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Landgasthof SepplwirtLandgasthof SepplwirtLandgasthof Sepplwirt
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Landgasthof Sepplwirt Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Frühstück
Essen online bestellen
WLAN, WiFi
Ambiente
Gemütlich
Preislage
Mittel
Kreditkarten
VISA MC BANKOMAT
Eröffnungsjahr
1975
Öffnungszeiten
Mo
geschlossen
Di
10:00-22:00
Mi
10:00-22:00
Do
10:00-22:00
Fr
10:00-22:00
Sa
10:00-22:00
So
10:00-22:00
Hinzugefügt von:
amarone1977
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Landgasthof Sepplwirt

Sölsnitz 26
8643 Allerheiligen im Mürztal
Steiermark
Küche: Steirisch, Österreichisch
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof
Tel: 03864 2480Fax: 03864 24806
Lokal teilen:

2 Bewertungen für: Landgasthof Sepplwirt

Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 15. Juli 2013
Experte
hautschi
107
33
24
3Speisen
3Ambiente
3Service
1 Check-In

Gestern Mittag wollten wir eigentlich in die Wachau zum Loibnerhof fahren. Zu Beginn der Fahrt höre ich gerade noch rechtzeitig im Verkehrsdienst von den Sperren und Behinderungen in der Wachau, bedingt durch eine Radveranstaltung.

Ups, das ist dann wohl heute nix für uns, eine ganz andere Richtung muss es werden. In Amarones Guide „Auf Roseggers Spuren“ wurden wir kurzfristig fündig, das Landgasthaus Sepplwirt in Allerheiligen sprach uns an und so machten sich die liebste Frau, der Wackeldackel und ich auf, in der Steiermark zu speisen.

Von der S6 abgefahren, erreicht man nach kurzer Zeit über schmale Straßerln den auf einer Anhöhe liegenden Sepplwirt.
2 private Parkplätze bieten ausreichend Platz für den fahrbaren Untersatz. Wir sind wie so oft ohne Reservierung unterwegs (heut war´s aber wirklich auch sehr spontan), nachdem die absolute Mittagsstoßzeit knapp vor 14 Uhr schon vorbei ist, hoffen wir einen Tisch zu bekommen.

Vom Parkplatz aus, geht man erst einmal einen Stock hinauf um die Gasträumlichkeiten und auch den Garten zu erreichen (Für Behinderte ist das Gasthaus eindeutig nicht zu empfehlen). Das Lokal ist noch gut besucht, ein Platzerl im Gastgarten stellt aber überhaupt kein Problem dar.

Der Sepplwirt ist innen sehr rustikal, mit viel Holz eingerichtet und strahlt Gemütlichkeit aus. Ob es Raucher- und Nichtraucherbereiche gibt und wie diese getrennt sind, habe ich leider nicht gesehen.
Vom Gastgarten kann man die hauseigenen Schafe bei ihrem Treiben beobachten. Die Möblierung des Gastgartens finde ich eher unterdurchschnittlich. Bis auf wenige Ausnahmen gibt es nur Heurigentische mit Bänken ohne Lehne, diesen fehlt so ganz nebenbei wohl schon seit einiger Zeit ein neuer Anstrich.
Weiters stehen noch 2 oder 3 Griller herum (im Sommer wird jeden Freitag ab 18 Uhr ein Grillabend angeboten), Kinderschaukeln und Rutschen sind auch vorhanden (aber auch hier hab ich ein bisschen den Eindruck, dass auch diese die beste Zeit schon hinter sich haben).
Die WC-Anlagen sind 1,5 Stockwerke weiter unten zu finden, sie sind neu und auch für das, dass das Mittagsgeschäft gerade am Ausklingen ist, wirklich sehr sauber.

Wir werden begrüßt, die Speisekarten werden gereicht und auch die Getränkewünsche abgefragt.
Die Karte bietet bodenständige österreichische Hausmannskost zu moderaten Preisen. Auch einige Besonderheiten wie Klachlsuppe, Flecksuppe, Beuschlsuppe und Rindsuppe mit Sterz sind zu finden. Soweit ich mich richtig erinnere, müssen auch Vegetarier nicht verhungern.

Service: Mehrere Damen unterschiedlichen Alters, allesamt im Dirndl oder der Lederhosn schmeißen den Laden. Man ist freundlich, ja teilweise sogar herzlich. Beim Abservieren wird gefragt ob es recht war, die Damen machen die Arbeit gut. Daher gibt´s für das Service auch eine 3.

Unser Essen bestand aus:

Kaspressknödlesuppe (3,20): In einer weißen Löwentasse kommt eine große Portion sehr heißer Suppe daher. Die Suppe ganz schmackhaft (ich wage allerdings zu behaupten, dass auch die Firma Knorr ihre Finger im Spiel hatte), das Kaspressknödel gut gewürzt und fein. In Summe ist die 3 angebracht.

Klachlsuppe (4,50): Es kommt ein auch aussen brennheißer, riesiger Suppenteller daher. Eine Klachlsuppe ist eine aus Schweinshaxerln zubereitete Suppe, in der Suppe thront ein Semmelknödel. Die Schweinshaxerln wurden in Scheiben geschnitten und dienen mit Fleisch und zugehörigen Knochen ebenfalls als Suppeneinlage (eine Riesenportion, fast schon eine Hauptspeise). Die Suppe leicht gebunden aber keinesfalls zu dickflüssig. In Summe eine sehr sehr fette Geschichte (ich glaube, würde man kurz nach Verzehr einer Klachlsuppe einen Bluttest machen lassen, würde einem das Labor statt des Befundes den Notarzt schicken ;-) – ich liebe diese Suppe aber ganz einfach und sie bekommt eine wohlverdiente 4.

Zweimal Mürztaler Mostbraten mit Semmelknödel (je 10,80): Auch hier werden die Teller brennheiß serviert. Pro Portion kommen 3 schöne Stücke Rinderbraten in einer Gemüse-Mostsauce. Das Fleisch für einen Rindsbraten eher bissfest (mich stört so was bei Rindfleisch nicht, die liebste Frau hat allerdings etwas gejammert und es gab für mich noch einen Fleischnachschlag von ihr – auch nicht schlecht, oder?). Die Sauce sehr fein im Geschmack, der Knödel absolut in Ordnung. Eine 3 ist auch hier angebracht.

Für Desserts gab es bei uns beiden keinen Platz mehr.

Die alkoholfreien Getränke sind gut gekühlt, qualitativ in Ordnung und preislich im Rahmen, der kleine Braune guter Durchschnitt.

Fazit: Ein schön gelegenes, gemütliches Landgasthaus mit ehrlicher und guter allerdings keinesfalls herausragender Küche und freundlicher Bedienung. Sollte unser Weg zur Essenszeit wieder einmal am Sepplwirt vorbeiführen, ist ein weiterer Besuch durchaus möglich. Eine extra Anfahrt wie z.B. zum Pogusch, (der so ganz nebenbei auch in der Nähe ist), würde ich allerdings nicht für notwendig erachten.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 2. Juni 2013
Experte
amarone1977
315
75
30
3Speisen
3Ambiente
3Service
6 Fotos1 Check-In

Allerheiligen, nicht Allerseelen.

Wobei, ein paar Autominuten weg von Allerheiligen und der S36, bei der Einfahrt in den Ortsteil Sölsnitz direkt am Ausgang des gleichnamigen Grabens, bekommt man schon das Gefühl des beschaulichen 100-Seelen-Dorfes mit seiner einzigen kleinen Ortstafel (auf einem schiefen Pfeiler montiert, samt Tempo-30-Taferl), der hölzernen Ablageplattform für die Milchkannen und dem einzigen obligaten Gasthaus.

Dieses jedoch ist mehr als stattlich: ein viergeschoßiger, knallgelber Bau, direkt in den Hang hineingebaut. Zwar gibt’s das Haus schon seit 1975, doch dürfte der jetzige Ausbau doch noch nicht so lange zurückliegen.

Am großzügigen Parkplatz geparkt, eine große Herde Schafe mit gar nicht weißer Weste blökt mich aufgeregt an, keine Ahnung ob’s am fremden Kennzeichen liegt. Ich blöke zurück und die Antwort kommt sofort.
Vorsicht! Sonst bestelle ich noch eine Portion von euch frechen Wollpullovern, ihr steht ja bekanntlich auch auf der Karte: hauseigenes Lamm!

Zwei schwere Koffer über die etwas umständlichen Stufen geschleppt. Die Gasträumlichkeiten teilen sich in einen riesigen Saal, passend für eine Hochzeit (es ist sogar schon gedeckt) und den Schankraum mit allem, was dazugehört:
etwas altmodischer Schnörkel-Fliesenboden, jede Menge Holzeinsatz für Verbau, Türen und Sitzgruppen, eine Schoeller-Eistruhe der letzten Generation und jede Menge Ablagen ringsum für Bummerlzählmaschine und die Trophäensammlung der Stammtischrunden.

Man darf ja eines nicht vergessen: auch ein 100-Seelen-Dorf schläft nicht, im Gegenteil.
Eisstockschießen, Tennisclub und sogar ein eigener Hobby-Fussballclub namens „FC Sölsnitz Suns“, welcher erfolgreich mit Ligakonkurrenten wie den Brucker „Wild Hornets“, dem „Gösserteam Jasnitz“, dem „FC Waldheimat“ und den Stanzer „Blue Panthers“ um das runde Leder kämpft. Ka Schmäh!

Siege, Niederlagen, Ehrungen, Hochzeiten und Trauerfeiern. Hier kommt all’s z’samm.
Umrahmt von der Familie Blumrich. Frau Chef ist stets unaufgeregt, freundlich, bescheiden.

Heute Abend ist es ruhiger. Ein kleines Bier wird geordert. Neben dem bereits erwähnten Lamm stehen allerlei Klassiker in der Karte, die aber trotzdem angenehmerweise nicht überfrachtet ist. Traditionell mit einem Schuss Anspruch, das kann man auch auf der Website nachlesen.

Da ich die süßen Lämmer heute schonen möchte, stürze ich mich auf eine wahre Spezialität des Hauses: Sterz mit Rindsuppe, ein echtes Holzfäller-Mittagessen. Ich liebäugle zwar mit einem regionalen Fisch aus der Pfanne danach, doch ich sollte mit dem Sterz das Auslangen finden. Die Holzfäller wissen warum.

Die Rindsuppe ist sehr gut, wenn auch ein bisschen zu salzig. Doch der „Hadnsterz“, also aus Buchweizenmehl gemacht, ist genau so, wie er sein muss: die perfekte Kombination aus krümelig, krachend-knusprig und gummig-bissfest. Oh ja, muss man mal so hinkriegen!
Und so brocke ich mir im wahrsten Sinne des Wortes die Suppe ein, oder besser gesagt, den Sterz in die Suppe, Löffel für Löffel. Was braucht man mehr?

Doch, das war vor 20 Jahren der letzte Schrei am Mehlspeisenhimmel: die Lambada-Schnitte. Salopp gesagt sowas wie die Light-Version der Malakoff-Torte, statt zu viel von der Creme kommt gelatinierter Orangennektar zum Einsatz.
Die Biskotten obendrauf werden mit der Zeit im Kühlschrank schön weich, gar nicht übel, schön fluffig-zart.
Für einen guten Kaffee dazu ist es längst zu spät, der Rote aus dem Burgenland passt allerdings auch nicht so ganz dazu.

Danach geht’s einen Stock höher in’s schlichte, aber geräumige Zimmer, sauber und gepflegt. Günstig, um die 40 Euro, mit einfachem Frühstück.
Schwarze Schafe zählen nicht nötig. Gute Nacht.

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Hilfreich?Ja9Gefällt mir6Lesenswert6
Kommentar von am 2. Jun 2013 um 23:13

Nächtle! ;-)

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Landgasthof Sepplwirt - Karte
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