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Kaiserzeit - Wiener WürstelstandKaiserzeit - Wiener WürstelstandKaiserzeit - Wiener Würstelstand
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Kaiserzeit - Wiener Würstelstand Info
Ambiente
Trendy
Preislage
Mittel
Kreditkarten
Keine
Eröffnungsjahr
2015
Öffnungszeiten
Mo
10:30-23:30
Di
10:30-23:30
Mi
10:30-04:00
Do
10:30-04:00
Fr
10:30-04:00
Sa
10:30-04:00
So
geschlossen
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Stammersdor.
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Kaiserzeit - Wiener Würstelstand

Augartenbrücke
1020 Wien (2. Bezirk - Leopoldstadt)
Ecke Obere Donaustraße
Küche: Wiener Küche
Lokaltyp: Würstelstand
Tel: 0660 8454989
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1 Bewertung für: Kaiserzeit - Wiener Würstelstand

Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 4. September 2016
Experte
Stammersdorfer
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Einen Würstelstand gibt’s an der Stelle schon ewig, zuletzt war der aber viele Jahre zu und er schien mehr und mehr zu verfallen. Seit 2015 gibt’s ihn wieder und zwar unter dem Namen „anno 1909 KAISERZEIT Wiener Würstelstand“.

Ich habe ihn seit dem aufsperren auf meiner to do Liste. Damals gabs einige Berichte in den verschiedensten Medien dazu. Mag wahrscheinlich auch daran gelegen haben, dass Rudi Roubinek, bekannt als Autor und Seyffenstein aus der Fernsehsendung „Wir sind Kaiser“ und zahlreichen Auftritten in den „Seitenblicken“, seine Finger mit im Spiel hat.

Der Besuch am Samstag den 3.9.16 am späten Nachmittag. Sonderlich viel war nicht los während unseres Aufenthalts, gerade einmal 4 Personen waren‘s, die sich etwas in die Figur steckten.

Man findet ihn am Ende der Augartenbrücke, vom Ersten kommend schon in 1020 Wien. Der Schottenring mit seinen U Bahn Stationen ist nah, aber auch die 31er Bim (jene welche die in mein geliebtes Stammersdorf fährt) hat die Station Obere Donaustraße in Sichtweite.

Es handelt sich dabei quasi um einen „Nobelwürstelstand“, da das Angebot über das eines normalen Standes hinaus geht, bis hin zum 0,2 L Flascherl Champagner. Naja.

Er hat quasi einen kleinen Gastgarten mit 2 klappbaren Tischen und gesamt 8 Klappsesseln, sowie 2 grün roten Stehtischen aus Holz. Rund ums Standl kann man natürlich auch in gewohnter Art und Weise essen. Man blickt in den Wilhelm-Kienzl-Park (benannt nach dem österreichischen Komponisten) aber auch über den Donaukanal bis hin zum Ringturm. Ambiente für einen Würschtler sehr zufriedenstellend!

Ein junger, sehr freundlicher Mitarbeiter werkt in dem runden Kabäuschen, sein „Backofen“ wie er scherzhaft meinte. Kann ich mir im Sommer sehr gut vorstellen, scheint doch die meiste Zeit die Sonne drauf. Er ist jedenfalls auf Zack, es geht alles sehr flott, er hat schmäh und ist nicht um einen Small talk verlegen. Man hat den Eindruck er macht seinen Job gerne.

Meine Frau trank einen weißen Spritzer im 0,25l Flascherl, bereits fix fertig, vom burgenländischen Winzer Bors aus Pamhagen. Gar nicht schlecht wie sie meinte. Ich hatte ein 0,5l Budweiser, eines der Biere die der Weintrinker hin und wieder recht gerne hat, da süffig und wenig bitter. Es wird natürlich aus der Flasche getrunken, denn Becher, Gläser oder ähnliches gibt’s hier nicht.

Zu essen hatte ich eine Käsekrainer mit Senf und Ketchup. Sehr gut, gschmackiger Käse und ordentlich angebraten.
Meine bessere Hälfte entschied sich für eine Kaiserwurst mit Senf. Die war einer Weißwurst sehr ähnlich, mit Kalbfleisch und feinem, dezenten Trüffelgeschmack und man konnte ganz kleine Trüffelstückchen erkennen. Das machte sie großartig, denn sonst ist eine Weißwurst nicht so unseres. Auch die ein wenig angebraten, sehr gschmackig, top! Der Senf dazu allerdings überflüssig, weil sie so einen wunderbaren Eigengeschmack hatte.
Als „Nachspeise“ gabs gemeinsam eine Blunzn mit Senf und Kren. Auch die richtig gut, perfekt gewürzt und die Haut kross angebraten. Angeblich von Wagenhofer und mehrfach prämiert!? Gegessen wird mit kleinen Holzspießen.
Dazu hatten wir gesamt 3 Scheiben eines sehr guten und frischen Schwarzbrots.

Ein Besuch dort lohnt jedenfalls und ich kann mir vorstellen, dass der Standort auch für viele Nachtschwärmer interessant ist, da die Donaukanalgenussmeile mit seinen verschiedenen Lokalitäten sehr nahe ist. Die Öffnungszeiten teils bis nullvierhundert, würden auch dafür sprechen.
Alles zusammen haben wir 20,-- Euro mit Trinkgeld am Würstelstand gelassen, fair!

Das nächste Mal dann auf eine Bratwurst vom Mangalitzaschwein, denn die war bei unserem Besuch bei der KAISERZEIT leider aus.

Interessant ist auch ein Blick auf die HP, da erfährt man so einiges über die Geschichte der verschiedenen Köstlichkeiten.

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Bewertet am 04.09.2016

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