Speisen
Ambiente
Service
39
37
33
Gesamtrating
36
16 Bewertungen
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Schilling Info
RESTOmeter Trend
Popularitätsrang
Österreich
Rang: 301
|
293
Wien
Rang: 175
Features
Gastgarten, Schanigarten
Preislage
Mittel
Kreditkarten
Keine Info
Öffnungszeiten
Mo
11:00-23:00
Di
11:00-23:00
Mi
11:00-23:00
Do
11:00-23:00
Fr
11:00-23:00
Sa
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So
11:00-23:00
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Schilling

Burggasse 103
1070 Wien (7. Bezirk - Neubau)
Küche: Wiener Küche, Österreichisch
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof, Beisl, Restaurant
Tel: 01 524 17 75

16 Bewertungen für: Schilling

Rating Verteilung
Speisen
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Ambiente
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 25. Juni 2018
Experte
Stammersdorfer
318 Bewertungen
32 Kontakte
Tester-Level 28
5Speisen
4Ambiente
4Service
18 Fotos2 Check-Ins

Ein Sonntagsschnitzel hatte ich schon ewig nicht, das sollte sich am 24.6.2018, am späteren Nachmittag, aber ändern. Ein lieber Freund hat uns die Alt Wiener Gastwirtschaft SCHILLING, Burggasse 103, Ecke Halbgasse, in 1070 Wien empfohlen. Hier soll es angebliche ganz ausgezeichnete Bröselteppiche (Bresldewiche) geben. Nein in dem Falle nicht abwertend gemeint!

Die 5er Bim hat uns von der Lange Gasse bis zur Station Burggasse / Kaiserstraße gebracht, von da sind es nur wenige Schritte stadteinwärts bis zum Wirten.

Reserviert hatten wir natürlich auch, telefonisch, einige Tage zuvor. Hat perfekt geklappt, wir bekamen einen 4er Tisch, gleich beim Eingang rechts. Das Lokal war gut besucht, ganz voll war es aber auch um 18:30 nicht. Einige wenige Touristen haben sich auch her verirrt. Die HP meint 90 Gäste haben Platz, im parkplatzraubenden Gastgarten sind es 30 und geraucht wird vor der Tür.

Das Ambiente aus den 50igern, wie man im Netz lesen kann, sehr schön, sowas gefällt, ein altes Wiener Wirtshaus. Alles einigermaßen abgewohnt und aus Holz, hohe Räume, Wandvertäfelung und dann war da noch diese wunderbare Bretschneider-Schank, so eine wie man sie auch beim Herkner und dem Gasthaus Stafler findet. Ein Wirtshaus zum Wohlfühlen!

Zum Personal, zwei Servicemitarbeiter, ein junges adrettes Mädl, ein etwas älterer Herr. Beide vermutlich aus einem östlichen Nachbarland, wie uns ihr Dialekt vermuten ließ. Beide sehr freundlich, flott, weitgehend aufmerksam, nichts steht länger als nötig am Tisch und es wird nachgefragt. Professionelle Kellner, da waren wir uns einig.
Und dann war da noch der Chef, Inhaber, Geschäftsführer, keine Ahnung, jedenfalls aus Nordslowenien wie er mir verriet. Ein recht lustiger, sympathischer, kommunikativer Zeitgenosse, er machte einen auf Schankbursch und nachdem wir vor der Schank saßen, konnten wir mit ihm auch etwas quatschen. Netter Typ und was auch auffiel, die höchst positive Stimmung unter den dreien.

Zu Beginn hatten wir gegen den Duascht zwei weiße Spritzer, von sehr guter Qualität. Dann unterhielten wir uns mit dem „Schankler“ über die Flaschenweine, die er stehen hatte und so kamen wir auf den Pinot Noir vom Weingut Höpler aus 7091 Breitenbrunn im Burgenland. Im Übrigen ein Winzer der uns bis dato völlig unbekannt war. Auf seine Empfehlung haben wir den dann gekostet und waren begeistert. Er hat zwar rein optisch nicht viel hergegeben, weil recht hell, aber geschmacklich ein Traum. So ganz leicht pelzig, sehr harmonisch, weich, mit wenig Säure. Ein richtig guter Roter aus 2016, den er mir davor auch kosten ließ. Die anderen Weine von ihm (Höpler) heißen nicht viel, aber den mag er sehr, wie er uns verriet. 4/8 sollten es letztendlich werden. Leitungswasser gab es unaufgefordert dazu.
Und dann war da noch ein Espresso, Caffe del Doge. Den habe ich bis jetzt genau zweimal wo bekommen, einmal in Venedig, in einem kleinen Lokal, gleich beim Fischmarkt und dann auf einer Gastromesse in Tulln. DAS ist Espresso, der kommt beim Schilling aus einer Faema heraus. Besser geht’s kaum!

Wir starteten mit einer gemeinsamen Eierschwammerlcremesuppe, wo uns sofort beim Servieren ein Maggie Geruch in die Nase stieg. Wir schauten uns fragend an? Nein war Einbildung! Die Suppe war sensationell gut, herrlich sämig, perfekt gewürzt und hatte diesen typischen Geschmack nach Pfifferlingen, wie unsere Lieblingsnachbarn sagen würden. :-))

Der lieben Gattin hatten es die Steinpilze angetan, von denen sie auf einer Tafel beim Eingang las. Es war eine sehr anständige Portion, perfekt knusprig paniert, überaus geschmackvoll, auch hier der typische Pilzgeschmack, mit einer großartigen Sauce Tatar, die sie vermutlich selbst gemacht haben. Dazu bekam sie einen sehr gut marinierten, gemischten Blattsalat. Sie war höchst zufrieden, mit dem was ihr geboten wurde und nachdem ihr die Portion zu groß war, durfte ich zusammen essen und ich kann mich ihrer Meinung nur anschließen, richtig gut!

Ich war, wie eingangs schon erwähnt, wegen dem Kalbswiener aus der Pfanne da. Es kam ein ordentlicher Fleck auf den Tisch, die Panier goldgelb und knusprig, das Fleisch sehr zart und weich. Allerdings habe ich es gerne, wenn es etwas dicker ist, aber sonst ein Schnitzel wie es sein soll. Herrlich! Ich bekam einen leicht süßlich marinierten Erdäpfel-Vogerlsalat dazu, der war genau richtig. Der Chef stellte mir steirisches Gold, in einer kleinen Blechkanne, dazu auf den Tisch und das unaufgefordert. Ist mir noch selten wo passiert.

Alles in allem wunderbar gegessen, in einem Ambiente wie wir es lieben und mit Personal das Freude an der Arbeit hat. Die Zeche könnte man auch mit Plastikgeld bezahlen, wir haben die 75 Euro mit Trinkgeld aber in bar dort gelassen und sind höchst zufrieden vom SCHILLING wieder nach Hause gefahren. Nein eigentlich gegangen, es warad wegen der Verdauung :-)

Ja da wollen wir schon sehr bald wieder hin und eine Empfehlung, eine meiner raren! Hier würde ich mit ausländischen Gästen her gehen.

Was sonst noch auffiel. Auf jedem Tisch wurde zumindest ein Schnitzel serviert. Hier gibt es kein Coca-Cola, die haben Afri-Cola auf der Karte, das habe ich schon länger nicht mehr gesehen. Der Rosam Guide (Falstaff) meint 80 Punkte, ein Gaberl und das nicht zum ersten Mal.

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9 Kommentare|Zeige alle Kommentare

Das freut anita, für die Marillenknödel war leider kein Platz mehr......

2. Juli 2018 um 21:04|Gefällt mir1|Antworten

@ wir waren seit langer Zeit nicht mehr im Schilling da die letzte Erfahrung dort eher schlecht war. Auf Grund des tollen Berichts waren wir heute mit Gästen dort, es war wirklich ausgezeichnet und besonders das Schnitzel fand großen Gefallen, ich kann aber ganz besonders die hausgemachten Marillenknödel und ebenso hausgemachte Powidltascherln empfehlen die waren sensationell!

2. Juli 2018 um 20:48|Gefällt mir1|Antworten

Wäre toll, wenn manche Wirten so einfallsreich wären, wie hier beim Espresso, bei Bier oder Wein und das zu einem anständigen Preis.

26. Juni 2018 um 00:01|Gefällt mir|Antworten
am 30. Jänner 2015
Darnatos
1 Bewertung
1 Kontakt
3Speisen
4Ambiente
4Service

Ich war heute erstmalig mit meiner Partnerin zum Abendessen dort. Eher zufällig, weil wir nach einer Veranstaltung sozusagen auf der Pirsch nach einem guten Dinner waren.
Das Servicepersonal war trotz der spärlichen Gäste motiviert und sehr freundlich. (abends, unter der Woche)
Auch an den Speisen war nichts auszusetzen. Keine kulinarischen Meisterleistungen, aber doch solide österreichische Küche, die ihren Preis durchaus wert ist.
Zu erwähnen ist auf jeden Fall die gut sortierte Weinkarte, die mit tollen Weinen zu vernünftigen Preisen glänzt.

Mein Tipp: bestellt die etwas höherpreisigen Gerichte der Standardkarte oder auch etwas von der Wochenkarte und der Abend wird ein Genuss!

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 2. November 2014
Experte
Gourmetlisa
91 Bewertungen
10 Kontakte
Tester-Level 22
3Speisen
2Ambiente
4Service
2 Fotos1 Check-In

Auch wir sind leidenschaftliche Gansl Esser - darum war die Frage unseres gestrigen Tages: Wo bekommen wir denn schon heute eine richtig gute Gans serviert?
Meine bessere Hälfte war bestimmt eine Stunde mit Recherchen und schlussendlich auch Reservierungen beschäftigt. Denn - wenn es wo bereits den begehrten Vogel gibt, ist noch lange nicht gesagt, dass man erstens einen Tisch bekommt und zweitens auch taggleich diesen serviert bekommen kann. Meistens ist das Gansl nämlich bereits am Vortag zu "reservieren".
Ente (oder Gans) gut, alles gut - wir bekommen im "Schilling" sowohl einen Tisch, als auch das Gansl zugesichert.

Als wir Abends im Lokal eintreffen, ist noch nicht viel los. Es gibt einen Raucherbereich, der gut vom Nichtaucherbereich abgetrennt ist.
Das Erscheinungsbild des Lokals ist typisch für ein uralt-Wiener-Beisl. Alles ist von schwerem Holz, sogar die Decke ist in Holzfarben gestrichen, man sieht, dass hier schon ewig keine Renovierung mehr stattgefunden hat. Viele finden eben genau das sehr gemütlich und passend, für mich ist es in Ordnung, aber mehr auch nicht.
Man sitzt auf Holzbänken und Sesseln.

Uns ist sehr kalt, weil wir bei 5 Grad auf unseren Mopeds angereist sind - ist bestelle zuerst allen Ernstes einen Tee. Auch meine Begleitung bleibt antialkoholisch - auch wenn die Karte hier eine Menge an Bier und Wein zu bieten hat.
Mir ist wirklich kalt, ich rubble mir die Oberschenkel und… was war das gerade auf meinen Fingern? Muss ich mir eingebildet haben… ich rubble weiter… nein, da krabbelt doch was! Ich schaue runter und ein Schrei kommt mir aus. Es ist ein Feuerkäfer, der sich wohl verirrt hat. Ich fuchtle herum, er landet auf dem Boden und krabbelt dahin. Wie soll ich jetzt reagieren?
Ich entscheide mich für einen gemütlichen Abend und möchte kennen weiteren Gedanken darüber verlieren. Punkt.

Bald bestellen wir auch schon das Objekt unserer Begierde - für mich bitte mit EXTRA viel Saft und einem weiteren Knödel.
Der Kellner ist sehr freundlich und aufmerksam, nun folgt eine angemessene Wartezeit von geschätzten 15-20 Minuten.

Und da kommt Sie schon - eine wirklich sehr hübsche Gans, für mich mit einem extra Saucier und dem weiteren Knödel, wie bestellt.
Die Sauce ist auffallend gut, sie ist intensiv im Geschmack und etwas dickflüssiger. Die Gans ist ausgezeichnet, sie hat sogar eine richtig knusprige Kruste, ohne verbrannt zu sein.
Beim Knödel scheiden sich nun unsere Geschmäcker. Meine Begleitung ist hingerissen von der "Flaumigkeit", für mich dürfte er eben genau deswegen doch etwas fester sein. Aber er ist wirklich GUT!
Auch das Rotkraut überzeugt. Mich erinnert die Würze direkt schon an Weihnachten - SEHR GUT, so wie ich es kenne.

Die Portion ist in Ordnung, aber unser Hunger war groß - daher gibt es für jeden von uns noch die Powidltascherl mit Zwetschkenröster. Für mich bitte mit extra viel Brösel. Der Kellner bleibt auffallend freundlich, auch wenn ich bis jetzt noch keine Bestellung ohne Extrawürstel abgegeben habe =).
Was wenig später serviert wird, macht optisch einen recht blassen Eindruck. Die "Butterbrösel" können die Pfanne leider maximal kurz geküsst haben. Ich persönlich mag diese halt am liebsten am Rande der Verbrennung… mein extra viel davon ist in meinen Augen immernoch wenig, aber ich habe immerhin mehr als meine Begleitung auf dem Teller.
Der Zwetschkenröster ist kalt… warm wäre uns dieser wesentlich lieber gewesen, aber im Geschmack ist er sehr gut. Die Powidltascherl selbst sind auch tadellos. Für mich dürfte verhältnismäßig mehr Powidl drin sein, aber der Kartoffelteig ist ausgezeichnet. Scheint hausgemacht zu sein.

In Summe kann ich den Speisen "nur" ein GUT geben, weil das Dessert deutlich besser hätte sein können. Ich habe den Eindruck, dass man hier zum Schnitzel Essen herkommt - denn beinahe jeder andere Gast hatte eines auf dem Teller.
Das "Mäßig" für das Ambiente ist zum einen mein persönlicher Geschmack, der hier nicht getroffen wird, zum anderen beruhige ich mein Gewissen für die schlechtere Bewertung hier mit der Käferattacke ;-)

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am 4. August 2014
Wolke
1 Bewertung
1 Kontakt
5Speisen
4Ambiente
0Service

Hallo, ich habe mal um die Ecke vom Schilling gewohnt und war bis Februar 2012 wirklich oft dort. Super Essen, nettes, freundliches Personal, immer voll. Gestern waren wir nach langem wieder dort. Essen war noch immer sehr gut, aber fast leeres Lokal und sehr unfreundliche Kellner. Sie warteten nicht mal ab bis man seinen Wunsch fertig geäußert hat, "schmissen" die Getränke/Essen auf den Tisch. Man hatte das Gefühl, das man unerwünscht ist und ein Störfaktor, obwohl kaum was los war. Kein freundliches Lächeln. Ich glaube, ich verzichte gerne auf weitere Besuche!

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am 7. März 2014
David84
3 Bewertungen
1 Kontakt
Tester-Level 1
5Speisen
4Ambiente
1Service

Im Schilling war ich früher öfter einmal, das letzte Mal vor einigen Wochen. Das Ambiente habe ich hier immer sehr gemocht - es ist echt gemütlich. Auch das Essen ist immer spitzenmäßig (ich würde nie wo anders dermaßen viel Geld für ein Schnitzl ausgeben :)
Grooooooßes Manko ist mittlerweile leider der Service. Es waren ein Kellner und zwei Kellnerinnen da. Den Kellnerinnen kam kein Lächeln über die Lippen, beide eher unhöflich. Der Kellner war augenscheinlich stresserprobter, aber leider übermäßig ungut und arrogant.

Schade, habe dieses Lokal früher gerne besucht, aber die Arroganz vom Service hält mich davon ab, wieder hinzugehen.

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am 21. Juli 2013
Otto
1 Bewertung
1 Kontakt
4Speisen
4Ambiente
0Service

War am 17.07.2013 wieder einmal im Schilling, da ich das Lokal gut in Erinnerung und immer gut gespeist habe. Die Speisen waren wie immer gut zubereitet und
geschmackvoll (Fleischlaberln); aber der Kellner eine einzige Katastrophe. Ich wollte z.B. noch eine Nachspeise bestellen und er kam nicht zum Tisch, sondern rief meterweit, was ich will. Dann kam er unaufgefordert mit der Rechnung, obwohl ich gar nicht zahlen wollte.
Das frühere Personal war immer sehr höflich und zuvorkommend.
Sobald werde ich dort nicht mehr hingehen.

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Unregistered

ist mir auch aufgefallen ... n'wenig komisch ... wer weiss aus was die speisen zubereitet werden.... welches fleisch hier verwendet wird ; ) vielleicht koennen ja d. betreiber das raetsel aufloesen wie so n'hoher personalverschleiss bei so nem klenen lokal zusammenpasst ?

22. Juli 2013 um 00:19|Gefällt mir|Antworten
Unregistered

Toll...aber hat wer a ahnung warum die staendig personal suchen .? ..jede woche mind. 1mal i.d. krone und im.netz ..qasi ein dauerabo... das ist mir zwar a bisserl suspekt... aber wennd essen eh gut ist ..andererseits vielleicht zahlns schlecht..des is wieder unsympathisch

21. Juli 2013 um 23:51|Gefällt mir|Antworten
am 21. Juli 2013
Flexi
30 Bewertungen
25 Kontakte
Tester-Level 11
3Speisen
4Ambiente
4Service

Samstagmittag, wieder einmal unterwegs im 7.Wiener Gemeindebezirk und meine Frau hatte Lust auf Wiener/ traditionelle Küche.
Obwohl die Lokaldichte gerade in Wien Neubau recht hoch ist, war es gar nicht so leicht diesen Wunsch gerade Samstagmittag zu erfüllen da viele bekannte Größen zu dieser Zeit geschlossen haben.
Zum Glück viel mir das Schilling ein und die Aufgabenstellung war perfekt gelöst.
Wie schön ist Wien ohne Wiener, warum? Im Sommer parkt man direkt vor der Tür. Normalerweise ist ein Lottogewinn wahrscheinlicher.
Der Schanigarten war recht spärlich besucht und das Servicepersonal war sofort zur Stelle.
Saisonal wurden 3-4 Pilzgerichte angeboten und die Wiener Klassiker wie sie in keinem Wirtshaus fehlen dürfen.
Wir wählen Starobrno Bier, die Alternative wäre Villacher gewesen.
Dann Tafelspitz sowie Zwiebelrostbraten, nicht gerade etwas Leichtes für den Sommer aber manchmal ist der Gusto Sieger über die Vernunft.
Der Tafelspitz kam in einer breiten Schale mit locker ½ Liter Suppe und Gemüse. Die Rösti Teller groß und geklappt. Knusprig wie es sein soll. Dazu noch Apfelkren und Schnittlauchsauce. Alles sehr ehrlich und anständig gemacht, einzig die Schnittlauchsauce war eigentlich eine Art Schnittlauchrahm. 18,90
Der Zwiebelrostbraten war nicht minder groß, mit viel Saft, Bratkartoffel und ein Berg knusprige Röstzwiebel.
Das Fleisch könnte eine Spur weicher, saftiger sein aber bei 18,90 kann man auch kein DryAged Beef oder amerikanisches Rib eye erwarten.
Das Fleisch war aber auch kein Rostbratenstück sondern aus der Beiried geschnitten. Leicht zu erkennen da das mittlere Fettauge fehlte. Eigentlich zu Ungunsten der Betreiber, Beiried ist teurer als Rostbraten.
Fazit: Preis Leistung mehr als OK. Wir haben die Portionen kaum geschafft. Das Ambiente ist auch im Winter zu empfehlen, besonders der alte Schankraum hat ein gemütliches Altwiener Gasthausflair.

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am 10. September 2012
x218
2 Bewertungen
1 Kontakt
5Speisen
3Ambiente
4Service

. . . zum Glück sind wir nicht in ein sehr präsentes, mit grünen Schildern und sogar mit Gallileo werbendes Restaurant gegangen, denn sonst hätte ich wohl einen der besten Erdäpfel-Vogerl-Salate verpasst, die ich je gegessen habe. Zusammen mit dem Kürbiskernöl der absolute Hammer.

Aber von Anfang. Leider hatte wir nur einen Tag in Wien und den wollten wir natürlich kulinarisch mit regionaler Küche abschliessen - also ein Wiener (Kalb)Schnitzel mit Erdäpfel-Vogerl-Salat und meine Frau hatte Fleischlaberl, auch mit diesem Kartoffelsalat. Als Dessert gaben wir uns dann noch 'gewurzelte Mohnnudeln'.

Auf der Suche nach einem Restaurant sind wir natürlich an den oben erwähnten grünen Schildern vorbeigekommen, aber der Preis schreckt einen doch etwas ab - vor allem da es auch noch ein Schweineschnitzel, sowie ohne Beilagen ist. Durch einen Zufall sind wir dann jedenfalls im 'Schilling' gelandet.
Der erste Eindruck ist sehr urig und gemütlich, auch wenn es sich auf den Bänken nicht sonderlich bequem sitzen läßt, da beim Anlehnen eine Holzkante im Rücken doch recht hinderlich ist. Aber es geht ja schliesslich ums Essen.

Der Service war sehr freundlich und schnell und auch das Essen kam schneller als erwartet. Beim Schnitzel sah man sofort, das es in der Pfanne ausgebacken wurde und das es von der Größe her reichen sollte. Der Kartoffelsalat kam separat in einer Schale, dazu wurde sehr gutes Kürbiskernöl gereicht.
Das Schnitzel selber hatte eine knusprige Panade/Panier und das Kalbfleisch war nicht trocken. Geschmack: sehr lecker.
Dann kam der erste Bissen vom Kartoffelsalat ohne Kürbiskernöl und der hat sofort überzeugt. Genial angemacht und einfach lecker. Dann kam auf Anraten des Kellners noch das Kürbiskernöl dazu und hat dem Ganzen noch einen gewaltigen Kick gegeben. Geschmacklich einfach Suuuperlecker !!!! Der mit weitem Abstand beste Kartoffelsalat - wirklich super.

Die Fleischlaberl waren zwar fritiert, aber geschmacklich sehr gut. Auch hier das Erlebnis mit dem Kartoffelsalat.

Zum Abschluß sollte es noch eine Kleinigkeit sein - auf 'gewurzelte Mohnnudeln mit Birnenkompott' viel die Wahl. Was dann kam war uns beiden nicht ganz geheuer, denn diese Portion hätte problemlos für vier Personen gereicht. Aber auch hier wieder - sehr, sehr lecker, nur waren wir mit dieser Portion einfach überfordert, es war dann einfach zu viel.

Preislich bewegt sich alles im Rahmen, den man für das Gebotene gerne bereit ist zu zahlen. Das Schnitzel lag bei rund 15Euro (vom Kalb und inklusive dem Kartoffelsalat), die Fleischlaberl um die 10Euro und das Dessert bei rund 6 Euro. Dazu frisch gezapftes kühles Bier. Größe der Portionen: absolut ausreichend.

Wir kommen sicher wieder in diese tolle Stadt, denn ein Tag ist einfach zu wenig, aber vor allem ist ein Besuch beim 'Schilling' sicher, auf den ich mich bereits jetzt schon freue.

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Herzlich Willkommen im Forum! Du schreibst sehr gut und hoffentlich noch lange hier! Ein weiterer, seltener Lichtblick unter den Neulingen... Gerry

11. September 2012 um 13:48|Gefällt mir|Antworten
am 7. September 2012
DerSteirer
17 Bewertungen
1 Kontakt
Tester-Level 3
2Speisen
3Ambiente
3Service

Nach längerem wieder mal mit ein paar Bekannten beim Schilling gewesen und war ein wenig enttäuscht. Der Service hat soweit gepasst, rasch und aufmerksam. Aber der Küche tät wirklich ein wenig "punch" gut. Die sehr schmal und einfach gehaltene Karte ist grundsätzlich ok, ebenso die Weinkarte. Wir hatten Wiener Schnitzel - für 14.90.- keine Offenbarung. Geschmacklich fad, die Panier klebrig und die Portion vergleichsweise klein. Die Suppen - Suppentopf ok, doch die Griesnockerlsuppe kam mir als Fertigsuppe vor, also keine ordentliche Rindsuppe, wie man erwarten möchte - und das für 3.90. Dasselbe mit der Leber - Schweinsleber ungewürzt in "Fertigsaft", sehr langweilig - für 10,90. Also bei aller Bodenständigkeit - ich habe den Schilling anders in Erinnerung, werde aber wieder mal den Test machen, viel. einen "schlechten" Tag erwischt.
Man darf auf alle Fälle auf die Neueröffnung vom Schilling am Siebensternplatz gespannt sein!

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sorry für die späte antwort an wolf: nein, keine mir bekannte schließung, sondern 2. Lokal (die ehem. Shultz-Bar). War schon dort, sehr anständig! annähernd dasselbe Angebot, auch Preise, jedoch in "hipper" Lokalität. Ist sehr modern und schön gestaltet worden. Revue gibt´s in Bälde!

14. September 2012 um 12:10|Gefällt mir|Antworten

Siebensternplatz?!?!? Sieh an!! Danke, das ist interessant! Griesnockerlsuppe überrascht mich. Die Karte ist schmal gehalten, keine Frage, was oben steht entspricht jedoch sehr. Habe vor kurzem hervorragende Marillenknödel gegessen .. Grüsse L

7. September 2012 um 21:32|Gefällt mir|Antworten

Sperrt der Schilling in der Burggasse dann zu oder machen die ein 2. Lokal auf?

7. September 2012 um 19:13|Gefällt mir|Antworten
am 24. Juli 2012
heldan60
2 Bewertungen
1 Kontakt
4Speisen
4Ambiente
5Service

Sehr nette freundliche Bedienung
Speisen und Getränke sind zu empfehlen,
werde sicher bald wieder dort hingehen und
auch das Lokal meinen Freunden empfehlen

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am 17. Mai 2012
leckermaeulchen
38 Bewertungen
6 Kontakte
Tester-Level 14
4Speisen
3Ambiente
2Service
1 Check-In

Als der Wortlaut Krise, schnell die Zuordnung für Missgeschick in der Wirtschaft zugeordnet bekam, wuchs der Wunsch der Konsumenten nach Bodenständigkeit - Solität!

Keine Experimente, Erwartungshaltung erfüllen. Wenn die Haushaltskasse knapp wird soll es schmecken - Enttäuschungen wollen gemieden werden.

So ist SCHILLING, gefüllt zu jeder Tages und Jahreszeit.
Es gibt die logischen Wiener Klassiker auf der Karte. Dennoch, in der Ausführung brilliert Schilling. Das Backhendl kommt mit einer schönen trockenen Panier an den Tisch. Der gereichte Kartoffel- Vogerlsalat ist einer der besten der Stadt. 3 Suppen finden sich auf der Karte. Jede für sich in Topausführung. Sehr fein, der Gast kann zwischen Hühner oder Rindsuppe wählen - wo gibt´s das noch!!! In der Nudel oder Grießnockerl- Suppe finden sich bissfeste Karottenstücke - fein. Auch eine Kartoffelrahmsuppe mundet hier. Saisonal wird beispielsweise Spargel mit 4 Gerichten Platz auf der Karte eingeräumt. Solide Ausführung. Keine Enttäuschungen in Sicht. Die Einrichtung des Lokals wäre früher als verrucht in den Gastroführern gestanden. Nachdem hier alles unverändert blieb, ist SCHILLING heute eines der echtesten Wiener Beisln und in diesem Bezug mit der möglicher Weise umsetzungsstärksten Küche der Stadt. Dem Eigentümer des SCHILLINGS darf man danken. Die Nachspeisen werden hier in super Qualität angeboten. Eine Palatschinke kann beinahe jeder aus der Pfanne backen. Probieren Sie dennoch jene vom SCHILLING... einfach besser diese Pfanne trägt zum Geschmack bei..
Wo gibt es sie noch die Powidlltascherln? Hier stehen sie immer noch auf der ständigen Karte. Mit Starobrno erinnert der Wirt seine Gäste, an frühere Zeiten, wo Österreich seinen Böhmen, Mähren und Ungarn noch näher stand. Geblieben sind nur mehr sehr wenige Wirtschaften die mit Gulasch oder den genannten Powidltascherln beinahe verantwortungsvoll mit dem Begriff Tradition in Ihrer Speisekarte umgehen. Der Service stets schwarz gekleidet serviert uns St. Laurent glasweise (schöne Glaskultur) von Gsellmann. Ja, auch ein paar feine Tropfen werden hier angeboten!

Einige Reiseführer listen SCHILLING als eines DER typischen und original getreuen Gastwirtschaften Wiens auf. Zu recht! Ist die Zeit auch noch so eisig, zu Mittag kommen sie dann überall her, der Restaurantkritiker des Format labt sich an einem Tisch an Frankfurter Würsteln mit einem kühlen Villacher Bier. Am Abend versammelt dann die Wiener Institution Roland Neuwirth seine Extremschrammeln um sich. Sie laben sich, nie extrem aber ganz sicher SOLIDE!

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5 Kommentare|Zeige alle Kommentare

Vorweg: Ich mag das "Schilling" sehr. Aber typisch und originalgetreu - bei aller Liebe - ist es nicht, sondern - siehe auch meinen Review - sehr gut und geschmackvoll an den heutigen Zeitgeist adaptiert. Wirklich typische und originalgetreue Wirtshäuser (mit vielleicht nicht ganz so guter Küche) findet man in Ottakring (Sittl), Simmering, Meidling,...aber sicher nicht in BOBO-Neubau...

30. Juni 2012 um 22:42|Gefällt mir1|Antworten

@Leckermäulchen, Ja das ist richtig der Kartoffelsalat ist Spitze! Wirklich schöne Bewertung, trifft sonst in allen Punkten meine Erfahrungen.

17. Mai 2012 um 15:27|Gefällt mir1|Antworten

Hallo anita47, ich bin bei dir, das Backhendl ist an der Grenze. Aber in der ständigen Erfahrung mit fett- triefenden panierten Stücken, ist mir der Weg des Schillings in der Form doch sehr recht. Aber, die Freude am gebackenen Huhn haben wir gemeinsam, der beigesteuerte Kartoffelsalat ist in dieser Qualität selten

17. Mai 2012 um 15:13|Gefällt mir1|Antworten
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am 23. Februar 2012
DagmarS
141 Bewertungen
3 Kontakte
Tester-Level 12
5Speisen
5Ambiente
4Service

Wir waren gestern seit längerer Zeit wieder einmal im "Schilling" - und es war gut, dass mein Mann vorreserviert hatte. Wir saßen im Nichtraucherbereich, der vom Raucherbereich durch eine Art Butzenscheibe abgetrennt ist.
Zum Unterschied von den anderen SchreiberInnen möchte ich bemerken, dass das "Schilling" zwar wirklich ein altes Gasthaus ist, aber ein altes Gasthaus, welches GUT, MIT GESCHMACK und FINGERSPITZENGEFÜHL an ein gehobenes Publikum angepasst wurde.
Es findet sich nämlich kein Ramsch oder Dekozeugs im Gastraum, der Boden ist (neuer) dunkler Estrich, die Wände sind einheitlich gestrichen, an der Decke blättert es ein wenig. Sonst gibt es nichts als die schöne, alte Schank, dunkelbraune Holztische (mit neuen Tischplatten) und dunkelbraune (verschiedenartige) Holzstühle sowie die Originalholzvertäfelung. Einheitliche neue und geschmackvoll- einfache Keramikleuchten vervollständigen die Einrichtung. Mir gefällt dieser Stil sehr gut, vielen BoBos aus dem 7. Bezirk und anderswo anscheinend auch.
Zum Essen: Gestern gab es Heringsschmaus (13,80), wir entschieden uns aber für ein "Matjesfilet Hausfrauenart", welches appetitlich (mit grünem Salat), Rahm, Äpfeln und Zwiebeln angerichtet war. Die Matjesfilets waren die besten, die ich jemals gegessen habe: dick, saftig und dennoch butterzart. Dazu gab es frisches Gebäck, darunter die von meinem Mann heiß geliebten Mohnflesserln. Der G'spritzte schmeckte ausgezeichnet, beim Starobrno (0,5 um 3,90) gab es Kohlensäureprobleme. Als Nachspeise bestellten wir "Liwanzen mit Zwetschkenröster" und waren begeistert: Die Liwanzen waren frisch gemacht und mit einer mit Rum parfümierten Topfenmasse mit Rosinen zusammengesetzt - ein geschmackliches Highlight!
Rundherum saßen zufriedene Esser, die servierten Speisen sahen alle sehr gut aus - z. B. das Steak mit Bratkartoffeln oder das faschierte Butterschnitzerl mit Kartoffelpüree (mit 13,70 allerdings auch ein stolzer Preis!). Auf der Karte finden sich vor allem Wiener Klassiker sowie ein paar innovative Gerichte. Die Weinkarte ist groß und erfreulich österreichisch (etwas burgenland-lastig), bei den Preisen allerdings eher am oberen Segment für diese Art von Gaststätte.
Alles in allem: ein angenehmer Abend in einem Lokal, in dem man sich wirklich wohl fühlen kann.

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am 19. Februar 2012
vkherby
14 Bewertungen
1 Kontakt
Tester-Level 2
4Speisen
5Ambiente
3Service

War gestern zum ersten Mal hier im Schilling, ein Vorschlag einer Freundin. Ein Wirtshaus wie es im Buche steht, so in der Art, man tut nichts und der Scharm des Hauses wächst. Meine Oma hatte so ein „altes Gasthaus“ Deswegen habe ich mich gleich mal Heimisch gefühlt.
Evt sollte man die Namen der Reservierung besser aufschreiben, damit jeder vom Service es lesen kann.
Meine Begleitung hatte Kalbsbutterschnitzel die Ihre sehr gut geschmeckt haben. Ich bin nicht umhin gekommen einen Klassischen Tafelspitz zu essen. Der im Topf in der Suppe serviert daher kam.
Geschmacklich war er 1A auch die dazu gereichten Beilagen, super im Geschmack.
Als Dessert hatte ich einen Mohr im Hemd, die Sauce schaute selbstgemacht aus hat auch so geschmeckt. Leider war er Gekauft, da habe ich persönlich lieber einen Selbstgemachten. Hätte gut dazu gepasst.
Ein kleiner Wermutstropfen, die Dame die bei uns servierte war etwas abgelenkt und so haben wir sie zweimal daran erinnert, uns die bestellen Getränke zu bringen, sie war aber ansonsten sehr charmant.
Gesamt gesehen war es ein sehr gemütlicher Abend mit Essen das den Preis wird ist, das es kostet.
Zum Weiterempfehlen und wird nicht mein letzter Besuch dort gewesen sein.

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am 15. Jänner 2012
simone
47 Bewertungen
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Tester-Level 6
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4Ambiente
4Service

War gestern mit Freunden im Schilling...
Meine Griesnockerlsuppe war geschmacklich sehr gut, Portion war auch sehr groß, rechtfertigt daher halbwegs auch den Preis mit € 3,90 (oder waren es sogar € 4,- ?).

Danach hatte ich eine große Salatschüssel mit Schinken, Käse und Ei, sehr hübsch angerichtet. Allerdings musste ich das Kunstwerk zerstören, weil die Salate im „Schilling“ nicht angemacht werden. Das heißt man gibt sich Öl und Essig selbst in den Salat und darf dann am Tisch zum Mischen anfangen. Find ich persönlich ein bisserl doof. Vor allem auch weil ich mir ins Dressing sonst noch Zucker reingebe und der stand natürlich nicht am Tisch. Gebäck wurde keines dazu angeboten. Dazu hatte ich ein kleines Starobrno.

Als Nachspeise hatte ich Powidltascherl mit Zwetschkenröster, die waren zwar gut, es hätte aber ruhig mehr Powidl drin sein können und auch heißer serviert gehört!

Negativ empfinde ich die zeitige Sperrstunde um Mitternacht! Wir wären sonst sicher noch länger sitzen geblieben und hätten mehr getrunken.

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am 15. Jänner 2012
Experte
wolf
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Tester-Level 23
4Speisen
4Ambiente
4Service
1 Foto1 Check-In

Gestern waren wir zum ersten mal auf Empfehlung von Freunden im Schilling. Der Schilling ist ein typisches Wiener Wirtshaus so wie man es sich vorstellt. Auch die Speisen auf der Karte sind hauptsächlich aus der Wiener Küche. Es gibt Kalbsschnitzl, Backhenderl, Zwiebelrostbraten, usw.

Als Vorspeise hatte ich eine ausgezeichnete Nudelsuppe und mein Mann eine ebenso gute Grießnockerlsuppe.
Danach entschied ich mich für das Kalbsschnitzl mit Erdäpfel-Salat und mein Mann bestellte den Zwiebelrostbraten mit Bratkartoffeln. Beides schmeckte wirklich sehr gut und das Fleisch war Top-Qualität.

Preislich ist der Schilling in der gehobenen Region. Zwiebelrostbraten kostete z.b. 18.90 Euro. Dafür sind die Portionen aber auch wirklich groß.

Wer Wirtshäuser mag ist beim Schilling sicher an der richtigen Adresse.

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am 18. August 2010
RM
2 Bewertungen
1 Kontakt
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4Ambiente
3Service

Der Stil des gutbürgelichen Gasthauses trifft hier zu. Die Küche ist sehr gut bis gut (=Abhängig wer am Herd steht). Ausschank mit Budweiser und inländischen Weinen, perfekt.

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