabei informiert, dass es heute Abend etwas länger mit den Speisen dauern könnte, denn die Hütte ist voll.
Ja die Hütte war voll, allzu lange haben wir aber nicht gewartet. Hat vermutlich damit zu tun, dass wir bereits um 18:30 dort waren, da waren die meisten Tisch noch nicht besetzt.
Was auffällt, mehrere chinesische Gäste waren da, was ich als gutes Zeichen deute.

Das Lokal selbst ist eines, in dem man sich sofort wohl fühlt. Hier gibt es viel warmes helles Holz, auf Wand, Decke und Boden und der Rest ist in einer ähnlichen Farbe ausgemalt. Viel schnick schnack, wie in den 08 15 Chinesen gibt es hier glücklicherweise nicht. Was hier auch perfekt ist die geschickte Raumtrennung, genügend Abstand zu den Nachbartischen und eine gedämpfte Raumakustik, selbst auch noch dann, als es voll war. Einzig die dunkelbraunen Sessel, mit den hohen Lehnen, könnten etwas gemütlicher sein, ja und die Tische sind weiß eingedeckt. Alles in allem aber ein sehr stimmiges freundliches Lokal mit Stil.

Zurück zu den eingangs erwähnten Mitarbeitern, vermutlich waren das die Chefs und ihnen zur Seite ihre Tochter. Ist aber alles wie gesagt nur Vermutung. Sie machen einen sehr ordentlichen Job, sind vor allem höchst freundlich, ja manchmal sogar untertänig, vor allem die Eltern, was gar nicht sein muss. Unsere Sprache spricht die Junge fast perfekt, aber auch bei den beiden anderen, weiß man immer was gemeint ist. Höchst sympathisch fanden wir die genauen Erklärungen, vor allem wie man eine Peking Ente richtig isst, nämlich letztendlich mit den Fingern.
Wie gesagt Service ohne Fehl und Tadel, alle sind sehr aufmerksam, auch als es stressig wurde. Nichts, also fast nichts, steht viel länger als nötig am Tisch herum, es wird nachgefragt, bei den Greenhorns, wie wir welche sind, lieber einmal mehr, so der Eindruck. Starke Leistung, man fühlt sich bestens betreut.

Nun aber zum Wichtigsten, dem vorzüglichen Essen in 4 Gängen, um wohlfeile 48 Euro pro Peron.

Wir dürfen aus den 4 Suppen wählen die es auf der Karte gibt. Es wurde eine nicht scharfe Wan Tan Hühnersuppe mit Sojasprossen für die liebe Gattin, ich entschied mich für eine sauer-scharfe Lemongrass Suppe, mit einer großen Garnele und Gemüse. Meine interessant, würzig, aber nicht scharf, brauch ich aber e nicht. Auch hatten beide mehr als genug Einlage. Feiner Start!

Weiter ging es mit dreierlei Dim Sum. Wir bekamen eine gedämpfte Teigtasche mit Garnelen, eine mit Reismehl und Garnelen, sowie eine mit Bärlauch und Garnelen. Auch sehr gut, das Tüpfelchen auf dem i waren aber die vier verschiedenen Saucen, die dazu serviert wurden. Von recht mild, war für mich die Interessanteste, weil so mild war die gar nicht, ansteigend bis scharf. Die hatte die Gattin, sie schrie zwar nicht Feuer, aber scharf war sie schon, meinte sie.

Nach angenehmer Wartezeit schwebte die Ente daher, begleitet vom Koch. Das ist jener welcher, der auf der HP abgebildet ist. Was dann kam war sehenswert. Zuerst schnitt er uns eine Kostprobe heraus, damit wir zu Essen beginnen konnten. Super Idee, Problem nur, neben uns hat er den Vogel zerlegt und das mit einer Präzision die ihres gleichen sucht. Fast schon ein Schauspiel, jeder Schnitt sitzt, großartig! Man kommt einfach nicht dazu, daneben etwas zu Essen, wir sind nur mit offenem Mund dagesessen. :-)
Zu der Ente werden kleine dünne Pfannkuchen serviert, so nennen sie es zumindest in der Karte. Na ja, wenn dann würde ich Palatschinken sagen, aber eigentlich waren das Wrap Fladen für mich. Dazu kommt Salatgurke, Lauch und Zuckermelone, alles gestiftelt, sowie eine dickere braune etwas süßlich Sauce.
Ich „bastle“ mir quasi einen Wrap, wurde mir von der älteren Chinesin gezeigt. Man nehme eine Flade, lege sie auf den Teller, träufle mit einem Löffel zuerst etwas von der Sauce drauf, dann lege man ein wenig vom Gmias und dem Obst dazu, weiters ein Stück von der mittlerweile fix fertig aufgeschnittenen Ente, die auf einem großen Teller vor uns stand. Dann rolle man sie ein, schlage das Ende auf einer Seite um, nehme es zwischen die Finger und beginne bei der offenen Seite abzubeißen.
Das Fleisch des Flattermann war zart, weich und auch irgendwie etwas mürbe. Die Sauce hat gut harmoniert, unter der Voraussetzung das man nicht zu viel davon erwischte. Spannend auch die Kombination mit Melone Lauch und Gurke.
Ebenso auf dem Teller abwechselnd Gurke Orange am Rand, als Deko und Hummerchips. Die waren wiederum mit etwas von der Haut vom Flieger belegt. Da war für mich auch die einzige Enttäuschung, denn die Haut war nicht knusprig, eher hart und schwer zu beißen, dafür aber sehr gschmackig.

An Nachspeisen gibt es knusprige Banane, Klebereis mit Mango, oder grüne Pfannkuchen, also theoretisch, dafür hat es nicht mehr gereicht, von der Ente blieb aber nix übrig. :-)

PS: Preis blieb der gleiche, obwohl wir keine Nachspeise hatten. Naja, wir würden etwas weniger verrechnen und wenn es nur 3 Euro sind, da waren wir uns einig und der Gast redet nicht drüber.....

Zu trinken hatten wir zu Beginn zwei sehr gute Glas Sekt, gab es doch was zu feiern. Zum Essen dann einen 2018ener Sauvignon Blanc vom Weingut Riegelnegg aus 8462 Gamlitz. Typisch südsteirisch, stachelbeerig, grasig, herrlich. Wir lieben die Sauvis aus dieser Region.
Zum Abschluss hatte ich einen Illy Espresso, den man auch zu dünn machen kann, wie hier. Leitungswasser kommt unaufgefordert.
Während dem Zahlen wurden wir noch auf einen herrlichen Grappa von Poli eingeladen. Feiner Abschluss, den mögen wir, nur hätten wir ihn hier nicht erwartet.

Ob das jetzt wirklich authentisch war, kann ich nicht beurteilen, denn ich war noch nie in China und werde höchst wahrscheinlich auch nie hinkommen. Und mit den chinesischen Lokalen, in good old Vienna, haben wir es auch nicht so, aber sehr leiwand war das Gebotene allemal. Ja und vielleicht ändert sich das ja zukünftig, denn das was man auf den Tellern sah, die im SINOHOUSE so an uns vorbeigetragen wurden, das macht schon Lust auf mehr.

Wir sind zwecks Verdauung auch wieder zu Fuß nach Hause gegangen und noch wo hineingefallen, aber das ist wie immer eine andere Geschichte.....

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 11. Februar 2019
Experte
StephanS
70 Bewertungen
8 Kontakte
Tester-Level 19
5Speisen
4Ambiente
4Service

Was für ein Erlebnis, unser Besuch im Sinohouse!
Die Anreise erfolgte per Automobil, Parkplatz vor der Tür dank Kurzparkzone überhaupt kein Problem. Wir betreten das Lokal - sehr schön dekoriert, die Tische nicht zu eng gestellt, viele Details die Freue machen: Zum Wohlfühlen. Wir werden von einem älteren chinesischen Kellner (Chef? Jedenfalls erzählt er später vom Vorgängerlokal im 1ten Bezirk; ist also schon lange dabei) zu unserem Tisch gebracht, der bleibt auch für uns zuständig. Er hat eine Herzlichkeit und einen Schmäh, die den Besuch abseits der kulinarischen Erlebnisse bereits erfreulich machen.
Die Karten werden auf den Tisch gelegt: Die Weinkarte für ein asiatisches Lokal beeindruckend, wenn auch nicht wirklich ein Konzept erkennbar. Auch das Einschenken (zuerst aus der Flasche in den Messbecher; wenn man zuviel erwischt, zurück in die Flasche - dann aus dem Messbecher in das Weingleis) eher unorthodox, aber was solls; die Weine sind wohltemperiert und fehlerfrei.
Dann der Hauptdarsteller: Die vorreservierte Pekingente. Vorweg gibts ne Suppe nach Wahl (wir wählen Wantan Suppe und Tom Kha Gai) sehr gut, aber nicht herhausragend.
Anschließend dreierlei DimSum mit Garnelen: Wir gewohnt im Bambuskörbchen gebracht. Wirklich köstlich.
Die Pekingente wird am Tisch vom Koch tranchiert. Zuallererst schneidet er eine "Kostprobe" für jede Person raus, richtet sie wirklich gekonnt und appetitlich an und wir können, während er den Rest mit Können herrichtet, bereits genießen.
Anschließend erklärt uns eine Kellnerin, wie man Peking Ente richtig isst: in einen dünnen Reismehlfladen kommt jeweils Sauce, Gemüse, Ente - und dann wird genossen. Reismehlfladen und Gemüse werden bei Bedarf nachgebracht; die Ente selbst ist mehr als reichlich. Die Haut allein die Reise in den 9ten Bezirk wert!
Nachspeise ist bei dem Genuss (EUR 48,--/Person) auch noch dabei - von allem etwas; und alles köstlich. Wir zahlen und gehen beglückt von dannen.
Ein großartiges kulinarisches Gesamterlebnis: Toll dass wir das in Wien haben!

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6 Kommentare|Zeige alle Kommentare

Danke für die Info. Trotzdem, will probiert werden, ist gerade einmal 10 Minuten Fußweg von mir. Und ein guter Chinese in der Nähe ist schon was wert.

15. Februar 2019 um 11:57|Gefällt mir|Antworten

"Schwarzer Pfeffer mit Hühner oder Rind" Ungewöhnlich, sagen wir einmal.

15. Februar 2019 um 11:55|Gefällt mir|Antworten

hautschi hat die - korrekte - Antwort bereits vorweggenommen ;-)

15. Februar 2019 um 11:54|Gefällt mir2|Antworten
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 25. Februar 2018
Herbert01
7 Bewertungen
1 Kontakt
Tester-Level 2
1Speisen
3Ambiente
3Service

Durch Internetseiten und deren Resonanz mit besonders guter Kritik bezüglich der dort gebotenen Pekingente bin ich auf dieses Lokal aufmerksam geworden ,und einem Besuch stand somit nichts im Wege.Spontan entschieden wir uns diesem Restaurant einen Besuch abzustatten.Angekommen wurden wir freundlich vom Personal zu einem Tisch begleitet.Das Lokal ist eine Kombination aus Bar Longe und natürlich Restaurant,was dem Betreiber auf nüchterne Art geschmacklich gut gelungen ist .Die Beleuchtung ist angenehm gedimmt,und abgestimmt.Bei Tisch kamen die Getränke schnell.Leider kann ich zu alkoholischen Getränken kein Urteil abgeben da wir keinen Alkohol trinken aber die Preisgestaltung für Wein empfanden wir verhältnismäßig zu teuer.Zu den Speisen In Kurzfassung. Tom Kah Gai Kokos Suppe mit Huhn - zu viel Kokosmilch kaum ein anderer Geschmack merkbar harte undeffinierbare Fasern schwammen drinnen Hühnerfleisch zerkocht.Geschmorte Sichuan Pfeffer Kutteln - kamen gedämpft serviert ?waren gallertartig und zerkocht.Knusprige Ente in süß saurer Sauce :ein Teil der Ente war ein Bruststück gut zubereitet und geschmacklich in Ordnung ein anderer Teil bestand nur aus Knochen und verbrannter Haut war ungenießbar wie die Sauce.Schwarzer Pfeffer mit Rind -Eigenartiger Geschmack aber nicht nach Pfeffer eher wässrig mit einem Hauch Fischsauce die da nicht hingehört mitgeröstetes Gemüse war knackig das Rindfleisch zäh.Fazit:Wir konnten die Spezialität des Betreibers nicht konsumieren da das eine Vorbestellung erfordert( fast jeder Gast dort hat die Pekingente vorbestellt ).Aber wir sind der Meinung das ein Restaurant in der Preisgestaltung nicht nur ein Gericht genießbar haben sollte ,darum sind wir nicht mehr zu Gast im Sino ...

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Bewertet am 25.02.2018

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