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Landhaus OswaldLandhaus OswaldLandhaus Oswald
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Österreich
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Steiermark
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Gastgarten, Schanigarten
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Landhaus Oswald

Unterbergla 15
8522 Groß-St.Florian
Steiermark
Küche: Österreichisch
Lokaltyp: Restaurant, Gasthaus, Gasthof
Tel: 03464 2270
Lokal teilen:

2 Bewertungen für: Landhaus Oswald

Rating Verteilung
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Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 22. Februar 2016
Experte
bluesky73
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4Ambiente
5Service
21 Fotos1 Check-In

Valentinstag. Da lässt Mann sich natürlich etwas Besonderes einfallen und reserviert gut zwei Wochen im Voraus einen Tisch im Landhaus Oswald. Das mit zwei Hauben geadelte Restaurant, das seit Kurzem steirischer Genusswirt des Jahres ist, liegt unweit von Deutschlandsberg mitten in der Weststeiermark. Die Vorschusslorbeeren aus dem Freundes- und Bekanntenkreis zerstreuen die ob der weiten Anfahrt aufkommenden Zweifel – Groß- St. Florian liegt nicht gerade ums Eck.

Letztendlich sind wir sogar ein paar Minuten schneller als erwartet am Ziel angelangt, der Parkplatz vor dem Restaurant ist voll besetzt. Am zweiten, hinter dem Nebengebäude befindlichen Parkplatz werden wir fündig und spazieren zurück Richtung hell erleuchtetem Eingang.
Das Gebäude präsentiert sich von außen überraschend modern, nach dem Windfang stehen wir im ersten Gastraum, in dem sich auch die Theke findet. Dort wartet die Chefin des Hauses mit dem Reservierungsbüchlein, die uns sehr freundlich begrüßt. Die Mäntel werden uns abgenommen, um sie in einer Garderobe mit Glastüre zu verstauen und wir werden in den nächsten Gastraum zu unserem Vierertisch gedeckt für Zwei geleitet.

Der Tisch ist dem Anlass entsprechend sehr schön vorbereitet, der Raum wirkt hochwertig renoviert, ohne die urige Substanz völlig zu verbannen.
Ich wurde bereits bei der telefonischen Reservierung darauf aufmerksam gemacht, dass ein spezielles Valentins-Menü (Euro 48,50 p.P.) angeboten wird – das liegt nun in Form einer Schriftrolle am Tisch. Die Chefin weist uns ebenfalls nochmal freundlich darauf hin und erkundigt sich nach unseren Aperitifwünschen. Fr. bluesky lässt sich zu einem Valentinscocktail überreden, für mich soll es ein Achterl Gelber Muskateller vom Strohmaier sein.

Beide Getränke werden zügig serviert, der Wein wird in der Flasche gebracht und kurz präsentiert, danach eingeschenkt. Die Karte, die wir inzwischen bekommen haben liest sich sehr vielversprechend, die Gerichte sind teilweise überraschend kombiniert aber trotzdem mit regionalem Bezug. Trotz einiger kulinarischer Verlockungen sind wir zu neugierig, was sich der Chef für das Menü überlegt hat und entscheiden uns beide für die bequeme Variante.

Das Lokal ist nicht ganz unerwartet fast vollständig ausgebucht. Unser Tisch findet sich in einem kleineren aber gemütlichen Raum, gegenüber liegt ein weiterer vergleichbarer Gastraum. Ein etwas moderner und hochwertig gestalteter, halbrunder Raum mit separater Theke dürfte neu hinzugebaut worden sein und vervollständigt das Platzangebot.

Keine drei Minuten später bekommen wir zwei Sorten Brot (dunkel / hell – beides geschmacklich ok) sowie das Gedeck auf unübliche weise serviert. So wie jeder weitere Gang wird auch dieser vom Servicemitarbeiter kurz erklärt. Am Teller findet sich je eine Portion Orangenbutter mit Chiasamen sowie eine Portion, die mit kleinen Popcornstücken ummantelt ist. Die beiden Buttersorten schmecken interessant, sind lediglich ein wenig zu kalt und deshalb auch nicht wirklich streichfähig. Im kleinen Glas befindet sich ein „Powershot“ – ein sehr schmackhafter Saft aus Karotte und Mango.

Nach dem ungewöhnlichen Auftakt haben wir Zeit, die Servicemitarbeiter ein wenig zu beobachten. Selten habe ich eine Mannschaft gesehen, die so hervorragend zusammenarbeitet. Jeder der rund zehn Damen und Herren ist um den Gast bemüht und packt dort an, wo es gerade notwendig erscheint, egal ob es sich um seinen Tisch handelt, oder nicht.

Wir kommen zum ersten Gang: „Liebe auf den ersten Blick – Zweierlei vom Milchkalb“. Der Teller ist sehr schön gestaltet und gefällt. Das Kalb ist einerseits in Form von zarten Scheiben Filet und als sehr gut abgeschmecktes Tatar dargebracht. Ein mariniertes Salatblatt, ein halbes Wachtelei und sehr guter und knackiger rote Rübensalat sowie eine gebackene Kaper vervollständigen das Gericht. Ein gelungener Auftakt.

In ähnlicher Tonart geht’s eine gute Viertelstunde später weiter: „Das erste Rendezvous – das Beste vom Thunfisch, gebratene Melone, Wasabi“. Der Teller ist vom Prinzip her ähnlich aufgebaut, wie der erste Gang, lediglich die Portion ist etwas größer. Die beiden Tranchen vom kalt geräucherten Thunfisch sind von sehr hoher Qualität und ohne Übertreibung das Beste, was ich seit langem vom Thunfisch gegessen habe. Das Tatar ist wiederum sehr geschmackvoll, in der Fisch-Variante aber anders und mit Kräutern sehr interessant gewürzt. Wasabi und Erdnuss sind als spannende Paste vertreten, die Melone erfrischt, dass sie angebraten worden wäre, hätte ich nicht erkannt. Der Fisch liegt auf einer kleinen Portion gut abgeschmecktem Wokgemüse – alles in allem ein sehr stimmiges und vom Geschmack her hervorragendes Gericht.
Beim Abservieren erkundigt sich unser Kellner, ob alles zu unserer Zufriedenheit war und wir vereinbaren eine kleine Pause bis zum nächsten Gang.

Rund 20 Minuten später geht´s weiter mit der nächsten Vorspeise: „Heiße Träume, Thai-Consommé, Gemüse und Garnele“. Unsere beiden Teller werden mit klein geschnittenen Garnelenstücken und einigen Gemüsestreifen eingestellt. Die Suppe kommt separat in einer Teekanne und wird am Tisch zugegossen. Die Suppe selbst schmeckt fein mit einer leichten Hintergrundschärfe, in Summe ist der Auftritt selbst spektakulärer, als der Geschmack.

Wir legen eine letzte kleine Pause ein, um danach zum Hauptgang zu schreiten: „Die Verführung – Roastbeef vom Almenrind, Morchel-Cognac-Espuma, knuspriges Kartoffelgebäck, Zuckererbse und Karfiol“. Serviert wird der Gang durch die Chefin selbst, die zwischendurch immer wieder nach dem Rechten sieht und sich um die Gäste kümmert. Im Vergleich zu den vorangegangenen Speisen erscheint dieser Gang viel grober und etwas weniger einfallsreich. Die beiden Tranchen Fleisch liegen auf dem Zuckererbsenpüree und halten leider nicht ganz das, was das zarte Rosa optisch zu versprechen versucht. Für meinen Geschmack ist es zu kompakt und faserig, schade drum.
Das Kartoffelgratin ist ok, sehr mächtig – etwas mehr Gemüse hätte uns besser gefallen. Der Karfiol und der Brokkoli sind nämlich sehr gut, wenn auch nur mit je einem Röschen vertreten. Das Safterl gefällt, der Morchelschaum ist ok, kein Highlight und irgendwie auch verzichtbar.

Gefühlt konnte die Hauptspeise mit dem davor gebotenem nicht wirklich mithalten – wir sind gespannt auf die Nachspeise, die im Vergleich zu den vorherigen Gängen nur sehr verhalten im Menü angekündigt ist: „Süßes Happy End“. Serviert wird ein sehr schön gestaltetes Gericht mit Show-Effekt. Im weißen Schokoherz steckt eine Gewürznelke, die entzündet wird (und tatsächlich brennt) und einen interessanten Duft verbreitet. Gewissenhaft wird sie wieder entfernt, bevor der Teller für den Gast freigegeben wird.
Das Schokoherz ist mit einer weißen Schokomousse gefüllt und sehr gut, ebenso das Parfait. Ein leichter Fruchtspiegel sorgt für die Frische und als Deko kommt ein kleiner Bausch ewig nicht mehr gegessener Zuckerwatte zum Einsatz.

Wir sind endgültig satt, Fr. bluesky wünscht sich noch einen Espresso und ich trinke langsam meinen Wein aus. Wir bitten um die Rechnung, die in einem Holzschachterl kommt – in Summe bezahlen wir runde 115 Euro. Der Chef des Hauses macht einen Abstecher in den Gastraum – gerade rechtzeitig, um uns zu verabschieden, was er auch sehr herzlich tut. Wir bekommen noch ein kleines Stück Kuchen mit auf den Weg und fahren satt und zufrieden wieder Richtung Graz.

Zum Fazit: Das Landhaus Oswald liegt eine schwache Stunde Autofahrt von Graz entfernt unweit von Deutschlandsberg. Das Ambiente haben wir als sehr angenehm empfunden, die Räumlichkeiten sind sehr hochwertig gestaltet. Die aufmerksame Servicecrew beeindruckte uns durch eine gut abgestimmte Zusammenarbeit, die Chefin sorgte für die Herzlichkeit. Die von uns gegessenen Speisen waren durchwegs gut bis sehr gut – besonders die vielfältigen Vorspeisen haben uns hinsichtlich Qualität und Kreativität beeindruckt. Das Landhaus Oswald kann ohne Vorbehalt empfohlen werden, die Anfahrt lohnt sich.

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am 13. August 2011
Flash
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5Speisen
4Ambiente
5Service

Ich war leider nur einmal dort essen und das war die Verkostung für unser Hochzeitsmenü. Das heißt, dass die einzelnen Gänge genau nach unseren Wünschen zusammengestellt waren und vielleicht war es deshalb so perfekt.

Auf jeden Fall lohnt es sich, dieses Lokal zu probieren. Wir hatten unter anderem
- eine weiße Tomatenschaumsuppe, war absoluter Wahnsinn, sowas hab ich noch nie gegessen
- Jakobsmuscheln auf Glasnudelsalat, perfekt abgeschmeckt mit feinsten Gewürzen
- Flugentenbrust auf Julienne-Gemüse, zartrosa gebraten, so genau auf den Punkt kriegt das sonst kaum einer hin
- Steak auf Trüffelpüree, medium-rare mit kross gebratenem Rand und weich wie Butter

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Bewertet am 13.08.2011

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