lounge81
Steinbach 81, Merkendorf 8344
Küche: Österreichische Küche, SteirischLokaltyp: Restaurant
Bewertungen
Vom frühen Anfang bis zum Ende weit über die- schon ziemlich hoch angesetzten- Erwartungen.
Äußerst stimmig, rund und aus einem Guss. Nein, nicht perfekt, aber in Summe ein äußerst hoher Wohlfü...MehrVom frühen Anfang bis zum Ende weit über die- schon ziemlich hoch angesetzten- Erwartungen.
Äußerst stimmig, rund und aus einem Guss. Nein, nicht perfekt, aber in Summe ein äußerst hoher Wohlfühl- und Spaßfaktor. Dass die Speisen alle auf 2-Hauben-Niveau waren, war ja zu erwarten, dass die Präsentation, das harmonische Geschmacks- und Gesamtbild aber einen so bleibenden Eindruck hinterlassen kann war schon sehr bemerkenswert.
Wohnzimmeratmosphäre pur in der nur 18 Sitzplätze umfassenden, heimeligen Lokalität, die Atmosphäre ist entspannt und lebendig. Dazu trägt nicht nur die im Raum integrierte Kleinstküche bei, der Chef des Hauses spielt die hohe Klaviatur eines tollen, umsichtigen Gastgebers. Da ist nichts zu viel, aber auch nichts zu wenig, das ist nicht durchgestylte Nobelgastro sondern ein absolut stimmiges Ganzes.
Wenn von acht Gängen sieben wahre Begeisterung auslösen, dann ist das nicht Alltäglich.
Schon der Start mit Tartelette mit roter Rübe, Räucherforellencreme, Rosa dell Isonzo, Erdäpfel, Vanilleessig, begleitet vom Weißburgunder des Weingutes Pfeifer in St. Anna; ein starker Einstieg.
Mutig aber bestens gelungen die Marige von Karottenkokossuppe mit violetter Süsskartoffelblume, Joghurt und Kräuteröl (welche auch besonders originell serviert wurde) mit einem Traminer Ried Seindl 2020 vom Müller aus Klöch. Suppe und Wein geht nicht? Sehr wohl, wie dieses Beispiel beweist….
Der Wels mit Erbsenguacamole, grünem Curry, Yuzu Mayonnaise, Forellen Kaviar, Vogerlsalat harmonierte perfekt mit einem Morillon aus Straden, Weingut Frauwallner. Das schmeckt deftig und fein zugleich; hier wird ein traditionell rustikales fischiges Geschmacksbild mit leichter Hand in Haubenküche überführt – ganz ausgezeichnet.
Zu Kürbis-Agnolotti mit steirischer Gebirgsgarnele gabs Chili Crunch, Kürbiscreme und wooh … ganz exzellent dazu passenden Sauvignon blanc Neumeister 2024. Eine Kreation, welche den Eigengeschmack vom Kürbis trefflich nach vorne bringt. Eine betörend schlichte Inszenierung herausragender Produkte, welche die Qualität des Krustentiere in betörender Klarheit zum Leuchten bringt.
Großartig gewürzte, knuspriges Fleischbällchen, Pilzbeuschel, Pilzschaum , Stundenei, Schafkäse; rustikale Vollmundigkeit, intensiv und ausgezeichnet dazu passend der Grauburgunder Straden 2023, Krispel
Zweierlei vom Bio Rind, rosa Beiried, geschmorte Rolle, Fregola Sarda, eingelegter Zwiebel, Senfkaviar und wilder Karfiol – eine „TellerabschleckSpeise“. Das Stück rosa gebratene Beiried, kernig-zart und angenehm deutlich nach Rind schmeckend, wird von einer herzhaften Sauce umrahmt, die dazu empfohlene, cabernetlastige Cuvée Rochus 2017, Thaller noch ziemlich ruppig mit extrem kraftvollem Tannin dar dann doch fast zu viel des Guten…
Auch beim Dessert macht die Küche keine halben Sachen: Grießküchlein mit geflämmtem Baiser, Apfelragout, Vanilleeis, Salzkaramell und Buttterkeks Crumble, der dazu gereichte Süßweine-Rheinriesling 2022 Gross- wieder ein geschmackliches Wooh-Erlebnis.
Und zu guter Letzt gabs noch Papadam mit Bio Weinkäse und Bio Rahmbrie, Sauerkirschen, Parmesan, Pinienkerne.
Die Lounge 81 gehört zu einer selten zu findenden Kategorie von Restaurants mit unkomplizierter, durchaus deftig-eleganter Küche in lässiger Atmosphäre, dazu eine die Region typisch vertretende Weinauswahl, herzlichem Service und ist äußerst moderat bepreist.
Etwas, das ich in dieser durchgehend hohen Qualität zugegebenermaßen erwünscht aber nicht erwartet hatte. In einer Zeit überambitionierter und medial omnipräsenter Restaurants tut es gut, einen Ort zu besuchen, der die Definition eines gehobenen, aber nicht abgehobenen Restaurants erfüllt, wo sorgfältiges Handwerk, hervorragende Produkte und mutig-gewagte Kompositionen zu purem Wohlgeschmack führen – ohne dass darum viel Aufhebens gemacht wird. Man kocht hier einfach gut; sehr, sehr gut.
Äußerst stimmig, rund und aus einem Guss. Nein, nicht perfekt, aber in Summe ein äußerst hoher Wohlfühl- und Spaßfaktor. Dass die Speisen alle auf 2-Hauben-Niveau waren, war ja zu erwarten, dass die Präsentation, das harmonische Geschmacks- und Gesamtbild aber einen so bleibenden Eindruck hinterlassen kann war schon sehr bemerkenswert.
Wohnzimmeratmosphäre pur in der nur 18 Sitzplätze umfassenden, heimeligen Lokalität, die Atmosphäre ist entspannt und lebendig. Dazu trägt nicht nur die im Raum integrierte Kleinstküche bei, der Chef des Hauses spielt die hohe Klaviatur eines tollen, umsichtigen Gastgebers. Da ist nichts zu viel, aber auch nichts zu wenig, das ist nicht durchgestylte Nobelgastro sondern ein absolut stimmiges Ganzes.
Wenn von acht Gängen sieben wahre Begeisterung auslösen, dann ist das nicht Alltäglich.
Schon der Start mit Tartelette mit roter Rübe, Räucherforellencreme, Rosa dell Isonzo, Erdäpfel, Vanilleessig, begleitet vom Weißburgunder des Weingutes Pfeifer in St. Anna; ein starker Einstieg.
Mutig aber bestens gelungen die Marige von Karottenkokossuppe mit violetter Süsskartoffelblume, Joghurt und Kräuteröl (welche auch besonders originell serviert wurde) mit einem Traminer Ried Seindl 2020 vom Müller aus Klöch. Suppe und Wein geht nicht? Sehr wohl, wie dieses Beispiel beweist….
Der Wels mit Erbsenguacamole, grünem Curry, Yuzu Mayonnaise, Forellen Kaviar, Vogerlsalat harmonierte perfekt mit einem Morillon aus Straden, Weingut Frauwallner. Das schmeckt deftig und fein zugleich; hier wird ein traditionell rustikales fischiges Geschmacksbild mit leichter Hand in Haubenküche überführt – ganz ausgezeichnet.
Zu Kürbis-Agnolotti mit steirischer Gebirgsgarnele gabs Chili Crunch, Kürbiscreme und wooh … ganz exzellent dazu passenden Sauvignon blanc Neumeister 2024. Eine Kreation, welche den Eigengeschmack vom Kürbis trefflich nach vorne bringt. Eine betörend schlichte Inszenierung herausragender Produkte, welche die Qualität des Krustentiere in betörender Klarheit zum Leuchten bringt.
Großartig gewürzte, knuspriges Fleischbällchen, Pilzbeuschel, Pilzschaum , Stundenei, Schafkäse; rustikale Vollmundigkeit, intensiv und ausgezeichnet dazu passend der Grauburgunder Straden 2023, Krispel
Zweierlei vom Bio Rind, rosa Beiried, geschmorte Rolle, Fregola Sarda, eingelegter Zwiebel, Senfkaviar und wilder Karfiol – eine „TellerabschleckSpeise“. Das Stück rosa gebratene Beiried, kernig-zart und angenehm deutlich nach Rind schmeckend, wird von einer herzhaften Sauce umrahmt, die dazu empfohlene, cabernetlastige Cuvée Rochus 2017, Thaller noch ziemlich ruppig mit extrem kraftvollem Tannin dar dann doch fast zu viel des Guten…
Auch beim Dessert macht die Küche keine halben Sachen: Grießküchlein mit geflämmtem Baiser, Apfelragout, Vanilleeis, Salzkaramell und Buttterkeks Crumble, der dazu gereichte Süßweine-Rheinriesling 2022 Gross- wieder ein geschmackliches Wooh-Erlebnis.
Und zu guter Letzt gabs noch Papadam mit Bio Weinkäse und Bio Rahmbrie, Sauerkirschen, Parmesan, Pinienkerne.
Die Lounge 81 gehört zu einer selten zu findenden Kategorie von Restaurants mit unkomplizierter, durchaus deftig-eleganter Küche in lässiger Atmosphäre, dazu eine die Region typisch vertretende Weinauswahl, herzlichem Service und ist äußerst moderat bepreist.
Etwas, das ich in dieser durchgehend hohen Qualität zugegebenermaßen erwünscht aber nicht erwartet hatte. In einer Zeit überambitionierter und medial omnipräsenter Restaurants tut es gut, einen Ort zu besuchen, der die Definition eines gehobenen, aber nicht abgehobenen Restaurants erfüllt, wo sorgfältiges Handwerk, hervorragende Produkte und mutig-gewagte Kompositionen zu purem Wohlgeschmack führen – ohne dass darum viel Aufhebens gemacht wird. Man kocht hier einfach gut; sehr, sehr gut.
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Steinbach 81, Merkendorf 8344
lounge81 - Details
Küche: Österreichische Küche, Steirisch
Lokaltyp: Restaurant
Kartenzahlung: Keine Info
Öffnungszeiten: Website prüfen
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Ja, da hast du natürlich recht .. oder auch nicht. Das hat es zumindest spannend gemacht, denn wenn man selbst aussucht greift man halt immer zu den bekannten Weingütern als Sicherheit. Aber dadurch hatten wir die Möglichkeit was zu kosten, das wir nsonsten eher nicht ausgewählt hatten. Vor allem; die Weine waren perfekt auf die einzelnen Speisen abgestimmt